{"id":13993,"date":"2010-11-27T00:00:00","date_gmt":"2010-11-27T00:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=13993"},"modified":"2010-11-27T00:00:00","modified_gmt":"2010-11-27T00:00:00","slug":"13993","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2010\/11\/13993\/","title":{"rendered":"Hintergr&#252;nde zu den Gefechten in Korea"},"content":{"rendered":"<p>  Nicht nur ein durchgeknalltes Regime<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <b>Glaubt man den Medien hierzulande ist alles ganz einfach: Das   nordkoreanische Regime besteht aus unberechenbaren Irren, denen es   zuzutrauen ist, aus purem Hass auf S&#252;dkorea jederzeit einen Krieg   anzuzetteln. Die Bev&#246;lkerung des Landes hungert und wird lediglich durch   nackte Gewalt unten gehalten. S&#252;dkorea ist und war schon immer eine   Demokratie.<\/b><\/p>\n<h4>  <i>von Claus Ludwig, Sozialistischer Stadtrat, Die LINKE.K&#246;ln<\/i><\/h4>\n<p>  Die Wahrheit ist komplizierter. Dem nordkoreanischen Artilleriebeschuss   der Insel Yeongpyeong ist ein s&#252;dkoreanisches Seeman&#246;ver in den   Grenzgew&#228;ssern vorausgegangen, bei dem auch geschossen wurde, nach   Angaben der s&#252;dkoreanischen Armeef&#252;hrung nur &#8222;in Richtung Westen&#8220;. Dass   die nahe dem nordkoeanischen Festland und 100 km vom s&#252;dkoreanischen   Festland entfernt gelegene Insel zu S&#252;dkorea geh&#246;rt, ist durch die USA   festgelegt worden, die im Krieg 1950-53 gegen Nordkorea k&#228;mpfte. Das   entschuldigt in keiner Weise den Beschuss von Fischerd&#246;rfern, macht aber   deutlich, dass nicht nur eine Seite in diesem Konflikt provoziert. Das   ganze Jahr 2010 haben Einheiten der ROK- (Republic of Korea) und der   US-Armee Man&#246;ver rund um die koreanische Halbinsel abgehalten, die   Entsendung des Flugzeugtr&#228;gers &#8222;George Washington&#8220; Ende November   versch&#228;rft die Situation.<\/p>\n<h4>  Arme Diktatur gegen kapitalistisches Erfolgsmodell?<\/h4>\n<p>  In einer Info-Grafik auf SPIEGEL Online wird die &#8222;kommunistische   Diktatur&#8220; der &#8222;Demokratie&#8220; S&#252;dkorea gegen&#252;bergestellt. Doch bis 1987 war   S&#252;dkorea eine Milit&#228;rdiktatur. Eine Massenbewegung von Studierenden und   ArbeiterInnen st&#252;rzte die Diktatur, die im Auftrag der Kapitalisten die   L&#246;hne niedrig gehalten hatte. Noch 1980 richtete das Regime ein Massaker   in der Stadt Kwangju im S&#252;den des Landes an. Dort wurden nach   offiziellen Angaben 207, nach Sch&#228;tzungen von Opferorganisationen bis zu   1.000 Menschen get&#246;tet, die es gewagt hatten, sich gegen die Diktatur zu   erheben.<\/p>\n<p>  Der S&#252;den war nicht nur eine kapitalistische Diktatur, der   Lebensstandard war &#252;ber lange Zeit niedriger als im Norden. 1980 lagen   die beiden Koreas bei der Wirtschaftsleistung gleichauf. Nordkorea war   keineswegs immer das Armenhaus, sondern in den 50er und 60er Jahren   eines der erfolgreichsten stalinistischen L&#228;nder. Mit den Methoden der   Planwirtschaft, wenn auch gehemmt durch die b&#252;rokratische Diktatur und   stalinistische Kommando-Methoden, gelang es, ein armes Agrarland, das   zudem durch die jahrzehntelange japanische Besatzung gepl&#252;ndert worden   war, in ein Industrieland zu verwandeln. Kostenlose Bildung und   Gesundheit wurden garantiert, der zeitweise Hunger abgeschafft.<\/p>\n<p>  Es ist f&#252;r Reisende bei den kontrollierten Touren, die das Regime   erlaubt, kaum m&#246;glich, ein realistisches Bild von den   Lebensverh&#228;ltnissen zu bekommen. Aber viele Berichte weisen darauf hin,   dass in Nordkorea viele Geb&#228;ude, &#246;ffentliche Einrichtungen, Stra&#223;en und   Bahnstrecken existieren, die auf einen ehemals h&#246;heren Lebensstandard   deuten, jedoch einem 20-30j&#228;hrigen Verfallsprozess unterliegen.<\/p>\n<p>  Die milit&#228;risch-b&#252;rokratische Clique, die das Land regiert, war bis in   die 70er nur ein relatives Hindernis der Entwicklung, wurde dann aber zu   einer absoluten Bremse. Der Zusammenbruch der verb&#252;ndeten   stalinistischen Staaten seit 1989 verst&#228;rkte diesen Prozess und f&#252;hrte   zur Isolation Nordkoreas. Die Stagnation scheint heute allumfassend zu   sein, Forschung und Entwicklung scheint fast vollst&#228;ndig auf das Milit&#228;r   konzentriert.<\/p>\n<h4>  Hungert das ganze Volk?<\/h4>\n<p>  Die Berichte &#252;ber Hungersn&#246;te in den westlichen Medien d&#252;rften   propagandistisch aufgebl&#228;ht worden sein, aber sind keineswegs frei   erfundene Propaganda. Auf der Grundlage der wirtschaftlichen und   sozialen Stagnation kommt es zu Versorgungsengp&#228;ssen, die wahrscheinlich   auch schon zu massenhaftem Hunger gef&#252;hrt haben. Von den 24 Millionen   Einwohnern sollen bis zu f&#252;nf Millionen vom Lebensmittelmangel betroffen   sein.<\/p>\n<p>  Es scheint allerdings breitere Schichten in Nordkorea zu geben, die &#8211;   auf niedrigem Niveau &#8211; &#252;ber soziale Sicherheit und auch Konsumg&#252;ter   verf&#252;gen und demnach etwas zu verlieren haben. Die Erinnerung, dass das   Land sich einst schnell entwickelt hat und die Nachwirkungen eines   kostenlosen Bildungs- und Gesundheitssystems d&#252;rften dazu f&#252;hren, dass   Teile der Bev&#246;lkerung tats&#228;chlich Angst vor einer Machteroberung durch   den S&#252;den und die USA hatten oder immer noch haben.<\/p>\n<p>  Allein mit nackter Unterdr&#252;ckung und Propaganda-Beschallung ist die   jahrzehntelange Stabilit&#228;t des Kim-Regimes nicht zu erkl&#228;ren. Es   verf&#252;gte &#252;ber eine soziale Basis. Wieviel davon noch heute &#252;brig ist   wird nicht einmal das Regime selbst genau wissen &#8211; schlie&#223;lich wird es   kaum jemand wagen, offen Kritik zu &#252;ben. Von au&#223;en ist das nicht zu   beurteilen.<\/p>\n<h4>  Drohgeb&#228;rden als einziger Pfand<\/h4>\n<p>  Die stalinistische B&#252;rokratie in Nordkorea wird die Stagnation nicht   &#252;berwinden. Kim Jong Il hat mit marktwirtschaftlichen Elementen   experimentiert, aber auch diese f&#252;hrten nicht zu einer Entspannung. Die   chinesische B&#252;rokratie hat den Kapitalismus von oben eingef&#252;hrt, unter   ihrer eigenen Kontrolle. In der Sowjetunion sind die ehemaligen   &#8222;kommunistischen&#8220; B&#252;rokratien zum Kapitalismus &#252;bergelaufen und haben   sich die staatlichen Betriebe nach Manier von Raubrittern privat   angeeignet.<\/p>\n<p>  Die herrschende Clique in Nordkorea hat nichts mit Sozialismus zu tun.   Sie w&#228;re bereit, kapitalistische Methoden einzuf&#252;hren, solange sie   selbst an der Macht bliebe. Aber das ist in dem geteilten Land   schwierig. Die Restauration des Kapitalismus w&#252;rde zur Vereinigung mit   dem S&#252;den f&#252;hren und dazu, dass die m&#228;chtigen jaebol, die Gro&#223;konzerne   des S&#252;dens wie Hyundai, Daewoo und Samsung, alles &#252;bernehmen. Die   kapitalistische Klasse in S&#252;dkorea ist vom Hass auf die B&#252;rokratie des   Nordens beherrscht, weil das Regime so lange ihre Macht und den Einfluss   begrenzt hat. So wie das Regime auf Kuba die Exil-Kapitalisten aus Miami   f&#252;rchtet und Erich Honecker einst die westdeutschen Konzerne, so   f&#252;rchten die B&#252;rokraten des Nordens die Kapitalisten des S&#252;dens.<\/p>\n<p>  Solange die Herrschenden in S&#252;dkorea keine Garantien f&#252;r das physische   &#220;berleben und den Erhalt der Privilegien der B&#252;rokraten bieten, werden   diese ihre Unabh&#228;ngigkeit verteidigen.<\/p>\n<p>  Ihr einziger verbliebener Trumpf ist ihre gewaltige Milit&#228;rmaschinerie.   Sie f&#252;hren sich als bad guy Asiens auf, um ihre Position bei   Verhandlungen zu verbessern. Sie wollen die USA zu bilateralen   Verhandlungen dr&#228;ngen, Hilfen und die Aufhebung von   Wirtschaftssanktionen auf diese Weise erk&#228;mpfen.<\/p>\n<p>  Die Idee, mit atomarer Aufr&#252;stung und milit&#228;rischen Attacken Geh&#246;r bei   Verhandlungen zu finden, scheint aus der Perspektive eines normalen   Menschen aberwitzig, aber diese Irrsinns-Logik hat nicht Kim Jong Il   erfunden, sondern sind weltweite kapitalistische Normalit&#228;t. Die   Herrschenden in Nordkorea sind offensichtlich der Auffassung, dass sie   mit Wohlverhalten und Nachgeben gegen&#252;ber den Forderungen der USA und   des S&#252;dens nichts erreichen. Die Erfahrungen vieler L&#228;nder zeigen, dass   das keineswegs abwegig ist.<\/p>\n<h4>  Kim Jong Il nicht der einzige Provokateur<\/h4>\n<p>  Die Situation ist in den letzten Jahren gef&#228;hrlicher geworden, weil auch   die Regierung im S&#252;den sich als Provokateur bet&#228;tigt. Im Jahr 2000 war   es unter dem linksliberalen s&#252;dkoreanischen Pr&#228;sidenten Kim Dae Jung zu   einer Ann&#228;herung mit dem Norden gekommen, Familienbesuche wurden   erm&#246;glicht, die Wiedervereinigung schien eine reale Option zu werden.   Neben dem in der Bev&#246;lkerung weit verbreiteten Wunsch nach Vers&#246;hnung   und Frieden basierte die Ann&#228;herung auch auf dem Streben der   s&#252;dkoereanischen Konzerne, das potenziell riesige, billige   Arbeitskr&#228;ftepotenzial des Nordens nutzen zu k&#246;nnen.<\/p>\n<p>  Ein Beispiel daf&#252;r ist die 2002 eingerichtete Industrie-Region Kaesong.   In dieser zweitgr&#246;&#223;ten Stadt des Nordens, die nur 10 km von der Grenze   entfernt liegt, produzieren nordkoreanische ArbeiterInnen f&#252;r   s&#252;dkoreanische Konzerne vor allem Kleidung, Schuhe und Uhren.   ArbeiterInnen bekommen rund 40 Euro im Monat, die Arbeitskosten sind   halb so hoch wie in China und betragen nur 5 Prozent der Kosten im   S&#252;den. Strom und Telekommunikation werden aus dem S&#252;den bereitgestellt,   federf&#252;hrend bei dem Projekt ist Hyundai, einer der gr&#246;&#223;ten Konzerne des   Landes. Urspr&#252;nglich sollten bis 2012 700.000 nordkoreanische   ArbeiterInnen f&#252;r die s&#252;dlichen Konzerne arbeiten, aber die   rechtskonservative Regierung um Premier Lee Myung Bak von der Grand   National Party (GNP) hat eine Kurs&#228;nderung vollzogen. Sie vertritt eine   scharfe Rhetorik gegen den Norden und hat zusammen mit den USA Man&#246;ver   vor der koreanischen K&#252;ste verst&#228;rkt, die der Norden als Provokation   deuten musste. Die Investitionen in Kaesong wurden verlangsamt und   schlie&#223;lich eingefroren.<\/p>\n<p>  Es scheint, dass gro&#223;e Teile der herrschenden Klasse in S&#252;dkorea, vor   allem ihre politischen Vertreter, Abstand von der Idee genommen haben,   den Norden kapitalistisch zu durchdringen und damit in Richtung   Wiedervereinigung zu gehen. W&#228;hrend sich einzelne Konzerne Vorteile   versprechen, w&#252;rden auf den Staat gewaltige Kosten f&#252;r den Ausgleich des   Lebensniveaus zukommen, welche eine gr&#246;&#223;ere Dimension h&#228;tten als die   Kosten des Anschlusses der DDR an die Bundesrepublik. Sie f&#252;rchten   offensichtlich eine Destabilisierung des Landes.<\/p>\n<p>  Die Versch&#228;rfung der Spannungen und die Beibehaltung der Frontstellung   beider L&#228;nder scheint die kurzfristige Strategie der GNP-Regierung zu   sein. Diese Strategie ist allerdings auch extrem kurzsichtig und   gef&#228;hrlich. Der Ausbruch offener Konflikte zwischen verschiedenen   Fraktionen im Norden, z.B. rund um die &#8222;Erbfolge&#8220; der kranken Kim Jong   Il durch seinen Sohn Jong Un k&#246;nnte zu einem kompletten Kollaps und   einer riesigen Fl&#252;chtlingswelle f&#252;hren, die wiederum massive   Destabilisierung in S&#252;dkorea und China bewirken w&#252;rde. Au&#223;erdem steigt   die Kriegsgefahr. Weder die Herrschenden im Norden noch im S&#252;den k&#246;nnen   eigentlich Interesse an einem umfassenden Krieg haben. Dem Norden fehlen   die Ressourcen, um den Krieg durchhalten zu k&#246;nnen, trotz aller   bewaffneter Menschenmassen. Der S&#252;den w&#252;rde sp&#228;testens durch die   Einmischung der USA den Krieg f&#252;r sich entscheiden. Allerdings w&#228;re die   Hauptstadt Seoul, die nur 50 km s&#252;dlich der Grenze liegt, akut von   massiven Zerst&#246;rungen gef&#228;hrdet.<\/p>\n<p>  Trotzdem kann es nicht ausgeschlossen werden, dass die Situation au&#223;er   Kontrolle ger&#228;t. Sowohl der stalinistische Norden als auch der   kapitalistische S&#252;den spielen mit dem Feuer, nicht aus purem Irrsinn,   sondern weil die Herrschenden um Profite, Privilegien und Macht ringen.   Auch die USA wollen aktuell keinen gro&#223;en Krieg in Asien, aber sie   wollen nicht auf ihren Einfluss in der Region verzichten, sie wollen die   Macht Chinas begrenzen und sind nicht zu Kompromissen mit dessem   Verb&#252;ndeten Nordkorea bereit. Letztendlich sind es die Interessen der   Gro&#223;m&#228;chte USA und China, welche die Situation so gef&#228;hrlich machen.<\/p>\n<p>  Die einfache Bev&#246;lkerung der koreanischen Halbinsel ist bei diesem   &#8222;Spiel&#8220; um Macht und Profite zur Geisel geworden. Wenn die gegenseitigen   Provokationen aus dem Ruder laufen und die Herrschenden alles auf eine   Karte setzen, kann es weitaus mehr Tote geben als die vier Menschen, die   beim Beschuss der Insel Yeongpyeong get&#246;tet wurden.<\/p>\n<p>  Neben dem Verzicht auf weitere Angriffe ist eine sofortige Beendigung   der Man&#246;ver und der milit&#228;rischen Drohgeb&#228;rden durch die US- und die   ROK-Armee n&#246;tig. Der erste Schritt zu einer Entspannung w&#228;re der Abzug   der &#252;ber 25.000 US-Soldaten aus S&#252;dkorea und der R&#252;ckzug aller   US-Kriegsschiffe aus dem Gelben und dem Japanischen Meer.<\/p>\n<p>  Die potenziell m&#228;chtige Arbeiterklasse S&#252;dkoreas sollte sich der   ideologischen Mobilmachung gegen den Norden widersetzen, sich gegen die   eigene herrschende Klasse stellen und die gemeinsamen Interessen aller   Lohnabh&#228;ngigen und Armen in Korea in den Vordergrund stellen &#8211; gegen den   brandgef&#228;hrlichen Kurs der Herrschenden beider Koreas und des   US-Imperialismus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Nicht nur ein durchgeknalltes Regime\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[38],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13993"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13993"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13993\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13993"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13993"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13993"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}