PDS-Debakel ? neue Arbeiterpartei aufbauen!


Standpunkt der Solidarität – Sozialistische Zeitung, Oktober 02

Für die PDS waren die Bundestagswahlen ein Desaster. Sie verlor knapp
600.000 Stimmen und konnte nur zwei Direktmandate gewinnen. Bei den zeitgleich
stattfindenden Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern büßte
die PDS über 100.000 Stimmen ein.
Wurde damit sozialistischer Politik eine Abfuhr erteilt? Handelt es sich
um eine Niederlage für die Linke? Das Gegenteil ist der Fall, auch wenn
viele Linke von dem Ergebnis enttäuscht sein werden. Die PDS hat eine
Abfuhr für Rückgratlosigkeit, Anpassertum, Regierungsbeteiligung,
Sozialabbau, Privilegien und außerparlamentarische Passivität
erhalten. 300.000 ehemalige PDS-WählerInnen sind nicht zur Wahl gegangen,
andere haben lieber das sozialdemokratische Original gewählt.

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Nach der Wahl

Was der Wahlausgang der Bundestagswahl 2002 für ArbeiterInnen und
Jugendliche bedeutet

Die Verlierer der Bundestagswahl standen schon lange vor dem 22. September
fest. Für ArbeiterInnen, Jugendliche und sozial Benachteiligte blieb
mit Rot-Grün und Schwarz-Gelb nur die Alternative zwischen Pest und
Cholera. Rentendeform, Atombeschiss, Kriegsbeteiligung ? vier Jahre Rot-Grün
machten es möglich, dass Stoiber als besonders reaktionärer Vertreter
des bürgerlichen Lagers überhaupt eine Chance hatte.

von Aron Amm, Berlin

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„Bitte, bitte machen Sie den Weg frei!“

Eine Nazi-Demo mit 100 Nazis in Freiburg am 14. September scheitert an 15.000 GegendemonstrantInnen

Unter dem Motto „Freiburg steht auf gegen Fremdenhass und Rassenwahn“, wurde von der Stadt Freiburg und dem DGB ein ziemlich buntes Spektakel organisiert. Der DGB mietete die wichtigsten Plätze in der Innenstadt, um sie nicht den Nazis zu überlassen.

von Katrin Kubitschek, Freiburg und Julia Altenburger, Hamburg

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„History of British Trotskyism“

Einige Bemerkungen zu Ted Grants „History of British Trotskyism“
Die Geschichte der Workers’ International League (WILL) und der Revolutionary Communist Party (RCP) im Großbritannien der 1930er und 1940er Jahre ist ein spannendes Kapitel in der Geschichte des Trotzkismus. Sie ist auch reich an wichtigen Lehren und sollte von der heutigen Generation marxistischer Revolutionäre und Revolutionärinnen studiert werden.

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