{"id":13591,"date":"2010-03-13T00:00:00","date_gmt":"2010-03-13T00:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=13591"},"modified":"2010-03-13T00:00:00","modified_gmt":"2010-03-13T00:00:00","slug":"13591","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2010\/03\/13591\/","title":{"rendered":"93 Prozent in Island lehnen Rettungspaket f&#252;r Investoren ab"},"content":{"rendered":"<p>  Der Internationale W&#228;hrungsfonds will die Politik in Island diktieren<\/p>\n<p> <!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <i>Interview mit Sk&#250;li J&#243;n Kristinsson, CWI in Island<\/i><\/p>\n<h4>  In letzter Zeit haben wir einiges an w&#252;tendem Protest und   Demonstrationen in den Stra&#223;en von Reykjavik gesehen. Was sagst du zu   diesem &#8222;Parlament der Stra&#223;e&#8220;?<\/h4>\n<p>  Die Leute in Island sind sehr w&#252;tend dar&#252;ber, dass sie die Finanzelite   des Landes auszahlen sollen, indem ihnen deren Auslandsschulden   aufgeb&#252;rdet werden. Au&#223;erdem ist man einigerma&#223;en entr&#252;stet dar&#252;ber, wie   das Land von den Institutionen des globalen Kapitalismus gemobbt wird.   Die Art und Weise, wie Regierungen einzelner EU-Staaten mit dem Disput   um die insolvente Bank (Erg. d. &#220;bers.) &#8222;Icesave&#8220; umgegangen sind, hat   dazu gef&#252;hrt, dass unter den Isl&#228;nderInnen die Unterst&#252;tzung f&#252;r eine   EU-Mitgliedschaft stark zur&#252;ckgegangen ist. Es hat sich ein Klima aus   Wut und Misstrauen unter den Isl&#228;nderInnen gegen&#252;ber Institutionen wie   der EU oder dem IWF gebildet. Ein weiterer wichtiger Faktor ist f&#252;r   viele Haushalte der Arbeiterklasse und der Mittelschicht ist der   monstr&#246;se Anstieg ihrer Hypothekenlast seit Zusammenbruch des   Bankensystems und dem Verfall der Landesw&#228;hrung. Ein gro&#223;er Teil der   Isl&#228;nderInnen steht nun vor ernsthaften Problemen, da sie die Hypotheken   bedienen und &#252;ber die Runden kommen m&#252;ssen. In Island sind die Schulden   an die Inflation gekoppelt, und Folge davon ist, dass viele Haushalte   vor dem Bankrott stehen oder nicht in der Lage sind, nach dem   Schuldendienst noch bis zum Monatsende zu kommen.<\/p>\n<p>  Ein gro&#223;e Schicht unter der Bev&#246;lkerung ist daher verzweifelt und f&#252;hlt   sich hilflos. Die Regierung hat so gut wie nichts daf&#252;r getan, diesen   Menschen zu helfen. W&#228;hrend Milliarden isl&#228;ndischer Kronen f&#252;r   Bankenrettungspakete zur Verf&#252;gung gestellt wurden, wurde zur L&#246;sung   dieser, die einfachen Menschen betreffenden Probleme keine Schritte   unternommen. Aus diesem Grund existiert jetzt in der isl&#228;ndischen   Gesellschaft das sehr starke Verlangen nach diesbez&#252;glichen Ma&#223;nahmen   wie etwa einem Schuldenerlass.<\/p>\n<p>  Seit Dezember letzten Jahres rufen TeilnehmerInnen von   Demonstrationstreffen zum Erlass von Hypothekenschulden auf und   protestieren dagegen, die Schulden der Bankiers zahlen zu m&#252;ssen. Seit   Januar finden diese Demonstrationen in k&#252;rzeren Abst&#228;nden und mit   zunehmend mehr TeilnehmerInnen statt. Es scheint sich eine neue   Protestbewegung zu entwickeln und auszuweiten. Beim sogenannten   &#8222;Parlament der Stra&#223;e&#8220; handelt es sich um eine neulich erst gegr&#252;ndete   Dachorganisation der verschiedenen Aktions- und Basisgruppen, die sich   zusammengetan haben, um w&#246;chentliche Demonstrationen im Zentrum   Reykjaviks zu organisieren. Dazu geh&#246;ren die isl&#228;ndische Sektion von   attac, die Organisation zur Verteidigung der Haushalte, &#8222;Das Rote   B&#252;ndnis&#8220;, die Isl&#228;ndische Humanistische Assoziation und eine Gruppe, die   f&#252;r die Interessen Behinderter eintritt.<\/p>\n<p>  Die von ihnen vorgebrachten Forderungen sind: f&#252;r zumindestens den   teilweisen Erlass von Schulden auf Hypotheken und Haushalte, Abschaffung   des Schulden-Index, Schuldenerlass bei drohender Privatinsolvenz, IWF   raus aus dem Land, die &#8222;Risikoinvestoren&#8220;, die das Land in den Ruin   getrieben haben, sollen f&#252;r ihre Aktionen verantwortlich gemacht werden,   menschliche Werte m&#252;ssen vor Profiten stehen und mehr M&#246;glichkeiten f&#252;r   die Allgemeinheit, dar&#252;ber mitsprechen zu k&#246;nnen, wie die Gesellschaft   funktionieren soll. Die erste Demonstration, die diese B&#252;ndnis   organisierte, fand vergangenen Samstag statt, dem Tag, an dem das   Referendum abgehalten wurde. Es kamen mehr als 600 Menschen, um gegen   den &#8222;Icesave&#8221;-Deal zu protestieren. Du konntest den Anwesenden anmerken,   wie gro&#223; die Wut und Emp&#246;rung gegen&#252;ber dem Mobbing ist, das momentan   gegen Island durchgef&#252;hrt wird.<\/p>\n<h4>  Um was ging es genau bei dem &#8222;Icesave-Referendum&#8220; am Sonntag, dem 7.   M&#228;rz 2010?<\/h4>\n<p>  Wir stimmten &#252;ber das vom isl&#228;ndischen Parlament angenommene Gesetz ab,   das garantieren sollte, dass SteuerzahlerInnen die enormen Schulden   zur&#252;ckzahlen w&#252;rden, welche gegen&#252;ber den Staaten Gro&#223;britannien und den   Niederlanden aufgrund von isl&#228;ndischen Bankiers bestanden. &#8222;Icesave&#8220; war   der Name der Internet-Banken, die von Landsbanki in Britannien   installiert wurde, eine der drei gr&#246;&#223;ten Banken Islands. Als die   isl&#228;ndischen Banken im Oktober 2008 zusammenbrachen, brachte die   Regierung ein Not-Gesetz durch, um ihre Einlagen zu retten. Allerdings   waren die au&#223;erhalb Islands nicht darunter. Es schritten also die   Regierungen Gro&#223;britanniens und der Niederlande ein und zahlten 3,8   Milliarden Euro, um die SparerInnen in ihren L&#228;ndern auszuzahlen. Danach   versuchten sie, das Geld von Island zur&#252;ck zu verlangen.<\/p>\n<p>  Die Parlamentsmehrheit aus Sozialdemokratie und der Links-Gr&#252;nen Partei   akzeptierte das und nahm das &#8222;Icesave&#8220;-Gesetz an. Die Opposition, die   rechts-konservativen Parteien, lehnen die Zahlung nicht generell ab,   sondern argumentieren nur, dass ein besserer Vertrag mit den Regierungen   Gro&#223;britanniens und der Niederlande m&#246;glich w&#228;re.<\/p>\n<p>  Aber der Pr&#228;sident Olafur Ragnar Grimsson unterzeichnete das Gesetz   nicht. Wenn seine Position auch weitestgehend symbolischer Natur und mit   wenig Macht ausgestattet ist, muss er s&#228;mtliche Gesetzesvorhaben   unterzeichnen, die das Parlament durchlaufen. Gem&#228;&#223; Verfassung, kann er   es ablehnen ein Gesetz zu unterzeichnen und wenn dies der Fall ist,   f&#252;hrt das zu einem Referendum. Dennoch ist es das erste Mal &#252;berhaupt,   dass es dazu gekommen ist. Das &#8222;Icesave&#8220;-Gesetz ist &#228;u&#223;erst unbeliebt   und umstritten. Grimsson lehnte es also ab zu unterschreiben und   pr&#228;sentierte sich selbst als wirklichen Vertreter der &#8222;Demokratie&#8220;. Doch   aufgrund seiner bisher von ihm vertretenen Politik wurde er eher als   Vertreter der Bankiers gesehen.<\/p>\n<h4>  Was kam bei dem Referendum heraus?<\/h4>\n<p>  93 Prozent sagten &#8222;Nein&#8220; zu diesem Gesetz und die Wahlbeteiligung lag   mit 62 Prozent wesentlich h&#246;her als erwartet. Das bedeutet f&#252;r die   Regierungspolitik einen deutlichen R&#252;ckschlag. Die Menschen, die mit   &#8222;Nein&#8220; gestimmt haben, taten dies aus einer Reihe von Gr&#252;nden. Einige   lehnen es grunds&#228;tzlich ab, &#252;berhaupt irgendwas von diesem Geld zu   bezahlen. Andere hofften auf eine bessere Vereinbarung mit der   britischen und niederl&#228;ndischen Regierung.<\/p>\n<p>  Der Premierminister und der Finanzminister sagten, dass das Ergebnis sie   nicht &#252;berrascht hat, weil sie wussten, dass diese Frage unbeliebt ist.   Sie behaupteten aber auch, dass dieses Referendum ohne Bedeutung ist,   weil neue Verhandlungen mit der britischen und niederl&#228;ndischen   Regierung bereits begonnen haben, bevor das Referendum stattgefunden   hat! Sie wollen eine baldige neue Vereinbarung mit der britischen und   der niederl&#228;ndischen Regierung.<\/p>\n<h4>  Der 5. Oktober 2008 machte aus Island, einem der reichsten L&#228;nder, einen   bankrotten Staat. Was hat die Regierung unternommen?<\/h4>\n<p>  Sie hat besagte Not-Gesetzgebung vorangetrieben und den IWF ins Land   geholt. Der IWF verlangt, dass der isl&#228;ndische Staat seinen   &#8222;Auslandsverpflichtungen&#8220; nachkommen m&#252;sse, darunter auch das Zahlen der   sogenannten Schulden an die Regierungen Britanniens und der Niederlande.   Diese Schulden wurden aber von der isl&#228;ndischen Finanzelite verursacht   und die Isl&#228;nderInnen aus der Arbeiterklasse und der Mittelschicht   sollten daf&#252;r nicht geradestehen m&#252;ssen. Der IWF verlangt, dass die   Landesbank die Leitzinsen senkt und will, dass sie die f&#252;r   W&#228;hrungshandel bestehenden Regulierungen sowie andere   &#246;konomisch-technische Ma&#223;nahmen aufhebt. Der Landesbank gehen jetzt   allm&#228;hlich die W&#228;hrungsfonds aus.<\/p>\n<p>  Wenn Island das Geld wie vom IWF gefordert an die Staaten Gro&#223;britannein   und Niederlande zahlt, w&#228;ren das pro Kopf und Isl&#228;nderIn 48.000 Euro im   Verh&#228;ltnis zur isl&#228;ndischen Bev&#246;lkerung. Um das tun zu k&#246;nnen, hat die   Regierung damit begonnen, die Lebensstandards unter Beschuss zu nehmen   und f&#252;hrt K&#252;rzungen in den Bereichen Gesundheit und Bildung durch.<\/p>\n<h4>  Die Ratingagentur &#8222;Moody&#8217;s&#8220; hat damit gedroht, Island auf ihrer   Rangliste zu sogenannten &#8222;junk bonds&#8220; herabzustufen. Was f&#252;r   Auswirkungen h&#228;tte dies?<\/h4>\n<p>  Viele Menschen bef&#252;rchten genau dies. Viele haben Angst davor, dass   Island im weltweiten Rahmen den Au&#223;enseiter-Status verliehen bekommt,   sollten wir es ablehnen, die volle Summe zur&#252;ck zu bezahlen. Auf der   anderen Seite f&#252;rchten die Menschen die Folgen f&#252;r Wirtschaft und   Lebensstandards, sollten wir die Schulden begleichen. Ich denke, dass es   noch zu fr&#252;h ist, um sagen zu k&#246;nnen, was genau passieren wird. Aber ich   denke auch, dass das Zahlen der sogenannten Schulden schwerwiegendere   Konsequenzen f&#252;r ArbeiterInnen und Jugendliche in Island h&#228;tte als wenn   wir aufh&#246;ren w&#252;rden, uns von den Institutionen des globalen Kapitalismus   mobben zu lassen. Ich habe keinerlei Illusionen in die Regierung oder   die neuen Verhandlungen. Das Beste wird sein, die Menschen jetzt f&#252;r   eine verallgemeinerte Massenbewegung gegen die Zahlung dieser Schulden   und gegen die Macht von Finanzinstitutionen wie &#8222;Moody&#8217;s&#8220; zu   mobilisieren.<\/p>\n<p>  Die Gewerkschaften verhalten sich &#228;u&#223;erst passiv. Die offiziell linken   Parteien, wie die Sozialdemokratie und die Links-Gr&#252;ne Partei, sind   keine Parteien der Arbeiterklasse. Wir m&#252;ssen also versuchen, die   Gewerkschaften als Mittel f&#252;r den Kampf im Interesse der ArbeiterInnen   wieder zu gewinnen und eine neue Arbeiterpartei aufbauen. Das wird Zeit   und Kraft kosten, aber es ist die einzig plausible Alternative.<\/p>\n<h4>  Die Regierungen Schwedens und Finnlands haben angedeutet, dass sie ihre   finanzielle Hilfe im Falle eines &#8222;Nein&#8220; beim Referendum f&#252;r Island   einstellen k&#246;nnten. Welche Auswirkungen h&#228;tte das?<\/h4>\n<p>  Die schwedische und die finnische Regierung leihen Island Geld &#252;ber den   IWF. Leider k&#246;nnen dieser Art Drohungen dazu f&#252;hren, dass die Menschen   davon abgehalten werden, f&#252;r ihre eigenen Interessen zu k&#228;mpfen. Der IWF   handelt nicht, um Island dabei zu helfen, seine Gesundheitsversorgung   aufrecht zu erhalten oder die Lebensstandards zu verteidigen. Die   Kredite des IWF sind nur dazu da, die W&#228;hrungsfonds der Landesbank zu   erweitern und die W&#228;hrung wieder zum Laufen zu bringen. Soweit ich das   &#252;berblicke, ist der IWF das Hauptproblem: Er versucht, die Politik des   Landes zu diktieren.<\/p>\n<h4>  Die ehemalige Regierung musste nach Protesten im Januar 2009   zur&#252;cktreten. Nach den Wahlen im April 2009 wurde eine Regierung aus   Sozialdemokraten und der Links-Gr&#252;nen Partei gegr&#252;ndet. Hat sich etwas   ver&#228;ndert?<\/h4>\n<p>  Nicht wirklich. Zu Anfang gab es gro&#223;e Hoffnung und Illusionen. Die neue   Regierung setzte die Attacken auf die Lebensstandards und den   &#246;ffentlichen Dienst fort, aber pr&#228;sentierte dies auf gem&#228;&#223;igtere Art und   Weise. So wollen sie im Falle des Gesundheitssystems zum Beispiel mit   kleineren Schritten die K&#252;rzungen durchsetzen als die   Vorg&#228;ngerregierung. Alles sollte ein wenig hinausgez&#246;gert werden.   Durchgef&#252;hrt werden, sollten sie aber dennoch. Die Regierungspolitik hat   sich kaum ge&#228;ndert. Der &#8222;linksGr&#252;ne&#8220; Finanzminister Steingrimur   Sigfusson hat die Banken jetzt re- privatisiert, was bedeutet, dass er   verantwortlich zeichnet f&#252;r die gr&#246;&#223;te Privatisierung in der Geschichte   Islands!<\/p>\n<p>  Als die Menschen im vergangenen Jahr auf die Stra&#223;e gingen, forderten   sie den R&#252;cktritt der Regierung und Neuwahlen. Au&#223;erdem verlangten sie   den R&#252;cktritt des Vorstands der Landesbank. Heute sind viele Menschen   entt&#228;uscht, weil sich &#8211; nachdem diese Ziele erreicht wurden, nichts   wirklich ver&#228;ndert hat. Das Problem war, dass diese Bewegung sehr   spontan handelte. Sie hatten keine langfristigen Ziele. Dabei verhielten   sich die Gewerkschaften sehr passiv. &#8211; Sie waren faktisch gar nicht   vorhanden. So brachte die Bewegung zar die Regierung zu Fall, es folgte   jedoch kein gesellschaftlicher Wandel. In Island und auch &#252;berall sonst   sollten wir uns selbst fragen, welche Ver&#228;nderungen wir denn &#252;berhaupt   wollen? Weil die Regierung die ArbeiterInnen und Jugendlichen nicht   unterst&#252;tzt, sollte die Debatte nicht nur dar&#252;ber gehen, ob wir die   Regierung unterst&#252;tzen oder nicht.<\/p>\n<h4>  Und, welche Ver&#228;nderungen willst du?<\/h4>\n<p>  Ich bin f&#252;r an die Inflation gekoppelte L&#246;hne. F&#252;r die Haushalte der   arbeitenden Menschen sollte ein Schuldenerlass durchgef&#252;hrt werden.   Island sollte damit aufh&#246;ren, s&#228;mtliche Auslandsschulden zu bezahlen und   das Gesundheits- und Bildungssystem verteidigen. Die Gesch&#228;ftsb&#252;cher der   Finanzinstitutionen sollten offengelegt werden. Wir wollen wissen, wo   das Geld hingegangen ist. N&#246;tig ist die Vergesellschaftung der Fisch-   und Aluminiumindustrie unter der Kontrolle und Gesch&#228;ftsf&#252;hrung der   ArbeiterInnen, um den Reichtum des Landes im Interesse der ArbeiterInnen   und Jugendlichen zu nutzen. Die Banken sollten unter Kontrolle der   Besch&#228;ftigten r&#252;ckverstaatlicht werden.<\/p>\n<h4>  Wie kann das erreicht werden?<\/h4>\n<p>  Die einzige Alternative besteht darin, die Regierung unter Druck zu   setzen und mit Stra&#223;endemonstrationen, Streiks und anderen Protestformen   gegen sie anzuk&#228;mpfen. Wir sollten die K&#252;rzungsorgien beenden und   k&#228;mpfen, dass der IWF aus dem Land verschwindet.<\/p>\n<p>  Am wichtigsten ist, dass Island &#8211; sollte es ablehnen, f&#252;r das   Icesave-Geld herzuhalten, als Modell des Widerstands f&#252;r andere L&#228;nder   der neokolonialen Welt oder andere europ&#228;ische L&#228;nder wie Griechenland   dienen kann, die von &#228;hnlichen Problemen und Mobbing betroffen sind. Wir   brauchen eine globale Perspektive miteinander und &#252;ber Landesgrenzen   hinweg verkn&#252;pfter K&#228;mpfe.<\/p>\n<p>  Die Arbeiterklasse und die Jugend sollten nicht f&#252;r die Krise des   kapitalistischen Systems zahlen m&#252;ssen. Wenn wir zusammen k&#228;mpfen &#8211;   europaweit und international, dann k&#246;nnen wir unseren Lebensstandard   gegen die Angriffe der Kapitalisten verteidigen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Der Internationale W&#228;hrungsfonds will die Politik in Island diktieren\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[46,127],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13591"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13591"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13591\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13591"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13591"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13591"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}