{"id":36955,"date":"2018-10-26T16:11:08","date_gmt":"2018-10-26T14:11:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sozialismus.info\/?p=36955"},"modified":"2018-10-26T16:11:45","modified_gmt":"2018-10-26T14:11:45","slug":"die-seltsamen-trotzkisten-von-babylon-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2018\/10\/die-seltsamen-trotzkisten-von-babylon-berlin\/","title":{"rendered":"Die seltsamen Trotzkisten von \u201eBabylon Berlin\u201c"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_36957\" aria-describedby=\"caption-attachment-36957\" style=\"width: 280px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-36957 size-medium\" src=\"https:\/\/www.archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Babylon-Berlin_Key-Visual-280x167.jpeg\" alt=\"\" width=\"280\" height=\"167\" srcset=\"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Babylon-Berlin_Key-Visual-280x167.jpeg 280w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Babylon-Berlin_Key-Visual-768x457.jpeg 768w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Babylon-Berlin_Key-Visual-560x333.jpeg 560w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Babylon-Berlin_Key-Visual-600x357.jpeg 600w\" sizes=\"(max-width: 280px) 100vw, 280px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-36957\" class=\"wp-caption-text\">Bild: ARD Degeto\/X-Filme\/Beta Film\/Sky Deutschland \/ Fr\u00e9d\u00e9ric Batier<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Interessante Serie mit historischem Ausrutscher<\/strong><\/p>\n<p>\u201eBabylon Berlin\u201c ist wirklich gelungen. Die Serie ist atmosph\u00e4risch dicht, es gibt tolle Schauspielleistungen und eine stimmige Ausstattung. Vor dem historischen Hintergrund des Jahres 1929 wird in den Folgen der ersten zwei Staffeln eine spannende und komplexe Geschichte erz\u00e4hlt, die Spa\u00df und Lust auf mehr macht. Es stellt sich allerdings die Frage, warum bei der mit vierzig Millionen Euro teuersten deutschen TV-Serie das Budget nicht reichte, sauber geschichtliche Fakten zu recherchieren.<\/p>\n<p><em>Von Claus Ludwig, K\u00f6ln<\/em><\/p>\n<p>In der Serie spielt eine Gruppe von oppositionellen russischen Kommunist*innen eine Rolle. Diese versuchen, das Gold russischer Adliger in ihre H\u00e4nde zu bekommen, um Stalins Sturz zu betreiben. Sie nennen sich \u201eRote Festung\u201c und bezeichnen sich als Anh\u00e4nger*innen des russischen Marxisten Leo Trotzki, der von Stalin ins Exil verbannt worden war. Allzu weit kommen sie nicht, sie werden schnell von Killern der russischen Botschaft erschossen. Lediglich ihr \u201eChef\u201c, der Geiger Kardakow, ist nicht totzukriegen und schleppt sich, angeschossen, gefoltert, vergiftet und mit Sturzverletzungen durch Berlin.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich gab es in Berlin trotzkistische Gruppen, aber deren Darstellung im Film ist grotesk falsch. Schon im der Serie zugrunde liegenden Roman \u201eDer nasse Fisch\u201c von Volker Kutscher ist die Beschreibung historisch nicht korrekt, aber der Autor l\u00e4sst zumindest einiges im Ungewissen. In der Serie wird die Gruppe genauer und umso falscher dargestellt.<\/p>\n<p>Die \u201eRote Festung\u201c scheint vollst\u00e4ndig aus geflohenen russischen Oppositionellen zu bestehen. Sie sind fixiert auf die Sowjetunion und den gewaltsamen Sturz des Stalin-Regimes. Sie drucken Flyer mit dem Aufruf f\u00fcr eine \u201e4. Internationale\u201c.<\/p>\n<p>Die 4. Internationale wurde jedoch erst 1938 gegr\u00fcndet. Die ersten \u00dcberlegungen f\u00fcr eine neue, vierte, Internationale (die Komintern, die Kommunistische Internationale war die Dritte) datieren aus dem Jahr 1933. Leo Trotzki hielt die KPD und mit ihr die Internationale nicht mehr f\u00fcr reformierbar, weil sie in Deutschland eine kampflose Niederlage erlitten und sich als unf\u00e4hig erwiesen hatte, den Aufstieg des Faschismus zu stoppen.<\/p>\n<p>Im Jahr 1929 gab es den Begriff der 4. Internationale noch nicht. Die Trotzkist*innen in Deutschland und weltweit sahen sich als loyale Opposition innerhalb der jeweiligen kommunistischen Parteien und der Komintern. Sie k\u00e4mpften f\u00fcr deren Erneuerung und die \u00dcberwindung des Stalinschen Kurses.<\/p>\n<h4>Opposition in der KPD<\/h4>\n<p>Anfang 1929 waren sie noch mit anderen KPD-Oppositionellen im \u201eLeninbund\u201c organisiert, der im Lauf der Jahre 1929\/30 an inneren Differenzen zerbrach. Die Trotzkisten kritisierten, dass Teile des \u201eLeninbundes\u201c wie deren Vorsitzender Hugo Urbahns, die KPD abschreiben und eine neue Partei gr\u00fcnden wollten.<\/p>\n<p>Im M\u00e4rz 1930 gr\u00fcndeten die Trotzkist*innen eine eigene Organisation namens \u201eVereinigte Linke Opposition der KPD\u201c. 1931 begannen sie mit der Herausgabe ihrer Wochenzeitung \u201ePermanente Revolution\u201c. Die Hochburgen der KPD\/LO waren Bruchsal in Baden, Dinslaken und Erkenschwick im Ruhrgebiet, der Berliner Stadtteil Charlottenburg und Oranienburg im Berliner Umland.<\/p>\n<p>Trotzki und seine Unterst\u00fctzer*innen legten sich erst Mitte der 1930er auf die Formulierung fest, dass eine politische Revolution zum Sturz der stalinistischen B\u00fcrokratie n\u00f6tig sei, bei Beibehaltung der vergesellschafteten Basis der Produktion. 1929 gingen sie noch davon aus, Partei und Staat der Sowjetunion von innen reformieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Zu jedem Zeitpunkt vertraten sie die Auffassung, dass die Sowjetunion \u2013 trotz Stalin \u2013 gegen die Angriffe des Imperialismus zu verteidigen sei. Sie waren also keineswegs wie im Film davon besessen, Stalins Regime gewaltsam st\u00fcrzen zu wollen, schon gar nicht mit Zaristen-Gold und der reaktion\u00e4ren \u201eSchwarzen Reichswehr\u201c im Bunde.<\/p>\n<h4>Schl\u00fcsselfrage Deutschland<\/h4>\n<p>Die Anh\u00e4nger*innen Leo Trotzkis waren 1929 zudem nicht auf die Sowjetunion fixiert. Dort war die Opposition gewaltsam zerschlagen worden, ihre Aktiven sa\u00dfen in den Arbeitslagern. Der Kampf dort war zun\u00e4chst verloren. Im Mittelpunkt der politischen Aktivit\u00e4ten der Trotzkist*innen und von Trotzki selbst stand Deutschland. Er hatte mit als erster die Gefahr erkannt, die von der Hitler-Bewegung ausging und hatte die KPD gewarnt, dass nur eine korrekte Politiker ihrerseits \u2013 ein Einheitsfrontangebot an die SPD, die damals noch eine Arbeiterpartei war \u2013 den Aufstieg der Nazis stoppen k\u00f6nnte. Auch die Berliner Trotzkist*innen konzentrierten sich darauf, innerhalb der KPD f\u00fcr die Einheitsfrontpolitik zu k\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>Russische Exilant*innen waren unter ihnen nicht zu finden. Von den russischen Linksoppositionellen hatten es nur wenige geschafft, das Land zu verlassen. Die meisten sa\u00dfen in Verbannungsorten innerhalb der Sowjetunion, wurden in den Jahren danach in Stalins Arbeitslager geschafft. Viele hatten vor Stalins Gewalt kapituliert und sich an das Regime angepasst. Deutschland gew\u00e4hrte russischen Linksoppositionellen kein Asyl. Lediglich Trotzkis Sohn, Leo Sedow, kam 1931 zum Studium nach Berlin.<\/p>\n<p>Die linke Opposition in Berlin bestand vor allem aus erfahrenen Aktivist*innen der Arbeiterbewegung. Anton Grylewicz war 1912 der SPD beigetreten, 1917 der USPD und geh\u00f6rte in der Novemberrevolution zur F\u00fchrung der Revolution\u00e4ren Obleute. In den 1920ern war er zun\u00e4chst Reichstagsabgeordneter der KPD, bis 1928 Abgeordneter im Preu\u00dfischen Landtag. Oskar Hippe (seine Autobiographie ist gerade erneut im maifest-Verlag erschienen) war mit sechzehn Jahren dem Spartakusbund beigetreten und geh\u00f6rte zu den Gr\u00fcndungsmitgliedern der KPD.<\/p>\n<p>An der Darstellung der \u201eRoten Festung\u201c stimmt demnach gar nichts. Es gab eine solche Gruppe nicht und konnte sie auch nicht geben. \u201eK\u00fcnstlerische Freiheit\u201c, mag so manche*r einwenden. Doch das passt nicht zu einer Serie, die \u2013 bei aller dramaturgischen Freiheit \u2013 historisch verankert sein m\u00f6chte und reale Figuren und Organisationen beschreibt, die derma\u00dfen detailgetreu Kost\u00fcme, Kulissen und Verhaltensweisen abbildet.<\/p>\n<p>Berlin wimmelte 1929 tats\u00e4chlich von russischen Exilant*innen \u2013 Adlige, Anh\u00e4nger*innen des Zaren, Gegner*innen der Sowjetunion. Einige von ihnen waren gewiss in Spionageaktionen und illegale Gesch\u00e4fte verstrickt. Die Geschichte des Goldes im Giftgas-Zug h\u00e4tte in ihrem Umfeld angesiedelt werden k\u00f6nnen, was der Film ja auch andeutet. Die Figur der angeblichen Gr\u00e4fin Swetlana Sorokina, der Nachtclub-S\u00e4ngerin Nikoros, ist \u2013 bis auf ihre konstruierte Verbindung zur \u201eRoten Festung\u201c \u2013 schon glaubw\u00fcrdiger als das M\u00e4rchen von den russischen Trotzkist*innen.<\/p>\n<h4>\u201eKrieg der Tr\u00e4ume\u201c<\/h4>\n<p>Kurz vor Babylon Berlin lief auf ARTE und in der ARD das historische Dokudrama \u201eKrieg der Tr\u00e4ume 1918-1939\u201c. \u201eKrieg der Tr\u00e4ume\u201c stellt die Biografien von Menschen in dieser Zeit vor, basierend auf ihren Erinnerungen und Tageb\u00fcchern, von Menschen, die durch die politische Polarisierung gepr\u00e4gt waren. Manches ist nicht wirklich interessant, aber es gibt dabei auch viele faszinierende Sequenzen, zum Beispiel die Biografie des bayrischen Kommunisten Hans Beimler, der in der DDR ein Volksheld, in der BRD aber wenig bekannt war.<\/p>\n<p>Die Macher*innen der Serie haben ihren Protagonist*innen Raum zur Selbstdarstellung gegeben, darunter auch widerw\u00e4rtigen Kreaturen wie Rudolf H\u00f6\u00df, nach dem Krieg K\u00e4mpfer der reaktion\u00e4ren Freikorps, sp\u00e4ter Lagerkommandant von Auschwitz.<\/p>\n<p>Ausgerechnet Leo Trotzki wird in dieser Serie nur als Karikatur dargestellt. Er spielt eine Nebenrolle in der Biografie der franz\u00f6sischen Anarchistin May Picqueray, die sich 1922 zeitweise in Moskau aufhielt. Trotzki wird darin als diktatorisch und intrigant beschrieben, gepaart mit intellektueller \u00dcberheblichkeit und leichter Verr\u00fccktheit.<\/p>\n<p>Ob dies auf Picquerays eigener Darstellungen beruht oder auf der Interpretation der Autor*innen der Serie ist \u00a0uns nicht bekannt. Zumindest h\u00e4tte die Darstellung Picquerays \u00fcberpr\u00fcft werden m\u00fcssen, da diese dem Bericht anderer Zeitzeug*innen deutlich widerspricht.<\/p>\n<p>Es stellt sich die Frage, ob dies Zufall ist oder ob viele Filmschaffende eher Probleme damit haben, den Marxismus zu beschreiben und politische Ph\u00e4nomene zu erfassen und zu beschreiben, die sich nicht in eine vereinfachte und auf Geschwindigkeit und Sensationslust basierende Dramaturgie pressen lassen?<\/p>\n<p>Trotzki hat nichts Liberales, Gem\u00e4\u00dfigtes an sich, was wohl so manchen sich als fortschrittlich d\u00fcnkenden Filmschaffenden als \u201egut\u201c vorkommen mag. Er ist ein kompromissloser Revolution\u00e4r. Und doch ganz anders als Stalin. Ihm scheint es nicht um \u201edie Macht\u201c zu gehen, er verzichtet darauf um seiner politischen Ansichten willen. Er geht ins Exil, wird schlie\u00dflich von Stalins Schergen ermordet. Kein \u201eGuter\u201c als b\u00fcrgerlicher Sicht. Aber auch kein Gangster oder Diktator. Da bleiben in einer vereinfachten Weltsicht wohl nur noch die Attribute \u201eexzentrisch\u201c oder \u201everr\u00fcckt\u201c.<\/p>\n<p>Schwer zu erfassen scheint wohl auch die Politik der Trotzkist*innen zu sein. Diese analysieren das Stalin-Regime schonungslos, verteidigen die Sowjetunion jedoch gegen die Konterrevolution. Sie kritisieren die KPD, weil sie nicht entschieden die Nazis bek\u00e4mpft, treten jedoch f\u00fcr die Einheitsfront mit der SPD ein. Sie sind f\u00fcr volle Wiederherstellung der Arbeiterdemokratie, verteidigen jedoch das Vorgehen der Roten Armee gegen die zaristische Konterrevolution. Sie passen nicht in das Gut-B\u00f6se-Schema, sind irgendwie \u201everr\u00fcckt\u201c, oder tragische Gescheiterte dar, wie in \u201eBabylon Berlin\u201c.<\/p>\n<p>Dass es nicht unm\u00f6glich ist, komplexe politische Gefechtslagen in einem spannenden und Action-orientierten Film unterzubringen, hat Ken Loach mit \u201eLand and Freedom\u201c (1993), seinem Werk \u00fcber den Spanischen B\u00fcrgerkrieg, bewiesen. Auch \u201eLand and Freedom\u201c weist filmisch notwendige Verk\u00fcrzungen und Vereinfachungen auf, ist aber durchgehend sauber recherchiert und schafft es, Konflikte und Widerspr\u00fcche darzustellen und dabei s\u00e4mtlichen Protagonist*innen gerecht zu werden und auf Karikaturen zu verzichten.<\/p>\n<p>Ob Pfusch bei der Recherche oder organische Probleme von Filmschaffenden, sich komplexen politischen Inhalten zu n\u00e4hern \u2013 in jedem Fall kann Abhilfe geschaffen werden. Wenn das Geld fehlte, um korrekt zu recherchieren, k\u00f6nnen Mitglieder der SAV f\u00fcr eine das Budget nicht sprengende Summe die n\u00f6tigen Infos nachliefern. Sollte die Regisseure und Drehbuch-Autor*innen tiefer sitzende Probleme mit dem Marxismus haben, w\u00e4ren wir bereit, ein Seminar zum Thema zu organisieren und Fragen zu kl\u00e4ren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Interessante Serie mit historischem Ausrutscher<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":36957,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[68],"tags":[1445,1447,832,1446],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36955"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=36955"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36955\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":36959,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36955\/revisions\/36959"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/36957"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=36955"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=36955"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=36955"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}