{"id":36369,"date":"2018-07-12T10:50:36","date_gmt":"2018-07-12T08:50:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sozialismus.info\/?p=36369"},"modified":"2018-06-29T10:54:37","modified_gmt":"2018-06-29T08:54:37","slug":"frankreich-1968-monat-der-revolution","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2018\/07\/frankreich-1968-monat-der-revolution\/","title":{"rendered":"Frankreich 1968: Monat der Revolution"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"https:\/\/www.archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/frankreich_68_2.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-36370\" src=\"https:\/\/www.archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/frankreich_68_2-135x173.jpg\" alt=\"\" width=\"135\" height=\"173\" srcset=\"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/frankreich_68_2-135x173.jpg 135w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/frankreich_68_2-272x347.jpg 272w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/frankreich_68_2.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 135px) 100vw, 135px\" \/><\/a>50 Jahre seit dem gr\u00f6\u00dften Generalstreik der Geschichte<\/strong><\/p>\n<p>In dem halben Jahrhundert nach den revolution\u00e4ren Ereignissen des Mai 1968 in Frankreich hat sich vieles ver\u00e4ndert. Damals herrschte noch \u201eKalter Krieg\u201c zwischen Staaten mit sehr verschiedenen Gesellschaftssystemen: Kapitalismus und Privateigentum in der Industrie im Westen und Stalinismus basierend auf b\u00fcrokratisch verwaltetem Staatseigentum im Osten.<\/p>\n<p><em>Von Clare Doyle<\/em><\/p>\n<p>Doch die herrschenden Eliten auf beiden Seiten des \u201eEisernen Vorhangs\u201c f\u00fcrchteten Revolutionen von unten, welche die Macht in die H\u00e4nde demokratisch gew\u00e4hlter VertreterInnen der Arbeiterklasse legen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte Generalstreik in der Geschichte \u2013 als zehn Millionen Besch\u00e4ftigte den \u201estarken Staat\u201c von Pr\u00e4sident Charles de Gaulle lahm legten \u2013 zeigte, dass solch eine Revolution m\u00f6glich war. Bei einem Erfolg h\u00e4tte sie sich wie ein Lauffeuer in Europa und der Welt verbreitet.<\/p>\n<h4>Unruhen<\/h4>\n<p>Dem Monat der Revolution in Frankreich gingen eine Vielzahl von wichtigen Streiks und Unruhen von Sch\u00fclerInnen und Studierenden an ihren Bildungseinrichtungen voraus. Zehn Jahre \u201ebonapartistischer\u201c Herrschaft unter De Gaulle verspotteten die Gesellschaft. Eine Explosion wurde vorbereitet. Lebens- und Arbeitsbedingungen der Lohnabh\u00e4ngigen fielen hinter dem Wirtschaftswachstum zur\u00fcck. Die Inflation fra\u00df die L\u00f6hne. In einigen gro\u00dfen Fabriken wurden die Produktionsketten sogar von bewaffneten Handlangern bewacht, die die Bosse angestellt hatten.<\/p>\n<p>Lernende in Universit\u00e4ten und Schulen waren w\u00fctend auf \u00fcberf\u00fcllte Klassen, die wenige Abwechslung im Unterricht und Arbeitslosigkeit unter Promovierten. Gegen Ende April 1968 wurden bewaffnete Polizeikr\u00e4fte gegen ihre Besetzungen und friedlichen Demonstrationen eingesetzt. Stra\u00dfenschlachten w\u00fcteten und in den Stra\u00dfen von Paris wurden Barrikaden errichtet. Hunderte Sch\u00fclerInnen und Studierende landeten in Polizeigewahrsam, hunderte mehr im Krankenhaus.<\/p>\n<p>Die herrschende Klasse, und insbesondere die Regierung, war gespalten, ob man den Repressionskurs beibehalten oder Zugest\u00e4ndnisse machen sollte. Das ist ein klassisches Element jeder revolution\u00e4ren Situation, sobald sich beginnt zu entfalten. Zu Beginn des Mai `68 best\u00e4rkten die Zugest\u00e4ndnisse der Regierung die Studierenden nur noch mehr. Mehr Demonstrationen f\u00fchrten zu mehr Verletzten durch die Polizei und die Unterst\u00fctzung aus den Mittelschichten der Gesellschaft stieg rasant an.<\/p>\n<p>Es dauerte nicht lang bis sich junge Besch\u00e4ftigte den Demonstrationen anschlossen und die Gewerkschaften gezwungen wurden, zu Solidarit\u00e4tsaktionen aufzurufen. Einem 24-st\u00fcndigen Generalstreik am 13. Mai folgten f\u00fcnf Millionen ArbeiterInnen im ganzen Land und eine Million in Paris gingen auf die Stra\u00dfen. Die F\u00fchrung der ihrer Gr\u00f6\u00dfe nach betr\u00e4chtlichen \u201eKommunistischen\u201c Partei (KP) hatte gehofft, dass diese Aktion wie ein Ventil in einem Dampfkochtopf wirkt und dass die Besch\u00e4ftigten zufrieden zur Arbeit zur\u00fcckkehren w\u00fcrden.<\/p>\n<h4>Die Streiks weiten sich aus<\/h4>\n<p>Niemand konnte das Tempo erahnen, mit welchem sich die Streikbewegung entfaltete. Belegschaften im ganzen Land folgten dem Beispiel der jungen Besch\u00e4ftigten bei Sud-Aviation in Nantes, welche beschlossen den Streik fortzusetzen und ihre Chefs in den B\u00fcros einzusperren.<\/p>\n<p>Autofabriken wurden besetzt, H\u00e4fen, Kohlesch\u00e4chte, Schulen, B\u00fcros, Krankenh\u00e4user, Lagerhallen, Theater\u2026 \u00dcberall wurden Massenversammlungen einberufen, Komitees errichtet, rote Fahnen gehisst. Lohnabh\u00e4ngige sangen allerorts die revolution\u00e4re Hymne \u2013 die Internationale \u2013 und diskutierten, welchen Beitrag sie zum Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft leisten w\u00fcrden.<\/p>\n<p>LandarbeiterInnen begannen mit Sitzblockaden auf den Feldern und in den Lagerhallen und ihre Gewerkschaften riefen zur landesweiten Demonstration am 24. Mai. In den Staatsapparaten begannen Meutereien \u2013 Wehrpflichtige, Polizeikr\u00e4fte, Matrosen und selbst die verhasste CRS-Einheit zur Aufstandsbek\u00e4mpfung. Bis Freitag den 24. Mai befanden sich zehn Millionen ArbeiterInnen \u2013 \u00fcber die H\u00e4lfte der gesamten Arbeitskraft Frankreichs \u2013 im Streik. Gewaltt\u00e4tige Schlachten erf\u00fcllten die Pariser Stra\u00dfen.<\/p>\n<p>Am 25. Mai begannen Drei-Parteien-Verhandlungen zwischen Regierung, Arbeitgebern und den Gewerkschaftsf\u00fchrerInnen (welche immer noch darauf pochten, dass der Kampf unpolitisch sei!) Nach drei Tagen und N\u00e4chten, in denen hinter verschlossenen T\u00fcren gesprochen wurde, einigte man sich auf ein gro\u00dfz\u00fcgiges Reformpaket bez\u00fcglich der L\u00f6hne, Urlaubstage, Arbeitszeiten usw. Diese Verbesserungen waren das Produkt revolution\u00e4rer Ereignisse doch stillten nicht den Durst von Millionen Besch\u00e4ftigten, die ihre Arbeitsst\u00e4tten besetzt hielten.<\/p>\n<p>Sie lehnten die Angebote ab und sehnten sich nach etwas, was ihre traditionellen Anf\u00fchrerInnen nicht einmal formulieren konnten. Eine Veranstaltung am 27. Mai f\u00fcllte das Pariser Charlety-Stadion mit 50.000 Menschen, die eine politische Alternative zum Gaullismus und Kapitalismus diskutierten. Der Gewerkschaftsdachverband der CGT k\u00fcndigte eine Demonstration f\u00fcr den Abend des 29. Mai in Paris an. An jenem Tag \u201everschwand\u201c de Gaulle aus Frankreich und erkl\u00e4rte: \u201eDas Spiel ist aus.\u201c Eine halbe Million Streikende marschierten durch die Hauptstadt doch die Arbeiterf\u00fchrerInnen beabsichtigten nicht, die Macht zu \u00fcbernehmen. Sp\u00e4ter sagten die KP-F\u00fchrerInnen, der Staat w\u00e4re \u201ezu stark\u201c gewesen. Doch der Staat war bereits dabei zu zerfallen.<\/p>\n<h4>Revolution\u00e4re Situation<\/h4>\n<p>Eine klassische revolution\u00e4re Situation hatte sich entwickelt. Die herrschende Schicht war handlungsunf\u00e4hig, die Mittelklassen standen eindeutig auf Seiten der Arbeiterklasse und orientierten auf deren Kampfmethoden. Die franz\u00f6sische Arbeiterklasse befand sich im Kampfmodus \u2013 bereit bis ans Ende zu gehen.<\/p>\n<p>ArbeiterInnen aus Nachbarstaaten weigerten sich, die Arbeit der streikenden franz\u00f6sischen Besch\u00e4ftigten zu leisten, wie zum Beispiel den Druck von Regierungsmaterialien beziehungsweise Im- oder Export von G\u00fctern.<\/p>\n<p>Um eine erfolgreiche \u00dcbernahme der Macht sicherzustellen, braucht es eine revolution\u00e4re F\u00fchrung mit Massenunterst\u00fctzung. Was h\u00e4tte also getan werden k\u00f6nnen, um die Revolution vollenden zu k\u00f6nnen? Die Vernetzung und Verbindung der Streikkomitees auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene zwecks Bildung einer Gegenregierung \u2013 das w\u00e4re n\u00f6tig gewesen. Das wurde auch von aktiven TeilnehmerInnen der Bewegung vorgetragen, doch ihrer Stimmen waren wenige. Sie hatten keine Basis innerhalb der Arbeiterbewegung.<\/p>\n<p>1968 hatte Militant \u2013 die Vorl\u00e4uferorganisation der Socialist Party (Schwesterorganisation der SAV in England und Wales) \u2013 keine SympathisantInnen oder Gleichgesinnte in Frankreich. Die Organisation hatte sich 1965 politisch von den TrotzkistInnen der Vierten Internationale getrennt, welche einige Kr\u00e4fte aufweisen konnten &#8211; insbesondere unter Jugendlichen.<\/p>\n<p>Doch diese waren pessimistisch gegen\u00fcber der europ\u00e4ischen \u2013 einschlie\u00dflich der franz\u00f6sischen \u2013 Arbeiterklasse und erkl\u00e4rten, diese w\u00fcrde in den n\u00e4chsten zwanzig Jahren nicht in Aktion treten. Sie konzentrierten sich auf die Studentenbewegung und die Revolte gegen den Kolonialismus.<\/p>\n<p>Einer ihrer F\u00fchrer, Ernest Mandel, erkl\u00e4rte jene Ansichten im Fr\u00fchling 1968 auf einem \u00f6ffentlichen Treffen in London. Peter Taaffe, Redakteur des Militant, hielt dagegen und erkl\u00e4rte, dass die Arbeiterklasse weiterhin in der Lage war sich zu erheben und den franz\u00f6sischen Kapitalismus schon sehr bald herausfordern w\u00fcrde. Mandel bestritt das. Doch innerhalb eines Monats widerlegten Frankreichs ArbeiterInnen seine falsche Position. Mit ihren revolution\u00e4ren Traditionen im R\u00fccken schritten sie erneut zur Aktion!<\/p>\n<p>In den ersten Tagen der Ereignisse wies Peter Taaffe auf einem Treffen in der London School of Economics darauf hin, dass ein sicherer Hinweis auf die in Frankreich begonnene Revolution war, dass 12- und 13-J\u00e4hrige versuchten an den Demonstrationen teilzunehmen. Ihre LehrerInnen sperrten sie in ihre Klassenr\u00e4ume \u2013 bis sie selbst zu streiken anfingen! Zum Ende des Mai 1968 war die Situation \u00fcberreif f\u00fcr eine revolution\u00e4re Umw\u00e4lzung.<\/p>\n<p>In Nantes gr\u00fcndete sich zu einem fr\u00fchen Zeitpunkt der Bewegung ein Komitee mit VertreterInnen von ArbeiterInnen, Studierenden und Kleinb\u00e4uerInnen. Dieses \u00fcbernahm die Kontrolle der Region Loire Atlantique und somit \u00fcber jeden gesellschaftlichen Aspekt vor Ort \u2013 Produktion, Verteilung und Austausch. Essen brachten die Kleinb\u00e4uerInnen in die St\u00e4dte, Preise und Geb\u00fchren wurden niedrig gehalten, die Polizei wich Studierenden und Besch\u00e4ftigten, die die Nachbarschaften patrouillierten.<\/p>\n<p>W\u00e4ren \u00e4hnliche Vertreterorgane in jeder Region entstanden und h\u00e4tten sie Delegierte zu einem landesweiten Kongress geschickt, so h\u00e4tten aus den Kampfkomitees Organe eines Arbeiterstaates werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wie in Russland im Oktober 1917 h\u00e4tte eine respektierte F\u00fchrung alle n\u00f6tigen Ma\u00dfnahmen unternommen, um die Reihen der existierenden staatlichen Kr\u00e4fte auf die Seite der sozialistischen Regierung zu ziehen. Sie h\u00e4tte sich direkt an die ArbeiterInnen jedes anderen Landes gewandt \u2013 mit dem Aufruf sich ihnen anzuschlie\u00dfen und eine potenzielle milit\u00e4rische Einmischung von au\u00dfen zu verhindern. Doch die F\u00fchrerInnen der gro\u00dfen Gewerkschaftsverb\u00e4nde und der Kommunistischen Partei Frankreichs waren die letzten, die eine erfolgreiche Revolution wollten. Sie wussten: H\u00e4tten die Lohnabh\u00e4ngigen einer entwickelten, industrialisierten Wirtschaft die Macht \u00fcbernommen, h\u00e4tten diese damit die Lohnabh\u00e4ngigen der Sowjetunion inspiriert, ihre parasit\u00e4re B\u00fcrokratie abzusch\u00fctteln und eine wirkliche Arbeiterdemokratie wiederaufzubauen. So verrieten sie die Revolution.<\/p>\n<h4>Reaktion<\/h4>\n<p>Es waren die F\u00fchrerInnen der Besch\u00e4ftigten, die de Gaulle das Selbstvertrauen gaben nach Frankreich zur\u00fcckzukehren und eine unmittelbare Wahl einzuberufen, welche die Kr\u00e4fte der Reaktion auf die Stra\u00dfen mobilisierte. Polizei und Armee r\u00fcckten gegen Streikende und linke Organisationen vor. Hunderte militanter ArbeiterInnen wurden schikaniert und entlassen. Verschiedenste linke Organisationen wurden verboten.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Parlamentswahlen im Juni gewannen die Gaullisten und die KP verlor Stimmen \u2013 stand sie eben nicht f\u00fcr eine neue sozialistische Gesellschaft sondern f\u00fcr \u201eRecht und Ordnung\u201c. Doch innerhalb eines Jahres \u2013 nach einer Referendums-Niederlage \u00fcber Erweiterungen der Verfassung \u2013 war de Gaulle verschwunden und als Pr\u00e4sident durch Georges Pompidou ersetzt.<\/p>\n<p>Die urspr\u00fcnglichen Errungenschaften durch das Drei-Parteien-Abkommen wurden, wie Militant gewarnt hatte, durch kapitalistische Ausbeutung im Allgemeinen und durch Inflation im Besonderen untergraben.<\/p>\n<p>Doch die Gewerkschaften wuchsen. Verschiedene sozialdemokratische Kr\u00e4fte kamen zusammen um 1972 eine neue Sozialistische Partei zu gr\u00fcnden &#8211; mit Francois Mitterand an der Spitze. In weniger als einem Jahrzehnt wurde er zum Pr\u00e4sidenten gew\u00e4hlt. Im selben Jahr \u2013 1981 &#8211; wurde die Sozialistische Partei mit einem massiven Stimmenanteil von 55 Prozent in die Regierung bef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Ohne ein vollst\u00e4ndiges Programm mit Verstaatlichungen und demokratischer Arbeiterkontrolle und -verwaltung wird selbst eine im Namen \u201esozialistische\u201c Regierung schlussendlich eine Politik im Interesse des einen Prozents \u2013 der Kapitalistenklasse \u2013 umsetzen. Das war nicht nur die Lehre der Mitterand-Regierungen sondern auch der schm\u00e4hlichen Niederlage des \u201esozialistischen\u201c Pr\u00e4sidenten Francois Hollande und seiner Regierung im letzten Jahr.<\/p>\n<h4>Frankreich heute<\/h4>\n<p>Heute ist Frankreich in ein neues Kr\u00e4ftemessen zwischen den Klassen verwickelt. Emmanuel Macron, der \u201ePr\u00e4sident der Reichen\u201c, ist gewillt ein ganzes Programm mit gegen die Arbeiterklasse gerichteten Ma\u00dfnahmen durchzudr\u00fccken. Die ArbeiterInnen und Jugendlichen Frankreichs sind entschlossen diese zu bek\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>Ein neues 1968 schwebt in der Luft. Acht von zehn Menschen in Frankreich sehen die Ereignisse von vor f\u00fcnfzig Jahren als positiv an. Beliebte linke Figuren wie Jean-Luc M\u00e9lenchon und Olivier Besancenot rufen zum vereinten Kampf bis zum Ende auf. Die Gewerkschaftsf\u00fchrerInnen versagen jedoch erneut zu f\u00fchren.<\/p>\n<p>Die Geschichte wiederholt sich nie auf gleiche Weise. Es braucht immer noch Zeit um eine F\u00fchrung aufzubauen, die eine revolution\u00e4re Bewegung zum Sieg f\u00fchren kann.<\/p>\n<p>In Frankreich und international stauen sich Unmut und Wut bei Sch\u00fclerInnen, Studierenden und jungen Besch\u00e4ftigten auf. Ein Blick auf den gr\u00f6\u00dften Generalstreik der Geschichte wird eine neue Generation mit dem Selbstvertrauen inspirieren, dass Sozialismus erk\u00e4mpft werden kann. Nicht nur in einem also dem Land, wo er zun\u00e4chst ausbricht, sondern weltweit.<\/p>\n<p><em>Clare Doyle ist Mitglied des Internationalen Sekretariats des Komitees f\u00fcr eine Arbeiterinternationale und lebt in London.<\/em><\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/manifest-buecher.de\/produkt\/clare-doyle-frankreich-1968\/\">Ihr Buch \u00fcber Frankreich 68 ist beim Manifest-Verlag erh\u00e4ltlich<\/a>.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>50 Jahre seit dem gr\u00f6\u00dften Generalstreik der Geschichte<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":36370,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[265],"tags":[1223,309,909,1294],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36369"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=36369"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36369\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":36371,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36369\/revisions\/36371"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/36370"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=36369"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=36369"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=36369"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}