{"id":34909,"date":"2017-07-10T12:56:45","date_gmt":"2017-07-10T10:56:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sozialismus.info\/?p=34909"},"modified":"2017-06-29T13:01:43","modified_gmt":"2017-06-29T11:01:43","slug":"vernunft-statt-profit-plan-statt-konkurrenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2017\/07\/vernunft-statt-profit-plan-statt-konkurrenz\/","title":{"rendered":"Vernunft statt Profit, Plan statt Konkurrenz"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/19275286_10213317760087708_276114273488626605_n.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-34910\" src=\"https:\/\/www.archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/19275286_10213317760087708_276114273488626605_n-247x173.jpg\" alt=\"\" width=\"247\" height=\"173\" srcset=\"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/19275286_10213317760087708_276114273488626605_n-247x173.jpg 247w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/19275286_10213317760087708_276114273488626605_n-768x538.jpg 768w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/19275286_10213317760087708_276114273488626605_n-496x347.jpg 496w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/19275286_10213317760087708_276114273488626605_n-600x420.jpg 600w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/19275286_10213317760087708_276114273488626605_n.jpg 783w\" sizes=\"(max-width: 247px) 100vw, 247px\" \/><\/a><strong>Grundz\u00fcge eines alternativen Wirtschaftssystems<\/strong><\/p>\n<p>\u201eWer den Himmel nicht kennt, ist mit der H\u00f6lle zufrieden\u201c. Auf den globalen Kapitalismus \u00fcbertragen besagt dieses alte Sprichwort: Der Kapitalismus herrscht noch immer, nicht weil er \u00fcberlegen ist, sondern weil die Alternative nicht gesehen wird.<\/p>\n<p>Im Grunde wei\u00df jeder denkende Mensch: Die Art wie heute gewirtschaftet wird, kann auf Dauer nicht gut gehen. Wir leben in einer Welt, in der die gro\u00dfen Probleme zunehmen statt abnehmen. Armut, Ungleichheit, Raubbau an der Natur, Krisen und Kriege vermitteln das Gef\u00fchl, dass die Welt zerbricht. Leider t\u00e4uscht dieses Gef\u00fchl nicht. Umso dringlicher die Frage: Gibt es eine Alternative?<\/p>\n<p><em>von Georg K\u00fcmmel, K\u00f6ln<\/em><\/p>\n<p>Marx und Engels sahen bereits vor 150 Jahren voraus: die Grundmerkmale des Kapitalismus &#8211; Privateigentum an den Produktionsmitteln, Existenz von Nationalstaaten und Konkurrenzkampf &#8211; w\u00fcrden schon bald zu Fesseln f\u00fcr die Fortentwicklung der Gesellschaft werden.<\/p>\n<p>Sie sahen auch, dass im Scho\u00dfe des Kapitalismus die technischen Mittel heranreifen w\u00fcrden, die ein sorgenfreies Leben f\u00fcr die gesamte Menschheit erm\u00f6glichen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Marx sprach deshalb davon, dass die \u00dcberwindung des Kapitalismus den \u00dcbergang vom Reich der Notwendigkeit in das Reich der Freiheit erm\u00f6glichen w\u00fcrde.<\/p>\n<h4>Produktion gemeinschaftlich<\/h4>\n<p>Wie sollte die neue Gesellschaft aussehen, was sollten ihre Grundlagen sein? Im Kapitalismus ist praktisch die gesamte Produktion bestimmt und nur m\u00f6glich durch das Zusammenspiel von Millionen Menschen. Schon zur Herstellung eines so simplen Produkts wie einer Zahnb\u00fcrste wirken abertausende Menschen in verschiedenen Fabriken und L\u00e4ndern zusammen. Die Produktion erfolgt also gemeinschaftlich.<\/p>\n<p>Die Grundlage des Kapitalismus ist dagegen das Privateigentum an Produktionsmitteln und das Gegeneinander, der Konkurrenzkampf.<\/p>\n<p>Wenn aber alles, was wir zum Leben brauchen, die Produkte gemeinschaftlicher (gesellschaftlicher) Arbeit sind, dann sollten auch die Produktionsmittel im Besitz der Gesellschaft sein und \u00fcber die Produktion gemeinsam entschieden werden. Nicht die Frage: &#8218;Bringt das Profit?&#8216; sollte \u00fcber das was und wie der Produktion entscheiden, sondern das Prinzip der Vernunft: Was ist n\u00f6tig? Die Produktion sollte demokratisch von der Gemeinschaft der Produzenten geplant werden. Marx und Engels nannten dieses System \u201eSozialismus\u201c.<\/p>\n<p>Viele Menschen w\u00e4ren heute f\u00fcr Sozialismus, g\u00e4be es da nicht die Erfahrung mit den L\u00e4ndern, in denen der Kapitalismus abgeschafft war. Der Zusammenbruch der auf Planwirtschaft fu\u00dfenden Staaten habe doch bewiesen, dass Planwirtschaft nicht machbar sei, lautet der entscheidende Einwand.<\/p>\n<p>Die DDR, Sowjetunion und die anderen Staaten des Ostblock (wir nennen sie stalinistische Staaten) waren nicht demokratisch organisiert. Deshalb beweist deren Scheitern keinesfalls, dass eine geplante Wirtschaft unm\u00f6glich w\u00e4re. Bewiesen ist, dass man eine hochkomplexe Wirtschaft nicht mit b\u00fcrokratischen Kommandomethoden organisieren kann.<\/p>\n<h4>Planung im Kapitalismus<\/h4>\n<p>Die vielf\u00e4ltigen Einw\u00e4nde gegen die Idee einer geplanten Wirtschaft sind eigentlich sehr verwunderlich, denn im Kapitalismus wird ebenfalls geplant und zwar im gro\u00dfen Stil, nicht nur auf betrieblicher Ebene, sondern international. Es geht nicht nur um kurzfristige Planung. Die Entwicklung und Fertigung neuer Produkte, der damit eventuell verbundene Bau neuer Fabriken erfordert Planungen, die sich \u00fcber mehrere Jahre erstrecken. In der \u00f6ffentlichen Diskussion taucht die Tatsache, dass jeder Konzern eine mehr oder weniger umfangreiche Planung betreibt, aber nicht auf, weil es nicht zur Ideologie vom freien Spiel der Kr\u00e4fte, zum Mythos der &#8218;unsichtbaren Hand des Marktes&#8216; passt, wonach sich am Ende alles quasi ganz von alleine wunderbar zusammenf\u00fcgen w\u00fcrde.<\/p>\n<h4>Planlose Planung<\/h4>\n<p>Die Planung im Kapitalismus hat allerdings eine entscheidende Beschr\u00e4nkung: Jeder Betrieb, jeder Konzern plant nur f\u00fcr sich. Die Produktion eines neuen Automodells samt zugeh\u00f6riger Fabrik mag dann aufwendig geplant sein, am Ende stellt sich heraus, dass ein Teil der Arbeit reine Verschwendung war oder sein wird, weil es nur eine kauff\u00e4hige Nachfrage f\u00fcr die Produkte von vier statt f\u00fcnf Herstellern gibt. Was f\u00fcr die nebeneinander und gegeneinander geplante Produktion von Autos gilt, gilt nat\u00fcrlich auch f\u00fcr die Produktion insgesamt. Es kommt wiederkehrend zu der absurden Situation der Krise aus \u00dcberfluss, zu der absurden Situation, dass die Gesellschaft verarmt, weil zu viel produziert werden kann.<\/p>\n<h4>Anderes Motiv der Produktion<\/h4>\n<p>Wie k\u00f6nnte eine demokratisch geplante Wirtschaft aussehen? Nehmen wir an, die Industriekonzerne w\u00e4ren in Gemeineigentum \u00fcberf\u00fchrt und nun w\u00fcrde demokratisch ein gesamtgesellschaftlicher Plan erarbeitet. Zun\u00e4chst w\u00e4re das Motiv f\u00fcr die Produktion ein ganz anderes. Die Frage w\u00fcrde nun nicht mehr lauten: &#8218;Was bringt Profit?&#8216; sondern &#8218;Was ist sinnvoll? Was brauchen wir? Welche Priorit\u00e4ten sollen wir setzen?&#8216; Diese Fragestellungen w\u00fcrden auf allen Ebenen der Gesellschaft breit diskutiert werden. Beispiel Energie: eine gesellschaftliche Diskussion \u00fcber die Zukunft der Energieversorgung w\u00fcrde bekanntlich etwa folgendes ergeben: Die Energieversorgung muss dringend komplett auf erneuerbare Energiequellen umgestellt werden, also auf Sonne, Wind, Wasser, Wellen, Biomasse (Erdw\u00e4rme). Man w\u00fcrde eine Bestandsaufnahme \u00fcber das Produktionspotenzial der Gesellschaft machen. Dabei w\u00fcrde herauskommen, dass von den ca. 36 Millionen Erwerbst\u00e4tigen (2015) nur rund 350.000 im Bereich der erneuerbaren Energie arbeiten (weniger als 1 Prozent).<\/p>\n<p>Also w\u00fcrde man einen Plan erarbeiten, wie die Produktion umgestellt, Besch\u00e4ftigte aus Kohle- und Atomkraftwerken umgeschult werden k\u00f6nnten. Wenn man zus\u00e4tzlich bedenkt, dass Millionen Menschen derzeit arbeitslos sind oder in \u00fcberfl\u00fcssigen Bereichen wie R\u00fcstung und Werbung besch\u00e4ftigt sind, kann man ahnen, in welchem Ma\u00df und mit welcher Geschwindigkeit der Ausbau erneuerbarer Energien m\u00f6glich w\u00e4re.<\/p>\n<h4>Zentral und dezentral<\/h4>\n<p>Es ist nur selbstverst\u00e4ndlich, dass lokale und regionale Besonderheiten am besten dadurch ber\u00fccksichtigt werden, dass man nach dem Motto plant: zentral nur soviel wie n\u00f6tig, dezentral so viel wie m\u00f6glich. Beispiel Verkehr: Die Entscheidung, das Verkehrssystem vorzugsweise auf \u00f6ffentliche Verkehrsmittel umzustellen und die entsprechende Planung der Produktion w\u00fcrde zentral stattfinden, aber die EinwohnerInnen der jeweiligen Stadt w\u00fcrden entscheiden, wo es Sinn macht, alte Stra\u00dfenbahntrassen wiederherzustellen, neue zu bauen, Elektrobusse durch autonom fahrende Taxis zu erg\u00e4nzen, einen Fluss in der Stadt f\u00fcr den Nahverkehr zu nutzen.<\/p>\n<p>Dass dieses Prinzip in den stalinistischen Staaten quasi umgekehrt angewendet wurde, hatte nichts mit Planwirtschaft aber alles mit Macht und Privilegien zu tun. Je h\u00f6her, je zentraler die jeweilige Entscheidungsebene war, desto gr\u00f6\u00dfer waren die materiellen Privilegien der Entscheidungstr\u00e4ger. Daher r\u00fchrte der verh\u00e4ngnisvolle Drang zu \u00dcberzentralisierung. Durchschnittslohn f\u00fcr Menschen in Leitungsfunktionen, jederzeitige W\u00e4hl- und Abw\u00e4hlbarkeit, sind notwendige Ma\u00dfnahmen um das zu verhindern.<\/p>\n<p>Es klingt paradox, doch in einer demokratisch geplanten Wirtschaft g\u00e4be es zwar qualitativ eine grundlegend andere Planung, quantitativ g\u00e4be es aber weniger Planung als im Kapitalismus. Im Kapitalismus wird aufgrund des Konkurrenzprinzips nebeneinander gearbeitet, das f\u00fchrt dazu, dass dieselbe Aufgabe doppelt, dreifach, ja manchmal hundertfach geplant und ausgef\u00fchrt wird.<\/p>\n<h4>20.000 Staubsaugertypen<\/h4>\n<p>Beispiel Staubsauger: In einem beliebigen Elektrofachmarkt findet man ganze Regale mit unterschiedlichen Staubsaugern. Unter filtermax.de findet man laut Eigenwerbung Staubbeutel f\u00fcr \u00fcber 20.000 Staubsaugertypen. Selbst wenn man ber\u00fccksichtigt, dass viele Staubbeutel baugleich sind, bleibt noch eine riesige Zahl unterschiedlicher Staubbeutel und Staubsauger. Man ahnt die Verschwendung an Arbeitszeit. Inzwischen gibt es beutellose Staubsauger \u2013 wieder von Dutzenden Firmen in Dutzenden Formen, Ausf\u00fchrungen, Verpackungen.<\/p>\n<h4>Internationale Planung<\/h4>\n<p>Die Wirtschaft m\u00fcsste nicht nur im nationalen, sondern im internationalen Ma\u00dfstab geplant werden. Diese Aufgabe erscheint vielen als so gigantisch, dass sie sie f\u00fcr unl\u00f6sbar halten. Aber der politische Kampf gegen die Zerst\u00f6rung der Umwelt, gegen Aufr\u00fcstung und Kriege, f\u00fcr angemessene L\u00f6hne ist dem Inhalt nach schon heute international und es gibt zumindest lose internationale Verbindungen. Doch heute k\u00f6nnen wir nur protestieren und nicht entscheiden. Trotzdem kann man sich doch vorstellen, dass Gremien, deren Mitglieder demokratisch gew\u00e4hlt sind, nicht nur lokal sondern auch international Beschl\u00fcsse fassen und Pl\u00e4ne erstellen.<\/p>\n<p>In einer weltweit demokratisch organisierten, geplanten Wirtschaft w\u00fcrde man nat\u00fcrlich das Patentrecht abschaffen und alle bestehenden Patente im Internet f\u00fcr jedermann zug\u00e4nglich ver\u00f6ffentlichen. Jede technische Neuerung w\u00e4re im n\u00e4chsten Augenblick Allgemeingut der Menschheit. Nat\u00fcrlich w\u00fcrde man, \u00e4hnlich wie bei Opensource-Betriebssystemen und -Software, eine breite Debatte \u00fcber die technisch beste L\u00f6sung sowie die m\u00f6glichen Folgen der Einf\u00fchrung eines neuen Produktes f\u00fchren, um sich dann demokratisch daf\u00fcr, dagegen oder f\u00fcr einen dritten Weg zu entscheiden.<\/p>\n<h4>Keine Innovationen?<\/h4>\n<p>Ohne Konkurrenzkampf g\u00e4be es keinen Antrieb zu Neuerungen bei Produkten und Produktionsmethoden, ist ein weiteres oft gegen Planwirtschaft angef\u00fchrtes Argument. Das gr\u00f6\u00dfte Potenzial f\u00fcr Innovationen ist die Summe aus dem Wissen, den Erfahrungen und der Kreativit\u00e4t von Millionen Menschen. Dieses Potenzial bleibt heute weitgehend ungenutzt.<\/p>\n<p>Innovationen, wie (das seit 1990 \u00f6ffentlich zug\u00e4ngliche) Internet mit all seinen M\u00f6glichkeiten k\u00f6nnen nicht dar\u00fcber hinwegt\u00e4uschen, dass das Leben der breiten Masse der Bev\u00f6lkerung nicht leichter geworden ist. Das Gegenteil ist der Fall. Der technische Fortschritt wendet sich gegen uns. Wir m\u00fcssen l\u00e4nger, flexibler, billiger arbeiten.<\/p>\n<h4>Demokratie<\/h4>\n<p>Jedes komplexe System ben\u00f6tigt eine Regelung, das gilt schon f\u00fcr eine einfache Heizung. Es muss Temperaturf\u00fchler geben, die die korrekte Temperatur messen und melden. In einer geplanten Wirtschaft m\u00fcssen eine gro\u00dfe Zahl an Daten korrekt erfasst und weitergeben werden, um die richtigen Entscheidungen treffen zu k\u00f6nnen. Diese einfachste Voraussetzung war in den stalinistischen Staaten nicht gew\u00e4hrleistet. Aus politischen Gr\u00fcnden wurden zum Beispiel Produktionsergebnisse regelm\u00e4\u00dfig \u00fcbertrieben. Das zeigt doch, dass das Problem nicht die Planung als solche war, sondern die politischen Bedingungen, unter denen sie stattfand.<\/p>\n<p>Der Besitz der Unternehmen gibt dem Kapitalisten heute die Macht, \u00fcber die Produktion und das Schicksal der Besch\u00e4ftigten zu entscheiden.<\/p>\n<p>Gemeineigentum an Produktionsmitteln hei\u00dft auch: Es gibt keine Million\u00e4re und Milliard\u00e4re mehr, die Macht \u00fcber andere aus\u00fcben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>In den stalinistischen Staaten verf\u00fcgte die herrschende Funktion\u00e4rskaste \u00fcber ein abgestuftes System von Privilegien, das war undemokratisch und die Wurzel der Diktatur.<\/p>\n<p>Dias Ende der schreienden Eigentums- und Einkommensunterschiede in der Gesellschaft und die Absage an Privilegien f\u00fcr Menschen in Leitungsfunktionen ist eine Grundvoraussetzung einer demokratischen Gesellschaft. Eine dritte Voraussetzung f\u00fcr Demokratie im Sozialismus ist: gen\u00fcgend Zeit f\u00fcr alle Mitglieder der Gesellschaft. Teilnahme an Diskussions- und Entscheidungsprozessen erfordert n\u00e4mlich Zeit. Die Arbeitszeit k\u00f6nnte durch Aufteilung der Arbeit auf alle und durch Abschaffung gesellschaftlich sinnloser T\u00e4tigkeiten drastisch reduziert werden.<\/p>\n<p>Unter diesen Voraussetzungen und nur unter diesen Voraussetzungen, kann eine demokratisch geplante Wirtschaft funktionieren.<\/p>\n<h4>Zukunft statt Steinzeit<\/h4>\n<p>Die Kr\u00e4fte der Natur hat der Mensch verstanden und f\u00fcr sich nutzbar gemacht, wissenschaftlich und planm\u00e4\u00dfig. Raumsonden k\u00f6nnen \u00fcber hunderte Millionen Kilometer punktgenau an ihr Ziel gebracht werden. Doch in der von ihm selbst geschaffenen \u00d6konomie herrscht das Chaos. H\u00f6chste Zeit, dass sich die Menschheit auch in der Wirtschaft von der Steinzeit in die Moderne begibt und sie wissenschaftlich, planm\u00e4\u00dfig und demokratisch organisiert. Zum Wohle aller Menschen und zum Schutz des Planeten.<\/p>\n<p><em>Georg K\u00fcmmel ist Autor der Brosch\u00fcre \u201cOrganisiert Euch!\u201d und Mitglied des SAV Bundesvorstands. Er lebt in K\u00f6ln und ist dort aktiv in der LINKEN.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Grundz\u00fcge eines alternativen Wirtschaftssystems<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":34910,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[126],"tags":[924,923,925,904,918],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34909"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=34909"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34909\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":34911,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34909\/revisions\/34911"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/34910"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=34909"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=34909"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=34909"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}