{"id":34838,"date":"2017-06-20T12:43:48","date_gmt":"2017-06-20T10:43:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sozialismus.info\/?p=34838"},"modified":"2017-06-20T13:12:57","modified_gmt":"2017-06-20T11:12:57","slug":"grossbritannien-brandkatastrophe-im-grenfell-tower","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2017\/06\/grossbritannien-brandkatastrophe-im-grenfell-tower\/","title":{"rendered":"Gro\u00dfbritannien: Brandkatastrophe im Grenfell Tower"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"https:\/\/www.archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/21788-e1497955351318.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-34839\" src=\"https:\/\/www.archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/21788-e1497955351318-280x173.jpg\" alt=\"\" width=\"280\" height=\"173\" srcset=\"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/21788-e1497955351318-280x173.jpg 280w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/21788-e1497955351318-162x100.jpg 162w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/21788-e1497955351318-560x347.jpg 560w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/21788-e1497955351318-600x372.jpg 600w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/21788-e1497955351318-534x330.jpg 534w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/21788-e1497955351318.jpg 640w\" sizes=\"(max-width: 280px) 100vw, 280px\" \/><\/a>Regierungsunabh\u00e4ngige Untersuchung dringend notwendig<\/strong><\/p>\n<p><em>Vorbemerkung:<\/em><\/p>\n<p><em>Dieser Artikel erschien am 14. Juni, dem Tag des Brands im Grenfell Tower. Seitdem ist klar geworden, dass sich die Bef\u00fcrchtungen der Socialist Party bewahrheitet haben. Aktuell ist von 79 Toten bzw. noch Vermissten die Rede, die AnwohnerInnen sprechen von mindestens 150 Opfern. Das furchtbare Leid, welches BewohnerInnen und Angeh\u00f6rige durchmachen m\u00fcssen, h\u00e4tte verhindert werden k\u00f6nnen. Die jahrelange K\u00fcrzungspolitik der Tories hat fehlende Brandschutzma\u00dfnahmen zu verantworten. Die Fassadenplatten waren der Grund f\u00fcr die extrem schnelle Ausbreitung des Brands. Das Unternehmen Rydon, welches 2015-2016 die Renovierungsarbeiten an der Au\u00dfenwand des Geb\u00e4udes leitete, entschied sich bei der Materialauswahl der Fassadenplatten f\u00fcr die nicht feuerresistente, billigere Option. Pro Quadratmeter waren das zwei britische Pfund. Die Toten vom Grenfell Tower starben am kapitalistischen Profitsystem. Sie waren Menschen aus der Arbeiterklasse und der einfachen Bev\u00f6lkerung. Sie starben, weil sie arm waren und nicht in den Luxusappartements von Kensington ein paar Stra\u00dfen weiter wohnen konnten, wo es keine Probleme mit dem Brandschutz gibt. <\/em><\/p>\n<p><em>Das wurde auch den Menschen aus dem Stadtteil klar. Die Unt\u00e4tigkeit der Kommunalr\u00e4te, die nichts zur Unterbringung der obdachlosen Betroffenen beitrugen, veranlasste die Nachbarinnen und Nachbarn die Spenden zu verwalten und Hilfe selbst zu organisieren. Ihre Wut dr\u00fcckt sich in den bewegenden Fernseh-Interviews und den k\u00e4mpferischen Protesten aus. Am Freitag st\u00fcrmten hunderte die Stadthalle in Kensington und forderten eine unabh\u00e4ngige Untersuchung und Gerechtigkeit. Weitere Proteste sind abzusehen. Nach Jahren der Austerit\u00e4t f\u00fchrt diese Katastrophe zu einer weiteren Radikalisierung und zur Entwicklung von Klassenbewusstsein. All das vor dem Hintergrund der Krise der Tory-Regierung nach den k\u00fcrzlichen Parlamentswahlen, bei denen Labour unter dem sozialistischen Vorsitzenden Jeremy Corbyn das beste Ergebnis seit \u00fcber zwanzig Jahren erzielte.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Socialist Party versucht, diese Entwicklungen zu bef\u00f6rdern, gibt Hilfestellungen bei der Organisierung von Mietergruppen und schl\u00e4gt einen Mieterblock auf einer Gro\u00dfdemo gegen die Regierung am 01. Juli vor. Sie unterst\u00fctzt die Forderung von Labour-Chef Jeremy Corbyn, die 1399 leerstehenden H\u00e4user im Bezirk f\u00fcr die so dringend notwendige Unterbringung von Obdachlosen zu verwenden. Eine sozialistische Wohnungspolitik w\u00fcrde massiv in Wohnraum investieren, um auf der Grundlage der Verstaatlichung der Banken und der gro\u00dfen Baukonzerne g\u00fcnstige Mieten und sicheren Wohnraum f\u00fcr alle zu Verf\u00fcgung zu stellen. Weiteres Material auf Englisch findet sich <a href=\"http:\/\/www.socialistparty.org.uk\/txt\/480.pdf\">hier. <\/a><\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.channel4.com\/news\/voice-of-anger-amongst-those-who-live-around-grenfell-tower\"><i>Video von Channel 4 mit Stimmen von AnwohnerInnen<\/i><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Feuer im Grenfell Tower im Westen Londons verteilte sich in grauenhafter Geschwindigkeit. AugenzeugInnen beschrieben herzergreifende Szenen, bei denen AnwohnerInnen versuchten zu entkommen. Es ist eine furchtbare Trag\u00f6die, die eine Welle des Mitgef\u00fchls und der Solidarit\u00e4t mit den AnwohnerInnen und betroffenen Familien ausl\u00f6ste.<\/p>\n<p><em>Von Paul Kershaw, Socialist Party in London <\/em><\/p>\n<p>Wir wissen bereits von Todesf\u00e4llen und 74 Menschen wurden in Krankenh\u00e4user gebracht. \u00dcber zwanzig Sanit\u00e4terteams waren im Einsatz. Die genauen Details werden in der n\u00e4chsten Zeit sicher bekannt werden, doch die Courage der Feuerwehrkr\u00e4fte und der lokalen AnwohnerInnen ist bereits jetzt offenkundig. Wir verneigen uns vor dem Mut der Feuerwehrkr\u00e4fte, der lokalen AnwohnerInnen und Sanit\u00e4terteams, welche mit selbst aufopfernder Geschwindigkeit reagierten.<\/p>\n<p>Doch neben dem riesigen Mitgef\u00fchl und der Trauer f\u00fchlt die lokale Bev\u00f6lkerung gro\u00dfe Wut. Mitglieder der Gewerkschaft Unite, die im Wohnungsbereich arbeiten, berichten von AnwohnerInnen in ganz London, die an diesem Morgen auf sie zugegangen sind und in Folge des Ungl\u00fccks ihre eigenen \u00c4ngste offenbarten. Es gibt eine reale Angst, dass die Anliegen der BewohnerInnen ignoriert wurden und das f\u00fcrchterliche Ereignis vielleicht h\u00e4tte vermieden werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Es gab in der Vergangenheit bereits Probleme mit der Wartung des Blocks und AnwohnerInnen hatten ihre Sorgen bez\u00fcglich des Brandschutzes zum Ausdruck gebracht. Die Anwohnergruppe \u201eGrenfell Action Group\u201c sagte, sie h\u00e4tten mehrfach die Eigent\u00fcmer, den Tory-Stadtrat von Chelsea und Kensington und die Verwaltung des Blocks, auf \u201esehr niedrige Brandschutzstandards\u201c im Hochhaus hingewiesen. Sie meinen ihre Warnungen w\u00e4ren \u201eauf taube Ohren\u201c gesto\u00dfen.<\/p>\n<p>Obwohl Kensington und Chelsea die reichste Gegend in Gro\u00dfbritannien ist, gibt es auch viele AnwohnerInnen aus der Arbeiterklasse. Tats\u00e4chlich ist die Wut \u00fcber die Wohnungssituation im Bezirk einer der Faktoren hinter dem \u00dcberraschungssieg der Labour-Kandidatin in den Wahlen von letzter Woche. Ihr Wahlkampf drehte sich vor allem um Wohnraum.<\/p>\n<p>Der Rat an die AnwohnerInnen war, dass sie beim Brandfall in ihren Wohnungen bleiben sollten, weil die Brandd\u00e4mmung den Einsatzkr\u00e4ften Zeit f\u00fcr ihre Rettung geben w\u00fcrde. Die \u00dcberlebenden berichteten, wie froh sie dar\u00fcber waren, dass sie angesichts der schnellen Ausdehnung des Brands diesen Ratschlag ignorierten.<\/p>\n<h4>Offene Fragen zur Renovierung<\/h4>\n<p>Zeugen sprechen von der erst k\u00fcrzlich am Hochhaus angebrachten \u00e4u\u00dferen Fassadenverkleidung. Es kommt die Frage auf, wie feuerresistent diese Materialien waren. Das sind Fragen, die im Wohnungsbereich nicht neu sind. Interessanterweise berichtet Dawn Foster vom Guardian, dass die Firma, die f\u00fcr die Renovierungen der Fassade und der Umr\u00fcstungen am Grenfell Tower verantwortlich war, alle Bez\u00fcge zur Renovierung von ihrer Website genommen hat.<\/p>\n<p>Die Londoner Feuerwehr beschriebt die Situation als \u201ebeispiellos\u201c. Matt Wrack von der Feuerwehrgewerkschaft FBU sagte, es sollte gar nicht m\u00f6glich sein, dass sich das Feuer auf diese Art und Weise entwickeln kann. Die Gewerkschaft fordert eine gr\u00f6\u00dfere Untersuchung des Falles; eine Forderung, die von der Wohnabteilung der Gewerkschaft Unite ebenfalls erhoben wird.<\/p>\n<p>Wie schon zuvor bei den k\u00fcrzlich erfolgten Terroranschl\u00e4gen bringt dieses furchtbare Ereignis die Tatsache zur\u00fcck ins Ged\u00e4chtnis, dass die Zahl der Feuerwehrkr\u00e4fte in London um 550 gek\u00fcrzt wurde. Zehn Wachen wurden geschlossen und bei anderen die Ausstattung gek\u00fcrzt. Die Zahl der Feuertoten ist im letzten Jahr gestiegen und die Wartezeiten in den Notfallabteilungen sowie die Reaktionszeiten der Rettungskr\u00e4fte verfehlen die Ziele. Das NHS steht vor der Belastungsgrenze und dennoch auch vor weiteren K\u00fcrzungen.<\/p>\n<h4>Landesweite Folgen<\/h4>\n<p>Die Ursachen des Feuers sind noch nicht bekannt, doch es muss bef\u00fcrchtet werden, dass die genannten Punkte auf ein inakzeptables Risiko im ganzen Land hindeuten.<\/p>\n<p>Die All-Parteien-Parlamentariergruppe, die sich mit Brandschutz und Rettung befasst, fordert seit Jahren eine \u00dcberpr\u00fcfung der Bauvorschriften. M\u00e4ngel wurden nach dem zerst\u00f6rerischen Hochhausbrand im Lakanal House in Southwark von 2009 aufgedeckt, bei dem sechs Menschen starben. Sie beinhalteten zu wenige Brandrisikoeinsch\u00e4tzungen und Fassadenplatten, die nicht gen\u00fcgend feuerresistent waren.<\/p>\n<p>Im letzten Oktober wiederum sagte Wohnungsminister Gavin Barwell im Unterhaus, dass die Regierung 2010 \u201ein Folge des Lakanal-House-Brands\u201c den Abschnitt B der Bauvorschriften \u00fcberpr\u00fcfen wird, welcher sich mit Brandschutz befasst. Ronnie King, ein ehemaliger Hauptfeuerwehrmann und Sekret\u00e4r des Parlamentarischen Komitees meinte, dass die Bauvorschriften \u201edie Untersuchung vom Lakanal-House-Brand oder neuere anerkannte Erkenntnisse nicht ber\u00fccksichtige\u201c. (Inside Housing, 7. M\u00e4rz 2017)<\/p>\n<p>Der Punkt war, dass Fassadenverkleidung zur W\u00e4rmed\u00e4mmung tats\u00e4chlich den Brandschutz untergrub. Das Magazin Inside Housing konnte keinen Termin f\u00fcr die Regierungs\u00fcberpr\u00fcfung zu dieser Zeit in Erfahrung bringen. Gavin Barwell war der verantwortliche Wohnungsminster zu der Zeit, da die Bauvorschrifts\u00fcberpr\u00fcfung verschoben wurde. Er verlor in der letzten Woche seinen Sitz bei den Wahlen, wurde aber schnell zu Theresa Mays neuem Stabschef.<\/p>\n<p>Eine \u00c4nderung der Bauvorschriften w\u00e4re keine angemessene Reaktion, da bereits bestehende Bauten nicht \u00fcberpr\u00fcft werden m\u00fcssten. Die finanziellen Kosten w\u00e4ren bedeutend &#8211; doch Austerit\u00e4t darf kein Grund sein, dass man nicht rechtzeitig reagiert.<\/p>\n<p>Es ist wichtig, dass den 400 bis 600 jetzt Obdachlosen schnell neuer, sicherer und bezahlbarer Wohnraum in lokaler Umgebung zu Verf\u00fcgung gestellt wird. Die Regierung muss schnell handeln und Gerede vom fehlenden Geld kann in solch einer Situation nicht akzeptiert werden.<\/p>\n<p>Wir brauchen eine tiefgehende Untersuchung des Grenfell House Brands und der daraus resultierenden Folgen f\u00fcr die landesweite Wohnungspolitk. Diese Untersuchung muss unabh\u00e4ngig von der Regierung sein. Ihr muss frei stehen, die Folgen von Ausgabenk\u00fcrzungen zu benennen und Empfehlungen abzugeben, die bei der Sicherheit keine Kompromisse wegen der Austerit\u00e4t machen. Sie muss von Gewerkschaften und Anwohnergruppen angef\u00fchrt werden und sich auf unabh\u00e4ngige Experten st\u00fctzen.<\/p>\n<p>Alle Kommunen sollten sofort die Sicherheit in jedem Wohngebiet untersuchen. Ohne Ausreden wegen K\u00fcrzungen sollte dringend in sichere Baustoffe, angemessene Notausg\u00e4nge, Wohnraum usw. investiert werden.<\/p>\n<p>Labour-Kommunalr\u00e4te sollten sich weigern jede weitere K\u00fcrzung umzusetzen. Stopp aller Privatisierungen bei Wohnungen, Reparaturen und Renovierungen!<\/p>\n<p>Sadiq Khan, der B\u00fcrgermeister von London, sollte sofort alle K\u00fcrzungen bei der Londoner Feuerwehr r\u00fcckg\u00e4ngig machen.<\/p>\n<p><em>Bob Sulatycki, Mitglied der Socialist Party in Westlondon kommentierte:<\/em><\/p>\n<p>\u201eEs ist jetzt schon klar abzusehen, dass das hier kein tragischer Unfall ist, sondern das vorhergesehene und kriminelle Ergebnis der K\u00fcrzungspolitik, der Privatisierungen, des Mangels an demokratischer Rechenschaft und der sturen Nachl\u00e4ssigkeit, die landesweit wie lokal auf der Tagesordnung stehen.<\/p>\n<p>Alle MieterInnen in Sozialwohnungen aus der Gegend und dar\u00fcber hinaus werden \u00fcber die Wichtigkeit der Ereignisse nachdenken. Die Mittel des NHS f\u00fcr die Gegend werden weiterhin gek\u00fcrzt, einschlie\u00dflich der Notaufnahmen bei lokalen Krankenh\u00e4usern. Sie behandeln gerade die Verletzten und stehen gleichzeitig vor K\u00fcrzungen und Schlie\u00dfungen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Regierungsunabh\u00e4ngige Untersuchung dringend notwendig<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":34839,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[46],"tags":[917,897,916,915,297,901],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34838"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=34838"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34838\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":34841,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34838\/revisions\/34841"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/34839"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=34838"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=34838"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=34838"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}