{"id":32284,"date":"2016-02-17T16:00:45","date_gmt":"2016-02-17T15:00:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sozialismus.info\/?p=32284"},"modified":"2016-02-16T17:41:41","modified_gmt":"2016-02-16T16:41:41","slug":"mit-dem-papst-fuer-die-linke-werben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2016\/02\/mit-dem-papst-fuer-die-linke-werben\/","title":{"rendered":"Mit dem Papst f\u00fcr DIE LINKE werben?"},"content":{"rendered":"<p align=\"LEFT\"><strong><a href=\"https:\/\/www.archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/papst-e1455640838848.jpg\" rel=\"attachment wp-att-32285\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-32285\" src=\"https:\/\/www.archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/papst-e1455640838848-280x173.jpg\" alt=\"papst\" width=\"280\" height=\"173\" srcset=\"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/papst-e1455640838848-280x173.jpg 280w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/papst-e1455640838848-162x100.jpg 162w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/papst-e1455640838848-768x476.jpg 768w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/papst-e1455640838848-560x347.jpg 560w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/papst-e1455640838848-600x372.jpg 600w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/papst-e1455640838848-534x330.jpg 534w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/papst-e1455640838848.jpg 908w\" sizes=\"(max-width: 280px) 100vw, 280px\" \/><\/a>Kritik des umstrittenen Wahlplakatmotives aus Rheinland-Pfalz<\/strong><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\nWie gegenw\u00e4rtige Umfragen andeuten, ist ein Einzug der Partei DIE LINKE in Rheinland-Pfalz sehr wahrscheinlich. Das ist in jedem Fall gut und begr\u00fc\u00dfenswert, bietet es doch erstmals die Chance, in dem Bundesland im S\u00fcdwesten eine parlamentarische Interessenvertretung f\u00fcr ArbeiterInnen zu schaffen. Doch ist die Art der Wahlwerbung auch hier recht befremdlich.<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em>von Marcus Hesse, Aachen<\/em><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Denn DIE LINKE in Rheinland-Pfalz versucht gerade mittels der zweifelhaften Autorit\u00e4t des absolutistischen Staatsoberhauptes eines Gottesstaates f\u00fcr ihre Inhalte zu werben. So steht ein kapitalismuskritisches Zitat des gegenw\u00e4rtigen Papstes Franziskus samt dessen Konterfei in vollem Ornat darauf. Da stellt sich die Frage, ob dieser Werbetr\u00e4ger geeignet ist, linke Inhalte und die Vision einer daran orientierten Politik zu pr\u00e4sentieren. Mit Blick auf die Frage des politischen, sozialen und ideologischen Charakters des Papsttums, seiner Geschichte, aber auch der Figur des gegenw\u00e4rtigen Pontifex, ist das eindeutig zu bezweifeln &#8211; steht der Vatikan doch mitnichten f\u00fcr linke Inhalte, auch wenn er bisweilen bestimmte Ausw\u00fcchse des Kapitalismus kritisiert.<\/p>\n<h4 align=\"JUSTIFY\">Das Papsttum \u2013 Hort der Reaktion seit Jahrhunderten<\/h4>\n<p align=\"JUSTIFY\">Faktisch handelt es sich beim Papsttum um ein lebendes Fossil aus der Feudalzeit, dessen Kritik an der b\u00fcrgerlichen Gesellschaft eine Kritik vom Standpunkt der alten Gesellschaftsordnung aus ist. Die katholische Kirche war konsequente Gegnerin der Franz\u00f6sischen Revolution, der Demokratie, der Trennung von Staat und Kirche und des damals noch revolution\u00e4ren Liberalismus. Der Vatikan hat bis heute die Allgemeine Erkl\u00e4rung der Menschenrechte nicht anerkannt. Gleich nach dem Ausbruch der b\u00fcrgerlichen Revolution in Frankreich erkl\u00e4rte sich Papst Pius VI. gegen die Umw\u00e4lzung. In einer Breve (Schriftst\u00fcck) vom 10. M\u00e4rz 1791 schrieb der Papst bezogen auf die Erkl\u00e4rung der Menschen- und B\u00fcrgerrechte: \u201eKann man etwas Unsinnigeres ausdenken als eine derartige Gleichheit und Freiheit f\u00fcr alle zu dekretieren!?\u201c Doch es blieb nicht bei verbalen bzw. schriftlichen Protesten: So st\u00fctzte der Kirchenstaat aktiv die M\u00e4chte, die milit\u00e4risch gegen Frankreich in den Krieg zogen und unterst\u00fctzte den klerikalen und royalistischen Aufruhr im Lande selbst, indem er Priester zur Verweigerung des Eides auf die Republik aufforderte und auch der gegenrevolution\u00e4ren Aufstandsbewegung in der Vend\u00e9e seinen Segen gab. In den spanischen und portugiesischen Kolonien bediente man sich der Inquisition, um aufkl\u00e4rerische, b\u00fcrgerlich-revolution\u00e4re und antikoloniale Bewegungen zu bek\u00e4mpfen.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Im 19. Jahrhundert dann hat der Heilige Stuhl (unter Papst Leo XIII.) eine eigene Soziallehre entwickelt, die aber prim\u00e4r eine Reaktion auf die erstarkende Arbeiterbewegung war und ein Versuch, den SozialistInnen den Einfluss auf das Proletariat und die arme Bauernschaft streitig zu machen. In der Enzyklika \u201eRerum Novarum\u201c wandte sich Papst Leo XIII. gegen die \u201eneuen Dinge\u201c (Liberalismus und Sozialismus), die er als Gefahr f\u00fcr die Gesellschaft sah. Die Aufhebung des Privateigentums und die \u00dcberf\u00fchrung des Einzelbesitzes in die Hand der Allgemeinheit seien nicht nur \u201crechtswidrig\u201c und \u201ewider die nat\u00fcrlichen Gesetze\u201c, sondern w\u00fcrden \u201eder Arbeiterklasse zudem selbst schaden\u201c (Rerum Novarum 4, 5). Der Heilige Stuhl verf\u00fcgte die Unvereinbarkeit von Sozialismus und Zugeh\u00f6rigkeit zur katholischen Kirche, eine Haltung die bis heute formal nicht aufgehoben wurde. Kein Wunder: Sein Vorg\u00e4nger Pius IX. hatte das bis heute nicht aufgehobene Unfehlbarkeitsdogma des Papstes erfunden. Konsequenterweise schuf Rom in Folge der Enzyklika Konkurrenzverb\u00e4nde zur Sozialdemokratie und zu den freien Gewerkschaften.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Papst Pius XI. verurteilte noch einmal explizit in seiner Enzyklika \u201eQuadragesimo Anno\u201c von 1931, alle Formen des Sozialismus und Kommunismus. (QA, 99\u2013126)\u00a0 Dort hei\u00dft es: \u201eDer Sozialismus, gleichviel ob als Lehre, als geschichtliche Erscheinung oder als Bewegung, auch nachdem er in den genannten St\u00fccken der Wahrheit und Gerechtigkeit Raum gibt, bleibt mit der Lehre der katholischen Kirche immer unvereinbar. Er m\u00fcsste denn aufh\u00f6ren, Sozialismus zu sein: der Gegensatz zwischen sozialistischer und christlicher Gesellschaftsauffassung ist un\u00fcberbr\u00fcckbar.\u201c (QA, 117).<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Die P\u00e4pste von Leo XIII. bis Johannes Paul II. haben sich dann auch konsequent als K\u00e4mpfer und moderne Kreuzritter gegen Sozialismus und Kommunismus verstanden. Sei es beim Krieg Polens gegen das junge Sowjetrussland 1920, in Spanien 1931\/36-1939 (Parteinahme gegen die Republik und f\u00fcr Franco), durch eine Zusammenarbeit mit dem (Klerikal-)Faschismus in Italien (Mussolini), \u00d6sterreich (Dollfu\u00df), Kroatien (Pavelic) und Ungarn (Horthy), bei den Klassenk\u00e4mpfen in Lateinamerika oder im Kalten Krieg. Im September 1936 sprach Pius XI. in seiner Sommerresidenz zu spanischen Gl\u00e4ubigen und segnete schlie\u00dflich die Spanier, welche \u201edie g\u00f6ttlichen und religi\u00f6sen Rechte und die Ehre sch\u00fctzten.\u201c Damit meinte er nat\u00fcrlich die Soldaten Francos. Nach dem Sieg Francos \u00fcber die Republik und die Linke \u00fcbernahm die katholische Kirche dann wieder die Dominanz \u00fcber das Bildungswesen und segnete die Massenmorde an den Besiegten. Deren Kinder kamen in kirchliche Waisenh\u00e4user, wo man ihnen die anerzogene Gottlosigkeit ihrer \u201eroten Eltern\u201c austrieb. Noch Anfang der 1980er drohte Papst Johannes Paul II. nicaraguanischen Bisch\u00f6fen, die mit den SandinistInnen zusammenarbeiteten mit der Exkommunikation. Das sind nur einige Beispiele aus der langen Reihe der Geschichte der reaktion\u00e4ren Rolle des Heiligen Stuhls. Es w\u00e4re zu umfassend, all diese Aktivit\u00e4ten im Einzelnen zu schildern.<\/p>\n<p>Aber k\u00f6nnen Linke so nicht neue Schichten von W\u00e4hlerInnen gewinnen?<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">GenossInnen, die das rheinland-pf\u00e4lzische Plakat gut finden und verteidigen, m\u00f6gen nun mit dem Vorwurf kommen, hier sektiererisch zu sein. Nur wenige kennen schlie\u00dflich die Geschichte des Papsttums im Detail und vieles habe sich ja ge\u00e4ndert. Man verweist auf die Chance, Gl\u00e4ubige f\u00fcr die Ziele der LINKEN zu gewinnen und auf die Existenz der Befreiungstheologie. &#8211; Nun sind das recht fadenscheinige Argumente.<br \/>\n1. Sollte man gl\u00e4ubige ArbeiterInnen, Erwerbslose, Jugendliche und RentnerInnen durch politische Inhalte und Forderungen gewinnen, die ihren sozialen Interessen entsprechen &#8211; Ohne die Religion zum Thema zu machen.<br \/>\n2. Ist die Theologie der Befreiung, die in Deutschland eh ein Randph\u00e4nomen ist, vom Vatikan stets unterdr\u00fcckt und bek\u00e4mpft worden. Ihre konsequentesten Vertreter sind ihrer geistlichen \u00c4mter enthoben oder gar exkommuniziert worden. Auch der aktuelle argentinische Papst war keinesfalls ein Anh\u00e4nger dieser Richtung.<br \/>\n3. Ist die Amtskirche in Deutschland eine Ausbeutungsinstitution gro\u00dfen Stils. Sie profitiert von Ein-Euro-Jobs, prek\u00e4rer Besch\u00e4ftigung, miesen L\u00f6hnen und hat besonders \u00fcble, restriktive und gewerkschaftsfeindliche Arbeitsbedingungen in ihren Einrichtungen.\u00a0Es ist die Pflicht der Linken, die Interessen dieser Menschen zu vertreten und sich eben nicht mit ihrem obersten Chef zu identifizieren.<br \/>\n4. Ist gelegentliche verbal scharfe, aber letztlich in keiner Weise systemsprengende Kapitalismuskritik nur ein Element, mit der der Vatikan unter dem gegenw\u00e4rtigen Papst in den \u00f6ffentlichen Diskurs tritt: So werden auch weiterhin frauenfeindliche und homophobe Ansichten vertreten. Als Erzbischof in Buenos Aires trat der sp\u00e4tere Papst zum Beispiel vehement gegen die Homoehe und das Recht auf Abtreibung auf. Als absolutistisches Oberhaupt der Kirche h\u00e4lt er an diesen Positionen fest. Wir sehen also, vom Standpunkt der konsequenten Parteinahme f\u00fcr Unterdr\u00fcckte und benachteiligte Minderheiten aus &#8211; einer elementaren Pflicht f\u00fcr Linke &#8211; ist der Papst kein Vorbild.\u00a0Der vermutliche Plan, fromme KatholikInnen f\u00fcr die Partei DIE LINKE zu gewinnen, f\u00fchrt wom\u00f6glich dazu, gleichgeschlechtlich orientierte Menschen, emanzipierten Frauen und auf Modernisierung dr\u00e4ngende Kirchenmitglieder mit Recht zu verschrecken.<\/p>\n<h4 align=\"JUSTIFY\">Aber dieser Papst ist doch anders!&#8230;<\/h4>\n<p align=\"JUSTIFY\">Auf die Haltung des Papstes zur Homosexualit\u00e4t ist oben schon eingegangen worden. Als er noch Bischof in Buenos Aires war, geh\u00f6rte er zu den sch\u00e4rfsten Kritikern der Gleichstellungspolitik der damaligen Pr\u00e4sidentin Kirchner. Sein Kommentar als Erzbischof von Buenos Aires zum Plan der Legalisierung der Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften 2010 war: &#8222;Seien wir nicht naiv. Das ist kein einfacher politischer Kampf, das ist der Versuch, Gottes Plan zu zerst\u00f6ren.&#8220; (Stern, 15.3. 2013)<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Aber auch seine Rolle in der Zeit der Milit\u00e4rdiktatur ist obskur. Zur Zeit der rechten Junta in Argentinien in den 1970er und 1980er Jahren \u201everschwanden\u201c zahlreiche linke AktivistInnen, GewerkschafterInnen und linke Geistliche. Selbst einige Leute aus seinem eigenen Orden, den Jesuiten. Der heutige Papst geh\u00f6rte damals nicht zu den Oppositionellen und hat sich, wie viele \u00dcberlebende der damaligen Repression anmerken, nicht f\u00fcr die Verfolgten eingesetzt. Der heutige \u201ePapst der Armen\u201c stand damals nicht an deren Seite, sondern folgte dem staatsnahen Kurs der argentinischen Kirchenf\u00fchrung. Ein Bericht des ARD-Magazins monitor widmete sich schon beim Antritt seines Pontifikats der Thematik und stellte sich mit kritischen Nachfragen dem allgemeinen Papst-Hype entgegen: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=AjO8JsT0eAg\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=AjO8JsT0eAg<\/a> Doch auch sp\u00e4ter zeigte Papst Franziskus immer wieder seine im Grunde stockreaktion\u00e4re Gesinnung: So, als er \u00f6ffentlich das Schlagen von Kindern als Erziehungsmittel propagierte (FAZ, 8.2.2015) und wiederholt am Verbot von Abtreibungen und Verh\u00fctungsmitteln festhielt. Wie seine Vorg\u00e4nger lehnt er Kondome selbst zum Schutz vor HIV\/AIDS ab.<\/p>\n<h4 align=\"JUSTIFY\">Fazit<\/h4>\n<p align=\"JUSTIFY\">Wir sehen also: Weder die Institution des Papsttums \u2013 mit seiner ganzen Geschichte und Gegenwart, noch die Person des gegenw\u00e4rtigen Pontifex ist in irgendeiner Weise geeignet, f\u00fcr linke Ziele zu werben. Kritische Aussagen des Papstes zum Kapitalismus, die manchmal radikaler klingen als das was \u201elinke\u201c PolitikerInnen sagen, sprechen nur gegen die Beschr\u00e4nktheit dieser \u201elinken\u201c PolitikerInnen. Das Papsttum versucht seit dem Ende des \u201eKalten Krieges\u201c und des Wegfalls der Systemkonkurrenz, ein Vakuum auszuf\u00fcllen. Ein Papst der selbst einen \u00e4u\u00dferlich (!) bescheidenen und asketischen Lebensstil f\u00fchrt (dem es aber nat\u00fcrlich an nichts fehlt und der in Pal\u00e4sten lebt) ist in Zeiten der Krise und der Verarmung breiter Massen der Weltbev\u00f6lkerung ein gutes Feigenblatt f\u00fcr systemerhaltende Politik. Er kann glaubw\u00fcrdiger als andere eine konservative Politik propagieren. Allein dass b\u00fcrgerliche PolitikerInnen, die t\u00e4glich an der Verarmung der Massen arbeiten, den \u201ePapst der Armen\u201c \u00fcberschw\u00e4nglich loben, sollte uns zu denken geben! Im \u00dcbrigen: Der Name Franziskus (in Anlehnung an Franz von Assisi) steht eben nicht nur f\u00fcr Bescheidenheit und Parteinahme f\u00fcr die Armen. Denn historisch gesehen war der Bettelorden der Franziskaner auch eine Waffe des Feudalismus und des Papsttums gegen die im 13. Jahrhundert starken Ketzersekten der Katharer, Amalrikaner und Waldigenser. Sie entkr\u00e4ften mit ihrem von Armut gepr\u00e4gten Lebensstil deren Agitation gegen das Wohlleben und den perversen Reichtum der Kirche und wurden sp\u00e4ter sogar zu Exekutoren der Inquisition.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Nun ist es richtig, linke Ideen in die Breite zu tragen, Auch ist es nicht falsch, die Kritik des Papstes am Kapitalismus positiv aufzugreifen. Aber das ist was anderes als Identifikation mit der Figur des Papstes und des Amtes. Das aber suggeriert die LINKE in Rheinland-Pfalz mit ihrem Plakat. Dabei h\u00e4tte sie das keinesfalls n\u00f6tig. Eine linke Partei hat mit linken Inhalten, die die Interessen der breiten Mehrheit gegen die des Kapitals artikulieren, ein riesiges Potenzial. Sie vermag damit auch Gl\u00e4ubige und Kirchg\u00e4ngerInnen erreichen. Wenn sie sich eben als glaubhaft und ehrlich vermittelt, wird sie Erfolg haben.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Was also bleibt ist ein effekthaschender Werbetrick, bei dem sich eine Partei mit etwas ihrem Wesen, ihrem &#8222;Markencharakter&#8220; fremdem, zu schm\u00fccken versucht. Dass die Katholische Kirche sich dar\u00fcber aufregt, kann man sogar nachvollziehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kritik des umstrittenen Wahlplakatmotives aus Rheinland-Pfalz<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":32285,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[25],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32284"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=32284"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32284\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":32286,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32284\/revisions\/32286"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/32285"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=32284"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=32284"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=32284"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}