{"id":32262,"date":"2016-02-14T16:08:20","date_gmt":"2016-02-14T15:08:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sozialismus.info\/?p=32262"},"modified":"2016-02-12T16:15:13","modified_gmt":"2016-02-12T15:15:13","slug":"weltwirtschaft-der-kapitalismus-segelt-in-unruhigem-fahrwasser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2016\/02\/weltwirtschaft-der-kapitalismus-segelt-in-unruhigem-fahrwasser\/","title":{"rendered":"Weltwirtschaft: Der Kapitalismus segelt in unruhigem Fahrwasser"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_24057\" aria-describedby=\"caption-attachment-24057\" style=\"width: 280px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/5726356168_4130623871_b-e1362071251360.jpg\" rel=\"attachment wp-att-24057\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-24057\" src=\"https:\/\/www.archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/5726356168_4130623871_b-e1362071251360-280x173.jpg\" alt=\"Foto: http:\/\/www.flickr.com\/photos\/pressreleasefinder\/ CC BY-NC-ND 2.0\" width=\"280\" height=\"173\" srcset=\"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/5726356168_4130623871_b-e1362071251360-280x173.jpg 280w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/5726356168_4130623871_b-e1362071251360-162x100.jpg 162w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/5726356168_4130623871_b-e1362071251360-560x345.jpg 560w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/5726356168_4130623871_b-e1362071251360.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 280px) 100vw, 280px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-24057\" class=\"wp-caption-text\">Foto: http:\/\/www.flickr.com\/photos\/pressreleasefinder\/ CC BY-NC-ND 2.0<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Kosten der Wirtschaftskrise sollen auf die Arbeiterklasse abgew\u00e4lzt werden \u2013 n\u00f6tig ist der Kampf f\u00fcr ein anderes System<\/strong><\/p>\n<p>Jedes Jahr trifft sich die kapitalistische Elite dieser Welt zum \u201eWeltwirtschaftsforum\u201c im noblen schweizerischen Ski- und Ferienort Davos. Dieses Jahr war die Atmosph\u00e4re von Angst und Pessimismus gekennzeichnet. Man sorgt sich um eine Weltwirtschaft, die einem wahren Sturm entgegengeht. Und tats\u00e4chlich segelt der Weltkapitalismus schon jetzt in unruhigen Gew\u00e4ssern.<\/p>\n<p><em>Von Lynn Walsh<\/em><\/p>\n<p>Seit der Krise der Jahre 2007 bis 2010 ist es lediglich zu einer langsamen und vor allem kraftlosen \u201eErholung\u201c gekommen. Das Wachstum verlief seither eher schwerf\u00e4llig, nur die USA bilden in diesem Zusammenhang eine teilweise Ausnahme.<\/p>\n<p>Das Weltwirtschaftswachstum (reales Bruttoinlandsprodukt) lag von 2003 bis 2012 im Schnitt bei vier Prozent. In dieser Zeitspanne kam es sowohl zu Boom-Phasen als auch dem Niedergang von 2007 bis 2010. Von 2013 bis 2015, ein Abschnitt, der gemeinhin als \u201ePhase der Wiederbelebung\u201c bezeichnet wird, rangierte das weltweite Wachstum bei lediglich 3,1 Prozent. Die entwickelten OECD-Volkswirtschaften verzeichneten von 2003 bis 2013 ein durchschnittliches Wachstum von 1,7 Prozent. Zwischen 2013 und 2015 wird von einem Wachstum von 1,7 Prozent gesprochen. Das kann man wohl kaum als echte Wiederbelebung bezeichnen.<\/p>\n<p>Europa und Japan stagnieren. Die \u201eQuantitative Lockerung\u201c, eine Ma\u00dfnahme zur Bereitstellung g\u00fcnstiger Kredite durch die Zentralbanken, hat nicht dazu beigetragen, die Produktion von Waren bzw. die Zurverf\u00fcgungstellung von Dienstleistungen wiederzubeleben. Eine Austerit\u00e4tspolitik, die mit dramatischen K\u00fcrzungen der Staatsausgaben einhergeht, hat einer Wiederbelebung im Wege gestanden und zu chronischer Massenerwerbslosigkeit gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Bisher hat die Quantitative Lockerung nur neue Blasen auf dem Immobilienmarkt, bei den Finanzobligationen und Aktien erzeugt.<\/p>\n<p>Billige Kredite f\u00fchrten zu umfangreicher Investitionst\u00e4tigkeit des Westens in den Entwicklungsl\u00e4ndern, den sogenannten \u201eSchwellenl\u00e4ndern\u201c, was eine ganze Reihe von Blasen auf den Immobilienm\u00e4rkten, im Rohstoffhandel und bei den Finanzanlagen hervorgebracht hat. Dies war in den letzten Jahren eine der wichtigsten Quellen f\u00fcr das globale Wachstum.<\/p>\n<p>Doch die heftige Abk\u00fchlung in China und der R\u00fcckgang des \u00d6lpreises haben das alles grundlegend ver\u00e4ndert. Es kommt zum umfangreichen Abzug von Kapital aus weniger entwickelten L\u00e4ndern, wozu auch China zu z\u00e4hlen ist. Ihre Exporte sind in den Keller gegangen. Russland, Brasilien und einer gr\u00f6\u00dferen Anzahl an Rohstoff-exportierenden L\u00e4ndern drohen nun wirtschaftlicher Abschwung und soziale Unruhen. Die Schwellenl\u00e4nder, die auch als aufstrebende M\u00e4rkte bezeichnet werden, haben sich in letzter Zeit eher zu abtauchenden M\u00e4rkten entwickelt. Sie verhalten sich wie leckgeschlagene Schlauchboote.<\/p>\n<p>\u00dcber Jahre hinweg war China die Lokomotive f\u00fcr das Weltwirtschaftswachstum. Von 2003 bis 2012 wuchs das reale BIP um durchschnittlich 10,5 Prozent. 2015 ging der Wert auf 6,8 Prozent zur\u00fcck, und selbst diese Angabe wird von vielen noch als bei weitem \u00fcbertrieben betrachtet. Jetzt sind die Abk\u00fchlung und die \u00c4ngste vor einer m\u00f6glichen katastrophalen Entgleisung eine Quelle f\u00fcr neue Krisen.<\/p>\n<p>Diese Trends zeigen sich auch im Finanzsektor. An den weltweiten B\u00f6rsenpl\u00e4tzen ist es j\u00fcngst zu einem st\u00e4ndigen Auf und Ab gekommen. In Davos beklagten sich die f\u00fchrenden K\u00f6pfe zwar \u00fcber diese Tendenzen. Es wurde aber deutlich, dass niemand von ihnen irgendeine Idee hat, wie man eine neue Krise verhindern kann.<\/p>\n<h4>Das \u00d6l<\/h4>\n<p>In der Vergangenheit kam billiges \u00d6l dem Kapitalismus \u00fcblicher Weise zu Gute. Heute ist es ein Grund f\u00fcr die Krisen.<\/p>\n<p>Gro\u00dfe \u00d6l-produzierende L\u00e4nder wie Russland, Nigeria und Saudi-Arabien sind abh\u00e4ngig geworden von riesigen Einnahmen aus dem \u00d6lgesch\u00e4ft. Der R\u00fcckgang der \u00d6lpreise von ehedem \u00fcber einhundert Dollar pro Barrel im letzten auf drei\u00dfig Dollar pro Barrel in diesem Jahr hat ihre Staatshaushalte schwer getroffen. Das gilt auch f\u00fcr staatliche Subventionen f\u00fcr Lebensmittel, Wohlfahrt und Bildung.<\/p>\n<p>Es ist auch zu einem R\u00fcckgang der Rohstoffpreise (vor allem bei den Mineralien) gekommen. Das hat die Exporteinnahmen von L\u00e4ndern wie Brasilien drastisch reduziert.<\/p>\n<p>Die OPEC-Staaten haben es bisher abgelehnt, die F\u00f6rdermengen zu drosseln, um das \u00dcberangebot auf dem \u00d6l-Markt zu reduzieren und die Preise zu stabilisieren. Sie nutzen billiges \u00d6l als Waffe, mit der sie die \u00d6lproduzenten, die h\u00f6here Produktions- und F\u00f6rderkosten haben (wie zum Beispiel den Schiefer\u00f6l-Produzenten USA), vom Markt fernhalten wollen.<\/p>\n<p>Gro\u00dfe \u00d6lkonzerne schrauben jetzt bei der Erkundung neuer Felder und allgemein bei der Entwicklung die Investitionen zur\u00fcck. Zehntausende ArbeiterInnen in der \u00d6lbranche sind schon entlassen worden.<\/p>\n<p>Viele \u00d6l-f\u00f6rdernde Unternehmen haben sich stark verschuldet, um die Erkundung und den Ausbau neuer Felder zu finanzieren. Das hat den Schuldenberg heftig anwachsen lassen.<\/p>\n<h4>Die Schwellenl\u00e4nder<\/h4>\n<p>Die weniger entwickelten L\u00e4nder, die auch als \u201eSchwellenl\u00e4nder\u201c oder \u201eaufstrebende M\u00e4rkte\u201c firmieren, sind durch den j\u00fcngsten Aufruhr am schwersten getroffen worden.<\/p>\n<p>Bei vielen dieser Volkswirtschaften handelt es sich in erster Linie um Rohstoffexporteure. Die zur\u00fcckgehende Nachfrage, die vor allem auf die Abk\u00fchlung in China zur\u00fcckzuf\u00fchren ist, hat verheerende Folgen nach sich gezogen.<\/p>\n<p>Nach dem Abschwung von 2007 bis 2010 bildeten die Schwellenl\u00e4nder zusammen mit China die wesentliche Quelle f\u00fcr anhaltendes weltweites Wachstum. Spekulatives Kapital aus den entwickelten L\u00e4ndern str\u00f6mte in diese L\u00e4nder, was zum Aufbl\u00e4hen einer ganzen Reihe von Spekulationsblasen gef\u00fchrt hat.<\/p>\n<p>In den letzten Monaten hat sich diese Tendenz auf ziemlich drastische Weise umgekehrt. Spekulatives Kapital flie\u00dft jetzt zur\u00fcck in die entwickelten kapitalistischen L\u00e4nder (vor allem in die USA), die als \u201esicherer Hafen\u201c f\u00fcr Finanz- und Immobilienanlagen betrachtet werden.<\/p>\n<p>Die meisten dieser weniger entwickelten L\u00e4nder in Afrika, Asien und Lateinamerika driften gerade ebenfalls in die Krise.<\/p>\n<p>Die Angst der Eliten von Davos geht auf den R\u00fcckgang des \u00d6lpreises zur\u00fcck und auf die Abk\u00fchlung in China. Sie f\u00fcrchten, dass aus der Abk\u00fchlung eine lang anhaltende Abschwungphase wird.<\/p>\n<p>Zwischen 2003 und 2012 lag das reale (inflationsbereinigte) BIP Chinas bei durchschnittlich 10,5 Prozent pro Jahr. 2015 sank das BIP-Wachstum auf 6,8 Prozent. Und selbst diese Zahl wird gemeinhin als \u00fcbertrieben angesehen.<\/p>\n<p>Bisher importierte China riesige Mengen an Rohstoffen und Maschinen. Dies hat sich heftig ver\u00e4ndert, und das Regime hat versucht, die Binnennachfrage zu steigern, und vom Schulden-finanzierten und Export-orientierten Wachstum wegzukommen.<\/p>\n<h4>Weiche Landung?<\/h4>\n<p>Doch die Boom-Jahre haben ein Erbe hinterlassen: eine riesige Immobilienblase, eine Finanzblase und einen Berg an Schulden. Vielen Unternehmen des produzierenden Gewerbes droht nun die Pleite, und die Banken, die ihnen Kredite gegeben haben, st\u00f6hnen unter der Anzahl an zahlungsunf\u00e4higen Schuldnern.<\/p>\n<p>Die f\u00fchrenden K\u00f6pfe in China behaupten, sie w\u00fcrden f\u00fcr ein st\u00e4rker ausbalanciertes Wachstum sorgen, die Rolle der mit Schulden finanzierten Investitionen im Bereich der Infrastruktur, Industrie und Immobilien zur\u00fcckdr\u00e4ngen und die Binnennachfrage anfachen, indem sie die L\u00f6hne anheben und die soziale Sicherheit verbessern.<\/p>\n<p>Das Regime hat immer noch enorme Ressourcen zur Verf\u00fcgung, mit denen es ins Taumeln geratene Banken und Unternehmen retten sowie die Lebensstandards subventionieren kann. Kann es aber auch f\u00fcr eine weiche Landung der Wirtschaft sorgen? Das ist kaum vorstellbar. Die Wirtschaft k\u00f6nnte au\u00dfer Kontrolle und in einen tiefen Abschwung geraten.<\/p>\n<p>Die gro\u00dfe Anzahl an Streiks und Protesten, die zu verzeichnen ist, deutet auf die M\u00f6glichkeit hin, dass es zu explosiven Bewegungen der Arbeiterklasse, verarmten Lohnabh\u00e4ngigen sowie B\u00e4uerinnen und Bauern kommen kann.<\/p>\n<p>Jede Wirtschaftskrise verl\u00e4uft unterschiedlich. Die Abw\u00e4rtstrend von 2007 bis 2010 (der h\u00e4ufig als \u201eGro\u00dfe Rezession\u201c bezeichnet wird) hatte seinen Anfang im Finanzsektor. Die riesige Finanzblase stand in Verbindung mit dem Crash auf dem Immobilienmarkt in den USA und andernorts. Das hatte den Zusammenbruch einer Reihe von Gro\u00dfbanken und Finanzh\u00e4user zur Folge.<\/p>\n<p>Der Kollaps auf den Finanzm\u00e4rkten f\u00fchrte weltweit zu einem gewaltigen Abschwung bei der Produktion, dem Handel und der Verbrauchernachfrage. Man hat sich von der Krise immer noch nicht komplett wieder erholt.<\/p>\n<p>Dieses Mal beginnt die Krise in der sogenannten \u201eReal\u201c-Wirtschaft und geht mit einem R\u00fcckgang bei Investitionen, Produktion und Handel einher.<\/p>\n<p>Gro\u00dfkonzerne horten Bar- und Finanzreserven anstatt in neue Produkte und Dienstleistungen zu investieren. Man geht dabei von insgesamt sieben Billionen Dollar an Geldreserven aus, so Min Zhu, der stellvertretende Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des IWF. Widerspiegelt dies nicht einen fundamentalen Mangel an Zuversicht, was die Aussichten f\u00fcr den Kapitalismus angeht?<\/p>\n<p>Die f\u00fchrenden K\u00f6pfe des Kapitalismus haben in sich widerspr\u00fcchliche Politikans\u00e4tze vertreten, die eher den Charakter von Selbstverteidigungsma\u00dfnahmen haben. Sie haben wilde Austerit\u00e4tsprogramme aufgelegt, die Staatsausgaben zur\u00fcckgefahren und somit das Wachstum stranguliert.<\/p>\n<p>Eine weltweit hohe Erwerbslosigkeit und die nur schwachen Lohnsteigerungen haben dazu gef\u00fchrt, dass die Nachfrage der VerbraucherInnen r\u00fcckl\u00e4ufig ist. Bisher haben sie nur eine Reihe von Programmen der Quantitativen Lockerung aufgelegt, \u00fcber die die Zentralbanken billige Kredite in die Wirtschaft pumpen.<\/p>\n<p>Das ist nichts anderes als \u201eSozialpolitik\u201c f\u00fcr die Bankiers. Anstatt das Wachstum der Realwirtschaft zu stimulieren, erm\u00f6glicht die Quantitative Lockerung den Spekulanten, Blasen im Immobiliensektor und auf den Finanzm\u00e4rkten (an den B\u00f6rsen etc.) aufzupumpen.<\/p>\n<p>Wenn der Abw\u00e4rtstrend \u2013 was wahrscheinlich ist \u2013 anh\u00e4lt, so wird dies eine Krise im Finanzsektor ausl\u00f6sen. Die Verwerfungen, zu denen es in den vergangenen Wochen an den B\u00f6rsenpl\u00e4tzen dieser Welt gekommen, sind ein Vorgeschmack auf das, was noch zu erwarten ist.<\/p>\n<h4>Finstere Stimmung in Davos<\/h4>\n<p>In Davos haben sich die Eliten der Weltwirtschaft auf ziemlich unterirdische Art und Weise auch mit einer Reihe von geopolitischen Problemen befasst: mit einer Fl\u00fcchtlingskrise, die den Zusammenhalt der EU bedroht, mit dem Krieg im Nahen Osten und seinen terroristischen Folgen auf internationaler Ebene, mit zunehmenden Spannungen zwischen den westlichen M\u00e4chten und Russland (inklusive des Konflikts in der Ukraine), mit der Ebola-Pandemie und nun noch mit dem Zika-Virus in Lateinamerika.<\/p>\n<p>Was vorausgesagt werden kann, ist, dass die kapitalistische Klasse sich bem\u00fchen wird, die Kosten dieser Krisen auf die Arbeiterklasse und Teile der Mittelschicht abzuw\u00e4lzen. Die Proteste von heute werden morgen zu m\u00e4chtigen K\u00e4mpfen anwachsen \u2013 zu einem gemeinsamen Kampf f\u00fcr die Ver\u00e4nderung dieses Systems.<\/p>\n<h5><em>Dieser Artikel erschien zuerst in der britischen Zeitung \u201eThe Socialist\u201c am 4. Februar 2016.<\/em><\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kosten der Wirtschaftskrise sollen auf die Arbeiterklasse abgew\u00e4lzt werden \u2013 n\u00f6tig ist der Kampf f\u00fcr ein anderes System<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":24057,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[125,127],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32262"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=32262"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32262\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":32263,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32262\/revisions\/32263"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/24057"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=32262"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=32262"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=32262"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}