{"id":32076,"date":"2016-01-27T16:00:37","date_gmt":"2016-01-27T15:00:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sozialismus.info\/?p=32076"},"modified":"2016-01-23T20:25:25","modified_gmt":"2016-01-23T19:25:25","slug":"turbulenzen-auf-dem-chinesischen-finanzmarkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2016\/01\/turbulenzen-auf-dem-chinesischen-finanzmarkt\/","title":{"rendered":"Turbulenzen auf dem chinesischen Finanzmarkt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Weltweite Besorgnis f\u00fcr das Jahr 2016<\/strong><\/p>\n<p><em>von Per-\u00c5ke Westerlund, \u201eR\u00e4ttvisepartiet Socialisterna\u201c (Schwesterorganisation der SAV und Sektion des CWI in Schweden), mit Anmerkungen von Vincent Kolo, \u201eSocialist Action\u201c (Schwesterorganisation der SAV und Sektion des CWI in Hong Kong)<\/em><\/p>\n<p>Der Handel auf den globalen Finanzm\u00e4rkten begann 2016 mit einem Paukenschlag! Weltweit f\u00fchrte eine Wiederholung der chaotischen Kurseinbr\u00fcche an den B\u00f6rsen in China, wie sie erst im vergangenen Sommer zu erleben waren, zu Panikverk\u00e4ufen von Aktien, im Rohstoffhandel und bei der W\u00e4hrungsspekulation. Nach den ersten sechs Handelstagen in diesem Jahr hatten die B\u00f6rsen von Shanghai und Shenzhen 15 Prozent an Wert verloren. Das ist ein Verlust von einer Billion US-Dollar. Aufgrund der \u00c4ngste, die die Ereignisse in China international ausgel\u00f6st haben, wurden weltweit vier Billionen US-Dollar an den Handelspl\u00e4tzen vernichtet. Der gr\u00f6\u00dfte B\u00f6rsenplatz der Welt, die Wall Street in New York, b\u00fc\u00dfte in der ersten Januarwoche 6,2 Prozent ein. Das ist der schlechteste Start, den es je gegeben hat.<\/p>\n<p>Ist das so etwas wie ein Vorgeschmack auf das, was der Weltwirtschaft 2016 erst noch bevorsteht? Der Kapitalist George Soros z\u00e4hlt zu denen, die eine neue Finanzkrise, \u00e4hnlich der von 2008, prophezeien.<\/p>\n<p>China ist die zweitgr\u00f6\u00dfte Wirtschaftsmacht der Welt und die weltgr\u00f6\u00dfte Handelsnation. Die heftige Verlangsamung des Wirtschaftswachstums, die dort vor zwei Jahren einsetzte, hat verschiedenen anderen Volkswirtschaften, die vom Rohstoffhandel mit China abh\u00e4ngen, bereits schwerwiegende Krisen beschert. Dies gilt zweifellos f\u00fcr Brasilien, wo es zur umfangreichsten Abw\u00e4rtsbewegung seit den 1930er Jahren gekommen ist. Die Kapitalisten blicken auch aufgrund der Abwertung des Yuan mit zunehmender Sorgen auf China. Sie bef\u00fcrchten, dass die W\u00e4hrungsabwertung einen W\u00e4hrungskrieg ausl\u00f6sen k\u00f6nnte. Hinzu kommt der riesige und weiter zunehmende Schuldenberg Chinas.<\/p>\n<p>Im letzten Sommer fiel der Aktienmarkt dort um den Rekordwert von 45 Prozent. Das Regime in China, das in den vorangegangenen Monaten noch den Boom an den B\u00f6rsen gefeiert und behauptet hatte, alles unter Kontrolle zu haben, entpuppte sich pl\u00f6tzlich als vollkommen machtlos. Die von Peking ergriffenen Ma\u00dfnahmen zur Beendigung des (darunter auch das Verbot des Verkaufs von vielen Aktienwerten zur selben Zeit) haben nun einen Boomerang-Effekt zur Folge. Als die Verkaufsfrist n\u00e4herr\u00fcckte, wollten besorgte Konzernvorst\u00e4nde um jeden Preis entsprechende Aktienanteile absto\u00dfen, was am ersten Handelstag des Jahres eine Welle an Abverk\u00e4ufen ausgel\u00f6st hat. Die Beh\u00f6rden haben die Verkaufsbestimmungen erneut versch\u00e4rft. Wenn der B\u00f6rsenmarkt in China nochmals drei Prozentpunkte verlieren sollte, dann w\u00e4re damit der niedrigste Stand vom August letzten Jahres unterschritten.<\/p>\n<p>Auch wenn die Entwicklung an den B\u00f6rsen nur sehr begrenzt einen Hinweis auf die Abl\u00e4ufe in der Realwirtschaft geben kann (und die B\u00f6rsen in China werden \u2013 obgleich dies im Prinzip f\u00fcr alle B\u00f6rsen gilt \u2013 gemeinhin als reine \u201eKasinos\u201c betrachtet), so l\u00e4sst sich die aktuelle Panik auf den Finanzm\u00e4rkten in der Tat auf sehr reale Probleme zur\u00fcckf\u00fchren. Die Weltwirtschaft hat gerade erst eine \u00e4u\u00dferst fragile Erholung seit der schweren Krise von 2008 hinter sich, wobei die Unw\u00e4gbarkeiten noch extremere Ausma\u00dfe angenommen haben. Die Volkswirtschaft Chinas, die nun zum Epizentrum der weltweiten Instabilit\u00e4t geworden ist, erlebt einen wesentlich sch\u00e4rferen und noch komplizierteren Abschwung, als die politische F\u00fchrung dort \u00f6ffentlich zugeben will.<\/p>\n<h4>W\u00e4hrungskrieg?<\/h4>\n<p>Das akuteste Risiko f\u00fcr die Volkswirtschaft Chinas besteht darin, dass es zu verst\u00e4rkter Kapitalflucht und einem weiteren Wertverfall des Yuan kommt. Da die Wirtschaft sich verlangsamt, hat die Volkswirtschaft Chinas einen hohen Preis f\u00fcr die St\u00fctzung seiner W\u00e4hrung gezahlt. Die Einf\u00fchrung einer Reihe von aufeinander folgenden W\u00e4hrungsmechanismen sollte den Yuan gegen\u00fcber dem US-Dollar st\u00e4rken, was zu weiteren L\u00e4hmungserscheinungen f\u00fcr die Wirtschaft f\u00fchrt. Dies hat die Bem\u00fchungen Pekings zunichte gemacht, das Wachstum durch Zinssenkungen und die Zurverf\u00fcgungstellung weiterer liquider Mittel f\u00fcr die Wirtschaft zu stimulieren. Es geht um Barmittel, die beinahe so schnell wieder weg sind, wie die Zentralbank sie bereitstellen kann. Die Beh\u00f6rden sind in einem Dilemma gefangen: Je mehr die W\u00e4hrung abgewertet wird, desto schneller flieht das Kapital in \u201esichere Gefilde\u201c nach \u00dcbersee. Die Bem\u00fchungen der Zentralbank, den Wert des Yuan zu halten, haben das Haus in rasantem Tempo dazu gezwungen, an die Reserven in Fremdw\u00e4hrungen zu gehen.<\/p>\n<p>Seit letztem August ist der Yuan um sechs Prozent gegen\u00fcber dem US-Dollar gefallen. Davon entfallen zwei Prozent allein auf die ersten Wochen dieses Jahres. Viele KommentatorInnen sind davon \u00fcberzeugt, dass der Yuan weiter abgewertet wird, weil sein derzeitiger Stand gegen\u00fcber dem steigenden Dollar nicht zu halten sein wird. Das Regime will eine schrittweise Abwertung erreichen, doch die Marktkr\u00e4fte durchkreuzen derlei Pl\u00e4ne. Die globalen Finanzm\u00e4rkte f\u00fcrchten, dass das Regime in China unter Druck kommen k\u00f6nnte, eine umfassendere Abwertung durchzuf\u00fchren oder sogar komplett die Kontrolle \u00fcber die eigene W\u00e4hrung zu verlieren.<\/p>\n<p>Ironischer Weise ist dies die Situation, nachdem der Yuan vom \u201eInternationalen W\u00e4hrungsfonds\u201c (IWF) im November letzten Jahres erst in den Club der \u201eoffiziellen Reservew\u00e4hrungen\u201c aufgenommen worden ist. Vor kurzem hatte Chinas Staatspr\u00e4sident Xi Jinping noch feierlich erkl\u00e4rt, dass der Wert der W\u00e4hrung stabil bleiben w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Peking hat enorme Anstrengungen unternommen und Geld in die Hand genommen, um zu verhindern, dass der Verfall der W\u00e4hrung allzu stark ausf\u00e4llt. Im Dezember kam es zum st\u00e4rksten Abzug ausl\u00e4ndischer W\u00e4hrungsreserven Chinas in einem Monat. Es ging um das Doppelte des bisherigen H\u00f6chstwertes und einen Gegenwert von 130 Milliarden Dollar bis 140 Milliarden Dollar. In erster Linie ist dies auf die Verteidigungsstrategie der Zentralbank in Bezug auf die eigene W\u00e4hrung zur\u00fcckzuf\u00fchren. Der Rest resultiert aus der Abschreibung von Anleihen, die nicht in Dollar gehandelt werden und sich im Besitz der Zentralbank befanden. Chinas Reserven in Fremdw\u00e4hrungen sind seit Mitte 2014 von vier Billionen Dollar auf 3,3 Billionen Dollar zusammengeschrumpft. Damit n\u00e4hert sich dieser Wert immer mehr dem Minimum an, das vom IWF f\u00fcr China empfohlen wird und bei 2,6 Billionen liegt.<\/p>\n<p>Einem Wertverlust beim Yuan wird unweigerlich eine W\u00e4hrungsabwertung auch in anderen L\u00e4ndern folgen. Dies gilt vor allem f\u00fcr Asien, wo China f\u00fcr die meisten Volkswirtschaften der wichtigste Handelspartner ist. W\u00e4hrungen werden abgewertet, um einen Wettbewerbsverlust gegen\u00fcber China zu verhindern. Schw\u00e4chere W\u00e4hrungen werden jedoch dazu f\u00fchren, dass die Kosten f\u00fcr die R\u00fcckzahlung der Schulden in die H\u00f6he gehen.<\/p>\n<h4>Schuldenberg<\/h4>\n<p>Das Regime in China ist sogar von WirtschaftswissenschaftlerInnen der westlichen Welt daf\u00fcr gelobt worden, die Weltwirtschaftskrise von 2008\/-09 durch massive \u00f6ffentliche Investitionen abgefedert zu haben. Zu welchem Preis diese Politik betrieben worden ist, wird heute klar, da enorme \u00dcberkapazit\u00e4ten zu verzeichnen sind und vor allem die Schuleden in rasantem Tempo zunehmen. Offizielle Sch\u00e4tzungen gehen davon aus, dass die Gesamtschulden Chinas sich von 160 Prozent des Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2008 auf 250 Prozent im letzten Jahr gesteigert haben.<\/p>\n<p>Damit zusammenh\u00e4ngend sind auch die Schulden in den meisten \u201eSchwellenl\u00e4ndern\u201c in die H\u00f6he geschnellt. Ein wichtiger Faktor ist die Politik des \u201equantitative easing\u201c (Erh\u00f6hung der Geldmenge) durch die US-Notenbank \u201eFederal Reserve\u201c und andere Zentralbanken wie etwa in Japan, Gro\u00dfbritannien und der EU. Einige der tausenden von Milliarden an Dollar, die von diesen Zentralbanken ausgeh\u00e4ndigt worden sind, haben sich sich in L\u00e4ndern wie S\u00fcdkorea, Indonesien, Indien u.\u00e4. zu Schulden entwickelt. Es liegen Sch\u00e4tzungen dar\u00fcber vor, dass Unternehmen, St\u00e4dte und Provinzen in China, Brasilien, Mexiko und weiteren L\u00e4ndern Verbindlichkeiten in Form von ausgegebenen Anleihen angeh\u00e4uft haben, die den Staatsschulden dieser L\u00e4nder entsprechen.<\/p>\n<p>Als die \u201eFed\u201c im Dezember zum ersten Mal seit neun Jahren den US-Leitzins angehoben hat, f\u00fchrte dies zu weltweiten Kapitalstr\u00f6men zur\u00fcck in die Vereinigten Staaten. Dies hat sowohl mit Blick auf die W\u00e4hrungen als auch auf die Schulden ganz enorme Auswirkungen. Das ist auch der Grund daf\u00fcr, weshalb die \u201eFed\u201c nicht schon fr\u00fcher so gehandelt hat. Dieses Mal hat die minimale Anhebung des US-amerikanischen Leitzinses bereits negative Folgen gehabt.<\/p>\n<h4>Kurseinbr\u00fcche auf dem Rohstoffmarkt<\/h4>\n<p>Das verlangsamte Wachstum der chinesischen Volkswirtschaft war der wesentliche Faktor, der hinter dem drastischen Verfall der Rohstoffpreise steht. Von den 46 Rohstoffen, die von der \u201eWeltbank\u201c beobachtet werden, liegt der Preis von 42 von ihnen nun auf dem niedrigsten Stand seit den fr\u00fchen 1980er Jahren. Trotz der Tatsache, dass die Spannungen im Nahen Osten weiter zunehmen, gehen die \u00d6lpreise weiter in den Keller. In der ersten Januarwoche begann der Handel bei 32 Dollar pro Barrel. Die meisten AnalystInnen senken ihre Prognosen f\u00fcr die \u00d6lpreise 2016 ab. \u201eMorgan Stanley\u201c geht von 20 Dollar pro Barrel aus. Sinkende Einnahmen aus dem \u00d6lgesch\u00e4ft haben viele \u00d6lf\u00f6rderl\u00e4nder in die Rezession gest\u00fcrzt und von Saudi-Arabien bis Venezuela zu politischen Unruhen gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Chinas aktuelle Wachstumsrate wird von einer zunehmenden Anzahl an \u00d6konomInnen bei rund vier Prozent gesehen und nicht bei den 6,5 Prozent j\u00e4hrlich, die laut Xi Jinping bis 2020 n\u00f6tig w\u00e4ren. Li Wei, Sprecher des einflussreichen und regierungsnahen chinesischen \u201eZentrums f\u00fcr Entwicklungsforschung\u201c, sagte in einer Rede vom Wochenende, dass er meint, 6,5 Prozent werden nur schwer zu erreichen sein. In einem Leitartikel der offiziellen Nachrichtenagentur \u201eXinhua\u201c wird davor gewarnt, dass 2016 wie \u201eein schweres Jahr\u201c aussieht, das \u201ezwangsl\u00e4ufig Schmerzen\u201c mit sich bringen wird.<\/p>\n<p>\u201eXinhua\u201c zitiert eine namentlich nicht genannte Person aus h\u00f6heren Kreisen, die davor warnt, dass nach dem Abschwung \u201eeine L-f\u00f6rmig Wachstumsphase wahrscheinlicher sein wird\u201c als \u201eeine V-f\u00f6rmige\u201c. Das hei\u00dfte, dass es keine reale Erholung gibt. Weiterhin ist kein Ende des Abschwungs in Sicht.<\/p>\n<h4>Die Wirtschaftspolitik von Staatspr\u00e4sident Xi<\/h4>\n<p>Chinas Schuldenlast \u2013 vor allem in der Privatwirtschaft und auf der Ebene der Regionalregierungen \u2013 frisst aktuell fast alle neuen Kredite in der Wirtschaft auf, nur um diese am Laufen zu halten. Aus diesem Grund wird China immer mehr zu einer gr\u00f6\u00dferen und noch instabileren Version von Japan, in dem Sinne, dass gro\u00dfe Teile der chinesischen Wirtschaft nun \u201eleblos\u201c geworden sind und nur noch weitere Schulden produzieren anstatt profitable Investitionsm\u00f6glichkeiten zu er\u00f6ffnen. Dies erkl\u00e4rt auch den Drang der verm\u00f6genden Elite, das eigene Kapital wegzuschaffen. Die Ratingagentur \u201eFitch\u201c meint, dass die Kapitalflucht aus China seit dem zweiten Quartal 2014 ein atemberaubendes Niveau von einer Billion Dollar erreicht hat.<\/p>\n<p>Xi Jinping versucht eine neoliberale \u00f6konomische Umgestaltung zur Aufrechterhaltung der Profite und des \u201eVertrauens\u201c durch Schlie\u00dfung der \u201eZombie-Unternehmen\u201c und weiterer Beschneidung des Anteils am BIP, der an die Arbeiterklasse geht. Staatliche Medien berichten, dass dieses Jahr 3,5 Millionen Arbeitspl\u00e4tze in der Schwerindustrie gestrichen werden. Gleichzeitig spricht das Regime davon, eine auf der Kaufkraft der VerbraucherInnen aufbauenden Wirtschaft schaffen zu wollen. Das soll der neue Wachstumsmotor sein. Dies basiert jedoch haupts\u00e4chlich auf den wohlhabenden Teilen der Mittelschicht und nicht auf der Masse der Bev\u00f6lkerung, deren L\u00f6hne nicht f\u00fcr den \u201eVerbraucher-Ansatz\u201c herhalten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das Ver\u00e4nderungsprogramm von Xi bleibt dennoch stecken, weil diese neoliberalen Heilmittel den \u00f6konomischen Abschwung \u2013 nat\u00fcrlich \u2013 kurzfristig verschlimmern werden, was sogar die Gefahr mit sich bringt, die Wirtschaft in eine voll ausgewachsene Rezession zu treiben. W\u00e4hrend die liberalen Teile der staatlich kontrollierten chinesischen Medien die Regierung dazu dr\u00e4ngen, in den sauren Apfel zu bei\u00dfen und die \u201eSchmerzen\u201c auf wirtschaftlicher Ebene zuzulassen, bleibt diese weiterhin z\u00f6gerlich und das mit triftigem Grund. Diese Entwicklung k\u00f6nnte nicht nur zu massiven sozialen Unruhen f\u00fchren. Es geht auch um einen Prozess, \u00fcber den das Regime die Kontrolle verlieren k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Es gibt bereits eindeutige Zeichen f\u00fcr einen Kontrollverlust, was ein weiterer Faktor daf\u00fcr ist, dass die globalen M\u00e4rkte die Fassung verlieren. Wir konnten dies beobachten, als es letzten Sommer zu einigen Fehlentscheidungen kam: eine verpfuschte W\u00e4hrungsabwertung und eine Politik zur Rettung der M\u00e4rkte mit zahlreichen Aussetzern. Nun erleben wir dasselbe, da es \u2013 nach nur vier Tagen \u2013 um die Entscheidung geht, die \u201eSchutzschalter\u201c wieder abzuschrauben, die die M\u00e4rkte vor kurzem noch best\u00e4ndiger machen sollten.<\/p>\n<p>Auch wenn es noch zu fr\u00fch ist zu sagen, ob sich die Vorhersage von Soros hinsichtlich einer neuen kurzfristigen Finanzkrise bewahrheiten wird oder nicht, so haben die Risiken in den ersten Wochen des neuen Jahres 2016 zweifellos zugenommen. Politiker und Kapitalisten haben keine Antwort auf die Krisen des Kapitalismus und diese Feststellung trifft auch auf die Diktatur in Peking zu.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weltweite Besorgnis f\u00fcr das Jahr 2016<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":25268,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[125,127],"tags":[297],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32076"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=32076"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32076\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":32077,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32076\/revisions\/32077"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/25268"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=32076"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=32076"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=32076"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}