{"id":31790,"date":"2015-12-30T11:03:28","date_gmt":"2015-12-30T10:03:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sozialismus.info\/?p=31790"},"modified":"2015-12-07T11:08:47","modified_gmt":"2015-12-07T10:08:47","slug":"wie-krieg-und-ausbeutung-den-terror-in-die-welt-brachten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2015\/12\/wie-krieg-und-ausbeutung-den-terror-in-die-welt-brachten\/","title":{"rendered":"Wie Krieg und Ausbeutung den Terror in die Welt brachten"},"content":{"rendered":"<p><figure id=\"attachment_31877\" aria-describedby=\"caption-attachment-31877\" style=\"width: 250px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/islamstaat.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-31877\" src=\"https:\/\/www.archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/islamstaat.jpg\" alt=\"By VOA [Public domain], via Wikimedia Commons\" width=\"250\" height=\"167\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-31877\" class=\"wp-caption-text\">By VOA [Public domain], via Wikimedia Commons<\/figcaption><\/figure><strong>Zur Geschichte des \u201eIslamischen Staates\u201c<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcber 32.650 Menschen sind 2014 durch Terroranschl\u00e4ge get\u00f6tet worden. Das sind 80 Prozent mehr als 2013. Dabei wurden die meisten Anschl\u00e4ge in Afghanistan, Irak, Nigeria und Syrien ver\u00fcbt. Direkt am Morgen nach den Pariser-Anschl\u00e4gen sagte Frankreichs Pr\u00e4sident Francois Hollande: \u201eWir sind im Krieg\u201c. Das weckt b\u00f6se Erinnerungen an die Zeit nach den Anschl\u00e4gen vom 11. September 2001 als George Bush zum Krieg gegen den Terror aufrief, und mit den Angriffen auf Afghanistan und Irak genau die politischen Bedingungen schaffte, die zum Anwachsen des so genannten Islamischen Staates (Daesh*) f\u00fchrte.<\/p>\n<p><em>von Steffen Strandt, Berlin<\/em><\/p>\n<p>Daesh ist als Organisation vor allem aus dem irakischen Al-Qaida-Ableger entstanden. Dabei ist Al-Qaida das Frankenstein-Monster der USA aus Afghanistan.<\/p>\n<p>1978 eroberte die Demokratische Volkspartei Afghanistans die Macht und errichtete unter der F\u00fchrung der Sowjetunion eine b\u00fcrokratisch gef\u00fchrte Regierung, die das Land der Feudalherren verteilte, Versuche der Industrialisierung startete, die Trennung von Staat und Religion einf\u00fchrte, und zumindest auf dem Papier die Gleichberechtigung von Mann und Frau durchsetzte. Im Zuge des Kalten Krieges sah die USA in dieser Regierung eine Gef\u00e4hrdung ihrer Interessen in der Region. Von den enteigneten und entmachteten Feudalherren wurden zusammen mit reaktion\u00e4ren Mullahs die Mudschaheddin gegr\u00fcndet, die sich zum Ziel setzten eine islamistische Diktatur zu errichten. Gemeinsam mit Pakistan und Saudi-Arabien unterst\u00fctze die USA die Mudschaheddin massiv mit Waffen und Finanzmitteln. Aus der ganzen Welt schlossen sich islamistische K\u00e4mpfer den Mudschaheddin an. Aus den Mudschaheddin entwickelten sich dann ab 1988 Al-Qaida, die 2001 den Anschlag auf das World-Trade-Center in New York ver\u00fcbten.<\/p>\n<h4>Der \u201eKrieg gegen den Terror\u201c produziert Terror<\/h4>\n<p>Die Bush-Administration nutzte die Anschl\u00e4ge vom 11. September aus, um ihre geopolitische Vormachtstellung auf der arabischen Halbinsel und in Afghanistan zu sichern. Mit der Besetzung Afghanistans und des Iraks begann eine Spirale der Gewalt, die heute nach 14 Jahren \u201eKrieg gegen den Terror\u201c den globalen Terrorismus nicht eind\u00e4mmen konnte, sondern zu mehr B\u00fcrgerkriegen und Terrorismus gef\u00fchrt hat. Der Krieg der US-gef\u00fchrten \u201eKoalition der Willigen\u201c gegen den Irak 2003 und die achtj\u00e4hrige Besatzung hat 650.000 Todesopfer im Irak gefordert und die ohnehin vorhandene Wut in der arabischen Welt auf den US-Imperialismus weiter angeheizt. Diese berechtigte Wut auf den Imperialismus konnten die Islamisten nutzen und in Wut und Hass auf die gesamte \u201ewestliche Welt\u201c umwandeln.<\/p>\n<h4>B\u00fcrgerkrieg im Irak: konfessionell und ethnisch<\/h4>\n<p>Saddam Hussein herrschte als sunnitischer Muslim mit brutaler Unterdr\u00fcckung gegen die schiitische Mehrheit und die kurdische Minderheit im Irak. Gleichzeitig verhinderte er jegliche M\u00f6glichkeit von Arbeiterorganisationen sich f\u00fcr die grundlegendsten Rechte von ArbeiterInnen einzusetzen. Nach dem schnellen milit\u00e4rischen Sieg gegen die irakische Armee, setzten die US-Besatzer den Schiiten Nouri Al Maliki als Pr\u00e4sidenten ein. Die Machtverh\u00e4ltnisse wurden nun umgedreht: Sunniten wurden von der Macht ausgeschlossen und Schiiten \u00fcbernahmen die wichtigsten Posten in der Gesellschaft. In der Folge stiegen die Spannungen zwischen den Konfessionen an. Der milit\u00e4rische Widerstand gegen die US-Besatzung war vor allem ein Widerstand von sunnitischen Milizen gegen die US-Koalition und die irakische Regierung. F\u00fcr die Unterdr\u00fcckung von Aufst\u00e4ndischen nutzte das amerikanische und irakische Milit\u00e4r zunehmend auch die Hilfe von schiitischen Milizen.<\/p>\n<p>Die weitgehende Zerst\u00f6rung der Wirtschaft durch Krieg und Besatzung, und der andauernden B\u00fcrgerkrieg bedeuten f\u00fcr die sunnitischen Massen eine deutliche Verschlechterung ihrer Lebensbedingungen im Vergleich zur Herrschaft Saddams. Das amerikanische Magazin \u201eThe Nation\u201c hatte die M\u00f6glichkeit Interviews mit IS-K\u00e4mpfern zu f\u00fchren, die im Gef\u00e4ngnis der irakischen Armee sa\u00dfen, und sie zu fragen, warum sie f\u00fcr Daesh k\u00e4mpfen. Dabei war der Glaube an ein fundamentalistisches Zerrbild des Islam nicht das Hauptmotiv, das die Befragten angaben. F\u00fcr viele ist der IS zun\u00e4chst eine Organisation, die einen regelm\u00e4\u00dfigen Sold zahlen kann, und damit f\u00fcr die Ern\u00e4hrung der Familie sorgt. Neben den materiellen Gr\u00fcnden f\u00fcr Daesh zu k\u00e4mpfen, war bei den Interviewten der Kampf gegen den US-Imperialismus und f\u00fcr eine bessere Stellung der Sunniten eine Hauptmotivation. Ein Gefangener wird zitiert: \u201eDie Amerikaner kamen. Sie nahmen Saddam weg, aber sie nahmen uns auch unsere Sicherheit. Ich mochte Saddam nicht. Wir hungerten, aber wenigstens hatten wir keinen Krieg. Als ihr [die Amerikaner] kamt, hat der B\u00fcrgerkrieg begonnen.\u201c<\/p>\n<h4>Ethnische und religi\u00f6se Konflikte in Syrien<\/h4>\n<p>Der Alavit Bashar Al Assad konnte seine Herrschaft vor dem Ausbruch des B\u00fcrgerkrieges vor allem auf die verschiedenen ethnischen und religi\u00f6sen Minderheiten und auf ein starkes staatliches Sozialprogramm st\u00fctzen. Durch die neoliberalen Reformen der 1990er und 2000er Jahre verschlechterten sich die Lebensbedingungen der einfachen Bev\u00f6lkerung zunehmend. Dagegen und gegen die Unterdr\u00fcckung durch den allgegenw\u00e4rtigen Staats- und Polizeiapparat richtete sich der Massenaufstand von 2011. Der Aufstand wurde vor allem durch die arabisch-sunnitische Mehrheit, sowie durch die kurdische Minderheit im Norden getragen, hatte aber keinen starken ethnischen oder konfessionellen Charakter. Wegen der harten milit\u00e4rischen Antwort des Regimes entwickelte sich der politische Aufstand schnell in einen B\u00fcrgerkrieg, der zunehmend auch an ethnischen und religi\u00f6sen Linien gef\u00fchrt wird. Mittlerweile basiert die verbliebene milit\u00e4rische Macht von Assad haupts\u00e4chlich auf zumeist alavitische Soldaten, der Unterst\u00fctzung durch Russland, sowie der vom Iran unterst\u00fctzten schiitischen Hisbollah-Miliz. Auch durch diese Konstellation kann Daesh sich in Syrien als Bewahrer des \u201ewahren Islams\u201c und Verteidiger der Sunniten gegen alle Feinde von Assad, \u00fcber die so genannten \u201eKreuzritter aus West und Ost\u201c, dem schiitischen Iran und den Kurden inszenieren.<\/p>\n<h4>Das \u201eGesch\u00e4ftsmodell\u201c des IS<\/h4>\n<p>Daesh hat es geschafft im Irak und Syrien ein Gebiet mit etwa sechs Millionen Menschen unter seine Kontrolle zu bringen. In diesem Gebiet haben sie nach einer langen Periode des B\u00fcrgerkrieges begonnen, wieder staatliche Strukturen aufzubauen. Zum einen werden diese staatlichen Strukturen zur brutalen Unterdr\u00fcckung jeglicher Opposition, sowie zur Durchsetzung einer frauenfeindlichen und totalit\u00e4ren Sharia, die jegliche pers\u00f6nliche, und kulturelle Entfaltung unterdr\u00fcckt, genutzt. Zum anderen stellt der sogenannten islamische Staat mit seinen Verwaltungsstrukturen aber auch eine grundlegende \u00f6ffentliche Infrastruktur zur Verf\u00fcgung. F\u00fcr die K\u00e4mpfer in seinen Reihen zahlt er einen regelm\u00e4\u00dfigen Sold, Heiratspr\u00e4mien und kommt f\u00fcr die medizinische Versorgung auf.<\/p>\n<p>Finanziert wird diese Infrastruktur zum einen durch Pl\u00fcnderungen von Finanzmitteln und Kriegsmaterialien aus den besetzten Gebieten: Bei der Eroberung von Mossul im Juni 2014 erbeuteten sie, neben einer gro\u00dfen Menge von Kriegsmaterialien, aus der \u00f6rtlichen Filiale der irakischen Zentralbank 425 Millionen US-Dollar. Zum anderen verkauft Daesh gepl\u00fcnderte arch\u00e4ologische Funde und gef\u00f6rdertes Erd\u00f6l, das haupts\u00e4chlich \u00fcber die Grenze zur T\u00fcrkei geschmuggelt wird.<\/p>\n<p>Auf dem G20 Gipfel Mitte November hat Putin eine von seinen Geheimdiensten erstellte Liste ver\u00f6ffentlicht, die die Finanzierung von Daesh aus vierzig L\u00e4ndern, darunter auch G20-Mitgliedern darstellte. Eine Nachricht dar\u00fcber war in beinahe keinem westlichen Mainstream-Medium zu finden. Das zeigt aber, wie der IS seinen \u00d6lhandel und Verkauf von Antiquit\u00e4ten auch nach Europa abwickeln kann, und wie sie auch finanzielle Unterst\u00fctzung \u00fcber Konten aus Europa bekommen k\u00f6nnen. Nach dem Gipfel gab es viele Absichtserkl\u00e4rungen westlicher PolitikerInnen die Finanzstr\u00f6me und den \u00d6lhandel des so genannten Islamischen Staates zu stoppen. Dabei besteht das Problem des \u00d6lschmuggels und der Finanzierung von Daesh aus Europa nicht erst seit den Anschl\u00e4gen von Paris.<\/p>\n<h4>Wie Daesh stoppen?<\/h4>\n<p>Sowohl die Geschichte kolonialer und imperialistischer Politik von Frankreich, den USA und dem Rest des NATO-Blocks zeigt, dass eine Ausweitung der altbekannten Interventionspolitik nicht zu einem politischen, ideologischen oder milit\u00e4rischen Sieg \u00fcber Daesh f\u00fchren kann. Weitere Luftangriffe auf St\u00e4dte die vom IS kontrolliert werden, f\u00fchren nur zu weiteren Opfern unter der Zivilbev\u00f6lkerung. Damit wird die einfache Bev\u00f6lkerung weiter in die Arme von Daesh getrieben, die sich dadurch wieder als die Verteidiger gegen imperialistische Aggressionen darstellen k\u00f6nnen. Das gleiche gilt noch drastischer f\u00fcr NATO-Bodentruppen. Sowohl die NATO-Staaten, als auch Russland und die lokalen Machthaber aus dem Iran, der T\u00fcrkei oder Saudi-Arabien vertreten ihre jeweils eigenen \u00f6konomischen und geopolitischen Ziele in Syrien und stellen keine Perspektive f\u00fcr einen Frieden im syrischen und irakischen B\u00fcrgerkrieg dar. Auch kann keiner dieser Staaten oder Machtbl\u00f6cke ein Modell f\u00fcr eine \u00f6konomische und politische Entwicklung der Region darstellen, weil sie alle nur f\u00fcr unterschiedliche Modelle von kapitalistischer Abh\u00e4ngigkeit stehen.<\/p>\n<p>Die einzige Kraft, die in der Region die Terrorbande des sogenannten Islamischen Staates stoppen kann, sind die Opfer der imperialistischen und islamistischen Barbarei: die Arbeiter-Innen, Bauern und Ausgebeuteten in der Region selber. Daf\u00fcr ist ein Programm notwendig, dass sich gegen die Spaltung in verschiedene ethnische und religi\u00f6se Gruppen wendet und f\u00fcr die Einheit der Arbeiterklasse und aller Unterdr\u00fcckten steht. Wegen dem eskalierten B\u00fcrgerkrieg ist eine positive Entwicklung in Syrien und dem Irak aber auch abh\u00e4ngig von der Entwicklung von sozialen K\u00e4mpfe in den Nachbarl\u00e4ndern, die eine Perspektive f\u00fcr eine Zukunft jenseits von islamistischem Terror und kapitalistischer Ausbeutung weisen kann. Daf\u00fcr ist der Aufbau von multiethnischen Arbeiterorganisationen und Gewerkschaften notwendig, die sich gegen die Ausbeutung durch internationale Konzerne und die Herrschaft des Imperialismus, aber auch gegen die lokalen Herrscher wenden. Daraus kann die Perspektive einer friedlichen sozialen, politischen und \u00f6konomischen Entwicklung entstehen: Eine freiwillige sozialistische F\u00f6deration der L\u00e4nder des Nahen und Mittleren Ostens.<\/p>\n<p>* Wir benutzen hier f\u00fcr den sogennanten \u201eIslamischen Staat\u201c auch das arabische Akronym f\u00fcr Islamischer Staat in Irak und Sham (Syrien) \u2013 Daesh um deutlich zu machen, dass Daesh keinesfalls als Staat f\u00fcr alle Muslime sprechen kannn. Au\u00dferdem gibt es Berichte, dass Daesh damit droht, Menschen die diesen Namen benutzen die Zunge herauszuschneiden.<\/p>\n<h4>Kolonialismus und die Anschl\u00e4ge in Paris<\/h4>\n<p>Nachdem Frankreich in den 1960er Jahren die direkte Kontrolle \u00fcber seine Kolonien aufgegeben hat, konnten die ehemaligen Kolonien nie eine vollst\u00e4ndige Unabh\u00e4ngigkeit vom franz\u00f6sischen Imperialismus erreichen. So gibt es in 14 ehemaligen afrikanischen Kolonien noch immer ein Abkommen, das franz\u00f6sischen Konzernen ein Vorkaufsrecht f\u00fcr neu entdeckte Rohstoffvorkommen sichert, R\u00fcstungsimporte sind nur von franz\u00f6sischen Produzenten m\u00f6glich, und milit\u00e4rische Allianzen d\u00fcrfen nur mit der Zustimmung der franz\u00f6sischen Regierung eingegangen werden. Um diese imperiale Herrschaft zu sichern, gab es seit Anfang der 1960er Jahre insgesammt 45 von Frankreich unterst\u00fctze Milit\u00e4rcoups gegen unliebsame Regierungen. W\u00e4hrend des ersten Weltkriegs teilte das britische und das franz\u00f6sische Kolonialreich die arabische Welt mit dem Sykes-Picot-Abkommen von 1916 unter sich auf. Die Gebiete vom heutigen Syrien, Libanon und Teilen der T\u00fcrkei fielen unter die Herrschaft Frankreichs. Der gro\u00dfe Teil des Iraks wurde durch die Briten kontrolliert. Dadurch entstand die mit dem Lineal gezogenen Grenze in der W\u00fcste zwischen Syrien, Irak und Jordanien. Als der IS die Grenze zwischen Syrien und dem Irak eroberte, nutzten sie dies auch propagandistisch und erkl\u00e4rten diese Aufteilung der Welt durch die Kolonialherren f\u00fcr ung\u00fcltig. Kurz vor den Anschl\u00e4gen hat Frankreich die Luftschl\u00e4ge auf syrische St\u00e4dte, die von Daesh beherrscht wurden ausgeweitet und nach den Anschl\u00e4gen noch weiter intensiviert. Diese Geschichte des Kolonialismus und die aktuelle imperialistische Politik Frankreichs sind, neben dem antimuslimischen Rassismus und der Perspektivlosigkeit von gro\u00dfen Teilen der muslimischen Jugend, der N\u00e4hrboden auf dem der IS K\u00e4mpfer f\u00fcr Syrien und Attent\u00e4ter in Europa rekrutieren kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur Geschichte des \u201eIslamischen Staates\u201c<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":31877,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[37,64],"tags":[742],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31790"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=31790"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31790\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":31878,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31790\/revisions\/31878"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/31877"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=31790"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=31790"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=31790"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}