{"id":31096,"date":"2015-08-12T12:52:47","date_gmt":"2015-08-12T10:52:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sozialismus.info\/?p=31096"},"modified":"2015-08-11T13:17:11","modified_gmt":"2015-08-11T11:17:11","slug":"grossbritannien-jeremy-corbyn-zieht-tausende-zu-veranstaltungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2015\/08\/grossbritannien-jeremy-corbyn-zieht-tausende-zu-veranstaltungen\/","title":{"rendered":"Gro\u00dfbritannien: Jeremy Corbyn zieht Tausende zu Veranstaltungen"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_31097\" aria-describedby=\"caption-attachment-31097\" style=\"width: 260px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/corbyn.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-31097\" src=\"https:\/\/www.archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/corbyn-260x173.jpg\" alt=\"CC BY-NC 2.0 von flickr.com\/photos\/lewishamdreamer\/\" width=\"260\" height=\"173\" srcset=\"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/corbyn-260x173.jpg 260w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/corbyn-521x347.jpg 521w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/corbyn-600x399.jpg 600w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/corbyn.jpg 960w\" sizes=\"(max-width: 260px) 100vw, 260px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-31097\" class=\"wp-caption-text\">CC BY-NC 2.0 von flickr.com\/photos\/lewishamdreamer\/<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Vorbemerkung:<\/strong> In der britischen &#8222;Labour Party&#8220; wird bis zum 10. September ein neuer Vorsitzender gew\u00e4hlt. Was anfangs noch wie klares Rennen f\u00fcr die rechten KandidatInnen in der Partei aussah, ist nun mit dem wachsenden Zuspruch f\u00fcr den alternativen Kandidaten Corbyn zu einem Kampf um die Ausrichtung und Zukunft der Partei geworden. Wir ver\u00f6ffentlichen Artikel der \u201eSocialist Party\u201c (Schwesterorganisation der SAV und Sektion des CWI in England &amp; Wales).<\/p>\n<h2><strong>Gro\u00dfe Beteiligung an den Anti-Austerit\u00e4tsveranstaltungen im ganzen Land<\/strong><\/h2>\n<p><em>von Steve Score<\/em><\/p>\n<p>Die Kandidatur von Jeremy Corbyn f\u00fcr den Vorsitz der sozialdemokratischen \u201eLabour Party\u201c in Gro\u00dfbritannien hat den gesamten Wahlgang durcheinandergebracht. Im Gegensatz zu den drei anderen Variationen eines Tony Blair, die f\u00fcr \u201eAusterit\u00e4t light\u201c stehen, hat Corbyn den Nerv getroffen.<\/p>\n<p>Eine gro\u00dfe Zahl an jungen wie auch \u00e4lteren Menschen, von denen viele bislang nicht Mitglied dieser Partei gewesen sind, haben sich von den Aussagen Corbyns, mit denen er sich gegen die Austerit\u00e4t richtet, begeistern lassen. Vergleichen l\u00e4sst sich dies mit der gegen die Austerit\u00e4t gerichteten Stimmung, die im Zusammenhang mit dem Unabh\u00e4ngigkeitsreferendum in Schottland aufkam und zum Aufstieg der \u201eScottish National Party\u201c f\u00fchrte. Dar\u00fcber hinaus lassen sich auch Parallelen zu den Millionen Menschen ziehen, die bei den letzten Parlamentswahlen in Gro\u00dfbritannien f\u00fcr die \u201eGreen Party\u201c gestimmt haben.<\/p>\n<p>Umfragen deuten darauf hin, dass Jeremy Corbyn momentan tats\u00e4chlich vor seinen drei MitbewerberInnen um den Parteivorsitz der britischen Sozialdemokratie liegt. Von den Untergliederungen der Partei hat er die meisten Nominierungen bekommen. \u00c4hnliches gilt f\u00fcr die Gewerkschaften, darunter auch die beiden gr\u00f6\u00dften des Landes, UNISON und UNITE. Es ist nat\u00fcrlich positiv, wenn eine Kandidat nominiert wird, der sich gegen die Austerit\u00e4t ausspricht, was darauf hindeutet, welcher Druck von unten ausge\u00fcbt wird. Im Falle von Dave Prentis, dem Generalsekret\u00e4r von UNISON, spielten dabei zweifellos auch die Tatsache, dass die innergewerkschaftlichen Vorstandswahlen anstehen und die Notwendigkeit eine Rolle, sich diesbez\u00fcglich links geben zu m\u00fcssen! Allein es reicht nicht, einfach nur den Kandidaten Corbyn zu nominieren. Wir m\u00fcssen auch gegen die Austerit\u00e4t k\u00e4mpfen, bevor es wieder zu Parlamentswahlen kommt. Dabei m\u00fcssen die Gewerkschaften die F\u00fchrung \u00fcbernehmen und koordinierte Streikaktionen organisieren.<\/p>\n<p>Die \u201eLabour\u201c-Vorstandswahlen enden am 10. September, und der rechte Parteifl\u00fcgel wie auch die Medien leiten schon zur Angst-Kampagne \u00fcber, indem sie versuchen, Einfluss auf die Stimmabgabe zu nehmen. Dabei sagen sie, dass \u201eLabour\u201c nicht mehr w\u00e4hlbar w\u00e4re, wenn der neue Vorsitzende Jeremy Corbyn hei\u00dfen w\u00fcrde. Chris Leslie, designierter Finanzminister im Schattenkabinett von \u201eLabour\u201c, war sich nicht zu schade zu behaupten, dass Corbyns wirtschaftspolitisches Programm die Armen belasten w\u00fcrde. Diese Aussage kommt nach Jahrzehnten der Austerit\u00e4t, die von Leslie unterst\u00fctzt wird und von allen drei etablierten Parteien durchgef\u00fchrt wurde und die Lebensbedingungen der \u00c4rmsten vollkommen zerst\u00f6rt hat! Er sagt, dass eine Partei unter Corbyn \u201enicht diejenige sei, in die er eingetreten w\u00e4re\u201c.<\/p>\n<p>Das wirft die Frage auf, was geschehen wird, wenn Corbyn das Rennen tats\u00e4chlich f\u00fcr sich entscheidet! Er w\u00fcrde als Geisel der Parlamentsfraktion von \u201eLabour\u201c beginnen, die von der Partei-Rechten dominiert wird. Bedauerlicher Weise hat er bereits gesagt, dass er sogar Anh\u00e4nger des Blair-Kurses in sein Schattenkabinett aufnehmen wird. Dennoch w\u00fcrden sie alles daran setzen, ihn so schnell wie m\u00f6glich wieder loszuwerden. Die \u201eSocialist Party\u201c hat Corbyn dazu aufgerufen organisiert dagegen vorzugehen und eine Konferenz f\u00fcr Gewerkschaften und die Anh\u00e4ngerInnen seiner Politik einzuberufen \u2013 egal, ob sie Mitglied der \u201eLabour Party\u201c sind oder nicht! Wichtig ist es, eine Basis f\u00fcr sozialistische Ideen zu schaffen. Wir w\u00fcrden an einer solchen Konferenz teilnehmen wollen und die Anh\u00e4ngerInnen der \u201eTrade Unionist and Socialist Coalition\u201c (TUSC; dt. \u201eGewerkschaftliches und sozialistisches Wahlb\u00fcndnis\u201c) aufrufen, dasselbe zu tun.<\/p>\n<p>Es ist auch m\u00f6glich, dass die Partei-Rechte verdr\u00e4ngt wird oder von selbst austritt. Das klingt aus einigen Kommentaren wie z.B. dem von Leslie heraus. Dies w\u00fcrde die Situation ver\u00e4ndern und es entst\u00fcnde tats\u00e4chlich Potential f\u00fcr eine neue Alternative zur Austerit\u00e4t.<\/p>\n<p>Wenn Corbyn in den Wahlen unterliegt, bleibt die Notwendigkeit bestehen, eine solche Alternative zur Austerit\u00e4t f\u00fcr die Arbeiterklasse zu gr\u00fcnden. Wenn er zur Schaffung einer solchen Alternative au\u00dferhalb der \u201eLabour Party\u201c aufrufen w\u00fcrde, dann w\u00fcrde das auf ein gro\u00dfes Echo treffen. Ein Beleg daf\u00fcr sind die Reaktionen, die seine jetzige Kampagne hervorruft. Die \u201eSocialist Party\u201c setzt ihre Unterst\u00fctzung f\u00fcr und den Aufbau der TUSC fort und betrachtet diese als Schritt in Richtung des Aufbaus einer neuen Massen-Partei der Arbeiterklasse. Auf welche Weise sich diese herausentwickeln wird, ist noch nicht entschieden, aber die Wut der jungen Leute und der Menschen aus der Arbeiterklasse wird sich ihren Weg bahnen, um sich Geh\u00f6r zu verschaffen und zu einer eigenen Stimme zu kommen.<\/p>\n<h2>Veranstaltung von Jeremy Corbyn in Liverpool<\/h2>\n<p><em>von Tony Mulhearn, \u201eSocialist Party\u201c (Stadtverband Liverpool)<\/em><\/p>\n<p>Seit Jahrzehnten hat das \u201eAdelphi Hotel\u201c nicht mehr solche Menschenmassen erlebt, die durch sein Eingangsportal gestr\u00f6mt w\u00e4ren. Es war die gr\u00f6\u00dfte politische Veranstaltung in Liverpool seit der Zeit von 1983 bis 1987, als der sozialistische Stadtrat gegen die Angriffe von Margaret Thatcher gek\u00e4mpft hat. 1.200 Menschen dr\u00e4ngten sich im gro\u00dfen Saal und weitere 600 bis 700, die dort keinen Platz mehr gefunden hatten, lauschten den Reden in angrenzenden R\u00e4umlichkeiten.<\/p>\n<p>Die Zusammensetzung des Publikums f\u00fchrte den Versuch von Neil Kinnock (er war \u201eLabour\u201c-Vorsitzender, als o.g. Liverpooler Stadtrat aus der Partei ausgeschlossen und die K\u00fcrzungen der Konservativen durchgesetzt worden sind) ins Absurde, der die Legitimit\u00e4t von Corbyns Kandidatur in Frage stellen wollte. Kinnock hatte in der Tageszeitung \u201eThe Observer\u201c erkl\u00e4rt, dass \u201eMilitant\u201c (Vorl\u00e4uferorganisation der heutigen \u201eSocialist Party\u201c) oder die Tageszeitung \u201eThe Daily Telegraph\u201c die \u201eLabour Party\u201c mit \u201eb\u00f6sartigen\u201c Absichten infiltrieren und Jeremy Corbyn unterst\u00fctzen w\u00fcrden. Das ist eine Frechheit und vollkommen falsch, wenn auch ein Standpunkt, der f\u00fcr seine Lordschaft nicht gerade ungew\u00f6hnlich ist.<\/p>\n<p>In der Veranstaltung dr\u00e4ngten sich M\u00e4nner, Frauen und Kinder aus allen m\u00f6glichen sozialen Schichten. Bei einigen handelte es sich zwar um Polit-Veteranen. Es waren aber auch hunderte dabei, die zuvor offenkundig noch nie an einer politischen Veranstaltung teilgenommen haben oder einer politischen Partei angeh\u00f6ren. Ein Beleg daf\u00fcr war die Anzahl an unverbrauchten Leuten, die eine Reihe von Fragen zur Politik von Jeremy Corbyn gestellt haben.<\/p>\n<p>Junge Studierende, die wegen der Schulden, die ihnen drohen, au\u00dfer sich sind, Menschen mit schlechten Arbeitsvertr\u00e4gen, AktivistInnen, die angesichts der hiesigen Bibliotheksschlie\u00dfungen schockiert sind, Menschen, deren L\u00f6hne so niedrig sind, dass sie von den SteuerzahlerInnen subventioniert werden m\u00fcssen, Besch\u00e4ftigte aus dem Gesundheitswesen, die sich Sorgen um die Zukunft ihrer Branche machen und darunter leiden, dass ihre L\u00f6hne seit Jahren auf Eis liegen \u2013 sie alle betrachten Jeremy Corbyn als Volkstribun, der ihre Interessen vertreten wird.<\/p>\n<h4>Ma\u00dfnahmen im Sinne der Arbeiterklasse<\/h4>\n<p>Jeremy Corbyn stellte in seiner Rede, die eine gro\u00dfe Bandbreite an Themen umfasste, auch die Wiederherstellung des Gesundheitssystems NHS in Aussicht, das demnach voll und ganz in \u00f6ffentliches Eigentum geh\u00f6re und kostenlos sein m\u00fcsse. Er sprach von der R\u00fcckverstaatlichung von Bahn und Post, einem Ende der eingefrorenen L\u00f6hne im \u00f6ffentlichen Dienst, kostenloser Bildung von der Kita bis zur Hochschule, einer Aufhebung des Atomwaffenprogramms \u201eTrident\u201c und der R\u00fccknahme der gewerkschaftsfeindlichen Gesetze.<\/p>\n<p>Nach Jahrzehnten der Angriffe auf die Arbeitsl\u00f6hne, das \u201esoziale Netz\u201c und die Gewerkschaften, die nicht gerade auf ernstzunehmenden politischen Widerstand gesto\u00dfen sind, erntete diese Rede tosenden Beifall. Die Begeisterung, Energie und die ganze Dynamik, die zu sp\u00fcren war, lie\u00df Erinnerungen an das Ausma\u00df der Kampagne wach werden, die in den 1980er Jahren von den Stadtr\u00e4tInnen angef\u00fchrt wurde, die als die \u201eLiverpool 47\u201c bekannt geworden sind.<\/p>\n<p>Corbyn bot einen Bezugspunkt f\u00fcr all die, die miterleben m\u00fcssen, wie die Standards nur nach unten gehen, w\u00e4hrend das Verm\u00f6gen der Hedge Fonds-Manager, der Bankiers und anderer ausgew\u00e4hlter Gesch\u00e4ftemacher, die die Wirtschaftskrise zu verantworten haben und die die \u201eTory Party\u201c finanzieren, spektakul\u00e4re Ausma\u00dfe erreicht haben. Die ganze Leidenschaft, mit der die gegen die Austerit\u00e4t gerichteten Aussagen von Corbyn begr\u00fc\u00dft wurden, \u00e4hnelte einem Damm, der unter dem Druck eines vor Wut kochenden Kessels zum Bersten gebracht wird. Diese Wut versp\u00fcren Millionen von Menschen aus der Arbeiterklasse.<\/p>\n<p>Das Signal war eindeutig: Wir wollen keine weitere Austerit\u00e4t \u2013 weder von den \u201eBullingdon boys\u201c (elit\u00e4r-konservativer M\u00e4nnerbund; Anm. d. \u00dcbers.) noch von falschen Parlamentariern, die sich als Vertreter der Arbeiterklasse ausgeben und in Wirklichkeit aber die Ausgabendeckelung der konservativen \u201eTories\u201c akzeptieren. Jede Erw\u00e4hnung des \u201eBlairismus\u201c erregte beim Publikum lauten Abscheu.<\/p>\n<h4>Grundlegend anders<\/h4>\n<p>Ein ganz wesentlicher Aspekt der Veranstaltung war, dass sie an keiner Stelle wie eine Veranstaltung der \u201eLabour Party\u201c war. Es war eine Veranstaltung, die f\u00fcr eine Politik stand, die ganz im Gegensatz zu der von \u201eNew Labour\u201c steht. Der Charakter von \u201eLabour\u201c wird unterdessen vom Schatten-Finanzminster der britischen Sozialdemokraten, Chris Leslie, zusammengefasst, der \u2013 nachdem er seinen Parlamentssitz verlor \u2013 2005 zum Vorsitzenden des \u201eNew Local Government Network\u201c wurde, das vom \u201eLocal Government Chronicle\u201c als eine \u201eDenkfabrik \u00e0 la Tony Blair\u201c bezeichnet wird.<\/p>\n<p>1997 wurde er zum ersten Mal ins Parlament gew\u00e4hlt, damals auf der Anti-Tory-Welle, von der Blair einst profitierte. Was den \u201eAusterit\u00e4t light\u201c-Ansatz von \u201eLabour\u201c angeht, so kann er sozusagen auf eine einwandfreie Bilanz verweisen. Er hat erkl\u00e4rt, einem Kabinett unter Corbyn nicht angeh\u00f6ren zu wollen, da eine Partei unter einem Vorsitzenden namens Corbyn \u201eeine v\u00f6llig andere politische Partei\u201c w\u00e4re als die, in die er einmal eingetreten sei.<\/p>\n<p>Dies ist ein Beleg f\u00fcr die Degenerierung der \u201eLabour Party\u201c in einen Zufluchtsort f\u00fcr Leute, die ihre politische Karriere im Blick haben. Menschen, denen die Vertretung der Arbeiterklasse am Herzen liegt, findet man hier eigentlich nicht mehr. Der rechte Parteifl\u00fcgel und seine ihm treuen Medien werden alles tun, was sie k\u00f6nnen, um die Vorstandswahlen zu sabotieren und einen Sieg Jeremy Corbyns zu verhindern.<\/p>\n<p>Was immer auch das Ergebnis sein wird: Der Prozess hat begonnen, um in den Wochen und Monaten, die vor uns liegen, eine neue Massenpartei der Arbeiterklasse aufzubauen. Unter Beibehaltung unserer unabh\u00e4ngigen Position werden wir als \u201eSocialist Party\u201c darauf vorbereitet sein, bei dieser Aufgabe mitzuhelfen.<\/p>\n<p>Unterdessen ziehen auch britische Zeitungen die Presseerkl\u00e4rung der \u201eSocialist Party\u201c in ihre Berichterstattung mit ein:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/politics\/2015\/jul\/27\/andy-burnham-modern-labour-party-would-not-create-nhs?CMP=Share_AndroidApp_Email\">The Guardian am 27. Juli<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.dailymail.co.uk\/news\/article-3176699\/Successors-Militant-Tendency-Corbyn-say-wish-Labour-leadership-battle.html\">Daily Mail am 27. Juli<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.telegraph.co.uk\/news\/politics\/labour\/11766788\/Jeremy-Corbyn-receives-backing-of-Trotskyist-group-that-split-Labour-in-1980s.html\">The Telegraph am 27. Juli<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.independent.co.uk\/news\/uk\/politics\/labour-leadership-jeremy-corbyn-win-would-effectively-form-new-party-says-socialist-group-10419988.html\">The Independent am 27. Juli<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gro\u00dfe Beteiligung an den Anti-Austerit\u00e4tsveranstaltungen im ganzen Land<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":31097,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[28,46],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31096"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=31096"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31096\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":31098,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31096\/revisions\/31098"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/31097"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=31096"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=31096"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=31096"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}