{"id":30682,"date":"2015-06-05T14:00:34","date_gmt":"2015-06-05T12:00:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sozialismus.info\/?p=30682"},"modified":"2015-06-04T11:39:22","modified_gmt":"2015-06-04T09:39:22","slug":"tuerkei-streikbewegung-in-autofabriken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2015\/06\/tuerkei-streikbewegung-in-autofabriken\/","title":{"rendered":"T\u00fcrkei: Streikbewegung in Autofabriken"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"https:\/\/www.archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/1000px-Turkey_orthographic_projection-Red_version.svg_-e1355584983572.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-23276\" src=\"https:\/\/www.archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/1000px-Turkey_orthographic_projection-Red_version.svg_-e1355584983572-280x173.png\" alt=\"T\u00fcrkei\" width=\"280\" height=\"173\" srcset=\"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/1000px-Turkey_orthographic_projection-Red_version.svg_-e1355584983572-280x173.png 280w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/1000px-Turkey_orthographic_projection-Red_version.svg_-e1355584983572-162x100.png 162w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/1000px-Turkey_orthographic_projection-Red_version.svg_-e1355584983572-560x345.png 560w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/1000px-Turkey_orthographic_projection-Red_version.svg_-e1355584983572.png 1000w\" sizes=\"(max-width: 280px) 100vw, 280px\" \/><\/a>Gr\u00f6\u00dfte Streikwelle seit Jahren ver\u00e4ndert das Land<\/strong><\/p>\n<p><em><strong>Vorbermerkung der Redaktion von socialistworld.net:<\/strong> <\/em>Im Folgenden ver\u00f6ffentlichen wir die \u00dcbersetzung einer Erkl\u00e4rung von \u201eSosyalist Alternatif\u201c (SAV-Schwesterorganisation und CWI-Sektion in der T\u00fcrkei) anl\u00e4sslich der m\u00e4chtigen Streikwelle, die die t\u00fcrkische Metallbranche in den letzten Wochen in Atem gehalten hat. Diese Erkl\u00e4rung wurde am 21. Mai in t\u00fcrkischer Sprache verfasst, als der Arbeitskampf immer noch an Breite zunahm.<\/p>\n<p>Der Streik begann am Donnerstag, dem 14. Mai, in Bursa, mitten im riesigen industriellen Kernland im Nordwesten der T\u00fcrkei, wo eine ganze Reihe von gro\u00dfen Fabriken hunderttausende von ArbeiterInnen besch\u00e4ftigen. Dort befindet sich mit 5.000 ArbeiterInnen auch die gr\u00f6\u00dfte Produktionsst\u00e4tte von \u201eOyak Renault\u201c, einem \u201ejoint venture\u201c zwischen dem franz\u00f6sischen \u201eRenault\u201cKonzern und dem t\u00fcrkischen Armee-Pensionsfonds. Hier fand die Streikbewegung ihren Ausgangspunkt.<\/p>\n<p>Am Anfang stand die Forderung nach einer Lohnerh\u00f6hung. Im vergangenen Jahr hat die t\u00fcrkische W\u00e4hrung \u00fcber 25 Prozent an Wert verloren, und die t\u00fcrkischen ArbeiterInnen haben in der Vergangenheit einen dramatischen Reallohn-Verlust hinnehmen m\u00fcssen. Anlass f\u00fcr den Streik bei \u201eRenault\u201c war der Erfolg, den die 6.000 KollegInnen bei der nahegelegenen \u201eBosch\u201c-Fabrik erringen konnten. Durch die Androhung von Streikma\u00dfnahmen waren sie in der Lage gewesen, einen wesentlich besseren Haustarif durchzusetzen.<\/p>\n<p>Die Besch\u00e4ftigten bei \u201eRenault\u201c forderten denselben Tarif auch f\u00fcr sich. Mit dieser Forderung folgten ihnen rasch die KollegInnen bei \u201eTofa\u015f\u201c, \u201eFord Otosan\u201c und in anderen Werken. Man legte die Arbeit nieder und ging zu Betriebsbesetzungen \u00fcber. Das war ein Mittel der direkten Aktion nicht nur im Widerstand gegen die eigene Gesch\u00e4ftsleitung sondern auch hinsichtlich der Gewerkschaft \u201eT\u00fcrk Metal\u201c. Der Streik breitete sich aus wie ein Lauffeuer, an dem phasenweise bis zu 20.000 ArbeiterInnen teilnahmen. Die Versuche der \u201eRenault\u201c-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung, die streikende Belegschaft dadurch unter Druck zu setzen, dass sie einige der \u201eR\u00e4delsf\u00fchrer\u201d feuerte, kam wie ein Boomerang zur\u00fcck. Dadurch wurde die Bewegung nur noch gr\u00f6\u00dfer und unter dem gestiegenen Druck sahen sich die Arbeitgeber zur Wiedereinstellung der Betroffenen gezwungen.<\/p>\n<p>Bei der Gewerkschaft \u201eT\u00fcrk Metal\u201c handelt es sich um eine verr\u00e4terische Gewerkschaft, die Hand in Hand arbeitet mit der Arbeitgeberseite. Sie hat abh\u00e4ngig Besch\u00e4ftigte immer wieder ausgenutzt, eingesch\u00fcchtert und verraten (so wurden auch schon bewaffnete Schl\u00e4gertrupps ausgesendet, um ArbeiterInnen zu attackieren!). Betriebsr\u00e4te dieser Gewerkschaft werden nicht durch die Belegschaft gew\u00e4hlt sondern b\u00fcrokratisch von oben bestimmt. Was das angeht, so ist der Kampf von Bursa auch eine Reaktion des Widerstands gegen \u201eT\u00fcrk Metal\u201c. So lauteten einige der Streikforderungen dann auch, dass \u201eT\u00fcrk Metal\u201c sich aus dem Unternehmen zur\u00fcckziehen solle, dass ArbeitnehmervertreterInnen in echten Wahlen bestimmt werden und den Besch\u00e4ftigten das Recht zugestanden wird, sich in der Gewerkschaft zu organisieren, die sie pr\u00e4ferieren. Aufgrund der streikbrecherischen Rolle, die \u201eT\u00fcrk Metal\u201c gespielt hat, haben tausende von ArbeiterInnen ihre Mitgliedschaft bei dieser Gewerkschaft gek\u00fcndigt. In vielen Fabriken sind eigene Streikkomitees gew\u00e4hlt worden. Letztlich kam es auch zur Gr\u00fcndung eines gemeinsamen Komitees von Besch\u00e4ftigten unterschiedlicher Betriebe, an der VertreterInnen der jeweiligen Belegschaften beteiligt sind und das Teil der Bewegung ist. \u201eEs ist eine sehr wichtige Erfahrung, es ist eine Erfahrung der direkten Demokratie\u201c so der Kommentar eines \u201eRenault\u201c-Arbeiters, \u201edie ArbeiterInnen treffen alle ihre Entscheidungen gemeinsam\u201c.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus war auch eine gro\u00dfe Welle an Sympathie und Solidarit\u00e4t festzustellen. Familien der ArbeiterInnen, NachbarInnen und AnwohnerInnen aus der Umgebung unterst\u00fctzen die ArbeiterInnen in ihrem Kampf. In vielen Fabriken kam es zu Arbeitsniederlegungen in Solidarit\u00e4t mit den ArbeiterInnen in Bursa (so etwa in Izmit, Ankara, Istanbul und anderen Landesteilen).<\/p>\n<p>Seit Beginn dieser Woche ist der Streik bei \u201eRenault\u201c, von wo aus die Bewegung ihren Anfang genommen hatte, allerdings zu Ende. Die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung hat zugestimmt, den \u201eRenault\u201c-ArbeiterInnen eine Einmalzahlung in H\u00f6he von eintausend t\u00fcrkische Lira (ca. 340 Euro) zu bezahlen, wenn die Streikenden zur\u00fcck an die Arbeit gehen. Ferner brauche keinE ArbeiterIn Disziplinarma\u00dfnahmen wegen der Beteiligung am Streik f\u00fcrchten. Die Arbeitgeber haben jede Lohnerh\u00f6hung herausgez\u00f6gert und wollen abwarten, was bei einer Untersuchung herauskommen wird, die vor Ablauf eines Monats durchgef\u00fchrt werden soll. Auch in anderen Fabriken ist man zu \u00e4hnlichen Verabredungen gekommen, und in den meisten Produktionsst\u00e4tten wird wieder normal gearbeitet. In einigen Berichten werden hingegen auch andere Streiks erw\u00e4hnt, die andernorts fortgesetzt werden (so z.B. bei den \u201eT\u00fcrk Trakt\u00f6r\u201c-Fabriken in Ankara und Sakarya). In anderen Regionen drohen wiederum neue Streiks auszubrechen.<\/p>\n<p>Was immer auch in den n\u00e4chsten Tagen geschehen wird: Diese Streikwelle ist in vielerlei Hinsicht von gro\u00dfer Bedeutung und wird einen tiefen Eindruck f\u00fcr die Entwicklungen hinterlassen, die in den kommenden Monaten anstehen. Mit fast zwei Wochen Dauer, war diese Arbeitsniederlegung eine der l\u00e4ngsten in der Geschichte der T\u00fcrkei &#8211; und dabei stand sie nicht unter der F\u00fchrung irgendeiner offiziellen Gewerkschaft. Die ArbeiterInnen haben Erfahrungen in der Organisation gemacht und dabei, wie man die Arbeitgeberseite herausfordert. Dasselbe gilt hinsichtlich der gelben Gewerkschaften, des Staates und der Medien. Vor dem Hintergrund, dass die t\u00fcrkische Wirtschaft einen deutlichen R\u00fcckgang zu verzeichnen hat, hat der Streik dazu beigetragen, noch etwas mehr am Mythos der regierenden AKP zu kratzen, die immer und \u00fcberall von wirtschaftlichen Erfolgen spricht. Ferner wurde \u00fcber den Streik die in der Gesellschaft vorhandene Wut zum Ausdruck gebracht, die sich in zunehmendem Ma\u00dfe bei weiten Teilen der Bev\u00f6lkerung unter der Oberfl\u00e4che anstaut. Damit wurde eine lange Phase beendet, die von krasser Selbstgef\u00e4lligkeit der Gewerkschaften vor der Ausbeutung eines der wichtigsten und potentiell m\u00e4chtigsten Teils der t\u00fcrkischen Arbeiterklasse gekennzeichnet war. Es wurde eine neue Phase angek\u00fcndigt, die neue und umfassende Klassenauseinandersetzungen mit sich bringen wird.<\/p>\n<p>Die Autoproduktion hat im letzten Jahrzehnt eine immer wichtigere Rolle in der t\u00fcrkischen Industrie eingenommen. Sie ist de facto zu einem der strategisch wichtigsten Sektoren der Volkswirtschaft geworden. Seit die AKP im Jahr 2002 an die Macht gekommen ist, hat sich die Autoproduktion stark ausgeweitet. Dabei profitieren multinationale Konzerne von einer billigen und unterdr\u00fcckten Arbeiterschaft. Die T\u00fcrkei steht mittlerweile auf dem sechsten Platz der gr\u00f6\u00dften Autobauer Europas und exportiert zwei Drittel seiner Produktion ins Ausland. Die j\u00fcngste Streikbewegung war beispiellos und hat somit das Potential, noch breiteren K\u00e4mpfen der Arbeiterbewegung T\u00fcr und Tor zu \u00f6ffnen. Rund 70.000 \u00c4rztInnen der Erstversorgung haben sich am 20. Mai \u00fcberall im Land ebenfalls an dreit\u00e4gigen Streikaktionen beteiligt. Sie protestierten damit gegen Wochenendarbeit, die der Gesundheitsminister Anfang des Jahres zur Regel gemacht hat.<\/p>\n<p>Diese ganzen Mobilisierungen von abh\u00e4ngig Besch\u00e4ftigten sto\u00dfen vor allem deshalb auf ein nachhaltiges Echo, da sie kurz vor den anstehenden Parlamentswahlen stattfinden, die am 7. Juni durchgef\u00fchrt werden. Bei der AKP und Pr\u00e4sident Recep Tayyip Erdo\u011fan l\u00e4uten schon die Alarmglocken. Einige ArbeiterInnen wollten nur deshalb streiken, weil sie sp\u00fcrten, dass die Polizei sie aufgrund der bevorstehenden Wahlen nicht attackieren w\u00fcrde. Die Tatsache, dass die Regierung zwei Minister nach Bursa geschickt hat, um bei den Verhandlungen zu einem schnellen Ende des Streiks beizutragen, zeigt, wie gro\u00df die Unruhe ist, die diese Bewegung der herrschenden Klasse und den Konzernkreisen bereitet hat. Es k\u00f6nnte sein, dass das der entscheidende Schritt zum Wiederaufbau der t\u00fcrkischen Gewerkschaftsbewegung gewesen ist. In den n\u00e4chsten Wochen werden wir auf <a href=\"http:\/\/www.socialistworld.net\/\">www.socialistworld.net<\/a> noch eine ausf\u00fchrlichere Analyse von \u201eSosyalist Alternatif\u201c zu den Wahlen in der T\u00fcrkei, den k\u00fcnftigen Herausforderungen und der Frage, ver\u00f6ffentlichen, wie eine neue politische Stimme f\u00fcr die t\u00fcrkische Arbeiterklasse aufgebaut werden kann.<\/p>\n<h2>\nFlugblatt von Sosyalist Alternatif<\/h2>\n<h3>MetallarbeiterInnen geben nicht auf!<\/h3>\n<p>Das Feuer, das die ArbeiterInnen bei \u201eRenault\u201c in Bursa, der sogenannten Hauptstadt der t\u00fcrkischen Metallbranche, entfacht haben, breitet sich weiter aus.<\/p>\n<p>Die Proteste haben damit begonnen, dass \u201eT\u00fcrk Metal\u201c und der Arbeitgeberverband MESS eine Vereinbarung unterzeichnet haben. Die Proteste nahmen weiter zu, als die Besch\u00e4ftigten bei \u201eBosch\u201c eine Lohnerh\u00f6hung erhielten, die \u00fcber die Vereinbarung mit MESS hinausgeht. Nachdem die ArbeiterInnen in der \u201eRenault\u201c-Fabrik, wo 5.000 KollegInnen arbeiten, die B\u00e4nder stoppten, beteiligten sich auch die Besch\u00e4ftigten bei \u201eTofa\u015f\u201c am Widerstand. Doch diese beiden Produktionsst\u00e4tten blieben nicht die einzigen, in denen die Produktion in der Metallbranche zum Erliegen kam. In den Folgetagen breitete sich die Wut weiter aus und griff auch auf \u201eFord Otosan\u201c \u00fcber.<\/p>\n<p>Der Widerstand, mit dem die ArbeiterInnen bei \u201eRenault\u201c begonnen hatten, setzte sich fort und befiel auch die Fabriken \u201eTofa\u015f\u201c, \u201eCo\u015fkun\u00f6z\u201c, \u201eMako\u201c, \u201eValo\u201c und \u201eOtoritim\u201c, die sich ebenfalls in Bursa befinden. Hinzu kamen Produktionsst\u00e4tten in anderen St\u00e4dten wie zum Beispiel die von \u201eT\u00fcrk Trakt\u00f6r\u201c in Ankara und \u201eFord Otosan\u201c in Kocaeli.<\/p>\n<h4>Wut auf die Gewerkschaft \u201eT\u00fcrk Metal\u201c!<\/h4>\n<p>Die Wut auf \u201eT\u00fcrk Metal\u201c, die Gewerkschaft, die die Rechte der ArbeiterInnen mit F\u00fc\u00dfen getreten hat und lange Zeit im Einklang mit den Interessen der Arbeitgeber gehandelt hat, kommt durch massenhafte Austritte zum Ausdruck. Der Widerstand breitete sich bis nach Ankara und auf die dortige Fabrik von \u201eT\u00fcrk Trakt\u00f6r\u201c aus. Auch beim Kugellagerhersteller ORS, der ebenfalls seinen Sitz in Ankara hat, ist es zu Austritten aus der Gewerkschaft \u201eT\u00fcrk Metal\u201c gekommen. Bisher liegt die Zahl an ausgetretenen KollegInnen bei \u201eT\u00fcrk Trakt\u00f6r\u201c und ORS bei 600.<\/p>\n<p>F\u00fcr die KollegInnen bei \u201eRenault\u201c und anderen Fabriken besteht die \u201erote Linie\u201c darin, dass \u201eT\u00fcrk Metal\u201c aus ihren Betrieben gedr\u00e4ngt werden muss. Um dieser Forderung in der Praxis Ausdruck zu verleihen, haben ArbeiterInnen die Infobretter von \u201eT\u00fcrk Metal\u201c in ihren Fabriken heruntergerissen.<\/p>\n<h4>ArbeiterInnen widersetzen sich dem Druck!<\/h4>\n<p>Als Mittel gegen die Unterbrechung des Produktionsprozesses, an der sich sch\u00e4tzungsweise 15.000 MetallerInnen beteiligt haben, haben die Arbeitgeber versucht, die B\u00e4nder mit Hilfe von Drohgeb\u00e4rden wieder ans Laufen zu bringen.<\/p>\n<h4>Unterst\u00fctzung aus anderen Betrieben h\u00e4lt an<\/h4>\n<p>Es gibt weiterhin Unterst\u00fctzung von ArbeiterInnen aus der Region f\u00fcr die im Widerstand befindlichen Fabriken in Bursa. So haben ArbeiterInnen der Betriebe SKT, \u201eFarba\u201c, \u201eBelton\u201c, \u201eRolmek\u201c und \u201eTredin\u201c die streikenden KollegInnen besucht. Die Besch\u00e4ftigten der Fabrik \u201ePetkim\u201c haben allen widerst\u00e4ndigen ArbeiterInnen ihre Unterst\u00fctzung zugesichert. \u00c4hnlich verh\u00e4lt es sich mit den ArbeiterInnen bei \u201eMaysan\u201c, \u201eMando\u201c und \u201eKarsan\u201c, die ihre Unterst\u00fctzung mit einem Besuch der betroffenen Region ausgedr\u00fcckt haben.<\/p>\n<p>Eine Liste mit Forderungen, die die ArbeiterInnen stellen k\u00f6nnten, k\u00f6nnte wie folgt aussehen:<\/p>\n<ul>\n<li>Ab jetzt muss \u201eT\u00fcrk Metal\u201c sich aus den Betrieben zur\u00fcckziehen und darf keine ArbeiterInnen mehr vertreten<\/li>\n<li>KeinE ArbeiterIn darf entlassen werden, nur weil sie\/er sich am Widerstand beteiligt hat<\/li>\n<li>Verbesserung der Arbeitsbedingungen<\/li>\n<li>K\u00fcndigung der Vereinbarung zwischen \u201eT\u00fcrk Metal\u201c und MESS und Unterzeichnung einer \u00dcbereinkunft, die der bei der \u201eBosch\u201c-Fabrik entspricht<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gr\u00f6\u00dfte Streikwelle seit Jahren ver\u00e4ndert das Land<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":23276,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[10,45],"tags":[708,329],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30682"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=30682"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30682\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":30683,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30682\/revisions\/30683"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/23276"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=30682"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=30682"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=30682"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}