{"id":30444,"date":"2015-05-06T16:45:42","date_gmt":"2015-05-06T14:45:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sozialismus.info\/?p=30444"},"modified":"2015-05-05T16:50:33","modified_gmt":"2015-05-05T14:50:33","slug":"usa-streik-und-protesttag-fuer-15-dollar-mindestlohn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2015\/05\/usa-streik-und-protesttag-fuer-15-dollar-mindestlohn\/","title":{"rendered":"USA: Streik- und Protesttag f\u00fcr 15 Dollar Mindestlohn"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"https:\/\/www.archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/996031_672591842751569_1575549769_n-e1381739213522.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-28309\" src=\"https:\/\/www.archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/996031_672591842751569_1575549769_n-e1381739213522-280x173.jpg\" alt=\"USA\" width=\"280\" height=\"173\" srcset=\"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/996031_672591842751569_1575549769_n-e1381739213522-280x173.jpg 280w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/996031_672591842751569_1575549769_n-e1381739213522-162x100.jpg 162w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/996031_672591842751569_1575549769_n-e1381739213522-560x347.jpg 560w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/996031_672591842751569_1575549769_n-e1381739213522-534x330.jpg 534w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/996031_672591842751569_1575549769_n-e1381739213522.jpg 952w\" sizes=\"(max-width: 280px) 100vw, 280px\" \/><\/a>Berichte aus sieben Gro\u00dfst\u00e4dten<\/strong><\/p>\n<p>Am 15. April haben in 230 St\u00e4dten der USA \u00fcber 60.000 Gewerkschaftsmitglieder, Studierende und KollegInnen aus dem Niedriglohnsektor ihren Arbeitsplatz bzw. ihre Seminarr\u00e4ume verlassen, um f\u00fcr die Einf\u00fchrung eines Mindestlohns von 15 Dollar pro Stunde zu demonstrieren, an Kundgebungen teilzunehmen und\/oder sich an Besetzungsaktionen zu beteiligen. Die zweite Forderung lautete: Wir wollen das Recht haben, uns gewerkschaftlich organisieren zu d\u00fcrfen. Die (gr\u00f6\u00dfte US-amerikanische Einzelgewerkschaft, die Dienstleistungsgewerkschaft) SEIU, spielte eine wesentliche Rolle bei der Zurverf\u00fcgungstellung organisatorischer und personeller Ressourcen. Sie mobilisierte ihre Mitgliedschaft zu diesem Aktionstag. Auch die Initiative \u201e15 Now\u201c (\u201e15 (Dollar Mindestlohn) &#8211; jetzt!\u201c), die sich dem Aufbau einer breiten Kampagne verschrieben hat, spielte eine wichtige Rolle bei der Mobilisierung, der Organisation und Unterst\u00fctzung der Streiks und direkten Aktionen.<\/p>\n<p>In vielen St\u00e4dten nahmen die Protestm\u00e4rsche radikal-k\u00e4mpferische Z\u00fcge an. H\u00e4ufig beteiligten sich auch j\u00fcngere AktivistInnen, die durch die Bewegung \u201eBlack Lives Matter\u201c (\u201e(Auch) Das Leben von Dunkelh\u00e4utigen z\u00e4hlt\u201c) mobilisiert worden waren. Besch\u00e4ftigte aus der Fast food-Branche, Gewerkschaftsmitglieder, Studierende, Lehrbeauftragte, religi\u00f6se Gruppen und kommunale Initiativen waren zusammengekommen, um soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit zu fordern und die Gleichbehandlung aller Menschen. Diese gegenseitige Solidarit\u00e4t und Unterst\u00fctzung zeigt, wie gro\u00df das Potenzial der Kampagne ist, um ArbeiterInnen und junge Menschen zu mobilisieren, damit am Ende echte Lohnerh\u00f6hungen f\u00fcr alle Besch\u00e4ftigten dabei herauskommen. Au\u00dferdem kann eine breite Bewegung entstehen, um das viel zitierte \u201eeine Prozent der Bev\u00f6lkerung\u201c mit ihrer konzernfreundlichen Agenda herauszufordern. Schlie\u00dflich geht es ihnen nur um weitere Angriffe auf die Besch\u00e4ftigten, die Gewerkschaften, Frauen, Homeosexuelle, die Bildung, \u00f6ffentliche Einrichtungen. Eines ihrer Mittel ist die Polizeigewalt.<\/p>\n<h4>Seattle, Bundesstaat Washington<\/h4>\n<p>Trotz der Tatsache, dass Seattle den Mindestlohn von 15 Dollar schon erreicht hat, kamen in Seattle \u00fcber 1000 Personen unter dem Motto \u201e15 ist erst der Anfang\u201c zusammen. Aus dem ganzen Bundesstaat Washington hatten sich hunderte Menschen in der Innenstadt von Seattle versammelt, nachdem sie ihre eigenen Aktionen f\u00fcr einen Mindestlohn von 15 Dollar die Stunde bereits abgehalten hatten. Die DemonstrantInnen zogen durch das Stadtzentrum und sammelten sich an der \u201eSeattle University\u201c, wo sie die \u201eAlbers School of Business\u201c besetzten. Dort \u00fcbernahmen sie das gro\u00dfe Foyer und forderten die \u201eSeattle University\u201c auf, die Abstimmung der Lehrbeauftragten auszuz\u00e4hlen, die gerade dabei sind eine Gewerkschaft aufzubauen. Sp\u00e4ter wurden 21 ProtestteilnehmerInnen, die T-Shirts trugen mit der Aufschrift: \u201eMit uns geht die Ungerechtigkeit zu Ende\u201c verhaftet, weil sie eine Stra\u00dfenkreuzung blockiert hatten. Diese Aktionen zeigen, wie sich die Bewegung im ganzen Bundesstaat Washington seit dem Sieg in Seattle ausgebreitet hat, aber auch die Notwendigkeit, permanent wachsam zu sein, um das Erreichte zu verteidigen<\/p>\n<h4>Boston, Bundesstaat Massachusetts<\/h4>\n<p>Aus ganz Massachusetts kamen 3.000 ArbeiterInnen und Studierende in die Stadt, um im Fortsyth Park den Startpunkt f\u00fcr die weltweiten Demonstrationen f\u00fcr einen h\u00f6heren Mindestlohn zu setzen. Der Demonstrationszug und die Kundgebung waren ein Meer aus rot und blau. Rot waren die Transparente und T-Shirts von \u201e15 Now!\u201c, der Kampagne, die es erstaunlicher Weise geschafft hat, mit drei zu eins der Stimmen an der \u201eNortheastern University\u201c den Mindestlohn von 15 Dollar durchzusetzen. Blau war die Farbe der Gewerkschaft SEIU, der Gewerkschaft, die Besch\u00e4ftigte aus dem Niedriglohnsektor im Kampf f\u00fcr 15 Dollar organisiert.<\/p>\n<p>Im Laufe des Demozuges wurden Slogans gerufen, von denen viele die Energie der \u201eBlack Lives Matter\u201c-Bewegung in sich trugen: \u201eWenn wir\u00b4s nicht kriegen, holen wir\u00b4s uns\u201c, \u201eIch glaube, dass wir siegen werden\u201c und \u201eEs ist unsere Pflicht zu k\u00e4mpfen\u201c. Studierende (von der elit\u00e4ren \u201eHarvard Divinity School\u201c bis zum \u201eBunker Hill Community College\u201c, dass eher die Arbeiterklasse repr\u00e4sentiert) marschierten neben ihren Lehrbeauftragten und DozentInnen. Die Einheit und Geschlossenheit zwischen Studierenden und Besch\u00e4ftigten war den ganzen Tag \u00fcber zu sp\u00fcren.<\/p>\n<h4>Philadelphia, Bundesstaat Pennsylvania<\/h4>\n<p>Die Innenstadt von Philadelphia versank in L\u00e4rm und Get\u00f6se als AktivistInnen der Kampagnen \u201eFight for 15\u201c ( \u201eKampf\/K\u00e4mpft f\u00fcr 15 (Dollar Mindestlohn)\u201c) und \u201e15 Now!\u201c einen Tag lang durch die Stra\u00dfen zogen, um mit Aktionen gegen eine Konzernpolitik zu demonstrieren, die die Arbeiterklasse ausbeutet, um die Taschen der \u201e1 Prozent\u201c weiter zu f\u00fcllen. Von S\u00fcden nach Norden, von Osten nach Westen zogen sie durch die Stadt, hielten Kundgebungen ab, \u00fcbernahmen Mikrofone und f\u00fchrten Besetzungsaktionen durch, um ihrer Forderung nach 15 Dollar Mindestlohn und dem Recht auf gewerkschaftliche Organisierung Ausdruck zu verleihen. Die Sprechch\u00f6re, die durch die Stadt hallten, lauteten: \u201e15 Now!\u201c und \u201eWe Work! We Sweat! Put $15 On Our Check!\u201c (\u201eWir arbeiten, wir schwitzen, lasst 15 Dollar r\u00fcberwachsen!\u201c).<\/p>\n<p>An der \u201eTemple University\u201c kamen Studierende, Fakult\u00e4ts- und Gastronomie-Besch\u00e4ftigte zusammen, hielten eine Kundgebung ab und marschierten gemeinsam los, um sich an den Aktionen zu beteiligen. Die Studi-Gruppe von \u201e15 Now!\u201c st\u00f6rte den Barbecue-Empfang des Universit\u00e4tspr\u00e4sidenten und \u00fcberreichte einen Brief, in dem 15 Dollar Mindestlohn und das Recht auf gewerkschaftliche Organisation f\u00fcr alle Besch\u00e4ftigten an der \u201eTemple U.\u201c gefordert wurde. Danach besetzte man die \u201eMorgan Hall\u201c, kaperte das Mikrofon und hielt Reden gegen Niedrigl\u00f6hne, Armut, staatlichen Rassismus und die Rolle, die die Uni bei der Gentrifizierung der umliegenden Wohnviertel spielt.<\/p>\n<p>In der Innenstadt fanden eine Reihe von Demonstrationen statt, wobei die Gewerkschaftsgliederung SEIU 32BJ sowie die Kampagnen \u201eFight For 15\u201c und \u201e15 Now!\u201c von verschiedenen lokalen Gewerkschaftsgliederungen aus unterschiedlichen Branchen wie auch von kommunalen Initiativen unterst\u00fctzt wurden. Als die Menge auf mehr als 1.000 Personen anwuchs, zog man durch das Stadtzentrum und hielt dabei an den Gesch\u00e4ftsstellen mehrerer Unternehmen an, um kurz den Bezug der Kampagne darzustellen. Nach einer Tanzeinlage und mehreren Sprechch\u00f6ren fand man sich schlie\u00dflich zur Abschlusskundgebung an der \u201e30th Street\u201c-Bahnstation ein.<\/p>\n<h4>Portland, Bundesstaat Oregon<\/h4>\n<p>Portland beteiligte sich mit einer k\u00e4mpferischen Gruppe an der Aktion. Dar\u00fcber kam die St\u00e4rke und Kraft zum Ausdruck, die \u00fcber ein Jahr lang mit viel Basisarbeit f\u00fcr die Forderung nach 15 Dollar Mindestlohn in der Stadt aufgebaut worden ist. Unter der F\u00fchrung der \u201e15 Now!\u201c-Gruppe an der Universit\u00e4t von Portland und einem B\u00fcndnis aus Gewerkschaften sowie Studi-Gruppen zogen knapp 500 Besch\u00e4ftigte aus dem Niedriglohnsektor, Studierende und SympathisantInnen durch die Innenstadt. Die Demonstration machte Halt bei einigen gewerkschaftsfeindlichen Arbeitgebern sowie vor der \u201eCity Hall\u201c (der Stadtrat hatte vor kurzem rund 2.000 kommunale befristet und Teilzeitbesch\u00e4ftigte vom 15-Dollar-Mindestlohn ausgeschlossen) und endete an der \u201ePortland State University\u201c, wo man 15 Dollar Mindestlohn f\u00fcr die BetreuerInnen der Kinder von Hochschulbesch\u00e4ftigten forderte. Dann schlossen sich die DemonstrantInnen mit der Studierendengewerkschaft zusammen und besetzten die Cafeteria der Uni, um gegen das Unternehmen \u201eAramark\u201c zu protestieren, das die dortigen Besch\u00e4ftigten sowie die Reinigungskr\u00e4fte mit Niedrigl\u00f6hnen abspeist.<\/p>\n<h4>Minneapolis, Bundesstaat Minnesota<\/h4>\n<p>In Minneapolis gewinnt die Bewegung f\u00fcr 15 Dollar Mindestlohn an Fahrt, da immer mehr B\u00fcndnispartnerInnen mit dazukommen und ArbeiterInnen durch die Massenaktionen ihre Macht zu sp\u00fcren beginnen. \u201eMinneapolis Neighborhoods Organizing for Change\u201c ( \u201eNachbarschaften schlie\u00dfen sich zusammen f\u00fcr den Wandel\u201c), die Gewerkschaft CTUL sowie die Kampagne \u201e15 Now!\u201c marschierten zu verschiedenen Filialen von \u201eMcDonald\u2019s\u201c und hielten dort Kundgebungen ab, um einen wichtigen Streikf\u00fchrer zu verteidigen, der in der Woche zuvor entlassen worden war. Unterdessen trafen sich (best\u00e4rkt durch die Kampagne \u201e15 Now!\u201c und die Gewerkschaft SEIU) Besch\u00e4ftigte des Flughafens von Minneapolis am \u201eMSP Airport\u201c, um zu fordern dass die Gesch\u00e4ftsleitung von \u201eAirserve\u201c sich mit ihnen an einen Tisch setzt und sie anh\u00f6rt. An der \u201eUniversity of Minnesota\u201c verlie\u00dfen Lehrbeauftragte &#8211; unterst\u00fctzt von 1.000 GewerkschafterInnen und kommunalen AktivistInnen &#8211; ihren Arbeitsplatz, um 15 Dollar und das Recht, sich gewerkschaftlich organisieren zu d\u00fcrfen, einzufordern. Gegen Ende des Tages kamen die B\u00fcndnispartnerInnen zu einer Kundgebung zusammen und besetzten eine \u201eMcDonald\u00b4s\u201c-Filiale. AktivistInnen der Kampagne \u201e15 Now!\u201c, von CTUL, NOC, den Teamsters 320, SEIU 284 und der Gewerkschaftsuntergliederung AFSCME 3800 hielten eine Kundgebung ab, bei der \u201eLizzo\u201c und \u201eManny Phesto\u201c auftraten.<\/p>\n<h4>New Jersey<\/h4>\n<p>Die Aktionen vom 15. April markierten einen wichtigen Schritt nach vorn, um auch in New Jersey zu einem Mindestlohn von 15 Dollar zu kommen. Die Kampagne \u201e15 Now! &#8211; New Jersey\u201c arbeitete mit verschiedenen Gewerkschaften, kommunalen und studentischen Initiativen zusammen, um im gesamten Bundesstaat Demonstrationen zu organisieren. In der Stadt Newark blockierten mehr als 300 Menschen einen Teil der belebtesten Stra\u00dfe der Stadt und zogen vom Rathaus zu McDonald\u2019s. Stark vertreten waren SEIU 32BJ, der \u201eNewark Education Workers Caucus\u201c (NTU-AFT) und der \u201eNew Jersey State Industrial Union Council\u201c. Der B\u00fcrgermeister von Newark und mehrere Stadtr\u00e4tInnen kamen raus und unterst\u00fctzten die Forderung nach 15 Dollar Mindestlohn. Vor den Toren von Newark organisierten die bei der Gewerkschaftsgliederung \u201eIBEW Local 827\u201c Besch\u00e4ftigten im Unternehmen \u201eVerizon\u201c eine Mahnwache in Solidarit\u00e4t mit den ArbeiterInnen, die \u00fcberall im Land f\u00fcr einen Mindestlohn von 15 k\u00e4mpfen. Und in Parsippanny versammelten sich die ArbeiterInnen aus New Jersey in ihrer Mittagspause, um vor einer \u00f6rtlichen \u201eMcDonald\u2019s\u201c-Filiale, die an einer vielbefahrenen Stra\u00dfe liegt, eine Mahnwache abzuhalten. TeilnehmerInnen der Kampagne \u201e15 Now! &#8211; New Jersey\u201c nahmen in New Brunswick am Gr\u00fcndungstreffen der Kampagne \u201eFight for $15\u201c der Gewerkschaft SEIU teil, um Vorschl\u00e4ge einzubringen und f\u00fcr eine breite Bewegung der Arbeiterklasse zu argumentieren.<\/p>\n<h4>New York City, Bundesstaat New York<\/h4>\n<p>Wie in anderen St\u00e4dten gab es auch in NYC den ganzen Tag \u00fcber vielf\u00e4ltige Aktionen. Der Slogan \u201eNew York needs a raise\u201c ( \u201eNY braucht eine Anhebung\u201c) hallte durch die Stadt. Am Morgen kamen 1.000 ArbeiterInnen in Brooklyn, in der N\u00e4he des Ortes zusammen, wo vor zwei Jahren die ersten Kundgebungen f\u00fcr einen Mindestlohn von 15 Dollar stattgefunden hatten. Dort blockierte man eine gro\u00dfe Stra\u00dfenkreuzung auf der Zufahrt zur Brooklyn Bridge. Die Aktivistin Chelsea Forgenie sprach vor hunderten TeilnehmerInnen und stie\u00df auf ein beeindruckendes Echo, als sie den Kampf gegen Armutsl\u00f6hne mit der Bewegung \u201eBlack Lives Matter\u201c, der Bewegung f\u00fcr die Rechte von EinwandererInnen und allgemein mit dem antikapitalistischen Kampf verband. Danach zog man zur \u201eColumbia University\u201c, wo Studierende und Besch\u00e4ftigte eine Kundgebung abhielten, um 15 Dollar Mindestlohn und das Recht, sich gewerkschaftlich organisieren zu d\u00fcrfen, einzufordern. Am \u201eColumbus Circle\u201c kam eine riesige Menschenmenge zusammen, und die Polizei sch\u00e4tzte, dass von dort rund 15.000 Menschen zum \u201eTimes Square\u201c zogen, wobei die betriebsamsten Areale der Stadt lahmgelegt wurden.<\/p>\n<p>\u00dcberall im Land gab es weitere kleinere Aktionen in St\u00e4dten und Gro\u00dfst\u00e4dten. In Worcester (Bundesstaat Massachusetts), Pittsburg und Lancaster (Bundesstaat Pennsylvania) und Berkeley (Kalifornien) arbeiten Ortsgruppen der Kampagne \u201e15 Now!\u201c mit Gewerkschaften, der Initiative \u201eJobs With Justice\u201c (\u201eGerechte Arbeit\u201c) und anderen B\u00fcndnispartnern zusammen, halten Pressekonferenzen ab und organisieren Kundgebungen, um die Forderung nach 15 Dollar Mindestlohn und dem Recht, sich gewerkschaftlich organisieren zu d\u00fcrfen, durchzusetzen.<\/p>\n<p>Die Bewegung f\u00fcr die Anhebung des Mindestlohns auf 15 Dollar die Stunde findet breite Unterst\u00fctzung. Die Arbeitgeber greifen auf jedes zur Verf\u00fcgung stehende Mittel zur\u00fcck &#8211; legal und rillegal-, um uns hinzuhalten, zu verwirren und aufzureiben. Wir haben die Macht zu gewinnen! Dazu wird es aber nicht kommen, wenn wir nett bitten! Wir m\u00fcssen uns organisieren, mobilisieren, k\u00e4mpfen und heftige Streiks f\u00fchren! \u201e15 Now!\u201c steht bereit, um mit allen Einzelpersonen und Organisationen zusammenzuarbeiten, die zur Anhebung des Mindestlohns in Aktion treten!<\/p>\n<p><strong>Die Stimmung ist gro\u00dfartig! Die Zeit ist reif! Wenn wir k\u00e4mpfen, k\u00f6nnen wir gewinnen!<\/strong><\/p>\n<h5><em>Dieser Artikel wurde urspr\u00fcnglich ver\u00f6ffentlicht auf <a href=\"http:\/\/15now.org\">http:\/\/15now.org<\/a> <\/em><\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berichte aus sieben Gro\u00dfst\u00e4dten<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":28309,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[42],"tags":[697,300],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30444"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=30444"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30444\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/28309"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=30444"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=30444"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=30444"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}