{"id":30215,"date":"2015-04-02T15:48:55","date_gmt":"2015-04-02T13:48:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sozialismus.info\/?p=30215"},"modified":"2015-03-31T14:56:46","modified_gmt":"2015-03-31T12:56:46","slug":"zinssenkung-der-schwedischen-zentralbank-ist-eine-panik-aktion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2015\/04\/zinssenkung-der-schwedischen-zentralbank-ist-eine-panik-aktion\/","title":{"rendered":"Zinssenkung der schwedischen Zentralbank ist eine \u201ePanik-Aktion\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong>Das \u201eQuantitative Easing\u201c der Eurozone versch\u00e4rft den Wettbewerb der W\u00e4hrungen untereinander<\/strong><\/p>\n<p><em>von Per-\u00c5ke Westerlund, \u201eR\u00e4ttvisepartiet Socialisterna\u201c (Schwesterorganisation der SAV und Sektion des CWI in Schweden)<\/em><\/p>\n<p>Die Ank\u00fcndigung der schwedischen Zentralbank (\u201eRiksbank\u201c) vom vergangenen Mittwoch, dass es zu einer weiteren Zinssenkung kommen werde, wurde von \u00d6konomInnen und Wirtschaftsmagazinen als \u201etickende Bombe\u201c und \u201ePanik-Aktion\u201c bezeichnet. Die Entscheidung kam nur zehn Tage nach Beginn des \u201eQuantitative Easing\u201c-Programms durch die Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB), die damit die Liquidit\u00e4t steigert, indem sie Staatsanleihen aufkauft. Damit wird der \u201eKrieg\u201c zwischen den W\u00e4hrungen und Zinsniveaus weiter versch\u00e4rft.<\/p>\n<p>Allein in diesem Jahr haben bereits die Zentralbanken von 20 L\u00e4ndern ihre Zinsen gesenkt. Darunter sind D\u00e4nemark, Kanada, Israel, China, Thailand, Indien, Russland, Chile und Australien. Sie alle verfolgen damit das Ziel ihre W\u00e4hrungen abzuwerten.<\/p>\n<p>Die W\u00e4hrungsabwertung soll das Wirtschaftswachstum anfachen. Die Hoffnung besteht darin, dass dies durch eine Steigerung der Exporte hinzubekommen ist, wenn die W\u00e4hrung an Wert verliert. Au\u00dferdem soll damit der Deflation entgegengewirkt werden. Sprich: Die Preise sollen sinken. Wenn der Wert einer W\u00e4hrung herunter geht, steigen die Preise f\u00fcr Importwaren und damit die Inflation.<\/p>\n<p>Die schwedische Reichsbank hatte es lange Zeit abgelehnt, den Zinssatz zu senken. Ihr Argument dabei war, dass niedrigere Zinsen die Finanz-, Schulden- und Immobilienblase weiter aufbl\u00e4hen w\u00fcrden. Im Oktober legte die Zentralbank jedoch eine 180-Grad-Wendung hin und schraubte die Zinss\u00e4tze auf Null herunter. Im Februar rutschten die Zinsen in den negativen Bereich und lagen bei minus 0,1 Prozent. Am 18. M\u00e4rz lagen sie schon bei minus 0,25 Prozent.<\/p>\n<p>Der Hauptgrund f\u00fcr die letzten Ma\u00dfnahmen der \u201eRiksbank\u201c besteht darin, dass der Wert der schwedischen Krone infolge des \u201eQuantitative Easing\u201c-Programms der EZB seit dem 9. M\u00e4rz an Wert zugelegt hat. Das hat vor allem die Export-orientierten Branchen in Aufregung versetzt. Vergangene Woche wurden tausende Entlassungen angek\u00fcndigt. Aktuell hat die Krone am Mittwoch im Verh\u00e4ltnis zum Euro um mehr als zwei Prozent an Wert verloren.<\/p>\n<p>Negative Zinsraten sind eines der letzten (wenn auch nicht das letzte) Mittel, zu dem Zentralbanken greifen, um die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen. Das Wirtschaftsmagazin \u201eThe Economist\u201c kommentierte: \u201eLange Zeit sind \u00d6konomen davon ausgegangen, dass es in der Praxis unm\u00f6glich sein w\u00fcrde, den Nominalzins unter die &gt;Null-Punkte-Marke&lt; zu bringen [&#8230;] Die Lage ist aber derart ernst, dass einige Zentralbankiers jetzt dazu bereit sind, negativen Zinsen als Mittel auszuprobieren\u201c.<\/p>\n<p>\u201eMan kann sich auf den Kopf stellen um zu verstehen, was negative Zinsen bedeuten\u201c, kommentierte Robert Bergqvist, Chef\u00f6konom der schwedischen Bank SEB, die Entscheidung vom Februar. Tor Borg, Chef\u00f6konom bei der gro\u00dfen Investitionsgesellschaft SBAB, meinte zu dem Schritt vom Mittwoch, dass D\u00e4nemark seit 2012 negative Zinsen vorzuweisen hat, Schweden und die Schweiz nun hinzugekommen seien. Die EZB hat eine formelle Grenzmarke f\u00fcr Zinsen festgelegt, die bei 0,05 Prozent liegt. Seit letztem Jahr hat sie jedoch negative Zinsen f\u00fcr Kapitaleinlagen eingef\u00fchrt, die die Banken bei der EZB haben. Anfangs lagen diese bei minus 0,1 Prozent, wurden dann aber auf minus 0,2 Prozent erweitert.<\/p>\n<p>Die Idee, die dahinter steckt, ist, dass die negativen Zinsen die Banken weiter motivieren sollen Kredite zu vergeben. In D\u00e4nemark war ein solcher Effekt jedoch nicht zu verzeichnen. Und in der Eurozone sind in der zweiten Jahresh\u00e4lfte des Vorjahres weniger Kredite vergeben worden, nachdem die negativen Zinsraten angek\u00fcndigt worden sind.<\/p>\n<h4>Angst vor der Deflation<\/h4>\n<p>Hinter der Zinssenkung steckt die Angst vor der Deflation. Sowohl die USA als auch die Eurozone verzeichneten im vergangenen Jahr sinkende Preise, was durch die Halbierung des \u00d6lpreises noch verst\u00e4rkt worden ist. Auch in Schweden sind die Preise zwischen Dezember 2013 und Dezember 2014 gefallen.<\/p>\n<p>Vor kurzem hat die E&#8217;ZB ihre Prognose f\u00fcr die Inflationsrate f\u00fcr dieses Jahr von 0,7 Prozent auf 0,0 Prozent korrigiert. Die Bank glaubt nicht l\u00e4nger daran, dass die Inflation in den n\u00e4chsten drei Jahren das selbst gesteckte Ziel von \u201eunter bzw. ann\u00e4hernd zwei Prozent\u201c erreichen wird.<\/p>\n<p>Beim Ph\u00e4nomen der Deflation handelt es sich um ein Warnsignal, dass die Wirtschaft in eine Abw\u00e4rtsspirale geraten kann. Dabei werden dann Investitionen und Konsum zeitlich hinausgeschoben, die Produktion geht zur\u00fcck und die Erwerbslosigkeit steigt.<\/p>\n<p>Sinkende Preise verteuern die Schuldenlast. Bei den realen Zinss\u00e4tzen handelt es sich in Wirklichkeit um den offiziellen Zinssatz abz\u00fcglich der Inflationsrate. Wenn folglich die Zinsrate bei einem Prozent und die Inflation bei zwei Prozent liegt, dann rangiert der reale Zinssatz bei minus einem Prozent. Wenn die Zinsen aber bei einem Prozent stehen bleiben und die Inflation bei minus 0,5 Prozent rangiert, dann betr\u00e4gt die reale Zinsrate plus 1,5 Prozent.<\/p>\n<p>Das warnende Beispiel ist Japan. Dort hat sich die Deflation seit zwei Jahrzehnten festgesetzt. Aktuell ist Japan das Land mit dem h\u00f6chsten Schuldenstand im Verh\u00e4ltnis zum Bruttoinlandsprodukt und ohne Wachstum yet returning.<\/p>\n<h4>Die B\u00f6rsen laufen hei\u00df<\/h4>\n<p>Der zweite Nutznie\u00dfer der Ank\u00fcndigung vom Mittwoch war die B\u00f6rse, die in 15 Minuten um ein Prozent nach oben schnellte. Weil sie seit Oktober um ein Drittel an Wert zugelegt hat, wird die B\u00f6rse von Spekulanten und Analysten als \u201ered hot\u201c (sinngem\u00e4\u00df: \u201ehei\u00df laufend\u201c) beschrieben.<\/p>\n<p>Genau wie in den USA wird der gr\u00f6\u00dfte Effekt, den das \u201eQuantitative Easing\u201c hat, auf dem B\u00f6rsenparkett sp\u00fcrbar sein. \u201eDas Interesse an europ\u00e4ischem Aktienkapital war nur unwesentlich gr\u00f6\u00dfer als es heute der Fall ist\u201c, so der gr\u00f6\u00dfte schwedische B\u00f6rsenmakler \u201eAvanza\u201c. Der Dax-Index der deutschen B\u00f6rse in Frankfurt stieg zwischen Januar und Mitte M\u00e4rz um 24 Prozentpunkte an. Der \u201eAvanza\u201c-Sprecher stellte aber auch fest, dass es keine erh\u00f6hte Nachfrage an Industrieg\u00fctern gibt, die damit in Einklang zu bringen w\u00e4re.<\/p>\n<p>Offiziell sollte die Entscheidung in Schweden \u201edie Geldmarktpolitik teurer machen\u201c, so die \u201eRiksbank\u201c in einer Pressemitteilung. Die meisten Regierungen verfolgen eine Politik, mit der das Wachstum gehemmt wird. Die Rolle der Zentralbanken besteht darin, Banken und Spekulanten (sprich: potentielle \u201eInvestoren\u201c) zu neuem Handeln zu bewegen. F\u00fcr die gesellschaftlichen Bed\u00fcrfnisse ist zwar kein Geld vorhanden, die Finanzwelt kriegt jedoch einen ganzen Haufen Geldes \u00fcberwiesen.<\/p>\n<p>Dieser Linie folgend erkl\u00e4rte die schwedische Reichsbank, dass die Zinssenkung mindestens bis zur zweiten H\u00e4lfte des Jahres 2016 aufrechterhalten wird. Dar\u00fcber hinaus wurde die zuvor bereits gef\u00e4llte Entscheidung \u00fcber den Aufkauf von Staatsanleihen um 30 Milliarden ausgeweitet, was eine Verdopplung der Summe ist, auf die man sich im Februar erst geeinigt hatte. Es sind aber noch weitere Ma\u00dfnahmen wie z.B. eine gr\u00f6\u00dfere Unterst\u00fctzung f\u00fcr Banken in der Mache, die Unternehmenskredite vergeben.<\/p>\n<p>Und dennoch: Die M\u00f6glichkeiten, die der schwedische Staat hat, um sich im Krieg um Zinsen und W\u00e4hrungsbewertungen gegen die EZB und die EU aufzub\u00e4umen, sind sehr begrenzt. Jeder Erfolg, den die j\u00fcngste Ausweitung der Ma\u00dfnahmen der \u201eRiksbank\u201c auch haben mag, kann nur von kurzer Dauer sein. Stattdessen werden die Kredit- und andere Blasen weiter aufgebl\u00e4ht. Die Verzweiflung von Herrn Ingves, dem Chef der \u201eRiksbank\u201c, basiert auf seiner Unsicherheit, die nach den j\u00fcngsten Entscheidungen nur noch gr\u00f6\u00dfer werden wird.<\/p>\n<h4>Ist eine L\u00f6sung in Sicht?<\/h4>\n<p>Welche Folgen des \u201eQuantitative Easing\u201c der Zentralbanken hat, wird selbst unter kapitalistischen WirtschaftswissenschaftlerInnen kontrovers diskutiert. In den USA wurde das \u201eQuantitative Easing\u201c in drei Etappen \u00fcber einen Zeitraum von sechs Jahren (von 2008 bis 2014) eingef\u00fchrt. Die US-amerikanische Notenbank \u201eFederal Reserve\u201c kaufte Anleihen im Gesamtwert von 4,5 Billionen US-Dollar. Die \u201eBank of England\u201c und die \u201eBank of Japan\u201c f\u00fchrten ebenfalls aggressive Ma\u00dfnahmen des \u201eQuantitative Easing\u201c ein, wobei die japanische Zentralbank immer noch von diesen Gebrauch macht und sie ausweitet.<\/p>\n<p>Diese enormen Summen haben den weltweit zur Verf\u00fcgung stehenden Geldstock vergr\u00f6\u00dfert. Profitiert haben davon die Finanzm\u00e4rkets in L\u00e4ndern wie Indien und die B\u00f6rsen in vielen anderen Staaten. Die Banken und Konzerne haben riesige Kapitalreserven angelegt. Eine Konsequenz daraus, dass die US-amerikanische \u201eFed\u201c ihr \u201eQuantitative Easing\u201c-Programm im letzten Herbst beendet hat, ist eine Eskalation des W\u00e4hrungs- und Zinskrieges.<\/p>\n<p>Das \u201eQuantitative Easing\u201c-Programm der EZB, mit dem eben erst begonnen wurde, umfasst 60 Milliarden Euro pro Monat \u00fcber nahezu zwei Jahre. Insgesamt geht es um 1,1 Billionen Euro. Die EZB wird Staatsanleihen von allen L\u00e4ndern der Eurozone kaufen, au\u00dfer von Griechenland und Zypern. Damit wird unterstrichen, welchen Druck der europ\u00e4ische Kapitalismus auf diese beiden L\u00e4nder aus\u00fcbt. Die K\u00e4ufe m\u00fcssen auf dem \u201eMarkt\u201c get\u00e4tigt werden (d.h. bei Banken bzw. Finanzunternehmen) und nicht direkt bei den jeweiligen Regierungen.<\/p>\n<p>Die Idee derer, die dem \u201eQuantitative Easing\u201c und niedrigen bzw. negativen Zinsen das Wort reden, besteht darin, dass damit zus\u00e4tzliches Kapital in die Hand genommen wird, um Investitionen zu t\u00e4tigen und zu neuem Wachstum zu kommen. In Wirklichkeit haben sich die Banken trotz der negativen Zinsen dazu entschieden, ihre Kapitaleinlagen weiterhin bei den Zentralbanken anzulegen. Der Grund daf\u00fcr ist, dass andere Optionen als schlechter angesehen werden. F\u00fcr Investitionen in die Produktion gibt es keine gro\u00dfe Nachfrage beim Kapital. \u201eThe Economist\u201c sch\u00e4tzt, dass die R\u00fccklagen in der Eurozone von 1,8 Milliarden Euro im Jahr 2008 auf 158 Milliarden Euro im Jahr 2013 angewachsen sind. Diese Summe wird angesichts des \u201eQuantitative Easing\u201c-Programms der EZB nun noch schneller anwachsen. Dann haben wir einen \u00e4hnlichen Effekt wie in den USA, wo Sch\u00e4tzungen zufolge R\u00fccklagen in H\u00f6he von 2,6 Billionen Dollar vorhanden sein sollen.<\/p>\n<p>Die \u201eBank for International Settlements\u201c (BIS) in der Schweiz, die das Wirken der Zentralbanken \u00fcberwacht, warnt, dass anhaltend niedrige Zinsen und eine Inflation die Grenzen der \u201ewirtschaftlichen und politischen Stabilit\u00e4t\u201c weiter in Richtung der Abbruchkante verschieben k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Die BIS legt ihrerseits nahe, dass diese Wirtschaftspolitik, die niemals zuvor versucht worden ist, bereits bei vielen Rentenfonds zu Defiziten gef\u00fchrt und die Profite der Banken geschm\u00e4lert hat. In D\u00e4nemark haben einige Banken schon negative Zinsen f\u00fcr normale Sparkonten eingef\u00fchrt. \u201eThe Economist\u201c sagt auch, dass Institutionen, die auf den Finanzm\u00e4rkten agieren, als Folge daraus geschw\u00e4cht worden sind. Das schm\u00e4lert die M\u00f6glichkeiten zum Anschub der Wirtschaft nur noch mehr.<\/p>\n<p>Auch sieben Jahre nach dem Beginn der \u201eGro\u00dfen Rezession\u201c ist es zu keiner echten Wiederbelebung gekommen. Im Gegensatz zum Wachstum ist nur bei den Finanzblasen eine neuerliche Zunahme zu verzeichnen. Parallel dazu lassen die W\u00e4hrungs- und Zinskriege die Gegens\u00e4tze weiter ansteigen. Dass der Kapitalismus als Wirtschaftssystem keinen Ausweg aus der Misere zu finden in der Lage ist, wird immer mehr Menschen klar. Antikapitalistische Stimmungen werden zunehmen &#8211; dasselbe gilt f\u00fcr die Suche nach einer echten, sozialistischen Alternative.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das \u201eQuantitative Easing\u201c der Eurozone versch\u00e4rft den Wettbewerb der W\u00e4hrungen untereinander<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":23278,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[124,46],"tags":[334],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30215"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=30215"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30215\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/23278"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=30215"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=30215"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=30215"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}