{"id":28381,"date":"2014-07-08T14:00:21","date_gmt":"2014-07-08T12:00:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sozialismus.mobi\/?p=28381"},"modified":"2014-09-17T16:32:45","modified_gmt":"2014-09-17T14:32:45","slug":"beginn-des-ersten-weltkriegs-vor-100-jahren-die-deutschen-kapitalisten-waren-hungrig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2014\/07\/beginn-des-ersten-weltkriegs-vor-100-jahren-die-deutschen-kapitalisten-waren-hungrig\/","title":{"rendered":"Beginn des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren: \u201eDie deutschen Kapitalisten waren hungrig\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"https:\/\/www.archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Bergmann.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-28382 size-medium\" src=\"https:\/\/www.archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Bergmann-280x173.png\" alt=\"Theodor Bergmann\" width=\"280\" height=\"173\" srcset=\"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Bergmann-280x173.png 280w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Bergmann-162x100.png 162w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Bergmann-560x345.png 560w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Bergmann-534x330.png 534w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Bergmann.png 1480w\" sizes=\"(max-width: 280px) 100vw, 280px\" \/><\/a>Interview mit dem 98-j\u00e4hrigen Theodor Bergmann, Mitglied der LINKEN in Stuttgart und seit seiner Jugend in der sozialistischen Bewegung aktiv<\/strong><\/p>\n<p><strong>B\u00fcrgerliche Historiker reden davon, dass eigentlich niemand den Ersten Weltkrieg wollte. Was sagst Du dazu?<\/strong><\/p>\n<p>Wir sind wieder soweit, dass die Verbrechen des deutschen Kapitalismus vergessen gemacht werden sollen. Wir m\u00fcssen gegen diese neue Form des Wei\u00dfwaschens auftreten. Die anderen kapitalistischen Staaten in Europa waren zwar keine Friedensengel, aber sie waren defensiv, weil sie nicht vorbereitet waren und weil sie zu den M\u00e4chten geh\u00f6rten, die satt waren. Die deutschen Kapitalisten waren hungrig. Sie hatten nur abbekommen, was nach der Aufteilung durch die gro\u00dfen Kolonialm\u00e4chte \u00fcbrig geblieben war, wie die Sandw\u00fcste von Namibia oder einige Inseln im S\u00fcdpazifik. Das reichte ihnen nicht. Sie wollten eine Neuverteilung und daf\u00fcr haben sie den Krieg vorbereitet und angefangen.<\/p>\n<p>Deutsche Sozialisten wie August Bebel und Friedrich Westmeyer haben das vorausgesehen und 1912 in zwei Warnungen geschrieben, dass die Deutschen die Italiener nicht mitziehen k\u00f6nnen, Italien w\u00fcrde ausscheiden aus der Dreierallianz in Mitteleuropa. Und so ist es auch gekommen. Die deutschen Kapitalisten glaubten, sie k\u00f6nnten einen Krieg riskieren.<\/p>\n<p><strong>Welche Interessen verfolgte Deutschland damals?<\/strong><\/p>\n<p>Die deutschen Imperialisten haben erstens Kolonien verlangt, die wertvoller waren, als die, die sie bekommen hatten. Und zweitens wollten sie nordische Gebiete annektieren. Der Alldeutsche Verband, ein wichtiger kapitalistischer Think Tank damals, hatte ein gro\u00dfes Programm, das heute vergessen ist. Aber es war auch das Programm der Reichsregierung. Sie sagten, wir wollen D\u00e4nemark und die Niederlande und andere, wie sie es nannten, \u201ehalbnordische germanische\u201c Gebiete \u00fcbernehmen. Aber sie wollten auch Gebiete im Osten, in Russland und der Ukraine. Ganze Landstriche sollten freigemacht werden f\u00fcr deutsche Siedler.<\/p>\n<p><strong>Stimmt es, dass es 1914 eine Kriegsbegeisterung bei der Mehrheit der Bev\u00f6lkerung gegeben hat?<\/strong><\/p>\n<p>Das ist verlogen. Es hat ein sogenanntes Augusterlebnis gegeben. Das wurde von der Regierung als Art geistiger \u00dcberfall organisiert, an dem sich leider auch ein Teil der sozialdemokratischen Parteif\u00fchrung beteiligt hat. Man hat die Leute verr\u00fcckt gemacht und in eine Hysterie getrieben, indem man solche Dinge erz\u00e4hlt hat, wie, dass die Franzosen unser Wasser in N\u00fcrnberg vergiften. Es war diese Propaganda, die Leute zu den offiziellen Demonstrationen auf die Stra\u00dfe getrieben hat. Aber das war nur eine kleine Minderheit, die sich dieser Kriegshysterie angeschlossen hat. Die Masse der Menschen war nicht begeistert. Sie war gel\u00e4hmt.<\/p>\n<p><strong>Wie war die Opposition gegen den Krieg 1914 aufgestellt?<\/strong><\/p>\n<p>Man muss erst mal sagen, dass die SPD \u00fcberrollt worden ist von einem Teil ihrer eigenen F\u00fchrung. Das waren Leute wie Ebert, Scheidemann, S\u00fcdekum und auch Wilhelm Keil in Stuttgart. Sie waren bereit, den Krieg mitzumachen. Am 26. Juli 1914 wurde in Stuttgart von der SPD noch ein Flugblatt gegen den Krieg herausgebracht. Der Inhalt entsprach den Beschl\u00fcssen der internationalen Konferenzen, in denen erkl\u00e4rt wurde, man werde alles tun, um den Krieg zu verhindern. Und wenn wir das nicht erreichen, werden wir den Krieg nutzen, um zur Revolution zu kommen. Vor dem 30. Juli ist ein Mitglied des sozialdemokratischen Vorstands, Albert S\u00fcdekum, bei Bethmann Hollweg gewesen und hat ihm gesagt: Du brauchst keine Angst zu haben, wir werden den Krieg unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Am 4. August kam es dann zur Abstimmung \u00fcber die Kriegskredite im Reichstag. Die linken Abgeordneten und der Fraktionsvorsitzende Hugo Haase waren gegen die Kriegskredite. Aber Hugo Haase wurde gezwungen, gegen seinen Willen eine Erkl\u00e4rung der Fraktion abzugeben, dass man den Krieg unterst\u00fctzen werde. Hugo Haase ist dann sp\u00e4ter mit 15 Abgeordneten ausgetreten und sie haben die USPD gegr\u00fcndet.<\/p>\n<p>Die ganz Linken, wie Rosa Luxemburg und andere, waren ersch\u00fcttert dar\u00fcber, dass die Kriegsgegner in der Fraktion aus Fraktionsdisziplin den Kriegskrediten zugestimmt haben. Karl Liebknecht wurde daraufhin nach Stuttgart eingeladen und wurde von der sozialdemokratischen Ortsorganisation Stuttgart unter F\u00fchrung von Friedrich Westmeyer zurechtgewiesen. Liebknecht hat darauf eingestanden, dass es falsch war, sich der Fraktionsdisziplin unterzuordnen. Er verpflichtete sich bei der Versammlung der Stuttgarter Genossen, nie mehr Kriegskrediten zuzustimmen. Und Anfang Dezember 1914 war er der Einzige, der gegen weitere Kriegskredite gestimmt hat.<\/p>\n<p><strong>Wie haben sich die linken Kriegsgegner reorganisiert?<\/strong><\/p>\n<p>Die Linke hat trotz der enormen Schwierigkeiten angefangen sich zu organisieren. Das war unter dem Belagerungszustand illegal. Sozialistische Frauen haben sich zum Beispiel getarnt getroffen zu \u201eN\u00e4habenden\u201c.<\/p>\n<p>Die Reorganisation der sozialistischen Kriegsgegner ging von Friedrich Westmeyer und den anderen Linken in Stuttgart aus. Bertha Thalheimer ist unter den Verh\u00e4ltnissen der Milit\u00e4rdiktatur und des Kriegszustandes zweimal durch ganz Deutschland gefahren, hat die Linken aufgesucht und hat damit die Gr\u00fcndung des Spartakusbundes vorbereitet. Am 1. Januar 1916 wurde im B\u00fcro von Karl Liebknecht der Spartakusbund gegr\u00fcndet. Es wurden \u00fcberall Ortsgruppen des Spartakusbundes aufgebaut, die in der Sozialdemokratie gegen den Krieg k\u00e4mpften.<\/p>\n<p>Schwerpunkte waren Stuttgart und W\u00fcrttemberg, Sachsen, Th\u00fcringen, das Bergische Land um Solingen und nat\u00fcrlich Berlin. Die Sozialdemokratie war damit geistig-ideologisch gespalten und dem folgte dann die organisatorische Spaltung. Diese Spaltung war notwendig. Die Kriegsgegner und -bef\u00fcrworter konnten nicht in einer Partei bleiben. Und so haben sich die Kriegsgegner 1916 von der SPD abgespalten und haben in Gotha eine neue Partei gegr\u00fcndet, die USPD. Diese Spaltung der Sozialdemokratie fand auch in allen anderen L\u00e4ndern, in der ganzen Sozialistischen Internationale statt. Man muss dazu sagen, dass die sozialistischen Kriegsgegner vom Staatsapparat an die Front geschickt wurden, w\u00e4hrend die rechten Sozialdemokraten zu Hause bleiben durften, um Kriegspropaganda zu machen. Dem hervorragenden Stuttgarter Sozialisten Friedrich Westmeyer hat der Krieg im Alter von 44 Jahren das Leben genommen. Die Anh\u00e4nger der Westmeyer-Richtung hielten an der Front regelm\u00e4\u00dfig Briefkontakt mit dem von Emil Birkert geleiteten Zentrum.<\/p>\n<p>Nach einiger Zeit haben sich die Linken auch international zusammengefunden und haben in der Schweiz, erst in Zimmerwald und dann in Kiental Konferenzen durchgef\u00fchrt. Lenin spielte dabei eine f\u00fchrende Rolle. Aber es war nicht einfach, solche Konferenzen zu organisieren, denn die wenigen Linken, die nicht an der Front waren, bekamen keine Ausreisegenehmigung in die Schweiz. Bertha Thalheimer hat damals die Linken vertreten. Frauen haben eine entscheidende Rolle gespielt. Denn die M\u00e4nner waren ja meist im Krieg.<\/p>\n<p><strong>H\u00e4tte der Erste Weltkrieg verhindert werden k\u00f6nnen, wenn die SPD gegen den Krieg mobil gemacht und die Reichstagsfraktion von Anfang an gegen alle Kriegskredite gestimmt h\u00e4tte?<\/strong><\/p>\n<p>Diese Frage ist auch schon damals diskutiert worden und Friedrich Westmeyer sagte in einer Rede: Wenn die SPD einen gro\u00dfen Streik oder einen Generalstreik gegen den Krieg organisiert h\u00e4tte und die Parteif\u00fchrung standhafte Kriegsgegner geblieben w\u00e4ren, dann h\u00e4tte sich die Regierung das nochmal \u00fcberlegen m\u00fcssen. Es w\u00e4re also m\u00f6glich gewesen, den Krieg zu verhindern. Und selbst wenn es nicht gelungen w\u00e4re, den Beginn des Krieges zu verhindern, so h\u00e4tte man mit konsequenter Opposition durch die SPD einen anderen Ausgangspunkt gehabt. Denn wenn die ganze Arbeiterbewegung organisiert gegen den Krieg ist, dann sieht das Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnis ganz anders aus. Aber so waren die Leute zuerst gel\u00e4hmt, verwirrt und wussten nicht, was los ist mit der Sozialdemokratischen Partei.<\/p>\n<p><strong>Liebknecht hat im Ersten Weltkrieg gesagt: \u201eDer Hauptfeind steht im eigenen Land.\u201c Warum wurde der Spruch so popul\u00e4r?<\/strong><\/p>\n<p>Es war eine gute Parole, weil sie sich gegen den Nationalismus wandte. Die deutschen rechten Sozialdemokraten haben gesagt, wir k\u00e4mpfen gegen den Zarismus und f\u00fcr die deutsche Demokratie. Die franz\u00f6sischen Kriegstreiber sagten, wir k\u00e4mpfen gegen das Preu\u00dfentum. So hat man die Leute in allen L\u00e4ndern verwirrt.<\/p>\n<p>Man musste den Menschen zeigen: Unsere Gegner sind diejenigen, die uns regieren. Sie sind Schuld am Krieg, und die m\u00fcssen wir bek\u00e4mpfen. Das war das Verbindende mit den Arbeitern in allen L\u00e4ndern, um wieder auf eine gemeinsame Linie zu kommen, um den Krieg zu beenden.<\/p>\n<p>Diese Parole ist auch heute noch aktuell. Wir sind in einem Zustand, wo Nationalismus, Rassismus und Rechtsextremismus wieder eingesetzt werden, um uns zu spalten. Man erkl\u00e4rt uns, dass die Arbeiter in anderen L\u00e4ndern faul sind, dass sie nicht sparen k\u00f6nnen und wir die anderen beaufsichtigen m\u00fcssten. Der deutsche Kapitalismus ist heute wieder dominant in Europa. Er will den anderen L\u00e4ndern Vorschriften machen, wie sie regieren m\u00fcssen. Die deutschen Kapitalisten haben Herrn Hartz zu Herrn Hollande geschickt, damit er ihm sagt, wie er seine \u201eReformen\u201c, die ja Abbau von Reformen sind, durchf\u00fchren soll. Und in anderen L\u00e4ndern sagt man dann auch: Nicht die deutschen Kapitalisten sind schuld, sondern die Deutschen.<\/p>\n<p>Es ist offensichtlich, dass die Dominanz des deutschen Kapitalismus in Europa den Nationalismus in anderen L\u00e4ndern bef\u00f6rdert. Wir m\u00fcssen zeigen, dass wir mit den deutschen Kapitalisten nichts gemeinsam haben. Deswegen w\u00e4re die Beteiligung der LINKEN an einer gemeinsamen Regierung mit der Sozialdemokratie ein neuer gro\u00dfer politischer Fehler, weil wir damit hineingezogen w\u00fcrden in eine Regierung wie die SPD\/Gr\u00fcne-Regierung, die im Interesse der deutschen Kapitalisten den Krieg gegen Jugoslawien gef\u00fchrt hat. Wir brauchen internationale Solidarit\u00e4t und Zusammenarbeit mit linken Parteien aus anderen L\u00e4ndern, das hei\u00dft eine gemeinsame Front gegen die Dominanz des deutschen Imperialismus und gegen die kapitalistische Strategie der Krisenbek\u00e4mpfung.<\/p>\n<p><strong>Siehst du aufgrund des gegenw\u00e4rtigen Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnisses in Europa Parallelen zur Situation vor dem Ersten Weltkrieg?<\/strong><\/p>\n<p>Man muss das vergleichen. Es gibt den Versuch der deutschen Kapitalisten, ihre \u00f6konomische Vormachtstellung auszubauen und milit\u00e4risch abzusichern. Sie schieben das Milit\u00e4r weiter nach vorne und reden davon, mehr internationale Verantwortung zu \u00fcbernehmen. Aber nirgends, wo die deutschen Soldaten waren, haben sie was Gutes geschaffen. Sie haben genauso wie das amerikanische Milit\u00e4r, mit dem sie zusammenarbeiten, neue Wunden aufgerissen. Deshalb haben wir jetzt neue Kriege und B\u00fcrgerkriege.<\/p>\n<p>August Bebel hat mal gesagt: \u201eDiesem System keinen Mann und keinen Groschen.\u201c Das ist noch immer richtig. Wir haben keine Veranlassung, dazu beizutragen, dass die deutschen Kapitalisten unter dem Vorwand der humanit\u00e4ren Hilfe wieder Soldaten in andere L\u00e4nder schicken. Wir brauchen auch kein familienfreundliches Milit\u00e4r, wie Frau von der Leyen es will.<\/p>\n<p><strong>Die Antikriegsbewegung gegen den Ersten Weltkrieg war sozialistisch. Wie kommen wir da wieder hin?<\/strong><\/p>\n<p>Ich glaube, da gibt es zu heute einen ganz gro\u00dfen Unterschied. Vor dem Ersten Weltkrieg haben die Sozialisten bei den gro\u00dfen Kongressen 1907 in Stuttgart und 1912 in Basel gesagt: Wir sind gegen den Krieg, und wenn es zum Krieg kommt, dann werden wir ihn nutzen, um ihn mit einer Revolution zu beenden. Diese mutige Position gibt es heute nicht mehr.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen von den gegebenen Schwierigkeiten aus versuchen, die Menschen so zu organisieren, dass sie wieder Antimilitaristen und Sozialisten werden. Kriegsdienstverweigerung reicht nicht. Wir brauchen eine Politik, die die Linke st\u00e4rkt, die ansetzt an den Interessen der Menschen, die die arbeitenden Menschen, die Rentner, die Arbeitslosen zusammenf\u00fchrt zum Kampf gegen Hartz IV, gegen die Rente mit 67, gegen den Ausbau der Bundeswehr und \u00e4hnliche Dinge. Wir brauchen einige zentrale Forderungen, die die Menschen im Kampf zusammenf\u00fchren und dabei k\u00f6nnen wir den Zusammenhang zwischen Wirtschaft, Au\u00dfenpolitik und Militarisierung erkl\u00e4ren. Wir m\u00fcssen erkl\u00e4ren, dass das Ziel unseres Kampfes eine andere Gesellschaft ist.<\/p>\n<p>Um die tiefe Wirkung der Ereignisse von 1989 zu \u00fcberwinden, bin ich als kritischer Kommunist der Meinung, dass wir uns von den Fehlentwicklungen der kommunistischen Bewegung distanzieren m\u00fcssen. Wir m\u00fcssen erkl\u00e4ren, dass wir damit nichts zu tun haben und dass der Stalinismus ein gro\u00dfes Verbrechen war. Wenn wir das machen, werden wir f\u00fcr den Sozialismus wieder Vertrauen schaffen bei den arbeitenden Menschen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Interview mit dem 98-j\u00e4hrigen Theodor Bergmann<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":28382,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[86],"tags":[620],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28381"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=28381"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28381\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/28382"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=28381"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=28381"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=28381"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}