{"id":26832,"date":"2014-03-28T12:10:57","date_gmt":"2014-03-28T11:10:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sozialismus.info\/?p=26832"},"modified":"2014-03-26T12:16:10","modified_gmt":"2014-03-26T11:16:10","slug":"usa-die-niederlage-der-gewerkschaft-uaw-bei-vw-in-chattanoogaa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2014\/03\/usa-die-niederlage-der-gewerkschaft-uaw-bei-vw-in-chattanoogaa\/","title":{"rendered":"USA: Die Niederlage der Gewerkschaft UAW bei VW in Chattanoogaa"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"https:\/\/www.archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/800px-NorthAmerica-e1355583880961.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-23266\" alt=\"Nordamerika\" src=\"https:\/\/www.archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/800px-NorthAmerica-e1355583880961-280x173.png\" width=\"280\" height=\"173\" srcset=\"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/800px-NorthAmerica-e1355583880961-280x173.png 280w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/800px-NorthAmerica-e1355583880961-162x100.png 162w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/800px-NorthAmerica-e1355583880961.png 558w\" sizes=\"(max-width: 280px) 100vw, 280px\" \/><\/a>Konservative Hetzkampagne und konzernfreundliche Gewerkschaftspolitik verantwortlich<\/strong><\/p>\n<p>\u201eWenn die UAW hier nicht gewinnen kann, was kann sie \u00fcberhaupt gewinnen? Volkswagen hat die gewerkschaftliche Organisierung nicht einmal bek\u00e4mpft.\u201c So kommentierte \u201eBloomberg Businessweek\u201c die Abstimmungsniederlage der US-Autogewerkschaft UAW im VW-Werk Chattanooga, Tennessee. Mit 712 zu 626 Stimmen, bei einer Wahlbeteiligung von 89 Prozent, hatte sich die Belegschaft im Februar gegen eine Organisierung durch die UAW ausgesprochen. Diese bittere Niederlage f\u00fcr die US-Gewerkschaftsbewegung hat unterschiedliche Ursachen. Entscheidend war sicherlich die Hetzkampagne konservativer Politiker und reaktion\u00e4rer Gruppen. Aber auch die extrem konsensorientierte Politik der UAW-Spitze und ihr b\u00fcrokratisches Image d\u00fcrften eine Rolle gespielt haben.<\/p>\n<p><em>Von Daniel Behruzi<\/em><\/p>\n<p>\u201eWir sind nat\u00fcrlich tief entt\u00e4uscht\u201c, erkl\u00e4rte UAW-Chef Bob King im Anschluss an das Votum. \u201eWir sind aber auch emp\u00f6rt \u00fcber die Einmischung von au\u00dfen.\u201c Gemeint war damit die Intervention republikanischer Politiker, die es mit einer Angstkampagne geschafft haben, die Mehrheit \u2013 die die UAW nach eigenem Bekunden im Herbst vergangenen Jahres noch hatte \u2013 zu kippen. Die rechte Agitation reichte von plattester S\u00fcdstaaten-Rhetorik (\u201eDie UAW will euch die Waffen wegnehmen!\u201c) bis zur Drohung des Senators Bo Watson, einem gewerkschaftlich organisierten Werk keine weiteren Subventionen zu gew\u00e4hren und damit eine Ausweitung der Produktion zu behindern. Die zumindest vordergr\u00fcndige Neutralit\u00e4t des VW-Managements nannte Watson \u201eunfair, unausgewogen, und ganz ehrlich: unamerikanisch\u201c.<\/p>\n<p>Der republikanische Gouverneur Bill Haslam warnte, Autozulieferer w\u00fcrden die Region meiden, falls die UAW das VW-Werk organisiere. Und der ebenfalls konservative Senator Bob Corker behauptete, VW-Manager h\u00e4tten angek\u00fcndigt, eine neue Produktionslinie f\u00fcr SUV-Modelle einzurichten \u2013 falls die Arbeiter gegen die Gewerkschaft stimmten. Werkleiter Frank Fischer wies das zur\u00fcck und erkl\u00e4rte, es gebe keinen Zusammenhang zwischen der Abstimmung und der Frage, ob ein neues Produkt f\u00fcr den US-Markt in Chattanooga gefertigt wird. Dass dort demn\u00e4chst auch einer der SUV-Spritfresser vom Band l\u00e4uft \u2013 die in den USA immer noch rei\u00dfenden Absatz finden \u2013 ist in der Tat so oder so zu erwarten. Dennoch hatten diese und andere Warnungen der Gewerkschaftsgegner offenbar die erhoffte Wirkung.<\/p>\n<h4>\u00dcberlebensfrage f\u00fcr UAW<\/h4>\n<p>Mit der Niederlage \u2013 die wahrscheinlich auch durch eine von der UAW angek\u00fcndigte Anfechtung der Wahl nicht abgewendet werden wird \u2013 ist eine dreij\u00e4hrige Organisierungskampagne der United Auto Workers an dem 2009 gegr\u00fcndeten VW-Standort gescheitert. Auch in den Werken von Daimler in Vance, Alabama, und Nissan in Canton, Mississippi, bem\u00fcht sich die Gewerkschaft um eine formelle Anerkennung \u2013 was nun nicht leichter werden d\u00fcrfte. Dabei ist die Ausweitung auf den weitgehend gewerkschaftsfreien S\u00fcden f\u00fcr die einstmals m\u00e4chtige und militante UAW eine \u00dcberlebensfrage. Auf ihrem H\u00f6hepunkt Ende der 1970er Jahre hatte sie 1,5 Millionen Mitglieder, jetzt sind es noch 380.000. Insgesamt liegt der gewerkschaftliche Organisationsgrad in der US-Privatwirtschaft bei nur 6,7 Prozent.<\/p>\n<p>Der Niedergang der mit den ber\u00fchmten Sit-down-Strikes in den 1930er Jahren entstandenen UAW ist eng mit den strukturellen Ver\u00e4nderungen in der nordamerikanischen Autoindustrie verkn\u00fcpft. \u00dcber Jahrzehnte dominierten die \u201eBig Three\u201c \u2013 Ford, Chrysler und General Motors (GM) \u2013 nicht nur den US-amerikanischen, sondern auch den Weltmarkt. Ihre Fabriken waren im Nordosten der USA, dem sogenannten \u201eManufacturing Belt\u201c (Industrieg\u00fcrtel), konzentriert. Nicht zu unrecht wurde dieser inzwischen in \u201eRust Belt\u201c (Rostg\u00fcrtel) umgetauft. So besch\u00e4ftigte GM in den USA 1978 noch \u00fcber eine halbe Millionen Menschen, heute sind es weniger als 70.000. Allein in der Krise von 2008\/2009 \u2013 als GM und Chrysler Insolvenzverfahren durchliefen \u2013 wurden binnen weniger Monate 13 Werke geschlossen.<\/p>\n<p>Die UAW hat dem nichts entgegengesetzt. Zugleich unternahm sie lange Jahre kaum Anstrengungen, die Fabriken ausl\u00e4ndischer Hersteller im S\u00fcden der USA zu organisieren. BMW, Toyota, Honda, Volvo, Nissan, Hyundai und eben Volkswagen haben sich in der Region zwischen Florida, Mississippi und Virginia angesiedelt und betreiben mittlerweile 15 Fabriken mit insgesamt 330.000 Besch\u00e4ftigten. \u201eAusschlaggebend f\u00fcr die Unternehmensansiedlungen sind niedrige Kosten, Flexibilit\u00e4t sowie \u00e4u\u00dferst attraktive staatliche F\u00f6rderprogramme\u201c, hei\u00dft es in einer Werbebrosch\u00fcre der deutschen Au\u00dfenhandelskammer. In der Tat hat allein VW f\u00fcr die Er\u00f6ffnung des Werks in Tennessee 577 Millionen Dollar (420 Millionen Euro) kassiert. Neben solchen Subventionen hat vor allem die Tatsache, dass Gewerkschaften und Tarifvertr\u00e4ge im US-S\u00fcden weitgehend unbekannt sind, die Konzerne in die Region gelockt.<\/p>\n<h4>\u00a0\u201eNeutralit\u00e4tsabkommen\u201c<\/h4>\n<p>Aus Gewerkschaftssicht ist die Erschlie\u00dfung der Fabriken im S\u00fcden daher entscheidend. \u201eWenn wir diese internationalen Werke nicht erobern, hat die UAW auf lange Sicht keine Zukunft\u201c, betont UAW-Boss King. Die Strategie, mit der diese \u201eEroberung\u201c von statten gehen sollte, ist allerdings alles andere als militant. So unterzeichnete die UAW bei VW ein \u201eNeutralit\u00e4tsabkommen\u201c, das bereits im Vorfeld deutliche Zugest\u00e4ndnisse enthielt. Im Gegenzug sollte sich die Konzernspitze neutral verhalten, was in den USA zwar ungew\u00f6hnlich ist, der Strategie der VW-Spitze aber nicht unbedingt widerspricht. Denn diese setzt weltweit auf das \u201eCo-Management\u201c von Besch\u00e4ftigtenvertretern wenn es darum geht, an das \u201eGold in den K\u00f6pfen\u201c der Arbeiter \u2013 an ihr Wissen \u00fcber Abl\u00e4ufe und Rationalisierungsm\u00f6glichkeiten \u2013 zu kommen. Hinzu kommt die starke Stellung des deutschen VW-Gesamtbetriebsrats, der sich die Organisierung des US-Werks auf die Fahnen geschrieben hat und deren Sabotage durch das Management er wohl nicht zugelassen h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Das erste Zugest\u00e4ndnis f\u00fcr die \u201eNeutralit\u00e4t\u201c des Unternehmens war, dass \u00fcberhaupt eine geheime Abstimmung angesetzt wurde. Die andere M\u00f6glichkeit zur Anerkennung einer Interessenvertretung ist n\u00e4mlich der sogenannte \u201eCard Check\u201c, bei dem die Gewerkschaft durch eine ausreichende Zahl von Mitgliedskarten belegen muss, dass sie die Mehrheit der Belegschaft repr\u00e4sentiert. Dieses Verfahren h\u00e4tte den antigewerkschaftlichen Kr\u00e4ften die M\u00f6glichkeit genommen, so zu intervenieren, wie sie es in der Folge taten.<\/p>\n<p>Die gewerkschaftliche Organisierung hingegen wurde durch das \u201eNeutralit\u00e4tsabkommen\u201c behindert. Denn es untersagte der UAW, die individuelle Diskussion mit solchen Besch\u00e4ftigten zu suchen, die das zuvor nicht ausdr\u00fccklich w\u00fcnschten. Eine Aufkl\u00e4rungskampagne in der lokalen Community war so ausgeschlossen. Das hemmte die M\u00f6glichkeit, Vertrauen aufzubauen \u2013 was f\u00fcr erfolgreiche gewerkschaftliche Organisierung insbesondere unter den Rahmenbedingungen des US-S\u00fcdens entscheidend ist.<\/p>\n<p>Gleiches galt f\u00fcr das schriftliche Versprechen der UAW, \u201edie Kostenvorteile und andere Konkurrenzvorteile, die Volkswagen gegen\u00fcber Wettbewerbern in den Vereinigten Staaten hat, zu erhalten und wenn m\u00f6glich auszubauen\u201c. Dies war die rein defensive Antwort der Gewerkschaftsspitze auf den Vorwurf, Arbeitspl\u00e4tze in Tennessee durch Lohnerh\u00f6hungen zu gef\u00e4hrden. Ziel war also erkl\u00e4rterma\u00dfen nicht, die Entgelte an die h\u00f6heren Tarife des Nordens anzugleichen. Auch in der Frage der Arbeitsbedingungen machte die UAW keinerlei Versprechungen, die Situation zu verbessern. Vor diesem Hintergrund schrieb Sam Gindin, ehemaliger Berater der kanadischen Automobilgewerkschaft CAW, in der Zeitschrift \u201eThe Bullet\u201c (http:\/\/www.socialistproject.ca\/bullet\/939.php): \u201eEs ist \u00fcberraschend, dass \u00fcberhaupt irgendein Arbeiter eine Gewerkschaft wollte, die ihnen so wenig versprochen hat.\u201c<\/p>\n<h4>\u00a0Das \u201eDetroit\u201c-Argument<\/h4>\n<p>Von den rechten Gruppierungen wurde das \u201eNeutralit\u00e4tsabkommen\u201c nach Kr\u00e4ften genutzt, um die Gewerkschaft zu diskreditieren und ihr Hinterzimmerpolitik vorzuwerfen. Zur allgemeinen, reaktion\u00e4r begr\u00fcndeten Gewerkschaftsskepsis gesellte sich ein Unbehagen \u00fcber die Rolle der UAW bei der Abwicklung der Autoindustrie im Norden. Nicht nur hat die UAW-F\u00fchrung der Schlie\u00dfung Dutzender Werke im Zuge der Krise von 2008\/2009 nichts entgegengesetzt. Auch hat sie massiven Lohnk\u00fcrzungen f\u00fcr Neueingestellte zugestimmt, die die Belegschaften spalten und die Kampfkraft schw\u00e4chen. Selbst die \u201eWashington Post\u201c kommentierte, dass die Arbeiter in Tennessee \u201eeiner Gewerkschaft misstrauten, die in der Branche bereits schmerzhafte Konzessionen gemacht hat\u201c. So habe die UAW ein zweistufiges Lohngef\u00fcge akzeptiert, durch das Neueingestellte mit 14 Dollar pro Stunde nur noch halb so viel verdienen wie ihre \u00e4lteren Kollegen.<\/p>\n<p>Die zentrale Sto\u00dfrichtung der Gewerkschaftskritiker im S\u00fcden ist freilich eine andere: Die UAW habe die US-Hersteller zugrunde gerichtet, indem sie zu hohe L\u00f6hne und vor allem Sozialleistungen durchsetzte. Sie sei damit f\u00fcr den Niedergang des einstigen Industrieg\u00fcrtels im Detroit verantwortlich. Die Antwort der UAW bestand nicht in einer Verteidigung der von ihr einst erk\u00e4mpften Errungenschaften, in dem Hinweis auf verfehltes Managementhandeln oder gar auf die Mechanismen kapitalistischer \u00dcberproduktion. Stattdessen betonte King ein ums andere Mal: \u201eUnternehmen, die sagen, die UAW sei konfrontativ, sind gefangen in einer 30 Jahre alten Denkart.\u201c In ihrer Brosch\u00fcre zu VW erkl\u00e4rte die UAW: \u201eNach jahrelanger partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit den Arbeitgebern realisieren wir jetzt, mehr denn je, dass gute Jobs in unseren Communities nur erhalten werden k\u00f6nnen, wenn unsere Arbeitgeber erfolgreich sind und auf dem Weltmarkt konkurrenzf\u00e4hig sein k\u00f6nnen.\u201c Das Vorbild sei die deutsche Mitbestimmung.<\/p>\n<p>Ein Betriebsrat nach deutschem Muster f\u00fcr Chattanooga \u2013 das ist das Ziel von UAW und IG Metall, aber auch des VW-Managements. Im Kern geht es dabei weniger um die Etablierung deutscher Mitbestimmungsrechte, sondern um die Einbindung der Belegschaft in unternehmerische Rationalisierungsstrategien. \u201eDie neue UAW hat Innovation, Flexibilit\u00e4t und kontinuierliche Verbesserung verinnerlicht\u201c, hei\u00dft es in der genannten Brosch\u00fcre. Den betroffenen Arbeitern war offenbar nicht klar, was f\u00fcr sie daran so toll sein soll. Jedenfalls ist es der UAW mit dieser Strategie nicht gelungen, die Besch\u00e4ftigten von den Vorteilen einer Organisierung zu \u00fcberzeugen und Vertrauen zu schaffen. Der kompromissbasierte Weg gewerkschaftlicher Expansion ist grandios gescheitert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Dieser Artikel erschien zuerst in <a href=\"http:\/\/www.lunapark21.net\/\">lunapark21 \u2013 zeitschrift zur kritik der globalen \u00f6konomie<\/a> Heft 25.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Konservative Hetzkampagne und konzernfreundliche Gewerkschaftspolitik verantwortlich<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":23266,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[10,42],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26832"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=26832"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26832\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/23266"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=26832"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=26832"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=26832"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}