{"id":23885,"date":"2013-02-24T17:00:51","date_gmt":"2013-02-24T16:00:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sozialismus.info\/?p=23885"},"modified":"2013-02-25T10:20:14","modified_gmt":"2013-02-25T09:20:14","slug":"ken-loachs-the-spirit-of-45","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2013\/02\/ken-loachs-the-spirit-of-45\/","title":{"rendered":"Ken Loach&#8217;s \u201eThe spirit of 45\u201c"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_23887\" aria-describedby=\"caption-attachment-23887\" style=\"width: 280px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/20134241_1.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-23887\" alt=\"Clement Attlee beim Wahlsieg von Labour Foto: Szene aus dem Film\" src=\"https:\/\/www.archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/20134241_1-e1360923611272-280x173.jpg\" width=\"280\" height=\"173\" srcset=\"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/20134241_1-e1360923611272-280x173.jpg 280w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/20134241_1-e1360923611272-162x100.jpg 162w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/20134241_1-e1360923611272.jpg 296w\" sizes=\"(max-width: 280px) 100vw, 280px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-23887\" class=\"wp-caption-text\">Clement Attlee beim Wahlsieg von Labour Foto: Szene aus dem Film<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Alle reden \u00fcber Kapitalismus \u2013 dieser Film \u00fcber Alternativen<\/strong><\/p>\n<p>Am Montag 11. Februar feierte Ken Loach&#8217;s neuer Film \u201ethe spirit of 45\u201c Weltpremiere auf der Berlinale. In dieser Dokumentation sprechen Krankenschwestern, Bergarbeiter, Gewerkschafter und AktivistInnen \u00fcber die Hoffnung auf eine Alternative zur Profitwirtschaft \u2013 im Sommer von 1945 und heute.<\/p>\n<p><em>von Michael Koschitzki, Berlin<\/em><\/p>\n<p>Die Filmcrew sichtete hunderte Stunden Originalaufnahmen des Gro\u00dfbritanniens der letzten 80 Jahre und f\u00fchrte dutzende Interviews mit Zeitzeugen, AktivistInnen und Experten. Die ersten Szenen der Dokumentation werfen den Zuschauer in das London im Sommer 1945. Lachende Menschen, meist Jugendliche posieren vor der Kamera. Sie haben den Krieg \u00fcberstanden, aber was kommt nun?<\/p>\n<p>Churchill, eben noch anerkannter Premier im Krieg, wird entschieden abgelehnt. Die Labour Party erf\u00e4hrt bei den Wahlen einen Erdrutschsieg. Zwei Mal wird die Szene gezeigt, wie der neue Labour-Premier Clement Attlee das erste Mal ans Mikro greift und sagt: \u201eEs ist das erste Mal, dass Labour mit seiner sozialistischen Politik\u201c. St\u00fcrmischer Applaus schneidet ihm nach \u201esozialistischer Politik\u201c die Stimme ab.<\/p>\n<p>Die neue Labour-Regierung nimmt umfangreiche Verstaatlichungen vor. Das Gesundheits- und Transportwesen, die Kohleminen, Stahlbetriebe und die Docks werden verstaatlicht. Es gibt ein umfangreiches Hausbauprogramm. Ken Loach&#8217;s Film handelt von der Hoffnung dieser Zeit und dem Untergang dieser staatlichen Programme unter Thatcher und ihren Nachfolgern. Besonderes Augenmerk liegt auf dem staatlichen Gesundheitswesen, das jetzt unter Beschuss genommen wird und wo gegen die Schlie\u00dfung einer Notaufnahme vor zwei Wochen allein 25.000 Menschen im Londoner Lewisham auf der Stra\u00dfe waren.<\/p>\n<h4>Die 30er Jahre und der Krieg<\/h4>\n<figure id=\"attachment_23888\" aria-describedby=\"caption-attachment-23888\" style=\"width: 280px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Loach2.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-23888\" alt=\"Loach2\" src=\"https:\/\/www.archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Loach2-280x173.jpg\" width=\"280\" height=\"173\" srcset=\"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Loach2-280x173.jpg 280w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Loach2-162x100.jpg 162w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Loach2-560x347.jpg 560w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Loach2-600x371.jpg 600w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Loach2.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 280px) 100vw, 280px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-23888\" class=\"wp-caption-text\">Pr\u00e4sentation auf der Berlinale<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die ersten Bilder umrei\u00dfen die soziale Not der Arbeiterklasse in den 30er Jahren. Der Bergarbeiter Tony Pendy erz\u00e4hlt, wie seine Mutter starb, weil sie keine Bluttransfusion f\u00fcr sie bezahlen konnten. Bildlich beschreibt er, wie er anhaltend schrie, als sein Kumpel in der Mine starb, weil auf die Sicherheit nicht geachtet wurde. Der Profit stand im Vordergrund \u2013 f\u00fcr die Arbeiterinnen und Arbeiter wurde nicht gesorgt.<\/p>\n<p>Der Zweite Weltkrieg wandelte dramatisch die Verh\u00e4ltnisse. Frauen und M\u00e4nner wurden zum Krieg und zur Arbeit herangezogen. Es gab eine gesamtgesellschaftliche Planung, um die Kriegsindustrie voranzubringen. Auf dieser Erfahrung bauten die Menschen auf. Warum sollte nicht auch im Frieden geplant werden? Warum sollte das, was gestern f\u00fcr den Krieg gebraucht wurde, nicht im Frieden f\u00fcr die Menschen da sein?<\/p>\n<p>\u201eNie wieder! Das hie\u00df nicht nur Nie wieder Krieg! Es hie\u00df auch Nie wieder das, was vorher war\u201c erkl\u00e4rt der erste Arbeiter im Film. Die beherrschende Idee war, dass es keine R\u00fcckkehr mehr zu den 30er Jahren, den Jahren der kapitalistischen Depression und dem Faschismus geben darf. Sozialismus wurde von weiten Teilen der Bev\u00f6lkerung als die Alternative zum Kapitalismus gesehen.<\/p>\n<p>Ken Loach beschreibt diese Stimmung f\u00fcr Gro\u00dfbritannien eindrucksvoll. Es gab sie jedoch nicht nur da sondern auch in vielen anderen L\u00e4ndern Europas. Selbst die fr\u00fche CDU in Deutschland dr\u00fcckte das aus, insbesondere die CDU in NRW schrieb im Februar 1947 ins Ahlener Programm: \u201eDas kapitalistische Wirtschaftssystem ist den staatlichen und sozialen Lebensinteressen des deutschen Volkes nicht gerecht geworden. Nach dem furchtbaren politischen, wirtschaftlichen und sozialen Zusammenbruch als Folge einer verbrecherischen Machtpolitik kann nur eine Neuordnung von Grund aus erfolgen. Inhalt und Ziel dieser sozialen und wirtschaftlichen Neuordnung kann nicht mehr das kapitalistische Gewinn- und Machtstreben, sondern nur das Wohlergehen unseres Volkes sein. \u201c<\/p>\n<h4>Verstaatlichungen<\/h4>\n<p>Detailliert und mit zahlreichen Zeugen und Experten unterf\u00fcttert, zeigt \u201ethe spirit of 45\u201c nun die Vorteile der Verstaatlichung im Gesundheitswesen, wo jetzt die Grundversorgung f\u00fcr alle gew\u00e4hrleistet wurde, in der Kohleindustrie, wo in Sicherheit investiert wurde, im Transportwesen, wo die Konkurrenz abgeschafft wurde. Er beschreibt Arbeiter, die ihr ganzes Leben lang den Brief, mit sich trugen, der ihnen mitteilte, dass sie ein eigenes Haus mit Garten aus dem staatlichen Wohnungsbau bekommen. Alex Gordon, derzeitiger Pr\u00e4sident der Bahn-Gewerkschaft RMT erkl\u00e4rt, warum eine verstaatlichte Bahn sinnvoll ist.<\/p>\n<p>Der Film l\u00e4sst aber auch kein Zweifel daran, dass diese Verbesserungen nicht von alleine kamen. W\u00e4hrend die Besitzenden gegen die Verstaatlichungen sturmliefen, blieb Labour als Ganzes zur\u00fcckhaltend. In Wahrheit unterst\u00fctzten die Mehrheit der F\u00fchrung der Labour Party trotz ihrer sozialistischen Rhetorik den Kapitalismus. Sie standen unter dem Druck der Arbeiterklasse Reformen durchzusetzen. Die Industrien, die sie verstaatlichten waren gr\u00f6\u00dftenteils Pleite und ben\u00f6tigten massive Investitionen, zu denen ihre Besitzer nicht bereit waren. Obwohl ihre Reformen begr\u00fc\u00dft wurden, hatte die Labour-REgierung geholfen, den Kapitalismus in der st\u00fcrmischen Nachkriegszeit zu retten bis sie 1951 die Regierung wieder verloren. Nur unter dem Druck und den Aktionen der Arbeiterklasse und aufgrund der wirtschaftlichen Notwendigkeiten konnte das sozialistische Programm durchgesetzt werden.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem werden Arbeiter gezeigt, die anhand des Kohlebaus aufzeigten, dass dort auch nur die Herren gewechselt wurden, ohne dass die Arbeiterklasse oder die Gewerkschaften demokratisch etwas zu sagen h\u00e4tten. Die Verstaatlichungen hatten enorm positive Auswirkungen \u2013 aber ohne Demokratie von unten \u00e4nderte sich die Situation noch nicht grundlegend.<\/p>\n<h4>Thatcherismus und Labour<\/h4>\n<p>Mit der Wahl von Thatcher 1979 trat der Wendepunkt ein. Die Krise der 70er Jahre zeigte schon die Anf\u00e4lligkeit des Kapitalismus sowohl in Gro\u00dfbritannien als auch weltweit. Margret Thatcher trat an, das Rad zur\u00fcckzudrehen und die staatlichen Bereiche zu privatisieren. Wie konnte ihr das gelingen?<\/p>\n<p>Ken Loach erkl\u00e4rt im Interview, dass die Bilder, die er zeigte in den britischen Medien der 80er Jahre kaum Verbreitung fanden und sie f\u00fcr die n\u00e4chsten Szenen fast nur Amateurmaterial verwenden konnten. Sie zeigen die Polizisten, wie sie in Dreierreihen stehen, um Streikbrecher zu sch\u00fctzen, die in die Bergwerke fuhren, als die Arbeiter streikten. Sie zeigen, wie Arbeiter brutal verfolgt wurden.<\/p>\n<p>Doch nicht nur das. Anhand des Liverpooler Docker Streiks erkl\u00e4rt der Film, wie Arbeiter allein gelassen wurden und ein Bereich nach dem anderen unter Beschuss kam. W\u00fctende Dockarbeiter rufen in die Kamera, dass sie weiter streiken w\u00fcrden, auch wenn die Gewerkschaft sie nicht unterst\u00fctzt. Ihre F\u00fchrung war es, die f\u00fcr die Isolation die Verantwortung tr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Gab es eine Alternative zu Thatcher? Die Labour-Partei war letztendlich keine mehr als Thatcher abtrat. Sie wurde eine Partei des Kapitals und der Manager trotz ihrer Herkunft und der Unterst\u00fctzung von weiten Teilen der Arbeiterklasse. Im Film wird erkl\u00e4rt \u201eDie Arbeiterklasse hat heute keine Organisation mehr, die es mit dem Establishment aufnehmen kann.\u201c Loach erkl\u00e4rt im Interview nach der Premiere: \u201eIn Deutschland ist die Lage da, glaube ich, ein wenig besser.\u201c<\/p>\n<h4>NHS, Occupy und Sozialismus<\/h4>\n<figure id=\"attachment_23889\" aria-describedby=\"caption-attachment-23889\" style=\"width: 280px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Loach.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-23889\" alt=\"Ken Loach fordert Widerstand gegen die Privatisierung des Gesundheitswesens\" src=\"https:\/\/www.archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Loach-280x173.jpg\" width=\"280\" height=\"173\" srcset=\"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Loach-280x173.jpg 280w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Loach-162x100.jpg 162w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Loach-560x347.jpg 560w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Loach-600x370.jpg 600w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Loach.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 280px) 100vw, 280px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-23889\" class=\"wp-caption-text\">Ken Loach fordert Widerstand gegen die Privatisierung des Gesundheitswesens<\/figcaption><\/figure>\n<p>W\u00e4hrend alle Errungenschaften der 40er Jahre mittlerweile zerst\u00f6rt sind, ist einzig das staatliche Gesundheitswesen noch nicht vollst\u00e4ndig privatisiert. Doch bereits in den letzten Jahren wurde begonnen Tochterunternehmen in der Reinigung und Servicebereichen anzuheuern sowie Personal abzubauen. Ein Gesundheitswesen, wie in den USA droht, wo zuerst gefragt wird, ob man versichert sei, nicht was man habe, erkl\u00e4rt eine interviewte Krankenpflegerin. Gegen die Privatisierung muss jetzt der Kampf aufgenommen werden. Bilder der Occupy-Proteste und der Studierendenstreiks sollten vor Augen f\u00fchren, dass es n\u00f6tig ist sich zu wehren.<\/p>\n<p>Diese Dokumentation ist anders. Alle reden \u00fcber Kapitalismus. Scorsese zeigt in seinem neuen Film mit Leonardo DiCaprio \u201eDer Wolf der Wall Street\u201c den b\u00f6sen Banker. Das ist Mainstream. Ken Loach beginnt statt dessen eine Diskussion \u00fcber die Alternative und setzt bei der Eigentumsfrage an. Die Tochter eines Gewerkschafters erkl\u00e4rt eindr\u00fccklich, was sie sich unter Sozialismus vorstellt: \u201eeine geplante Wirtschaft, wo alle alles haben, was sie brauchen, ein integriertes Weltsystem, das ist Sozialismus.\u201c Ken Loach erkl\u00e4rte dazu \u201eDie Menschen haben einen Hunger nach einer Vision, wie es besser sein k\u00f6nnte.\u201c<\/p>\n<p>\u201eThe spirit of 45\u201c ist ein absolut sehenswerter Film, nicht nur f\u00fcr das Kino, sondern auch f\u00fcr Veranstaltungen, Proteste, linke Treffen und Diskussionen. Er erscheint wahrscheinlich im Laufe des ersten Halbjahres 2013 in deutschen Kinos.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alle reden \u00fcber Kapitalismus \u2013 dieser Film \u00fcber Alternativen<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":23887,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[68],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23885"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=23885"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23885\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/23887"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=23885"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=23885"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=23885"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}