{"id":16756,"date":"2012-06-06T00:00:18","date_gmt":"2012-06-05T22:00:18","guid":{"rendered":"http:\/\/neu.sozialismus.info\/?p=16756"},"modified":"2013-06-05T10:47:36","modified_gmt":"2013-06-05T08:47:36","slug":"zum-60-jaehrigen-kronjubiliaeum-in-grossbritannien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2012\/06\/zum-60-jaehrigen-kronjubiliaeum-in-grossbritannien\/","title":{"rendered":"Zum 60-j\u00e4hrigen Kronjubili\u00e4um in Gro\u00dfbritannien"},"content":{"rendered":"<h4><a href=\"http:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/2085671345_46ea606436_o.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-16757\" title=\"2085671345_46ea606436_o\" src=\"http:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/2085671345_46ea606436_o-e1339505547604-280x173.jpg\" alt=\"\" width=\"280\" height=\"173\" \/><\/a>Nicht nur ein \u201eRelikt vergangener Tage\u201d<\/h4>\n<p><strong>Die Regierung wird hoffen, dass die Parade aus eintausend Schiffen auf der Themse anl\u00e4sslich des Thronjubil\u00e4ums der Queen als n\u00fctzliche Ablenkung dient, w\u00e4hrend sie weitere gewaltige K\u00fcrzungen durchdr\u00fcckt.<\/strong><\/p>\n<h4><em><strong>von Becci Heagney, \u201eSocialist Party\u201c (Schwesterorganisation der SAV und Sektion des CWI in England und Wales)<\/strong><\/em><\/h4>\n<p>Beim 60-j\u00e4hrigen Thronjubil\u00e4um handelt es sich um mehr als nur um Zerstreuung. Hinter all dem Glanz und Gloria bedeutet die reine Existenz der Monarchie eine potentielle Bedrohung im Kampf gegen sogenannte Sparprogramme und andere Einschnitte.<\/p>\n<p>Es wird berichtet, dass im ganzen Land das \u201eJubil\u00e4ums-Fieber steigt\u201c. Dabei kam letztes Jahr noch eine Umfrage der Tageszeitung \u201eThe Guardian\u201c zusammen mit dem Meinungsforschungsinstitut ICM auf das Ergebnis, dass 49 Prozent der Bev\u00f6lkerung sich mehr \u00fcber einen weiteren arbeitsfreien Tag freuen w\u00fcrden als dar\u00fcber, mit anzusehen wie Will und Kate sich das \u201eJa-Wort\u201c geben. Und wenn man genauer hinsieht, wird klar, dass das \u201eJubil\u00e4ums-Fieber\u201c gar nicht so hoch ist wie Regierung und die Queen gern h\u00e4tten.<\/p>\n<p>1977, beim 25-j\u00e4hrigen Thronjubil\u00e4um, fanden mehr als 100.000 Stra\u00dfenparties statt. Heute sind in London bisher nur um die 1.800 Absperrungen von Stra\u00dfen geplant. Dabei kann der Stadtbezirk Barking and Dagenham mit einer der h\u00f6chsten Arbeitslosen- und Armutsraten in ganz London auf die niedrigste Zahl von nur f\u00fcnf organisierten Festivit\u00e4ten verweisen. Menschen aus der Arbeiterklasse haben nichts gemein mit den Lebensweisen der k\u00f6niglichen Familie, und allein die K\u00f6nigin h\u00e4lt ein \u201ePrivatverm\u00f6gen\u201c von gesch\u00e4tzten 1,15 Milliarden brit. Pfund (~ 1,43 Mrd. Euro; Erg. d. \u00dcbers.).<\/p>\n<p>Als die Queen 1952 an die Macht kam, war sie der \u201eHead of the Commonwealth\u201c und klammerte sich noch an die Reste des \u201eBritish Empire\u201c. Das Land Jamaika, das dieses Jahr zum f\u00fcnfzigsten Mal seinen Unabh\u00e4ngigkeitstag begeht, fasst heute ins Auge, alle Bande zur britischen Monarchie abzurei\u00dfen und die Queen als Staatsoberhaupt durch einen jamaikanischen Pr\u00e4sidenten zu ersetzen.<\/p>\n<p>Die Mehrheit der Bev\u00f6lkerung sieht die Queen als harmlose Touristenattraktion an und die k\u00f6nigliche Familie wird oft behandelt als handele es sich bei ihnen um Charaktere aus einer Daily-Soap oder um \u201eProminente\u201c, die man aus den Medien kennt. In den letzten Jahren waren verschiedene Angeh\u00f6rige der \u201eRoyal Family\u201c immer wieder in Skandale verwickelt, und Angestellte des K\u00f6nigshauses gaben des \u00d6fteren Geheimnisse an verdeckt arbeitende Reporter weiter. Ein Mitglied der k\u00f6niglichen Familie hatte sich als Nazi verkleidet und der Ehemann der Queen machte in der \u00d6ffentlichkeit eine ganze Reihe an bigott-rassistischen Kommentaren.<\/p>\n<p>In der Hoffnung, neue Unterst\u00fctzung f\u00fcr sie zu bekommen, ist es schon \u00f6fter zu Versuchen gekommen, die Monarchie zu \u201emodernisieren\u201c. Deshalb betonte man auch so sehr die angebliche Progressivit\u00e4t von Kate Middleton, einer \u201enicht-Adligen\u201c(!), die Prinz William heiraten w\u00fcrde. Die Eltern von Kate besitzen ein Unternehmen, das Sch\u00e4tzungen zufolge 30 Million brit. Pfund (~ 36,5 Millionen Euro; Erg. d. \u00dcbers.) wert ist, und sie selbst ging auf Privatschulen, was nicht gerade die Annahme zul\u00e4sst, dass sie den einfachsten Verh\u00e4ltnissen entstammt.<\/p>\n<p>2011 zeigte eine Umfrage von \u201eIpsos Mori\u201c, dass 44 Prozent der Bev\u00f6lkerung meinen, dass die k\u00f6nigliche Familie \u201enichts mit der Realit\u00e4t der &#8222;einfachen&#8220; Leute zu tun hat\u201c. Und eine j\u00fcngste Erhebung von \u201eThe Guardian\u201c und ICM dazu wies aus, dass junge Leute noch geneigter sind zu denken, dass Gro\u00dfbritannien besser dran w\u00e4re ohne Monarchie. Doch die Queen ist weit davon entfernt, blo\u00df eine Touristenattraktion oder nur Prominente zu sein.<\/p>\n<h4><strong>Das Recht auf ihrer Seite &#8230; <\/strong><\/h4>\n<p>Als einige Gewerkschaften des \u00f6ffentlichen Dienstes im Juni 2011 zu einem Streik-Aktionstag aufriefen, wurden diese von Parlamentsabgeordneten der konservativen Partei gebrandmarkt, den wirtschaftlichen Aufschwung zu gef\u00e4hrden. Und gerade erst warnte der Pr\u00e4sident der \u201eBank of England\u201c, Mervyn King, dass die freien Tage anl\u00e4sslich des Thronjubil\u00e4ums der kr\u00e4nkelnden Wirtschaft Gro\u00dfbritanniens Schaden zuf\u00fcgen k\u00f6nnte. Er sch\u00e4tzte, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) dadurch um 0,5 Prozent zur\u00fcckgehen w\u00fcrde. Dessen ungeachtet ruft Premierminister David Cameron zur \u201eMutter aller Feste\u201c auf. Doch wie kommt es zu diesem scheinbaren Widerspruch?<\/p>\n<p>Generell besteht die Rolle der Monarchie darin, das Gef\u00fchl der Ehrerbietung gegen\u00fcber unserer herrschenden Klasse zu verst\u00e4rken. Es gibt allerdings auch eine ernstzunehmendere Lesart. Bei der K\u00f6nigin handelt es sich um das nicht gew\u00e4hlte Staatsoberhaupt, die allein aufgrund ihrer Geburt dieses Amt inne hat. Sie soll sich \u201epolitisch neutral\u201c verhalten, weil sie ja schlie\u00dflich Teil einer \u201ekonstitutionellen Monarchie\u201c ist, und wir einen Premierminister haben, der die formelle politische Macht hat.<\/p>\n<p>Trotzdem m\u00fcssen alle Gesetzesvorlagen das \u201ek\u00f6nigliche Einverst\u00e4ndnis\u201c haben, um in Kraft treten zu k\u00f6nnen. Es muss also zur vorherigen Pr\u00fcfung durch die K\u00f6nigin kommen. Das bedeutet, dass sie die Macht hat, zu jeder Entscheidung der gew\u00e4hlten Regierung ihr Veto einzulegen.<\/p>\n<p>Mit den Gesetzen, die von den \u201eCon-Dems\u201c (\u201eto condemn = verachten; Ein Wortspiel, mit dem die Haltung gegen\u00fcber der konservativ\/liberal-demokratischen Regierungskoalition zum Ausdruck gebracht wird; Anm. d. \u00dcbers.) oder von ihren ebenfalls K\u00fcrzungen um K\u00fcrzungen betriebenen Vorg\u00e4ngerregierungen der sozialdemokratischen \u201eLabour\u201c-Partei erarbeitet wurden, hatte die Queen keine Probleme, weil beide die kapitalistische Gesellschaft st\u00fctzen und alles daf\u00fcr tun, damit sie fortbesteht. H\u00e4tte eine Regierung aber versucht Gesetze durchzusetzen, die eine Bedrohung f\u00fcr diese Art der gesellschaftlichen Ordnung darstellen, dann h\u00e4tte die K\u00f6nigin ihre Zustimmung dazu verweigern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Von daher schwebt die Monarchie nicht \u201e\u00fcber\u201c der Politik, sondern kann in Wirklichkeit auf betr\u00e4chtliche politische Macht zur\u00fcckgreifen. Die K\u00f6nigin hat auch den Oberbefehl \u00fcber die bewaffneten Kr\u00e4fte und die Polizei. Parlamentsabgeordnete, leitende BeamtInnen und RichterInnen legen einen Eid ab, der Krone und nicht dem Parlament gegen\u00fcber loyal zu sein.<\/p>\n<p>Diese Machtbefugnisse k\u00f6nnten durchaus auch genutzt werden, um die bewaffneten Kr\u00e4fte gegen zuk\u00fcnftige Massenbewegungen und Streiks einzusetzen. Einen Vorgeschmack davon gab es im Jahr 2000 als die Queen w\u00e4hrend der Proteste der Tanklast-FahrerInnen die \u201eNotstandskr\u00e4fte\u201c anrief.<\/p>\n<p>In den n\u00e4chsten Jahren wird es zu einer steigenden Anzahl an Protesten und Streiks kommen, da die Regierung versucht, ihre sogenannten Sparma\u00dfnahmen durchzusetzen und die Arbeiterklasse sich dagegen zu wehren wissen wird. Es ist m\u00f6glich, dass monarchistische \u201eNotstandkr\u00e4fte\u201c eingesetzt werden, um der kapitalistischen Klasse dabei zu helfen, genau dies zu unterdr\u00fccken.<\/p>\n<h4>Berufen ins Amt<\/h4>\n<p>Formell ernennt der Monarch den Premierminister und kann dies auch dann tun, wenn bei Wahlen keine politische Partei die Mehrheit erreicht. Dies gilt auch f\u00fcr den jetzigen konservativen Premierminister. 1931, als der Vorsitzende der sozialdemokratischen \u201eLabour\u201c-Partei, Ramsay MacDonald, als Premierminister zur\u00fccktrat, ernannte K\u00f6nig Georg V. ihn zum Kopf der \u201enationalen Regierung\u201c aus einer Koalition mit den konservativen \u201eTories\u201c und den Liberalen, um Attacken auf die Arbeiterklasse durchzudr\u00fccken.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich verh\u00e4lt es sich mit der Macht, die der britische Monarch hat, um das Parlament aufzul\u00f6sen. 1975 entlie\u00df der damalige Vertreter der Queen in Australien, Generalgouverneur Kerr, Premierminister Gough Whitlam von der sozialdemokratischen \u201eLabour\u201c-Partei und ernannte an seiner Stelle Malcolm Fraser, den rechts-konservativen Chef der \u201eLiberal Party\u201c, als Interimspremier.<\/p>\n<p>All dies zeigt, dass die herrschende Klasse unter bestimmten Bedingungen auf \u201eReserve-Kr\u00e4fte\u201c der Monarchie zur\u00fcckgreifen kann, um Ma\u00dfnahmen gegen die Arbeiterklasse und sozialistische Bewegungen zu ergreifen. Auch wenn davon nicht sehr oft Gebrauch gemacht wird, so werden die entsprechenden Kr\u00e4fte nicht lange z\u00f6gern dies sofort zu tun, wenn es f\u00fcr sie zu kriseln beginnt.<\/p>\n<p>Und dennoch braucht es ein gewisses Ma\u00df an gesellschaftlicher Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Queen, um es den beschriebenen Kr\u00e4ften zu erlauben, in Amt und W\u00fcrden zu bleiben. Deshalb wird die K\u00f6nigin als harmlos, segensreich und als jemand dargestellt, der Respekt verdient.<\/p>\n<p>Der Kapitalismus befindet sich derzeit in seiner schwersten Krise seit 80 Jahren. Um ihr System am Leben zu erhalten, dreschen die Gro\u00dfkonzerne und ihre Vertreter in der Regierung auf die Arbeiterklasse ein und versuchen, uns die Errungenschaften, die wir erreicht haben (z.B. das brit. Gesundheitssystem NHS), wieder abzunehmen.<\/p>\n<p>Mit den diesj\u00e4hrigen Feierlichkeiten zum 60. Thronjubil\u00e4um der K\u00f6nigin versucht die Regierung, Unterst\u00fctzung f\u00fcr die k\u00f6nigliche Familie, den Inbegriff von Oberklasse und Privilegien, zu erhaschen. Damit wollen sie einen Beitrag leisten, ihr Profit-geleitetes System zu verteidigen, das zu Gunsten des oberen einen Prozent der Gesellschaft in Gang gehalten wird.<\/p>\n<p>Die Monarchie und die erste Kammer des Parlaments, das \u201eHouse of Lords\u201c (\u201eOberhaus\u201c, dessen Mitglieder nicht durch Wahl bestimmt werden sondern z.Zt. aus 25 Bisch\u00f6fen und Erzbisch\u00f6fen sowie 723 von den Parteien ernannten, sogenannte \u201eweltlichen Lords\u201c besteht. Erstere sind Teil des \u201eOberhauses\u201c, solange sie ihr kirchliches Amt bekleiden, letztere sind auf Lebenszeit ernannt; Anm. d. \u00dcbers.) sind Relikte aus der \u00c4ra des Feudalismus und sollten abgeschafft werden. Diese Einrichtungen sind undemokratisch und werden benutzt, um die wachsende Spaltung zwischen den gesellschaftlichen Klassen zu verteidigen. In einer sozialistischen Gesellschaft w\u00e4re kein Platz f\u00fcr derlei parasit\u00e4re, mittelalterliche Symbole der Macht.<\/p>\n<h4>Zur k\u00f6niglichen Buchhaltung:<\/h4>\n<h4>&#8211; 1,15 Milliarden brit. Pfund umfasst das gesch\u00e4tzte \u201ePrivatverm\u00f6gen\u201c der Queen (~ 1,43 Mrd. Euro; Erg. d. \u00dcbers.)<\/h4>\n<h4>&#8211; 52.000 brit. Pfund kostet es jedes Mal, wenn der k\u00f6nigliche Zug benutzt wird (~ 64.500 Euro)<\/h4>\n<h4>&#8211; Die Queen geh\u00f6rt zu den Leuten mit dem gr\u00f6\u00dften Landbesitz auf der Erde<\/h4>\n<h4>Sie besitzt:<\/h4>\n<h4>&#8211; eine 10 Milliarden brit. Pfund teure Kunstsammlung (~ 12,4 Mrd. Euro)<\/h4>\n<h4>&#8211; eine 100 Millionen brit. Pfund teure Briefmarkensammlung (~ 124 Mill. Euro)<\/h4>\n<h4>&#8211; einen Fuhrpark im Wert von sieben Million brit. Pfund ( ~ 8,6 Mill. Euro)<\/h4>\n<h4>Wie viel Geld bekommen sie?<\/h4>\n<p>Der Besitz der britischen Krone umfasst ein dickes St\u00fcck einer sehr reichhaltigen Torte: Grundbesitz im West End von London, die Pferderennbahn von Ascot, einen Landstrich von 22 km Umfang entlang der britischen K\u00fcste und noch viele andere Grundst\u00fccke.<\/p>\n<p>In den letzten 250 Jahren sind alle Einnahme aus dem k\u00f6niglichen Besitz in die Kasse des Finanzministeriums geflossen, das seinerseits dann die k\u00f6nigliche Familie mit einer j\u00e4hrlichen Zuwendung von derzeit 30 Millionen brit. Pfund (~ 37,5 Millionen Euro; Erg. d. \u00dcbers.) bedacht hat. Das kommt noch zu den 150 Millionen brit. Pfund (~ 186 Mio. Euro) hinzu, die die Sicherheitsma\u00dfnahmen verschlingen. Einer im n\u00e4chsten Jahr in Kraft tretenden Neuregelung zufolge wird der Monarch dann j\u00e4hrlich sch\u00e4tzungsweise 37,5 Millionen brit. Pfund (~ 47 Mio. Euro) erhalten. Das ist eine kr\u00e4ftige Steigerung bei den royalen Zuwendungen. Und sie findet in Zeiten statt, die f\u00fcr uns nur sogenannte Sparprogramme parat haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nicht nur ein \u201eRelikt vergangener Tage\u201d<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[57,46],"tags":[315],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16756"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=16756"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16756\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=16756"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=16756"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=16756"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}