{"id":16410,"date":"2012-06-12T00:00:55","date_gmt":"2012-06-11T22:00:55","guid":{"rendered":"http:\/\/neu.sozialismus.info\/?p=16410"},"modified":"2013-01-29T16:26:25","modified_gmt":"2013-01-29T15:26:25","slug":"euro-krise-waere-eine-europaeische-ratingagentur-ein-fortschritt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2012\/06\/euro-krise-waere-eine-europaeische-ratingagentur-ein-fortschritt\/","title":{"rendered":"Euro-Krise: W\u00e4re eine europ\u00e4ische Ratingagentur ein Fortschritt?"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_16411\" aria-describedby=\"caption-attachment-16411\" style=\"width: 260px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/525115_web_R_K_by_Kurt-F.-Domnik_pixelio.de_.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-16411\" title=\"525115_web_R_K_by_Kurt F. Domnik_pixelio.de\" alt=\"\" src=\"http:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/525115_web_R_K_by_Kurt-F.-Domnik_pixelio.de_-260x173.jpg\" width=\"260\" height=\"173\" srcset=\"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/525115_web_R_K_by_Kurt-F.-Domnik_pixelio.de_-260x173.jpg 260w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/525115_web_R_K_by_Kurt-F.-Domnik_pixelio.de_.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 260px) 100vw, 260px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-16411\" class=\"wp-caption-text\">Kurt F. Domnik \/ pixelio.de<\/figcaption><\/figure>\n<p>Ratingagenturen entstanden im 19. Jahrhundert in den USA, um im Interesse von potenziellen Aktion\u00e4ren die Erfolgsaussichten der privaten Eisenbahngesellschaften zu bewerten. In den folgenden Jahrzehnten dehnten sie ihren T\u00e4tigkeitsbereich aus. Seit den siebziger Jahren werden sie von den Unternehmen bezahlt, deren Wertpapiere sie bewerten, nicht mehr von den potenziellen K\u00e4uferInnen.<\/p>\n<p>In den Neunzigern nahm ihre Macht sprunghaft zu. Das Abkommen Basel II (seinen Namen hat es, weil Basel der Sitz der Bank f\u00fcr Internationalen Zahlungsausgleich, der \u0084Zentralbank der Zentralbanken\u0093, ist) machte die Bewertungen der Ratingagenturen zum Ma\u00dfstab der Eigenkapitalquoten der Banken: je riskanter die Ratingagenturen zum Beispiel Kredite einsch\u00e4tzen, mit desto mehr Eigenkapital m\u00fcssen sie abgesichert sein. Regierungen und Zentralbanken nahmen die Bewertungen durch Ratingagenturen in ihre Regelwerke auf.<\/p>\n<p>Dabei haben die Ratingagenturen oft durch positive Bewertungen zur Entstehung von Spekulationsblasen (beispielsweise der dotcom-Blase der Neunziger oder der subprime-Hypotheken-Blase) beigetragen beziehungsweise Unternehmen wie dem Energiekonzern Enron oder der Lehman-Brothers-Bank bis unmittelbar vor ihre Pleite Top-Ratings gegeben.<\/p>\n<p>Im Fr\u00fchjahr 2011 kam bei b\u00fcrgerlichen Politikern in der Europ\u00e4ischen Union die Forderung nach einer europ\u00e4ischen Ratingagentur auf, die den gro\u00dfen Drei (Standard &amp; Poor\u0092s, Moody\u0092s und Fitch) Konkurrenz machen solle. Das EU-Parlament fasste am 8. Juni 2011 den Beschluss, die Gr\u00fcndung einer privaten Stiftung zu pr\u00fcfen. Als im Januar Standard &amp; Poor\u0092s die Ratings von gleich neun EU-Staaten herabstufte, wurde die Forderung noch einmal lauter. Die Unternehmensberatung Roland Berger ergriff die Initiative f\u00fcr die Gr\u00fcndung einer Ratingagentur, die 2013 ihre T\u00e4tigkeit aufnehmen will.<\/p>\n<p>Neben diesen Regierungs- und Unternehmenspl\u00e4nen gibt es auch Forderungen von LINKE-Politikern, die an Stelle einer privaten Stiftung f\u00fcr eine \u00f6ffentliche Einrichtung pl\u00e4dieren.<\/p>\n<h2>Rating-Oligopol und W\u00fcrgegriff der Finanzm\u00e4rkte brechen<\/h2>\n<p><strong>Harald Koch, Sangerhausen, Bundestagsabgeordneter der LINKEN, Mitglied im Finanz- und Verteidigungsausschuss<\/strong><\/p>\n<p>Ratingagenturen, ausschlie\u00dflich privatwirtschaftlich organisiert, haben einen ma\u00dfgeblichen Anteil an der Finanzkrise. Durch Fehleinsch\u00e4tzungen von Kreditausfallrisiken und sch\u00f6ngef\u00e4rbte Ratings trugen sie zur Instabilit\u00e4t auf den Finanzm\u00e4rkten bei. Mit der Aufbl\u00e4hung der Finanzm\u00e4rkte ab 1990 nahm die Bedeutung und Macht der Ratingagenturen zu, durch neue Regeln im Banken- und Versicherungssektor (Basel II und Solvency I) wurde sie weiter gest\u00e4rkt.<\/p>\n<p>Ratingagenturen sollen die Kreditw\u00fcrdigkeit von Schuldnern beurteilen. Ihr Urteil bestimmt nicht nur Finanzierungskosten f\u00fcr Unternehmen oder Staaten, sondern ist sogar Richtschnur in Gesetzgebungsprozessen. Auf dem Rating-Markt gibt es ein Oligopol von drei US-amerikanischen Ratingagenturen: Moody\u0092s, Standard &amp; Poor\u0092s und die kleinere Agentur Fitch sind marktbeherrschend (kontrollieren circa 90 Prozent des globalen Ratingmarktes).<\/p>\n<p>Ratingagenturen haben nicht nur zu viel Macht. Sie haben in ihren Urteilen kl\u00e4glich versagt und rechtfertigen nicht das in sie gesetzte blinde Vertrauen.<\/p>\n<p>Kurz zu den Hauptkritikpunkten an Ratingagenturen: Ratingagenturen machen ihre Bewertungsmethoden und die Datengrundlage nicht ausreichend transparent. Ein volkswirtschaftlicher Blick bleibt au\u00dfen vor. Ratingagenturen sind ferner \u00fcberfordert durch die Schwemme an neuen, hochkomplexen Produkten, die bewertet werden sollen. Sie hecheln nur hinterher. Daher pl\u00e4diere ich schon im Vorfeld f\u00fcr einen Finanz-T\u00dcV. Ratingagenturen \u00fcben Druck auf Regierungen aus (Rating-Abwertung!) und haben Einfluss auf deren Wirtschaftspolitik. Ratingagenturen agieren zudem meist prozyklisch: Sie werten L\u00e4nder\/Unternehmen in Boomphasen oft zu stark auf \u0096 und in Rezessionsphasen zu stark ab. Schlie\u00dflich bestehen Interessenkonflikte und Korruption: Ratingagenturen helfen durch ihre Beratungen, finanziellen \u0084Giftm\u00fcll\u0093 zum gesunden Labsal umzuetikettieren. Und dann bewerten sie selbst dieses Produkt noch wie vom Auftraggeber gew\u00fcnscht. Sogar wenn Ratingagenturen die Beratung von zu ratenden Unternehmen untersagt wird (vergleiche EU-Ratingverordnung), kann diese Regelung umgangen werden. Das Rating-Unternehmen muss nur in das Beratungsgesch\u00e4ft einerseits und die Bewertungst\u00e4tigkeit andererseits aufgespalten und dann unter einer gemeinsamen Holding zusammengefasst werden. Die profitorientierten Rating-Unternehmen haben also Druck, den Unternehmen \u0084entgegenkommen\u0093 zu m\u00fcssen. Ansonsten: Auftragsverluste. Ratings fallen m\u00f6glichst positiv aus, damit der Kunde nicht zur Konkurrenz abwandert. Vom \u0084Prinzip des vorsichtigen Kaufmanns\u0093 ist nichts zu sp\u00fcren!<\/p>\n<p>Dies l\u00e4sst Bef\u00fcrchtungen keimen, dass Ratingagenturen teils bewusst eingesetzt werden, um Unruhe, Volatilit\u00e4t und Kapitalflucht auf den Finanzm\u00e4rkten sowie um den Verfall ganzer Volkswirtschaften voranzutreiben, nur damit der Profit von weltweit agierenden Gro\u00dfzockern in schwindelerregende Dimensionen getrieben wird.<\/p>\n<p>Das alles bedeutet: Wir m\u00fcssen das Rating-Oligopol brechen! Die Bedeutung der Bewertung durch Ratingagenturen muss minimiert werden. Es kann nicht sein, dass drei private Agenturen \u00fcber die Zukunft ganzer Volkswirtschaften entscheiden.<\/p>\n<p>Banken m\u00fcssen folglich wieder lernen, sich nicht blind auf externe Ratings zu verlassen, sondern solide Bewertungen der Kreditantr\u00e4ge eigenm\u00e4chtig mit gro\u00dfem Sachverstand und kritischem Blick zu erstellen. Um die drei gro\u00dfen Ratingagenturen teilweise zu entmachten und Meinungsvielfalt zu st\u00e4rken, fordere ich die Gr\u00fcndung einer \u00f6ffentlichen europ\u00e4ischen Ratingagentur.<\/p>\n<p>Eine solche Ratingagentur unterliegt nicht mehr dem Gewinnstreben. Interessenkonflikte und Tendenzen hin zu optimistischen Prognosen g\u00e4be es wohl seltener. Gesamtwirtschaftliche Umst\u00e4nde k\u00f6nnten eher Ber\u00fccksichtigung finden. Bei Problemen und Schieflagen stellt diese Agentur ihre Erkenntnisse auf dem kurzen Dienstweg den Finanzaufsichtsbeh\u00f6rden zur Verf\u00fcgung, die somit ihrerseits fr\u00fcher und effektiver eingreifen k\u00f6nnten. Eine nicht-profitorientierte Agentur sollte regionale Expertise haben, um so exaktere Bewertungen abgeben zu k\u00f6nnen. Eine nachhaltige Risikobewertung muss eingef\u00fchrt, neben dem Ausfallrisiko m\u00fcssen soziale, \u00f6kologische und ethische Risiken ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n<p>Doch eine \u00f6ffentliche europ\u00e4ische Ratingagentur ist kein Zaubermittel: Die Gr\u00fcndung einer \u00f6ffentlichen europ\u00e4ischen Ratingagentur ist keine Kurzfristma\u00dfnahme zur L\u00f6sung der Finanzkrise. Zudem l\u00e4ge derzeit der Verdacht nahe, dass die Gr\u00fcndung nur erfolgte, um europ\u00e4ische Staaten h\u00f6herzustufen (\u0084Gef\u00e4lligkeitsbewertungen\u0093). Au\u00dferdem w\u00fcrde man den zahlreichen kleineren Rating-Agenturen das \u00dcberleben weiter erschweren und nur einen vierten Akteur dem Oligopol hinzuf\u00fcgen. Die Ratingbedeutung als solche muss jedoch abnehmen!<\/p>\n<p>Das Oligopol der Ratingagenturen zu brechen und eine \u00f6ffentliche europ\u00e4ische Ratingagentur zu gr\u00fcnden, ist mithin nur ein Puzzleteil im gro\u00dfen Ma\u00dfnahmenpuzzle, um die Finanzm\u00e4rkte durchgreifend zu regulieren und Staaten aus dem W\u00fcrgegriff der Finanzm\u00e4rkte und Ratingagenturen zu befreien.<\/p>\n<h2>Entmachtung der Finanzm\u00e4rkte gen\u00fcgt nicht<\/h2>\n<p><strong>Wolfram Klein, Mitglied im Vorstand der LINKEN Stuttgart-Bad-Cannstatt und im SAV-Bundesvorstand<\/strong><\/p>\n<p>Wenn b\u00fcrgerliche Politiker eine europ\u00e4ische Ratingagentur fordern, um Standard &amp; Poor\u0092s, Fitch und Moody\u0092s Paroli zu bieten, dann ist das Teil von Bem\u00fchungen, die Wirtschafts- und Finanzkrise seit 2008 als eine in den Vereinigten Staaten erzeugte Krise darzustellen. Damit soll ihr kapitalistischer Charakter vertuscht werden. Dabei verbreiten sie zum Teil Verschw\u00f6rungstheorien, wonach \u0084die amerikanischen Ratingagenturen\u0093 die europ\u00e4ische Konkurrenz fertig machen wollten. Abgesehen davon, dass die Ratingagentur Fitch zu 60 Prozent der franz\u00f6sischen Fimalac-Holding geh\u00f6rt und zum Beispiel die Allianz Miteigent\u00fcmer von Standard &amp; Poor\u0092s ist \u0096 die europ\u00e4ische Schuldenkrise bedroht seit 2010 so sehr die Weltwirtschaft, dass der US-Imperialismus kein Interesse an ihrer Eskalation hat.<\/p>\n<p>Das ist aber nat\u00fcrlich \u00fcberhaupt kein Grund zur Beruhigung, denn die Ratingagenturen als kapitalistische Unternehmen vertreten die Profitinteressen ihrer Eigent\u00fcmer und nicht volkswirtschaftliche Interessen (auch nicht die der Vereinigten Staaten). Und diese Eigent\u00fcmer sind \u00fcberwiegend Hedge-Fonds und andere Gro\u00dfinvestoren, die mit ihren Aktien oder Staatsanleihen viel verdienen wollen. F\u00fcr die macht es Sinn, mit schlechten Ratings hohe Risikozuschl\u00e4ge f\u00fcr griechische oder spanische Staatsanleihen zu produzieren (so dass sie hohe Zinsen f\u00fcr sie kassieren) und so die Europ\u00e4ische Union zu zwingen, Geld in diese Staatsanleihen zu pumpen. Wenn ein Land der sogenannten \u0084Dritten Welt\u0093 noch viel schlechter dasteht, kann es trotzdem eine bessere Bewertung haben \u0096 schlie\u00dflich steht hinter ihm keine EU, es ist also mit hohen Risikozuschl\u00e4gen nichts zu holen, man w\u00fcrde nur die Kuh schlachten, die man melken will.<\/p>\n<p>Da es nicht um Europa gegen die USA geht, sondern um Sch\u00e4den durch die Verfolgung von Profitinteressen, macht die Forderung von LINKEN-PolitikerInnen nach einer \u00f6ffentlichen Ratingagentur einen gewissen Sinn. Aber auch hier gibt es einen Haken: Es steht zu bef\u00fcrchten, dass die Ratings einer solchen Agentur an den Finanzm\u00e4rkten als Gef\u00e4lligkeitsgutachten abgetan w\u00fcrden. Dann w\u00fcrden die Risikozuschl\u00e4ge f\u00fcr Staatsanleihen trotzdem hoch bleiben. Dabei trifft dieser Vorwurf von Gef\u00e4lligkeitsgutachten die privaten Ratingagenturen mindestens genauso. Schlie\u00dflich werden die meisten Ratings im Auftrag von Unternehmen erstellt, die Wertpapiere anbieten (und die offen drohen, bei einem schlechten Rating zur Konkurrenz zu gehen).<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich sind die Ratingagenturen Ausdruck eines viel gr\u00f6\u00dferen Problems: Ein Aspekt der kapitalistischen Globalisierung \u0096 des Neoliberalismus seit den neunziger Jahren \u0096 war die Ideologie, dass der Markt das effizienteste Mittel zur L\u00f6sung aller Probleme sei. Die einzige Voraussetzung sei, dass die Marktteilnehmer zuverl\u00e4ssige Informationen als Entscheidungsgrundlage h\u00e4tten und es keine Diskriminierung beim Informationszugang gebe. Daher gab es in den letzten Jahrzehnten die massive Bedeutungszunahme der Ratingagenturen, die angeblich solche zuverl\u00e4ssigen Informationen lieferten.<\/p>\n<p>Gleichzeitig gab es eine radikale Deregulierung. (Der Staat sollte sich tendenziell nur noch einmischen, wenn diese Informationspflicht verletzt w\u00fcrde, zum Beispiel bei Insiderhandel oder bei falscher Information von Aktienk\u00e4uferInnen.) Deshalb sind die oftmals verheerenden Auswirkungen der Bewertungen der Ratingagenturen zugleich ein Beleg, wie absurd die ganze Deregulierungsideologie war.<\/p>\n<p>Unser Ziel als Sozialistinnen und Sozialisten kann es folglich nicht sein, diese Deregulierung durch \u0084bessere\u0093 Ratingagenturen zu retten, wir m\u00fcssen sie schlichtweg r\u00fcckg\u00e4ngig machen, f\u00fcr wirksame Regeln zum Schutz von Besch\u00e4ftigten, VerbraucherInnen, Umwelt und so weiter eintreten und die Aufbl\u00e4hung der Finanzm\u00e4rkte als Folge der Deregulierung beseitigen.<\/p>\n<p>Das hei\u00dft aber nat\u00fcrlich keineswegs, dass eine Entmachtung der Finanzm\u00e4rkte und Re-Regulierung einen Kapitalismus mit menschlichem Gesicht schaffen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Sicher haben euphorische Ratings f\u00fcr Hypotheken die schwere Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 mit produziert. Aber was w\u00e4re ohne sie gewesen? Die Ratings haben EigenheimbesitzerInnen in den Vereinigten Staaten erm\u00f6glicht, mehr Hypotheken aufzunehmen und mehr Geld auszugeben. Die private Konsumnachfrage in den USA war bis 2008 ein entscheidender Motor der Weltwirtschaft. Ohne die rosigen Ratings w\u00e4re nicht nur die Krise ab 2008 schw\u00e4cher gewesen, sondern auch das Wachstum bis 2008.<\/p>\n<p>Aber wenn der Kapitalismus nur noch (zeitweise) funktioniert, wenn die Entscheidungstr\u00e4ger rosarote Brillen tragen, mit denen sie die Hindernisse auf dem Weg nicht sehen k\u00f6nnen, ist das kein Argument f\u00fcr rosarote Brillen, sondern sollte uns motivieren, mit aller Kraft an der \u00dcberwindung dieser kapitalistischen Wirtschafts- und Gesellschaftordnung zu arbeiten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heutige Ratingagenturen sind Symptom der Deregulierung<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":16411,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[124],"tags":[263,271],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16410"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=16410"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16410\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/16411"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=16410"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=16410"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=16410"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}