{"id":16184,"date":"2012-05-26T15:41:01","date_gmt":"2012-05-26T13:41:01","guid":{"rendered":"http:\/\/neu.sozialismus.info\/?p=16184"},"modified":"2012-06-01T15:49:43","modified_gmt":"2012-06-01T13:49:43","slug":"kosova-privatisierung-von-ferronikel-oder-das-harmagedon-in-drenas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2012\/05\/kosova-privatisierung-von-ferronikel-oder-das-harmagedon-in-drenas\/","title":{"rendered":"Kosova: Privatisierung von Ferronikel oder das \u201eHarmagedon in Drenas\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/1512912095_72a1a4f1fd_z.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-16186\" title=\"1512912095_72a1a4f1fd_z\" src=\"http:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/1512912095_72a1a4f1fd_z-e1338558560558-280x173.png\" alt=\"\" width=\"280\" height=\"173\" \/><\/a><\/strong><strong> <\/strong><\/p>\n<p><strong>Im Jahr 2006 wurde die Privatisierung von Ferronikel in Drenas, im Nordwesten Kosovas, gegen den Widerstand der ArbeiterInnen und der Bev\u00f6lkerung abgeschlossen. Heute ist die Bilanz der Privatisierung f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung der Stadt, f\u00fcr die BewohnerInnen der D\u00f6rfer und f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten mehr als vernichtend.<\/strong><\/p>\n<h4><em><strong>von Max Brym, M\u00fcnchen<\/strong><\/em><\/h4>\n<p>Die Privatisierung des Giganten Ferronikel vernichtete Arbeitspl\u00e4tze, liquidierte ganze D\u00f6rfer, vergiftete die Umwelt und zerst\u00f6rt die Gesundheit der ArbeiterInnen am Arbeitsplatz. Die Lebensbedingungen der Menschen in und um Drenas gleichen einem Horrorfilm aus Hollywood. Kein Autor ben\u00f6tigt Phantasie, um schreckliche Drehb\u00fccher zu schreiben. Ein Besuch in Drenas reicht aus.<\/p>\n<p>In Drenas m\u00fcssen Bauern nur einen Spatenstich machen, um auf ihren Grundst\u00fccken \u00d6lklumpen vorzufinden. Die K\u00fche, deren Wiesen vergiftet sind, geben nur noch gef\u00e4hrliche Milch. Geschlachtete K\u00fche in der N\u00e4he von Ferronikel weisen schwarze Flecken auf. Kinder im Freien spielen zu lassen gleicht oftmals einem verantwortungslosen Abenteuer. \u00c4rzte berichten \u00fcber hohe Krebsraten, seit die Firma Alferon die Firma Ferronikel betreibt. BewohnerInnen aus den D\u00f6rfern erz\u00e4hlen von schrecklicher Atemnot, wenn der \u201eWind verkehrt steht\u201c. Die rapide Zunahme von Gehirnkrebserkrankungen in der Umgebung von Ferronikel wird von Bauern und \u00c4rzten mit den Schadstoffen aus den T\u00fcrmen der Fabrik begr\u00fcndet. Am 29. August 2011 sprach Dr. Xhekaj in der Zeitung \u201e Koha Ditore\u201c und in \u201eKosova-Sot\u201c von massiven Erkrankungen der ArbeiterInnen und der Menschen in Drenas. Nach Dr. Tafil Xhekaj \u201estiegen Atemwegserkrankungen, Lungen und Muskelerkrankungen in Drenas, seit die Firma wieder in Betrieb ist, sprunghaft an\u201c. Dr. Xhekaj ist Leiter des \u201e Medizinischen Zentrums\u201c in Drenas. Das Einatmen anorganischer Nickelverbindungen ist mit einem erh\u00f6hten Krebsrisiko f\u00fcr Lunge und der oberen Luftwege verbunden.<\/p>\n<p>Kein Arbeiter in der Firma arbeitet mit entsprechender moderner Sicherheitskleidung. Staatliche Inspektoren k\u00fcndigen sich zwei Wochen vor der Arbeitsplatzkontrolle bei der Gesch\u00e4ftsleitung an. Diese Kontrollen finden als Mittagessen mit der Gesch\u00e4ftsleitung statt. B\u00f6se Zungen behaupten, dass dabei bestimmte Briefe \u00fcber den Tisch wandern. Dem Risikofaktor Arbeit mit Nickel wird nichts entgegengesetzt. Viele Krankheiten entstanden bei den ArbeiterInnen. Au\u00dferdem ist ein erh\u00f6hter Nickelgehalt in der Atemluft ein Risikofaktor f\u00fcr eine Sensibilisierung gegen Nickel bei Kindern. Wegen fehlender Filter musste die Firma Alferon k\u00fcrzlich l\u00e4cherliche 35.000 Euro an den kosovarischen Staat bezahlen. Durch Drenas flie\u00dft der Flu\u00df Drenica. An bestimmten Stellen kann genau beobachtet werden, wie Schadstoffe und \u00d6l in den Flu\u00df geleitet werden.<\/p>\n<h4><strong>Was war und was ist Ferronikel?<\/strong><\/h4>\n<p>Am Nachmittag des 5. M\u00e4rz 2012 kam es in der Firma Ferronikel zu einer gewaltigen Explosion. Dabei wurden vier Arbeiter schwer verletzt und ein Arbeiter verlor fast sein Leben. Die Ursachen der Explosion sind bis dato nicht gekl\u00e4rt. Die neue Eigent\u00fcmerin, die Firma Alferon, tut alles, um die \u00d6ffentlichkeit und die Besch\u00e4ftigten zu verwirren. Es erfolgte keine durchschaubare Aufkl\u00e4rung \u00fcber diesen Vorfall. Der Gewerkschafter Osman Osmani (UNIA) aus der Schweiz schreibt dazu: \u201eDie Explosion kann als direkte Folge der Privatisierungspolitik betrachtet werden.\u201c In der Tat, einst geh\u00f6rte Ferronikel zu den modernsten Betrieben in Kosova. Der Gigant wurde f\u00fcr 35 Millionen Euro im Jahr 2006 an die Firma Alferon verkauft. Unmittelbar nach der Privatisierung wurden von mehr als 2.000 Arbeitern knapp 1.000 entlassen. Der Firma wurden zudem keinerlei Auflagen in puncto Schutz der Besch\u00e4ftigten gemacht. Es gab auch keinerlei Auflagen f\u00fcr den Umweltschutz. Aus dem einst gut funktionierenden Giganten Ferronikel wurde ein Monster, welches das Leben der ArbeiterInnen und der Bev\u00f6lkerung von Drenas gef\u00e4hrdet. Es gibt eine hohe toxische Verschmutzung in der Firma und in der Umgebung von Ferronikel. Es existieren barbarische Arbeitsbedingungen, speziell in der Gie\u00dferei verbunden mit \u00f6fter wiederkehrenden Explosionen. Die Explosion vom 5. M\u00e4rz war nur eine der schlimmeren Explosionen.<\/p>\n<p>Von Anfang an war die Privatisierung von Ferronikel sch\u00e4dlich f\u00fcr die ArbeiterInnen und die Gesellschaft in Kosova. Die Verarbeitung von Eisen und Nickel in Ferronikel kommt nicht der Gesellschaft, sondern nur dem privaten Profit der Firma Alferon zu Gute. Die Privatisierung ist ein Resultat der neoliberalen Regierungspolitik im Kosova. Der Fraktionsvorsitzende der \u201eBewegung f\u00fcr Selbstbestimmung\u201c im Parlament Visar Yimeri beschrieb im Interview mit \u201eKosova-Aktuell\u201c die Privatisierung von Ferronikel mit folgenden Worten: \u201eWas Ferronikel, die Minen und Schmelz\u00f6fen angeht, ist dies der bedeutendste Fall von Sch\u00e4den, welche die Privatisierung im Kosova angerichtet hat. Ferronikel wurde 1984 gebaut und produziert seit dieser Zeit Eisen- und Nickellegierungen nur f\u00fcr den Export. Im Laufe der 90er Jahre wurde die Produktion abgebaut und im Jahr 1998 fast vollst\u00e4ndig heruntergefahren. Doch die wichtigsten Arbeitsinstrumente wurden nicht zerst\u00f6rt.\u201c Zum Zeitpunkt der Privatisierung hatte Ferronikel die Kapazit\u00e4t zur Herstellung von 12.000 Tonnen Nickel pro Jahr. Im Jahr 1989 gab es 2.000 ArbeiterInnen in Ferronikel.<\/p>\n<p>Der neue Eigent\u00fcmer die Firma Alferon hat nur 35 Millionen Euro bezahlt. Dieser Preis ist absolut l\u00e4cherlich. Er wurde mittels Bestechung realisiert. Die KPA (Kosovarische Privatisierungsagentur) f\u00fchrt den Privatisierungsprozess, diese Agentur wurde von der UNMIK gegr\u00fcndet. Daneben gibt es f\u00fcr die Firma Ferronikel ein umfangreiches und sehr g\u00fcnstiges Stromversorgungsabkommen. Ferronikel ben\u00f6tigt ungeheure Strommengen zum Billigpreis und der Stromversorger KEK muss Strom aus Serbien beziehen, um Ferronikel gerecht zu werden. Dies steigert das Defizit beim Stromversorger KEK. Im Jahr 2008 verbuchte die KEK wegen Ferronikel Verluste in der H\u00f6he von 20 Millionen Euro.<\/p>\n<p>Die Ferronikel-ArbeiterInnen f\u00fchrten im Sommer 2008 einen Streik durch. Sie forderten Lohnerh\u00f6hungen und bessere Bedingungen am Arbeitsplatz. Dieser Streik endete nach der Intervention von Hashim Thaci, dem Premierminister von Kosova. Hashim Thaci versprach an einem Runden Tisch, sich f\u00fcr h\u00f6here L\u00f6hne und bessere Arbeitsbedingungen einzusetzen. Nach diesen Zusagen beendeten die Besch\u00e4ftigten den Streik. Nichts von dem, was Thaci versprach, wurde Wirklichkeit. Einige Wochen nach dem Streik wurden zwei Arbeiter der Firma Ferronikel verhaftet. Die Verhaftungen wurden von der Polizei durchgef\u00fchrt. Dabei waren Fernsehteams anwesend. Die Verhaftungen waren Teil der Hauptnachrichten im abendlichen Fernsehprogramm. Die Streikf\u00fchrer wurden beschuldigt, sich an privatem Firmeneigentum vergriffen zu haben.<\/p>\n<h4>Profitschleuder Ferronikel<\/h4>\n<p>Pro Tag wird in Ferronikel im Dreischichtbetrieb ein Wert von einer Million Dollar verarbeitet. GewerkschafterInnen und \u00d6konomen sch\u00e4tzen den Profit, den Ferronikel pro Monat erwirtschaftet, auf einen Betrag zwischen zehn und 15 Millionen Dollar. Jeden Monat werden zwischen 900 und 1.000 Tonnen Nickel gewonnen. Die Kapazit\u00e4ten der beiden Schmelz\u00f6fen liegen bei der Verarbeitung von 45.000 Tonnen pro Jahr. Gegenw\u00e4rtig ist ein v\u00f6llig veralteter Schmelzofen au\u00dfer Betrieb. Es gab f\u00fcr diese gigantischen \u00d6fen fast keinerlei Neuinvestitionen. Der eine Schmelzofen muss jetzt allerdings \u00fcberholt werden, da es fast monatlich zu Explosionen kommt. Insgesamt wurden durch diese Explosionen 36 private H\u00e4user in den letzten beiden Jahren in der N\u00e4he von Ferronikel schwer besch\u00e4digt. Der enorme Profit, welche die Dreckschleuder Ferronikel produziert, kommt im Wesentlichen zwei israelischen Kapitalisten zugute. Dies vermeldete vor einigen Monaten die israelische Tageszeitung \u201eHaaretz\u201c in einem l\u00e4ngeren Artikel. Die Firma Alferon betreibt nur das Management und wird von griechischen Managern gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Die Exporte gehen oftmals \u00fcber Makedonien und Albanien in EU-Staaten. Die deutsche Stahl- und Automobilindustrie ist ein wichtiger Abnehmer von Nickel und Nickelprodukten aus Ferronikel. Ein PR-Sprecher des Unternehmens erkl\u00e4rte vor einiger Zeit: \u201eIch muss sagen, unser Mut wurde bezahlt, weil in der Zwischenzeit der Nickelpreis nach oben gegangen ist, und das ist gut f\u00fcr unsere Firma und unsere Aktion\u00e4re. Ferronikel wird der gr\u00f6\u00dfte Steuerzahler im Kosovo sein, Ferronikel ist die gr\u00f6\u00dfte Privatfirma, die mehr als 1.000 Mitarbeiter hat. 100 Prozent unserer Produkte sind f\u00fcr den Export. Man respektiert uns, weil die wissen, wie wichtig wir f\u00fcr das<\/p>\n<p>ganze Kosovo sind.\u201c Die Region Drenica, in der sich der Nickel-Bergbaukomplex Ferronikel befindet, ist eine der \u00e4rmsten Regionen in Kosova. Dies war vor der Privatisierung so und ist jetzt noch schlimmer. Heute bezahlt Ferronikel fast keine Steuern. Kosova wurde und wird als Steueroase propagiert.<\/p>\n<h4>Der Landhunger von Ferronikel<\/h4>\n<p>Hinter Ferronikel gr\u00e4bt sich die Firma immer weiter in die Landschaft. Drei D\u00f6rfer wurden durch Grabungen voneinander getrennt. Die Dorfbewohner k\u00f6nnen sich nicht mehr regul\u00e4r treffen. Die Firma will das Land der Bauern, deren B\u00f6den brutal vergiftet werden, g\u00fcnstig abnehmen. Vor einem Jahr bot Alferon den Bauern noch 60.000 Euro f\u00fcr den Hektar. Im Jahr 2012 nur noch 40.000 Euro pro Hektar. Die Widerstandskraft der Bauern geht zur Neige, Sie sind voneinander getrennt worden und ihre B\u00f6den sind vergiftet. Letztendlich will Alferon die D\u00f6rfer f\u00fcr einen Apfel und ein Ei erwerben. Die Regierung und die staatlichen Kontrollbeh\u00f6rden Kosovas befinden sich, was Ferronikel angeht, im Tiefschlaf. Die Korruption feiert Urst\u00e4nde.<\/p>\n<p>Das blo\u00dfe Auge auf die B\u00e4ume bei Ferronikel macht sofort die Umweltvergiftung in Drenas deutlich. Entweder sind die B\u00e4ume absolut tot oder sie haben v\u00f6llig unnat\u00fcrliche goldfarbene Bl\u00e4tter. Das Ungeheuer Ferronikel will sich dem privaten Profit zuliebe weiter in die Landschaft fressen. Mensch, Tier und Umwelt sind dem privaten Profit von Alferon unterworfen. Drenas gleicht immer mehr den apokalyptischen Bildern aus der Schlacht von Harmagedon im Johannes-Evangelium.<\/p>\n<h4>Widerstand und Forderungen<\/h4>\n<p>Die Situation in Drenas ist unhaltbar. Einige Arbeiterinnen und Arbeiter treffen sich im \u201eGeheimen\u201c, sie m\u00f6chten \u00fcber Selbstorganisation und Widerstand die Kontrolle \u00fcber die Firma zur\u00fcckgewinnen. Sie fordern \u201edie sofortige Rechenschaftspflicht der Firma \u00fcber die ausgesto\u00dfenen Schadstoffe in die Umwelt, die Ursachen der Arbeitsunf\u00e4lle und der erzielten Gewinne\u201c. Und weiter: \u201eMittels Selbstorganisation gilt es, die Arbeiterkontrolle \u00fcber die Produktion herzustellen. Es darf kein Gesch\u00e4ftsgeheimnis der Firma Alferon geben.\u201c Viele Menschen und ArbeiterInnen in Drenas fordern zudem, Alferon entsch\u00e4digungslos zu enteignen. Ein Arbeiter von Ferronikel erkl\u00e4rte, ohne seinen Namen zu nennen: \u201eDie Kapazit\u00e4ten von Ferronikel m\u00fcssen wieder der<\/p>\n<p>Gesellschaft im Kosova dienen und nicht dem privaten Profit. Dazu bed\u00fcrfen die Arbeiter aber der Unterst\u00fctzung der einfachen Menschen im Kosova und von Arbeitern und Umweltinitiativen aus der gesamten Welt.\u201c<\/p>\n<p>Im Drenica-Gebiet ist die Arbeitslosigkeit sehr hoch. Viele KollegInnen mit einem Verdienst von 300 bis 400 Euro im Monat sind oft die einzige Geldquelle ganzer Familien. Trotz enormen Arbeitsdruck, Ausbeutung und Gesundheitsgef\u00e4hrdung haben die Arbeiter und Arbeiterinnen oftmals Angst vor offensiven<\/p>\n<p>Widerstandsaktionen. Die Besch\u00e4ftigten k\u00f6nnen jederzeit gefeuert werden. Dennoch kann diese Angst \u00fcberwunden werden. Kosova ben\u00f6tigt den Reichtum von Ferronikel in der Hand der gesamten Gesellschaft &#8211; dies ohne Ausbeutung, Umweltverschmutzung und Gesundheitsgef\u00e4hrdung.<\/p>\n<h4>Anhang: Hintergr\u00fcnde zu Ferronikel<\/h4>\n<p>Alferon Management Limited aus London ist eine Management-Gesellschaft zust\u00e4ndig f\u00fcr den Betrieb des International Mineral Resources (IMR) in Kasachstan. International Mineral Resources (IMR) ist eine in Z\u00fcrich ans\u00e4ssiges Holding-Tochterunternehmen der Eurasian Natural Resources Corporation (ENRC), einer der weltweit gr\u00f6\u00dften privaten Bergbau- und Metallindustrie-Gruppe von drei kasachischen Gesch\u00e4ftsleuten Alexander Mashkevich, Patokh Chodiev und Alijan Ibragimov.<\/p>\n<p>Haupteigent\u00fcmer von Alferon sind Alexander Mashkevich und Patokh Chodiev.<\/p>\n<p>Alexander Mashkevich, geboren 1954, ist ein Gesch\u00e4ftsmann und Investor. Er verf\u00fcgt \u00fcber bedeutende Beteiligungen und enge politische Beziehungen in Kasachstan. Er hat sowohl die kasachische und die israelische Staatsb\u00fcrgerschaft, \u201cselten verbringt er mehr als eine Woche pro Monat in Kasachstan.\u201d<\/p>\n<p>Patokh Chodiev, geboren am 15 April 1953, in Jizzakh (Usbekistan), ist ein in London ans\u00e4ssiger usbekischer Oligarch mit belgischer Staatsangeh\u00f6rigkeit, der mit<\/p>\n<p>Alexander Mashkevich und Alijan Ibragimov Teil einer Gruppe von zentralasiatischen Gesch\u00e4ftsleuten sind, die ihr Verm\u00f6gen durch durch Mineralien, \u00d6l, Gas und Banken in Kasachstan gemacht haben. Chodiev ist derzeit Nr. 287 auf der Forbes-Liste der Milliard\u00e4re.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Bilanz des Ausverkaufs vor sechs Jahren<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[43,82],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16184"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=16184"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16184\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=16184"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=16184"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=16184"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}