{"id":15839,"date":"2012-05-25T12:30:09","date_gmt":"2012-05-25T10:30:09","guid":{"rendered":"http:\/\/neu.sozialismus.info\/?p=15839"},"modified":"2012-05-25T12:29:55","modified_gmt":"2012-05-25T10:29:55","slug":"es-gibt-keine-probleme-es-gibt-nur-falsche-entscheidungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2012\/05\/es-gibt-keine-probleme-es-gibt-nur-falsche-entscheidungen\/","title":{"rendered":"Es gibt keine Probleme. Es gibt nur falsche Entscheidungen"},"content":{"rendered":"<p><strong><strong><a href=\"http:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/9783492055055_cover.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-15843 alignleft\" title=\"9783492055055_cover\" src=\"http:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/9783492055055_cover-e1337941740266-560x347.jpg\" alt=\"\" width=\"560\" height=\"347\" \/><\/a>\u00dcber Kristina Schr\u00f6ders unpolitisches Buch \u201eDanke, emanzipiert sind wir selber! <\/strong><\/strong><\/p>\n<p><strong>Es macht keinen Spa\u00df, Kristina Schr\u00f6ders w\u00fctendes Geschreibsel gegen \u201eWeltanschauungsfeministinnen\u201c und \u201eStrukturkonservative\u201c zu lesen. Was genau beide Gruppen ausmacht, und im Unterschied zu was, bleibt unerkl\u00e4rt. Offenbar muss sie sich als CDU-Mitglied von anderen Konservativen abgrenzen und bleibt lieber unstrukturiert. Impressionistisch und schlecht recherchiert schreibt sie mit ihrer Freundin Waldeck auf, was ihnen so einf\u00e4llt. <\/strong><\/p>\n<p><em>von Anna Shadrova, Berlin<\/em><\/p>\n<p>Sie bedient dabei s\u00e4mtliche antifeministischen Klischees: Der Feminismus zwingt die Frauen in den Beruf, g\u00f6nnt ihnen keine lustvolle Sexualit\u00e4t, stiehlt ihnen ihre Entscheidungsfreiheit und macht die wirklich bem\u00fchten und netten M\u00e4nner fertig, denn: \u201e(&#8230;) Wie der chauvinistische Patriarch nimmt auch die feministische Besch\u00fctzerin die Frau nicht auf Augenh\u00f6he wahr. (\u2026) Wenn es in unserer Gesellschaft also einen Ort gibt, an dem die Unterlegenheit der Frau unver\u00e4ndert fortbesteht, dann ist es die Wahrnehmung des Weltanschauungsfeminismus, und das aus gutem Grund: Mit der selbstbestimmten weiblichen Sexualit\u00e4t wankt dessen ganzes Denkgeb\u00e4ude.\u201c (S. 59), und sp\u00e4ter \u201eDie Auflehnung gegen die als Unterdr\u00fcckung empfundene m\u00e4nnliche Vormachtstellung (\u2026) haben Feministinnen Frauen unter dem Motto \u201eDas Private ist politisch\u201c immer wieder als notwendige Bedingung f\u00fcr Gleichberechtigung und Selbstbestimmung ans Herz gelegt. M\u00e4nner sahen sich zu Grundsatzdiskussionen \u00fcber ihre emotionalen Defizite und ihre Blindheit f\u00fcr \u00fcberquellende W\u00e4schek\u00f6rbe gen\u00f6tigt (\u2026). Doch die neue Rolle, die Feministinnen dem Mann antrugen, l\u00f6ste bei selbigem oft eher Fluchtreflexe aus (&#8230;)\u201c (S. 111). Erstaunlich. Ein Blick auf die Geschichte der Frauenbewegung und auf den modernen feministischen Diskurs (z.B. <a href=\"http:\/\/shop.sozialismus.info\/shop\/article_672\/Es-muss-nicht-bleiben-wie-es-ist.html\">hier<\/a> oder hier \u2013 <a href=\"http:\/\/maedchenmannschaft.net\/\">http:\/\/maedchenmannschaft.net\/<\/a>) gen\u00fcgt, um zu wissen, dass hier Halbwahrheiten und Polemiken zur Wissenschaft erhoben werden.<\/p>\n<h4>Schlecht entschieden?<\/h4>\n<p>\u201eIm Lamento \u00fcber Barrieren, die verhindern, dass Frauen dort ankommen, wo sie hinsollen, ger\u00e4t bisweilen in Vergessenheit, dass darunter auch einige Barrieren sind, die sich umschiffen lassen, wenn man den Autopiloten ausschaltet. Dasselbe gilt f\u00fcr M\u00e4nner. Wer Abschied nehmen will vom Diktat der Rollenbilder, muss selbst das Steuer \u00fcbernehmen. Wer seine Mutter- und Vaterrolle selbst bestimmen will, darf sich nicht einer bestimmten Lebensform ergeben, weil sie bequem ist, weil die Umst\u00e4nde es nahelegen, weil es daf\u00fcr steuerliche Vorteile gibt, weil der Chef ein Ignorant ist oder weil andere es erwarten\u201c (S. 206). Interessante Darstellung, wo doch Schr\u00f6der selbst auf \u00fcber 200 Seiten \u00fcber die schwierigen Wahlen lamentiert, die sie treffen musste, um ihr priviligiertes Leben zu gestalten: Da kommt st\u00e4ndig jemand und kritisiert ihre Entscheidungen, egal, ob sie ein Kind kriegen will oder gerade keins hat, und ob sie mit Kind arbeitet oder nicht, einer meckert immer. Gl\u00fccklicherweise hat Schr\u00f6der eine nette Familie, einen netten Mann, eine nette Angela Merkel als Chefin, und nette Eltern und Schwiegereltern, die alle mit anpacken und Schr\u00f6der entlasten, entweder beruflich oder bei der Kinderbetreuung. Wie sch\u00f6n.<\/p>\n<p>Frauen wollen und k\u00f6nnen heute selbst entscheiden, wie sie leben wollen, und alle, die ihnen etwas vorschreiben, sind ideologische Fanatiker. Und: Es geht schon, wenn man sich nur eben anstrengt, Vereinbarkeit herzustellen \u2013 so Schr\u00f6der (Von Waldeck ist im Verlauf des Buches nicht so oft die Rede. Hat sie sich wohl so ausgesucht). Sch\u00f6ne Geschichte, aber was ist mit den anderen, nicht priviligierten Frauen? Mit den 2,6 Millionen, die im Niedriglohnsektor arbeiten und in der finanziellen Not gar nicht entscheiden k\u00f6nnen, in Teilzeit zu arbeiten? Mit denen, die keinen Vollzeitjob finden, oder, umgekehrt, keinen Kita-Platz \u2013 weil es zu wenige gibt? Was ist mit Alleinerziehenden? Was ist mit den Familien, die kein fr\u00f6hliches \u201eDoppelverdiener-Patchwork\u201c (S. 84) mit Teilzeit f\u00fcr Beide eingehen k\u00f6nnen, weil M\u00e4nner in Deutschland im Schnitt weiterhin 23% mehr verdienen als Frauen, und deshalb die finanziellen Verluste f\u00fcr die Familie deutlich h\u00f6her ausfallen, wenn der Mann auch in Teilzeit arbeitet? Macht nichts, sagt Kristina Schr\u00f6der: Wer weniger auf Geld hat, hat ja daf\u00fcr mehr Freizeit. \u201eFrauen sind aber offensichtlich eher bereit und in der Lage, f\u00fcr die Familie auf Chancen im Beruf und im gesellschaftlichen Lebne zu verzichten, w\u00e4hrend M\u00e4nner offensichtlich eher bereit und in der Lage sind, f\u00fcr Beruf und Prestige auf Zeit mit der Familie zu verzichten\u201c (156). &#8211; Eine absurde Vorstellung, die sie mit den 74% Niedrigl\u00f6hnerinnen in der Gastronomie diskutieren sollte. Das ganze Karriere-Gerede kann man sich ohnehin getrost sparen, denn wenige Arbeitende \u2013 M\u00e4nner oder Frauen \u2013 sind auf der Suche nach \u201eKarriere\u201c, sofern man einen normalen Job als Busfahrerin oder Bankkauffrau nicht bereits als \u201eKarriere\u201c bezeichnet.<\/p>\n<h4>Selbst schuld?<\/h4>\n<p>\u201eWann ist ein Mann ein Mann? F\u00fcr die meisten M\u00e4nner (und auch f\u00fcr viele Frauen) ist die Antwort klar. Ob Schatzi, ob B\u00e4rchen, ob Hengst: Die Leistungs- und Erfolgsbilanz des Mannes muss stimmen. Sein Status und sein Selbstverst\u00e4ndnis definieren sich weiterhin \u00fcber seine Visitenkarte, \u00fcber seinen Platz in der Firmenhierarche, \u00fcber seine Kontoausz\u00fcge, \u00fcber die Aufmerksamkeit, die man seinen Erfolgen schenkt \u2013 kurz und gut: \u00fcber seine Performance au\u00dferhalb der Familie\u201c (S. 107) &#8211; Frauen sind selbst Schuld, sie suchen sich einfach aus, dass sie die einkommensschw\u00e4chere Gruppe in der Gesellschaft sind. Schlie\u00dflich verdiene nur in jeder zehnten Beziehung die Frau mehr als der Mann (S. 114). Und jetzt ist auch noch das Gehirn Schuld:\u201eAls erwiesen gilt in der neuro- und evolutionsbiologischen Forschung mittlerweile jedenfalls, dass Frauen und M\u00e4nner sich insbesondere in ihren Motivationsmustern grundlegend unterscheiden \u2013 also nicht im K\u00f6nnen, sondern im Wollen\u201c (S. 164). Schr\u00f6der f\u00e4llt auf den Mythos des \u201enat\u00fcrlichen Unterschieds\u201c herein, als w\u00e4ren nicht alle Entscheidungen auf Grundlage gesellschaftlicher Umst\u00e4nde getroffen. Traurig ist auch ihr mangelndes Verst\u00e4ndnis von neuro- und evolutionsbiologischer Forschung. Erstens sind das zwei weitgehend unterschiedliche Forschungsbereiche, denn was heute im Gehirn passiert ist nicht nur evolutions- sondern auch stark umgebungsabh\u00e4ngig. Und zweitens kann an vielen Stellen, z.B. in der umfassenden Darstellung von Cordelia Fine, \u201eDelusions of Gender\u201c, nachgelesen werden, wie alle Gendereffekte in Studien verschwinden und ver\u00e4ndert werden, je nach Versuchsgestaltung. Als erwiesen gilt da erstmal nix.<\/p>\n<p>Man w\u00fcrde denken, eine Ministerin w\u00e4re politisch. Ist sie aber nicht \u2013 Die Antworten Schr\u00f6ders auf dr\u00e4ngende Fragen der Gleichberechtigung sind nicht etwa, passende Strukturen zu schaffen und f\u00fcr gleiche L\u00f6hne zu sorgen. Das einzige was ihr einf\u00e4llt, sind idealistische Tipps \u00e0 la: \u201eWas uns in Deutschland bisher fehlt, ist einerseits die \u00dcberzeugung, auch als Mutter ein selbstbestimmtes Leben f\u00fchren zu k\u00f6nnen, und andererseits das Vertrauen, dass Selbstverwirklichung die Verantwortung f\u00fcr Familie und Partnerschaft mit einschlie\u00dfen kann\u201c (149) und \u201eH\u00f6ren wir auf, dar\u00fcber zu streiten, wie Menschen leben sollen. Fangen wir an, dar\u00fcber zu reden, wie wir leben wollen \u2013 als Partner, als Eltern, als Berufst\u00e4tige. Das ist der Ausgangspunkt moderner Gesellschaftspolitik\u201c (151). Was genau sich \u00e4ndert, wenn wir aufh\u00f6ren, uns zu streiten, sagt sie nicht.<\/p>\n<h4>Probleme bei der Wurzel packen<\/h4>\n<p>Es ist nicht das Hauptproblem der Frauen in der Gesellschaft, dass sie zwischen verschiedenen Modellen hin- und hergeworfen werden, obwohl es ein Problem ist, dass Frauen oft m\u00fctterlich bzw. v\u00e4terlich behandelt werden und nicht in ihren Entscheidungen ernst genommen werden. Das Hauptproblem ist auch nicht, dass M\u00e4nner oder Familien nicht hilfsbereit genug sind.<\/p>\n<p>Das Problem ist, dass Frauen weiterhin einen gro\u00dfen Anteil an unbezahlter, aber gesellschaftlich notwendiger Arbeit leisten: Hausarbeit und Kindererziehung lasten weiterhin weitgehend auf ihren Schultern. Die Antwort darauf sollte sein, diese Arbeit nicht individuell und nicht unbezahlt leisten zu m\u00fcssen. Ausreichend und kostenlose Kinderbetreuung f\u00fcr alle Altersgruppen w\u00e4ren ein wichtiger Schritt, um Frauen echte Wahlfreiheit zu geben. Auch die Betreuung und Pflege von \u00e4lteren Menschen und Pflegebed\u00fcrftigen ist eine gesellschaftliche Aufgabe, die im Regelfall zus\u00e4tzlich von Frauen geleistet wird \u2013 gute und kostenlose Einrichtungen mit gut bezahltem Personal w\u00e4ren auch hier eine Entlastung und eine Erweiterung der Wahlfreiheit f\u00fcr Frauen. Denkt man das weiter, w\u00e4ren Volksk\u00fcchen und \u00f6ffentliche Einkaufs-, Wasch- und B\u00fcgeldienste ein n\u00e4chster Schritt zur Verteilung der Arbeit.<\/p>\n<p>Das andere Problem ist, dass Frauen weniger verdienen, weil sie oft in Berufen arbeiten, die traditionell als \u201eleichter\u201c eingestuft und schlechter bezahlt werden. Die Erh\u00f6hung der L\u00f6hne in typischen Frauenberufen wie ErzieherIn, Krankenschwester\/-pfleger oder Reinigungskr\u00e4ften bis zur Angleichung an typische M\u00e4nnerberufsgruppen w\u00fcrde die Entscheidung, wer zu Hause bleibt, von materiellen Fragen entkoppeln. Ein sofortiger Mindestlohn von 10\u20ac f\u00fcr alle als erster Schritt zu 12\u20ac und ein Verbot von Leiharbeit w\u00fcrden Familien zus\u00e4tzliche Freiheit und Sicherheit bei der Gestaltung ihrer Lebensweise geben. Da Entscheidungen f\u00fcr oder gegen einen bestimmten Beruf keine rein individuellen sind, sondern von Faktoren wie dem gesellschaftlichen Bild eines Berufs, dem Gruppenzugeh\u00f6rigkeitsgef\u00fchl und den gesellschaftlich relativ einheitlich aufgezwungenen Bildern von M\u00e4nnern und Frauen abh\u00e4ngen, muss der Schritt sein, Berufe gleichzustellen, und nicht die Schuld bei den Benachteiligten zu suchen.<\/p>\n<p>Im Kapitalismus h\u00e4ngen die eigenen M\u00f6glichkeiten am meisten davon ab, ob man Teil der besitzenden Klasse ist oder nicht. Frauen mit Geld haben entsprechend andere M\u00f6glichkeiten als Frauen der Klasse, die arbeiten muss, um ihr Leben zu finanzieren. Das hei\u00dft nicht, dass Frauen grunds\u00e4tzlich unterschiedlich gesehen werden, oder nicht auf \u00e4hnliche Probleme sto\u00dfen \u2013 auch T\u00f6chter reicher Eltern werden bevorzugt in rosa Kleidchen gesteckt, und auch reiche Frauen werden vor Allem als \u201eFreundin von &#8230;\u201c wahrgenommen. Auch in den Vorstandsetagen verdienen Frauen weniger, als M\u00e4nner in vergleichbaren Positionen. Trotzdem k\u00f6nnen sie sich (meist schlecht bezahlte) Reinigungs- und Kinderfrauen leisten und haben mehr M\u00f6glichkeiten, sich dem Druck der Medien und der Gesellschaft hinsichtlich der Erwartungen und auch z.B. des Sch\u00f6nheitsideals zu entziehen oder sich dem Bild anzupassen. Au\u00dferdem: Wie viel Mitleid hat man schon mit einer Frau, die weniger Millionen im Jahr \u201everdient\u201c als ihr Mann, aber immer noch mehr als 90 Prozent der Restbev\u00f6lkerung?<\/p>\n<p>Frauen, die kein Verm\u00f6gen haben, t\u00e4glich arbeiten m\u00fcssen oder die Hausarbeit und Kinderbetreuung leisten, haben dagegen keine M\u00f6glichkeit, sich der doppelten Belastung als bezahlte Arbeitskr\u00e4fte, die den Kapitalisten reich machen, und als unbezahlte Arbeitskr\u00e4fte, die die Gesellschaft wiederherstellen, zu entziehen. Von dieser doppelten Ausbeutung profitieren in erster Linie einige wenige reiche, wei\u00dfe M\u00e4nner und Frauen. Der Gro\u00dfteil der M\u00e4nner, die Teil der Arbeiterklasse sind, wie Frauen auch, profitiert nicht. Im Gegenteil: Durch den hohen Druck, der auf ihnen und allen Familien liegt, und durch den Zwang, die Familie \u201edurchzuf\u00fcttern\u201c wird ihnen Teilhabe am Familienleben entzogen, selbst wenn sie teilnehmen wollen.<\/p>\n<p>Kristina Schr\u00f6der schreibt, dass bei Umfragen, wenig \u00fcberraschend, M\u00e4nner wie Frauen sich k\u00fcrzere Arbeitszeiten w\u00fcnschen (S. 194). Bei vollem Lohn- und Personalausgleich und verbunden mit L\u00f6hnen, von denen man wie frau leben kann, und mit der gesellschaftlichen Aufteilung der Kinderbetreuung, w\u00e4re eine Grundlage geschaffen, auf der Wahlfreiheit wachsen k\u00f6nnte. Aber wie realistisch ist das, noch dazu weltweit, solange die kleine Gruppe reicher M\u00e4nner \u00fcber die Ressourcen und die Produktion entscheidet, und dabei selbst Milliarden und Abermilliarden einsteckt? Und wie sehr wird diese Gruppe darum k\u00e4mpfen, die Menschen weiter in M\u00e4nner und Frauen, wei\u00df und nicht wei\u00df, n\u00fctzlich und unn\u00fctz einzuteilen, damit sie sich nicht gemeinsam wehren, und um selbst von Lohndr\u00fcckerei und Ungerechtigkeit zu profitieren?<\/p>\n<p>Die wirkliche Befreiung der Frau ist Teil der Befreiung der Menschheit von den kapitalistischen Strukturen. Nur gemeinsam k\u00f6nnen wir, Frauen und M\u00e4nner, uns eine neue Welt frei von versteckten und offenen Mechanismen der Benachteiligung erk\u00e4mpfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber Kristina Schr\u00f6ders unpolitisches Buch \u201eDanke, emanzipiert sind wir selber! <\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[32,70],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15839"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15839"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15839\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15839"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15839"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15839"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}