{"id":14795,"date":"2012-04-27T00:00:00","date_gmt":"2012-04-27T00:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=14795"},"modified":"2012-04-27T00:00:00","modified_gmt":"2012-04-27T00:00:00","slug":"14795","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2012\/04\/14795\/","title":{"rendered":"Kirchner verstaatlicht &#214;lkonzern YPF und provoziert damit den Zorn des \r\n      Imperialismus"},"content":{"rendered":"<p>  Protest-Geschrei von spanischer Regierung, REPSOL, EU-Politikern,   lateinamerikanischen Pr&#228;sidenten und anderen h&#246;rt gar nicht mehr auf<\/p>\n<p> <!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <b>Die Ank&#252;ndigung von Argentiniens peronistischer Pr&#228;sidentin, Cristina   Fern&#225;ndez Kirchner, dass 51 Prozent der Anteile des &#214;lkonzerns YPF vom   Staat &#252;bernommen werden, wurde in Argentinien massenhaft begr&#252;&#223;t und als   Schlag gegen den Multi REPSOL verstanden. <\/b><\/p>\n<h4>  <i>von Tony Saunois, CWI (&#8222;Komitee f&#252;r eine Arbeiterinternationale&#8220;,   deren Sektion in Deutschland die SAV ist)<\/i><\/h4>\n<p>  Der spanische Industrieminister Jos&#233; Manuel Soria denunzierte es als   einen Akt der &#8222;Feindseligkeit gegen&#252;ber Spanien, der Konsequenzen haben   wird&#8220;. Rajoy wetterte, es sei ein &#8222;willk&#252;rlicher und feindseliger Akt&#8220;,   der das &#8222;freundschaftliche Klima&#8220; zwischen beiden L&#228;ndern zerst&#246;rt. Die   britische Zeitung &#8222;Financial Times&#8220; erwiderte derlei Meinungen. Der   Leitartikel der Zeitung war &#252;berschrieben mit: &#8222;Ein sch&#228;biger Akt von   Wirtschaftspiraterie&#8220;. Auch wurde die Drohung gemacht, dass Argentinien   unter Umst&#228;nden &#8222;aus den G20-Staaten ausgeschlossen&#8220; werden kann.   Kirchner wurde gewarnt, &#8222;ihr solle nicht erlaubt werden zu vergessen,   dass Aktionen auch Konsequenzen haben&#8220;. (FT 18\/4\/12)<\/p>\n<p>  Der feindselig gestimmte, neoliberale Pr&#228;sident von Chile, Pinera, und   Calderon, der Pr&#228;sident von Mexiko, haben auch in den Chor der Kritik an   Kirchners Vorgehen gegen einen imperialistischen Konzern mit   eingestimmt. Sogar Evo Morales, der bolivianische Pr&#228;sident, hat in   einer reichlich feigen Reaktion gemeint, dass es um eine bilaterale   Frage zwischen zwei Staaten gehe und dass seine Regierung gute   Beziehungen zu REPSOL unterhalte. Seine eigene Regierung musste ganz   &#228;hnliche Angriffe aus Brasilien hinnehmen, als man &#228;hnliche Ma&#223;nahmen   gegen PETROBRAS, den brasilianischen Multi, ergriff!<\/p>\n<p>  Bei der Verstaatlichung von YPF-Anteilen handelt es sich um eine extrem   bedeutsame Entwicklung, die wichtige Folgen auch &#252;ber Argentinien hinaus   hat. Das ist es, was hinter den verschossenen Giftpfeilen steckt, die   gegen Kirchners staatliches Eingreifen geschossen werden. Die   herrschende Klasse hat weltweit Angst, dass damit f&#252;r andere Regierungen   der Pr&#228;zedenzfall geschaffen wurde, im Zuge der sich zuspitzenden   Wirtschaftskrise &#228;hnlich vorzugehen. &#8222;Die Sirenen des Populismus   verf&#252;hren wieder &#8230;&#8220;, so der Titel des Artikels von Mois&#233;s Naim in der   &#8222;Financial Times&#8220; vom 19. April 2012. Diese Entwicklungen in Argentinien   sind eine Vorausnahme dessen, was sich in anderen L&#228;ndern entwickeln   k&#246;nnte, sollte die Weltwirtschaftskrise an Intensit&#228;t weiter zunehmen.   In diesem Zusammenhang geht es um Kennzeichen einer neue &#196;ra.<\/p>\n<p>  Auch wenn es scharfe Anfeindungen und Widerstand gegen &#228;hnliche Schritte   gab, die Hugo Ch&#225;vez in Venezuela in der Vergangenheit vollzog, als   seine Regierung Ma&#223;nahmen gegen TOTAL, BP und CHEVRON ergriff, so wurde   dennoch nicht das Ausma&#223; erreicht, das jetzt und weltweit als Reaktion   gegen Kirchners j&#252;ngstes Eingreifen zu beobachten ist.<\/p>\n<p>  Die internationale Situation ist heute weit kritischer f&#252;r den   Weltkapitalismus als zur Zeit, da Ch&#225;vez gegen oben genannte Konzerne   intervenierte. Die M&#246;glichkeit, dass andere Regierungen gen&#246;tigt sein   k&#246;nnten ebenfalls einzugreifen und dabei sogar noch weiter gehen und   ganze Industriebranchen verstaatlichen k&#246;nnten &#8211; entweder als Ergebnis   des Drucks der Masse der Bev&#246;lkerung oder um zu versuchen die eigenen   Interessen zu verteidigen &#8211; versetzt die herrschende Klasse nun in Angst   und Schrecken.<\/p>\n<h4>  Eine neue Politik der herrschenden Klasse?<\/h4>\n<p>  Das Eingreifen von Kirchner und die Inbeschlagnahme von 51 Prozent der   YPF-Anteile k&#246;nnte eine neue, ver&#228;nderte Situation einl&#228;uten, in der   Regierungen gezwungen sind mit Staatsinterventionen einzugreifen und   damit zu versuchen, die Folgen einer anhaltenden und ernsten Rezession   oder eines &#246;konomischen Abschwungs abzumildern.<\/p>\n<p>  Auch wird damit die Frage aufgeworfen, ob das Mittel der Verstaatlichung   wieder auf der politischen Agenda steht, die die herrschende Klasse   f&#252;rchten und die von der Arbeiterklasse aber eingefordert werden k&#246;nnte.   Von daher sind die Entwicklungen in Argentinien auch im Weltma&#223;stab von   gr&#246;&#223;ter Bedeutung.<\/p>\n<p>  Ein anderer Faktor hierbei sind die geo-politischen Interessen in   Lateinamerika und auf dem amerikanischen Kontinent insgesamt. Der   sp&#252;rbare R&#252;ckgang des Einflusses von Hugo Ch&#225;vez l&#228;sst Raum, den   Kirchner zu f&#252;llen versucht. Der US-Imperialismus verh&#228;lt sich daher   zur&#252;ckhaltender, um Kirchner nicht weiter ins &#8222;populistische Lager&#8220; zu   dr&#228;ngen. Die spanische Zeitung &#8222;El Pa&#237;s&#8220; zitiert einen US-Vertreter nach   dem j&#252;ngsten Gipfeltreffen der amerikanischen Staaten in Kolumbien, der   sagte: &#8222;Wir haben mitunter Differenzen mit Argentinien, aber wir wollen   nicht, dass dies (die Verstaatlichung von YPF) unsere breit angelegte   Zusammenarbeit in wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Fragen   gef&#228;hrdet.&#8220; (El Pa&#237;s 16\/4\/12)<\/p>\n<p>  Die teilweise R&#252;ck-Verstaatlichung von YPF resultiert unmittelbar aus   den desastr&#246;sen Folgen der massenweisen Privatisierungen, die in   Argentinien in den 1990er Jahren vom peronistischen Pr&#228;sidenten Menem   durchgef&#252;hrt wurden. Der traditionelle Peronismus, eine   populist-nationalistische Bewegung, hat eine Politik weitreichender   staatlicher Interventionen angenommen. Menems Richtungswechsel hin zu   Massen-Privatisierungen war hingegen die &#220;bernahme einer neoliberalen   Politik, wie sie in jener Periode weltweit zu beobachten war.<\/p>\n<p>  Es handelte sich um eine derartige Abweichung vom Peronismus, dass man   auch vom &#8222;Menemismus&#8220; sprach. YPF wurde 1992 privatisiert. Wie auch bei   anderen Privatisierungen war das ein Desaster f&#252;r die Massen, bot den   argentinischen Kapitalisten und multinationalen Konzernen wie REPSOL   aber breite M&#246;glichkeiten, die wie die neuen &#8222;Konquistadoren&#8220; nach   Lateinamerika zur&#252;ckkehrten und weite Teile der argentinischen und   lateinamerikanischen Volkswirtschaft aufkauften.<\/p>\n<p>  Diese Privatisierungen waren f&#252;r die Wirtschaft katastrophal. Wie   Kirchner es hervorhob, hat der Mangel an Investitionen und Entwicklung   im &#214;l- und Energiesektor nun dazu gef&#252;hrt, dass Argentinien zum ersten   Mal seit 17 Jahren Benzin und &#214;l importieren musste. Und das trotz der   Entdeckung weiter Gasfelder, die als &#8222;Vaca Muerta&#8220;, die &#8222;tote Kuh&#8220;   bezeichnet werden. &#8222;Diese entleerte Politik einer Nicht-Produktion und   ohne Erforschungen hat uns in der Praxis und aufgrund der   Gesch&#228;ftspolitik zu einem unrentablen Land gemacht; nicht, weil uns   Ressourcen fehlen.&#8220;, so eine der Rechtfertigungen, die Kirchner gab, um   die Mehrheit der Aktien von YPF zu &#252;bernehmen. (El Pa&#237;s 17\/4\/12)<\/p>\n<p>  In der j&#252;ngsten Phase sind die ehedem privatisierten &#8222;AEROLINEAS   ARGENTINAS&#8220;, Elektrizit&#228;tskonzerne und einige andere Unternehmen   ebenfalls r&#252;ck-verstaatlicht worden, was teilweise aus vergleichbaren   Gr&#252;nden geschah.<\/p>\n<p>  Dieser Politikwechsel der Regierung Kirchner kam, nachdem eine scharfe   Verlangsamung in der Wirtschaft zu verzeichnen war, die Inflation stieg,   K&#252;rzungen vollzogen wurden und die Arbeitslosigkeit stieg. In gewisser   Weise sagte sie, dass der Staat eingreifen muss, wenn die   Privatwirtschaft die grundlegende Versorgung nicht gew&#228;hrleisten kann.   Wie dem auch sei: Trotz der Erg&#252;sse feindseliger &#196;u&#223;erungen seitens der   Vertreter des Kapitalismus und Imperialismus hat Kirchner keine   sozialistische Verstaatlichung durchgef&#252;hrt.<\/p>\n<h4>  Trotzki und Mexiko 1938<\/h4>\n<p>  Im M&#228;rz 1938 verstaatlichte die mexikanische, radikal-populistische   Regierung unter der F&#252;hrung von L&#225;zaro C&#225;rdenas   anglo-amerikanisch-niederl&#228;ndische &#214;lkonzerne. Trotzki wandte ein, dass   dieser Schritt unterst&#252;tzt werden sollte, dass die Gewerkschaften und   die Arbeiterklasse aber f&#252;r demokratische Kontrolle und Gesch&#228;ftsf&#252;hrung   durch die Besch&#228;ftigten in der neuen staatlichen &#214;l-Industrie k&#228;mpfen   m&#252;ssten, weil die Verstaatlichung nicht auf sozialistischer Grundlage   durchgef&#252;hrt wurde. Dieser Ansatz beinhaltet auch eine Lehre f&#252;r das   Argentinien von heute.<\/p>\n<p>  &#196;hnlich gingen auch britische MarxistInnen vor, als sie nach dem Zweiten   Weltkrieg mit der Verstaatlichung der Minen, der Eisenbahn und sp&#228;ter   auch anderer Branchen durch Regierungen der &#8222;Labour&#8220;-Partei konfrontiert   waren: Sie forderten demokratische Kontrolle und Gesch&#228;ftsf&#252;hrung durch   die ArbeiterInnen. Konkret schlugen sie vor, dass die Leitungsgremien   dieser Unternehmen zu einem Drittel mit VertreterInnen der   Industrie-Gewerkschaften, zu einem weiteren Drittel und zur Vertretung   der Interessen der breiteren Arbeiterklasse mit VertreterInnen des   Gewerkschaftsbunds TUC sowie schlie&#223;lich zum letzten Drittel mit   VertreterInnen der Regierung besetzt sein sollten.<\/p>\n<p>  Kirchners Teil-Verstaatlichung war genug, um von der herrschenden Klasse   den Zorn hervorzurufen. Das verk&#246;rpert nicht einfach einen   Politikwechsel der Regierung. Es geht um einen Politikwechsel der ganzen   Kirchner-Dynastie. Diese war nie ein Freund von argentinischer   Arbeiterklasse und den Armen. Ihr Amtsvorg&#228;nger und verstorbener   Ehemann, N&#233;stor Kircher, war 1992 leidenschaftlicher Unterst&#252;tzer der   YPF-Privatisierung. Er verkaufte f&#252;nf Prozent der von der patagonischen   Provinz Santa Cruz, von der er 1999 Gouverneur war, gehaltenen   YPF-Anteile an REPSOL.<\/p>\n<p>  Weil REPSOL seine Anteile an YPF auf 99 Prozent ausweitete, vertrat   Kirchner dann eine Politik der &#8222;Argentinisierung&#8220; und bestand darauf,   dass ein bestimmter Prozentsatz von argentinischen Interessen geleitet   werden sollte. Das Ergebnis war, dass die argentinische Gruppe   &#8222;Peterson&#8220;, die der Familie Eskenazi geh&#246;rt, 25 Prozent der YPF-Anteile   erhielt. Diese werden von der j&#252;ngsten Teil-Verstaatlichung nicht   ber&#252;hrt.<\/p>\n<p>  In der Regierung h&#228;ufen die Kirchners ein Verm&#246;gen an. Als N&#233;stor   Kirchner 2003 zum Pr&#228;sidenten gew&#228;hlt wurde, wurde das Verm&#246;gen des   Ehepaares auf 2,35 Millionen US-Dollar gesch&#228;tzt. Einmal im Amt schoss   der Reichtum der Kirchners um schwindelerregende 900 Prozent in sieben   Jahren in die H&#246;he. Als N&#233;stor Kirchner 2010 starb, besa&#223;en die beiden   18 Millionen US-Dollar mit 27 H&#228;usern, Apartments, Gesch&#228;ften und   Hotels, die auf ihren Namen liefen. 2003 noch hatte die Familie in der   patagonischen Ortschaft El Calafate keine gesch&#228;ftlichen Interessen.   Doch 2010 schon geh&#246;rten den Kirchners 60 bis 70 Prozent der   Lokalwirtschaft.<\/p>\n<p>  Bei den von Cristina Kirchner ergriffenen Schritte, die in Argentinien   immens popul&#228;r sind, handelt es sich um kapitalistische   Staatsinterventionen, um die Energiekrise zu versuchen in den Griff zu   bekommen. Teilweise wurde deshalb so vorgegangen, weil so das   Energiedefizit und das Versagen von REPSOL aufgefangen wird, die   Industrie weiterzuentwickeln. Es handelt sich dabei aber auch um ihren   Versuch, vor dem Hintergrund wirtschaftlichen R&#252;ckgangs und der Angriffe   aus die Arbeiterklasse Unterst&#252;tzung zu gewinnen. Sie hat damit   versucht, Erinnerungen an die radikal-populistische und nationalistische   Peronistin Evita Peron hervorzurufen und die jetzigen Ma&#223;nahmen deshalb   vor dem Bild einer l&#228;chelnden Evita und unter Anwesenheit der &#8222;Madres de   la Plaza&#8220; (den M&#252;ttern der tausenden, w&#228;hrend der Milit&#228;rdiktatur   Verschwundenen) verk&#252;ndet.<\/p>\n<p>  Dieses Eingreifen zeigt wie die herrschende Klasse gezwungen werden   kann, ihre Politik zu &#228;ndern und staatliche Intervention zu   unterst&#252;tzen, wenn sie gen&#246;tigt ist, so zu handeln oder andernfalls die   eigene Macht bedroht zu sehen. Indem sie so gehandelt hat, hat Kirchner   den Interessen des spanischen Imperialismus und seinem multinationalen   Konzern REPSOL einen kleinen Schlag versetzt. Indem sie so gehandelt   hat, hat sie das Gespenst weiterer und schwererer Schl&#228;ge in anderen   L&#228;ndern heraufbeschworen und die Frage der Verstaatlichung zur&#252;ck auf   die politische Agenda gebracht. Dies hat die herrschende Klasse weltweit   in Angst und Schrecken versetzt. Die Forderung nach Verstaatlichung muss   jetzt von den Arbeiterorganisationen weltweit aufgebracht werden. Es ist   ein positiv, dass das linke Wahlb&#252;ndnis IU in Spanien sich gegen die   spanische Regierung stellt und das Recht der argentinischen Regierung   verteidigt, YPF zu verstaatlichen.<\/p>\n<p>  Wobei der Erwerb von 51 Prozent der YPF-Anteile noch kein Hinweis auf   eine &#8222;sozialistische Verstaatlichung&#8220; sind. Dies wurde von Kirchner   h&#246;chst selbst klar gemacht, als sie sagte: &#8222;Das Modell ist nicht   Verstaatlichung, das ist klar, aber die R&#252;ckgewinnung der Souver&#228;nit&#228;t   und Kontrolle &#252;ber das Funktionieren der &#214;konomie.&#8220; (El Pa&#237;s 17\/4\/12)<\/p>\n<p>  Das CWI missbilligt den Protest der imperialistischen und   kapitalistischen Politiker. Wir unterst&#252;tzen alle echten, gegen den   Imperialismus gerichteten Ma&#223;nahmen. Wir fordern, dass wirkliche   Ma&#223;nahmen gegen die imperialistische Dominanz der Wirtschaft und der   nationalen Kapitalisten ergriffen werden, die die Bev&#246;lkerung   Argentiniens ausbeutet. Deshalb unterst&#252;tzen wir auch eine   demokratisch-sozialistische Verstaatlichung des gesamten Energiesektors.   F&#252;r die Verstaatlichung von REPSOL, aller multi-nationalen Konzerne und   des ganzen Gesch&#228;ftsbereichs von YPF. Dabei sollen Entsch&#228;digungen nur   auf der Grundlage bewiesener Bed&#252;rftigkeit erfolgen. Der verstaatlichte   Energiesektor sollte danach dann auf demokratische Art und Weise durch   die arbeitenden Menschen in Argentinien und als Teil eines   demokratischen Plans der Gesamtwirtschaft organisiert werden. Grundlage   daf&#252;r muss die Verstaatlichung der Schl&#252;sselindustrien und des   Finanzsektors sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Protest-Geschrei von spanischer Regierung, REPSOL, EU-Politikern,<br \/>\n      lateinamerikanischen Pr&#228;sidenten und anderen h&#246;rt gar nicht mehr auf\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[41],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14795"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14795"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14795\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14795"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14795"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14795"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}