{"id":14788,"date":"2012-04-21T00:00:00","date_gmt":"2012-04-20T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/.\/?p=14788"},"modified":"2014-03-27T11:57:29","modified_gmt":"2014-03-27T10:57:29","slug":"14788","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2012\/04\/14788\/","title":{"rendered":"DIE LINKE Spandau: Von k\u00e4mpferischen Gewerkschaften und einer richtigen       Arbeiterpartei"},"content":{"rendered":"<p>Diskussionsveranstaltung von DIE LINKE Berlin, Bezirksverband Spandau, zum Thema prek\u00e4re Besch\u00e4ftigung mit den Genossen L.H. und Ren\u00e9 Kiesel<\/p>\n<p><!--more--><br \/> \u00a0<\/p>\n<p><b>Mit den Aktivisten aus dem CFM-Streik und dem Solidarit\u00e4tskomitee<br \/> wurde dar\u00fcber diskutiert, wie sich am Beispiel der CFM die prek\u00e4re<br \/> Besch\u00e4ftigung auswirkt, wie dagegen gek\u00e4mpft werden kann und wer daf\u00fcr<br \/> verantwortlich ist. VertreterInnen der IG BAU und SPD, die eingeladen<br \/> waren, mieden die Konfrontation mit ihrer Politik.<\/b><\/p>\n<h4><i>von Ren\u00e9 Kiesel, Berlin<\/i><\/h4>\n<p>Nach einer kurzen Vorstellungsrunde und einigen einleitenden Worten zur<br \/> Situation an der CFM und dem Streik, ging die Diskussion schnell zu<br \/> Grundlegenden Fragen \u00fcber. Es wurde dar\u00fcber geredet, wie es \u00fcberhaupt zu<br \/> einer derartigen Ausweitung des Niedriglohnsektors und der Leiharbeit<br \/> kommen konnte und wie die Gewerkschaften dagegen k\u00e4mpfen sollten. Das<br \/> warf schnell die Perspektive auf, welche Gewerkschaften eigentlich<br \/> gebraucht werden: k\u00e4mpferische Gewerkschaften mit innerer Demokratie und<br \/> einer anderen F\u00fchrung, die rechenschaftspflichtig, transparent ist und<br \/> nicht mehr als einen durchschnittlichen Facharbeiterlohn verdient als<br \/> Gegensatz zu der abgehobenen F\u00fchrung, die schon lange nicht mehr die<br \/> Interessen ihrer Mitglieder vertritt.<\/p>\n<p>Eine Gewerkschaft, in der die Basis die wichtigen politischen<br \/> Entscheidungen trifft und die vor allem politische Forderungen wie einen<br \/> Mindestlohn von zehn Euro und den politischen Streik wieder auf die<br \/> Agenda nimmt (und das nicht nur auf dem Papier).<\/p>\n<p>Das f\u00fchrte zur Problemstellung, wie man in den Gewerkschaften denn f\u00fcr<br \/> eine solche Ver\u00e4nderung k\u00e4mpfe. In der Diskussion kristallisierte sich<br \/> durch verschiedene Beitr\u00e4ge heraus, dass es nur geht, indem die Bindung<br \/> der Gewerkschaftsf\u00fchrung an SPD (oder auch Gr\u00fcne im Falle von ver.di)<br \/> durchbrochen wird und gewerkschaftliche AktivistInnen gemeinsam eine<br \/> Arbeiterpartei mit einem klar sozialistischem Programm aufbauen m\u00fcssen,<br \/> um auf und in die Gewerkschaften zu wirken. Allgemein stellte sich die<br \/> Aufgabe, die Arbeiterbewegung als Ganzes wieder aufzubauen, wobei in der<br \/> Diskussion auch zu Tage trat, dass der Reformismus zwangsl\u00e4ufig in eine<br \/> Sackgasse geraten muss, da er immer wieder erk\u00e4mpfte Verbesserung<br \/> innerhalb des System verteidigen muss und sich die gewerkschaftlichen<br \/> Akteure dabei auf Verhandlungen mit der Kapitalistenklasse einlassen<br \/> m\u00fcssen. Das f\u00fchre entweder zu Korrumpierung oder zu einer Entt\u00e4uschung.<br \/> Daher d\u00fcrfe man nicht im Rahmen dieses Systems verbleiben, sondern m\u00fcsse<br \/> eine Alternative aufzeigen den Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft<br \/> im Interesse der Masse der Menschen, vor allem der Arbeiterklasse.<\/p>\n<p>Das Fazit dieses Abends: die Aufgabe der Anwesenden ist es, als Linke<br \/> mit dem richtigen Programm in den Gewerkschaften f\u00fcr deren Ver\u00e4nderung<br \/> zu k\u00e4mpfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Diskussionsveranstaltung von DIE LINKE Berlin, Bezirksverband Spandau,<br \/>\n      zum Thema prek&#228;re Besch&#228;ftigung mit den Genossen L&#225;szl&#243; Hubert und Ren&#233;<br \/>\n      Kiesel\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[75,25],"tags":[262],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14788"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14788"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14788\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14788"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14788"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14788"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}