{"id":14771,"date":"2012-04-05T00:00:00","date_gmt":"2012-04-05T00:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=14771"},"modified":"2012-04-05T00:00:00","modified_gmt":"2012-04-05T00:00:00","slug":"14771","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2012\/04\/14771\/","title":{"rendered":"&#220;berw&#228;ltigender Sieg von George Galloway bei den Nachwahlen in Bradford"},"content":{"rendered":"<p>  Das Potential f&#252;r Anti-K&#252;rzunspolitik best&#228;tigt sich<\/p>\n<p> <!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<h4>  Leitartikel des &#8222;Socialist&#8220;, Wochenzeitung der &#8222;Socialist Party&#8220;   (Schwesterorganisation der SAV und Sektion des CWI in England und Wales)<\/h4>\n<p>  Eigentlich war es eine Woche, in der die britischen Sozialdemokraten von   &#8222;New Labour&#8220; ohne jegliches eigenes Zutun von den vielfachen Krisen der   konservativ-liberalen Regierungskoalition profitieren konnten. Vor allem   gab es den Haushalt vom Tory-Finanzminister Osborne, der im Sinne der   Reichen daherkommt, den &#8222;Cash f&#252;r Cameron&#8220;-Skandal, der den britischen   Premier in Bedr&#228;ngnis brachte, und die langen Schlangen vor den   Tankstellen.<\/p>\n<p>  Doch dann kam das Erdbeben, das durch den &#252;berraschenden Sieg von George   Galloway bei den Nachwahlen im Bezirk Bradford West ausgel&#246;st wurde.<\/p>\n<p>  Nach dreiw&#246;chigem Wahlkampf erhielt Galloway mehr Stimmen als alle   Kandidaten der anderen Parteien auf dem Wahlzettel zusammen! Mit 18.341   Stimmen blieb eine L&#252;cke von mehr als 10.000 Stimmen zum Kandidaten der   sozialdemokratischen &#8222;Labour Party&#8220;.<\/p>\n<p>  &#8222;Labour&#8220; geriet ins Taumeln und verharrt seitdem im Schockzustand als   klar wurde, dass ihr Stimmenanteil im Vergleich zu 2010 um 20 Prozent   einbrach. Vor zwei Jahren noch hatte man mit einer komfortablen Mehrheit   von 5.000 Stimmen diesen Bezirk f&#252;r sich entscheiden k&#246;nnen, jetzt   verlor man dort einen Sitz im Parlament.<\/p>\n<p>  Die F&#252;hrungsriege von &#8222;Labour&#8220;, von der einige w&#228;hrend des Wahlkampfs   auch nach Bradford gekommen waren, ist derma&#223;en von gestern mit ihrer   Sichtweise, dass sie einen Sieg ihres Kandidaten als sicher darstellte &#8211;   sogar noch, als die Wahllokale bereits geschlossen hatten. Nun aber hat   &#8222;Labour&#8220; einen Wahlbezirk verloren, den man seit 38 Jahren inne hatte.<\/p>\n<p>  Das Ergebnis der konservativen &#8222;Tories&#8220; viel ebenfalls dramatisch   schlechter aus und ging um 10.000 Stimmen auf 23 Prozent zur&#252;ck. Und die   &#8222;Liberal-Demokraten&#8220; schnitten so schlecht ab, dass sie sogar ihre   staatliche Wahlkampfunterst&#252;tzung verloren.<\/p>\n<p>  Dieses Ergebnis ist wie ein Blutsturz f&#252;r die etablierten Parteien und   eine stellt eine scharfe Ablehnung ihrer Politik der Sparpakete sowie   der Kriegse gegen Irak und Afghanistan dar.<\/p>\n<p>  Nur vier von zehn Stimmen gingen an &#8222;Labour&#8220;, Konservative und   &#8222;Liberal-Demokraten&#8220;. Diese Stimmung beschr&#228;nkt sich nicht allein auf   Bradford. Eine k&#252;rzlich durchgef&#252;hrte landesweite Umfrage von &#8222;YouGov&#8220;   verr&#228;t sinkende Zustimmung f&#252;r die f&#252;hrenden K&#246;pfe aller drei Parteien.   Das Resultat ist ein negativer Grad an Zustimmung, den der Psychologe   Mike Smithson als &#8222;ziemlich au&#223;ergew&#246;hnlich&#8220; beschreibt, und den er   keiner anderen historischen Epoche in der neueren Geschichte zuordnen   kann. Niemals zuvor hatten alle drei Parteichefs gleichzeitig eine   derart niedrige Zustimmungsquote.<\/p>\n<p>  Galloway interpretierte seinen Erfolg als Ergebnis der &#8222;massiven   Unzufriedenheit mit dem politischen System [&#8230;] und den gro&#223;en   politischen Parteien&#8220;.<\/p>\n<p>  &#8222;Wenn ein Po drei Backen h&#228;tte, dann w&#228;ren es immer noch drei Backen   desselben Pos. Sie unterst&#252;tzen dieselben Sachen, dieselben Kriege,   dieselbe neoliberale Politik, um die Armen &#228;rmer zu machen, im Sinne der   kriminellen Machenschaften der reichen Leute&#8220;.<\/p>\n<p>  Er wies auch auf die Probleme in Bradford hin: &#8222;Eine faule Kombination   aus Gleichg&#252;ltigkeit, Inkompetenz und Opportunismus unter der Herrschaft   einer Clique sind der Grund f&#252;r den Niedergang Bradfords. [&#8230;] Sogar in   den 13 Jahren der &#8222;&gt;New Labour-Regierung ging es bergab [&#8230;] Jetzt   besteht f&#252;r die Stadt die Gefahr in den sado-monetaristischen   Sparpaketen der Con-Dem-Koalition zu versinken.&#8220; (Guardian, 31.3.12).   (&#8222;to condemn = verachten; Ein Wortspiel, mit dem die Haltung gegen&#252;ber   der konservativ\/liberal-demokratischen Regierungskoalition zum Ausdruck   gebracht wird; Anm. d. &#220;bers.)<\/p>\n<p>  Bradford hat ein heruntergekommenes Stadtzentrum und eine geschlossene   Stadtbibliothek. Die Stadt rangiert bei der Arbeitslosigkeit im   Vereinigten K&#246;nigreich auf Platz zw&#246;lf. Die Jugendarbeitslosigkeit hat   sich in den letzten drei Jahren verdreifacht und die st&#228;dtischen Schulen   stehen am Ende der landesweiten Rankings.<\/p>\n<p>  Eine Stimme f&#252;r Galloway wurde als Weg gesehen, gegen diese Verluste   protestieren zu k&#246;nnen und seinen wichtigsten Wahlkampfforderungen   zuzustimmen: gegen die &#8222;Zertr&#252;mmerung&#8220; des NHS (das Gesundheitssystem   Gro&#223;britanniens; Erg. d. &#220;bers.), den Mangel an Zahn&#228;rzten, die dem NHS   unterliegen, gegen Schulgeb&#252;hren und f&#252;r die Verschrottung des   Europ&#228;ischen W&#228;hrungsabkommens, sowie f&#252;r seine starke Antikriegshaltung.<\/p>\n<p>  Es war eine Reaktion auf die falschen Versprechungen der etablierten   Parteien und ihr Mangel an L&#246;sungsvorschl&#228;gen f&#252;r die akuten Probleme,   von denen ArbeiterInnen und junge Leute betroffen sind.<\/p>\n<p>  George Galloway wurde von vielen als jemand angesehen, der im Vergleich   zu den anderen &#8222;die Wahrheit sagt&#8220; und &#8222;f&#252;r Gerechtigkeit k&#228;mpft&#8220;.<\/p>\n<p>  Die Art und Weise, wie er 2005 lautstark gegen US-Senatoren in puncto   Irak aufgetreten ist, hat Eindruck hinterlassen.<\/p>\n<p>  Der Kandidat der &#8222;Labour&#8220;-Partei, Imran Hussain, ist Moslem asiatischer   Abstammung in einem Wahlkreis mit rund 38 Prozent der Stimmberechtigten,   die einen vergleichbaren Hintergrund haben. F&#252;r viele von ihnen geh&#246;rt   er aber einem anderen Lager an.<\/p>\n<p>  Er war stellvertretender Vorsitzender des Stadtrats, der massive   K&#252;rzungen umgesetzt hat; darunter auch der Verlust von bis zu 1.000   Arbeitspl&#228;tzen. Und er hat die milit&#228;rische Pr&#228;senz Gro&#223;britanniens in   Afghanistan verteidigt.<\/p>\n<p>  Seine politischen Ans&#228;tze waren so unhaltbar, dass er im Wahlkampf   &#246;ffentliche Debatten mit den anderen Kandidaten ablehnte.<\/p>\n<p>  F&#252;r Galloway indes dr&#228;ngten sich mehr als 1000 Leute in eine Halle, um   dabei zu sein wie er f&#252;r einen n&#246;tigen Wechsel f&#252;r Bradford sprach.<\/p>\n<p>  Seine Seite bei &#8222;Facebook&#8220; hatte mehr als 82.000 &#8222;follower&#8220; und er bat   die Leute dringend soziale Netzwerke zu nutzen und einfach SMSen an alle   in den jeweils vorhandenen Adressb&#252;chern zu schreiben, um sie davon zu   &#252;berzeugen, am Wahltag ihre Stimme f&#252;r ihn abzugeben.<\/p>\n<h4>  Spaltende Politik?<\/h4>\n<p>  Die &#8222;Socialist Party&#8220; (Schwesterorganisation der SAV und Sektion des CWI   in England und Wales) hat Galloway und seine Partei namens &#8222;Respect&#8220; in   der Vergangenheit h&#228;ufiger daf&#252;r kritisiert, einen zu eng gefassten   Ansatz zu vertreten und zu begrenzte Aufrufe zu machen, die sich in   erster Linie an Muslima und Moslems richten. Das galt vor allem f&#252;r die   ehemalige Hochburg von &#8222;Respect&#8220;, den Londoner Stadtteil Tower Hamlets,   wo man zw&#246;lf Stadtr&#228;te plus Galloway selbst als Parlamentsabgeordneten   f&#252;r die Bezirke Bethnal Green and Bow hatte, nachdem er eine Mehrheit   von 10.000 Stimmen des &#8222;Labour&#8220;-Abgeordneten Oona King kippen konnte.<\/p>\n<p>  In Bradford West jedoch betonte er wiederholt, &#8222;alle&#8220; gegen die die   Angriffe der Sparpakete vertreten zu wollen, und er machte einen   unverbl&#252;mten Aufruf zum Abzug der britischen Soldaten aus Afghanistan.   Wobei er sich sowohl an hellh&#228;utige Familien der Arbeiterklasse wandte   als auch an asiatische.<\/p>\n<p>  Er kritisierte scharf die &#8222;village politics&#8220; im Wahlkampf von &#8222;Labour&#8220;   (gemeint ist der Ansatz, sich mit speziell auf deren Belange gem&#252;nzten   Inhalten an die ethnischen Minderheiten zu wenden; Anm. d. &#220;bers.) die   in hohem Ma&#223;e auf Netzwerke in der asiatischen Community aufbaute und   die Geschichte, als moslemische Respektspersonen seine politischen   Positionen verdreht wurden.<\/p>\n<p>  Au&#223;erdem wandte er sich gegen das Argument, man m&#252;sse den   &#8222;Labour&#8220;-Kandidaten w&#228;hlen, weil dieser aus Bradford komme: &#8222;Was habt   ihr davon, wenn ihr f&#252;r jemanden von hier stimmt, dessen Vater vor 50   Jahren aus demselben Ort kam wie euer Vater?&#8220;.<\/p>\n<p>  &#8222;Wenn ich von hier k&#228;me, dann w&#228;re es mir peinlich, all die Probleme   hier in dieser Stadt sehen zu m&#252;ssen und dabei nur sagen zu k&#246;nnen,   w&#228;hlt mich, weil ich ein Politiker von hier bin. Diese Politiker von   hier sind das Problem und nicht die L&#246;sung.&#8220;<\/p>\n<p>  Diese Aussagen fielen in der asiatischen Arbeiterklasse-Community auf   fruchtbaren Boden, vor allem unter den jungen Leuten.<\/p>\n<p>  Mehr als die H&#228;lfte der britischen Menschen asiatischer Abstammung leben   in Armut und leiden besonders unter Arbeitslosigkeit.<\/p>\n<p>  Das Ergebnis dieser Nachwahl zeigt, dass sie jetzt die traditionell   vorhandene Unterst&#252;tzung ihrer Communities f&#252;r die &#8222;Labour&#8220;-Partei stark   in Zweifel ziehen und offen sind, wenigstens aus Protest gegen die   K&#252;rzungspolitik auch von &#8222;New Labour&#8220; zu stimmen.<\/p>\n<p>  Eine Schw&#228;che bei Galloways Wahlkampf war allerdings, dass er sich   hinsichtlich der &#8222;Labour Party&#8220; konfus ausdr&#252;ckte.<\/p>\n<p>  Trotz der Verurteilung der K&#252;rzungspolitik von &#8222;Labour&#8220; und gegen ihre   Unterst&#252;tzung der imperialistischen Kriege, sagte er, dass er nur   deshalb nicht Mitglied der &#8222;Labour Party&#8220; ist, weil die Partei ihn   ausgeschlossen hat. &#8222;Ich stehe f&#252;r &gt;Labour, nicht f&#252;r &gt;New Labour&#8220;,   erkl&#228;rte er in seinem Flugblatt. (In den 1990er Jahren r&#252;ckte die   &#8222;Labour Party&#8220; unter Tony Blair vom Mittel des Klassenkampfs und dem   Fernziel des Sozialismus ab, und der Begriff &#8222;New Labour&#8220; hielt Einzug;   Anm. d. &#220;bers.)<\/p>\n<p>  Anstatt also eine klare Aussage zu machen wie die &#8222;Socialist Party&#8220;,   dass einen neue Massen-Arbeiterpartei dringend aufgebaut werden muss, um   ArbeiterInnen eine politische Stimme zu geben, nahm er diesbez&#252;glich   eine mehrdeutige Haltung ein.<\/p>\n<p>  Auch hat &#8222;Respect&#8220; es bisher leider nicht vermocht, eine solide und   wachsende aktive Mitgliedschaft auf dauerhafter Grundlage aufzubauen.<\/p>\n<p>  Die Partei litt und leidet aufgrund der Tatsache, dass sie keinen   &#252;berwiegend auf Klassenbasis ruhenden Ansatz vertritt, unter politischen   Schwierigkeiten. Auch hat sie bislang keine Wurzeln in der   Gewerkschaftsbewegung schlagen k&#246;nnen.<\/p>\n<p>  In Tower Hamlets wurden die meisten errungenen politischen Positionen   teilweise deshalb wieder verloren, weil man eine Reihe von Stadtr&#228;ten   hatte, die diesen Standpunkt nicht vertraten. Und 2007 litt man   nat&#252;rlich unter der Spaltung, bei der man sich von der SWP und anderen   trennte.<\/p>\n<h4>  Aussichten f&#252;r die Linke<\/h4>\n<p>  Ungeachtet der Kritik, die SozialistInnen an &#8222;Respect&#8220; und Galloway &#252;ben   m&#252;ssen, ist der Erfolg von Bradford West von hoher Bedeutung und ein   Indiz f&#252;r das Potential, das sich f&#252;r gegen die K&#252;rzungen und die gro&#223;en   Parteien antretende Kandidaten er&#246;ffnet und bei Wahlen besteht.<\/p>\n<p>  Zwar ist es leichter in einer Nachwahl f&#252;rs Parlament Proteststimmen zu   bekommen als bei einer Parlamentswahl selbst. Aber die gro&#223;e   Abgeneigtheit gegen die drei gro&#223;en Parteien ist erstens langfristig und   zweitens weit verbreitet. Beweis hierf&#252;r ist die Tatsache, dass bei den   letzten Parlamentswahlen niemand von ihnen eine Mehrheit erringen konnte.<\/p>\n<p>  Das zeigte sich auch im vergangenen Jahr in Schottland, als die   &#8222;Scottish National Party&#8220; (SNP) die Mehrheit im Regionalparlament   erringen konnte.<\/p>\n<p>  Die Lib-Dems (&#8222;Liberaldemokraten&#8220;; Erg. d. &#220;bers.) waren in der   Vergangenheit immer Nutznie&#223;er von Proteststimmen gegen die &#8222;Tories&#8220;   oder &#8222;Labour&#8220;, aber jetzt sieht das anders aus, weil die Lib-Dems an   einer brutalen K&#252;rzungsregierung beteiligt sind.<\/p>\n<p>  Die Nachwahlen von Bradford West sind &#8211; wie die &#8222;Socialist Party&#8220; an   anderer Stelle bereits wiederholt gesagt hat, ebenfalls Indiz daf&#252;r,   dass nach der Zustimmung zu den K&#252;rzungen der Regierung   &#8222;Labour&#8220;-Kommunalr&#228;te nicht mehr als unschuldig angesehen werden.<\/p>\n<p>  Dies zeigt das wachsende Potential f&#252;r KandidatInnen, die sich auf   lokaler Ebene gegen K&#252;rzungen einsetzen und f&#252;r die bevorstehenden   Kommunalwahlen im Mai ein wichtiger Faktor ist.<\/p>\n<p>  &#8222;Respect&#8220; hat entschieden, im Mai in Bradford zu den Kommunalwahlen   anzutreten. Und ihre Chancen sind gut, wenn sie dabei bleiben, s&#228;mtliche   K&#252;rzungen abzulehnen &#8211; verbal und in der Praxis.<\/p>\n<p>  &#220;berall im Land wird es viele weitere KandidatInnen geben, die sich   gegen die K&#252;rzungen wenden; darunter mehr als 100 KandidatInnen der   &#8222;Trade Unionist and Socialist Coalition&#8220; (TUSC), die momentan noch von   den Mainstream-Medien geflissentlich ignoriert werden.<\/p>\n<p>  Die Medien behaupten gr&#246;&#223;tenteils, dass es sich bei Bradford West um   eine Ausnahme handelt. Dabei wird dann immer betont, dass es &#8222;keine   anderen George Galloways&#8220; gibt und dass er die einzige Galionsfigur der   Linken sei.<\/p>\n<p>  Hierbei handelt es sich allerdings um eine bewusste Falschaussage. Tony   Mulhearn war in den 1980er Jahren eines der &#8222;Aush&#228;ngeschilder&#8220; des   Kampfes des Stadtrats von Liverpool gegen die K&#252;rzungen der damaligen   Thatcher-Regierung. Jetzt tritt er f&#252;r die TUSC gegen den Vorsitzenden   der &#8222;Labour&#8220;-Fraktion im Liverpooler Stadtrat bei der Wahl des neuen   B&#252;rgermeisters an.<\/p>\n<p>  In Coventry kandidiert der Stadtrat der &#8222;Socialist Party&#8220;, Dave Nellist,   ein ehemaliger sozialistischer Parlamentsabgeordneter, im Bezirk St   Michael&#8217;s Ward f&#252;r die Wiederwahl in den Stadtrat.<\/p>\n<p>  In London ist Alex Gordon, Vorsitzender der   Transportarbeitergewerkschaft &#8222;Rail, Maritime and Transport workers   union&#8220; Spitzenkandidat der TUSC-Liste f&#252;r die London Assembly   (Legislativ-Organ f&#252;r &#8222;Greater London&#8220;; Anm. d. &#220;bers.).<\/p>\n<p>  In den n&#228;chsten Wochen braucht es einen Wahlkampf, der so stark wie   m&#246;glich sein muss, um sicherzustellen, dass die W&#228;hlerInnen in den   Gegenden, wo es KandidatInnen der TUSC oder andere gibt, die gegen die   K&#252;rzungslogik antreten, &#252;berhaupt wissen k&#246;nnen, dass sie die   M&#246;glichkeit haben, der &#8222;Spar&#8220;-Politik einen weiteren Schlag zu versetzen   und sich auch f&#252;r eine sozialistische Alternative einsetzen k&#246;nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Das Potential f&#252;r Anti-K&#252;rzunspolitik best&#228;tigt sich\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[28],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14771"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14771"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14771\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14771"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14771"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14771"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}