{"id":14759,"date":"2012-04-26T00:00:00","date_gmt":"2012-04-26T00:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=14759"},"modified":"2012-04-26T00:00:00","modified_gmt":"2012-04-26T00:00:00","slug":"14759","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2012\/04\/14759\/","title":{"rendered":"Nazi-Aufm&#228;rsche in Bonn und Hof verhindern"},"content":{"rendered":"<p>  Der 1. Mai ist unser Kampftag!<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <b>Am 1. Mai wollen die Faschisten in Bonn und Hof marschieren.   Antifaschistische Organisationen, Gewerkschaften, Linkspartei und   Linksjugend [&#8217;solid] sind gefragt, sich ihnen in den Weg zu stellen und   ihnen auch politisch das Wasser abzugraben &#8211; der 1. Mai als   traditioneller Kampftag der Arbeiterbewegung darf nicht den Nazis   &#252;berlassen werden!<\/b><\/p>\n<h4>  <i>von Jan R&#246;der, Dortmund<\/i><\/h4>\n<h4>  Ausgehend von Protesten f&#252;r den Acht-Stunden-Tag in den USA wird dieser   Tag seit dem 1. Mai 1890 weltweit mit Streiks und Demonstrationen   begangen.<\/h4>\n<p>  Nach der Machtergreifung erkl&#228;rte die Hitler-Diktatur den 1. Mai erst   zum &#8222;Feiertag der nationalen Arbeit&#8220;. Am 2. Mai 1933 wurden dann die   Gewerkschaftsh&#228;user &#252;berfallen und die Gewerkschaften zerschlagen.<\/p>\n<p>  In den letzten Jahren lie&#223; der DGB den 1. Mai immer mehr zum   &#8222;Bratwurst-Fest&#8220; verkommen. Verbunden damit, die Gewerkschaften zu   echten Kampforganisationen zu machen, gilt es, diesen Tag der   internationalen Arbeiterbewegung wieder als zentralen Termin f&#252;r Linke   und die arbeitende Bev&#246;lkerung zu verankern.<\/p>\n<h4>  Soziale Phrasen von Rechts<\/h4>\n<p>  2010 und 2011 konnte der europaweit gr&#246;&#223;te Nazi-Aufmarsch in Dresden   erfolgreich blockiert werden, so dass die Faschisten in diesem Jahr   einen R&#252;ckzieher machten. Der &#8222;Nationale Antikriegstag&#8220; in Dortmund   konnte 2011 ebenfallsgest&#246;rt werden. Jetzt f&#252;rchtet sich die rechte   Szene vor weiteren Blamagen. Deshalb orientiert sie zunehmend auf   dezentrale Mobilisierungen.<\/p>\n<p>  Das gilt auch f&#252;r den 1. Mai. &#220;brigens sahen sie sich auch gezwungen,   ihren in Dortmund geplanten Aufmarsch wegen des zu erwartenden   Widerstands nach Bonn zu verlegen.<\/p>\n<p>  Im Aufruf zur faschistischen 1.-Mai-Demo im fr&#228;nkischen Hof unter dem   Motto &#8222;Zeitarbeit abschaffen&#8220; hei&#223;t es nun: &#8222;Zeitarbeit dient   ausschlie&#223;lich der kapitalistischen Wirtschaft. (&#8230;) Bei sinkender   Auftragslage sind die Zeitarbeiter die ersten Opfer von Stellenabbau.&#8220;   Und schlie&#223;lich: &#8222;Der Nationale Widerstand ist die einzige Alternative   zu den Arbeiterverr&#228;tern aus den volksfeindlichen linken Kreisen.&#8220;<\/p>\n<h4>  Programm gegen Krise und Nazis n&#246;tig<\/h4>\n<p>  Linke Organisationen und Gewerkschaften sollten alarmiert sein. Die   Nazis wollen nicht nur die soziale Frage f&#252;r sich vereinnahmen, sie   stellen auch eine reale Bedrohung f&#252;r die Arbeiterbewegung dar. Am 1.   Mai 2009 griffen 400 Nazis die Dortmunder Gewerkschaftsdemo an.<\/p>\n<p>  Unter dem Deckmantel einer scheinbar radikalen Alternative wollen die   Faschisten gemeinsame Gegenwehr von deutschen Besch&#228;ftigten und   KollegInnen mit migrantischem Hintergrund verhindern und dienen damit   trotz ihrer pseudosozialen Rhetorik nur den Unternehmern.<\/p>\n<p>  Der Kampf f&#252;r soziale Verbesserungen muss mit dem Kampf gegen Nazis und   Rassisten verbunden werden. Das hei&#223;t zum einen, dass die Gewerkschaften   am 1. Mai zu Aktionen und Blockaden aufrufen sollten, welche die   geplanten Nazi-Aufm&#228;rsche verhindern k&#246;nnen. Zum anderen m&#252;ssen sie aber   auch konsequent gegen prek&#228;re Besch&#228;ftigung und f&#252;r h&#246;here L&#246;hne und   bessere Arbeitsbedingungen eintreten. Gewerkschaften und Linkspartei   m&#252;ssen als die Kr&#228;fte wahrgenommen werden, die gegen Lohn- und   Sozialraub mobilisieren und sich mit dem Kapital anlegen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Der 1. 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