{"id":14722,"date":"2012-03-05T13:29:00","date_gmt":"2012-03-05T13:29:00","guid":{"rendered":".\/?p=14722"},"modified":"2012-03-05T13:29:00","modified_gmt":"2012-03-05T13:29:00","slug":"14722","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2012\/03\/14722\/","title":{"rendered":"Fraport-Streik: Ma&#223;lose Egoisten?"},"content":{"rendered":"<p>  Der Streik am Frankfurter Flughafen f&#252;hrt zu Debatten innerhalb der   Gewerkschaften<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  Das Kapital sch&#228;umte. Auch dann noch, als der Arbeitskampf der   Vorfeldbesch&#228;ftigten am Frankfurter Flughafen gerichtlich verboten wurde.<\/p>\n<h4>  <i>von Torsten Sting, ver.di-Mitglied, Rostock<\/i><\/h4>\n<p>  &#8222;Ma&#223;losigkeit&#8220; und &#8222;unversch&#228;mte Forderungen&#8220; &#8211; so bezeichnete Detlef   Esslinger in der &#8222;S&#252;ddeutschen Zeitung&#8220; (SZ) am Tag danach die   Forderungen der Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF). Dasselbe Blatt,   welches geradezu mit Schaum vor dem Mund gegen das Anliegen der   Besch&#228;ftigten giftete, schrieb auf derselben Seite n&#252;chtern &#252;ber den   &#8222;Ehrensold&#8220; des Kurzzeitpr&#228;sidenten der Republik, der bis ans Ende   seiner Tage 199.000 Euro im Jahr f&#252;rs bl&#246;d in die Kamera Grinsen   bekommen soll! Wo bleibt der Aufschrei und der Ruf nach Gesetzen und   Richtern, wenn es um die Ma&#223;losigkeit der Herrschenden geht, die in Saus   und Braus leben?! Wo sind die Klagen gegen die unversch&#228;mten Banker wie   Ackermann die nach immer h&#246;heren Profiten gieren?! Wenn das   Establishment so auf die Hinterbeine geht, scheint der Streik einen   wunden Punkt getroffen zu haben.<\/p>\n<h4>  Hintergrund<\/h4>\n<p>  Etwa 200 KollegInnen, die u.a. als Vorfeldlotsen arbeiten und in der GdF   organisiert sind, forderten deutliche Tarifsteigerungen und Anpassungen   an die L&#246;hne des M&#252;nchener Flughafens. So sollten u.a. die   Einstiegsgeh&#228;lter jener Besch&#228;ftigten, die in der Vorfeldaufsicht   arbeiten, von derzeit 2700 Euro auf 3800 Euro brutto im Monat steigen.   Dem entgegnet der arrogante b&#252;rgerliche Schreiberling, ganz zu Diensten   seiner Freunde bei Fraport, dass diese Besch&#228;ftigten, die &#8222;lediglich   einen Anlernberuf&#8220; (SZ) aus&#252;ben, eh schon &#252;ppig bezahlt seien. Das   Einweisen von Flugzeugen mit mehreren Hundert Passagieren an Bord ist   aber eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe und im Gegensatz zur   B&#246;rsenspekulation gesellschaftlich notwendig. Zudem handelt es sich hier   um Facharbeiter, die &#252;ber viele Monate in zus&#228;tzlichen Schulungen f&#252;r   diese T&#228;tigkeit qualifiziert werden. Es mag sein, dass diese   Besch&#228;ftigtengruppe besser bezahlt wird, als andere Facharbeiter am   Flughafen. Dann spricht das aber nicht gegen deren offensive   Forderungen, sondern gegen die L&#246;hne anderer Besch&#228;ftigter und gegen die   defensive Politik der Gro&#223;gewerkschaften, in diesem Falle ver.di. Wenn   sich Besch&#228;ftigte auf das Argument einlassen, es gebe andere   ArbeitnehmerInnen, die weniger verdienen, ergibt sich daraus eine   Spirale nach unten. Die GdF weist andererseits zurecht darauf hin, dass   ihre Forderungen die Einkommen an das Niveau des M&#252;nchener Flughafens   bringen w&#252;rden.<\/p>\n<h4>  Streikverlauf<\/h4>\n<p>  Der Tarifkonflikt zog sich &#252;ber viele Wochen und es kam zu keiner   Einigung. Die Parteien einigten sich auf eine Schlichtung. Fraport   nominierte den CDU-Politiker, Ole von Beust. Der Schlichterspruch wurde   von der GdF angenommen, Fraport lehnte diesen jedoch ab. Die   Gewerkschaft verl&#228;ngerte einseitig die Friedenspflicht um eine weitere   Woche, um eine Einigung ohne Arbeitskampf noch zu erm&#246;glichen. Zudem   wurden die Forderungen nach unten korrigiert. Dieses Vorgehen   verdeutlicht, dass es sich die GdF mit der Entscheidung zum Streik nicht   leicht gemacht hat. Nachdem sich die Unternehmerseite nicht bewegte,   wurden die Besch&#228;ftigten am 16. Februar zum erstenmal stundenweise zum   Streik aufgerufen. Am Folgetag wurden die Aktionen ausgeweitet. Als die   GdF ab dem 20.2. ank&#252;ndigte mehrere Tage hintereinander zu streiken,   lenkte Fraport scheinbar ein und bot Verhandlungen an. Diese waren   jedoch eine Provokation, da die Kapitalseite weniger anbot als im   Schlichterspruch vorgesehen war. So sollten die etwa 100 Kollegen der   Vorfeldaufsicht gar nicht unter die Geltung des Tarifvertrages fallen!   Dem konnte die GdF nicht zustimmen. Offensichtlich sollte die   Gewerkschaft m&#252;rbe gemacht und der &#214;ffentlichkeit als S&#252;ndenbock f&#252;r die   ausfallenden Fl&#252;ge pr&#228;sentiert werden. Zudem ging es den Arbeitgebern   wohl um Grunds&#228;tzliches. &#8222;Fraport will in dem viel beachteten Streit ein   Exempel statuieren&#8220; so die Einsch&#228;tzung der Financial Times Deutschland   (FTD) am 27. Februar. Die GdF rief daraufhin zu neuen   Arbeitsniederlegungen auf. Zwar fielen etwa zwanzig Prozent der Fl&#252;ge   aus und es gingen Millionen f&#252;r die Kapitalisten verloren, dennoch ein   relativ &#252;berschaubarer Schaden. Da der &#246;ffentliche Druck immer gr&#246;&#223;er   wurde, suchte die F&#252;hrung der GdF die Entscheidung und rief die   Fluglotsen im Tower zu Solidarit&#228;tsstreiks auf. Daraufhin zogen die   Kapitalisten vors Gericht und bekamen &#8222;Recht&#8220;. Sowohl der Solistreik als   auch der regul&#228;re Ausstand wurden verboten. Ersterer sei   unverh&#228;ltnism&#228;&#223;ig, f&#252;r letzteren fanden die Richter &#8222;Formfehler&#8220;.   Unabh&#228;ngig von der offiziellen Begr&#252;ndung des Richters ist dies ein   weiterer Schlag gegen das in der Verfassung verbriefte Grundrecht auf   Streik.<\/p>\n<h4>  Kritik an Streikf&#252;hrung<\/h4>\n<p>  Positiv ist der Mut der beteiligten KollegInnen, gegen die massive   Propaganda der Herrschenden f&#252;r ihre Rechte zu k&#228;mpfen. Eine   &#252;berschaubare Anzahl ArbeiterInnen hat f&#252;r Tage die Schlagzeilen von   BILD bis Tagesschau bestimmt. Dennoch wurden wichtige Fehler gemacht,   aus denen Lehren gezogen werden m&#252;ssen. Es war f&#252;r die Unternehmerseite   und ihre Medien relativ leicht &#252;ber die Streikenden herzuziehen. Die GdF   betreibt leider keine offensive Informationspolitik hinsichtlich ihrer   berechtigten Forderungen. Auf der Internet-Seite der GdF sind die Zahlen   und Prozente der gewerkschaftlichen Forderungen kaum zu finden. Wenn man   nicht deutlich macht, wof&#252;r man steht und erkl&#228;rt, dass man letztlich im   Interesse aller Besch&#228;ftigten f&#252;r h&#246;here L&#246;hne und bessere   Arbeitsbedingungen k&#228;mpft, hat man die Schlacht um die K&#246;pfe der   Unbeteiligten schon verloren. Dies ist jedoch ein zentraler Aspekt. Der   Arbeitskampf der Lokf&#252;hrer vor einigen Jahren war auch deshalb   erfolgreich, weil die Mehrheit der ArbeitnehmerInnen diesen   unterst&#252;tzte. Auf dieser Grundlage hatten die Kollegen die Courage der   Deutschen Bahn solange die Stirn zu bieten.<\/p>\n<h4>  Angst der Kapitalisten<\/h4>\n<p>  Die Bef&#252;rchtung des Flughafenbetreibers Fraport, seines gr&#246;&#223;ten Kunden   Lufthansa und der Mehrheit der Politiker war, dass bei einem Erfolg der   GdF KollegInnen in anderen Bereichen ebenfalls &#8222;unversch&#228;mt&#8220; werden. Und   das kurz vor den wichtigen Tarifrunden bei Metall, im &#214;ffentlichen   Dienst und der Chemieindustrie. Ein hoher Abschluss der GdF w&#252;rde hier   die Erwartungen der Besch&#228;ftigten steigern. Dieses aktuelle Augenmerk   trifft aber auf ein generelles Interesse der Arbeitgeber und leider auch   der F&#252;hrungen der DGB-Gewerkschaften.<\/p>\n<p>  Der Einfluss der &#8222;Spartengewerkschaften&#8220; ist in den letzten Jahren   deutlich gewachsen. Organisationen wie Marburger Bund (&#196;rzte), Cockpit   (Piloten), GdL (Bahn), GdF (Lotsen), haben zuletzt Arbeitsk&#228;mpfe gef&#252;hrt   und immer wieder zweistellige Lohnzuw&#228;chse erstritten. Diese Entwicklung   steht im Gegensatz zu den Reallohnverlusten der Masse der   Lohnabh&#228;ngigen. Diese h&#228;ngen -wenn &#252;berhaupt- von Tarifvertr&#228;gen ab,   welche durch die im DGB zusammengeschlossenen Gewerkschaften   ausgehandelt werden. Gerade deswegen gewinnen die kleinen Gewerkschaften   auch immer mehr an Bedeutung. Ihre Macht gr&#252;ndet darauf, dass sie besser   qualifizierte Teile der ArbeitnehmerInnen, oftmals in neuralgischen   Punkten des &#246;ffentlichen Dienstes, organisieren. Mit relativ wenig   Aufwand k&#246;nnen diese gro&#223;en &#246;konomischen Druck aus&#252;ben. Neben den rein   materiellen Ergebnissen verdeutlichen sie zudem sehr eindrucksvoll wie   gro&#223; die Macht der Arbeiterklasse eigentlich ist. Das wissen nat&#252;rlich   auch die Strategen des Kapitals. Daher sch&#252;ren sie Panik davor, dass die   Wirtschaft &#8222;kaputt gestreikt&#8220; werde , wenn dauernd irgendwo eine   Gewerkschaft in den Ausstand gehe. Im Zuge des Ausstands am Frankfurter   Flughafen wird in der Regierung wieder lauter &#252;ber eine Beschneidung des   Streikrechts f&#252;r die Spartengewerkschaften nachgedacht. Dabei ist   Deutschland bis heute ein Land mit wenigen Arbeitsk&#228;mpfen und einem sehr   eingeschr&#228;nkten Streikrecht. Eine Einschr&#228;nkung f&#252;r die &#8222;kleinen&#8220; wird   dann auch die gro&#223;en Gewerkschaften schw&#228;chen, auch wenn das deren   Spitzenkr&#228;fte anders sehen.<\/p>\n<h4>  Kollege Streikbrecher<\/h4>\n<p>  Die Haltung der f&#252;hrenden ver.di-Funktion&#228;re in diesem Konflikt ist   schlicht skandal&#246;s und lupenreiner Streikbruch. Der Gesamtbetriebsrat   von Fraport ermutigte den Verhandlungsf&#252;hrer der Arbeitgeberseite hart   zu bleiben. &#8222;Wir fordern den Vorstand auf, den &#252;berzogenen Forderungen   der GdF keinesfalls nachzugeben&#8220;, hei&#223;t es in einem Flugblatt des   Betriebsrates. (FR, 21.2.) Offenkundig hatten diese &#8222;KollegInnen&#8220; gro&#223;en   Bammel davor, von ihrer Basis unter Druck zu kommen um selber in die   Offensive zu gehen. Dieses Verhalten reiht sich ein in die Politik der   Gewerkschaftsf&#252;hrungen von IGM, ver.di und Co., die auf die   Herausforderung durch die Spartengewerkschaften damit reagierten, in dem   sie zusammen mit dem Bundesverband der Arbeitgeberverb&#228;nde (BDA) Gesetze   forderten, die nur der st&#228;rksten in einem Unternehmen vertretenen   Gewerkschaft das Recht auf Abschluss eines Tarifvertrags zugestehen   sollten. Das h&#228;tte eine Einschr&#228;nkung des Koalitions- und Streikrechts   zur Folge, wogegen BasisgewerkschafterInnen in den DGB-Gewerkschaften   zurecht Sturm gelaufen sind. In ver.di wurde der Druck von unten so   gro&#223;, dass die F&#252;hrung die Unterst&#252;tzung der DGB\/BDA-Initiative vorerst   zur&#252;ckgezogen hat. Laut der Argumentation von Bsirkse sind die &#8222;Kleinen&#8220;   Spalter, da sie sich von der Masse der Besch&#228;ftigten abgrenzen. Zudem   seien sie egoistisch, da sie ihre exponierte Stellung nur zum eigenen   Vorteil nutzen und jene ArbeitnehmerInnen im Stich lassen, die nicht so   viel Druck machen k&#246;nnen.<\/p>\n<h4>  Spalter?<\/h4>\n<p>  Einheit ist ein zentrales Anliegen der Arbeiterbewegung seit jeher. Aus   gutem Grund. Ist eine Belegschaft im Arbeitskampf nicht geschlossen,   kann ein Streik unterlaufen werden und ist ein Erfolg schwer erreichbar.   Aber sind die Kolleginnen und Kollegen, die sich in der relativ kleinen   GdF und nicht in der Massenorganisation ver.di organisieren, deshalb   Spalter? Verraten sie das kostbare Gut der gewerkschaftlichen Einheit?<\/p>\n<p>  In (West-) Deutschland hat sich nach dem 2.Weltkrieg, die Tradition der   &#8222;Einheitsgewerkschaft&#8220; entwickelt. Unter dem Dach des DGB versammelten   sich Gro&#223;organisationen, die nach dem Motto agierten: &#8222;Ein Betrieb, eine   Gewerkschaft&#8220;. Dies bedeutete, dass man keine Konkurrenz im Betrieb   untereinander wollte. Deshalb ist bis heute klar, dass z.B. bei Daimler,   alle Besch&#228;ftigten, egal ob Bandarbeiter, oder Entwicklungsingenieure   wenn sie Mitglied im DGB sind, der IG Metall &#8222;zufallen&#8220;. Dies war ein   Fortschritt. Zurecht wurde fr&#252;her die Deutsche Angestellten Gewerkschaft   (DAG) bek&#228;mpft, da sie eben nicht die Produktionsbesch&#228;ftigten   organisierte und die historische Spaltung in Arbeiter und Angestellte   zementierte. Zudem war die DAG politisch konservativ gepolt und spielte   keine progressive Rolle im Klassenkampf. &#220;ber Jahrzehnte war die Rolle   der Gewerkschaft der Lokomotivf&#252;hrer (GdL) eine &#228;hnliche. Sie war eine   Standesorganisation, k&#252;mmerte sich also vorzugsweise um die Belange der   besser gestellten Lokf&#252;hrer und f&#252;hrte keine Arbeitsk&#228;mpfe. Aufgrund   dieser Gemengelage haben MarxistInnen in Deutschland grunds&#228;tzlich das   Prinzip der Einheitsgewerkschaft verteidigt. Obwohl diese Einheit auch   immer mit den b&#252;rokratischen Methoden der mehrheitlich   sozialdemokratischen Funktion&#228;rselite einherging, die demokratische   Debatten bis heute zu unterdr&#252;cken versuchen. Mit der Rechtsverschiebung   in den Gewerkschaften seit den 90er Jahren, der Offensive der   Kapitalisten und der zunehmenden Krise des kapitalistischen Systems wird   es immer schwieriger mit althergebrachten Methoden Erfolge zu erzielen.   Fr&#252;her konnten IGM, &#214;TV usw. auf hohe Lohnabschl&#252;sse,   Arbeitszeitverk&#252;rzung und bessere Arbeitsbedingungen verweisen, die man   erk&#228;mpft hatte. Dies war u.a. der Kitt, der die unterschiedlichen   Berufsgruppen zusammenhielt. In den letzten 15 Jahren haben die   Gro&#223;gewerkschaften aber immer mehr dabei geholfen, Verschlechterungen   abzusegnen und tragen Verantwortung f&#252;r eine Zersplitterung des   Tarifgef&#252;ges. Da ist es zwar beklagenswert, aber auch nachzuvollziehen,   weshalb Teile der Besch&#228;ftigten sich bei der kleineren Konkurrenz   umschauen.<\/p>\n<p>  Wie soll man nun mit dieser Situation umgehen? Im Sinne aller   KollegInnen sollte man gr&#246;&#223;tm&#246;gliche Einheit im Kampf anstreben.   Forderungen und Aktionen sollten, wenn m&#246;glich abgestimmt und kein   Streikbruch zugelassen werden. Daf&#252;r sollten sich   Gewerkschaftsmitglieder auf beiden Seiten einsetzen. Linke   Gewerkschafter im DGB k&#246;nnen positiv an den offensiven Forderungen und   Streikmethoden der Spartengewerkschaften ankn&#252;pfen und dem oft   verbreiteten Pessimismus der F&#252;hrung entgegentreten. Nur durch eine   offensive und k&#228;mpferische Politik der DGB-Gewerkschaften k&#246;nnten solche   besch&#228;ftigte, die sich den kleineren Spartengewerkschaften zugewandt   haben, zur&#252;ckgewonnen werden. Stellen sich die F&#252;hrungen der   Gro&#223;gewerkschaften gegen die berechtigten Forderungen der &#8222;Kleinen&#8220;, so   vertiefen sie nur die Spaltung und laufen Gefahr, dass sich immer mehr   KollegInnen umorientieren (wie zum Beispiel nach dem Erfolg der GDL in   verschiedenen St&#228;dten bei den Nahverkehrsunternehmen geschehen).<\/p>\n<p>  Dar&#252;ber hinaus m&#252;ssen aber &#8211; gerade vor dem Hintergrund der   kapitalistischen Krise &#8211; gewerkschafts&#252;bergreifend wieder grundlegende   Debatten &#252;ber die Grundlagen gewerkschaftlicher Arbeit und &#252;ber   Alternativen zum Kapitalismus gef&#252;hrt werden. Denn die dramatische   Entwicklung in Griechenland zeigt, dass die Kapitalisten keine Hemmungen   haben, all das zu zerst&#246;ren, was &#252;ber viele Jahrzehnte aufgebaut wurde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Der Streik am Frankfurter Flughafen f&#252;hrt zu Debatten innerhalb der<br \/>\n      Gewerkschaften\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[11,17],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14722"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14722"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14722\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14722"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14722"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14722"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}