{"id":14721,"date":"2012-03-07T00:00:00","date_gmt":"2012-03-06T23:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/.\/?p=14721"},"modified":"2012-06-08T20:12:56","modified_gmt":"2012-06-08T18:12:56","slug":"14721","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2012\/03\/14721\/","title":{"rendered":"ACTA &#8211; Bald ad acta?"},"content":{"rendered":"<p>  Ein Kommissar in Bedr&#228;ngnis<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<h4>  <i>von Tanja Niemeier, Br&#252;ssel<\/i><\/h4>\n<p>  Die Europ&#228;ische Kommission &quot;is not amused&quot;. Da war ACTA &#8211; das   internationale Handelsabkommen zur Bek&#228;mpfung von Produkt- und   Markenpiraterie &#8211; schon beinahe in trockenen T&#252;chern und pl&#246;tzlich das:<\/p>\n<p>  Ende Januar &#8211; nach der Unterzeichnung ACTA&#180;s in Tokio &#8211; quellen die   Mailboxen der Europaabgeordneten aller Fraktionen &#252;ber mit E-Mails von   ACTA- Gegnern und die Website des Europ&#228;ischen Parlamentes wird einen   Tag lang platt gelegt.<\/p>\n<p>  Parallel zu dem &quot;stillen&quot; &#8211; aber sehr effektivem- E-Mail Protest   entwickeln sich Demonstrationen und Proteste in ganz Europa. Der   rum&#228;nische Pr&#228;sident Emil Boc ist u.a. wegen der massiven Anti ACTA   Proteste zur&#252;ckgetreten, in Bulgarien hat der verantwortliche Minister   seinen R&#252;cktritt angeboten und in vielen anderen L&#228;ndern ist der   Ratifizierungsprozess gestoppt worden. Ende Februar hat das   Europarlament 2,4 Millionen Unterschriften von ACTA entgegengenommen.<\/p>\n<h4>  Schadensbegrenzung<\/h4>\n<p>  Die Zunahme der Proteste korreliert mit der Zunahme der Publikationen   und Mitteilungen der Kommission zu ACTA, in denen sie um Aufkl&#228;rung der   &quot;Missverst&#228;ndnisse&quot; zu ACTA bem&#252;ht ist und den Abgeordneten eine   Argumentationslinie zur Beantwortung ihrer E-Mails an die ACTA Gegner   mitgeben will. Am 30. Januar richtet sich der EU Kommissar Karel De   Gucht, verantwortlich f&#252;r die ACTA Verhandlungen, in einem Brief an die   Mitglieder des parlamentarischen Ausschusses f&#252;r internationalen Handel,   der seitens des Parlamentes als erstes &#252;ber die Zustimmung oder   Ablehnung von ACTA zu entscheiden hat.<\/p>\n<p>  Darin schreibt er: &quot;In den letzten Tagen haben Teile der   Zivilgesellschaft ihre Kampagne gegen dieses Abkommen intensiviert. Wie   wir bereits zuvor gesehen haben &#8211; trotz der Anstrengungen die die   Kommission unternommen hat, um alle relevanten Fakten zur Verf&#252;gung zu   stellen &#8211; basieren sich ihre Aktionen auf Missverst&#228;ndnisse und   m&#246;glicherweise selbst auf gewollte Falschinformationen &#252;ber den Inhalt   dieses Abkommens&quot;. (&#220;bersetzung aus dem Englischen durch die Verfasserin   dieses Artikels)<\/p>\n<p>  Hier spricht die Arroganz eines der meist ausgesprochenen Vertreters der   Interessen des europ&#228;ischen Kapitals und des Neoliberalismus. Ein Mann,   der offensichtlich weniger besorgt ist &#252;ber die Besorgnisse   Hunderttausender Demonstranten als &#252;ber die Besorgnisse der europ&#228;ischen   &quot;copy-rights&quot; Industrie. &quot;La quadrature du net&quot;, eine Organisation, die   f&#252;r die Rechte von Internetbenutzern einsteht, erkl&#228;rt, dass ACTA ein   direktes Nebenprodukt der Lobbyoffensive der Internationalen   Handelskammer ist. Der Vorsitzende der internationalen Handelkammer war   zu diesem Zeitpunkt der Firmenchef von Vivendi Universal, dessen Frau,   Abgeordnete des Europ&#228;ischen Parlamentes, als Berichterstatterin f&#252;r die   Durchsetzungsrichtlinie f&#252;r geistiges Eigentum (IPR Enforcement   Directive (IPRED)) fungierte.<\/p>\n<p>  Dieselbe Arroganz k&#246;nnen die gew&#228;hlten Vertreter der europ&#228;ischen   Institutionen, die Abgeordneten des Europ&#228;ischen Parlamentes angesichts   der fortdauernden Proteste und der m&#246;glichen Auswirkungen auf ihre   Wiederwahl im Moment nicht erlauben. So erheben sich im Moment nicht nur   die Stimmen derjenigen Abgeordneten, die das ACTA Abkommen von Beginn an   abgelehnt haben, sondern auch von denjenigen, die aus L&#228;ndern kommen, in   denen die Anti &#8211; ACTA Proteste am st&#228;rksten waren.<\/p>\n<p>  Womit erneut der Beweis daf&#252;r geliefert w&#228;re, dass die treibende Kraft   f&#252;r Ver&#228;nderungen und Opposition auf der Strasse liegt, in der aktiven   Einmischung der Bev&#246;lkerung in ihre eigenen Geschicke. Weiter so, kann   ich nur sagen.<\/p>\n<h4>  Der Inhalt des ACTA Abkommens: Mythos und Realit&#228;t<\/h4>\n<p>  In den letzten Tagen haben &#246;ffentliche Aussprachen zu ACTA im   Europ&#228;ischen Parlament stattgefunden. Es gab eine direkte Aussprache mit   Karel de Gucht im internationalen Handelsauschuss und einen &quot;Workshop&quot;   mit verschiedenen ACTA-&quot;Experten&quot;, der auch im Internet live zu   verfolgen war.<\/p>\n<p>  Einer der Vorw&#252;rfe, die sich die Kommission in der ACTA Debatte gefallen   lassen muss, ist die fehlende Transparenz der Verhandlungen. Kommissar   De Gucht ist nicht einverstanden und erkl&#228;rt, dass er den ACTA Text   freigegeben hat, kurz nachdem er das Amt des EU Kommissars &#252;bernommen   hat (April 2010) Nun ist es aber so, Herr Kommissar, dass die Kommission   bereits seit 2008 &#252;ber ACTA verhandelt.<\/p>\n<p>  Die Freigabe des Textes, so erkl&#228;ren viele NGOs, ist erst erfolgt   nachdem Teile des Textes geleckt wurden.<\/p>\n<h4>  &quot;Alles was vor ACTA legal war, bleibt legal&quot;<\/h4>\n<p>  Das ist einer der Standards&#228;tze, mit denen die Kommission die Gem&#252;ter   bes&#228;nftigen will. Es ist richtig, dass in der letzten Version des ACTA   keine Rede ist von der Einf&#252;hrung eines &quot;three strike systems&quot;, auf   dessen Grundlage Internetnutzern, die &quot;illegal&quot; Material downloaden,   Dokumente teilen etc., der Zugang zum Internet versagt werden kann. Wahr   ist aber auch, dass so ein System in Frankreich bereits besteht.<\/p>\n<p>  Es ist auch wahr, dass der ACTA Text keine direkte Anweisungen gibt, um   Privatpersonen an den Grenzen festzuhalten und zu &#252;berpr&#252;fen, ob sich   auf ihren ipods und laptops illegal Heruntergeladenes Material befindet.   ACTA soll sich nur mit F&#228;lschungen im &quot;gewerblichen Ma&#223;stab&quot;   besch&#228;ftigen und bei der Rechtsverfolgung &quot;Verh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeit&quot; anwenden.<\/p>\n<p>  Darum wird der Kommissar auch nicht m&#252;de zu behaupten, dass es sich bei   ACTA nicht um Big Brother handelt und das internet service provider   nicht zur neuen Internet Polizei gemacht werden sollen. Dabei bezieht er   sich auf entsprechende Urteile des Europ&#228;ischen Gerichtshofes im Fall   Sabam gegen Netlog.<\/p>\n<p>  Aber: &quot;Nichts Genaues wei&#223; man nicht&quot;. Die Sprache des Textes ist so   vage, dass alles kann und nichts muss. Und deshalb kann es auch keine   Entwarnung geben.<\/p>\n<p>  An der Aussage &quot;Alles was vor ACTA legal war, bleibt legal&quot; oder im   Umkehrschluss: &quot;Alles was vor ACTA illegal war bleibt illegal&quot; ist aber   trotzdem was dran. Es gibt bereits verschiedene europ&#228;ische Richtlinien   zur Durchsetzung von geistigen Eigentumsrechten, dass sich selbst   Bef&#252;rworter in der Debatte zum &quot;Schutz des geistigen Eigentums&quot; fragen,   welchen Mehrwert ACTA darstellt. Dasselbe gilt f&#252;r die Strafverfolgung   von Piraterie. Auch in den Mitgliedsstaaten der Europ&#228;ischen Union gibt   es bereits genug Gesetze, die &quot;Internetpiraterie&quot; gerichtlich verfolgen   k&#246;nnen.<\/p>\n<h4>  &quot;Ping Pong&quot; zwischen den EU Mitgliedsstaaten und der Europ&#228;ischen   Kommission<\/h4>\n<p>  Es gab einen Moment in der Diskussion mit dem Kommissar, bei dem ich   seine Entr&#252;stung in der Art wie die Debatte gef&#252;hrt wird, teilen konnte.<\/p>\n<p>  Das war der Moment, als er sich echauffierte &#252;ber die Haltung   verschiedener Staatsoberh&#228;upter und Regierungen, die &#8211; wie zum Beispiel   der polnische Pr&#228;sident Donald Tusk &#8211; von &quot;ACTA Erpressung&quot; reden. Die   ACTA Verhandlungen seitens der EU sind nicht alleine von der   Europ&#228;ischen Kommission gef&#252;hrt worden. Handel ist eine EU Kompetenz,   Strafrecht ist Sache der Mitgliedsstaaten.<\/p>\n<p>  Deshalb sind die Regierungen der EU Mitgliedsstaaten, die &#252;ber ihre   Unterh&#228;ndler zun&#228;chst ohne Probleme den ACTA Vertrag in Tokio   unterzeichnet haben, richtigerweise ebenso verantwortlich f&#252;r ACTA wie   die EU Kommission.<\/p>\n<h4>  Die begrenzten Argumente der ACTA Gegner im Europ&#228;ischen Parlament.<\/h4>\n<p>  Der Widerstand gegen ACTA im Europ&#228;ischen Parlament nimmt deutlich zu.   Dabei ist aber auch klar, dass eine deutliche Mehrheit der Abgeordneten   die Notwendigkeit eines st&#228;rkeren Schutzes von geistigem Eigentum   bef&#252;rwortet. Vor allen Dingen durch den Druck der Stra&#223;e wollen sich   viele der Abgeordneten nun versichern, ob ACTA nicht doch fundamentale   b&#252;rgerliche und demokratische Freiheiten antastet.<\/p>\n<p>  Andere stellen sich die Frage, ob ACTA &#252;berhaupt Sinn macht, weil die   L&#228;nder, in denen Produktpiraterie in gro&#223;em Ma&#223;stab stattfindet, keine   Unterzeichner des ACTA Abkommens sind (zum Beispiel Brasilien, Indien   und China &#8211; L&#228;nder, die gleichzeitig die gr&#246;&#223;ten Konkurrenten der   europ&#228;ischen Industrie sind). Teile der progressiveren ACTA Gegner   bef&#252;rchten deshalb, dass die EU diese, und andere weniger entwickelte   kapitalistische L&#228;nder unter Druck setzen werden, ACTA zu unterzeichnen,   wenn sie in der Zukunft andere bilaterale Handelsvertr&#228;ge mit diesen   L&#228;ndern abschlie&#223;en wollen.<\/p>\n<h4>  &#8222;Intellektuelles Eigentum ist der Rohstoff Europas&#8220;<\/h4>\n<p>  Kommen wir zum Kern der Sache. Mit ACTA will die europ&#228;ische Kommission   die Wettbewerbsf&#228;higkeit der europ&#228;ischen Industrie sicher stellen und   die Profite der Gro&#223;konzerne sch&#252;tzen. Mit dieser Mission ist das   Europaparlament durchaus einverstanden. In einem Erschliessungsantrag   des Parlamentes vom 24. November 2010 zu ACTA hei&#223;t es:<\/p>\n<p>  Sie &#8222;betrachtet ACTA als ein Instrument zur Steigerung der Wirksamkeit   der bisherigen Normen, das die Ausfuhren aus der EU beg&#252;nstigen und die   Inhaber von Rechten sch&#252;tzen wird, wenn sie auf dem Weltmarkt aktiv   sind, wo sie gegenw&#228;rtig unter systematischen und weit verbreiteten   Verst&#246;&#223;en gegen ihre Urheberrechte, Marken, Patente, Muster und   geografische Herkunftsangaben zu leiden haben; &#8220;<\/p>\n<p>  Die Kommission erkl&#228;rt auch, dass die europ&#228;ischen Zollbeh&#246;rden eine   Verdreifachung des Volumens von gef&#228;lschten und Piraterieprodukten im   Zeitraum zwischen 2005 und 2010 festgestellt haben.<\/p>\n<p>  Studien der OECD zu diesem Thema ergeben, dass der globale Handel mit   nachgemachten Produkten zwischen 2000 und 2007 um 150 Milliarden USD   angewachsen ist und mittlerweile 250 Milliarden USD betr&#228;gt. Aus   kapitalistischer Sicht macht dieses Abkommen deshalb auf jeden Fall Sinn.<\/p>\n<p>  Und sicherlich- mit 250 Milliarden USD k&#246;nnte man viel N&#252;tzliches   anfangen, Umwelt- und Gesundheitsforschung im Interesse der Mehrheit der   Weltbev&#246;lkerung betreiben, sinnvolle Arbeitspl&#228;tze schaffen, Armut und   Hunger bek&#228;mpfen &#8211; und auch vielen K&#252;nstlern und Schriftstellern ein   gesichertes Einkommen garantieren.<\/p>\n<p>  Daf&#252;r w&#252;rde das Geld aber nicht verwendet werden. Es w&#252;rde die Taschen   der gro&#223;en Konzerne f&#252;llen. Deshalb macht ACTA f&#252;r die Mehrheit der   Bev&#246;lkerung keinen Sinn.<\/p>\n<h4>  ACTA vor den Europ&#228;ischen Gerichtshof ? Was jetzt?<\/h4>\n<p>  Am 22. Februar hat die Europ&#228;ische Kommission angek&#252;ndigt, dass sie ACTA   an den Europ&#228;ischen Gerichtshof (EuGH) &#252;berwiesen hat. Dieser soll jetzt   feststellen, ob ACTA tats&#228;chlich in &#220;bereinstimmung ist mit europ&#228;ischem   Recht. Hat die Kommission eventuell selbst Zweifel an ihrem eigenen   Abkommen, dass sie &#246;ffentlich weiter mit gro&#223;em Selbstvertrauen   verteidigt? Wohl eher nicht. Es sieht danach aus, dass sie Zeit schinden   will. Da verschiedene Mitgliedsstaaten der EU aufgrund der ACTA Proteste   das Ratifizierungsabkommen ohnehin gestoppt haben, ist die Aussicht das   ACTA in k&#252;rzester Zeit wirksam wird gegen null gesunken. Bis der EuGH   ein Urteil in Sachen ACTA verk&#252;ndet, gehen mehrere Jahre ins Land. Bis   dahin, so scheint das Kalk&#252;l der Kommission, haben sich die Gem&#252;ter   vielleicht beruhigt und kann sie ihr Projekt &#8211; die Verteidigung der   Interessen des europ&#228;ischen Kapitals zum Ende f&#252;hren. Das Parlament hat   jetzt dar&#252;ber zu entscheiden, wie es selbst verfahren will. Der   Berichterstatter f&#252;r den ACTA Bericht, David Martin von der Labour Party   aus Schottland, schl&#228;gt vor, dass das Parlament ACTA ebenfalls an den   EuGH &#252;berweist. Eine andere M&#246;glichkeit ist, ACTA so schnell wie m&#246;glich   durch das Parlament abstimmen zu lassen. Die Chancen, dass das Parlament   ACTA zu diesem Zeit ablehnen wird, stehen gut.<\/p>\n<p>  Aber selbst wenn das Parlament ACTA ablehnen w&#252;rde ist der Kampf nicht   gewonnen. Solange es Kapitalismus, Konkurrenz und Profitlogik gibt, wird   die Kommission ACTA nur neu verpacken und andere Vorschl&#228;gen zum Schutz   des geistigen Eigentums (lese: zum Schutze des Profites einiger weniger)   auf den Tisch bringen.<\/p>\n<h4>  Deshalb: weiter Druck machen f&#252;r die Abschaffung des bestehenden   Urheberrechts zum Nutzen privater Konzerne:<\/h4>\n<p>  Emails k&#246;nnen auch direkt an den EU Kommissar   karel.de-gucht@ec.europa.eu und an den Berichterstatter f&#252;r das   Europaparlament david.martin@europarl.europa.eu geschickt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Ein Kommissar in Bedr&#228;ngnis\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[101,51],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14721"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14721"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14721\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14721"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14721"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14721"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}