{"id":14705,"date":"2012-03-02T13:00:00","date_gmt":"2012-03-02T12:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/.\/?p=14705"},"modified":"2012-06-08T20:15:35","modified_gmt":"2012-06-08T18:15:35","slug":"14705","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2012\/03\/14705\/","title":{"rendered":"H&#228;nde weg von der Gewerkschaft UGTT in Tunesien!"},"content":{"rendered":"<p>  Attacken gegen Gewerkschaft f&#252;hren zu Massenprotesten tunesischer   ArbeiterInnen<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <i>Wir ver&#246;ffentlichen hier zwei Artikel von der Webseite des Komitees   f&#252;r eine Arbeiterinternationale ( www.socialistworld.net ), der   internationalen sozialistischen Organisation, der die SAV angeschlossen   ist zu den j&#252;ngsten Ereignissen in Tunesien. Der erste Text wurde vor   den Massendemonstrationen der Gewerkschaft UGTT am 25. Februar   geschrieben, der zweite Text berichtet &#252;ber diese Mobilisierung. Beide   Texte wurden von Unterst&#252;tzerInnen des CWI in Tunesien verfasst. <\/i><\/p>\n<p>  In den letzten Tagen sind mehrere B&#252;ros des tunesischen   Gewerkschaftsbundes UGTT angegriffen, gepl&#252;ndert, niedergebrannt, mit   Brandbomben beworfen oder Ziel von Vandalismus geworden. Es kam auch   dazu, dass M&#252;ll vor einzelnen UGTT-Gesch&#228;ftsstellen abgeladen wurde.   Derlei Vorkommnisse wiederholten sich in diversen Regionen des Landes   nicht zuf&#228;llig, nachdem am Montag, 20. Februar, ein dreit&#228;giger   Generalstreik der in der UGTT organisierten Kommunalbesch&#228;ftigten,   darunter auch der M&#252;llwerkerInnen, zur Verbesserung ihrer   Arbeitsbedingungen und L&#246;hne begonnen hatte.<\/p>\n<\/p>\n<p>  <img src=\"\/media\/z\/tun1.jpg\" align=\"left\">  <\/p>\n<p>  Vor dem &#246;rtlichen B&#252;ro der Gewerkschaft in Feriana, im Gouvernorat   Kasserine, forderten einige der Angreifer den Ortsvorsitzenden der UGTT   auf, das B&#252;ro zu &#246;ffnen, und drohten damit, es andernfalls nieder zu   brennen. Letztlich wurde das B&#252;ro gepl&#252;ndert und angez&#252;ndet. Offizielle   Dokumente der Gewerkschaft gingen dabei in Flammen auf. Die   Hauptgesch&#228;ftsstelle in Tunis wie auch verschiedene B&#252;ros der UGTT von   Regional- und Ortsverb&#228;nden &#8211; so etwa in Monastir, Kairouan, Kebili, Ben   Arous, Douze, Thala, La Manouba und Nabeul &#8211; wurden Ziel &#228;hnlicher   Angriffe (vgl. Bilder unten und das verlinkte Video).<\/p>\n<\/p>\n<p>  <img src=\"\/media\/z\/tun2.jpg\" align=\"left\">  <\/p>\n<p>  So lange die F&#252;hrung der UGTT von B&#252;rokraten dominiert war, die dem   alten Diktator Ben Ali h&#246;rig waren, konnte die kapitalistische Klasse   sorgenfrei schalten und walten. Allerdings haben sich die Dinge seit dem   letzten Gewerkschaftstag im Dezember und der Wahl eines weit weniger   kompromittierten gesch&#228;ftsf&#252;hrenden Vorstands und dem damit verbundenen   Linksruck ge&#228;ndert. Die Zahl der Arbeitsk&#228;mpfe hat ebenso stetig   zugenommen wie die Spannungen zwischen der UGTT und der neu im Amt   befindlichen Koalitionsregierung, die sich auf den alten Staatsapparat   st&#252;tzt. Auch wenn einige der ber&#252;chtigsten K&#246;pfe daraus entfernt wurden,   handelt es sich im Wesentlichen weiterhin den Apparat aus der Zeit der   Ben Ali-Diktatur.<\/p>\n<p>  Das systematische Vorgehen bei diesen Angriffen legt den Schluss nahe,   dass es sich dabei nicht um isoliert voneinander durchgef&#252;hrte Anschl&#228;ge   handelte. Wahrscheinlich geht es dabei vielmehr um eine Serie geplanter   und koordinierter Attacken im ganzen Land. Ziel dabei ist die   Einsch&#252;chterung und der Bruch des Widerstandsgeistes, der breite   Schichten der Arbeiterklasse motiviert hat und in ihrer kraftvollen   Gewerkschaftsorganisation zu Buche schlug. Es handelt sich dabei in der   Tat um all die Menschen, die darauf beharren, f&#252;r ihre sozialen und   demokratischen Rechte zu k&#228;mpfen, und um all die Organisationen und   Einzelpersonen, die Willens sind, den revolution&#228;ren Kampf gegen die   Versuche der momentan Herrschenden, die Revolution r&#252;ckg&#228;ngig zu machen,   fortzuf&#252;hren und auszuweiten. Sie alle sind von den Angriffen auf die   UGTT mittelbar auch betroffen.<\/p>\n<\/p>\n<p>  <img src=\"\/media\/z\/tun3.jpg\" align=\"left\">  <\/p>\n<p>  Die beschriebenen vors&#228;tzlichen und feindseligen Attacken zielen darauf   ab, die Arbeiter-Opposition, die der neuen Regierung gegen&#252;bersteht,   kaputt zu machen. Die kapitalistische Politik der Regierung zielt auf   die Wiederherstellung der &#8222;Ordnung&#8220; ab, die auf Kosten von Rechten und   Lebensbedingungen der Mehrheit der TunesierInnen vonstatten gehen soll,   welche den Kern der Revolution bildeten. Es handelt sich dabei um eine   berechenbare Offensive des neuen herrschenden Establishments und ihrer   Gangsterbanden, die danach trachten, die UGTT unter die Knute des   arbeitnehmerfeindlichen Regimes zu stellen.<\/p>\n<p>  Wenn Angriffe gegen Einrichtungen der UGTT gefahren werden, so ist das   h&#246;chst bedeutsam. Schlie&#223;lich war die Gewerkschaft immer schon eine Art   Schutzraum gegen die in der Vergangenheit von den verschiedenen   autorit&#228;ren Regimes in Tunesien ausge&#252;bte Repression. Die   Untergliederungen der UGTT haben eine entscheidende Rolle in der   Massenbewegung gespielt, die die Diktatur von Ben Ali zu Fall brachte.   Vor allem zu Beginn der Revolution waren es die Gliederungen der UGTT in   den unterschiedlichen Regionen, die die ersten Mobilisierungen   durchf&#252;hrten.<\/p>\n<p>  Bereits im Januar 1978, als der Generalstreik-Aufruf der UGTT zum Funken   wurde, der den Volksaufstand gegen das Regime unter Bourguiba ausl&#246;ste,   versuchte dieser, die Gewerkschaften zu schleifen. Damals wurden   Miliz-Garden ausgesandt, um die Hauptgesch&#228;ftsstelle der UGTT   anzugreifen. 1985 kam es zur Wiederholung dieses Vorgehens, nachdem es   ein Jahr zuvor zu den sogenannten &#8222;Brot-Unruhen&#8220; gekommen war, auf die   eine breite Kampagne zur Zerst&#246;rung der Gewerkschaften folgte. Und jetzt   hat das tunesische Regime &#8211; diesmal hinter der Fassade einer   &#8222;demokratisch&#8220; gew&#228;hlten Regierung &#8211; erneut entschieden, eine Offensive   zu starten und den Versuch zu unternehmen, seine gr&#246;&#223;te Bedrohung   einzusch&#252;chtern: die organisierte Arbeiterklasse.<\/p>\n<p>  Die vom Premierminister Hamadi Jebali ver&#246;ffentlichten j&#252;ngsten Zahlen   offenbaren, dass es in den letzten 12 Monaten zu 22.000   &#8222;Protestbewegungen&#8220; mit 600.000 aufgrund von Arbeitsniederlegungen   verloren gegangenen Arbeitstagen gekommen ist. Das ist genau das, was   die kapitalistische Klasse, deren Interessen die neue herrschende   Koalition unter der F&#252;hrung der religi&#246;sen Partei &#8222;Ennahda&#8220; versprochen   hat zu verteidigen, beendet wissen will. Die momentane Regierung zieht   es in der Tat vor, die Interessen ihrer Milliard&#228;rsfreunde aus Katar zu   befriedigen statt die sozialen Bedingungen der eigenen   Bev&#246;lkerungsmehrheit zu verbessern.<\/p>\n<p>  Was ihren Organisationsgrad angeht, so ist die UGTT im Maghreb (Marokko,   Mauretanien, Algerien, Tunesien und Libyen; Erg. d. &#220;bers.) einzigartig.   Deshalb tr&#228;umen die kapitalistischen Ausbeuter, ihre neuen politischen   Vertreter und die Reste des alten Regimes davon, ihr das Genick zu   brechen.<\/p>\n<p>  Der Generalsekret&#228;r der UGTT in der Provinz Kasserine sagte, dass   Dienstagmorgen eine zu &#8222;Ennahda&#8220; geh&#246;rende Gruppe von AktivistInnen zur   Gesch&#228;ftsstelle der Gewerkschaft kam, um gegen den Streik der   Kommunalbesch&#228;ftigten zu protestieren und dass sie im Verlauf ihrer   Aktion dann das Geb&#228;ude unter Beschuss nahmen. In der daraufhin von der   UGTT ver&#246;ffentlichten Pressemitteilung wurden die herrschenden Parteien   beschuldigt, &#8222;die Diktatur wiederherstellen&#8220; zu wollen. Sami Tahri, ein   Sprecher der UGTT, meinte, dass &#8222;dies ein von der &#8222;Ennahda&#8220;-Bewegung gut   organisierter politischer Akt ist&#8220;.<\/p>\n<p>  Auch wenn die Identit&#228;t der Beteiligten an diesen Angriffen nicht   bekannt ist, so besteht dennoch kein Zweifel daran, dass die   Hauptverantwortung daf&#252;r bei der momentanen Regierung, ihren Partnern   aus den Gro&#223;konzernen und im Staatsapparat liegt. Die ideologische   Kampagne der Verunglimpfung der Gewerkschaft und gegen die Streiks und   Sit-ins wurde sehr systematisch durchgef&#252;hrt und dauert seit dem 14.   Januar letzten Jahres, dem Tag, an dem Ben Ali mit entscheidender   Beteiligung der organisierten Arbeiterklasse gest&#252;rzt wurde, an. Diese   Kampagne besteht aus Anschuldigungen gegen die ArbeiterInnen,   Arbeitslosen und Armen, die f&#252;r ihre Rechte k&#228;mpfen, sie seien f&#252;r die   Wirtschaftskrise, das Chaos und den Abbau von Arbeitspl&#228;tzen   verantwortlich. In den letzten Wochen hat dieser Feldzug an   Aggressivit&#228;t noch zugenommen.<\/p>\n<p>  Ende Januar erkl&#228;rte Sadok Chourou, ein prominenter Kopf von &#8222;Ennahda&#8220;,   in der Nationalversammlung, dass die Streikenden &#8222;die Feinde Gottes&#8220;   seien. Er hat offen erkl&#228;rt, dass die beste L&#246;sung zur Beendigung der   andauernden Streiks und Sit-ins Gewalt sei. Indem er eine Sure aus dem   Koran zitierte, schlug er das Mittel der Hinrichtung, Kreuzigung und des   Abhackens einer Hand oder eines Beins vor.<\/p>\n<p>  Das ist alles, was die reichen F&#252;hrungspersonen von &#8222;Ennahda&#8220; als   Antwort auf die Leute parat haben, die f&#252;r ein Ende ihrer gef&#228;hrlichen   und gesundheitssch&#228;digenden Arbeitsbedingungen k&#228;mpfen. Vor allem   betrifft dies die M&#252;llwerkerInnen, die eine wichtige Rolle dabei   spielen, f&#252;r Sauberkeit in den St&#228;dten und Wohnvierteln zu sorgen.<\/p>\n<p>  Werden die Koalitionspartner von &#8222;Ennahda&#8220;, die CPR und &#8222;Ettakatol&#8220;, die   sich gegen Ben Ali in der Opposition befanden, weiterhin einer Regierung   angeh&#246;ren, die die Rechte von ArbeiterInnen, jungen Leuten und den armen   Massen frontal angreift, einer Regierung, die St&#252;ck f&#252;r St&#252;ck eine neue   Diktatur errichten will?<\/p>\n<p>  Zoubeir Ch&#8217;houdi, ein &#8222;Ennahda&#8220;-Sprecher, sagte, dass das   Justizministerium beauftragt worden sei, Untersuchungen zu beginnen, um   herauszufinden wer hinter den j&#252;ngsten Angriffen stecke. Einer solchen   Beh&#246;rde, die seit der Revolution kaum reformiert wurde, kann man nicht   trauen. Nur eine unabh&#228;ngige Einrichtung, die aus wirklich gew&#228;hlten   VertreterInnen der ArbeiterInnen und der &#246;rtlichen Gewerkschaften selbst   besteht, sollte mit der Untersuchung betraut werden.<\/p>\n<h4>  <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=_e1Pr0bfJFQ&#038;feature\"><b>http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=_e1Pr0bfJFQ&amp;feature<\/b><\/a><\/h4>\n<p>  Aber auch das w&#252;rde nicht ausreichen. Zwar m&#252;ssen die Verantwortlichen   f&#252;r die barbarischen Angriffe ausfindig gemacht werden. Dar&#252;ber hinaus   muss aber eine umfassendere Frage Beantwortung finden, die auf die   Tagesordnung gebracht wurde: Die Frage n&#228;mlich, wie die Arbeiterbewegung   gest&#228;rkt werden kann und solch konterrevolution&#228;re Angriffe in Zukunft   verhindert werden k&#246;nnen.<\/p>\n<p>  Schon im Juni des vergangenen Jahres kommentierte das CWI: &#8222;Es m&#252;ssen   Verteidigungskr&#228;fte der ArbeiterInnen eingerichtet werden, um Streiks   und Besetzungsaktionen vor Streikbrechern jeglicher Art zu sch&#252;tzen.   Alle Demonstrationen, Sit-ins und andere Protestformen m&#252;ssen von   freiwilligen AktivistInnen systematisch begleitet werden.   Gewerkschaftsgeb&#228;ude, die in vielen Gegenden mehrfach Opfer von   Angriffen oder &#220;berf&#228;llen wurden, m&#252;ssen auf dieselbe Art und Weise   verteidigt werden&#8220;. Angesichts der j&#252;ngsten Geschehnisse bleibt dies   aktuell.<\/p>\n<p>  In den vergangenen Tagen haben &#8211; wie in Bizerte &#8211; bereits einige   &#246;rtliche Demonstrationen gegen diese Angriffe stattgefunden. F&#252;r   Samstag, 25. Februar, wird zu einer gro&#223;en Demonstration unter dem Motto   &#8222;Alle zusammen mit der UGTT gegen die Gewalt&#8220; aufgerufen. Das CWI   unterst&#252;tzt diese Initiativen voll und ganz. Wir meinen aber auch, dass   wesentlich energischere Antworten n&#246;tig sein werden. Diese Attacken   finden in der Tat in einem gr&#246;&#223;eren Kontext zunehmender Drohgeb&#228;rden,   Gewalt, Repression und Einsch&#252;chterung gegen politische AktivistInnen,   Organisationen und Verb&#228;nde, gegen Frauen und all jene statt, die den   Fortschritt repr&#228;sentieren und den Kampf f&#252;r eine bessere Zukunft.<\/p>\n<p>  Ein breiter eint&#228;giger Generalstreik k&#246;nnte der Situation wirklich den   Stempel der Arbeiterbewegung aufdr&#252;cken und ihre St&#228;rke zum Ausdruck   bringen. Das w&#252;rde allen Unterdr&#252;ckten, die hartn&#228;ckig &#252;ber Monate   hinweg gek&#228;mpft haben, neuen Auftrieb geben. Allen auf lokaler Ebene   durchgef&#252;hrten Streikaktionen und Protesten w&#252;rde es neuen Schwung   verleihen und sie w&#252;rden in einer kraftvollen und landesweit   organisierten Antwort vereint, was f&#252;r alle Feinde der Arbeiterklasse   wiederum als Warnung vor weiteren Aktionen und als anschauliches   Lehrst&#252;ck dienen w&#252;rde.<\/p>\n<p>  Von der UGTT und ihren Anh&#228;ngerInnen sollten allgemeine Versammlungen   und Zusammenk&#252;nfte in den Wohnvierteln organisiert werden, um f&#252;r eine   derartige Aktion zu mobilisieren. All jene, die nicht wollen, dass eine   neue Diktatur errichtet wird, m&#252;ssen sich gemeinschaftlich organisieren   und zusammen &#252;ber die Fortsetzung des Kampfes und die Forderungen   diskutieren. Auch muss gekl&#228;rt werden, wie aus der momentanen Bewegung   eine nachhaltige werden kann, die die Revolution zum Sieg f&#252;hren kann.<\/p>\n<p>  Dazu geh&#246;rt auch ein best&#228;ndiger Kampf, nicht nur zur Verteidigung von   demokratischen und Arbeitnehmerrechten, sondern auch zur Erreichung der   zahlreichen gesellschaftspolitischen Forderungen gegen Armut,   Niedrigl&#246;hne und Arbeitslosigkeit! F&#252;r angemessene Arbeit mit   Mindestlohn f&#252;r jedeN, f&#252;r angemessene Wohnverh&#228;ltnisse f&#252;r alle, um die   Infrastruktur zu verbessern und f&#252;r qualitativ hochwertige &#246;ffentliche   Dienstleistungen, die in allen Regionen des Landes zur Verf&#252;gung stehen   m&#252;ssen; gegen die Begleichung der Staatsschulden, f&#252;r eine umfassende   &#220;berpr&#252;fung der staatlichen Organe hinsichtlich ihrer Verantwortung zur   Zeit Ben Alis und f&#252;r eine Regierung der ArbeiterInnen und armen Massen.   Um all das letztendlich auch erreichen zu k&#246;nnen, wird der vollst&#228;ndige   Bruch mit dem Kapitalismus und ein sozialistischer Wandel der   Gesellschaft n&#246;tig sein.<\/p>\n<p>  Das CWI ist solidarisch mit allen ArbeiterInnen, jungen Menschen,   Frauen, Arbeitslosen und den &#8222;einfachen&#8220; Leuten in Tunesien in ihrem   anhaltenden und mutigen Kampf gegen die Ausbeutung, das Leid und die   Gewalt, die vom momentanen System betrieben bzw. aufrechterhalten werden.<\/p>\n<p>  <b>Ihr k&#246;nnt eure Protest- und Solidarit&#228;tsschreiben an die UGTT   schicken: ugtt.tunis@email.ati.tn <\/b><\/p>\n<p>  <b>Kopien davon bitte an: solidarity_ugtt@hotmail.com<\/b><\/p>\n<h4>  Attacken der Regierung gegen die Gewerkschaften verleihen dem Kampf in   Tunesien neuen Auftrieb<\/h4>\n<p>  <b>&#8222;Keine Angst mehr! Die Macht liegt in den H&#228;nden des Volkes!&#8220;   Zehntausende fordern Sturz der Regierung<\/b><\/p>\n<p>  <i>Bericht von CWI-Mitgliedern in Tunesien vom 28.02.2012<\/i><\/p>\n<p>  Am Samstag, dem 25. Februar, als tausende von Menschen im Zentrum von   Tunis auf die Stra&#223;e gingen, kam es zur gr&#246;&#223;ten Zurschaustellung der   St&#228;rke der revolution&#228;ren Massen seit Monaten. Anlass daf&#252;r waren die in   den vergangenen Tagen gegen den Gewerkschaftsbund UGTT ver&#252;bten   Gewaltakte in verschiedenen Teilen des Landes (vgl. den Artikel &#8222;H&#228;nde   weg von der Gewerkschaft UGTT in Tunesien!&#8220; auf dieser Website). Bei   diesen koordinierten Angriffen handelt es sich um den Versuch, die   Widerstandsf&#228;higkeit der Gewerkschaft gegen die reaktion&#228;re Agenda des   neuen, pro-kapitalistischen und von der religi&#246;sen Partei &#8222;Ennadha&#8220;   gef&#252;hrten Regimes zu zerst&#246;ren. Stattdessen aber hat das die Menschen   auf die Stra&#223;e getrieben, um ihre Rechte und ihre Revolution zu   verteidigen.<\/p>\n<\/p>\n<p>  <img src=\"\/media\/z\/tun5.jpg\" align=\"left\">  <\/p>\n<h4>  Harsche Antwort auf das Vorgehen der Regierung<\/h4>\n<p>  Der Protestmarsch begann mittags auf dem Mohammed-Ali-Platz, wo sich die   Hauptgesch&#228;ftsstelle der UGTT befindet. Zuerst waren es hunderte, dann   tausende und als der Platz zu klein f&#252;r die immer gr&#246;&#223;er werdende   Menschenmenge wurde, str&#246;mte ein riesiger Demonstrationszug in Richtung   der Bourguiba Avenue. Unter den Massen befanden sich ArbeiterInnen,   GewerkschafterInnen, Anh&#228;ngerInnen der UGTT, linke Gruppen, junge Leute,   MenschenrechtsaktivistInnen usw. Aufgrund der zunehmenden Einschr&#228;nkung   ihrer Rechte und Freiheiten war auch eine betr&#228;chtliche Anzahl an Frauen   vertreten.<\/p>\n<\/p>\n<p>  <img src=\"\/media\/z\/tun6.jpg\" align=\"left\">  <\/p>\n<p>  &#8222;Die Leute wollen den Sturz des Regimes&#8220;, &#8222;Demonstrationen und   Konfrontation bis die Regierung zu Fall gebracht ist&#8220;, &#8222;B&#252;rger, wacht   auf! Die Regierung verkauft euch f&#252;r dumm!&#8220;, &#8222;Ennahda raus!&#8220;,   &#8222;Arbeitspl&#228;tze, Freiheit, nationale W&#252;rde&#8220;, &#8222;Lang lebe die UGTT&#8220;, &#8222;H&#228;nde   weg von unserer UGTT&#8220;, &#8222;Die UGTT ist die echte Macht im Land&#8220;, &#8222;Keine   Angst mehr! &#8211; die Macht liegt in den H&#228;nden des Volkes&#8220;, &#8222;Treue, Treue   dem Blut der M&#228;rtyrer&#8220;. So lauteten einige der Spr&#252;che, die die   ProtestiererInnen in einer k&#228;mpferischen und harschen Reaktion auf die   Regierung skandierten. Letztere wird als Drahtzieher hinter den   Provokationen und vandalistischen Akten gegen B&#252;ros der UGTT vermutet.   An der Spitze der Demonstration marschierten die Kommunalbesch&#228;ftigten,   die sich seit vergangenem Montag in einem landesweiten Streik befinden.<\/p>\n<p>  Die Wut der DemonstrantInnen richtete sich auch gegen die Konferenz der   &#8222;Freunde Syriens&#8220;, die zur Zeit in Tunis stattfindet. Diese von den   imperialistischen M&#228;chten und den Golfstaaten finanzierte Initiative   zielt darauf ab, die Zeit nach Assad zu planen. Im Mittelpunkt dabei   stehen nat&#252;rlich die Interessen dieser Bande krimineller Regimes. Die   DemonstrantInnen kritisierten auch den wachsenden Einfluss der Regime in   Katar und den USA auf die tunesische Politik. &#8222;Eine Stimmung wie am 14.   Januar&#8220;<\/p>\n<\/p>\n<p>  <img src=\"\/media\/z\/tun7.jpg\" align=\"left\">  <\/p>\n<p>  Die offiziellen Medien berichteten, dass nur eine kleine Anzahl an   DemonstrantInnen, zwischen 3.000 und 5.000, am Samstag auf die Stra&#223;e   gegangen seien. Dabei gen&#252;gt schon ein fl&#252;chtiger Blick auf die Fotos   und Videos von der Demonstration, um festzustellen, dass die   Prachtstra&#223;en mit Menschen &#252;berquellten, die UGTT-Transparente trugen,   rote und tunesische Fahnen schwenkten und Bilder von Farhat Hached, dem   Gr&#252;nder der UGTT trugen, der 1952 von mit dem franz&#246;sischen Geheimdienst   in Verbindung stehenden, pro-kolonialistischen und bewaffneten Gruppen   ermordet und dessen Grabmal nur zwei Tage vor der Demonstration am   Samstag verw&#252;stet wurde, um festzustellen, dass solche Berichte jeder   Grundlage entbehren.<\/p>\n<p>  Ein CWI-Anh&#228;nger, der an der Demonstration teilgenommen hat, meinte,   dass &#8222;eine Stimmung wie am 14. Januar&#8220; herrschte. Damit ist das Datum   der riesigen Demonstration gemeint, die 2011 durch dieselbe   Einfallstra&#223;e zog und nach der es wenige Stunden sp&#228;ter zur Flucht des   Diktators Ben Ali kam. Die UGTT, die von &#8222;zehntausenden von   DemonstrantInnen&#8220; sprach, liegt damit zweifellos n&#228;her an der Wahrheit   als einige der regierungsfreundlichen Medien, deren, jede Aktion von   ArbeiterInnen verunglimpfende Rolle keiner weiteren Erl&#228;uterung bedarf.<\/p>\n<h4>  Grausame Polizeigewalt<\/h4>\n<p>  Am Ende der Demonstration kam es zu brutalen &#220;bergriffen der Polizei   sowohl gegen friedliche DemonstrantInnen als auch gegen eine Reihe von   JournalistInnen und PassantInnen. Als der Demozug das unbeliebte   Innenministerium erreichte, wurde der mittlerweile bekannte Spruch   gerufen: &#8222;D&#233;gage!&#8220; (&#8222;Raus mit ihnen!&#8220;). Die Polizei wurde zunehmend   nerv&#246;s. Gegen 15 Uhr, nachdem sich ein Teil der Demonstration bereits   aufgel&#246;st hatte, wurde die Menge mit Tr&#228;nengas, Schl&#228;gen und verbalen   Attacken &#252;berzogen. Kurz darauf folgte ein bereits bekanntes Muster:   Polizeieinheiten fielen ein, setzten wahllos Gewalt ein und verletzten   und verhafteten in den folgenden Stunden willk&#252;rlich die am Ort und in   der N&#228;he und in den umliegenden Stra&#223;en befindlichen Leute.<\/p>\n<\/p>\n<p>  <img src=\"\/media\/z\/tun8.jpg\" align=\"left\">  <\/p>\n<p>  Auf dem Blog eines Augenzeugen war zu lesen: &#8222;Bilder des Krieges im   Zentrum von Tunis [&#8230;] eine gro&#223;e Gruppe von Polizisten, darunter einige   vermummte und mit Kn&#252;ppeln bewaffnete, feuern Tr&#228;nengas ab. Unglaubliche   Grausamkeit. Verletzte Menschen, Frauen und Kinder dr&#228;ngen ins   Krankenhaus &#8222;Charles Nicole&#8220; [&#8230;]. Eine erstickende Atmosph&#228;re. Bislang   halten die Zusammenst&#246;&#223;e an und die Folterknechte dreschen im   nachrevolution&#228;ren Tunesien unbehelligt und illegaler Weise auf einen   friedlichen und genehmigten Protestzug ein.&#8220;<\/p>\n<p>  Offensichtlich, um sie davon abzuhalten vom Amtsmissbrauch der Polizei   zu berichten, wurden zw&#246;lf JournalistInnen zusammengeschlagen. In der   j&#252;ngsten Zeit hat die Polizeigewalt gegen JournalistInnen zugenommen.   Die SNJT (Gewerkschaft der JournalistInnen in Tunesien) hat erkl&#228;rt,   dass es sich bei &#8222;diesem Vorgehen um sich wiederholende Ma&#223;nahmen als   Teil einer Einsch&#252;chterungsstrategie gegen JournalistInnen handelt, die   danach trachtet, die Medien unter Kontrolle zu bekommen. Das &#228;hnelt dem,   was das abgetretene Regime stets zu tun pflegte&#8220;.<\/p>\n<\/p>\n<p>  <img src=\"\/media\/z\/tun10.jpg\" align=\"left\">  <\/p>\n<p>  Das ist ein weiterer Beleg f&#252;r die anhaltende Bedrohung durch die   allgegenw&#228;rtige Brutalit&#228;t des Polizeistaats. Es zeigt aber auch, wie   verwundbar die Demonstrationen sind, wenn sie nicht angemessen gesch&#252;tzt   werden. Bei der Polizeirepression und -provokation, mit der ein Klima   der Angst verbreitet werden soll, um die Leute davon abzuhalten auf die   Stra&#223;e zu gehen und zu protestieren, handelt es sich um ein best&#228;ndiges   Problem, das s&#228;mtliche Demonstrationen ab einer bestimmten   Teilnehmergr&#246;&#223;e betrifft, die im vergangenen Jahr im Zentrum von Tunis   stattgefunden haben.<\/p>\n<p>  Daraus m&#252;ssen bestimmte Lehren gezogen werden, um zu verhindern, dass   diese Polizeistrategie aufgeht und tats&#228;chlich zur Demobilisierung   breiterer Schichten beitr&#228;gt. Die Polizeiprovokationen m&#252;ssen beendet   werden, damit es nicht zu weiteren schweren Zusammenst&#246;&#223;en kommt. Den   Gewerkschaften kommt dabei eine besondere Verantwortung zu. Sie m&#252;ssen   sicherstellen, dass die Demonstrationen, die sie organisieren, immer   angemessen und durch disziplinierte Ordner-Teams gesch&#252;tzt werden. Diese   m&#252;ssen &#8211; wenn n&#246;tig &#8211; mit Schlagst&#246;cken ausgestattet sein, um die   Protestz&#252;ge verteidigen und sicherstellen zu k&#246;nnen, dass jede Bewegung   der TeilnehmerInnen einer Demonstration so geschlossen wie m&#246;glich von   Statten gehen kann. Dadurch sollte ausgeschlossen werden k&#246;nnen, dass   schutzlose und verletzbare Einzelpersonen oder kleine Gruppen von Leuten   zum Ziel von schwer bewaffneten Polizeieinheiten werden oder ihrerseits   zu destruktiven gewaltsamen Affekthandlungen verleitet werden.<\/p>\n<\/p>\n<p>  <img src=\"\/media\/z\/tun12.jpg\" align=\"left\">  <\/p>\n<h4>  Gewerkschaftsf&#252;hrung sollte einen Termin f&#252;r einen 24-st&#252;ndigen   Generalstreik festlegen<\/h4>\n<p>  Trotz ihres Erfolges hat die Demonstration vom Samstag nur einen Hauch   von dem angedeutet, was die organisierte Arbeiterbewegung zu leisten   tats&#228;chlich im Stande w&#228;re. Auch wenn die Demo gro&#223; war, so deutete sie   doch eigentlich nur zaghaft an, was die UGTT mit ihrer in die   hunderttausende gehenden Mitgliederzahl zu mobilisieren in der Lage w&#228;re   &#8211; sowohl auf der Stra&#223;e als auch in den Betrieben. Zwar hat die Demo vom   Samstag ein starkes Signal ausgesendet, sie reicht aber nicht aus, um   mit der konterrevolution&#228;ren Bedrohung gegen die agilen Kr&#228;fte der   Revolution &#8211; der Arbeiterklasse, der revolution&#228;ren Jugend und ihren   Organisationen &#8211; Schluss zu machen.<\/p>\n<p>  Aus diesem Grund darf der Kampf an diesem Punkt nicht aufh&#246;ren.   Schlie&#223;lich ist klar, dass die Regierung und ihre Gefolgsleute alles tun   werden, um wieder die Oberhand zu erlangen und erneut versuchen werden,   die Rolle der UGTT aufzuweichen. Von einer Regierung, die eine Politik   der verbrannten Erde betreibt, ist nicht zu erwarten, dass sie in ernst   gemeinte Verhandlungen oder auch nur in einen Dialog eintreten wird. Sie   will die Arbeiterklasse mundtot machen, die Gewerkschaften aush&#246;hlen und   sendet ihre Schl&#228;gertrupps und ihre Polizei gegen die aus, die die   Revolution und ihre Ziele lebendig halten wollen.<\/p>\n<p>  In einem Privatsender bezeichnete Premierminister Jebali die   TeilnehmerInnen der Samstagsdemo schon als &#8222;&#220;berbleibsel der aufgel&#246;sten   RCD&#8220;, der ehemaligen Regierungspartei. Au&#223;erdem beschuldigte er   &#8222;Gesch&#228;ftsleute&#8220;, den Transport der Protestierenden in die Hauptstadt   finanziert zu haben, um gegen die Regierung zu protestieren.<\/p>\n<p>  Diese Erkl&#228;rung ist der bewusste Versuch, einerseits das k&#228;mpferische   Erbe der starken Gewerkschaft in den Schmutz zu ziehen und dabei   gleichzeitig ihren Widerstand gegen die Vorgaben des neuen Regimes madig   zu machen. Auch handelt es sich hierbei um eine schwerwiegende   Beleidigung der hunderttausenden von echten GewerkschaftsaktivistInnen,   die in der revolution&#228;ren Bewegung eine entscheidende Rolle gespielt   haben. Diese AktivistInnen konnten ihre heldenhafte Rolle spielen,   obwohl in der UGTT-F&#252;hrung B&#252;rokraten sa&#223;en, die dem Regime von Ben Ali   h&#246;rig waren. Einige dieser Vertreter hatten sogar den Schneid, am   Samstag bei der Demonstration aufzutauchen. Dabei waren sie das   Werkzeug, mit dem der Kampf der in der UGTT organisierten ArbeiterInnen   unterminiert wurde, die sie eigentlich vertreten sollten.<\/p>\n<p>  Der Wahl einer neuen UGTT-F&#252;hrung beim letzten Gewerkschaftskongress,   die als wesentlich k&#228;mpferischer wahrgenommen wird, folgte eine   merkliche Zunahme an Arbeitsniederlegungen in vielen Regionen des   Landes. Dieser Umstand hat die herrschende Klasse &#252;berzeugt, sich   wesentlich umfassender als bisher Versuchen zur Unterdr&#252;ckung der   Gewerkschaft widmen zu m&#252;ssen.<\/p>\n<p>  Die aktuelle F&#252;hrungsriege der UGTT sollte sich das Heft jetzt nicht aus   der Hand nehmen lassen. Sie sollte auf der anderen Seite aber auch ihre   Kampagne ausweiten, um eine Massenbewegung von unten aufzubauen, die in   der Lage ist, die momentane pro-imperialistische Regierung und ihre   neoliberale Politik herauszufordern. Der auf der Demonstration allseits   beliebte Slogan &#8222;Demonstrationen und Konfrontation bis die Regierung zu   Fall gebracht ist&#8220; widerspiegelt den Willen vieler, auf dieser   kompromisslosen Grundlage zu k&#228;mpfen und das Potential f&#252;r einen solchen   Kampf, das bei wichtigen Schichten in der Linken, der Gewerkschaft und   unter Arbeiter-AktivistInnen vorhanden ist, zu nutzen.<\/p>\n<p>  Die UGTT sollte alle M&#246;glichkeiten nutzen, um ihre ganze Kraft zu   mobilisieren. Das geht allerdings nur, wenn sie nicht nur die akuten   Probleme (sprich: die j&#252;ngsten Angriffe gegen ihre eigenen   Einrichtungen) aufgreift, sondern diese auch mit den allgemeineren   politischen und gesellschaftlichen Problemen in einen Zusammenhang   bringt. Schlie&#223;lich sind sie der Grund f&#252;r die Frustration von Millionen   von Menschen, deren Revolution bisher nicht zu dem grundlegenden Wandel   gef&#252;hrt hat, den sie erwartet hatten. Die Rolle der organisierten Linken   in diesem Prozess ist entscheidend. So k&#246;nnte sie die UGTT ermutigen,   ohne weitere Zeitverz&#246;gerung den Termin f&#252;r einen 24-st&#252;ndigen   Generalstreik zu benennen. Massenversammlungen und Zusammenk&#252;nfte in   allen Betrieben und den Wohnvierteln der Arbeiterklasse und der Armen   &#252;berall im Land k&#246;nnten eine entscheidende Rolle bei der Vorbereitung   auf einen solchen Streik spielen und ein echter Beitrag von unten f&#252;r   den Kampf und seine Strategie sein. Ein derart umfassendes und   k&#228;mpferisches Aktionsprogramm k&#246;nnte unter den Massen enorme   Begeisterung hervorrufen und ihnen die Zuversicht geben, dass es sich   hierbei um einen Kampf handelt, den es sich zu k&#228;mpfen lohnt.<\/p>\n<p>  <b>Stoppt die Angriffe auf die UGTT und unsere demokratischen Rechte!   Nein zur Polizeibrutalit&#228;t! <\/b><\/p>\n<p>  <b>Schluss mit dem Raub an unserer Revolution! Nein zu einer neuen   Diktatur! <\/b><\/p>\n<p>  <b>F&#252;r eine Wiederbelebung des Kampfes zur Beendigung der Herrschaft der   Konzernchefs und ihrer politischen Vertreter. <\/b><\/p>\n<p>  <b>F&#252;r den Aufbau einer Massenbewegung zum Sturz dieser Regierung und   zur Bildung einer Regierung, die sich auf wirkliche Repr&#228;sentantInnen   der armen Massen, der jungen Leute und der Arbeiterklasse st&#252;tzt! <\/b><\/p>\n<p>  <b>F&#252;r eine Bewegung, die ein Programm annimmt, das die   Vergesellschaftung aller gro&#223;en Privatunternehmen unter demokratischer   Arbeiterkontrolle und einen Plan beinhaltet, mit dem die dringenden   Bed&#252;rfnisse der Bev&#246;lkerungsmehrheit gedeckt werden k&#246;nnen. <\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Attacken gegen Gewerkschaft f&#252;hren zu Massenprotesten tunesischer<br \/>\n      ArbeiterInnen\n    <\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[37,16],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14705"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14705"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14705\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14705"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14705"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14705"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}