{"id":14684,"date":"2012-02-17T15:00:00","date_gmt":"2012-02-17T14:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/.\/?p=14684"},"modified":"2012-12-15T16:17:22","modified_gmt":"2012-12-15T15:17:22","slug":"14684","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2012\/02\/14684\/","title":{"rendered":"Europa: Nein zur Verschuldung! Nein zu K\u00fcrzungen! Nein zur Erpressung!"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/LocationSouthernEurope.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-23271\" title=\"S\u00fcdeuropa\" src=\"https:\/\/www.archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/LocationSouthernEurope-e1355584624292-280x173.png\" alt=\"\" width=\"280\" height=\"173\" srcset=\"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/LocationSouthernEurope-e1355584624292-280x173.png 280w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/LocationSouthernEurope-e1355584624292-162x100.png 162w, https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/LocationSouthernEurope-e1355584624292.png 530w\" sizes=\"(max-width: 280px) 100vw, 280px\" \/><\/a>Internationaler Kampf kann die Diktatur der M\u00e4rkte beenden<\/p>\n<p><!--more--><br \/> \u00a0<\/p>\n<h4><strong>Gemeinsame Erkl\u00e4rung der Sektionen des Komitees f\u00fcr eine Arbeiterinternationale in Griechenland, Portugal, Irland, Italien und Spanien<\/strong><\/h4>\n<h4><em>von www.socialistworld.net 09.02.2012<\/em><\/h4>\n<p>2012 haben die M\u00e4rkte und die kapitalistischen Regierungen, die ihnen dienen, noch mehr Unheil auf Lager. Das bedeutet sowohl die Vertiefung der \u00f6konomischen Krise, als auch der Krieg, der gegen das Leben und die Zukunft der Besch\u00e4ftigten gef\u00fchrt wird. An der Spitze wird die versuchte Einf\u00fchrung des neuen K\u00fcrzungsabkommens einer \u201eHaushaltsvereinbarung\u201c stehen, die k\u00fcrzlich von der EU-Spitzen unterzeichnet wurdet. Der neuerliche 48-st\u00fcndige Generalstreik in Griechenland zeigt auf die enormen Klassenk\u00e4mpfe und -konfrontationen mit denen diesem Krieg begegnet wird. Wir, die Sektionen des Komitees f\u00fcr eine Arbeiterinternationale in Griechenland, Irland, Portugal und Spanien, unterst\u00fctzt von den anderen europ\u00e4ischen Sektionen des CWI, Frankreich und Deutschland eingeschlossen, wollen die folgende Erkl\u00e4rung als eine Antwort auf den Klassenkrieg herausgeben, der gegen die Besch\u00e4ftigten und die Jugend in unseren L\u00e4ndern gef\u00fchrt wird. Eine Antwort zur Erpressung der M\u00e4rkte und der EU und eine Antwort auf das Mantra, dass keine alternativer Weg, als der der feigen Kapitulation vor den M\u00e4rkten und den Gl\u00e4ubiger denkbar ist.<\/p>\n<p>In Europa, dem momentanen Epizentrum der \u00f6konomischen Krise, wurde ArbeiterInnen und Jugendliche von einer Welle nach der anderen der Krise und sich verschlechternder Aussichten getroffen. Besonders in der \u201ePeripherie\u201c der Eurozone \u2013 Griechenland, Portugal, Spanien, Italien und Irland \u2013 dominiert das Bild von Massenarbeitslosigkeit, besonders junger Menschen, einer anhaltenden Rezession und wachsender Verarmung.<\/p>\n<p>Die K\u00fcrzungspolitik, aus der Bestimmung heraus geboren, die ArbeiterInnen f\u00fcr die Krise bezahlen zu lassen, f\u00fchrt nur zu einer weiteren Depression der Wirtschaft.<\/p>\n<p>Die neuen \u201emarktfreundlichen\u201c Regierungen wie die Volkspartei in Spanien und die sogenannten technokratischen Regierungen, den V\u00f6lkern von Italien und Griechenland von den Spekulatoren aufgezwungen, haben, wie erwartet, in spektakul\u00e4rer Weise versagt, diese Tendenzen aufzuhalten.<\/p>\n<p>Wir sehen die Zwangsl\u00e4ufigkeit des Prozesses einer Ansteckung mit dem laufenden Einfrieren Italiens und Spaniens durch die Schuldenm\u00e4rkte. Dies wird, selbst bei einer Ausweitung der Schuldenkrise, von einem Verschlingen der \u201eKernl\u00e4nder\u201c begleitet sein, Frankreich eingeschlossen, das sein \u201eTripple A Rating\u201c gemeinsam mit \u00d6sterreich verlor, dessen Geschicke mit der verheerenden Finanzkrise in osteurop\u00e4ischen L\u00e4ndern wie Ungarn und Rom\u00e4nien verbunden sind. All das weist auf die M\u00f6glichkeit eines finanziellen Sturms in dessen Angesicht der Euro in seiner jetzigen Form nicht \u00fcberlegen kann.<\/p>\n<h4>Aus dem Euro geworfen?<\/h4>\n<p>Wir sind mit der R\u00fcckkehr einer offen kolonialen Agenda auf der Seite der st\u00e4rkeren europ\u00e4ischen imperialistischen M\u00e4chte konfrontiert, besonders des deutschen Kapitalismus, mit der bis dato unterw\u00fcrfigen und h\u00f6rigen Zusammenarbeit der nationalen herrschenden Klasse in den \u00f6konomisch schw\u00e4cheren L\u00e4ndern. Das unfassbare Vorhaben der deutschen Regierung, die Kontrolle Griechenlands \u00fcber den Haushalt abzuschaffen und statt dessen einen speziellen EU-Kommissar einzusetzen, um die griechische Wirtschaftspolitik zu \u00fcberwachen, ist ein Beispiel.<\/p>\n<p>Eine Eigenschaft des aktuellen Stadiums der Krise, war die Bereitschaft der \u201eF\u00fcrsten\u201c des System, die sogenannten demokratischen \u201eNormen\u201c \u00fcber Bord zu werfen, um der Diktatur der Banken und Konzerne eine viel direktere Form zu verleihen. PolitikerInnen und Regierungen, die das verrottete kapitalistische System verteidigen, beschr\u00e4nken sich auf die Rolle von Puppen, die das Diktat der M\u00e4rkte und der Troika durchsetzen. Das neue, regierungs\u00fcbergreifende Abkommen, das auf dem letzten Eurogipfel unterzeichnet wurde und das die Dominanz der K\u00fcrzungspolitik weiter rechtlich verankert, bekr\u00e4ftigt dies noch mehr.<\/p>\n<p>Die verzweifelten Versuche der kapitalistischen F\u00fchrer, besonders in Irland ein Referendum dazu zu verhindern, ist ein weiterer Ausdruck ihrer antidemokratischen Haltung, den Willen des Kapitalismus international durchzudr\u00fccken. In anderen F\u00e4llen haben wir jedoch gesehen, dass ein Referendum wie in Griechenland unter Papandreou letzten Herbst von einer kapitalistischen Regierung benutzt werden kann, um eine Kampagne der Erpressung und Angst um die \u201ekatastrophale M\u00f6glichkeit\u201c eines eines wirtschaftlichen Zusammenbruchs nach einem Nein-Votum zu kreieren.<\/p>\n<p>Letztlich kann dem nur die Mobilisierung der Macht der ArbeiterInnen und Jugend, mit einer Alternative zu den kastrophalen Pl\u00e4nen des Kapitalismus bewaffnet, entgegen gesetzt werden. Wir unterst\u00fctzten jedoch vollkommen das Recht der V\u00f6lker durch v\u00f6llig demokratisch organisierte Referenden die Zahlung von Schulden, Sozialk\u00fcrzungen usw. abzulehnen. Wir schlie\u00dfen uns den Millionen von ArbeiterInnen und Jugendlichen an, die eine Mitsprache zu diesen K\u00fcrzungsvereinbarungen durch Referenden fordern werden, in denen wir ein klares und unmissverst\u00e4ndliches NEIN verteidigen werden.<\/p>\n<h4>Kampf der Panikmache und Erpressung<\/h4>\n<p>Das Jahr 2011 sah die Masse der arbeitenden Bev\u00f6lkerung in einer Reihe von europ\u00e4ischen L\u00e4ndern auf den Plan treten. Griechenland sah 2011 sieben Generalstreiks (einschlie\u00dflich zweier 48-st\u00fcndiger), zus\u00e4tzlich zu weiteren sieben 2010, w\u00e4hrend 2012 mit einer weiteren Welle der Generalstreiks Anfang Februar begann, zu denen schnell aufgerufen wurde, als die Regierungsparteien neue brutale Ma\u00dfnahmen diskutierten. Das zeigt, wie tief die Wut sitzt und und die Entschiedenheit der griechischen ArbeiterInnen, Widerstand angesichts einer verzweifelten Lage zu leisten. Portugal sah einen Generalstreik im November, in Italien gab es Wellen von Streiks und Protesten. Portugal sah die Explosion gemeinsam mit Spanien auf der Oberfl\u00e4che der Bewegung der \u201eIndignados\u201c, die ihren Zorn gegen\u00fcber der Diktatur der Bankiers deutlich zum Ausdruck brachten. Das Betreten der Stra\u00dfe durch die Massen in Bukarest und anderen St\u00e4dten, brachten die rum\u00e4nische Regierung in dieser Woche zu Fall.<\/p>\n<p>Die Antwort des Establishments, war eine Kampagne der Panikmache und Erpressung, gemeinsam mit verst\u00e4rkter und brutaler staatlicher Unterdr\u00fcckung, in der die Perspektive eines Austritts aus dem Euro und der EU \u00fcber die K\u00f6pfe der arbeitenden Bev\u00f6lkerung wie eine Guillotine h\u00e4ngt und die Kapital aus den berechtigten \u00c4ngsten der ArbeiterInnen schl\u00e4gt. Auf der Basis eines Verbleibs in den Grenzen des kapitalistischen System, w\u00fcrde der Austritt einer Reihe von L\u00e4ndern aus dem Euro in der Tat eine Periode tieferer \u00f6konomischer Krise in der gesamten Eurozone hervorrufen, mit steigender Arbeitslosigkeit, Armut und Verelendung, die Millionen Besch\u00e4ftigte treffen w\u00fcrde, vor allem in den \u201eperipheren\u201c L\u00e4ndern \u2013 Griechenland, Irland, Portugal, Spanien und Italien.<\/p>\n<p>Deshalb hat die Arbeiterklasse und die sozialen Bewegungen die Pflicht, mit Hilfe der linken Massenparteien, wo sie existieren, ein Programme zur \u00dcberwindung der Krise zu entwickeln das \u00fcber den Rahmen und die Logik der Eurozone und der derzeitigen Marktwirtschaft hinaus geht und sie herausfordert.<\/p>\n<p>Das muss mit einer eindeutigen Ablehnung der Zahlung der Staatsschulden an die Aasgeier und Staaten beginnen, genauso wie an die europ\u00e4ischen Institutionen wie die EZB. Die riesigen Schulden, die auf der Grundlage der kapitalistischen Spekulation, kriminellen Missmanagements und Vetternwirtschaft der fortw\u00e4hrend neoliberalen Regierungen angeh\u00e4uft wurden, jene eingeschlossen, die vorher von den f\u00e4lschlich als \u201esozialistisch\u201c bezeichneten Parteien in Spanien, Griechenland und Portugal und \u00fcberall sonst gestellt wurden, vervielfacht durch die Rettung der Banken, zu denen es eine enorme \u00f6ffentliche Opposition gibt, sind nicht unser Verschulden.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Spareinlagen arbeitender Menschen wie etwa Rentenfonds gesch\u00fctzt werden m\u00fcssen, lehnen wir die Absch\u00f6pfung gesellschaftlicher Ressourcen zur Bezahlung der kriminellen Schuldenlast ab. Diese Ressourcen k\u00f6nnten jenseits der wahnsinnigen Logik der herrschenden Eliten, die die Troika-Diktate durchsetzen, eingesetzt werden, um Millionen Arbeitspl\u00e4tze zu schaffen, echte Sozialsysteme, \u00f6ffentliche Gesundheitsversorgung und Bildungseinrichtungen aufzubauen und mit riesigen staatlichen Investitionsprogrammen produktives wirtschaftliches Handeln zu organisieren. Auf der Grundlage der Verstaatlichung der Banken, des Finanzsektors, der Rohstoffe und von Schl\u00fcsselbereichen der Wirtschaft unter demokratischer Kontrolle und Verwaltung durch die ArbeiterInnen k\u00f6nnte ein Notfallplan entwickelt werden, um zur Schaffung von Jobs und zur Verbesserung der Lebensbedingungen zu investieren. Wir k\u00f6nnten dann durch echte sozialistische Politik beginnen, die grundlegenden Probleme zu l\u00f6sen, die der Kapitalismus f\u00fcr ArbeiterInnen und Arbeitslose schafft.<\/p>\n<p>Man erz\u00e4hlt uns, dass solche Ma\u00dfnahmen zum Ausschluss von Staaten aus der Eurozone f\u00fchren w\u00fcrden. Aber in der aktuellen Sparoffensive und der Sackgasse, in die die M\u00e4chte die schw\u00e4cheren Volkswirtschaften treiben, scheinen Staatsbankrotte und Ausschl\u00fcsse aus der Eurozone ohnehin mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bevorzustehen! Bei einem Austritt Griechenlands aus der Eurozone auf kapitalistischer Grundlage w\u00fcrde der Albtraum f\u00fcr arbeitende Menschen tats\u00e4chlich noch schlimmer, weil ihre Lebensstandards und Ersparnisse durch W\u00e4hrungsabwertung und die Angriffe des griechischen Kapitals trotz der sogenannten \u201eUnabh\u00e4ngigkeit\u201c von der EU weiter sinken w\u00fcrden. Aber weitere Angriffe auf unsere Rechte und Lebensbedingungen zu akzeptieren, um erst etwas sp\u00e4ter aus der Eurozone geworfen zu werden ist keine M\u00f6glichkeit f\u00fcr ArbeiterInnen, der wirtschaftlichen Katastrophe zu entkommen! Aus der Sicht der Kapitalisten scheint es zwei M\u00f6glichkeiten zu geben: a) in der Eurozone bleiben und den Sozialstaat vollkommen zerst\u00f6ren oder b) aus dem Euro austreten und wirtschaftliche Isolation, eine tiefe Krise und beispiellose Armut ertragen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die arbeitenden Menschen in Europa gibt es aber eine dritte Option. Sie beginnt damit, sich zur Verteidigung der Lebensstandards und der Rechte der ArbeiterInnen zu organisieren und mit dem kapitalistischen System zu brechen. Das muss zu gemeinsamen K\u00e4mpfen der internationalen Arbeiterklasse f\u00fchren, vor allem in den besonders von der Krise betroffenen L\u00e4ndern. Die Einheit der ArbeiterInnen Griechenlands, Portugals, Irlands, Italiens und Spaniens im Kampf gegen die \u201eRettungspakete\u201c und K\u00fcrzungen ist ein notwendiger Schritt zum Aufbau einer solchen Alternative.<\/p>\n<p>Wir teilen nat\u00fcrlich nicht die enge nationalistische Sicht derer, die einen Austritt aus dem Euro an sich als L\u00f6sung fordern. Die nationalen Spannungen, die im Verlauf der Krise angeheizt wurden, besonders auff\u00e4llig in der von VertreterInnen des Kapitalismus in Deutschland, Frankreich, \u00d6sterreich und anderen L\u00e4ndern gestarteten Welle antigriechischer Propaganda, erzeugen die Gefahr nationalistischer Spaltungen und Ressentiments. Diese k\u00f6nnen von rechtsradikalen und rechtspopulistischen Kr\u00e4ften genutzt werden, die angesichts der fehlenden Vertretung der Arbeiterklasse durch eine linke Kraft gef\u00e4hrlich erstarken k\u00f6nnen, wie sich in Ungarn, \u00d6sterreich und anderswo gezeigt hat.<\/p>\n<p>Und nat\u00fcrlich w\u00fcrden wir von den nationalen Regierungen, die der herrschenden Klasse dienen, nie erwarten unseren Vorschl\u00e4gen zuzustimmen, oder sie gar umzusetzen. So ein Ausweg kann nur auf der Grundlage einer internationalistischen, antikapitalistischen Perspektive von einer Regierung die die Arbeiterklasse vertritt und in ihrem Interesse handelt, erreicht werden.<\/p>\n<p>Beim Ausschluss aus dem Euro k\u00f6nnte eine Arbeiterregierung ein Notprogramm umsetzen, das staatliche Kontrolle \u00fcber den Au\u00dfenhandel und die Kapitalstr\u00f6me beinhaltet, um die \u201eKapitalflucht\u201c profthungriger Eigent\u00fcmer und Konzerne zu verhindern. Unter der demokratischen Kontrolle gew\u00e4hlter VertreterInnen m\u00fcssten auf dem ganzen Kontinent solche Ma\u00dfnahmen eingef\u00fchrt und daf\u00fcr gek\u00e4mpft werden.<\/p>\n<p>Auf dieser Grundlage k\u00f6nnten Schritte zu einer echten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Einigung Europas unternommen werden, der die Politik der Regierungen der Bosse und das kapitalistische System an sich im Weg stehen.<\/p>\n<p>Mit einem Aufruf an die Verb\u00fcndeten der Arbeiterklasse in Portugal, Spanien, Irland, Griechenland und Italien, aber auch den einflussreichen entwickelten Volkswirtschaften Deutschlands, Frankreichs, Britanniens usw. k\u00f6nnte dieser Kampf schnell europaweit massive Unterst\u00fctzung bekommen.<\/p>\n<p>Aus der EU ausgeschlossene L\u00e4nder k\u00f6nnten auf sozialistischer Grundlage eine F\u00f6deration bilden und mit der internationalen demokratischen Planung und Koordination der Wirtschaft beginnen, als Teil des Kampfes f\u00fcr eine freiwillige sozialistische Konf\u00f6deration unabh\u00e4ngiger Arbeiterstaaten in ganz Europa.<\/p>\n<h4>Internationalistische Alternative, um das Elend der Krise zu beenden<\/h4>\n<p>Verschiedene internationale Aktionstage die im vergangenen Jahr organisiert wurden haben starke Eindr\u00fccke der Kraft vermittelt, die ArbeiterInnen und Jugendliche entfalten k\u00f6nnen, wenn sie grenz\u00fcbergreifend mobilisiert werden. Am 15. Oktober 2011 brachte die Indignados\/Occupy-Bewegung weltweit Millionen auf die Stra\u00dfe. Der Europ\u00e4ische Gewerkschaftsbund (EGB) organisiert einige Proteste, der n\u00e4chste ist f\u00fcr den 29. Februar geplant. Die Mobilisierung hat Potential, aber Alibi-Proteste sind nicht genug. Wir unterst\u00fctzen den weiteren Aufbau solcher Initiativen hin zu einem 24-St\u00fcndigen Generalstreik in ganz Europa. Landesweite Generalstreiks in Griechenland, Portugal, Spanien, Irland und Italien sollten koordiniert und gleichzeitig stattfinden, um gegen die (Banken-)Rettungspakete und K\u00fcrzungen der Troika Einigkeit und St\u00e4rke zu zeigen.<\/p>\n<p>Wie das Verhalten der F\u00fchrerInnen des EGB in ihren Heimatl\u00e4ndern zeigt, haben sie nicht vor, einen ernsthaften Kampf bis zum Ende gegen die kapitalistische Krise zu f\u00fchren. Leider steht die Arbeiterklasse in vielen L\u00e4ndern der Krise mit einer Gewerkschaftsf\u00fchrung gegen\u00fcber, die den Namen nicht verdient und sich systematisch weigert, die volle Kraft der Mehrheit gegen die Brutalit\u00e4t der M\u00e4rkte zu mobilisieren.<\/p>\n<p>ArbeiterInnen und Jugendliche in Griechenland und Portugal haben gezeigt, wie der Druck das Massen und Selbstorganisierung von unten diese F\u00fchrerInnen zum Handeln dr\u00e4ngen k\u00f6nnen. Das CWI k\u00e4mpft f\u00fcr eine demokratische Umwandlung der Gewerkschaften, f\u00fcr den Aufbau linker Oppositionskr\u00e4fte, f\u00fcr die Ersetzung der rechten F\u00fchrerInnen durch Personen, die k\u00e4mpfen wollen, der Basis gegen\u00fcber rechenschaftspflichtig sind und das Durchschnittseinkommen der Mitglieder bekommen. Um sicherzustellen, dass die K\u00e4mpfe erfolgreich sind und nicht von oben ausverkauft werden, m\u00fcssen die Generalstreiks der kommenden Zeit unter demokratischer Kontrolle von unten aufgebaut werden, durch Massenversammlungen in Betrieben und Stadtteilen und Aktionskomitees.<\/p>\n<p>Wir sind zuversichtlich, dass mit solchen Organisationsformen und einem solchen Programm eine positive Alternative verbreitet und der Kampf daf\u00fcr aufgenommen werden kann. Aber ein wichtiger Schritt dieses Prozesses muss auch die Bildung politischer Massenorganisationen sein, die von ihren Mitgliedern \u2013 ArbeiterInnen, Jugendlichen und Armen \u2013 demokratisch kontrolliert werden. Sie k\u00f6nnen f\u00fcr eine Alternative zu K\u00fcrzungen und Kapitalismus eintreten und Unterst\u00fctzung sammeln. Eine neue linke Bewegung muss in der Lage sein, die Wut derer, die vom politischen Establishment angeekelt sind zum Aufbau von Kr\u00e4ften zu nutzen, die sich vollkommen von denen unterscheiden, die sie verraten haben.<\/p>\n<h4>Tritt gemeinsam mit dem CWI daf\u00fcr ein, ArbeiterInnen und Jugendliche im Kampf f\u00fcr diese Perspektive zusammenzubringen.<\/h4>\n<h4>Wir fordern:<\/h4>\n<p>Schluss mit der Diktatur des 1%! F\u00fcr echte Demokratie jetzt! ArbeiterInnen und Arbeitslose sollen entscheiden, nicht die M\u00e4rkte!<\/p>\n<p>Nein zur Sackgasse der Sparpolitik! F\u00fcr massive Investitionen in Jobs, Wohnungsbau, Bildung und die Gesellschaft statt K\u00fcrzungen! Schluss mit dem Albtraum der Jugendarbeitslosigkeit!<\/p>\n<p>F\u00fcr einen Ausweg auf Grundlage des internationalen Widerstands! F\u00fcr koordinierte Generalstreiks! Vorw\u00e4rts zu einem 24-st\u00fcndigen europaweiten Generalstreik!<\/p>\n<p>F\u00fcr demokratische und k\u00e4mpferische Gewerkschaften! Widerstand von unten aufbauen, durch Versammlungen und Aktionskomitees! F\u00fcr echte politische Massenorganisationen der Arbeiterklasse und der Jugend!<\/p>\n<p>Gegen die Erpressung der Troika und der M\u00e4rkte! Nur massiver Widerstand kann die Zwangsjacke der K\u00fcrzungspolitik zerrei\u00dfen! Nein zu den antidemokratischen \u201eTechnokratenregierungen\u201c! Volksabstimmungen, um die neuen K\u00fcrzungspl\u00e4ne der EU zu stoppen!<\/p>\n<p>F\u00fcr ein Europa der ArbeiterInnen! Gegen die kapitalistische EU! Kampf f\u00fcr eine Sozialistische Konf\u00f6deration freier und unabh\u00e4ngiger Staaten in Europa!<\/p>\n<h4>Socialismo Revolucionario (CWI in Portugal)<\/h4>\n<h4>ControCorrente (Unterst\u00fctzerInnen des CWI in Italien)<\/h4>\n<h4>Socialist Party (CWI in Irland)<\/h4>\n<h4>Xekinima (CWI in Griechenland)<\/h4>\n<h4>Socialismo Revolucionario (CWI in Spanien)<\/h4>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Internationaler Kampf kann die Diktatur der M&#228;rkte beenden\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":23271,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[23,44],"tags":[270,261],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14684"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14684"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14684\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/23271"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14684"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14684"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14684"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}