{"id":14674,"date":"2012-02-12T14:00:00","date_gmt":"2012-02-12T14:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=14674"},"modified":"2012-02-12T14:00:00","modified_gmt":"2012-02-12T14:00:00","slug":"14674","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2012\/02\/14674\/","title":{"rendered":"Griechenland: Die Linke muss die Machtfrage stellen"},"content":{"rendered":"<p>  Griechische MarxistInnen sagen: &#8222;Nieder mit der Regierung &#8211; Raus mit der   Troika &#8211; Zusammenarbeit der Linken &#8211; Streiks und Besetzungen jetzt!&#8220;<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  Das griechische Drama nimmt kein Ende. Die Regierung des ehemaligen   B&#228;nkers Lukas Papademos hat sich dem Diktat aus Berlin und Br&#252;ssel   gebeugt und einem weiteren K&#252;rzungsprogramm zugestimmt, das die   Lebensverh&#228;ltnisse von Millionen von griechischen ArbeiterInnen und   Erwerbslosen katastrophal verschlechtern wird. Die Arbeiterklasse   reagierte mit kurzfristig angesetzten Generalstreiks am 7., 10. und 11.   Februar. Eine Zustimmung des Parlaments wird f&#252;r den heutigen Sonntag   erwartet.<\/p>\n<h4>  <i>von Hubert Sch&#246;nthaler, K&#246;ln und Sascha Stanicic, Berlin<\/i><\/h4>\n<p>  Das Kabinett der sogenannten &#8222;Regierung der Nationalen Einheit&#8220; und die   derzeit zwei Regierungsparteien, die sozialdemokratische PASOK und die   konservative &#8222;Neue Demokratie&#8220; (ND) haben das Programm bereits   gebilligt. Die bisherige dritte Regierungspartei, die rechtsextreme und   ausl&#228;nderfeindliche Partei LAOS lehnt das Programm nun doch ab und hat   ihre Minister aus der Regierung zur&#252;ckgezogen. Der LAOS-Vorsitzende   Georgios Karatzaferis erkl&#228;rte, er werde zu keiner Revolution beitragen,   die ganz Europa in Brand setzen werde. Gleichzeitig versuchte er, die   Opposition gegen das K&#252;rzungsprogramm in nationalistische Bahnen zu   lenken, in dem er sagte: &#8222;Griechenland kann au&#223;erhalb der EU &#252;berleben,   aber nicht unter dem Stiefel Deutschlands.&#8220; Trotzdem wollen zwei der   vier zur&#252;ckgetretenen Minister von LAOS, dem K&#252;rzungspaket zustimmen.<\/p>\n<p>  Auch eine Ministerin aus den Reihen der PASOK ist zur&#252;ckgetreten. Dass   die beiden im Parlament vertretenen Parteien der Linken, die   Kommunistische Partei Griechenlands (KKE ) und das Linksb&#252;ndnis SYRIZA   (&#8222;B&#252;ndnis der Radikalen Linken&#8220;, bestehend haupts&#228;chlich aus der   Linkspartei &#8222;Synaspismos&#8220; und mehreren kleineren Organisationen der   radikalen Linken) das Sparprogramm wie auch alle vorangehenden ablehnen,   versteht sich von selbst.<\/p>\n<h4>  Das K&#252;rzungsprogramm<\/h4>\n<p>  Das ausgehandelte Sparprogramm sieht unter anderem vor: Entlassung von   150.000 Besch&#228;ftigten des &#214;ffentlichen Dienstes bis Ende 2015, davon   bereits 15.000 bis Ende 2012; Abschaffung des K&#252;ndigungsschutzes f&#252;r   Staatsbetriebe und Banken; Personalabbau bei Justiz, im   Gesundheitswesen, doch auch bei Milit&#228;r und Polizei; Absenkung des   Mindestlohns von 751.- auf 586.- Euro, bei Jugendlichen unter 25 Jahren   auf 525.- Euro; Absenkung des Arbeitslosengeldes von 461,- auf 322.-   Euro, wobei das Arbeitslosengeld nach einem Jahr endet; Einfrierung der   L&#246;hne in der Privatwirtschaft solange bis die Arbeitslosigkeit von heute   offiziell 21 Prozent auf 10 Prozent zur&#252;ckgegangen ist. (Wie dieses   Jobwunder erreicht werden soll, steht in den Sternen. Ma&#223;nahmen zur   Ankurbelung der griechischen Wirtschaft, wie es manchmal alibihalber   versprochen wird, sind nicht vorgesehen, w&#228;hrend das   Bruttoinlandsprodukt in den letzten vier Jahren nach Aussagen des   griechischen Finanzministers Venizelos um 20 Prozent gesunken und ein   Ende dieser Depression nicht absehbar ist.) Desweiteren ist geplant:   Abschaffung des Zahlungsaufschubs f&#252;r Schulden beim Finanzamt oder der   Sozialversicherung; Abschaffung verschiedener Steuererm&#228;&#223;igungen und von   Lohnzusch&#252;ssen; Privatisierung von Staatsbetrieben wie des Gasversorgers   DEPA, des Wettanbieters OPAP, der Wasserversorgung von Attika &#8211; das ist   der Ballungsraum Athen mit an die drei Millionen Einwohnern &#8211; und   Thessaloniki.<\/p>\n<p>  All diese Ma&#223;nahmen treffen eine Bev&#246;lkerung, deren Lebensstandard in   den letzten Jahren schon massiv gesunken ist. Die Erwerbslosigkeit hat   sich in diesem Zeitraum fast verdoppelt und liegt mittlerweile bei &#252;ber   zwanzig Prozent. In vielen Bereichen werden seit Monaten keine L&#246;hne   ausgezahlt. Der offizielle Mindestlohn wird schon lange nicht mehr   eingehalten. LehrerInnen verdienen nur noch 600 Euro im Monat. Die   Obdachlosigkeit ist rasant gestiegen, allein in Athen soll es   mittlerweile 20.000 Obdachlose geben. 250.000 Menschen sollen auf   Lebensmittelhilfe der Kirche und humanit&#228;rer Organisationen angewiesen   sein. F&#252;r viele GriechInnen geht es ums t&#228;gliche &#220;berleben. Mittlerweile   ist die Zahl der HIV-Infektionen drastisch gestiegen, auch weil es   Menschen gibt, die sich in ihrer Verzweiflung absichtlich mit dem Virus   anstecken, weil die soziale Absicherung f&#252;r HIV-Infizierte deutlich   besser als das auf ein Jahr begrenzte und niedrigere Arbeitslosengeld   ist (siehe Focus online vom 26.11.2011) .<\/p>\n<h4>  Folgen eines Staatsbankrotts<\/h4>\n<p>  Die so genannten Troika aus EU-Kommission, Europ&#228;ischer Zentralbank   (EZB) und Internationalem W&#228;hrungsfonds (IWF) verlangt diese drastischen   Ma&#223;nahmen im Gegenzug zu weiteren &#8222;Rettungs&#8220;krediten, die Griechenland   dringend braucht, will es seinem Schuldendienst nachkommen. Am 20. M&#228;rz   sind 14,5 Milliarden Euro f&#228;llig. Kann Griechenland nicht zahlen, ist   der Staatsbankrott &#8211; und damit der Rauswurf aus der Europ&#228;ischen   W&#228;hrungsunion &#8211; unvermeidlich. Diese Option wird mittlerweile offen   diskutiert &#8211; in Griechenland und unter den M&#228;chtigen der EU. So hat   unter anderem der luxemburgische Ministerpr&#228;sident und Chef der   Euro-Gruppe der Finanzminister, Jean-Claude Juncker &#196;u&#223;erungen dieser   Art get&#228;tigt. Scheinbar hoffen einige Strategen in Br&#252;ssel und Berlin,   dass die Brandschutzmauer, die um Griechenland herum errichtet wurde,   mittlerweile hoch genug ist, um eine Kettenreaktion nach einem   griechischen Staatsbankrott zu vermeiden. Das kann jedoch eine   Fehlkalkulation sein. Rainer Rupp weist in der Tageszeitung &#8222;junge Welt&#8220;   vom 8. Februar darauf hin, dass Finanzderivate, wie die   Kreditausfallversicherungen (Credit Default Swaps &#8211; CDS), bei einem   Staatsbankrott Griechenlands eine &#228;hnliche Kettenreaktion ausl&#246;sen   k&#246;nnten, wie das nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers 2008 der   Fall war: &#8222;Die Bank f&#252;r Internationalen Zahlungsausgleich in Basel   sch&#228;tzt mit Stand von Ende Juni 2011, da&#223; Derivate im Nominalwert von   707 Billionen Dollar (etwa das zw&#246;lffache des   Weltbruttoinlandsproduktes) ausstehen. 32,5 Billionen Dollar Nominalwert   sind davon CDS. Deren gr&#246;&#223;ter Teil wiederum sind sogenannte leere   Kreditausfallversicherungen, denen kein reales Darlehen gegen&#252;bersteht,   auf die jedoch bei einem &#187;Default&#171; (Bankrott) der gesamte Nominalwert   der CDS von dem Versicherungsgeber an den Versicherungsnehmer ausgezahlt   werden muss.<\/p>\n<p>  Ein nicht unerheblicher Anteil des kompletten CDS-Nominalwertes (32,2   Billionen Dollar) wird f&#228;llig, wenn Griechenland offiziell Bankrott   erkl&#228;rt.&#8220; Das wiederum w&#252;rde das US-Bankensystem massiv treffen.<\/p>\n<h4>  Widerstand der Arbeiterklasse<\/h4>\n<p>  In Griechenland selber nimmt der Widerstand der Arbeiterklasse kein   Ende. Neben den gro&#223;en Mobilisierungen in Generalstreiks, gibt es   unz&#228;hlige lokale und betriebliche K&#228;mpfe. Beispielsweise gibt es Streiks   in der Stahlindustrie, die Bewegung &#8222;Ich zahle nicht&#8220; die zum   massenhaften Boykott von Mautgeb&#252;hren und der Immobiliensteuer aufruft   und die Besetzung des lokalen Krankenhauses in Kilkis durch die   Besch&#228;ftigten. Diese haben unter anderem beschlossen, eine kostenlose   Gesundheitsversorgung anzubieten solange ihre Forderungen durch die   Regierung nicht erf&#252;llt werden.<\/p>\n<h4>  Die politische Linke<\/h4>\n<p>  Trotz solcher K&#228;mpfe und Mobilisierungen hat sich der Fokus der Massen   mehr auf die politische Ebene verschoben. Parlamentswahlen sollen am 8.   April stattfinden und in Meinungsumfragen haben die Regierungsparteien   ihre Mehrheit verloren. Die Mitglieder der griechischen   Schwesterorganisation der SAV, Xekinima, berichten: &#8222;Angesichts der   Katastrophe, mit der sie konfrontiert ist, wendet sich die Gesellschaft   zur politischen Ebene, unterst&#252;tzt die Parteien der Linken und rei&#223;t die   Memorandums-Parteien in den Abgrund. Die letzten Meinungsumfragen geben   den drei Memorandums-Parteien bzw. Regierungsparteien mit Ach und Krach   zusammen 45 Prozent. W&#228;hrend die beiden Hauptparteien der Linken, die   KKE und SYRIZA zusammen &#252;ber 25 Prozent erreichen (von vorher 12,5   Prozent aus).&#8220; Bei den letzten Parlamentswahlen im Oktober 2009   erreichte die PASOK noch 44 Prozent, die ND 34 Prozent und LAOS 6   Prozent. Allerdings legen auch die Faschisten der Gruppe &#8222;Goldene   Morgend&#228;mmerung&#8220; zu. Diese Hitler verehrenden Nazis liegen bei drei   Prozent und w&#252;rden damit erstmals ins griechische Parlament einziehen.   Aber der Schl&#252;ssel zu einer L&#246;sung der Krise liegt eindeutig bei der   Linken und den Gewerkschaften.<\/p>\n<p>  Xekinima kritisiert die Politik der Gewerkschaftsf&#252;hrungen als &#8222;Sch&#252;sse   in die Luft&#8220; angesichts des von der Troika und den griechischen   Regierenden erkl&#228;rten Kriegs gegen die Arbeiterklasse. Xekinima   schreibt: &#8222; Vor einem oder zwei 24-st&#252;ndigen Generalstreiks weichen die   Troika und die Regierung nicht zur&#252;ck. Das wissen die   Gewerkschaftsf&#252;hrungen nur zu gut! Und das wei&#223; auch der letzte   Arbeiter! Warum handeln die Gewerkschaftsf&#252;hrungen aber so? Um sagen zu   k&#246;nnen: wir haben etwas getan! Das ist der einzige Grund! Unw&#252;rdige   B&#252;rokraten, die &#8222;F&#252;hrer&#8220; spielen! Wenn sie ihres Namens w&#252;rdig w&#228;ren,   h&#228;tten GSEE und ADEDY (die beiden gro&#223;en Gewerkschaftsdachverb&#228;nde,   A.d.&#220;.) zu einem Dauerstreik gegen das neue Memorandum aufrufen m&#252;ssen!   Dann w&#252;rden wir sehen, wohin die Leute der Troika und ihrer Regierung   fl&#252;chten, um sich zu verstecken.&#8220;<\/p>\n<p>  Und auch die Parteien der Linken, die kommunistische KKE und das   Linksb&#252;ndnis SYRIZA, kommen ihrer Verantwortung nicht nach. Xekinima   ruft zur Zusammenarbeit der linken Kr&#228;fte zum Sturz der Regierung auf:   &#8222;Wenn die Linke zusammenarbeitet, kann sie die st&#228;rkste politische Kraft   werden. Und mit den zus&#228;tzlichen Parlamentssitzen, die das Wahlsystem   der st&#228;rksten Kraft im Parlament gibt, k&#246;nnte sie eine Regierung bilden,   wenn sie wollte! Warum tut sie das nicht? Wenn die Parteien der Linken   mit einer Kampfperspektive und mit einer Perspektive des Umsturzes   zusammenarbeiten w&#252;rden, dann w&#252;rden die 25 Prozent, die ihnen heute die   Meinungsumfragen geben, eine viel gr&#246;&#223;ere Dynamik gewinnen und   massenhaft &#8222;wei&#223;e&#8220; Stimmen (in Griechenland kann man mit einer &#8222;wei&#223;en&#8220;   Stimme eine g&#252;ltige Stimme abgeben, jedoch gegen alle auf der Liste   stehenden Parteien stimmen, Anm. d. &#220;bers.), &#8222;ung&#252;ltige&#8220; Stimmen und   &#8222;Enthaltungen&#8220; anziehen. Damit k&#246;nnten sich die 25 % leicht in 30 &#8211; 35 %   und mehr verwandeln.<\/p>\n<p>  Mit einer solchen St&#228;rke k&#246;nnte die Linke direkt und leicht die   Machtfrage stellen! Doch die Linke verweigert diese Perspektive! Sie   verweigert die Verantwortung, auf konkrete Weise und systematisch darauf   hinzuarbeiten, was sie selbst anzustreben erkl&#228;rt: Den Sturz der   Regierung!<\/p>\n<h4>  Programm zum Sturz der Regierung<\/h4>\n<p>  Aus Sicht von Xekinima kann die Regierung durch eine planm&#228;&#223;ige und   dauerhafte Massenmobilisierung gest&#252;rzt werden, die die Kr&#228;fte der   Linken durch ihren Einfluss in den Gewerkschaften und Bewegungen   ansto&#223;en k&#246;nnten: &#8222;Sie k&#246;nnten &#252;ber Streikmobilisierungen mittels der   von ihnen kontrollierten oder beeinflussten Gewerkschaften hinaus den   Massencharakter der &#8222;Volksversammlungen&#8220; in den Stadtvierteln und den   der verschiedenen Komitees der Bewegung &#8222;Ich bezahle nicht&#8220; st&#228;rken. Sie   k&#246;nnten zu Platzbesetzungen und der Besetzung von Arbeitsst&#228;tten   vorangehen, wie es im Juni vorigen Jahres bei der Bewegung der   &#8222;Emp&#246;rten&#8220; und im Oktober bei den Streiks im &#214;ffentlichen Dienst   geschah. Wir haben wiederholt (aus Anlass der gro&#223;en Versammlungen der   vorangegangenen Periode) geschrieben, dass der Syntagmaplatz innerhalb   von Stunden mit Hunderttausenden Menschen gef&#252;llt w&#252;rde, wenn die   Parteien der Linken ihre Unterst&#252;tzerInnen dazu aufrufen w&#252;rden, auf dem   Syntagmaplatz zu bleiben bis die Troika abhaut und die Regierung   zur&#252;cktritt. Dasselbe w&#252;rde geschehen, wenn eine Massengewerkschaft dazu   aufrufen w&#252;rde &#8211; und wieviel mehr noch, wenn sie es gemeinsam tun   w&#252;rden: Die Linke gemeinsam mit Gewerkschaften wie der der   Elektrizit&#228;tsgesellschaft DEI, der Verkehrsbetriebe usw.&#8220;<\/p>\n<p>  Xekinima ruft deshalb dazu auf die Gewerkschaften und die Linke von   unten zu ver&#228;ndern und zu erneuern und hat folgende Forderungen   ver&#246;ffentlicht:<\/p>\n<p>  &#8211; <b>Die Linke muss zusammenarbeiten.<\/b> Die L&#228;cherlichkeit der   Verweigerung der Zusammenarbeit im Namen der einzigen &#8222;Konsequenten&#8220;,   der einzigen &#8222;Reinen&#8220; und einzigen &#8222;Revolution&#228;re&#8220; muss aufh&#246;ren.<\/p>\n<p>  &#8211; <b>Streiks:<\/b> Die Parteien der Linken m&#252;ssen vorangehen zum Aufruf   zu dynamischen Streikmobilisierungen von konkreten   Gewerkschaftsf&#246;derationen und in konkreten Branchen. Nein zu den   24-st&#252;ndigen oder 48-st&#252;ndigen Sch&#252;ssen in die Luft! Es ist Zeit f&#252;r   eine gro&#223;e Dauerstreikbewegung, die Alles lahmlegt.<\/p>\n<p>  <b>&#8211; Besetzungen:<\/b> Au&#223;er Streikmobilisierungen muss die Linke   vorangehen zum Aufruf ihrer Kr&#228;fte und des gesamten Volkes an einem   konkreten Datum, sich auf dem Syntagmaplatz in Athen, am Wei&#223;en Turm in   Thessaloniki und auf den anderen Pl&#228;tzen der anderen St&#228;dte zu   versammeln. Die Besetzungen m&#252;ssen schrittweise auf jede Arbeitsst&#228;tte   ausgeweitet werden, mit gew&#228;hlten Basiskomitees aus Versammlungen und   mit demokratischen Verfahren.<\/p>\n<p>  <b>&#8211; Ein Programm f&#252;r die Staatsmacht:<\/b> Dieser Kampf muss mit   einem politischen Programm f&#252;r die Staatsmacht kombiniert werden.   Grundlegende Punkte m&#252;ssen sein: Verweigerung der Schuldenzahlungen,   Verstaatlichung der Banken und des Gro&#223;kapitals unter demokratischer   Kontrolle und Verwaltung durch die ArbeiterInnen und die Gesellschaft,   Nutzung des ganzen von der Gesellschaft produzierten Reichtums und   Planung der Wirtschaft f&#252;r das Gemeinwohl und nicht f&#252;r die wenigen   Spekulanten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Griechische MarxistInnen sagen: &#8222;Nieder mit der Regierung &#8211; Raus mit der<br \/>\n      Troika &#8211; Zusammenarbeit der Linken &#8211; Streiks und Besetzungen jetzt!&#8220;\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[44],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14674"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14674"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14674\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14674"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14674"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14674"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}