{"id":14662,"date":"2012-02-14T00:00:00","date_gmt":"2012-02-14T00:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=14662"},"modified":"2012-02-14T00:00:00","modified_gmt":"2012-02-14T00:00:00","slug":"14662","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2012\/02\/14662\/","title":{"rendered":"Stadtzerst&#246;rung weiter blockieren"},"content":{"rendered":"<p>  Kampf gegen Stuttgart 21 mit der sozialen Frage verbinden<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <b>Die Bahn versucht, bei Stuttgart 21 aufs Tempo zu dr&#252;cken. Der   S&#252;dfl&#252;gel wurde eingez&#228;unt. Wenn dieser Artikel erscheint, hat sein   Abriss wahrscheinlich schon begonnen. Die R&#228;umung des Parks und das   F&#228;llen der Parkb&#228;ume drohen.<\/b><\/p>\n<h4>  <i>von Wolfram Klein, Mitglied im Ortsvorstand der LINKEN Bad Cannstatt   und aktiv bei &#8222;Cannstatter gegen Stuttgart 21&#8220;<\/i><\/h4>\n<p>  Trotz der Niederlage bei der Volksabstimmung gibt es weiter einen sehr   starken Kern von Aktiven. Drei- bis viertausend kommen regelm&#228;&#223;ig zu   Montagsdemos. Im Januar gab es zus&#228;tzlich zwei &#228;hnlich gro&#223;e   Samstagsdemos. Dazu kommen zahlreiche inhaltliche Veranstaltungen,   manche mit Hunderten von TeilnehmerInnen, gut besuchte Treffen der   verschiedenen im Widerstand gegen S21 entstandenen Gruppen.<\/p>\n<p>  In der Nacht zum 13. Januar, als der Bauzaun am S&#252;dfl&#252;gel errichtet   wurde, gab es die gr&#246;&#223;te Blockadeaktion seit dem 30. September 2010, dem   sogenannten &#8222;Schwarzen Donnerstag&#8220;. Weder die Drohung von 9.000   Polizisten noch die Knast-Container auf dem Cannstatter Wasen hielten   1.000 S21-GegnerInnen ab, den Platz zu besetzen. Der Versuch der   Polizei, mit einem martialischen Aufmarsch von 1.900 Polizisten Leute   einzusch&#252;chtern, scheiterte ebenso wie die unz&#228;hligen Aufrufe der   Polizei, bei freiem Geleit das abzusperrende Gel&#228;nde zu verlassen.<\/p>\n<h4>  Neuformierung des Widerstands notwendig<\/h4>\n<p>  Es ist nicht zu leugnen, dass die Organisation der Bewegung Schw&#228;chen   hat. Teile des Aktionsb&#252;ndnisses wollen Stuttgart 21 nur noch &#8222;kritisch   begleiten&#8220;. Die praktische Folge ist, dass das Aktionsb&#252;ndnis die   Montagsdemos nicht mehr organisiert und stark an Bedeutung verloren hat.   Der Parksch&#252;tzerrat ist oft z&#228;h und wenig effektiv. Gleichzeitig sind   die allermeisten Widerstandsgruppen intakt und weiter aktiv. Eine   demokratische Neuformierung des Widerstands ist notwendig.<\/p>\n<h4>  K&#228;mpfe miteinander verbinden<\/h4>\n<p>  Notwendig bleibt auch, die Masse der Bev&#246;lkerung immer wieder   anzusprechen. Zum einen liefert jeder neue Schritt bei Stuttgart 21 neue   Gegenargumente. Zum Beispiel bedeutet die geforderte erh&#246;hte   Grundwasserentnahme eine gr&#246;&#223;ere Gef&#228;hrdung des Mineralwassers. Zum   anderen m&#252;ssen wir die Zusammenh&#228;nge zwischen Stuttgart 21 und der   sozialen Frage aufzeigen.<\/p>\n<p>  So verkauft die Landesbank LBBW 21.500 LBBW-Wohnungen, 4.000 davon in   Stuttgart. Viele dieser Wohnungen sind ehemalige Eisenbahnerwohnungen im   Nordbahnhofviertel, direkt neben dem S21-Gel&#228;nde. Investoren hoffen,   dass durch diese N&#228;he das Viertel &#8222;aufgewertet&#8220; wird. Sie wittern fette   Beute f&#252;r Immobilienspekulation. Das zeigt, wie absurd alle Versprechen   sind, auf dem S21-Gel&#228;nde selber w&#252;rden bezahlbare Wohnungen entstehen.   Der Ortsverband der LINKEN Cannstatt hat mit betroffenen MieterInnen   Kontakt aufgenommen und will eine Mieterversammlung initiieren.<\/p>\n<p>  Die anstehenden Tarifrunden sind ebenfalls M&#246;glichkeiten, K&#228;mpfe   miteinander zu verbinden und politisch zu verallgemeinern. Wir haben   &#252;berall die gleichen Politiker, die gleichen Konzerne und das gleiche   kapitalistische Profitsystem gegen uns.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Kampf gegen Stuttgart 21 mit der sozialen Frage verbinden\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[58],"tags":[244],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14662"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14662"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14662\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14662"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14662"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14662"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}