{"id":14625,"date":"2012-01-20T00:00:00","date_gmt":"2012-01-19T23:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/.\/?p=14625"},"modified":"2012-06-08T20:33:45","modified_gmt":"2012-06-08T18:33:45","slug":"14625","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2012\/01\/14625\/","title":{"rendered":"Ungarn: Vor Bankrott und Diktatur?"},"content":{"rendered":"<p>  In den letzten Wochen macht Ungarn in den b&#252;rgerlichem Medien verst&#228;rkt   von sich reden.<\/p>\n<p> <!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <b>Grund daf&#252;r ist die wirtschaftliche Krise des Landes, die auch die   Stabilit&#228;t des Euro bedroht. Obwohl das Land den Euro selbst nicht   eingef&#252;hrt hatte verlor der Euro bereits nach Berichten &#252;ber die   wirtschaftliche Lage des Landes an den B&#246;rsen. Die Gefahr f&#252;r den   Euro-Raum besteht in den gro&#223;en Investitionen und hohen Krediten, die   europ&#228;ische, besonders &#246;sterreichische, deutsche und schweizer Banken in   die ungarische Krise verwickeln. Besonders problematisch ist, dass es   sich bei den Krediten um Fremdw&#228;hrungskredite handelt. Der in der Krise   st&#228;ndig abgewertete ungarische Forint macht die R&#252;ckzahlung der Kredite   in Euro und Schweizer Franken praktisch unm&#246;glich. Aus eben diesem Grund   warnen b&#252;rgerliche &#214;konomen auch vor einem Austritt Griechenlands aus   der Euro-Zone. Es geht aber nicht nur um Kredite f&#252;r den Staat oder die   Wirtschaft, sondern besonders hart trifft es viele Privathaushalte.   Banken vermittelten zu Zeiten eines st&#228;rkeren Forint Euro- oder   Franken-Kredite, die jetzt nicht mehr zur&#252;ckgezahlt werden k&#246;nnen. Viele   Haushalte stehen vor der privaten Insolvenz. Ab 11.01. verhandeln   ungarische Regierung, IWF und EU nun &#252;ber ein Rettungspaket nach   griechischem Vorbild.<\/b><\/p>\n<h4>  <i>von Tilman M. Ruster, Wien<\/i><\/h4>\n<p>  Die rechtskonservative bis rechtsextreme Regierung unter Victor Orb&#225;n   hatte alles versucht das abzuwenden. Die Auszahlung eines   Rettungspakets, das schon im Oktober 2008 beschlossen wurde, wurde 2010   gestoppt. Die damals frisch gew&#228;hlte Orb&#225;n-Regierung weigerte sich   weiter Spar-Anweisungen von EU und IWF entgegenzunehmen. Stattdessen   f&#252;hrte sie eine schwache Bankensteuer sowie &#8222;Krisensteuer&#8220; ein, die   besonders ausl&#228;ndische Unternehmen traf. Das zeigt die bonapartistischen   Z&#252;ge der Regierung: Obwohl sie in der Praxis f&#252;r den unbedingten   Machterhalt der Bourgoisie und des Kapitalismus steht, kann sie sich   nicht auf ein starkes B&#252;rgerInnentum als soziale Basis st&#252;tzen.   Stattdessen ist sie mehr als gew&#246;hnliche b&#252;rgerliche Regierungen auf die   Zustimmung von ArbeiterInnen angewiesen. Ein gelegentlicher Schlag gegen   die Reichen hilft dabei. Diese Steuerma&#223;nahme macht Orb&#224;n also nicht zu   einem Linken, sondern zeigt die Schw&#228;che der ungarischen Bourgoisie. So   wurde die Bankensteuer sp&#228;ter durch Steuergeschenke an Reiche &#8222;wieder   gut gemacht&#8220;; das B&#252;ndnis zwischen Orb&#224;n und nationaler Bourgoisie ist   ungebrochen.<\/p>\n<p>  In der Folge versuchte Orb&#224;n mit seiner 2\/3 Mehrheit im Parlament den   brutalen Sparkurs, der in Griechenland durch die &#8222;Troika&#8220; aus   EU-Kommission, EZB und IWF bestimmt wird auf rein nationaler Ebene   durchzuziehen. Extreme Angriffe auf das Arbeitsrecht, Pensionen, das   Gesundheits- und Sozialwesen, Arbeitslose und diverse andere Bereiche   wurden dabei von massiver rassistischer Hetze begleitet: Z.B. wurde die   faktische Aufhebung des K&#252;ndigungsschutzes mit angeblich &#8222;faulen Roma&#8220;   begr&#252;ndet, die die Wirtschaft l&#228;hmen w&#252;rden. Auch die eingef&#252;hrte   M&#246;glichkeit Arbeitslose in Containerparks praktisch zu isolieren und   sogar extra bewachen zu lassen wurde als &#8222;Sicherheits-Ma&#223;nahme&#8220; gegen   Roma dargestellt.<\/p>\n<p>  Nat&#252;rlich regte sich Widerstand gegen die Ma&#223;nahmen. Allerdings blieb   dieser ohne politische Vertretung: Die parlamentarische Opposition   besteht auf der einen Seite aus der sozialdemokratischen, ehemals   stalinistischen MSzP und der gr&#252;n-liberalen LMP. Die MSzP hatte sich in   Vorg&#228;ngerregierung bereits unglaubw&#252;rdig als soziale Alternative gemacht   und die LMP hat einen v&#246;llig verkopften Zugang. Beide stellen keinen   Anziehungspunkt f&#252;r w&#252;tende Menschen mehr da. Auf der anderen Seite des   Parlaments steht die neofaschistische Jobbik. Als es im September 2006   zu sozialen Unruhen in Budapest kam konnte sie eine starke Rolle in der   Bewegung spielen. Zehntausende demonstrierten dann f&#252;r ein &#8222;nationaleres   Ungarn&#8220; und lieferten sich heftige Stra&#223;enschlachten mit der Polizei.   Dabei setzten sie sogar einen gekaperten Panzer ein und besetzten die   nationale Fernsehstation. Linke, Homosexuelle, J&#252;dInnen\/Juden und andere   Minderheiten mussten sich damals verstecken oder aus Budapest fliehen.   Manche sprachen damals sogar von einem Jobbik-Putschversuch.<\/p>\n<p>  F&#252;r viele in Ungarn gilt Jobbik heute als glaubw&#252;rdigste Opposition und   das obwohl sie mit der regierenden Fidesz-Partei in den wesentlichen   Punkten &#252;bereinstimmt. Sie gibt sich &#8222;antikapitalistisch&#8220;, macht aber   &#8222;das internationale Judentum&#8220; f&#252;r das Kapitalismus und Krise   verantwortlich. Eine Gefahr f&#252;r den Regierungskurs ist Jobbik also auch   nicht. Daf&#252;r bleibt sie eine Gefahr f&#252;r echte Oppositionelle und   Minderheiten im Land: mit der verbotenen und rasch widergegr&#252;ndeten   &#8222;Gard&#224;&#8220; und anderen Schl&#228;gerformationen terrorisiert sie ihre   GegnerInnen. In einigen Regionen spielen die Schl&#228;gergruppen sogar die   Rolle einer &#8222;Hilfspolizei&#8220;. Auf Anforderung rechter B&#252;rgermeister   vollziehen sie ihren Terror in offizieller Mission. Aus einigen D&#246;rfern   wurde die Roma Bev&#246;lkerung bereits v&#246;llig vertrieben.<\/p>\n<p>  Auch die meisten Gewerkschaften leisteten bislang kaum merkbaren   Widerstand gegen die brutalen Angriffe. Die Mehrheit von ihnen ist eng   mit der sozialdemokratischen MSzP verbunden.<\/p>\n<p>  Eine l&#246;bliche Ausnahme bildeten Gewerkschaften im &#246;ffentlichen Dienst:   Nach Angriffen auf L&#246;hne und Arbeitspl&#228;tze gab es Proteste und auch   Streiks durch Polizei und Feuerwehr. Sp&#228;ter kam es auch zu Warnstreiks   bei Bus und Bahn gegen die K&#252;rzung der Pensionen und Abschaffung der   Fr&#252;hpensionsregelung. Die Jobbik-Polizei Gewerkschaft &#8222;Tatbereit&#8220;, die   mindestens 10% der PolizistInnen organisiert, beteiligte sich nicht an   dem Arbeitskampf und wurde auch bewusst drau&#223;en gehalten.<\/p>\n<p>  Ereignisse wie diese versucht die Regierung mit dem Abbau erk&#228;mpfter,   demokratischer Rechte zu verhindern. So wurden Gewerkschaften inzwischen   aus dem &#246;ffentlichen Dienst weitgehend entfernt.<\/p>\n<p>  Das neue Mediengesetz machte auch au&#223;erhalb Ungarns Schlagzeilen und   rief international zahlreichen Protest hervor. Es gab einer neuen   Kommission die M&#246;glichkeit kritische Berichte zu verhindern und   oppositionelle Medien mit hohen Strafen zu belegen. Die strittigen   Passagen wurden allerdings k&#252;rzlich durch das Verfassungsgericht   aufgehoben. Das zeigt, dass trotz allem Ungarn noch keine Diktatur ist.<\/p>\n<p>  Gegen die &#8222;widerst&#228;ndigen&#8220; Verfassungsrichter wurden aber Ma&#223;nahmen   gesetzt. Zun&#228;chst schuf die Regierung abseits von der eigentlichen   Verfassung die M&#246;glichkeit von &#8222;Kardinalgesetzen&#8220;. Diese sind bindend,   werden aber nicht mehr durch das parlamentarisch, auf Lebenszeit   gew&#228;hlte Verfassungsgericht &#252;berwacht, sondern von einer neuen &#8222;Kurie&#8220;,   quasi einem W&#228;chterrat. In dieser sind die Verfassungsrichter lediglich   auch vertreten.<\/p>\n<p>  Auch wurde der MSzP-nahe Pr&#228;sident des Verfassungsgerichts unter   Vorw&#228;nden abgesetzt und wird bald vermutlich durch einen   Regierungstreuen ersetzt.<\/p>\n<p>  Sehr viel tiefer greifen die M&#246;glichkeiten der seit 1.1.2012 g&#252;ltigen,   ganz neuen Verfassung. Ein Rat aus Zentralbankern erh&#228;lt die M&#246;glichkeit   das Parlament aufzul&#246;sen, falls dies &#8222;Budgetgef&#228;rdene Ma&#223;nahmen&#8220;   beschlie&#223;t. Der Rat wurde selbstverst&#228;ndlich mit Fidesz-Anh&#228;ngern   besetzt. Zusammen mit der aggressiven Besetzung &#246;ffentlicher &#196;mter durch   Fidesz-, zum Teil sogar Jobbik-,Anh&#228;ngern besteht f&#252;r Orb&#224;n damit die   M&#246;glichkeit sich auch abseits von Wahlen an der Macht zu halten und   diktatorische Elemente in der Regierung zu verankern. Ob er sie nutzt   h&#228;ngt von vielen Faktoren ab, besonders aber dem Verlauf der   Wirtschaftskrise und dem Widerstand der ArbeiterInnenklasse in Ungarn.   Das Wort &#8222;Republik&#8220;, kommt seit der Einf&#252;hrung der neuen Verfassung   jedenfalls nicht mehr im Namen Ungarns vor.<\/p>\n<p>  Widerstand regt sich aber seit einiger Zeit doch. Schon 2011 gab es eine   Reihe von Demonstrationen und auch Streiks. Am 2.1.2012 gingen in einem   neuen H&#246;hepunkt &#252;ber 50.000 Menschen gegen die neue Verfassung auf die   Stra&#223;e! Die hohe Beteiligung liegt aber sicher auch an der Wut &#252;ber das   soziale Elend, das die Reformen Orb&#224;ns hervorgerufen hat. Das zeigte   sich schon auf anderen Demonstrationen in der Vergangenheit, zum   Beispiel f&#252;r Pressefreiheit, wo hinter dem eigentlichen Thema des   Protestes immer soziale Fragen aufflackerten. Deutlich wird die Wut auch   an Wahlumfragen, in denen Fidesz um bis zu 20% abgesunken ist.   Gleichzeitig geben nur noch 40% an &#252;berhaupt w&#228;hlen gehen zu wollen.   Wozu auch? Wichtige parlamentarische Aufgaben wurden l&#228;ngst an   nicht-gew&#228;hlte Gremien abgetreten. Auch zeigen die etablierten Parteien   keine greifbare Alternative zu Orb&#224;ns Spar- und Belastungskurs. Eine   Abspaltung von der MSzP unter einem Ex-Ministerpr&#228;sidenten vom Juni 2011   konnte diese L&#252;cke bislang auch nicht f&#252;llen. Die Grenzen zur MSzP sind   nicht sichtbar genug. Aber gleichzeitig h&#228;lt sich in Umfragen Jobbik   stabil, zum Teil bei bis zu 20%! Als auf der Demo am 2.1. allerdings   einige Faschisten auftauchten wurden sie mit &#8222;Nazis Raus&#8220; Rufen   vertrieben.<\/p>\n<p>  Die neue Protestbewegung aber bringt Ans&#228;tze f&#252;r neue, linke Parteien   mit sich. Gingen Anfangs vor allem Studierende und wenige, emp&#246;rte   B&#252;rgerInnen auf die Stra&#223;e, beteiligt sich seit 2011 auch die   ArbeiterInnenklasse an den Protesten und beginnt, ihnen ihren Stempel   aufzudr&#252;cken. Auch Gewerkschaften beteiligten sich an der Demo vom 2.1..   Das zeigt den Druck der Mitgliedschaft auf die F&#252;hrung und ist ein gutes   Zeichen!<\/p>\n<p>  CWI-AktivistInnen aus Ungarn berichten, dass neben vielen anderen   Strukturen besonders zwei Initiativen inzwischen damit beginnen, aus der   losen Bewegung heraus Parteien zu bilden. Die eine Formation nennt sich   Szolidarit&#225;s, in Anlehnung an die polnische Gewerkschaft Solidarno&#347;&#263;.<\/p>\n<p>  Dieses Vorbild zeigt einerseits die gewerkschaftliche Herkunft der   Partei und ist andererseits ein Versprechen die Orb&#224;n Regierung zu   st&#252;rzen. Gleichzeitig zeigt es aber die Verhaftung von Szolidarit&#225;s im   Kapitalismus.<\/p>\n<p>  Die zweite Formation nennt sich 4K! (steht f&#252;r &#8222;Bewegung 4. Republik&#8220;).   Bislang war sie eine kleine, lose oppositionelle Gruppe, die sich stark   &#252;ber das Internet formierte. Mit den gro&#223;en Protesten wurde sie zu einem   Anziehungspunkt vieler Linker in Ungarn. Ihr politisches Profil ist noch   unklar, aber auch sie besch&#228;ftigt sich vor allem mit   demokratiepolitischen Fragen.<\/p>\n<p>  Es ist der richtige Zeitpunkt in Ungarn endlich eine linke, k&#228;mpferische   Partei f&#252;r ArbeiterInnen, Arbeitslose und Jugendliche zu gr&#252;nden. Sie   k&#246;nnte sicherstellen, dass die jetzige Protestbewegung nicht im Sande   verl&#228;uft. Wichtig ist dabei gleich doppelt das Programm der neuen   Partei: Einerseits braucht es konkrete Vorschl&#228;ge, wie sich die Bewegung   weiterentwickeln k&#246;nnte. Streiks sind ein Mittel, dass die Regierung an   einem besonders wunden Punkt treffen w&#252;rde. Sie w&#228;re gezwungen sich   offen auf die Seite der Wirtschaft zu schlagen und sich so zu   offenbaren. Auch w&#252;rden sie das Selbstbewusstsein in den Gewerkschaften   und der ArbeiterInnenklasse st&#228;rken. So vorbereitet k&#246;nnte es sich an   den Sturz der Regierung machen und h&#228;tte auch eine echte Alternative   anzubieten! Bedeutend ist auch die gezielte Einbindung von   Roma-Organisationen in die neue Partei und die Proteste. Auch die   &#220;berwindung der rassistischen Spaltung ist ein Schl&#252;ssel im Kampf gegen   Fidesz und Jobbik. Noch wichtiger sind aber die Forderungen, die eine   neue Partei in die Bewegung einbringen m&#252;sste: Der Abbau der   demokratischen Rechte und die Hetze gegen Roma sind nur Symptome der   radikalen Angriffe auf L&#246;hne, Soziales und den erk&#228;mpften Lebensstandart   im Allgemeinen. Es braucht ein Programm gegen die Krise und nicht nur   gegen Orb&#224;n. Kurz: es braucht ein klar antikapitalistisches Programm!   Viele Menschen in Ungarn haben bereits jede Hoffnung auf den   Kapitalismus aufgegeben. Einige erinnern sich nostalgisch an den   &#8222;Gulasch-Kommunismus&#8220; von vor 1989, wo es um den Preis von Unterdr&#252;ckung   wenigstens soziale Sicherheit gab. Besonders junge Leute k&#246;nnen damit   aber nichts mehr anfangen und auch &#196;ltere w&#252;nschen ihn nicht wirklich   zur&#252;ck. Viele suchen aber nach anderen Alternativen zum Kapitalismus.   Eine neue Partei k&#246;nnte mit der Idee eines echten, demokratischen   Sozialismus sehr erfolgreich sein!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      In den letzten Wochen macht Ungarn in den b&#252;rgerlichem Medien verst&#228;rkt<br \/>\n      von sich reden.\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[43],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14625"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14625"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14625\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14625"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14625"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14625"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}