{"id":14611,"date":"2012-01-16T00:00:00","date_gmt":"2012-01-16T00:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=14611"},"modified":"2012-01-16T00:00:00","modified_gmt":"2012-01-16T00:00:00","slug":"14611","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2012\/01\/14611\/","title":{"rendered":"Berlin-Wahl: Welche Aufgaben stellen sich jetzt f&#252;r linke Aktive?"},"content":{"rendered":"<p>  Wowereit will nun mit der CDU &#8222;sparen, bis es quietscht&#8220;<\/p>\n<p> <!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  Am 18. September 2011wurde das Berliner Abgeordnetenhaus neu gew&#228;hlt.   Nachdem die Linkspartei beziehungsweise ihre Vorg&#228;ngerin, die PDS, als   Quittung f&#252;r ihre K&#252;rzungspolitik im Senat 2006 bereits mehr als die   H&#228;lfte ihrer Stimmen eingeb&#252;&#223;t hatte, verlor sie 2011 noch einmal 14.000   Stimmen und landete in der Opposition. Die SPD unter dem Regierenden   B&#252;rgermeister Klaus Wowereit entschied sich f&#252;r die CDU als neuen   Partner.<\/p>\n<p>  Ende November beschloss der rot-schwarze Senat seinen Koalitionsvertrag.   Dieser verhei&#223;t nichts Gutes: Geplant ist eine m&#246;gliche   Teilausschreibung und damit Teilprivatisierung der S-Bahn, der Weiterbau   der A 100, Stellenstreichungen im &#214;ffentlichen Dienst und eine   Versch&#228;rferung des Sozialabbaus im Zuge der Schuldenbremse, die ab 2016   greifen soll. Ein Ende der Mietexplosion ist nicht in Sicht. LehrerInnen   werden weiter schlechter bezahlt, weshalb sich die Abwanderung von   P&#228;dagogInnen in andere Bundesl&#228;nder fortsetzen d&#252;rfte. Zudem wird die   Kennzeichnungspflicht von Polizisten aufgeweicht.<\/p>\n<p>  Die Linkspartei, die jetzt mit 19 Abgeordneten vertreten ist, verk&#252;ndete   auf ihrem Parteitag nach der Wahl, dass sie sich neu aufstellen wolle.   Au&#223;erdem sind die Piraten, die der LINKEN 12.000 Stimmen abjagen   konnten, mit 14 Vertretern und einer Vertreterin ins Abgeordnetenhaus   eingezogen.<\/p>\n<p>  Welche Aufgaben stellen sich vor diesem Hintergrund f&#252;r linke   AktivistInnen innerhalb und au&#223;erhalb des Parlaments? Was sind die   wichtigsten politischen Initiativen und Forderungen?<\/p>\n<h4>  Gerwald Claus-Brunner, <i>f&#252;r die Piratenpartei im Berliner   Abgeordnetenhaus, Mitglied im Sonderausschuss zur Offenlegung der   Wasservertr&#228;ge, im Hauptausschuss und Vertreter im Petitionssausschuss<\/i><\/h4>\n<p>  Wir, die Vertreter der Piratenpartei im Parlament, stehen f&#252;r die   unbedingte Beteiligung aller B&#252;rger an den Prozessen und Entscheidungen,   die diese auch in letzter Konsequenz betreffen. Damit auch f&#252;r   Unbeteiligte nachvollziehbar ist, wie Entscheidungen getroffen wurden   und der Weg der Entscheidungsfindung selbst nachvollziehbar bleibt,   ver&#246;ffentlichen wir dies auf geeigneten Medien. Der einzelne B&#252;rger muss   aber unsererseits umfassend und neutral informiert werden, so dass hier   die M&#246;glichkeit einer Beeinflussung ausgeschlossen werden kann.<\/p>\n<p>  Die Piraten stehen aber auch f&#252;r langfristige und zukunftsorientierte   Ideen. Ein Urheberrecht, was ausschlie&#223;lich dazu missbraucht wird, um   Abmahnanw&#228;lten ihren Lebensunterhalt zu generieren und gute Ideen als   Patente in Tresoren verschwinden zu lassen, muss reformiert werden, so   dass der Einzelne, der geistige Werte schafft, auch sicher sein kann,   dass diese ihr Publikum und ihre Verbreitung finden und andererseits   auch sein Lebensunterhalt bestritten werden kann.<\/p>\n<p>  In diesem Zusammenhang kritisiere ich die bundesdeutsche   Berichterstattung dahingehend, dass man &#8211; sobald man sich f&#252;r die   Belange der Menschen und B&#252;rger einsetzt und diese Belange im Bezug auf   unsere Wirtschaft zu betrachten sind &#8211;, immer als links oder   kommunistisch diffamiert wird.<\/p>\n<p>  Die alte Forderung: &#8222;Du musst arbeiten, um zu essen!&#8220; kann im Angesicht   der Automatisierung und Produktivit&#228;tssteigerung schon lange nicht mehr   f&#252;r alle Menschen g&#252;ltig sein, wenn man noch m&#246;chte, dass der einzelne   Mensch auch noch ein menschenw&#252;rdiges Leben f&#252;hren soll, ohne auf das   Aufrechterhalten der Vitalfunktionen reduziert zu werden. Hier greift   unsere Idee, allen Menschen ein Recht auf sichere Existenz und soziale   Teilhabe zu garantieren.<\/p>\n<p>  Die Zerschlagung unserer S-Bahn lehnen wir entschieden ab und setzen uns   daf&#252;r ein, dass sie als kommunaler Eigenbetrieb unter 100-prozentiger   Kontrolle der Berliner wieder als leistungsf&#228;higes und zuverl&#228;ssiges   Verkehrsmittel in unserer Stadt die Menschen von A nach B bringt. Der   wirtschaftliche Gesamtbetrieb der S-Bahn muss frei von der reinen   Absicht der Gewinnerzielung sein, da im Rahmen der &#246;ffentlichen   Daseinsvorsorge ein Betrieb wie die S-Bahn im Idealfall nur eine   schwarze Null bilanzieren kann. Die Gesamtheit der Berliner muss hier   solidarisch zusammenstehen, um die notwendigen Mittel aufzubringen;   damit erreichen wir auch, dass jeder seine S-Bahn mit anderen Augen   betrachtet.<\/p>\n<p>  Auch bei Projekten wie zum Beispiel dem Bau einer Zentralbibliothek auf   dem Tempelhofer Feld oder dem Weiterbau der A 100 stehen wir als Gegner   da, der aber konstruktive Vorschl&#228;ge bringt. Im Falle der A 100 sehen   wir die langfristige L&#246;sung eher in intelligenterer Nutzung der   Bestandsstra&#223;en und deren Leitsysteme. Wie sinnvoll und hilfreich w&#228;re   da schon mal die Einf&#252;hrung der gr&#252;nen Welle auf unseren gro&#223;en   innerst&#228;dtischen Verkehrsachsen oder ein kundenfreundliches, flexibles   und komfortables Car-Sharing-System, was &#228;hnlich einfach gestaltet sein   m&#252;sste wie das der DB-Fahrr&#228;der vor dem 1. Januar 2011. Auch die Planung   von ruhendem und flie&#223;endem Verkehr muss durch ein Miteinander gepr&#228;gt   sein und nicht von Ausgrenzung und Abschottung. Ein Beispiel: Der   Fahrradweg auf der Fahrbahn ist dadurch sicherer, dass sich die   Verkehrsteilnehmer st&#228;ndig im Auge haben, w&#228;hrend der herk&#246;mmliche   versteckte Radweg immer f&#252;r sehr gef&#228;hrliche Situationen gesorgt hat.<\/p>\n<p>  In einer Stadt wie Berlin, die polyzentrisch ist und keine echte   singul&#228;r dominierende Stadtmitte besitzt, w&#228;re zum Beispiel der Ausbau   der Bibliotheken, die sich in der N&#228;he der Universit&#228;ten und Hochschulen   befinden, sinnvoller als der Bau einer neuen Bibliothek f&#252;r 275   Millionen Euro; mal ganz abgesehen davon, dass wir mehr als genug   Schulden haben.<\/p>\n<p>  Eine Verwaltung, die mit kaufm&#228;nnischer doppelter Buchf&#252;hrung arbeitet,   die Effizienz belohnt und durch moderne Strukturen jederzeit klar   erkennen l&#228;sst, wo es Defizite und Handlungsbedarf gibt, kann auch dazu   beitragen, dass unsere Steuergelder nicht weiter sinnlos verschwendet   werden und die Mitarbeiter wieder motiviert und erfolgsorientiert   arbeiten k&#246;nnen. Die Verwaltung wird durch unsere modernen Techniken   auch immer &#246;fter vom Wohnzimmer des Berliners bedient werden k&#246;nnen, so   dass die heutigen Warteschlangen mit der damit verbunden   Zeitverschwendung in den Amtsstuben der Vergangenheit angeh&#246;ren. Die   Berliner, die trotzdem zum Amt gehen m&#252;ssen, weil sie direkten Rat und   Hilfe von den Mitarbeitern ben&#246;tigen, k&#246;nnen mit mehr Konzentration f&#252;r   ihr Anliegen rechnen und sind nicht einem Abfertigungsapparat, der nach   Schema F arbeitet, ausgeliefert. n<\/p>\n<p>  W&#228;hrend in der Hauptstadt der Armut 20 Prozent der BerlinerInnen auf   staatliche Unterst&#252;tzung angewiesen sind, kann ein gewisser Michael   Braun von der CDU trotz Jobverlust nicht klagen. Braun war nur f&#252;r zw&#246;lf   Tage Senator f&#252;r Justiz, dann musste er wegen fr&#252;herer dubioser   Immobiliengesch&#228;fte abtreten. Nicht aber, ohne 50.000 Euro abzusahnen &#8211;   also ein Tagessatz von knapp 5.000 Euro f&#252;r den Zw&#246;lf-Tage-Senator<\/p>\n<h4>  Lucy Redler,<i> Mitglied der LINKEN und SAV-Bundessprecherin<\/i><\/h4>\n<p>  In wessen Interesse die neue rot-schwarze Koalition steht, wurde durch   das Lob der Industrie- und Handelskammer (IHK) schnell deutlich.   Rot-Schwarz wird zum Synonym f&#252;r Sozialabbau und Privatisierungen   werden. Die Koalition von Wowereit und Henkel will die Vorgaben zur   Schuldenbremse fr&#252;her als andere Bundesl&#228;nder erreichen. Der Sparkurs   wird also schon bald versch&#228;rft werden.<\/p>\n<p>  Leider kann die Koalition damit teilweise an den Vorg&#228;nger-Senat aus SPD   und LINKE ankn&#252;pfen, der vor allem in der Legislaturperiode 2002 bis   2006 gezeigt hat, wie man eine Stadt kaputt sparen kann und in der   Breite &#246;ffentliches Eigentum verscherbelt. Unter Rot-Rot wurden mehr als   100.000 Wohnungen privatisiert. Eine Alternative zur rot-schwarzen   K&#252;rzungsorgie ist also keine erneute Regierungsbeteiligung von   Linkspartei oder Piraten an der Seite der SPD, um irgendetwas besser zu   machen, sondern kann nur der Widerstand an der Seite der MieterInnen,   S-Bahn-NutzerInnen, Flugl&#228;rm-AktivistInnen und A100-GegnerInnen sein.   Umso merkw&#252;rdiger mutet es an, dass eine der ersten Aussagen der Piraten   im Abgeordnetenhaus war, dass man sich eine Regierungsbeteiligung   vorstellen k&#246;nne.<\/p>\n<p>  Die Piraten wurden vor allem aus Protest und aufgrund ihrer linken   Slogans im Wahlkampf gew&#228;hlt. Aus dieser Unterst&#252;tzung konnten die   Piraten bisher wenig machen und unterscheiden sich politisch &#8211; au&#223;er   durch &#8222;Livestream&#8220; und &#8222;Transparenz&#8220; &#8211; wenig vom politischen   Alltagsbetrieb im Parlament. So ist auch zu erkl&#228;ren, dass die Partei   nach einem ersten H&#246;henflug in j&#252;ngsten Bundesumfragen auf vier Prozent   abst&#252;rzte. Unterst&#252;tzung erhalten Parteien, die deutlich machen, dass   sie sich grundlegend vom Establishment abheben und mit der ganzen Sippe   nichts zu tun haben. Ein nettes linkes Korrektiv sein zu wollen oder   einfach alles ein bisschen besser machen zu wollen, reicht da nicht aus.<\/p>\n<p>  Welch einen Unterschied h&#228;tten die Piraten gemacht, wenn sie   beispielsweise am ersten Tag auf einer Pressekonferenz verk&#252;ndet h&#228;tten,   dass ihre Abgeordneten nicht von der parlamentarischen Arbeit   profitieren, sondern alle Bez&#252;ge, die &#252;ber einen durchschnittlichen Lohn   eines Arbeiters oder einer Angestellten hinausgehen, an politische   Projekte und Bewegungen abf&#252;hren?<\/p>\n<p>  Welch einen Unterschied h&#228;tte die Partei gemacht, wenn alle   Abgeordneten, die ganze 15-k&#246;pfige Fraktion, in den ersten Tagen nach   der Wahl anstatt sich mit dem Klein-Klein der parlamentarischen   Spielregeln auseinanderzusetzen, auf der Stra&#223;e gewesen w&#228;ren, um &#8211; wie   Gerwald &#8211; Unterschriften f&#252;rs Volksbegehren zu sammeln oder die   streikenden CFM-Besch&#228;ftigten zu unterst&#252;tzen?<\/p>\n<p>  DIE LINKE hat auf dem letzten Landesparteitag Opposition auch au&#223;erhalb   des Parlaments angek&#252;ndigt. Davon ist bisher jedoch wenig zu sp&#252;ren.   Wenn sie glaubw&#252;rdiger Bestandteil der au&#223;erparlamentarischen Bewegung   sein will, muss sie als Erstes eine schonungslose Bilanz der letzten   zehn Jahre Rot-Rot vorlegen. N&#246;tig ist eine Kraft, die ihren Schwerpunkt   nicht in parlamentarischen Aussch&#252;ssen, sondern auf der Stra&#223;e, in den   Betrieben und den Schulen und Unis sieht. Davon ist die Berliner   Linkspartei weit entfernt. Trotzdem stellt sie auf Bundesebene &#8211; mit   ihrem Programm, das sich gegen Kapitalismus ausspricht, mit ihrer   Mitglieder- und W&#228;hlerschaft, mit ihrer Verbindung zu Aktiven in   gewerkschaftlichen und sozialen Bewegungen &#8211; derzeit den einzigen   substanziellen Ansatz f&#252;r eine linke, sozialistische Partei f&#252;r   Besch&#228;ftigte, Erwerblose und Jugendliche dar. Die Piraten dagegen   vertreten weder in Berlin noch auf Bundesebene einen Klassenstandpunkt   auf der Seite von Lohnabh&#228;ngigen und Erwerbslosen, sondern pr&#228;sentieren   sich als neue B&#252;rgerrechtspartei.<\/p>\n<p>  Um den Ansatz in der LINKEN zu verteidigen, ist ein Kurswechsel der   Bundespartei und vor allem auch eine politische und auch personelle   Alternative zur heutigen F&#252;hrung der Linkspartei in Berlin n&#246;tig.<\/p>\n<p>  Sollte das S-Bahn-Volksbegehren in die zweite Stufe gehen, k&#246;nnten DIE   LINKE und die Piraten ihre Pr&#228;senz und Bekanntheit in der Fl&#228;che nutzen,   um zu helfen, das Begehren zu einem Erfolg zu machen und den politischen   Druck auf die Landes- und Bundesregierung und das DB-Management zu   erh&#246;hen. N&#246;tig ist, den Widerstand nicht nur organisatorisch, sondern   auch politisch mit Forderungen wie der Wiedereingliederung der CFM in   die Charit&#233; zu st&#228;rken.<\/p>\n<p>  Als Mitglied der LINKEN setze ich mich f&#252;r eine Alternative in und   au&#223;erhalb des Parlaments ein, die die kapitalistischen Mitspielregeln im   Parlament von Schuldenbremse bis Sachzwangpolitik nicht akzeptiert. Eine   Partei, die, statt kleineres &#220;bel sein zu wollen, gegen jedes &#220;bel   mobilisiert. Voraussetzung daf&#252;r ist eine Systemalternative und die   Bereitschaft, sich mit dem IHK-Pr&#228;sidenten Eric Schweitzer und seinen   Freunden auf ganzer Front anzulegen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Wowereit will nun mit der CDU &#8222;sparen, bis es quietscht&#8220;\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[75],"tags":[263,243],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14611"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14611"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14611\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14611"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14611"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14611"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}