{"id":14585,"date":"2011-12-18T00:00:00","date_gmt":"2011-12-17T23:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/.\/?p=14585"},"modified":"2012-06-28T15:54:35","modified_gmt":"2012-06-28T13:54:35","slug":"14585","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2011\/12\/14585\/","title":{"rendered":"Kasachstan: Streikende ArbeiterInnen k&#228;mpfen weiter &#8211; trotz brutaler und       blutiger Angriffe"},"content":{"rendered":"<p>  Nur mit vereinten, gro&#223;en Aktionen der ArbeiterInnen kann das   diktatorische Regime beseitigt werden &#8211; Update am 19.12.2011<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <b>Update zu den Ereignissen in Kasachstan<\/b><\/p>\n<h4>  von CWI-ReporterInnen, Russland und Kasachstan<\/h4>\n<p>  Die Regierungskommission hat den ganzen Tag &#252;ber ihre Ermittlungen in   Schana&#246;sen durchgef&#252;hrt. TeilnehmerInnen der Proteste vom 16.12. werden   massenhaft verhaftet und es gibt Versuchte, die OrganisatorInnen der   Proteste zu identifizieren. Viele bekannte und f&#252;hrende AktivistInnen   sind untergetaucht, junge ArbeiterInnen leisten weiter Widerstand. Die   Polizei verteilt massenweise Strafanzeigen, Menschen werden auf der   Stra&#223;e angehalten und in &#8222;Filterzentren&#8220; gebracht. Nach Angaben der   ArbeiterInnen haben sich erneut bis zu 1500 unbewaffnete streikende   &#214;larbeiterInnen im Stadtzentrum versammelt, wurden aber gegen Abend   wieder an den Stadtrand vertrieben. &#220;berall im Ort sind   Milit&#228;reinheiten, Panzerwagen und die Polizei.<\/p>\n<p>  Trotzdem gehen au&#223;er den &#214;larbeiterInnen auch Verwandte und   Unterst&#252;tzerInnen auf die Stra&#223;en und suchen ihre N&#228;chsten und Liebsten,   von denen Viele vermisst werden. Die Beh&#246;rden weigern sich, die Toten   herauszugeben und die Krankenh&#228;user in Schana&#246;sen und Aktau sind mit den   durch Sch&#252;sse verwundeten &#252;berf&#252;llt. Das Belegen viele Videos. Die   Krankenh&#228;user nutzen jede m&#246;gliche Begr&#252;ndung um Verletzte loszuwerden,   die gehen k&#246;nnen, aber es gibt trotzdem nicht genug Betten und Menschen   liegen auf den G&#228;ngen.<\/p>\n<p>  Nach Angaben der VertreterInnen der unabh&#228;ngigen Gewerkschaften liegt   die Zahl der Toten zwischen 50 und 70, eine genaue Anzahl soll morgen   ermittelt werden. Ein Treffen f&#252;r Alle, deren Angeh&#246;rige get&#246;tet wurden   oder verschwunden sind wird organisiert.<\/p>\n<p>  Pr&#228;sident Nasarbajew hat bis zum 5. Januar den Notstand &#252;ber die Stadt   verh&#228;ngt. Schanga&#246;sen ist vollkommen abgeriegelt. Aber in den   Au&#223;enbezirken und Nachbard&#246;rfern h&#246;rt man wenn es dunkel wird Sch&#252;sse   und Granatenexplosionen. Die jungen ArbeiterInnen sind nicht bereit,   ihren Widerstand aufzugeben. ZeugInnen versuchen diese &#8222;Spezialeins&#228;tze&#8220;   mit ihren Handykameras zu filmen. In der Stadt sind die Lichter   weiterhin aus, das Handynetz ist dauerhaft abgeschaltet, das Internet   wird blockiert. Obwohl die Truppen das Stadtzentrum besetzt haben, l&#228;uft   keine der &#214;l-Pumpstationen von &#8222;OzenMunaiGas&#8220;.<\/p>\n<h4>  Das Dorf Schetpe in Flammen<\/h4>\n<p>  Seit Stunden dauern die K&#228;mpfe in Schetpe an, obwohl sie weitere f&#252;nf   Busse mit Spezialeinheiten geschickt haben! Die EinwohnerInnen haben die   Bahnschienen v&#246;llig zerst&#246;rt, zwei Passagierz&#252;ge angehalten, die   Bahnverbindung komplett unterbrochen und Waggons angez&#252;ndet. Es gibt   keine Verbindung mehr ins Dorf, auch nicht nach Dschetybai, wo es heute   vormittag ebenfalls eine Schlacht gab. VertreterInnen der unabh&#228;ngigen   Gewerkschaft aus Aktau versuchen dorthin zu kommen um sich &#252;ber die   Situation zu informieren.<\/p>\n<p>  SympathisantInnen in der Armee und Polizei berichten, dass zus&#228;tzlich zu   den sieben schon in Aktau angekommenen Flugzeugen mit   Bereitschaftspolizei weitere drei unterwegs sind. Gerade wurde   angek&#252;ndigt, dass Belarus einige Spezialeinheiten schickt. Der   Bereitschaftspolizei wurde volle Handlungsfreiheit gegeben, das bedeutet   dass sie auf Alle schie&#223;en d&#252;rfen, wenn sie es f&#252;r n&#246;tig halten, auch   auf Schwangere und Kinder. Sie berichten auch, dass in einigen Wochen   einige AktivistInnen, die das Regime in Almaty f&#252;r besonders gef&#228;hrlich   h&#228;lt als &#8222;Terroristen&#8220; erschossen werden sollen.<\/p>\n<h2>  Kasachstan: Brutaler und blutiger Angriff hat die streikenden   ArbeiterInnen nicht besiegt.<\/h2>\n<p>  von CWI-ReporterInnen, Russland und Kasachstan<\/p>\n<p>  Nach den gewaltt&#228;tigen Angriffen gestern [16.12.] auf eine friedliche   Demonstration zur Unterst&#252;tzung streikender &#214;larbeiterInnen in   Schana&#246;sen, Westkasachstan haben die Beh&#246;rden Schwierigkeiten, die   Ausbreitung der Proteste zu verhindern.<\/p>\n<p>  Berichten von ArbeiteraktivistInnen zufolge haben 4000 Besch&#228;ftigte auf   dem nahegelegenen &#214;lfeld Kalamkas die Arbeit niedergelegt und sind zur   Zentrale ihres Unternehmens gezogen, um den Abzug des Milit&#228;rs aus der   Region zu fordern.<\/p>\n<p>  Auch aus anderen St&#228;dten kommen Berichte &#252;ber geplante Proteste. In den   Stadt Aktau, einem weiteren Zentrum des Streiks wurden 150   &#214;larbeiterInnen von der Polizei mit Hunden zusammengetrieben und &#8222;f&#252;r   pr&#228;ventive Gespr&#228;che&#8220; verhaftet, sp&#228;ter aber wieder freigelassen.<\/p>\n<p>  In der kasachischen Hauptstadt Almaty versuchte die Polizei heute morgen   [17.12.] vier AktivistInnen der sozialistischen Bewegung Kasachstans   festzunehmen, um eine geplante Protestkundgebung zu verhindern. Larissa   Boyar, Dmitrii Tikhonov und Aiman Ozhaubayev wurden unter dem Vorwand   verhaftet, man wolle sie wegen in diesem Jahr gegen sie gestellter   Strafanzeigen befragen, Zhanna Baitelova konnte der Festnahme entgehen.   Die drei festgenommenen wurden sp&#228;ter am Tag wieder freigelassen.<\/p>\n<h4>  Was ist gestern passiert?<\/h4>\n<p>  Um die Verbreitung der Wahrheit &#252;ber das Massaker gestern in Schana&#246;sen   zu verhindern, blockiert der Staat Websites, soziale Netzwerke und die   Handynetze. Oppositionelle Websites, draunter www.socialismkz.info (CWI   Kasachstan), www.respublikas.info (Zeitung &#8222;Respublika&#8220;) und guljan.org   wurden gesperrt. Aber die Wahrheit wird unweigerlich bekannt werden.<\/p>\n<p>  Nach Berichten von Augenzeugen aus Aktau, der Hauptstadt der Region,   sind Krankenwagen im Konvoi auf der einzigen Stra&#223;e aus Schana&#246;sen   gekommen. Krankenh&#228;user in der Stadt sind mit Verletzten &#252;berf&#252;llt.<\/p>\n<p>  Das Regime spricht von elf Toten, darunter keine Polizisten, aber   versucht den ArbeiterInnen die Schuld zu geben. Es behauptet, dass sie   versucht h&#228;tten ein Kinderfest anzugreifen (obwohl auf keinem Foto   Kinder zu sehen sind) und den Weihnachtsbaum auf dem Platz angez&#252;ndet.   Die Ereignisse haben sich aber v&#246;llig anders abgespielt.<\/p>\n<p>  Um 11:00 hatten sich ArbeiterInnen, ihre Familien und andere   EinwohnerInnen der Stadt auf dem zentralen Platz versammelt, um   friedlich f&#252;r Verhandlungen und die Freilassung der Anw&#228;ltin der   Streikenden, Natalia Sokolova, zu fordern. W&#228;hrend sie eine friedliche   Demonstration vorbereiteten (in den acht Monaten des Streiks haben sie   Gewalt immer abgelehnt), bereitete der Staat einen Konflikt vor. Polizei   und Aufstandsbek&#228;mpfungstruppen wurden zusammengezogen. Pl&#246;tzlich fuht   ein Polizeiauto mit hoher Geschwindigkeit in die Menge. Das provozierte   nat&#252;rlich eine Reaktion der Protestierenden, die das Auto angriffen.<\/p>\n<p>  Auf diese Eindeutige Provokation gegen die ArbeiterInnen folgten wenig   sp&#228;ter Angriffe auf das Rathaus der Stadt und die Zentrale von   &#8222;Ozenmunaigaz&#8220;. Die Geb&#228;ude wurden angez&#252;ndet, entweder von wegen der   Angriffe w&#252;tenden Protestierenden oder von Provokateuren, die sinnlose   Randale vort&#228;uschen wollten.<\/p>\n<p>  Um 12:45 war die Stadt im Aufruhr, weil die seit Tagen am Stadtrand   zusammengezogenen Bereitschaftspolizei- und Milit&#228;reinheiten eingriffen   und mit scharfer Munition in die Menge schossen. Als die ArbeiterInnen   ihre GenossInnen fallen sahen, tot oder verwundet, wurde ihre Wut noch   verst&#228;rkt.<\/p>\n<p>  Eine Frau berichtete im Interview mit dem Fernsehsender K+, wie Menschen   auf die Polizei zuliefen, weil sie glaubten, sie h&#228;tte nur   Gummigeschosse zur Einsch&#252;chterung in ihren Waffen. Die Polizei begann   zu schie&#223;en und traf Menschen an Armen und Beinen, dann sah sie wie ein   Mann am Kopf getroffen wurde. Sie beobachtete, dass drei Menschen sofort   get&#246;tet wurden, drei weitere Verletzte starben auf dem Weg ins   Krankenhaus. Sie sah, dass eine Mutter und ein kleines Menchen in den   Kopf geschossen wurden. Es ist klar, dass die offizielle Version von 11   Toten deutlich untertrieben ist. Laut Berichten aus der Stadt sind die   Krankenh&#228;user der Anzahl der Verletzten nicht gewachsen. F&#252;r   Bluttransfusionen mussten Notfallzentren eingerichtet werden.   Sch&#228;tzungen zur Anzahl der Toten reichen von 50 bis zu 150.<\/p>\n<p>  Trotz der gro&#223;en Brutalit&#228;t und dem Einsatz von Tr&#228;nengas und   Blendgranaten durch die Bereitschaftspolizei konnten die ArbeiterInnen   den Platz halten und versuchten, die Polizisten und Soldaten zu   entwaffnen. Binnen kurzer Zeit hatten sie die Kontrolle &#252;ber die Stadt   &#252;bernommen, bis 1500 Marinesoldaten mit Panzerwagen eintrafen. W&#228;hrend   die Truppen die Stadt zur&#252;ckeroberten, wurde an allen &#214;lbohrungen in der   Umgebung die Arbeit eingestellt und ein Streik verbreitete sich &#252;ber die   Region. W&#228;hrend der Nacht gab es noch vereinzelte K&#228;mpfe.<\/p>\n<h4>  Aktuelle Situation<\/h4>\n<p>  Momentan [Samstag Abend] behaupten die Beh&#246;rden, sie h&#228;tten die   Situation unter Kontrolle. Die Stra&#223;e nach Schana&#246;sen wurde gesperrt und   die Stadt ist von Truppen umgeben. Am Himmel kreisen Hubschrauber.<\/p>\n<p>  Nasarbajew hat den Ausnahmezustand &#252;ber die Stadt verh&#228;ngt, der   mindestens bis zum 5. Januar andauern soll, mit einer t&#228;glichen   Ausgangssperre von 20:00 bis 7:00. Die Stadt steht unter dem Kommando   des Chefs der Beh&#246;rde f&#252;r Inneres (MIA) der Region Mangistau.   Transportbewegungen werden begrenzt. Demonstrationen, &#246;ffentliche   Versammlungen sind verboten und auch die Benutzung von Kopierern,   Fernsehern, Radios, Video- und Tonausr&#252;stung und Lautsprechern wurde   untersagt.<\/p>\n<p>  Aber ReporterInnen von K+ TV berichten, dass es weiterhin sp&#252;rbaren   Widerstand gibt. Sie berichten von einer gro&#223;en Gruppe aus Streikenden   und Jugendlichen auf dem zentralen Platz in Schanaosen, die umringt von   Bereitschaftspolizei wei&#223;e Fahnen halten, auf die sie &#8222;Frieden&#8220;   geschrieben haben . In Telefongespr&#228;chen aus Schanaosen, die in der   letzten Stunde aufgezeichnet wurden h&#246;rt man im Hintergrund eindeutig   Sch&#252;sse (es ist jedoch nichts zu sehen, weil in der Stadt der Strom   abgestellt ist).<\/p>\n<h4>  Was kommt?<\/h4>\n<p>  Die &#214;lproduktion in Kalamkas und Karazhanbas ist zum Erliegen gekommen   und die ArbeiterInnen sind vom Busbahnhof zum zentralen Yntymak-Platz in   Aktau gezogen, wo sich &#252;ber 1000 Menschen versammelt haben, umgeben von   3000 Bereitschaftspolizisten. Auch im Betrieb &#8222;Severnii Buzachi&#8220; soll   die Produktion eingestellt worden sein. Im Ort Zhetybai haben sich   Protestierende vor dem B&#252;ro des B&#252;rgermeisters versammelt, w&#228;hrend die   EinwohnerInnen von Schepte die wichtigste Bahnverbindung in die   Hauptstadt blockieren. F&#252;nf Busse mit Bereitschaftspolizei sollen   dorthin unterwegs sein. Auch von dort werden Sch&#252;sse gemeldet.<\/p>\n<p>  Laut anderen Berichten wurden weitere drei Flugzeuge mit   Bereitschaftspolizisten nach Aktau geschickt, mit &#8222;voller   Handlungsfreiheit&#8220;.<\/p>\n<p>  In den letzten acht Monaten wurden die Streikenden trotz ihres   friedlichen und bemerkenswert disziplinierten Verhaltens mit Gewalt,   Repression und jetzt mit dem Massaker konfrontiert. Berichten zufolge   wurde die Stromversorgung der Stadt gekappt und alle sozialen Netzwerke   und Handynetze bleiben blockiert. Alle Websites (International,   Russland, Kasachstan) des CWI sind landesweit gesperrt.<\/p>\n<p>  Es ist noch zu fr&#252;h, um das Endergebnis dieses Konfliktes vorherzusagen.   Eins ist klar &#8211; Pr&#228;sident Nasarbajews Pl&#228;ne, am 16. Dezember den 20.   Jahrestag der Unabh&#228;ngigkeit zu feiern wurden verdorben. In Astana hat   Nasarbajew eine lange und wenig &#252;berzeugende Rede &#252;ber die Notwendigkeit   von &#8222;freien, fairen und transparenten Wahlen, wie im April [als er sich   mit massiver Manipulation wiederw&#228;hlen lie&#223;, Ad&#220;]&#8220;. Aber sogar   GegnerInnen aus seinem eigenen Umfeld gibt die Situation zu denken.<\/p>\n<p>  Nasarbajews ehemaliger Schwiegersohn, der jetzt in &#214;sterreich im Exil   lebt, hat ihn gewarnt: &#8222;Folgen Sie nicht dem tragischen Schicksal von   Ceausescu und Gaddafi&#8230; so lange Sie an der Macht bleiben und f&#252;r das   Handeln der Polizei verantwortlich sind, stoppen sie den Massenmord an   kasachischen Menschen. Heute haben Sie eine Linie &#252;berschritten, hinter   der Sie nicht Pr&#228;sident bleiben k&#246;nnen: sie haben den Befehl gegeben,   kasachische Menschen zu erschie&#223;en. Folgen Sie nicht Gaddafis Weg, h&#246;ren   Sie auf das Blut von Unschuldigen zu vergie&#223;en&#8220;.<\/p>\n<p>  Die viert&#228;gigen Feierlichkeiten zum Jahrestag der Unabh&#228;ngigkeit gehen   weiter. Ob sich die Proteste weiter entwickeln, wird erst am Ende des   langen Wochenendes klar sein. Aber selbst wenn es dem Regime jetzt noch   gelingt, die Situation unter Kontrolle zu bringen haben die Ereignisse   ihm riesigen Schaden zugef&#252;gt.<\/p>\n<p>  Wie der &#8222;Blutsonntag&#8220; 1905 in Russland und die Erschie&#223;ung von Arbeitern   am Fluss Lena 1912 ist dieses brutale Massaker ein Wendepunkt in der   Entwicklung der Arbeiterklasse und ihres politischen Bewusstseins.   W&#228;hrend das Regime seine Bereitschaft gezeigt hat, den Widerstand der   &#214;larbeiterInnen kompromisslos im Blut zu ertr&#228;nken, hat es auch seine   wahre Natur als Regierung gezeigt, die nur die Interessen der   Unternehmer und Oligarchen verteidigt.<\/p>\n<p>  Unabh&#228;ngig vom Ergebnis der aktuellen Ereignisse ist die Notwendigkeit,   eine einheitliche, unabh&#228;ngige k&#228;mpfende Gewerkschaft und eine   Arbeiterpartei zu schaffen deutlich geworden wie nie zuvor. Wir rufen   zur Bildung gemeinsamer Aktionskommitees von ArbeiterInnen und   AnwohnerInnen auf, die Stra&#223;enproteste und Aktionen organisieren und   einen Generalstreik vorbereiten k&#246;nnen, f&#252;r folgende Forderungen und   Ziele:<\/p>\n<p>  <b>Schluss mit dem Massaker, Abzug der Truppen und der   Bereitschaftspolizei aus der Region Mangystau! <\/b>    <\/p>\n<p>  <b>Sofortige Untersuchung unter voller Kontrolle der ArbeiterInnen und   AnwohnerInnen, um zu ermitteln wer den Befehl gegeben hat, auf die   friedlichen Protestierenden zu schie&#223;en; <\/b>    <\/p>\n<p>  <b>Umsetzung aller Forderungen der Streikenden; <\/b>    <\/p>\n<p>  <b>Freiheit f&#252;r alle politischen Gefangenen, darunter Natalia Sokolova; <\/b>    <\/p>\n<p>  <b>Keine Provokationen, keine Spaltung der Bewegung entlang nationaler   oder ethnischer Linien, Einheit der ArbeiterInnen aller Nationalit&#228;ten   im gemeinsamen Kampf; <\/b>    <\/p>\n<p>  <b>Sofortiger R&#252;cktritt des Pr&#228;sidenten und der Regierung; <\/b>    <\/p>\n<p>  <b>Boykott der Parlamentswahlen, volle Rechte zur Bildung sozialer,   politischer und gewerkschaftlicher Organisationen; <\/b>    <\/p>\n<p>  <b>Verstaatlichung aller nat&#252;rlichen Rohstoffe, gro&#223;en Konzerne und   Banken Kasachstans unter Kontrolle und Verwaltung demokratischer   Arbeiterkomitees; <\/b>    <\/p>\n<p>  <b>Schaffung einer Massenpartei der Arbeiterklasse; <\/b>    <\/p>\n<p>  <b>Eine Konstitutierende Versammlung, die alle ArbeiterInnen und die   Armen in der Gesellschaft vertritt, um neue demokratische Machtorgane zu   schaffen. <\/b>    <\/p>\n<p>  <b>Eine Arbeiterregierung mit einem sozialistischen Programm.<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Nur mit vereinten, gro&#223;en Aktionen der ArbeiterInnen kann das<br \/>\n      diktatorische Regime beseitigt werden &#8211; Update am 19.12.2011\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[38],"tags":[270],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14585"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14585"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14585\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14585"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14585"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14585"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}