{"id":14579,"date":"2011-12-18T00:00:00","date_gmt":"2011-12-17T23:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/.\/?p=14579"},"modified":"2012-05-15T14:43:56","modified_gmt":"2012-05-15T12:43:56","slug":"14579","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2011\/12\/14579\/","title":{"rendered":"Aktion gegen sexistische Werbung in K&#246;ln"},"content":{"rendered":"<p>  Die Basisgruppe K&#246;ln protestierte am 9.12. mit Plakaten und Flugbl&#228;ttern   gegen sexistische Werbung<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  Dokumentiert Bericht und Flyertext von linksjugend-solid.de (Der Artikel   ist <a href=\"http:\/\/www.linksjugend-solid.de\/aktuelles\/pressemitteilungen\/detail\/zurueck\/home\/artikel\/koeln-antisexismus-in-aktion\/\">hier<\/a>   zu finden.):<\/p>\n<p>  Heute hatten wir eine gute Aktion in der Innenstadt um gegen sexistische   Werbung zu Protestieren. Tally Weijl bringt es mit seinem aktuellen   Werbeslogan &quot;sexy or sexy, that is the question&quot; auf den Punkt. Wir   wollen hinnehmen, dass man von allen Seiten das Gef&#252;hl vermittelt   bekommt, dass es ncihts wichtigeres gibt als &quot;sexy&quot; zu sein.<\/p>\n<p>  Wir konnten durch das bekleben der Schaufenster und Schilder die   Passanten auf uns aufmerksam machen, denen wir unseren Flyer zu der   Aktion in die Hand dr&#252;cken konnten.<\/p>\n<p align=\"center\">  <embed width=\"400\" src=\"https:\/\/picasaweb.google.com\/s\/c\/bin\/slideshow.swf\" pluginspage=\"http:\/\/www.macromedia.com\/go\/getflashplayer\" flashvars=\"host=picasaweb.google.com&#038;hl=de&#038;feat=flashalbum&#038;RGB=0x000000&#038;feed=https%3A%2F%2Fpicasaweb.google.com%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2F102458489215897250915%2Falbumid%2F5685901777315027281%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Dde\" type=\"application\/x-shockwave-flash\" height=\"267\">  <\/embed>  <\/p>\n<h4>  Der Flyertext der Linksjugend [&quot;solid] K&#246;ln:<\/h4>\n<h4>  Sexy or Sexy, that is the question&#8230;.<\/h4>\n<p>  &#8230;und das ist das Problem. Das Frauenbild, was durch Werbung   transportiert wird, reduziert Frauen tats&#228;chlich nur auf diese Frage.   Tally Weijl bringt es mit seinem Slogan auf den Punkt. Nat&#252;rlich ist das   nur die Spitze des Eisbergs. Unser Protest richtet sich daher nicht   speziell gegen diesen Laden, sondern gegen sexistische Werbung im   Allgemeinen.<\/p>\n<p>  Immer mehr Werbung nutzt Frauenk&#246;rper, die auf ein bestimmtes   Sch&#246;nheitsideal getrimmt sind, um Produkte attraktiver zu machen. Die   Frau wird hier zum dekorierenden, k&#228;uflichen Gegenstand degradiert.   Alternativ wird das Bild der braven Hausfrau propagiert, die ihrem Mann   das Leben vers&#252;&#223;t und selbst ihre Bed&#252;rfnisse zur&#252;ckstellt.<\/p>\n<p>  Gleichzeitig wird ein gef&#228;hrliches Sch&#246;nheitsideal transportiert. Immer   mehr junge Frauen erkranken an Essst&#246;rungen, weil sie in der   kapitalistischen Gesellschaft andauernd und von allen Seiten mit einem   Sch&#246;nheitsideal zugem&#252;llt werden, das auf gesundem Wege gar nicht   erreichbar ist. Aktuelle Studien belegen, dass zwischen 10% und 15%   Prozent aller Frauen an Essst&#246;rungen leiden. Dazu kommt, dass in einer   Umfrage 92!!!% aller Frauen angaben nicht zufrieden mit ihrem K&#246;rper zu   sein.<\/p>\n<p>  Durch den allgemeinen gesellschaftlichen Sexismus, der seinen Ausdruck   unter anderem in der Werbung findet, werden Frauen in eine Rolle   gedr&#228;ngt, in der sie ihre Bed&#252;rfnisse zur&#252;ckstellen m&#252;ssen um der Rolle   gerecht zu werden.<\/p>\n<p>  Eben das ist ganz n&#252;tzlich f&#252;r eine kleine Elite in der Gesellschaft.   Jene die auf Kosten anderer leben. Bank- und Konzernchefs und ihre   Nutznie&#223;er, kurz die Kapitalisten. Im Kapitalismus stellt sich immer die   Frage, ob Politik im Interesse von Banken und Konzernen betrieben wird,   oder ob sie im Interesse arbeitenden Bev&#246;lkerung betrieben wird. Beides   geht nicht! Und da ist es doch ganz n&#252;tzlich f&#252;r die Kapitalisten, wenn   die Gruppe der abh&#228;ngig Besch&#228;ftigten sich nicht einig wird, weil sie an   k&#252;nstlich hervorgerufenen Grenzen gespalten wird und, dass der eine Teil   der abh&#228;ngig Besch&#228;ftigten in eine Rolle gedr&#228;ngt wird, in der es gilt   die eigenen Bed&#252;rfnisse zur&#252;ck zu stellen.<\/p>\n<p>  Die Unterdr&#252;ckung von Frauen ist keine Erfindung der Kapitalisten,   Frauen wurden auch in anderen Klassengesellschaften unterdr&#252;ckt.Den jede   Klassenherrschaft zieht einen Nutzen daraus, verschiedene   Bev&#246;lkerungsgruppen gegeneinander auszuspielen.<\/p>\n<p>  Genau das Gleiche sehen wir, wenn die Kapitalisten und ihre Handlanger   in Politik und Kirche andere Spaltungslinien aufgreifen und forcieren,   seien es Linien zwischen Nationalit&#228;ten, Religionen oder sexueller   Orientierung.<\/p>\n<h4>  Wir haben genug von all dem.<\/h4>\n<p>  Diese Aktion ist ein erster Schritt im Kampf gegen Sexismus. Wir werden   uns nicht l&#228;nger bieten lassen, dass sexistische Werbung das Stadtbild   bestimmt. Und auch das kann nur der erste Schritt im Kampf f&#252;r eine   andere Gesellschaft sein. Eine Gesellschaft, in der wir unabh&#228;ngig, von   Geschlecht, Herkunft, Religion und sexueller Orientierung ein   selbstbestimmtes Leben f&#252;hren k&#246;nnen.<\/p>\n<h4>  Denn das ist die eigentliche Frage!<\/h4>\n<h4>  und die Aktion in den <a href=\"http:\/\/www.report-k.de\/content\/view\/47252\/\">Medien<\/a>.<\/h4>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Die Basisgruppe K&#246;ln protestierte am 9.12. mit Plakaten und Flugbl&#228;ttern<br \/>\n      gegen sexistische Werbung\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[26],"tags":[262],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14579"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14579"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14579\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14579"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14579"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14579"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}