{"id":14501,"date":"2011-10-25T17:30:00","date_gmt":"2011-10-25T15:30:00","guid":{"rendered":"http:\/\/.\/?p=14501"},"modified":"2012-05-15T14:44:41","modified_gmt":"2012-05-15T12:44:41","slug":"14501","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2011\/10\/14501\/","title":{"rendered":"&#8222;Max Brym bleibt Parteimitglied&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>  Solidarit&#228;t ist gefordert<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  Am 15. September erhielt Max Brym, Direktkandidat der LINKEN 2008 bei   der Landtagswahl in M&#252;nchen-Schwabing und Vorsitzender der SAV M&#252;nchen,   einen Brief vom Kreisvorstand der M&#252;nchener LINKEN. Die &#220;berschrift   lautete: &#8222;Feststellung des Austritts aus der LINKEN.&#8220; Begr&#252;ndet wurde   dies damit, dass Max Brym seit sechs Monaten keinen Beitrag mehr bezahlt   h&#228;tte. Dieser Vorwurf stimmt nachweislich nicht. Zudem h&#228;tte man Max   Brym bei diversen Treffen der LINKEN oder beim Landesparteitag (f&#252;r den   Max Brym zum Ersatzdelegierten gew&#228;hlt wurde) jederzeit ansprechen   k&#246;nnen. Das passierte aber nicht.<\/p>\n<p>  Aus Protest gegen dieses Vorgehen wurde eine Erkl&#228;rung verfasst, die den   Titel tr&#228;gt: &#8222;Max Brym bleibt Parteimitglied. Parteis&#228;uberungen m&#252;ssen   aufh&#246;ren!&#8220;<\/p>\n<p>  Diese Erkl&#228;rung drucken wir hier ab und fordern alle LeserInnen auf,   diese ebenfalls zu unterzeichnen. Bitte schreibt deshalb an Max Brym:   maximilianbrym@web.de oder an Beate Jenkner: beatejenkner@gmx.de sowie   direkt an den M&#252;nchener KV: info@dielinke-muc.de<\/p>\n<h2>  Erkl&#228;rung<\/h2>\n<h4>  Max Brym bleibt Parteimitglied.<\/h4>\n<h4>  Parteis&#228;uberungen m&#252;ssen aufh&#246;ren!<\/h4>\n<p>  Am 15. September 2011 bekam der Genosse Max Brym vom Kreisvorstand der   &#8222;Linken&#8220; in M&#252;nchen einen Brief. Die &#220;berschrift lautete: &quot;Feststellung   des Austritts aus der Linken&quot;.<\/p>\n<p>  Begr&#252;ndet wurde dies damit, dass der Genosse Max seit 6 Monaten keinen   Beitrag mehr bezahlt h&#228;tte. Diese Argumentation ist einfach peinlich.   Max Brym zahlt seinen Beitrag jeweils gegen Jahresende f&#252;r das ganze   Jahr. Das ist belegt. Jochen Ahleff, der Kassier des KV M&#252;nchen riet ihm   Anfang 2011, doch eine Einzugserm&#228;chtigung zu erteilen. Dies ist   geschehen. Abgebucht wurde allerdings nichts. Angeblich schickte Jochen   Ahleff einige Mahnschreiben.<\/p>\n<p>  Ein pers&#246;nliches Gespr&#228;ch auf den verschiedensten Treffen der Linken   M&#252;nchen fand nicht statt. Gelegenheiten gab es genug.<\/p>\n<p>  Zum letzten Landesparteitag wurde Max Brym als Ersatzdelegierter gew&#228;hlt.<\/p>\n<p>  Auch dort h&#228;tte man ihn, wie eigentlich &#252;blich, auf den Beitrag   ansprechen k&#246;nnen.<\/p>\n<p>  Es geht dem KV M&#252;nchen nicht um ein paar Beitr&#228;ge.<\/p>\n<p>  Die Linke befindet sich bereits in der Vorbereitung zum n&#228;chsten   Wahlkampf. Da kann man kritische Genossen, die sich als Kandidaten   aufstellen k&#246;nnten, nicht gebrauchen. Schon gar keine, die, wie Max   Brym, die Haltung von Michael Wendl (Sprecher des KV) gegen&#252;ber dem   Landshuter &#8222;B&#252;ndnis gegen Rechts&#8220; scharf kritisiert haben. Der Genosse   Wendl brachte es fertig &#252;ber eine abstrakte Menschenrechtsdebatte   zugunsten des Neonazis Martin Wiese den Antifaschismus der Linken zu   diskreditieren.<\/p>\n<p>  Bereits Ende 2008 gab es einen Parteiausschlussantrag gegen Max Brym. Er   war Landtagskandidat f&#252;r die &#8222;Linke&#8220; im M&#252;nchner Norden. Der damalige   Kreisvorstand berief wegen der pers&#246;nlichen Wahlplakate eine   Krisensitzung ein. Im Fokus der Debatte standen Losungen wie: Die   Reichen sollen zahlen und die Forderung nach Vergesellschaftung der   Banken und Gro&#223;konzerne. Dies ging dem KV M&#252;nchen zu weit. Gestellt   wurde der Antrag damals unter anderem von Eva Bulling-Schr&#246;ter und   Harald Weinberg. Beide sind gegenw&#228;rtig Mitglieder des deutschen   Bundestages f&#252;r die &#8222;Linke&#8220;.<\/p>\n<h4>  Fragw&#252;rdige Methoden<\/h4>\n<p>  Seit dem Zusammenschluss PDS\/WASG werden aktive GenossInnen immer wieder   gemobbt, beschimpft und ausgegrenzt. Viele von ihnen haben entt&#228;uscht   diese Partei verlassen. Alle, die trotzdem geblieben sind, m&#252;ssen damit   rechnen, mit solchen Methoden entfernt zu werden. Bereits vor einiger   Zeit hat der KV M&#252;nchen den linken Aktivisten Albert Lochner mit den   gleichen Tricks aus der Partei ausgeschlossen. Max Brym hat Widerspruch   gegen den Bescheid des KV M&#252;nchen eingereicht. Er ist nicht aus der   Partei die &#8222;Linke&#8220; laut Bundessatzung &#167; 3 Absatz 3 ausgetreten.<\/p>\n<p>  In Anbetracht des Zusammenbruchs der kapitalistischen Weltwirtschaft und   der beginnenden Barbarei fordern wir alle kritischen und engagierten   Mitglieder dazu auf, sich gegen alle Ausgrenzungs- und   Gleichschaltungsversuche zur Wehr zu setzen.<\/p>\n<h4>  Wir solidarisieren uns gegen den Ausschluss von Max Brym und allen   Versuchen, kritische Mitglieder loszuwerden.<\/h4>\n<p>  Zu den Unterst&#252;tzerInnen dieser Erkl&#228;rung geh&#246;ren Kornelia M&#246;ller   (Bundestagsabgeordnete der LINKEN), Alexander S&#252;&#223;mair   (Bundestagsabgeordneter der LINKEN), Beate Jenkner (Bezirksr&#228;tin der   LINKEN im Bezirkstag Oberbayern), Franc Zega (ehemaliger Landessprecher   der LINKEN Bayern), Richard Spie&#223; (Stadtrat der LINKEN Regenburg),   Wolfgang Dirrigl, Wilhelm Kling, Rainer Sanders, Dieter Rahnenf&#252;hrer und   andere.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Solidarit&#228;t ist gefordert\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[25],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14501"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14501"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14501\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14501"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14501"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14501"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}