{"id":14497,"date":"2011-10-22T10:00:00","date_gmt":"2011-10-22T08:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/.\/?p=14497"},"modified":"2012-06-24T16:34:50","modified_gmt":"2012-06-24T14:34:50","slug":"14497","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2011\/10\/14497\/","title":{"rendered":"Griechenland: Gr&#246;&#223;ter Generalstreik seit Jahrzehnten."},"content":{"rendered":"<p>  Widerstand gegen Verelendungsprogramm ungebrochen<\/p>\n<p> <!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <b>Die griechische Regierung unter dem Sozialdemokraten Jorgos   Papandreou hat am Mittwoch, den 19.Oktober und am Donnerstag, den   20.Oktober im Parlament (&#8222;Vouli&#8220;) ein weiteres Sparprogramm   verabschieden lassen. Damit soll der Zufluss weiterer Milliarden Euro   seitens der Europ&#228;ischen Union (EU) und des Internationalen W&#228;hrungsfond   (IWF) gesichert werden. Nat&#252;rlich kommen diese Gelder, die von den   europ&#228;ischen Steuerzahlern, das hei&#223;t der Bev&#246;lkerung aufgebracht werden   m&#252;ssen, nicht dem griechischen Volk zugute, sondern werden sofort an die   griechischen, franz&#246;sischen, deutschen und sonstigen Banken   weitergereicht, die griechische Staatsanleihen besitzen. Es handelt sich   also nicht um eine &#8222;Hilfe&#8220; f&#252;r Griechenland, sondern um eine &#8222;Hilfe&#8220; f&#252;r   die Banken und ihre Profite. <\/b><\/p>\n<h4>  <i>von Hubert Sch&#246;nthaler, K&#246;ln<\/i><\/h4>\n<p>  Bis auf eine Abgeordnete, stimmten alle Parlamentsabgeordneten der   Regierungspartei PASOK daf&#252;r, sodass die Regierungspartei nicht die   Unterst&#252;tzung anderer b&#252;rgerlicher Parteien oder Abgeordneter brauchte.   Die M&#228;chtigen in Br&#252;ssel, Frankfurt, New York und Berlin h&#228;tten es gerne   gesehen, dass auch die konservative Partei &#8222;Neue Demokratie&#8220; f&#252;r dieses   Programm stimmen w&#252;rden, um den Eindruck zu erwecken, dass die Masse der   &#8222;Volks&#8220;-Vertreter dahinter st&#252;nde.<\/p>\n<h4>  K&#252;rzungen im &#214;ffentlichen Dienst<\/h4>\n<p>  Betroffen ist vor Allem der &#214;ffentliche Dienst bzw. dessen Besch&#228;ftigte   und Rentner. Unter Anderem sieht dieses neue Spargesetz Folgendes vor:<\/p>\n<p>  &#8211; Schrittweise Entlassung von 30.000 Besch&#228;ftigten im &#214;ffentlichen   Dienst, indem diese zuerst in eine &#8222;Arbeitsreserve&#8220; zu reduzierten   L&#246;hnen gesteckt werden, um dann nach einem Jahr entlassen zu werden.   Doch dies sind nicht die einzigen Besch&#228;ftigten, die in die   Arbeitslosigkeit geschickt werden sollen. Insgesamt sollen bis 2015 etwa   150.000 Arbeitsstellen, das sind 20% der heute dort Besch&#228;ftigten,   gestrichen werden.<\/p>\n<p>  &#8211; Die L&#246;hne im &#214;ffentlichen Dienst sollen durchschnittlich um 20%   gek&#252;rzt werden, zus&#228;tzlich zu der bereits im vergangenen Jahr erfolgten   K&#252;rzung in derselben H&#246;he.<\/p>\n<p>  &#8211; Die Renten der ehemals im &#214;ffentlichen Dienst Besch&#228;ftigten, die &#252;ber   1000.- &#8364; monatlich betragen, sollen ebenfalls um 20% gek&#252;rzt werden.<\/p>\n<p>  &#8211; Die Bez&#252;ge derjenigen Staatsbediensteten, die vor dem 55. Lebensjahr   in Rente gegangen sind oder gehen werden, werden um 40% gek&#252;rzt.<\/p>\n<p>  &#8211; Zusatzrenten f&#252;r ehemalige Staatsbedienstete werden um 20-30% gek&#252;rzt<\/p>\n<p>  &#8211; Neue Steuern auf Wohneigentum sollen erhoben werden. Auch dies trifft   die Masse der Bev&#246;lkerung, da 70% der Menschen in den eigenen vier   W&#228;nden leben.<\/p>\n<p>  Diese Zahlen stammen von der Webseite der gro&#223;b&#252;rgerlichen &#8222;Frankfurter   Allgemeinen Zeitung&#8220; vom 20. Oktober 2011.<\/p>\n<h4>  Auswirkungen auf die Menschen und die Gesellschaft<\/h4>\n<p>  Was dies f&#252;r die Menschen und die Gesellschaft bedeutet, veranschaulicht   die Aussage eines 26j&#228;hrigen Krankenpflegers, den nicht nur seine   eigenen Probleme, sondern auch die Sorge um die ihm Anvertrauten auf die   Stra&#223;e trieben. &#8222;Ich arbeite in einem psychiatrischen Krankenhaus und   wir k&#246;nnen unsere Patienten nur noch versorgen, weil wir die dazu   notwendigen Lebensmittel in der Nachbarschaft erbetteln.&#8220; Er selbst habe   seit vier Monaten kein Geld mehr bekommen. Und jetzt wolle die Regierung   die Therapiezentren schlie&#223;en. Seine Aussage endet: &#8222;Das ganze Land   verelendet.&#8220; (&#8222;Spiegel&#8220;-online vom 19. 10. 2011) Dies sind also die   angeblich &#8222;faulen Beamten&#8220;. Der Kapitalismus in seiner Krise hat f&#252;r   Menschen und die Gesellschaft in Griechenland nur noch Barbarei zu   bieten.<\/p>\n<h4>  Widerstand des Volkes ungebrochen<\/h4>\n<p>  Doch trotz mehrmaliger Niederlagen ist der Widerstand des Volkes   ungebrochen. Der Kampf war mit dem 48st&#252;ndigen Generalstreik und der   massenhaften Belagerung des Parlaments im vergangenen Juni nicht vorbei.   Er lebt wieder auf. Die Gewerkschaften, der Allgemeine Griechische   Gewerkschaftsbund f&#252;r die Privatwirtschaft GSEE, die Gewerkschaft der   Angestellten im &#214;ffentlichen Dienst ADEDY und die der Kommunistischen   Partei (KKE) nahestehende Gewerkschaftsfront PAME riefen f&#252;r Mittwoch   und Donnerstag w&#228;hrend der Lesung des neuen Spargesetzes im Parlament   erneut zu einem 48st&#252;ndigen Generalstreik und zu massenhaften   Protestkundgebungen im ganzen Land auf. Und die Massen kamen. Laut GSEE   waren es allein in Athen auf dem Syntagmaplatz vor dem Parlament und auf   den angrenzenden Stra&#223;en und Pl&#228;tzen 200.000 Menschen, landesweit   400.000 bis 500.000 Teilnehmer. Es war auf alle F&#228;lle der gr&#246;&#223;te   Generalstreik seit Beginn der Schuldenkrise Griechenlands vor zwei   Jahren. Die linke, der Linkspartei Synaspismos (SYN) nahestehende   Athener Tageszeitung &#8222;Avgi&#8220; spricht sogar von der gr&#246;&#223;ten Versammlung   seit drei Jahrzehnten. Neben den Arbeitnehmern nahmen unter Anderem   Sch&#252;ler, Studenten, Kleingewerbetreibende und H&#228;ndler, Taxifahrer, ja   sogar die Lotterielosverk&#228;ufer teil.<\/p>\n<h4>  Parolen auf Transparenten und in Sprechch&#246;ren<\/h4>\n<p>  Die Parolen auf Transparenten und in Sprechch&#246;ren am Mittwoch zeigen den   Kampfeswillen der Massen. &#8222;Das Volk schuldet Nichts, besteuert die   Reichen&#8220;, &#8222;Volk steh&#180; auf, es ist wieder Zeit, Widerstand zu leisten&#8220;,   wobei das &#8222;wieder&#8220; an den Widerstand gegen die Milit&#228;rdiktatur von   1967-1974 erinnert oder gar, aufgrund der ausl&#228;ndischen Erpressung   seitens EU, EZB, IWF oder der deutschen Merkel-Regierung an den   Widerstand w&#228;hrend des Zweiten Weltkrieges gegen die deutschen,   italienischen und bulgarischen Besatzer.<\/p>\n<p>  Die Lehrergewerkschaft OLME marschierte unter dem Transparent &#8222;Nein zur   Politik von Regierung-EU-IWF, die die &#246;ffentliche Schule aufl&#246;sen&#8220;, die   Gymnasialsch&#252;ler der Region Attika (Athener Umland) unter der Losung   &#8222;Brot-Bildung-Freiheit&#8220;. Die Studentenvereinigung empfiehlt der   Bildungsministerin Diamantopoulou, die gerade eine neue   Bildungs-&#8222;Reform&#8220; zur Aufl&#246;sung des &#246;ffentlichen Hochschulwesens   durchsetzen will, &#8222;Sie soll etwas Gutes tun, sie soll das Fenster &#246;ffnen   und sich hinunterst&#252;rzen.&#8220;<\/p>\n<p>  Die Besch&#228;ftigten der zur Privatisierung vorgesehenen &#246;ffentlichen   Elektrizit&#228;tsgesellschaft DEI, die sich schon seit einiger Zeit im   Streik befinden, laufen unter dem Transparent &#8222;Sie verkaufen die DEI und   die Bildung, in K&#252;rze werden sie die ganze Gesellschaft ausverkaufen&#8220;.   Basisgliederungen aus verschiedenen Berufszweigen skandieren &#8222;40 Stunden   f&#252;r 500 Euro, Ohrfeigen und Fu&#223;tritte f&#252;r jeden Chef&#8220;. Auf einem   Transparent Streikender steht &#8222;Ohne dich dreht sich kein Zahnrad,   Arbeiter, du kannst auch ohne Chefs&#8220;. Kleingewerbetreibende und H&#228;ndler   schlossen ihre L&#228;den und der Handelsverband erkl&#228;rt &#8222;Wir schlie&#223;en die   Gesch&#228;fte f&#252;r einen Tag, damit man sie uns nicht f&#252;r immer schlie&#223;t&#8220;.   Die Lotterielosverk&#228;ufer schreiben auf ihrem Transparent &#8222;Nein zur   Troika, nein zur Erpressung, die L&#246;sung wird das Volk geben.&#8220; (Unter der   &#8222;Troika&#8220; versteht man die Dreieinigkeit von EU, EZB und IWF.) Die   zahlreich in einem Block marschierenden Autonomen (die griechische   Bezeichnung beinhaltet die Bedeutung des Gegners der Staatsmacht) rufen:   &#8222;Die Solidarit&#228;t ist die Waffe der V&#246;lker, Krieg dem Kriege der Herren&#8220;.   (Diese Losungen sind &#252;berwiegend der Zeitung &#8222;Avgi&#8220; entnommen.)<\/p>\n<p>  Nat&#252;rlich ist die Staatsmacht zahlreich pr&#228;sent und greift mit Tr&#228;nengas   und Blendgranaten die Demonstranten an. Zeitweise weichen diese zur&#252;ck,   doch sie lassen sich nicht einsch&#252;chtern und kehren kurz danach wieder   auf den Platz zur&#252;ck.<\/p>\n<h4>  Gewaltt&#228;tige Angriffe von &#8222;Anarchisten&#8220; und Polizei<\/h4>\n<p>  Am Donnerstag, dem zweiten Tag des Generalstreiks, kommt es wieder zu   Massenversammlungen. Erstmals vereinigen sich die Demonstrationsz&#252;ge von   GSEE und ADEDY auf dem Syntagmaplatz mit dem der PAME. Die der KKE   nahestehende PAME hat bisher immer getrennte Kundgebungen und   Demonstrationen durchgef&#252;hrt und so eine Politik der Selbstisolierung   von der &#252;brigen Arbeiterbewegung bewirkt. Seit fr&#252;h am Morgen   umzingelten Demonstranten von PAME und KKE das Parlament.<\/p>\n<p>  Im Mittelpunkt der Berichterstattung der b&#252;rgerlichen Medien stehen   immer &#8220;Ausschreitungen und Gewalt&#8220;. Und an diesem zweiten Tag des   Protests fand diese reichlich Nahrung. Die Ordner der PAME hatten einen   Demonstrationszug der Bewegung &#8222;Ich bezahle nicht!&#8220; am Marsch in   Richtung des Parlaments gehindert und es war zu Handgreiflichkeiten   gekommen. Etwas sp&#228;ter tauchten Gruppen von schwarzgekleideten und   vermummten &#8222;Anarchisten&#8220; auf, etwa 200 Personen insgesamt, und   attackierten die Demonstranten der PAME mit Steinen, zerbrochenen   Marmorplatten und Molotowcocktails. Es kam zu Stra&#223;enschlachten mit den   Ordnern der PAME, die ihre Demonstration und Kundgebung sch&#252;tzten. Dabei   kam ein 53j&#228;hriger Demonstrant der Bauarbeitergewerkschaft ums Leben, da   er einen Herzschlag erlitt. Dutzende Menschen wurden verletzt. Als es   den PAME-Ordnern gelang, mehrere &#8222;schwarze&#8220; Schl&#228;ger und Gewaltt&#228;ter   festzunehmen, stellten sie bei zwei Personen Dienstausweise der Polizei   sicher (Tageszeitung &#8222;Eleftherotypia&#8220;).Wieder einmal zeigt sich, wie   durchsetzt die &#8222;anarchistische&#8220; Szene mit Polizeiprovokateuren ist und   zu welch m&#246;rderischen Kampfmethoden sie greifen. Sie machen keinen   Unterschied zwischen Polzisten und Demonstranten. Diese Gruppen, die   angeblich gegen den Staat k&#228;mpfen und sich f&#252;r besonders &#8222;revolution&#228;r&#8220;   halten, liefern so der Staatsmacht und ihren Schl&#228;gereinheiten von der   Polizei (die ber&#252;chtigten MAT) die von diesen so dringend ben&#246;tigten   Vorw&#228;nde, um allgemein gegen Demonstrationen und Versammlungen der   protestierenden Bev&#246;lkerung vorzugehen. Und dies geschah auch prompt,   nachdem die Demonstranten der PAME nach den Angriffen der &#8222;Anarchisten&#8220;   vom Syntagmaplatz abzogen zum Omoniaplatz. Die MAT gingen mit Tr&#228;nengas   und Blendgranaten gegen die verbliebenen Demonstranten vor, um die   Versammlung auseinanderzutreiben. Vorr&#252;bergehend war der Syntagmaplatz   leer, doch danach kamen die Demonstranten wieder zur&#252;ck auf den Platz.<\/p>\n<h4>  Hetze der deutschen Medien<\/h4>\n<p>  Dass deutsche Medien versuchen w&#252;rden, den Generalstreik und generell   &#8222;die&#8220; Griechen zu diffamiere, war zu erwarten. So wurde mit besonderer   Vorliebe &#252;ber Krawalle berichtet und brennende M&#252;llberge gezeigt. (Die   M&#252;llarbeiter in Athen streiken seit zwei Wochen und so stapelt sich der   M&#252;ll auch im Stadtzentrum.) Die Massenzeitung &#8222;Bild&#8220; kam am Mittwoch mit   dem Aufmacher heraus: &#8222;Auf Konten in der Schweiz. Griechen bunkern 200   Milliarden Euro.&#8220; Nat&#252;rlich haben die reichen Griechen ihre Verm&#246;gen   l&#228;ngst in Sicherheit gebracht, allein seit Beginn der Krise die   genannten 200 Milliarden Euro auf Konten in der Schweiz. Auch berichtet   &#8222;Bild&#8220; davon, dass griechische Industrielle ihre ausl&#228;ndischen   Gesellschaften nutzen, um dort Verm&#246;gen zu parken. Und wieder wird in   einer Liste der reichsten Griechen an erster Stelle die   Gro&#223;reederfamilie Spiros Latsis genannt mit einem Verm&#246;gen von 3,4   Milliarden Euro. Hier werden zutreffende Informationen, die in diesen   Tagen von griechischen Medien enth&#252;llt werden, umgem&#252;nzt, um Stimmung zu   machen gegen &#8222;die&#8220; Griechen, also gegen alle Griechen. Diese   Berichterstattung soll den Kampf der griechischen Bev&#246;lkerung schlecht   machen und die Erpressungspolitik seitens der Merkel-Regierung zu immer   noch mehr &#8222;Sparanstrengungen der Griechen&#8220; zu rechtfertigen.<\/p>\n<p>  So ist es nicht verwunderlich, dass in Griechenland antideutsche Gef&#252;hle   hochkommen, die aufgrund der Verbrechen des Naziregimes w&#228;hrend der   Besetzung Griechenlands 1941-1944 leicht wachgerufen werden k&#246;nnen.   Ausdruck davon ist, dass in der &#214;ffentlichkeit immer h&#228;ufiger daran   erinnert wird, dass der deutsche Staat &#8211; und die Bundesrepublik   Deutschland (BRD) hat sich ja immer als Nachfolger des Deutschen Reiches   verstanden &#8211; seit 65 Jahren die ihm von einem internationalen Gericht   auferlegten Reparationen an Griechenland f&#252;r die Auspl&#252;nderung der   griechischen Staatsbank und die Zerst&#246;rungen w&#228;hrend der Besatzung nicht   bezahlt hat. Nat&#252;rlich ist es so, dass die griechischen   Nachkriegsregierungen, ob rechtsautorit&#228;r oder diktatorisch, ob   konservativ oder sozialdemokratisch, schon im Rahmen von NATO und EU,   ein gutes Verh&#228;ltnis zum deutschen Nachkriegsstaat anstrebten und   deshalb das Thema der Reparationen ignorierten.<\/p>\n<h4>  Doch das Volk hat nicht vergessen.<\/h4>\n<p>  Dem muss die deutsche Arbeiterbewegung und andere soziale Bewegungen in   Deutschland entgegenwirken, indem sie sich mit dem Kampf der   griechischen Arbeitnehmer, Jugendlichen und Rentner f&#252;r ein   menschenw&#252;rdiges Leben solidarisch zeigen. Und dies nicht nur aus   Menschlichkeit, sondern aus ihrem eigenen Interesse heraus. Wenn es in   Griechenland oder in anderen s&#252;dlichen L&#228;ndern der herrschenden Klasse   gelingt, ihr barbarisches Krisenprogramm auf Kosten der Bev&#246;lkerung   durch die Zerschlagung der dort k&#228;mpferischen Arbeiter- und   Volksbewegung durchzusetzen, dann wird auch im derzeit bessergestellten   Deutschland die arbeitende Bev&#246;lkerung die Zeche der kapitalistischen   Krise zu zahlen haben. In dieser Richtung geschieht in Deutschland noch   viel zu wenig, auch wenn in Gewerkschaftszeitungen wie zum Beispiel in   &#8222;Publik&#8220; von Ver.di von Zeit zu Zeit &#252;ber die K&#228;mpfe der Kollegen in   Griechenland berichtet wird. &#8222;Das vereinte Volk ist unbesiegbar!&#8220;, aber   nur, wenn es &#252;ber die Grenzen der Nationalstaaten hinauskommt und auf   europ&#228;ischer und international Ebene vereint den Kampf um seine   Interessen und eine bessere Gesellschaft f&#252;hrt. Die internationale   Bewegung gegen die Macht der Banken ist hierf&#252;r ein ermutigendes Zeichen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Widerstand gegen Verelendungsprogramm ungebrochen\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[44],"tags":[262,275],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14497"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14497"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14497\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14497"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14497"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14497"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}