{"id":14487,"date":"2011-10-17T12:24:00","date_gmt":"2011-10-17T12:24:00","guid":{"rendered":".\/?p=14487"},"modified":"2011-10-17T12:24:00","modified_gmt":"2011-10-17T12:24:00","slug":"14487","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2011\/10\/14487\/","title":{"rendered":"Weltaktionstag 15. Oktober Demos auf allen Kontinenten"},"content":{"rendered":"<p>  Brecht die Macht der Banken und Konzerne<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  Am 15. Oktober gingen Menschen in &#252;ber 1000 St&#228;dten in 82 L&#228;ndern auf   die Stra&#223;e. Allein in 50 St&#228;dten Deutschlands gab es Kundgebungen und   Demonstrationen. Die gr&#246;&#223;ten Demonstrationen fanden in Rom und Lissabon   statt. In Deutschland gingen jeweils 10.000 in Frankfurt am Main und   Berlin auf die Stra&#223;e.<\/p>\n<p align=\"center\">  <img src=\"\/media\/img\/20111017_Bremen1.jpg\">  <img src=\"\/media\/img\/20111017_Bremen2.jpg\"><br \/>  <i>Fotos vom Protest in Bremen<\/i><\/p>\n<p>  In Portugal wurde auf den 15. Oktober als zentraler Protesttermin gegen   die K&#252;rzungen der Coelho-Regierung hingearbeitet. In Deutschland haben   zahlreiche linke Gruppen und Initiativen den Termin vorbereitet. Die   Partei DIE LINKE hatte etwa eine Woche davor angefangen den Termin   bekannt zu machen, wo sich ihr die Gelegenheit bot.<\/p>\n<p align=\"center\">  <embed height=\"267\" src=\"https:\/\/picasaweb.google.com\/s\/c\/bin\/slideshow.swf\" pluginspage=\"http:\/\/www.macromedia.com\/go\/getflashplayer\" flashvars=\"host=picasaweb.google.com&#038;hl=de&#038;feat=flashalbum&#038;RGB=0x000000&#038;feed=https%3A%2F%2Fpicasaweb.google.com%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2F102458489215897250915%2Falbumid%2F5664523577269680257%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Dde\" width=\"400\" type=\"application\/x-shockwave-flash\">  <\/embed>  <\/p>\n<p>  Die Demonstrationen richteten sich gegen die Diktatur der Finanzm&#228;rkte,   gegen soziale Ungerechtigkeit und die Gier der Superreichen. Die   Forderungen sind noch unkonkret und viele TeilnehmerInnen f&#252;llen sie mit   ihren Ideen und Vorschl&#228;gen. SAV-Mitglieder waren in zahlreichen St&#228;dten   bei den Protesten dabei und bringen sich in diese Diskussion ein.   sozialismus.info ver&#246;ffentlicht hier das Flugblatt des Komitees f&#252;r eine   Arbeiterinternationale, in der die SAV mit Organisationen in &#252;ber 40   L&#228;ndern zusammengeschlossen ist, das am 15. Oktober verteilt wurde. Das   Flugblatt kann in englischer Sprache <a href=\"http:\/\/www.socialistworld.net\/m\/20111015Oct15Leaflet.pdf\">hier<\/a>   runtergeladen werden.<\/p>\n<h1>  Brecht die Macht der Banken und Konzerne. Bek&#228;mpft den Kapitalismus &#8211;   f&#252;r eine sozialistische Alternative zum gescheiterten Profitsystem<\/h1>\n<p>  Am 15. Oktober gehen wir weltweit auf die Stra&#223;e: die Emp&#246;rten, die   &#8222;indignad@s&#8220;, die &#8222;Besetzer der Wall Street&#8220;, die Demonstranten in   Portugal, in Santiago de Chile, in Kairo und viele viele mehr. Wir   fordern die Macht der gro&#223;en Konzerne heraus. Die gro&#223;artigen Bewegungen   von ArbeiterInnen und Jugendlichen kommen mit gemeinsamen Anliegen,   Methoden und Forderungen zusammen. Sie strecken &#252;ber Grenzen und   Kontinente hinaus instinktiv ihre H&#228;nde aus.<\/p>\n<p>  Nach mehr als drei Jahren der fortgesetzten kapitalistischen Krise   zeigen die Kapitalisten und ihre PolitikerInnen ihre Unf&#228;higkeit einen   Ausweg aus der Misere der &#252;berwiegenden Mehrheit, die in den USA &#8222;99%&#8220;   genannt wird, anzubieten. Stattdessen wollen die herrschenden Eliten   ArbeiterInnen und Jugendliche f&#252;r ihre Rettung der Banker und Milion&#228;re   zur Kasse bitten. Das ist es wogegen sich diese Rebellion richtet und   woher die Forderung nach einer &#8222;Revolution&#8220; wie es die Jugendbewegung in   Spanien nennt, kommt.<\/p>\n<h4>  Das Komitee f&#252;r eine Arbeiterinternationale (CWI) k&#228;mpft f&#252;r:<\/h4>\n<ul>\n<li>    Schluss mit der Diktatur der Finanzm&#228;rkte; Brecht dieUnternehmermacht! F&#252;r eine massive Besteuerung der Reichen und ihrerProfite!  <\/li>\n<li>    Massive Investitionen in Arbeitspl&#228;tze, kostenlose und ordentlicheBildung sowie &#246;ffentliche Versorgung; Schluss mit K&#252;rzungspaketen!  <\/li>\n<li>    Verstaatlichung der Banken und Gro&#223;en Unternehmen, welche dieWeltwirtschaft dominieren, bringt sie in demokratische Kontrolle derArbeiterInnen und &#214;ffentlichkeit; f&#252;r einen Plan, um die Ressourcen imInteresse der arbeitenden Bev&#246;lkerung einzusetzen, statt sie unter derHerrschaft des Profits und der Gro&#223;unternehmen zu lassen.  <\/li>\n<li>    F&#252;r einen gemeinsamen Widerstand jenseits der Spaltung entlang vonHerkunft, Nationalit&#228;t und Geschlecht.  <\/li>\n<\/ul>\n<p><img src=\"\/media\/img\/20111015_Occupy1.jpg\"> <\/p>\n<h4>  Verbreitet die Emp&#246;rung! Mobilisiert die volle Kraft der Bewegung!<\/h4>\n<p>  Der Widerstand entwickelt sich mit Besetzungen, Zeltst&#228;dten und   Protesten von einem Kontinent zum anderen. Die Methoden, die durch die   internationalen Emp&#246;rten popul&#228;r gemacht wurden, sind m&#228;chtig gewesen.   Ein frischer Wind der in der Lage war eine ganze neue Generation in   Aktivit&#228;t zu bringen. Die Platzbesetzungen und Camps sind eine   Erinnerung f&#252;r alle in den Innenst&#228;dten von einigen der gr&#246;&#223;ten St&#228;dte   der Welt, dass es Opposition und Widerstand gegen die Misere der Krise   gibt. Die Massenversammlungen gaben einen kurzen Einblick in wirkliche   Demokratie und Strukturen in den alle teilnehmen konnten und ein   Mitspracherecht hatten. Die Methoden, denen durch die Jugend der Weg   bereitet wurde, waren anziehend f&#252;r andere Teile der Gesellschaft die   durch die Grausamkeit der Krise getroffen waren und wurden wie in   &#196;gypten aktiv.<\/p>\n<p>  Das hat auch die Arbeiterklasse umfasst, die in einem Land nach dem   anderen, durch die F&#252;hrung der landesweiten Gewerkschaften blockiert   wurden, die es abgelehnt hatten einen ernsthaften Kampf bis zum Schluss   zu f&#252;hren.<\/p>\n<p>  In Griechenland haben die Emp&#246;rten mit ihrer Besetzung der Pl&#228;tzen   Besch&#228;ftigte inspiriert und zu einem neuen Aufschwung der Klassenk&#228;mpfe   gef&#252;hrt, als die Gewerkschaftsf&#252;hrungen gezwungen wurden einen 24 und   einen 48 st&#252;ndigen Generalstreik zu organisieren.<\/p>\n<p>  In den USA haben die Gewerkschaften schon in den ersten Anf&#228;ngen der   &#8222;Occupy Wall Street&#8220; Bewegung ihre Unterst&#252;tzung des Protests verk&#252;ndet   und Delegationen zu den Kundgebungen geschickt. Letzte Woche Mittwoch   sind zehntausende junge Menschen und Gewerkschafter auf einer   gemeinsamen Demonstration durch die Stadt gezogen.<\/p>\n<p>  In Chile, wo Studierende ihre unglaubliche Bewegung mit Mobilisierungen   am 15. Oktober fortsetzen werden, haben ArbeiterInnen sich angeschlossen   und Streikaktionen durchgef&#252;hrt.<\/p>\n<p>  Diese Unterst&#252;tzung muss der Ausgangspunkt werden die Bewegung auf eine   neue Stufe zu heben. W&#228;hrend Emp&#246;rung die Gesellschaft ersch&#252;ttern kann,   gibt es eine Grenze an der effektive Aktionen durchgef&#252;hrt werden   m&#252;ssen. Die Arbeiterklasse h&#228;lt die Z&#252;gel der Wirtschaft in der Hand und   produziert den Reichtum der Milliard&#228;re.<\/p>\n<p>  Unsere Bewegung muss sich zum Ziel setzen diese potentielle Kraft durch   Streiks und Generalstreiks zu mobilisieren. Es war die Entwicklung   solcher Aktionen, welche den Schl&#252;ssel zum Erfolg der tunesischen und   &#228;gyptischen Revolution darstellten, die Diktatoren zu st&#252;rzen. Sie sind   der Schl&#252;ssel in unserem Kampf gegen die Diktatur der M&#228;rkte und Profite.<\/p>\n<p>  Massenversammlungen, aufgebaut in den Nachbarschaften, Gemeinden und   Betrieben, demokratisch miteinander verbunden, k&#246;nnen zusammen solche   Mobilisierungen planen und kontrollieren. Damit k&#246;nnte die Politik der   pro-kapitalistischen Gewerkschaftsf&#252;hrer umgangen und sie wie in   Griechenland zu Aktionen gezwungen werden. Das muss Bestandteil eines   ernsthaften und andauernden Aktionsprogramms werden, das demokratisch   diskutiert, kontrolliert und angemommen, solche Aktionen in eine   konsequente Strategie zum lahmlegen der Gesellschaft und zur Erzwingung   von wirklichen Wandel &#252;berf&#252;hrt.<\/p>\n<p>  ArbeiterInnen und Jugendliche sind von allen korrupten Parteien des   Kapitals und der reaktion&#228;ren Gewerkschaftsf&#252;hrungen, welche die Macht   dieser Selbstorganisation bremsen, abgeschreckt. Viele junge Menschen   verabscheuen diese Apparate.<\/p>\n<p>  Um diese Parteien herauszufordern und zu verhindern, dass sie die Kraft   dieser Bewegung in ihrem Eigeninteresse nutzen, m&#252;ssen die Bewegungen   Kernforderungen entwickeln, um diese Kr&#228;fte darin zu stoppen, die   Bewegungen zu &#252;bernehmen..<\/p>\n<p>  Wie die Ereignisse von &#196;gypten und Tunesien bis nach Griechenland und   Spanien gezeigt haben, werden die alten Eliten an der Macht bleiben und   die Proteste aussitzen, bis es eine klare Kraft gibt, welche die   Interessen der arbeitenden Bev&#246;lkerung und Jugend repr&#228;sentiert und in   der Lage ist ein alternatives Programm und Strategie zur   kapitalistischen Misere anzubieten. Das CWI ruft zum Aufbau von neuen,   wirklichen Organisationen der arbeitenden Bev&#246;lkerung und Jugend auf.<\/p>\n<p><img src=\"\/media\/img\/20111015_Occupy2.jpg\"> <\/p>\n<h4>  F&#252;r eine Systemalternative<\/h4>\n<p>  Im Moment dominieren 500 Konzerne die Wirtschaft dieses Planeten. Direkt   und indirekt kontrollieren sie 30 % des Weltwirtschaftsproduktes. Hier   und heute beginnt der Kampf gegen die desastr&#246;se Politik, die sie uns   aufzwingen. Das CWI k&#228;mpft f&#252;r jede unmittelbare Reform, um den   Lebensstandard von Besch&#228;ftigten und Jugendlichen zu erhalten und das   System dabei zu stoppen die Umwelt durch globale Erw&#228;rmung und   Nuklearkatastrophen zu zerst&#246;ren.<\/p>\n<p>  Dieser Kampf ist f&#252;r uns mit dem Sturz des Kapitalismus verbunden. In   einer neuen Gesellschaft, wo die Macht der Multis demokratisch auf die   arbeitende Bev&#246;lkerung &#252;bergeht, angefangen mit der Verstaatlichung der   Banken und gro&#223;en Konzerne unter demokratischer Kontrolle, k&#246;nnen die   grundlegenden Probleme gel&#246;st werden.<\/p>\n<p><img src=\"\/media\/img\/20111015_Occupy3.jpg\"> <\/p>\n<p>  Das CWI ruft dazu auf, dass die internationalen Bewegungen ihre   radikalen Forderungen zu einem verst&#228;ndlichen Programm verbinden, das   diese Gesellschaft entlang dieser sozialistischen Vorschl&#228;ge   transformiert.<\/p>\n<p>  Am 15. Oktober gehen wir &#252;berall auf der Welt auf die Stra&#223;e: die   Emp&#246;rten, die &#8222;indignad@s&#8220;, die &#8222;Besetzer der Wall Street&#8220;, die   Demonstranten in Portugal, in Santiago de Chile, in Kairo und viele   viele mehr. Wir fordern die Macht der gro&#223;en Konzerne heraus. Die   gro&#223;artigen Bewegungen von ArbeiterInnen und Jugendlichen kommen mit   gemeinsamen Anliegen, Methoden und Forderungen zusammen und strecken   instinktiv ihre H&#228;nde aus, &#252;ber Grenzen und Kontinente hinaus.<\/p>\n<h4>  Organisiere dich im Kampf gegen den Kapitalismus<\/h4>\n<p>  Dem CWI haben sich Parteien, Gruppen und Individuen in &#252;ber 40 L&#228;ndern   der Welt angeschlossen. Wir stehen Seite and Seite mit Besch&#228;ftigten und   Jugendliche international im Kampf gegen die Angriffe der Bosse und   ihrer PolitikerInnen. Wir sind Teil des sich entwickelnden   internationalen Widerstands, wo Millionen auf die Stra&#223;e gehen und sagen   &#8222;Wir zahlen nicht f&#252;r eure Krise!&#8220;.<\/p>\n<p>  Um erfolgreich zu sein, braucht dieser Kampf gegen den Kapitalismus   Ideen, ein politisches Programm und eine Orgnaisation, die in der Lage   ist Besch&#228;ftigte und Unterdr&#252;ckte weltweit zu vereinen. Das CWI hat sich   zum Ziel gesetzt, so eine Organisation aufzubauen. Wir denken, dass die   organisierten ArbeiterInnen und Jugendlichen, die Millionen z&#228;hlen,   st&#228;rker sind als Million&#228;re. Deshalb brauchen wir mehr Menschen, die   sich unserem Kampf f&#252;r Sozialismus anschlie&#223;en.<\/p>\n<h4>  Wenn du dich uns anschlie&#223;en willst, kontaktiere uns auf   socialistworld.net oder sozialismus.info.<\/h4>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Brecht die Macht der Banken und Konzerne\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[37,102,78,46],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14487"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14487"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14487\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14487"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14487"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14487"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}