{"id":14402,"date":"2011-09-12T00:00:00","date_gmt":"2011-09-12T00:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=14402"},"modified":"2011-09-12T00:00:00","modified_gmt":"2011-09-12T00:00:00","slug":"14402","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2011\/09\/14402\/","title":{"rendered":"Was ist von Euro-Bonds zu halten?"},"content":{"rendered":"<p>  Debatte &#252;ber europ&#228;ische Anleihen nimmt Fahrt auf<\/p>\n<p> <!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  Nachdem immer neue Krisengipfel und &#8222;Rettungspakete&#8220; f&#252;r Griechenland   und andere hochverschuldete EU-L&#228;nder keine L&#246;sung brachten, w&#228;chst die   Zustimmung f&#252;r die Idee von Euro-Bonds, also von europ&#228;ischen Anleihen   als Alternative zu Staatsanleihen der einzelnen Staaten der Euro-Zone.   VertreterInnen von SPD, Gr&#252;nen, LINKE und DGB haben sich daf&#252;r   ausgesprochen, CSU und FDP sind strikt dagegen, die CDU vorl&#228;ufig auch.   &#214;konomen und Wirtschaftspresse sind geteilter Meinung.<\/p>\n<p>  Die Bef&#252;rworter argumentieren, dass L&#228;nder wie Griechenland dann   wesentlich weniger Zinsen zahlen m&#252;ssten. Die Zinsen w&#228;ren niedriger als   die aktuellen Durchschnittszinsen der Euro-Zone, weil durch die   Euro-Bonds ein Anleihemarkt entst&#252;nde, der fast so gro&#223; wie der   US-Anleihemarkt w&#228;re &#8211; und daher &#228;hnlich attraktiv. Wegen der hohen   Nachfrage nach Euro-Bonds w&#252;rden die Zinsen kaum h&#246;her als die   gegenw&#228;rtigen Zinsen deutscher Staatsanleihen sein.<\/p>\n<p>  Nationalistische Kritiker von Euro-Bonds (zum Beispiel in Union und FDP)   prophezeien dagegen eine deutlich h&#246;here Zinsbelastung f&#252;r Deutschland   und fehlende Anreize zur Sparsamkeit in den &#8222;Schuldnerl&#228;ndern&#8220;.<\/p>\n<p>  Dabei ist nicht klar, wie Euro-Bonds konkret aussehen sollen.   Vorgeschlagen wird meist, dass Staaten solche Anleihen h&#246;chstens bis 40   oder 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts auflegen d&#252;rfen sollen.   Jean-Claude Juncker, der luxemburgische Ministerpr&#228;sident und Chef der   Euro-Gruppe, schl&#228;gt die Bildung einer Europ&#228;ischen Schuldenagentur zur   Ausgabe der Euro-Bonds vor. Bestehende Staatsanleihen sollen in   Euro-Bonds umgewandelt werden k&#246;nnen, allerdings sollen Investoren dabei   Abschl&#228;ge hinnehmen, also Euro-Bonds mit geringerem Nennwert erhalten.   Ein weiterer Vorschlag ist, dass die Euro-Bonds &#8222;vorrangig bedient   werden&#8220;, also bei Zahlungsschwierigkeiten zuerst die Euro-Bonds   zur&#252;ckgezahlt werden m&#252;ssen und dann erst die nationalen Anleihen.<\/p>\n<h4>  <b>Harald Koch, Sangerhausen, Bundestagsabgeordneter der LINKEN,   Mitglied unter anderem im Finanzausschuss: Das Gespenst des   Zinssozialismus &#8211; Wir brauchen Euro-Bonds und noch viel mehr<\/b><\/h4>\n<p>  Ein Gespenst geht um in Europa &#8211; das Gespenst des Zinssozialismus. Diese   angebliche Gefahr beschw&#246;rt jedenfalls der Chef der   FDP-Bundestagsfraktion, Rainer Br&#252;derle, herauf, wenn es um eine   m&#246;gliche Einf&#252;hrung von Gemeinschaftsanleihen in der Euro-Zone,   sogenannte Euro-Bonds, geht. Er h&#228;tte es wohl gern, wenn sich alle   M&#228;chte des alten Europa zu einer heiligen Hetzjagd gegen dies Gespenst   verb&#252;nden w&#252;rden. Doch eher das Gegenteil ist der Fall. Es werden immer mehr   Stimmen laut, die Euro-Bonds zum jetzigen Zeitpunkt f&#252;r &#246;konomisch   sinnvoll und geboten halten. Und sie sind es auch!<\/p>\n<p>  F&#252;r Euro-Bonds haften die Mitglieder der W&#228;hrungsunion gemeinsam. Mit   einer solchen Gemeinschaftshaftung ausgestattete Schuldtitel, die zur   Finanzierung des jeweiligen staatlichen Haushalts dienen, w&#228;ren sicher   und attraktiv f&#252;r Investoren. Krisenl&#228;nder m&#252;ssten in der Folge deutlich   niedrigere Zinsen f&#252;r neue Kredite zahlen, was gut f&#252;r deren   angeschlagene Haushalte ist. F&#252;r die &#8222;starken&#8220; L&#228;nder hingegen w&#252;rden   sich die Zinss&#228;tze wohl leicht &#252;ber den bisherigen Konditionen   einpendeln, wenn &#252;berhaupt. Insgesamt wird aber das Zinsgef&#228;lle   abgebaut, wodurch Spekulationsgewinne aufgrund von Zinsdifferenzen, also   spekulative Attacken schwerer m&#246;glich sind. Davon haben alle L&#228;nder   etwas! Euro-Bonds bringen ferner einen Zeitgewinn f&#252;r die dringend   n&#246;tige Konsolidierung der Haushalte. Weiter gedacht zeigen Euro-Bonds,   dass man bestrebt ist, eine wirkliche W&#228;hrungs- und Wirtschaftsunion auf   gleicher Augenh&#246;he aufzubauen und einen Schritt hin zu einem sozialeren   Europa zu gehen. Euro-Bonds sind so gesehen ein wichtiges Signal f&#252;r   europ&#228;ische Solidarit&#228;t. Eine vertrauensbildende Ma&#223;nahme sind sie   allemal, da sie die Krisenl&#228;nder aus dem St&#246;rfeuer der Finanzm&#228;rkte   nehmen und die notwendige Verantwortung des gesamten Eurolandes klar   aufzeigen.<\/p>\n<p>  Klar ist aber auch: Euro-Bonds w&#252;rden nicht mit einem Schlag die Finanz-   und Schuldenkrise beenden. Sie w&#252;rden jedoch Zeit verschaffen und einen   gr&#246;&#223;eren, liquideren, einheitlichen und damit stabileren Anleihemarkt   schaffen, der f&#252;r nach Alternativen zur USA lechzende Investoren   attraktiv w&#228;re. Gerade weil Euro-Bonds kein Allheilmittel sind, ist es   dringend geboten, begleitende Ma&#223;nahmen zu treffen und schlie&#223;lich im   Ganzen die Finanzm&#228;rkte umfassend zu regulieren. Es ist an der Zeit, an   den Finanzm&#228;rkten einen Systemwechsel herbeizuf&#252;hren. Einen Wechsel   dergestalt, dass das Primat der Finanzm&#228;rkte f&#252;r immer gebrochen wird.<\/p>\n<p>  Zum einen m&#252;ssen Finanzhaie ein f&#252;r allemal aus dem lukrativen Gesch&#228;ft   mit der Staatsverschuldung gedr&#228;ngt werden. Neben Euro-Bonds brauchen   wir daher eine Europ&#228;ische Bank f&#252;r &#246;ffentliche Anleihen, die die   (zinsg&#252;nstigen) Kredite an den Staat direkt bei der Europ&#228;ischen   Zentralbank (EZB) refinanziert. Auch sind transparente und bedachte   Entschuldung sowie Investitionen geboten, nicht unsoziale   K&#252;rzungsprogramme, Spardiktate und Sanktionskeulen. Profite und Verm&#246;gen   m&#252;ssen abgesch&#246;pft werden, indem die Verursacher und Gewinnler der   Finanzkrise zur Kasse gebeten werden. Wir brauchen darum eine   europaweite Verm&#246;gensabgabe. Es m&#252;ssen zugleich eine   Finanztransaktionsteuer sowie eine wirksame Bankenabgabe eingef&#252;hrt   werden.<\/p>\n<p>  Zum anderen m&#252;ssen die Finanzm&#228;rkte im Ganzen endlich an die Kandare   genommen werden. Leerverk&#228;ufe und ungedeckte Kreditausfallversicherungen   sind beispielsweise ebenso zu verbieten wie der au&#223;erb&#246;rsliche Handel   mit Wertpapieren, Hedge- und Private-Equity-Fonds. Schattenbanken m&#252;ssen   geschlossen, Steueroasen trocken gelegt werden, ein Finanzmarkt-T&#220;V   sowie eine &#246;ffentliche europ&#228;ische Ratingagentur sind zu gr&#252;nden, und   Banken sind auf ihre Kernfunktionen zur&#252;ckzuf&#252;hren und zu   vergesellschaften.<\/p>\n<p>  Zudem m&#252;ssen endlich die au&#223;enwirtschaftlichen Ungleichgewichte, der   deutsche Export&#252;berschuss abgebaut werden, um Ursachen der Schuldenkrise   zu beseitigen. Es ist wichtig, in Deutschland die Binnenwirtschaft zu   st&#228;rken und Lohn- und Sozialdumping zu beenden. Wir brauchen daher unter   anderem h&#246;here L&#246;hne in Deutschland, einen gesetzlichen Mindestlohn von   zehn Euro und eine sanktionsfreie, armutsfeste Mindestsicherung.<\/p>\n<p>  Dies alles ist kurz- wie mittelfristig notwendig, um ein gemeinsames,   solidarisches und soziales Europa zu schaffen und zu sichern. Eine   Schuldenbremse in allen Euro-L&#228;ndern &#8211; wie gegenw&#228;rtig diskutiert &#8211;   w&#252;rgt hingegen nachhaltige Investitionen und sinnvolles Wachstum ab. Sie   w&#228;re ein Gespenst, vor dem es sich wirklich zu f&#252;rchten gilt.<\/p>\n<h4>  <b>Wolfram Klein, Mitglied im Vorstand der LINKEN   Stuttgart-Bad-Cannstatt und im SAV-Bundesvorstand: Kapitalistischer   Krisenpolitik eine Absage erteilen &#8211; Bankenmacht brechen<\/b><\/h4>\n<p>  Selbstverst&#228;ndlich muss man die rassistische Hetze eines   CSU-Generalsekret&#228;rs Alexander Dobrindt gegen &#8222;Euro-Bonds zugunsten   Griechenlands und anderer Dolce-Vita-L&#228;nder&#8220; oder das Gefasel von   FDP-Fraktionschef Rainer Br&#252;derle &#252;ber &#8222;eine Art Zinssozialismus&#8220;   bek&#228;mpfen. InternationalistInnen m&#252;ssen jede Art nationalistischer   Antwort auf die Euro-Krise ablehnen. Aber das bedeutet keineswegs, die   &#8222;europ&#228;ische Einigung&#8220; nach kapitalistischer Art zu unterst&#252;tzen und   Krisenma&#223;nahmen zu bef&#252;rworten, mit denen gerade die Banken rausgeboxt   werden sollen.<\/p>\n<p>  Bei der Frage nach Euro-Bonds ist zun&#228;chst nicht klar, wie sie   ausgestaltet sein sollen. Bis zu wie viel Prozent des   Bruttoinlandsprodukts (BIP) d&#252;rfen Euro-Bonds aufgelegt werden? Mit   welchem Abschlag k&#246;nnen nationale Staatsanleihen in solche europ&#228;ischen   Anleihen umgewandelt werden? Nehmen wir an, die Obergrenze liege bei 50   Prozent, der Abschlag bei 20 Prozent, dann k&#246;nnten insgesamt Schulden im   Wert von 60 Prozent des BIP in Euro-Bonds umgewandelt werden. Viele   Staaten der Euro-Zone haben jedoch h&#246;here Schulden. Sie m&#252;ssten f&#252;r die   Euro-Bonds weniger Zinsen zahlen, f&#252;r die &#252;brigen Staatsanleihen aber   m&#246;glicherweise mehr &#8211; insbesondere dann, wenn der weitere Vorschlag   befolgt werden sollte, dass Euro-Bonds vorrangig bedient werden. Dann   w&#228;re programmiert, dass hoch verschuldete Euro-L&#228;nder weiterhin nur zu   Wucherzinsen eigene Staatsanleihen auflegen k&#246;nnten, darauf aber   angewiesen w&#228;ren, weil die Euro-Bonds ihren Finanzbedarf nicht decken.   Die Frage eines Rettungsschirms zum Beispiel f&#252;r Italien (mit einer   Verschuldung von 119 Prozent des BIP Ende 2010) st&#252;nde weiter im Raum.<\/p>\n<p>  Die Griechenland von Angela Merkel und Co. aufgezwungenen   K&#252;rzungsprogramme haben es in eine Depression gest&#252;rzt mit   zur&#252;ckgehenden Staatseinnahmen (also zus&#228;tzlichen Haushaltsl&#246;chern) und   schrumpfendem Bruttoinlandsprodukt (also ansteigender Verschuldung   gemessen in Prozent des BIP). Wenn deutsche Politiker mehr   &#8222;Sparanstrengungen&#8220; fordern, bedeutet das eine Versch&#228;rfung der   Depression und eine weitere Verelendung der Bev&#246;lkerung. Die Umwandlung   aller Schulden Griechenlands in Euro-Bonds w&#252;rde die Zinsen senken. Aber   bei dieser riesigen Verschuldung (143 Prozent des Bruttoinlandsprodukts   Ende 2010) w&#228;re selbst das kein Ausweg, sondern eine Verl&#228;ngerung der   Agonie.<\/p>\n<p>  Von einer wirklichen L&#246;sung der Schuldenkrise kann ohne eine Streichung   der Schulden keine Rede sein. Und die Banken, denen die meisten   Staatsanleihen geh&#246;ren? Um nicht vor der Wahl zu stehen, erneut mit   Steuergeldern private Banken zu retten oder durch Bankenpleiten die   Wirtschaft zu ersch&#252;ttern und die Ersparnisse von Millionen zu   vernichten, m&#252;sste die Schuldenstreichung mit einer Verstaatlichung der   Banken und des Finanzsektors insgesamt unter seiner demokratischen   Kontrolle und Verwaltung durch die arbeitende Bev&#246;lkerung gekoppelt   werden. Dann k&#246;nnte man SparerInnen angemessen entsch&#228;digen, ebenso wie   kleine AnlegerInnen, die Staatsanleihen zum Beispiel als Altersicherung   gekauft haben.<\/p>\n<p>  Bef&#252;rworter von Euro-Bonds verweisen darauf, dass dabei ein Anleihemarkt   entstehen w&#252;rde, der fast so gro&#223; wie der US-Staatsanleihenmarkt w&#228;re &#8211;   und damit &#228;hnlich attraktiv. Die Attraktivit&#228;t von US-Staatsanleihen   trotz Verschuldung und Haushaltskonflikt in den USA beruht aber vor   allem darauf, dass der US-Dollar weiter Weltreservew&#228;hrung ist.   Euro-Bonds w&#252;rden diese Stellung des Dollar schw&#228;chen. Das k&#246;nnte die   Weltwirtschaft noch mehr destabilisieren. Vor allem aber ist es nicht   die Aufgabe von Linken, die Interessen des deutschen Kapitals zu   vertreten, weder gegen die griechische, noch die US-amerikanische   Konkurrenz.<\/p>\n<p>  Eine Einigung Europas ist notwendig, aber die Kapitalisten und die zum   Wohle der Banken und Konzerne gestaltete Europ&#228;ische Union (EU) werden   sie nie erreichen. Der wichtigste Beitrag f&#252;r diese Einigung ist zur   Zeit der gemeinsame Kampf der arbeitenden Bev&#246;lkerung der europ&#228;ischen   L&#228;nder gegen die K&#252;rzungsprogramme der europ&#228;ischen Regierungen. Die   EU-Politik der letzten Jahrzehnte (ob der Maastricht-Vertrag, der Euro   oder der Verfassungsvertrag von Lissabon) diente den Interessen des   Kapitals und der Zerst&#246;rung von in Jahrzehnten m&#252;hsam im Interesse der   arbeitenden Bev&#246;lkerung erk&#228;mpften Reformen. Wenn in dieser EU und   Euro-Zone einmal die Einf&#252;hrung von Euro-Bonds auf der Tagesordnung   stehen, werden sie so ausgestaltet sein, dass sie wiederum   Kapitalinteressen dienen und die arbeitende Bev&#246;lkerung mit ihren   Steuergeldern daf&#252;r haften soll.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Debatte &#252;ber europ&#228;ische Anleihen nimmt Fahrt auf\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[46],"tags":[263,240],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14402"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14402"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14402\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14402"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14402"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14402"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}