{"id":14339,"date":"2011-07-14T00:00:00","date_gmt":"2011-07-14T00:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=14339"},"modified":"2011-07-14T00:00:00","modified_gmt":"2011-07-14T00:00:00","slug":"14339","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2011\/07\/14339\/","title":{"rendered":"Mobilisieren! Blockieren! Besetzen!"},"content":{"rendered":"<p>  Stresstest? Volksabstimmung? Widerstand!<\/p>\n<p> <!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <b>Wer dachte, dass Stuttgart 21 nach der Landtagswahl tot sei, der   m&#252;sste inzwischen eines besseren belehrt sein: Die   Stuttgart-21-Bef&#252;rworter unternehmen einen neuen Anlauf, das   zerst&#246;rerische Projekt mit aller Gewalt durchzuziehen.<\/b><\/p>\n<h4>  <i>von Wolfram Klein, aktiv bei &quot;Cannstatter gegen Stuttgart 21&quot; und im   Arbeitskreis &quot;Stuttgart 21 ist &#252;berall&quot;<\/i><\/h4>\n<p>  Am 14. Juni wurden offiziell die Bauarbeiten wieder aufgenommen (in   Wirklichkeit waren sie nie v&#246;llig eingestellt worden). Nach der   Bauplatzbesetzung vom 20. Juni gab es eine ma&#223;lose Medienkampagne wegen   angeblicher Gewalt, die die Bewegung spalten und einsch&#252;chtern sollte.   Zugleich schossen sich Medien und Opposition auf Verkehrsminister   Winfried Hermann (Gr&#252;ne) ein, der der profilierteste S21-Gegner im   Kabinett ist. St&#228;ndig wurde mit neuen Vorw&#228;nden sein R&#252;cktritt verlangt.   Daneben verk&#252;ndete die Bahn, den &quot;Stresstest&quot; zu Stuttgart 21 gewonnen   zu haben und deshalb ungehemmt weiterbauen zu k&#246;nnen &#150; zu einer Zeit,   als die Ergebnisse noch gar nicht vorlagen.<\/p>\n<h4>  Die Gr&#252;nen und die anderen<\/h4>\n<p>  Dies best&#228;tigt, dass es bei Stuttgart 21 nicht um Argumente geht,   sondern um Macht und Profite. Paradoxerweise ist f&#252;r die   Stuttgart-21-Parteien durch den Wahlerfolg der Gr&#252;nen ein Argument dazu   gekommen: Der bundesweite H&#246;henflug der Gr&#252;nen bedroht zwar kein   bisschen den Kapitalismus, schlie&#223;lich sind die Gr&#252;nen eine   kapitalistische Partei, aber durchaus den Zugang der anderen   kapitalistischen Parteien zu den Fleischtr&#246;gen, zu Abgeordnetenmandaten   und Ministerposten. Also wollen sie ihre gr&#252;ne Konkurrenz &quot;entzaubern&quot;,   indem sie sie bei Stuttgart 21 vorf&#252;hren und zeigen, dass die gegen S21   nichts ausrichten k&#246;nnen.<\/p>\n<h4>  Unsere Antwort: Gegenwehr<\/h4>\n<p>  Sie werden nur aufgeben, wenn der politische Preis f&#252;r das Weitermachen   mit Stuttgart 21 f&#252;r sie zu hoch ist, das hei&#223;t f&#252;r die Bewegung gegen   Stuttgart 21: Weiter die st&#228;ndig neu bekannt werdenden Argumente gegen   Stuttgart 21 in die Bev&#246;lkerung tragen und neue Schichten der   Bev&#246;lkerung zu Demos mobilisieren (wie es die &quot;Cannstatter gegen S21&quot;   mit ihrer Mineralquellen-Demo am 2. Juli gemacht haben), weitere   S21-GegnerInnen zur Teilnahme am zivilen Ungehorsam gewinnen, wie bei   der Baustellen-Besetzung am 20. Juni oder bei den morgendlichen   Blockade-Besuchen von &quot;GewerkschafterInnen gegen S21&quot; oder &quot;SeniorInnen   f&#252;r K21&quot; und die Bewegung politisch zu st&#228;rken durch die Verbindung mit   Themen wie der Rekommunalisierung der Energie- und Wasserversorgung.<\/p>\n<p>  Wenn immer mehr Menschen begreifen, dass hinter Stuttgart 21 ein System   steckt, in dem es nur um Profite geht, und nach einer Alternative dazu   suchen, w&#228;re das das beste Argument f&#252;r die Stuttgart-21-Betreiber, die   Notbremse zu ziehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Stresstest? Volksabstimmung? 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