{"id":14327,"date":"2011-07-07T00:00:00","date_gmt":"2011-07-06T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/.\/?p=14327"},"modified":"2012-06-24T16:39:58","modified_gmt":"2012-06-24T14:39:58","slug":"14327","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2011\/07\/14327\/","title":{"rendered":"Ungarn: Polizei als Handlanger von Jobik?!"},"content":{"rendered":"<p>  Die Polizei in Gy&#246;ngy&#246;spata und die Gerkschaft TMRSZ &#8211; Alles Rechtens?<\/p>\n<p> <!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <b>Schon w&#228;hrend der liberalen Proteste gegen die neue ungarische   Verfassung formierten sich rechtsextreme Gruppen, deren Programm   reaktion&#228;rerer als das Staats-Programm in der Verfassung ist. Als die   ersten Demonstrationen in Budapest gegen die neue Verfassung anliefen,   wurde Gy&#246;ngy&#246;spata im n&#246;rdlichen Komitat Heves schon seit mehreren   Wochen durch rechtsextreme Gruppen belagert. Angeblich w&#228;ren die B&#252;rger   nicht mehr in der Lage, sich gegen die &#252;berm&#228;&#223;ig vielen Diebst&#228;hle von   Roma zu verteidigen. Der B&#252;rgermeister rief um &#8222;Hilfe&#8220;. Diese   Hilfegesuche wurden nicht von der Regierung erh&#246;rt, sondern von   rechtsextremen Gruppen wie &#8222;B&#252;rgerwehr f&#252;r eine sch&#246;nere Zukunft&#8220; (Szebb   J&#246;v&#246;ert) und der Jobbik-Schutzwehr (Ved&#246;r). <\/b><\/p>\n<h4>  <i>von Konstantin Schmied, CWI-Ungarn<\/i><\/h4>\n<p>  F&#252;r diese Radikalisierung rechter Gewalt spricht auch die zunehmende   Furcht der (l&#228;ndlichen) UngarInnen vor Roma. Sie f&#252;rchten sich vor   Wegelagerei und &#220;berf&#228;llen, in einigen D&#246;rfern w&#252;rden sich rechten   Zeitungen zufolge nicht einmal mehr &#228;ltere UngarInnen auf die Stra&#223;e   trauen. Die Furcht vor &#8222;Zigeunerkriminalit&#228;t&#8220; wird gesch&#252;rt und nahm   jetzt akut zu. Einige Teile der Landbev&#246;lkerung glauben, dass die   &#8222;Kriminalit&#228;t&#8220; durch K&#252;rzungen der Sozialleistungen im Januar bewirkt   wurden. Die Angst erzeugende Wirkung der Stimmungsmache in rechten   Zeitungen und die Frucht der Roma vor Gewalt&#252;bergriffen tragen zu einer   tiefer gehenden Spaltung zwischen Roma und anderen UngarInnen bei. Die   Marginalisierung der Roma wird von der ungarischen Regierung gef&#246;rdert,   da die Roma f&#252;r den ungarischen Kapitalismus keinen &#8222;Nutzen&#8220; h&#228;tten.<\/p>\n<h4>  Wie weit kann rechtsextreme Gewalt gehen?<\/h4>\n<p>  Nicht das 2500 EinwohnerInnen z&#228;hlenden Gy&#246;ngy&#246;spata wird von   rechtsextremen Gruppen &#8222;belagert&#8220;, neben Gy&#246;ngy&#246;spata gibt es noch   andere ungarische D&#246;rfer. Im Jahr 2008 marschierte die mittlerweile   verbotene neofaschistische &#8222;Magyar Garda&#8220; durch Tatarszentgy&#246;rgy und   z&#252;ndeten das Haus einer Romafamilie an. Die aus dem brennenden Haus   fl&#252;chtenden Menschen wurden von der Garde erschossen (rbb-online.de).   Dieser Gewaltaktakt zeigt, wie gef&#228;hrlich und unbarmherzig die   neofaschistische Gruppen sind. Die jetzige Belagerung in Gy&#246;ngy&#246;spata   zeigt auch, dass die Gewalttaten nicht nur einmalige Aktionen sind,   sondern dass die Angriffe auf Roma schon lange andauern und h&#228;ufig auch   geplant sind.<\/p>\n<h4>  Wie lief anfangs die Belagerung von Gy&#246;ngy&#246;spata ab?<\/h4>\n<p>  Die rechtsextreme &#8222;B&#252;rgerwehr f&#252;r eine sch&#246;nere Zukunft&#8220; (Szebb J&#246;v&#246;ert)   und die Jobbik-Schutzwehr (Ved&#246;r) marschieren seit Ende M&#228;rz mit ihren   schwarze Uniformen durch Gy&#246;ngy&#246;spata. Auf ihren Uniformen befinden sich   Abbildungen der rot-wei&#223;en Arpad-Fahne bzw. der Schriftzug &#8222;Csendes&#246;r&#8220;   (Gendarmerie). W&#228;hrend ihrer &#8222;Patroullien&#8220; durch die Roma-Siedlung in   Gy&#246;ngy&#246;spata skandierten sie: &#8222;Wir fackeln eure H&#228;user ab&#8220;, &#8222;Geht zur&#252;ck   nach Indien&#8220; oder &#8222;Wir bringen euch um&#8220; (www.mannheim.vvn-bda.de).   H&#228;ufig wurden die Roma verfolgt, wenn sie sich nur auf der Stra&#223;e   blicken lie&#223;en. Auch wurde der Zugang zu ihren H&#228;usern durch die   anwesende &#8222;B&#252;rgerwehr&#8220; versperrt. Neben diesen Schikanen wurde auch der   Zugang zum Supermarkt versperrt (hungarianwatch.blogsport.de).   FaschistInnen warfen einen Stein in das Fenster eines Wohnhauses. Der   Stein landete in einem Bett, in dem zur Zeit es Anschlages   gl&#252;cklicheweise niemand schlief.<\/p>\n<h4>  Wie reagieren die Roma auf den neofaschistischen Terror?<\/h4>\n<p>  Die ungarndeutsche Kulturwissenschaftlerin Marsovszky berichtete in   einem Interview, dass der auf die Roma ausge&#252;bte Druck enorm sei. Einige   Roma h&#228;tten ihre Grundst&#252;cke samt H&#228;user f&#252;r einen symbolischen Forint   verkauft, um sich vor rechter Gewalt zu &#8222;sch&#252;tzen&#8220;. Nachdem sie ihre   H&#228;user verloren haben, wurden auf ihren ehemaligen Grundst&#252;cken Lager   der rechtsextremen Schutzwehr eingerichtet (heise.de). Der faschistische   Terror muss f&#252;r die Roma erschreckend sein. So berichtet Laszlo Farkas   (Roma-Selbstverwaltung): &#8222;Die Patrouillen der Rechtsextremen haben die   Roma so eingesch&#252;chtert, dass sie sich nicht mehr aus den H&#228;usern   getraut haben&#8220; (jungle-world.de). Doch der faschistische Terror   verhindert nicht, dass es zu Gegendemonstrationen und   Protestkundgebungen in Gy&#246;ngy&#246;spata kam. Einige linke Aktivisten reisten   am 15.03 aus Budapest an, um die Proteste gegen die Rechtsextremen zu   unterst&#252;tzen und um sich &#252;ber die rechte Gewalt in Gy&#246;ngy&#246;spata zu   informieren. Es gab zwar Schikanen &#8211; die Wege wurden durch die   Schutzwehr versperrt &#8211;, aber kein Aktivist erlitt k&#246;rperliche Sch&#228;den   (www.mannheim.vvn-bda.de).<\/p>\n<h4>  Eskalation des faschistischen Terrors vorerst verhindert.<\/h4>\n<p>  Am Osterwochenende 22.-24.04 sollte in der N&#228;he von Gy&#246;ngy&#246;spata ein   paramilit&#228;rischen Trainingslager abgehalten werden. Dieses   paramilit&#228;rische &#220;bungslager sollte auf Privatgrundst&#252;cken stattfinden.   Die Schutzwehr bietet dort f&#252;r &#8222;vaterlandsliebende&#8220; Jugendliche ab 14   Jahren und Erwachsene die M&#246;glichkeit an, sich &#8222;milit&#228;rische   Grundkenntnisse und Grundkenntnisse in der Selbstverteidigung&#8220;   anzueignen. Wer an diesem nationalistischen Training teilnehmen wolle,   m&#252;sse zwangsl&#228;ufig durch die Roma-Siedlung in Gy&#246;ngy&#246;spata. Mit   gewaltt&#228;tigen &#220;bergriffen gegen die Roma war zu rechnen   (pusztaranger.wordpress.com).<\/p>\n<p>  Dank der Unterst&#252;tzung des Roten Kreuzes und von Laszlo Farkas konnten   sechs Busse organisiert werden, die etwa 300 der 500 in Gy&#246;ngy&#246;spata   lebenden Roma &#8211; h&#228;upts&#228;chlich Frauen und Kinder &#8211; nach Szolnok in ein   Ferienlager brachten. Das Rote Kreuz und die ungarische Regierung   sprachen davon, dass es keine &#8222;Evakuierung&#8220; der Roma gewesen sei,   sondern ein schon lange geplanter Osterurlaub gewesen sei. Die   ungarische Regierung bel&#252;gt somit dreist das Ausland und ihre eigenen   B&#252;rger, wenn sie von Osterurlaub spricht. Die Roma wurden jedoch erst   einen Tag vor ihrer Abreise &#252;ber die Evakuierung informiert (Pester   Lloyd). Nachdem die Roma evakuiert wurden, veranlasst der ungarische   Innenminister Sandor Pinter die Verhaftung von Teilen der Schutzwehr.<\/p>\n<h4>  Wie kann es zu faschistischen Terror kommen?<\/h4>\n<p>  Anders als in anderen Staaten, wo ein restriktives staatliches   Gewaltmonopol existiert (das seinerseits h&#228;ufig rassistische agiert),   gibt es in Ungarn die M&#246;glichkeit B&#252;rgerwehren einzurichten. Die   B&#252;rgerwehren d&#252;rfen t&#228;tig werden, wenn sie eine Erlaubnis der Polizei   und ein entsprechendes Abkommen mit der Gemeinde haben. Zwar   dementierten die PolitikerInnen aus Gy&#246;ngy&#246;spata in aller   &#214;ffentlichkeit, dass es ein solchen Abkommen<\/p>\n<p>  g&#228;be. Die Duldung der B&#252;rgerwehren durch die Polizei, die erst sehr sp&#228;t   wegen internationalen Druck gegen die Schutzwehr vor ging, zeigt, dass   ein formelles Abkommen auch gar nicht n&#246;tig ist. Vielmehr reicht die   Sympathie eines Teiles der BewohnerInnen Gy&#246;ngy&#246;spatas f&#252;r ein Abkommen   aus. Die Polizei in Ungarn ist wieder einmal auf dem rechten Auge blind   und unterst&#252;tzt durch ihr anf&#228;ngliches Nichtstun die rechtsextreme   Schutzwehr.<\/p>\n<h4>  Wie wird ein Gesetz gegen Diskriminierung gegen Roma angewandt?<\/h4>\n<p>  Auch die Budapester Zentralregierung sah sich gen&#246;tigt, die   Unterdr&#252;ckung der Roma zu verhindern. Es wurde ein sog. Anlassgesetz   erarbeitet und erlassen. Dieses Gesetz sieht sch&#252;tzende Rechtsmittel   vor, wenn jemand Opfer von &#8222;rassischer&#8220; Unterdr&#252;ckung geworden ist.   Jedoch ist dieses Gesetz &#8211; und das ist durchaus typisch f&#252;r Gesetze in   b&#252;rgerlichen Demokratien &#8211; recht flexibel in seiner Auslegung. Und so   wird es dann auch in erster Linie gegen Roma angewandt. So wurde ein   Roma zu einer exorbitanten Strafe verurteilt, weil er sich gegen seine   Angreifer mit &#8222;antimagyarischen&#8220; Aussagen (Pester Lloyd) wehrte und die   Richter auch &#8222;v&#246;lkische Magyaren als Minderheit&#8220; ansahen. Dieses   Beispiel zeigt, dass selbst Schutzgesetze f&#252;r Roma neben den   rechtsextremen B&#252;rgerwehren T&#252;r und Tor zur Willk&#252;r &#246;ffnen. Diese   Willk&#252;r bereitet aber auch den Boden vor, auf dem faschistischer Terror   gedeihen kann.<\/p>\n<h4>  Rechtsextreme und Teile der Polizei demonstrieren gemeinsam in Budapest<\/h4>\n<p>  Auf der Demo von 06.05.11 am Budapester Parlament waren unter den   TeilnehmerInnen (Feuerwehr, Polizei, einige ChemiearbeiterInnen, einige   Bergbauarbeiter, einige LehrerInnen) auch rechte Gruppen, wie die   rechtsextreme Polizeigewerkschaft TMRSZ (Tatkraft &#8211; Ungarische   Polizeigewerkschaft), aber auch andere faschistische Gruppen, wie die   aus dem Dorf Gy&#246;ngy&#246;spata angereiste &#8222;B&#252;rgerwehr f&#252;r eine sch&#246;nere   Zukunft&#8220; (Szebb J&#246;v&#246;ert). Die Demonstrationsleitung hat die Teilnahme   der Jobbik-B&#252;rgerwehr begr&#252;&#223;t, so meinte sie, dass trotz   unterschiedlicher politischer Einstellung doch &#8222;Zusammenhalt und   Solidarit&#228;t&#8220; gezeigt werden k&#246;nne.<\/p>\n<p>  Diese Demonstration zeigt aber auch, wie eng die Rechtsextremen mit der   Polizei zusammen stehen und zeigt weshalb die Polizei erst nach zwei   Monaten Terror in Gy&#246;ngy&#246;spata Eingriff um einige Mitglieder der   Schutzwehr am Osterwochenende festzunehmen. Nicht nur das sp&#228;te   Eingreifen zeigt ein Zunehmen rechtsextremer Gedanken in Polizeikreisen,   sondern auch die Mitgliederentwicklung: so hatte die rechtsextreme TMRSZ   2004 knapp 40 Mitglieder und wuchs bis 2009 auf gut 5.000 Mitglieder an.   Heute geh&#246;ren etwa 9.000 der 50.000 Polizisten dieser &quot;Gewerkschaft&quot; an.   Die Teilnahme der Schutzwehren an dieser Demonstration macht deutlich,   dass sie sich in ihrem Selbstverst&#228;ndnis als Polizeitruppen sehen. Der   rechte Charakter der Demonstration wurde auch daran deutlich, dass eine   Roma-Organisation ihre Teilnahme an der Demonstration absagt.<\/p>\n<h4>  Wie ist das Verh&#228;ltnis zwischen Polizei und anderen Staatsbediensteten,   und Staat?<\/h4>\n<p>  Die Forderungen der entsprechenden Gewerkschaften richten sich unter   anderem gegen die von der Orban-Regierung beabsichtigten Einsparungen   bei Zulagen (Jahrespr&#228;mien, &#220;berstundengeld), Anhebung des Rentenalters   und die Besteuerung von Abfindungen. (Auch die anderen &#8211; meist   sozialdemokratischen &#8211; Gewerkschaften die die Polizei, Feuerwehr etc.   organisieren lehnen diese K&#252;rzungen ab, haben die Teilnahme der TMRSZ an   den Protesten am 16.6.&#160;abgelehnt.) Die Beteiligung dieser rechtsextremen   Gruppen macht auch deutlich, dass Jobbik und andere rechtsextreme und   faschistische Gruppen druck von rechts auf Orban auszu&#252;ben versuchen.   Dieser rechtsextreme Teil der Gesellschaft kann auch eine Gefahr f&#252;r den   Aufbau linker Bewegung darstellen.<\/p>\n<p>  Auf der Polizeigewerkschaftsdemonstration vom 6. Mai wurden Orban und   Innenminister Sandor Pinter, auf dessen Anweisung hin Rechtsextreme in   Gy&#246;ngy&#246;spata festgenommen wurden, symbolisch als Maden dargestellt und   ihnen das Kontaktgift DDT in Aussicht gestellt. Au&#223;erdem wurde ein   Galgen mit einer T&#252;te Orangen (Fidesz) und roten Nelken (MSZP)   herumgetragen (pusztaranger.wordpress.com). Diese Symbolsprache richtet   sich sowohl gegen die jetzige und vorherige Regierung. Einige   Staatsbedienstete tragen die jetzige Politik Orbans kaum mit und   orientieren sich rechts von Orban.<\/p>\n<h4>  Wie sieht das Programm der Polizeigewerkschaft TMRSZ aus?<\/h4>\n<p>  Klar ist, dass auf die TMRSZ ein antikommunistisches Programm hat. So   wurde auf ihrer letzten Demo am 30.05.11 Listen mit Abgeordneten,   darunter der Innenminster Sandor Pinter als MSZP-Mitglied und Viktor   Orban als Sekret&#228;r der KISZ (stalinistische Jugendorganisation),   befestigt. Unter der Liste stand: &#8222;Sie waren MszP-Agenten&#8220;, &#8222;Ich diente   der &#214;ffentlichen Sicherheit (AVO?)&#8220; und dass sie &#8222;Kadarhusaren&#8220; waren.   Dies macht auch deutlich, wie die Wut in Bev&#246;lkerung &#252;ber die   stalinistische Herrschaft f&#252;r machtpolitische Zwecke der Rechten   instrumentalisiert werden kann.<\/p>\n<h4>  Wie weiter?<\/h4>\n<p>  Die Demonstrationen der Polizei, des Milit&#228;rs und anderer   Staatsbedienstete, wie der Zoll- und Finanzamtsbeamten und   Gef&#228;ngnisw&#228;rter am 15.04.11 und 06.05.11 zeigen, dass sich Widerstand   gegen Orban forciert. Auf beiden Demos waren &#252;ber 10.000 Menschen auf   der Stra&#223;e. Linke m&#252;ssen&#160;fordern, dass rechte und rechtsextreme Gruppen   von den Demonstrationen ausgeschlossen werden. Dazu m&#252;ssten Linken   k&#228;mpferischer werden, in dem sie ein sozialistisches Programm aufstellen   und st&#228;rker auf Arbeitsk&#228;mpfe wie bisher einwirken.<\/p>\n<p>  Die Proteste der AktivistInnen um Laszlo Farkas aus Gy&#246;ngy&#246;spata zeigen,   dass Widerstand gegen die Rechtsextremen m&#246;glich ist. Ebenso hat sich   gezeigt, dass auf der Demonstration vom 5.6. ein Teil der   DemonstrantInnen nicht rechts stehen, wie es die Demo in ihrer   Gesamtheit schien. Ein Gewerkschafter der Bergbaugewerkschaft BDSz   meinte, dass die Diskriminierung der Roma ein soziales Problem sei.   Diese Erfahrungen zeigen, dass es Potential f&#252;r Widerstand gegen Rechts   gibt.<\/p>\n<p>  Au&#223;erdem m&#252;ssen Linke gemeinsam mit Roma Schutzkomitees aufbauen, um die   Roma vor faschistischen &#220;bergriffen zu sch&#252;tzen. Es gibt in Budapest   selbst verschiedene antifaschistische, gr&#252;n-linke Gruppen,   Roma-Organisationen, Schwulengruppen aber auch gr&#246;&#223;ere Gruppen, wie die   LMP. Eine jetzige antifaschistische Widerstandsbewegung m&#252;sste nicht nur   diese Gruppen untereinander vernetzen. Sie muss v.a. auch die   antirassistische Arbeit mit sozialen Forderungen f&#252;r die gesamte   ungarische Bev&#246;lkerung sowie eine klare Ablehnung aller   K&#252;rzungsma&#223;nahmen der Orban Regierung verbinden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Die Polizei in Gy&#246;ngy&#246;spata und die Gerkschaft TMRSZ &#8211; Alles Rechtens?\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[43],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14327"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14327"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14327\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14327"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14327"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14327"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}