{"id":14325,"date":"2011-07-04T00:00:00","date_gmt":"2011-07-04T00:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/.\/?p=14325"},"modified":"2012-06-27T09:34:39","modified_gmt":"2012-06-27T07:34:39","slug":"14325","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2011\/07\/14325\/","title":{"rendered":"Realit\u00e4tsverlust und Sch\u00f6nwetterkonstruktionen"},"content":{"rendered":"<p>Parallelwelt Europ\u00e4ische Union<\/p>\n<p><!--more--><br \/> \u00a0<\/p>\n<p>W\u00e4hrend &#8222;Der Spiegel&#8220; titelt &#8222;Pl\u00f6tzlich und erwartet&#8220; und sich mit dieser \u00dcberschrift auf die Krise und das m\u00f6gliche Ableben der europ\u00e4ischen Gemeinschaftsw\u00e4hrung bezieht, das britische Magazin &#8222;The Economist&#8220; mit dem Titel &#8222;If Greece goes&#8230;.&#8220; (Wenn Griechenland geht&#8230;.) ein \u00e4hnliches Statement macht, \u00fcben sich die Vertreter der europ\u00e4ischen Institutionen in \u00f6ffentlichen Stellungnahmen in Realit\u00e4tsverweigerung.<\/p>\n<h4><em>von Tanja Niemeier<\/em><\/h4>\n<p>Ende Juni traf sich der Europ\u00e4ische Rat zu seinem monatlichen Treffen in Br\u00fcssel.<\/p>\n<p>In den Schlussfolgerungen dieses Treffens hei\u00dft es: &#8222;Der Aufschwung ist im Euro-W\u00e4hrungsgebiet bereits deutlich zu sp\u00fcren, und es hat sich mittlerweile wieder ein dauerhaftes und solides Wachstum eingestellt. Der Euro steht auf einem soliden Fundament, (&#8230;)&#8220;<\/p>\n<p>Es klingt wie ein Mantra, eine Beschw\u00f6rung, die &#8211; wenn man sie nur oft genug wiederholt &#8211; wahr wird.<\/p>\n<h4>Alle Augen auf Griechenland gerichtet<\/h4>\n<p>Trotz aller Zuversichts\u00e4u\u00dferungen war die Nervosit\u00e4t \u00fcber die bevorstehenden Abstimmungen im griechischen Parlament das Thema Nummer 1 in den europ\u00e4ischen Institutionen in der vergangenen Woche.<\/p>\n<p>Mehrere H\u00fcrden mussten aus Sicht der EU-Elite genommen werden, um die Insolvenz Griechenlands zu verhindern.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst musste der sozialdemokratische Premier Papandreou ein Misstrauensvotum \u00fcberstehen, von dem das \u00dcberleben der griechischen Regierung und damit alle weiteren Abstimmungen \u00fcber das verordnete Verarmungsprogramm, das wie eine alles erstickende Lawine auf die griechischen ArbeitnehmerInnen, RentnerInnen und Jugendlichen hernieder rollt, abhingen.<\/p>\n<p>New Europe schreibt einige Stunden vor der Abstimmung: &#8222;(&#8230;) die EU legt den Euro in die H\u00e4nde von 5 der 155 PASOK-Abgeordneten (PASOK ist der Name der griechischen Sozialdemokratie, die die Regierung stellt, TN), die, f\u00fcr den Fall, dass sie nicht positiv abstimmen sollten, die Papandreou-Regierung zu Fall bringen k\u00f6nnten und die Eurozone in gef\u00e4hrliches Fahrwasser treiben.\u201c<\/p>\n<p>Der EU-Observer spricht von der wichtigsten Abstimmung im griechischen Parlament seit dem Ende der Milit\u00e4rdiktatur 1974.<\/p>\n<p>Und um deutlich zu machen, dass die Abstimmung tats\u00e4chlich eine &#8222;Leben oder Tod&#8220;- Dimension hat, mit der vor allen Dingen die Opposition der Bev\u00f6lkerung verunsichert werden soll, legt der griechische Vizepremier Theodoroas Pangalos noch einen drauf : \u201eEine R\u00fcckkehr zur Drachme (griechische W\u00e4hrung vor der Einf\u00fchrung des Euro, TN) w\u00fcrde bedeuten, dass die Banken am darauffolgenden Tag belagert w\u00fcrden von \u00e4ngstlichen Menschen, die versuchen ihr Geld abzuheben. Die Armee m\u00fcsste eingesetzt werden um sie zu sch\u00fctzen, da es nicht gen\u00fcgend Polizeikr\u00e4fte gibt. \u00fcberall w\u00fcrden Unruhen entstehen, die Gesch\u00e4fte w\u00fcrden leer sein und einige Menschen w\u00fcrden sich aus dem Fenster st\u00fcrzen&#8220;.<\/p>\n<p>Niemand wird bestreiten, dass die Lage in Griechenland ernst ist. Zu diesem Zeitpunkt ist es schwierig einzusch\u00e4tzen, wann und wie Griechenland unter dem Schuldenberg zusammenbrechen wird, den Euro verl\u00e4sst und wie die Menschen darauf reagieren werden.<\/p>\n<p>Was jedoch absolut sicher ist, ist dass die vom Parlament beschlossenen \u201eMa\u00dfnahmen\u201c an Dramatik in Bezug auf die Angriffe und Auswirkungen auf den Lebensstandard kaum zu \u00fcbertreffen sind.<\/p>\n<h4>Europ\u00e4ische Schockdoktrin<\/h4>\n<p>Paul Murphy, MdEP f\u00fcr die Sozialistische Partei in Irland (Schwesterpartei der SAV) bezeichnete die Angriffe, die der europ\u00e4ischen Arbeiterklasse in den PIGS- L\u00e4ndern im Kontext der \u201eHaushaltskonsolidierung und der economic governance (wirtschaftspolitische Steuerung)\u201c aufgeb\u00fcrdet werden unl\u00e4ngst als Europ\u00e4ische Schockdoktrin. Und er hat Recht.<\/p>\n<p>Der Katalog an Ma\u00dfnahmen, der durch das griechische Parlament verabschiedet wurde, um die n\u00e4chste Scheibe aus dem EU\/IWF-Notfonds zu erhalten, liest sich wie eine Horrorshow. Da gibt es nicht nur das massive Privatisierungsprogramm von 50 Milliarden Euro, das einem Ausverkauf Griechenlands gleichkommt, 770 Millionen Euro sollen in 2011 durch Lohnk\u00fcrzungen im \u00f6ffentlichen Dienst in die Staatskasse flie\u00dfen, alle befristeten Vertr\u00e4ge im \u00f6ffentlichen Dienst werden beendet, die Mehrwertsteuer wird erh\u00f6ht, die Einkommenssteuergrenze wird gesenkt und alle Einkommen, die \u00fcber 8.000 Euro im Jahr liegen werden besteuert; im Bildungswesen sollen 1976 Schulen fusionieren oder geschlossen werden\u2026..<\/p>\n<p>( <a href=\" http:\/\/www.bbc.co.uk\/news\/business-13940431\">Hier<\/a> gibt es eine beinahe vollst\u00e4ndige Liste des Horrorkataloges)<\/p>\n<p>Man muss kein Chef\u00f6konom sein, um die Auswirkungen zu interpretieren: massive Kaufkraftsenkung, steigende Arbeitslosigkeit, Massenverarmung zu Gunsten deutscher und franz\u00f6sischer Banken<\/p>\n<h4>Reaktion des europ\u00e4ischen Gewerkschaftsdachverbandes (EGB)<\/h4>\n<p>Auch der EGB reagierte auf die Abstimmung im griechischen Parlament. Und in gewissem Sinne ist die Reaktion des EGB genauso schockierend, wie das Schockprogramm der griechischen Regierung. Unter dem Titel \u201eGriechenland braucht einen Solidarit\u00e4tspakt\u201c hei\u00dft es unter anderem: \u201e(\u2026) diese Abstimmung gibt den Politikern ein paar Wochen Zeit, um nachhaltige L\u00f6sungen f\u00fcr die Zukunft Griechenlands zu finden, (\u2026.) , die Verantwortlichen in der EU m\u00fcssen jetzt F\u00fchrung zeigen (\u2026.), der Europ\u00e4ische Gewerkschaftsdachverband erkl\u00e4rt seine Solidarit\u00e4t mit den griechischen Gewerkschaften GSEE und ADEDY (\u2026.)\u201c<\/p>\n<p>Ist das alles, frage ich mich, was der EGB in der tiefsten Krise der Nachkriegszeit anzubieten hat? \u2013 und dann auch wieder nicht ! Eigentlich ist die Haltung des EGB logisch \u2013 aus ihrer Perspektive. Wie k\u00f6nnen sie die Abstimmung im griechischen Parlament verurteilen, wenn der EGB und alle angeschlossenen nationalen Dachverb\u00e4nde politisch so eng mit der Sozialdemokratie verbunden ist. PASOK ist die politische Vertretung der Mehrheit der griechischen Gewerkschaftsdachverb\u00e4nde \u2013 ob das nun offiziell oder inoffiziell so ist. Und solange die Gewerkschaften nicht mit der Sozialdemokratie brechen, die nicht nur in Griechenland f\u00fcr massive K\u00fcrzungsprogramme verantwortlich ist, macht sich die Gewerkschaftsf\u00fchrung mitschuldig an der Verarmung der Arbeiterklasse (die Stellungnahme des EGB\/ETUC ist <a href=\" http:\/\/www.etuc.org\/a\/8834\">hier<\/a> zu lesen).<\/p>\n<h4>Schizophrenie der Sozialdemokratie<\/h4>\n<p>Eine gleichartige weder \u201eFisch noch Fleisch-Haltung\u201c nehmen die sozialdemokratischen Parteien gegen\u00fcber den Vorschl\u00e4gen der Europ\u00e4ischen Kommission und des Rates zur \u201eeconomic governance\u201c ein, die auch im europ\u00e4ischen Parlament abgestimmt werden m\u00fcssen. In einem Drahtseilakt versucht die Sozialdemokratie Opposition und Exekutive zur gleichen Zeit zu sein. Anfang Juni, im Zusammenhang mit der geplanten Protestaktion des EGB f\u00fcr ein soziales Europa in Luxemburg am 21. Juni und der bevorstehenden Abstimmung im Parlament \u00fcber das Paket der wirtschaftspolitischen Steuerung, initiierten die Fraktionen der Sozialdemokraten und Gr\u00fcnen eine Unterschriftenkampagne gegen letztere. (<a href=\"http:\/\/www.changeforeurope.eu\/de\">http:\/\/www.changeforeurope.eu\/de<\/a>)<\/p>\n<p>Zu den Erstunterzeichnern geh\u00f6rt der Fraktionsvorsitzende der Sozialdemokraten im Europaparlament, Martin Schulz und der Fraktionsvorsitzende der Gr\u00fcnen, Daniel Cohn-Bendit.<\/p>\n<p>Fehlen nur noch die Unterschriften von Papandreou, Zapatero und dem ehemaligen portugiesischen Premier Socrates, um die Schizophrenie komplett zu machen.<\/p>\n<p>Elf Abgeordnete der Fraktion der GUE\/NGL Fraktion im europ\u00e4ischen Parlament haben auf Initiative Paul Murphys einen offenen Brief verfasst, der unter anderem die Forderung eines europaweiten Generalstreiks enth\u00e4lt \u2013 ein Versuch, um die K\u00fcrzungsprogramme, die unter anderem als Ergebnis der wirtschaftspolitischen Steuerung durchgef\u00fchrt werden, tats\u00e4chlich zu verhindern. Zu den Unterzeichnern geh\u00f6ren auch sechs der acht Europaabgeordneten f\u00fcr DIE LINKE. Partei- und Gewerkschaftsgliederungen k\u00f6nnen und sollten diese Abgeordneten beim Wort nehmen. (Der offene Brief in englischer Sprache befindet sich <a href=\"http:\/\/www.socialistworld.net\/doc\/5136 \">hier<\/a> )<\/p>\n<h4>Sch\u00f6nwetterkonstruktion \u2013 economic governance<\/h4>\n<p>Was hat es nun mit dieser wirtschaftspolitischen Steuerung auf sich?<\/p>\n<p>Im April verabschiedete der Wirtschaftsausschuss (ECON) des Europ\u00e4ischen Parlamentes ein Paket mit sechs Ma\u00dfnahmen zur \u201eReform der europ\u00e4ischen Wirtschaftsordnung\u201c. \u201eVier Vorschl\u00e4ge zielen darauf ab, den Wirtschafts- und Wachstumspakt der EU zu st\u00e4rken und die nationalen Haushalte besser zu \u00fcberwachen. Zwei weitere Ma\u00dfnahmenpakete konzentrieren sich auf unausgewogene Handelsbilanzen innerhalb der EU\u201c hei\u00dft es in einem Communiqu\u00e9 des Pressedienstes des Parlamentes. Die Ma\u00dfnahmen, verpackt in der so typischen neutralen Sprache der Herrschenden, dienen auch dazu, dem im Sturm der Krise ins Leben gerufenen Rettungsschirm eine feste Struktur zu geben.<\/p>\n<p>Ein Kern der economic governance ist eine weitere Entdemokratisierung. Nationale Haushalte, aufgestellt durch gew\u00e4hlte Regierungen m\u00fcssen demnach der Kommission und dem Rat vorgelegt werden und k\u00f6nnen mit Sanktionen belegt werden, sollten Mitgliedsstaaten in ihren Haushalten nicht gen\u00fcgend Anstrengungen unternehmen, um die nationale Haushalte zu \u201ekonsolidieren\u201c (wieder so ein neutrales Wort hinter dem sich Angriffe auf den Lebensstandard verbergen).<\/p>\n<p>Hier einige der Vorschl\u00e4ge im \u00dcberblick: \u201eDie Kommission soll nationale Defizite in Zukunft besser \u00fcberwachen und sanktionieren k\u00f6nnen; wenn Staaten auf EU-Empfehlungen zum Abbau hoher Defizite oder Handels\u00fcbersch\u00fcsse nicht reagieren sollen Strafen daf\u00fcr fr\u00fcher greifen als bisher. Bei der ersten Mahnung werden 0,1 Prozent des BIP f\u00e4llig, danach 0,3 Prozent.\u201c<\/p>\n<p>Insbesondere der Teil zu den automatischen Sanktionen bleibt konfliktreich im Parlament, deshalb ist es auch noch immer nicht sicher ob die Abstimmung tats\u00e4chlich im Juli stattfinden wird.<\/p>\n<p>Wie dem auch sei, die formulierten Ma\u00dfnahmen sind tats\u00e4chlich \u201eSch\u00f6nwetterkonstruktionen\u201c (Der Spiegel) angesichts des Ausma\u00dfes der Tiefe der Krise in Europa. Sie werden sich fr\u00fcher oder sp\u00e4ter als Papiertiger erweisen, wenn L\u00e4nder wie Spanien oder Italien die Eurozone weiter in die Krise ziehen.<\/p>\n<p>Die impliziten Anschuldigungen, den Ernst der Lage nicht erkannt zu haben, die sowohl \u201eDer Spiegel\u201c, als auch der \u201eEconomist\u201c anbringen, sind nicht von der Hand zu weisen. Auch wenn das griechische Parlament letzte Woche im Interesse deutscher Banken, der europ\u00e4ischen Wirtschaftsinteressen und der EU-Elite abgestimmt hat, ist die Krise nicht abgewendet. Alle Indikatoren sind pr\u00e4sent, dass sich die Krise weiter ausweitet und die Versuche, einen permanenten Europ\u00e4ischen Stabilit\u00e4tsmechanismus zur \u00dcberwindung der Euro-Krise einzurichten, einer wahrscheinlichen Ausweitung der Krise auf L\u00e4nder wie Spanien, nicht gewachsen sind.<\/p>\n<h4>Plan B<\/h4>\n<p>Auch wenn EU-Wirtschafts- und W\u00e4hrungskommissar Olli Rehn beteuert, dass es keinen Plan B gibt und die einzige Wahl zwischen Zustimmung zum Horrorkatalog der K\u00fcrzungen oder Zahlungsunf\u00e4higkeit besteht, ist es an uns deutlich zu machen, dass es f\u00fcr die Arbeiterklasse europaweit sehr wohl einen Plan B gibt.<\/p>\n<p>Im Kommunistischen Manifest schreiben Karl Marx und Friedrich Engels: \u201eDie Geschichte aller bisherigen Gesellschaft ist die Geschichte von Klassenk\u00e4mpfen.\u201c Der Klassenkampf ist die Triebfeder der gesellschaftlichen Entwicklung.<\/p>\n<p>Um einen tats\u00e4chlichen Ausweg aus der Krise zu erreichen, ist kein Kompromiss zwischen den Interessen der Arbeiterklasse und denen der Herrschenden m\u00f6glich. Die Proteste der griechischen Arbeiterklasse und Jugend sind absolut berechtigt und sie vertreten die Interessen der Arbeiter und Jugendlichen in allen PIGS-L\u00e4ndern und in Europa.<\/p>\n<p>Um erfolgreich zu sein, ist es jedoch notwendig, dass die Generalstreikbewegung in Griechenland einen tats\u00e4chlichen Plan B entwickelt. Dazu geh\u00f6rt die Nichtbezahlung der Schulden, die Vergesellschaftung des Bankwesens unter demokratischer Kontrolle und Kontrolle der Besch\u00e4ftigten, die \u00dcbernahme der Kontrolle \u00fcber die griechische Wirtschaft.<\/p>\n<h5><em>Tanja Niemeier ist Mitglied der Linkse Socialistische Partij (LSP) in Belgien und Mitarbeiterin der Konf\u00f6deralen Fraktion der Vereinten Europ\u00e4ischen Linken\/Nordische Gr\u00fcne Linke (GUE\/NGL). Sie berichtet seit Januar 2010 regelm\u00e4\u00dfig f\u00fcr sozialismus.info aus dem Europaparlament.<\/em><\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Parallelwelt Europ&#228;ische Union\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[101],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14325"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14325"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14325\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14325"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14325"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14325"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}