{"id":14312,"date":"2011-06-24T16:00:00","date_gmt":"2011-06-24T16:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=14312"},"modified":"2011-06-24T16:00:00","modified_gmt":"2011-06-24T16:00:00","slug":"14312","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2011\/06\/14312\/","title":{"rendered":"Die Gaza-Flottille II"},"content":{"rendered":"<p>  Interview mit Paul Murphy, Europaabgeordneter der Socialist Party Irland   &#252;ber seine Teilnahme an der Flottille.<\/p>\n<p> <!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <i>Paul Murphy, Europaabgeordneter der Socialist Party f&#252;r Dublin   (Irland) wird an der bald startenden &#8222;Freiheits-Flottille II&#8220;   teilnehmen, die nach Gaza aufbrechen wird, um humanit&#228;re Hilfe f&#252;r die   Menschen des Gaza-Streifens zu liefern. Die erste &#8222;Freiheits-Flottille&#8220;   wurde im letzten Jahr in internationalen Gew&#228;ssern von den israelischen   Verteidigungskr&#228;ften (der israelischen Armee) brutal angegriffen. Neun   Menschrenrechtsaktivisten wurden dabei umgebracht. Wir ver&#246;ffentlichen   hier ein Interview mit Paul Murphy von der Webseite des Komitees f&#252;r   eine Arbeiterinternationale www.socialistworld.net<\/i><\/p>\n<h4>  Warum nimmst Du an der Flottille teil?<\/h4>\n<p>  Vor allem basiert meine Entscheidung zur Teilnahme an der   &#8222;Freiheits-Flottille&#8220; auf den Lebensbedingungen, mit denen die Menschen   in Gaza konfrontiert sind. Die Flottille ist ein Versuch, das Leiden der   Menschen etwas zu lindern. Der Staat Israel blockiert den Import   lebenswichtiger Medikamente und von Baumaterial nach Gaza, was   schreckliche Auswirkungen auf die Lebensbedingungen hat. Das Ziel der   Flottille ist es die Blockade zu durchbrechen, indem lebenswichtige   medzinische Produkte und Baumaterial geliefert werden und dadurch auch   auf die Auswirkungen der Blockade f&#252;r die Bev&#246;lkerung hingewiesen wird.<\/p>\n<p>  Der Gazastreifen geh&#246;rt zu den am dichtesten besiedelten gebieten der   Welt. 1,6 Millionen Menschen leben auf einem Gebiet von 360   Quadratkilometern. Die Lebensbedingungen sind schrecklich und haben sich   durch die israelische Blockade dramatisch verschlechtert. Nach   UN-Angaben liegt die Arbeitslosenrate in Gaza bei 45,2 Prozent. Die   Anzahl der Menschen, die von weniger als einem US-Dollar am Tag leben   ist durch die Auswirkungen der Blockade auf 300.000 gestiegen. Das   UN-Hilfswerk f&#252;r Pal&#228;stina-Fl&#252;chtlinge sagt, dass die L&#246;hne im Zeitraum   der Blockade um ein Drittel gesunken sind.<\/p>\n<p>  Die Blockade Gazas geht jetzt ins f&#252;nfte Jahr. Sie wurde durch den   israelischen Staat errichtet, nachdem die Hamas die Wahlen gewonnen   hatte. Damit wird die gesamte Bev&#246;lkerung von Gaza bestraft und in   Sippenhaft genommen, weil Hamas gew&#228;hlt wurde. Es ist eine skandal&#246;se   Verletzung von Menschenrechten und demokratischen Prinzipien, ein   solches Leid einer ganzen Zivilbev&#246;lkerung aufzuzwingen, nur weil sie   &#8222;falsch gew&#228;hlt&#8220; haben.<\/p>\n<h4>  Was sagst Du zu den Ereignissen vom letzten Jahr?<\/h4>\n<p>  Der Angriff der Israelischen Verteidigungskr&#228;fte im letzten Jahr auf die   Freiheitsflottille demonstriert, dass das israelische Establishment   denkt, es k&#246;nne internationales Recht und Menschenrechte ignorieren und   dabei straffrei ausgehen. Ich habe k&#252;rzlich das Videomaterial &#252;ber die   Kaperung im letzten Jahr gesehen und hatte die Gelegenheit mit   Teilnehmern zu sprechen, die Zeugen des Mords an den neun friedlichen   Aktivisten wurden. Die Brutalit&#228;t der israelischen Armee war extrem, wie   auch die ganze Herangehensweise der israelischen Regierung, die herzlos   entschieden hatte, die Menschenrechtsaktivisten anzugreifen.<\/p>\n<p>  Ich habe gro&#223;en Respekt vor der Entschlossenheit der AktivistInnen, die   humanit&#228;re Hilfe nach an die eingeschlossenen Bev&#246;lkerung in Gaza   bringen wollen. Als ich h&#246;rte, dass die Flottille wieder aufbrechen wird   und auf der Suche nach &#246;ffentlichen Repr&#228;sentanten ist, die teilnehmen,   sah ich das als eine gute Gelegenheit an, meine Solidarit&#228;t mit dem   pal&#228;stinensischen Volk auszudr&#252;cken und hoffentlich ein gewisses Ma&#223; an   Schutz f&#252;r die anderen AktivistInnen des Schiffs zu gew&#228;hren.<\/p>\n<h4>  Wer reist nach Gaza?<\/h4>\n<p>  In einigen Tagen werden hunderte AktivistInnen versuchen die Blockade   gegen Gaza zu durchbrechen. Diese Leute kommen aus verschiedenen   Pal&#228;stina-Solidarit&#228;tsgruppen und politischen Organisationen. Der   Europaabgeordnete Willi Meyer von der Vereinten Linken in Spanien wird   auch teilnehmen. Auf dem irischen Boot sind 25 TeilnehmerInnen   einschlie&#223;lich des Rugby-Spielers Trevor Hogan und dem Stadtrat der   Vereinten Linken und &#8222;People before Profit&#8220;-Gruppe, Hugh Lewis. Das   irische Schiff wird von &#8222;The Irish Ship to Gaza&#8220; organisiert, die Gruppe   ist Teil des internationalen B&#252;ndnisses f&#252;r die Freiheitsflottille II.<\/p>\n<h4>  Denkst Du, dass es Euch gelingen wird nach Gaza zu kommen?<\/h4>\n<p>  Das ist fast g&#228;nzlich in der Entscheidungsgewalt des israelischen   Establishments und der Armee. Wenn sie sich daf&#252;r entscheiden, die Boote   wieder anzugreifen, was ich f&#252;r wahrscheinlich halte, ist es nahezu   unm&#246;glich, dem zu entkommen. Dann allerdings riskieren sie eine gro&#223;e   internationale Protestbewegung auszul&#246;sen, wie wir sie schon letztes   Jahr nach dem Angriff auf die Flottille sehen konnten.<\/p>\n<p>  Wenn wir durchkommen, werden wir unsere Hilfsg&#252;ter verteilen und einige   Tage an zivilgesellschaftlichen Treffen teilnehmen, auch an Treffen mit   Menschenrechtsaktivisten in Gaza. Ich bin besonders daran interessiert,   GewerkschafterInnen zu treffen, die in den letzten Jahren Streiks   durchgef&#252;hrt haben.<\/p>\n<h4>  Bedeutet die &#214;ffnung der Grenze nach &#196;gypten, dass die Flottille nicht   l&#228;nger n&#246;tig ist?<\/h4>\n<p>  Aus zwei Gr&#252;nden denke ich dass dem nicht so ist. Erstens ist die Grenze   bei Rafah nicht tats&#228;chlich offen. Die &#228;gyptischen Beh&#246;rden haben Ende   Mai die &#214;ffnung der Grenze bekannt gegeben. Sie erlauben den   Grenz&#252;bertritt von ZivilistInnen, aber keine Ein- und Ausfuhr von   G&#252;tern. Nat&#252;rlich bedeutet die &#214;ffnung, dass Pal&#228;stinenserInnen in   &#196;gypten Medikamente und andere Sachen kaufen k&#246;nnen &#8211; Anfang Juni hat   dann aber die Hamas angek&#252;ndigt die Grenze aus Protest wegen   Verz&#246;gerungen am Grenz&#252;bergang und eine unangek&#252;ndigte Schlie&#223;ung der   Grenze am Vortag durch die &#228;gyptischen Beh&#246;rden, zu schlie&#223;en. Was auch   immer die Motivation f&#252;r das Vorgehen der Hamas ist: das zeigt, dass das   Problem nicht gel&#246;st und die Flottille weiterhin wichtig ist.<\/p>\n<p>  Zweitens w&#252;rde die Flottille auch ihren Sinn behalten, wenn die Grenze   bei Rafah g&#228;nzlich ge&#246;ffnet w&#228;re. Das Volk von Gaza sollte nicht von   einem Grenz&#252;bergang abh&#228;ngig sein und sollte das Recht haben, seine   Seeh&#228;fen ohne Einschr&#228;nkungen zu nutzen.<\/p>\n<h4>  Was ist Deine Haltung zur Hamas?<\/h4>\n<p>  Ich habe den Wahlsieg der Hamas in Gaza im Jahr 2006 immer als legitim   akzeptiert und die vom israelischen Staat durchgef&#252;hrte Blockade   abgelehnt. Hamas konnte die Wahlen gewinnen, weil es wachsende   Frustration und Desillusionierung bei der pal&#228;stinensischen Bev&#246;lkerung   mit dem gescheiterten Osloer Friedensprozess, der von der Fatah unter   Arafat ausgehandelt wurde, gab. Zus&#228;tzlich waren die pal&#228;stinensischen   Massen immer unzufriedener mit der Korruption und Vetternwirtschaft   innerhalb der durch die Fatah gef&#252;hrten Pal&#228;stinensischen   Autonomiebeh&#246;rde.<\/p>\n<p>  Gleichzeitig habe ich aber ernsthafte Meinungsverschiedenheiten mit der   politischen F&#252;hrung von Hamas. Hamas ist grunds&#228;tzlich eine rechte   Organisation, die eine Politik betreibt, die sich gegen die Interessen   der Arbeiterbewegung, von GewerkschafterInnen und wirklichen   SozialistInnen richtet. Sie zeigt keinen Weg auf, einen lebensf&#228;higen   unabh&#228;ngigen pal&#228;stinensischen Staat zu erreichen.<\/p>\n<p>  Ich lehne die Strategie und die Taktik der Hamas ab. Ich unterst&#252;tze   bedingungslos das Recht der Pal&#228;stinenserInnen auf Selbstbestimmung und   Selbstverteidigung gegen den israelischen Staat. Aber ich lehne die   Methode der Selbstmordanschl&#228;ge und Granatenangriffe auf israelische   ZivilistInnen absolut ab.<\/p>\n<p>  Meiner Meinung nach spielen diese Aktionen nur dem rechten politischen   Establishment in Israel und dem israelischen Staat in die H&#228;nde und   bringen die Region weder dem Frieden n&#228;her noch die Pal&#228;stinenserInnen   einen eigenen Staat n&#228;her. Denn sie geben dem israelischen Establishment   die M&#246;glichkeit die &#196;ngste der einfachen israelischen ArbeiterInnen   weiter zu sch&#252;ren, was diese weiter an die rechten Parteien bindet, die   permanente Kampagnen zur Sicherheitsfrage durchf&#252;hren.<\/p>\n<h4>  Wie kann Deiner Meinung nach ein pal&#228;stinensischer Staat erreicht werden?<\/h4>\n<p>  Der so genannte &#8222;Arabische Fr&#252;hling &#8211; tats&#228;chlich Revolutionen und   revolution&#228;re Bewegungen und Aufst&#228;nde &#8211; hat einmal mehr demonstriert,   dass Massenwiderstand, kollektive Aktionen der Unterdr&#252;ckten gegen ihre   Unterdr&#252;cker die effektivsten Mittel sind, um fundamentale Ver&#228;nderungen   zu erreichen. Der erste pal&#228;stinensische Massenaufstand 1987 &#8211; die erste   Intifada &#8211; schockierte die israelische herrschende Klasse und den   Imperialismus und zwang das israelische Regime zu den   &#8222;Friedensverhandlungen&#8220;, die jedoch zu dem verlogenen Oslo-Abkommen von   1993 f&#252;hrte und die Pal&#228;stinenserInnen in eine Sackgasse f&#252;hrte.<\/p>\n<p>  Eine Wiederentwicklung von solchen Massenk&#228;mpfen ist n&#246;tig. Eine   Voraussetzung daf&#252;r ist es, keinerlei vertrauen in die westlichen M&#228;chte   zu haben, die ab und zu so tun, als ob sie die Sache der   Pal&#228;stinenserInnen unterst&#252;tzen w&#252;rden.<\/p>\n<p>  Stattdessen muss eine massenhafte revolution&#228;re Bewegung der   Pal&#228;stinenserInnen, der aufgestandenen Massen der arabischen Welt und   der Arbeiterklasse und Armen in Israel, aufgebaut werden. Solche   Bewegungen k&#246;nnten den Sturz der korrupten Eliten in der arabischen Welt   zu Ende bringen und auch das rechte israelische Establishment st&#252;rzen   und f&#252;r ein sozialistisches Pal&#228;stina, neben einem sozialistischen   Israel k&#228;mpfen, die Teil einer sozialistischen Konf&#246;deration des Nahen   und Mittleren Ostens sein k&#246;nnten.<\/p>\n<p>  Zur Zeit gibt es viele Diskussionen &#252;ber die m&#246;gliche Ausrufung eines   unabh&#228;ngigen vor der UN Vollversammlung am 1. September. Das hat   verst&#228;ndlicherweise zu Hoffnungen unter der pal&#228;stinensischen   Bev&#246;lkerung gef&#252;hrt, dass endlich ein pal&#228;stinensischer Staat entstehen   wird.<\/p>\n<p>  Jedoch wird auch eine irgendwie geartete Anerkennung der   pal&#228;stinensischen Sache am 1. September die pal&#228;stinensischen   Erwartungen nicht erf&#252;llen. Das israelische Regime wird die Bildung   eines tats&#228;chlich souver&#228;nen pal&#228;stinensischen Staates mit einer   gemeinsamen Hauptstadt Jerusalem nicht zulassen. Auch wenn Israel zur   Zeit etwas isolierter erscheint, werden die USA und die anderen   westlichen M&#228;chte Israel weiterhin als wichtigen Verb&#252;ndeten in der   Region brauchen, um die westlichen imperialistischen Interessen zu   sichern.<\/p>\n<p>  Um eine wirkliche L&#246;sung zu erreichen, muss das derzeit in Israel   herrschende politische Regime gest&#252;rzt werden. Um das jedoch zu   erreichen, ist die israelische Arbeiterklasse ein entscheidender Faktor.   Ich denke, es ist wichtig zu betonen &#8211; und das wird oft von Kr&#228;ften auf   der Linken vergessen -, dass, trotz der Propaganda innerhalb Israels und   des militarisierten Charakters der Gesellschaft, es sich bei Israel um   eine Klassengesellschaft handelt.<\/p>\n<p>  Das zeigte sich k&#252;rzlich bei Protesten gegen Preissteigerungen und   wichtigen Streiks der SozialarbeiterInnen, &#196;rzte und Eisenbahner und   beim Streik der Chemiearbeiter in Haifa. An diesen K&#228;mpfen sind   israelische Juden und J&#252;dinnen und israelische Pal&#228;stinenserInnen   beteiligt. Meine pal&#228;stinensischen und j&#252;dischen GenossInnen in Maavak   Sozialisti spielen eine aktive Rolle in der Unterst&#252;tzung f&#252;r den &#8222;Haifa   Streik&#8220; und in anderen K&#228;mpfen. Sie sind auch aktiv im Kampf gegen die   Besetzung und die Unterdr&#252;ckung der Pal&#228;stinenserInnen. Sie arbeiten   daran, j&#252;dische und arabische ArbeiterInnen zu vereinigen gegen die   israelische kapitalistische Klasse. Ich bin davon &#252;berzeugt, dass man   auf der Basis eines Klassenstandpunkts eine Mehrheit der israelischen   ArbeiterInnen und Armen f&#252;r einen gemeinsamen Kampf gegen den   gemeinsamen Feind gewinnen kann.<\/p>\n<h4>  Wie kann man internationale den Kampf des pal&#228;stinensischen Volkes   unterst&#252;tzen?<\/h4>\n<p>  Eine der Debatten unter denen, die die Rechte der Pal&#228;stinenserInnen   unterst&#252;tzen sit der &#8222;BDS&#8220;-Aufruf f&#252;r Boykott, Deinvestition und   Sanktionen. Die BDS-Unterst&#252;tzerInnen versuchen international Menschen   vom Boykott israelischer Waren und Institutionen zu &#252;berzeugen. Ich   verstehe, warum diese Kampagne von Vielen unterst&#252;tzt wird, aber ich   denke nicht, dass ein genereller Boykott die beste Taktik f&#252;r eine   Kampagne f&#252;r die Rechte der Pal&#228;stinenserInnen und f&#252;r einen   pal&#228;stinensischen Staat ist.<\/p>\n<p>  Bestimmte Formen von Boykotts &#8211; zum Beispiel gegen Waffen, die in den   besetzten gebieten verwendet werden oder gegen von Siedlern hergestellte   Produkte k&#246;nnen sinnvoll sein, vor allem, wenn sie von den   Gewerkschaften organisiert werden. Aber ich denke, dass das israelische   Establishment die Entwicklung einer allgemeinen BDS-Kampagne nutzen   w&#252;rde, um die israelische Arbeiterklasse von den pal&#228;stinensischen   Massen weiter zu entfremden. Es w&#252;rde dem israelischen Staat eine   M&#246;glichkeit bieten, seine Propaganda weiter zu betreiben, dass die   israelischen J&#252;dinnen und Juden alleine in der Welt sind und dass sie   zusammen r&#252;cken m&#252;ssen, um sich zu verteidigen. Auch wenn ich mit   denjenigen, die zu BDS aufrufen sympathisiere, denke ich, dass diese   Kampagne die chauvinistische Rechte in Israel st&#228;rken kann und sie es   schwerer machen kann israelisch-j&#252;dische ArbeiterInnen zu gewinnen, die   f&#252;r eine langfristige L&#246;sung des Konflikts im Nahen Osten entscheidend   sind.<\/p>\n<p>  Statt die BDS-Strategie zu betreiben, w&#252;rde ich dazu aufrufen die   M&#246;glichkeit wahrzunehmen die Freiheitsflottille II zu unterst&#252;tzen,   Massenproteste gegen die israelische Behandlung der Menschen in Gaza zu   organisieren, das Recht f&#252;r einen tats&#228;chlich unabh&#228;ngigen   pal&#228;stinensischen Staat zu unterst&#252;tzen und vor allem dieses Thema in   den Gewerkschaften und der Studierendenbewegung auf die Tagesordnung zu   bringen und entsprechende Resolutionen einzubringen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Interview mit Paul Murphy, Europaabgeordneter der Socialist Party Irland<br \/>\n      &#252;ber seine Teilnahme an der Flottille.\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[37,102],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14312"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14312"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14312\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14312"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14312"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14312"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}