{"id":14265,"date":"2011-06-09T00:00:00","date_gmt":"2011-06-09T00:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=14265"},"modified":"2011-06-09T00:00:00","modified_gmt":"2011-06-09T00:00:00","slug":"14265","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2011\/06\/14265\/","title":{"rendered":"&#196;gypten: Zwischen Revolution und Diktatur"},"content":{"rendered":"<p>  Augenzeugenbericht aus Kairo<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <i>Ein Mitglied der russischen Schwesterorganisation der SAV besuchte   vor kurzem &#196;gypten, wo er mit linken AktivistInnen, Jugendlichen und   GewerkschafterInnen diskutierte. Kurz vor seinem Besuch wurden   zahlreiche Menschen in Auseinandersetzungen zwischen Islamisten und   koptischen Christen in Imbabe get&#246;tet. Dieses Ereignis verdeutlicht die   Gefahren von Reaktion und Konterrevolution. Aber wie der untenstehende   Bericht zeigt, bleibt das revolution&#228;re Potential der Massen gro&#223;. Die   Kernaufgabe f&#252;r AktivistInnen und die revolution&#228;ren Massen ist es ihre   eigenen starken Klassenorganisationen auf der Grundlage eines   unabh&#228;ngigen sozialistischen Programms zu schaffen.<\/i><\/p>\n<p>  In Auseinandersetzungen zwischen Islamisten und koptischen ChristInnen   Anfang Mai wurden in Imbabe, dem &#228;rmsten Viertel der Metropole Kairo,   mindestens 15 Menschen get&#246;tet und mehr als 200 verletzt. Die Opfer   verteilten sich gleichm&#228;&#223;ig auf beide Seiten. Es war nicht das erste   Mal, dass nach dem Sturz der Mubarak-Diktatur durch die Revolution des   25. Januar interreligi&#246;se Konflikte das Land ersch&#252;tterten.<\/p>\n<p>  Am Freitag, dem 13. Mai versammelten sich wieder Hunderttausende   Menschen auf dem Tahrir-Platz im Zentrum von Kairo zum &#8222;Freitag der   nationalen Einheit UND der Solidarit&#228;t mit dem pal&#228;stinensischen Volk&#8220;.   Der Platz war gef&#252;llt mit Plakaten, auf denen ein Ende des   interreligi&#246;sen Konflikts und Einheit zwischen MuslimInnen und   ChristInnen im gemeinsamen Kampf f&#252;r Freiheit, Gleichheit, soziale   Gerechtigkeit und einen s&#228;kul&#228;ren Staat gefordert wurde.<\/p>\n<p>  Erst vor wenigen Monaten bildeten Millionen von &#196;gypterInnen eine   gigantische Macht, stark genug den verhassten Diktator zu st&#252;rzen. In 18   Tagen st&#228;ndiger Proteste und Auseinandersetzungen mit den Kr&#228;ften des   Regimes wurden hervorragende Beispiele f&#252;r Einheit zwischen MuslimInnen   und ChristInnen gegeben. Warum hat sich die Stimmung so schnell ge&#228;ndert?<\/p>\n<p>  Der Ausl&#246;ser f&#252;r den neuesten Konflikt war ein Ger&#252;cht, dass eine Frau,   die vor kurzem zum Islam konvertiert hatte und mit einem Muslim   verheiratet war, gegen ihren Willen in einer Kirche in Imbabe   festgehalten werde. Nicht zum ersten Mal haben Ger&#252;chte einen   interreligi&#246;sen Konflikt provoziert. Die Situation wird dadurch   verschlimmert, dass es in &#196;gypten, wie auch in vielen anderen arabischen   L&#228;ndern, keine gesetzliche &#8222;Zivilehe&#8220; gibt. Alle Ehen sind religi&#246;sen   Gesetzen unterworfen. Frauen islamischen Glaubens d&#252;rfen keine   Nichtmuslime heiraten, w&#228;hrend die konservative koptische Kirche   Scheidungen ungern anerkennt. Manchmal k&#246;nnen sich verheiratete   Christinnen nicht scheiden lassen. Wenn die Kirche eine Scheidung   ablehnt, gibt es f&#252;r die Frau nur einen Ausweg &#8211; zum Islam konvertieren   und sich dann scheiden lassen.<\/p>\n<p>  An dieser Frage zeigen sich tiefere Probleme. Frauen sind in einer von   sozialen Widerspr&#252;chen zerrissenen Gesellschaft weiterhin den Gesetzen   und der &#8222;Moral&#8220; des Patriarchats unterworfen. Die Revolution des 25.   Januar hat erfolgreich das &#8222;Symbol des Regimes&#8220; gest&#252;rzt, das an sich   war aber nicht genug um die vielen sozialen und wirtschaftlichen   Probleme zu l&#246;sen. Daf&#252;r ist ein grundlegender und radikaler   &#246;konomischer und sozialer Wandel notwendig: unter anderem die   Verstaatlichung (und Wiederverstaatlichung) der gro&#223;en Unternehmen und   Industriezweige unter &#246;ffentlichem Eigentum und demokratischer   Kontrolle, mit einem Plan zur Schaffung von Arbeitspl&#228;tzen und voll   finanzierten staatlichen Leistungen f&#252;r Alle.<\/p>\n<p>  Bis jetzt haben die politische Krise und die Streiks nur die   &#8222;empfindlichsten&#8220; Bereiche der Wirtschaft betroffen, besonders den   Tourismus. Kleine Unternehmen, die h&#228;ufig von koptischen ChristInnen   betrieben werden, sind ebenfalls in einer schwierigen Lage. Unter diesen   Bedingungen und aufgrund des politischen Vakuums k&#246;nnen die radikalen   Islamisten ihre Position st&#228;rken. Ihre Ideen finden Anklang, besonders   in einer Schicht der Mittelklasse, die unter den Bedingungen der akuten   sozialen und politischen Krise um ihre Existenz k&#228;mpft.<\/p>\n<p>  Es gibt auch eine riesige Armee von Funktion&#228;rInnen des alten   Mubarak-Regimes die &#8222;in der Luft h&#228;ngen&#8220;. Der Ex-Pr&#228;sident und der   fr&#252;here Innenminister wurden angeklagt, ihnen droht die Todesstrafe oder   zumindest lange Haftstrafen f&#252;r Korruption und illegale Bereicherung.   Die ehemaligen Apparatschiks, besonders die aus unteren R&#228;ngen, haben   Angst um ihre Zukunft. Es ist fast nicht zu glauben, aber nach der   Verhaftung einiger bekannter Figuren aus dieser Gesellschaftsschicht   haben Gruppen so genannter &#8222;AktivistInnen&#8220; zu ihrer Unterst&#252;tzung   demonstriert und eine R&#252;ckkehr zum &#8222;Respekt&#8220; gefordert.<\/p>\n<p>  Ein anderer Teil der Funktion&#228;rInnen hat schnell auf die Seite der   Revolution gewechselt. Sie preisen die &#8222;revolution&#228;re Jugend&#8220; und den   &#8222;Milit&#228;rrat&#8220;, der angeblich &#8222;die Revolution&#8220; gegen die &#8222;Reste der   Diktatur&#8220; verteidigt. Es ist jetzt praktisch unm&#246;glich, diese ehemaligen   Funktion&#228;rInnen des Mubarak-Regimes von den anderen &#8222;Revolution&#228;rInnen&#8220;   zu unterscheiden.<\/p>\n<h4>  Gesellschaft instabil<\/h4>\n<p>  Die &#228;gyptische Gesellschaft ist noch immer weit von Stabilit&#228;t entfernt,   obwohl die Zahl der Streiks und Proteste f&#252;r kurze Zeit zur&#252;ckging,   besonders nachdem die Regierung umgebildet wurde und das Milit&#228;r die   &#196;gypterInnen aufrief &#8222;Geduld zu haben&#8220;, einer neuen Regierung Zeit zu   geben, zu &#8222;arbeiten&#8220; und &#8222;ihre Versprechen einzul&#246;sen&#8220;. Aber die &#8222;neue&#8220;   Regierung unter F&#252;hrung des alten Milit&#228;rs versucht die Opposition durch   Man&#246;ver unter Kontrolle zu halten. Aber weder Zuckerbrot noch Peitsche &#8211;   Reformen oder Repression &#8211; funktionieren. Die Herrschenden versuchen die   oppositionelle Muslimbruderschaft und sogar die Allianz der   Revolution&#228;ren Jugend auf ihre Seite zu ziehen. Scheinbar ist es ihnen   gelungen. Schlie&#223;lich waren verschiedene Herrscher in der neueren   Geschichte &#196;gyptens bereit, die Muslimbruderschaft zu benutzen um ihre   Macht auszubauen. Aber dieses Mal haben die Man&#246;ver nicht den erhofften   Effekt. Allein im April gab es zwei Massenversammlungen mit &#252;ber einer   Million Menschen. Die erste war der &#8222;Freitag zur Rettung der   Revolution&#8220;, auf der zweiten wurde ein &#8222;Prozess gegen die Schuldigen&#8220;   des Mubarakregimes und die Entfernung korrupter BeamtInnen aus dem   Staatsapparat gefordert. Unter Druck von unten waren die Herrschenden   gezwungen, die Mubarak-Familie vor Gericht zu stellen.<\/p>\n<p>  Es gibt auch Anzeichen f&#252;r eine wachsende Streikwelle. Am 10. Mai traten   80 bis 90 Prozent der &#196;rztInnen im Land in den Streik, so dass nur noch   eine Notfallversorgung gew&#228;hrleistet werden konnte. In den ersten   Maitagen streikten tausende ArbeiterInnen in verschiedenen Textil- und   Stahlfabriken. Universit&#228;tsbesch&#228;ftigte und Studierende fordern bessere   Arbeitsbedingungen und Autonomie f&#252;r die Universit&#228;ten.<\/p>\n<p>  Menschen treten massenweise in die neuen unabh&#228;ngigen Gewerkschaften   ein. Sogar ImmobilienmaklerInnen und ComiczeichnerInnen haben   Gewerkschaften gegr&#252;ndet. ArbeiterInnen bei &#8222;EgyptAir&#8220;, der staatlichen   Fluggesellschaft haben eine unabh&#228;ngige Gewerkschaft gegr&#252;ndet und   JournalistInnen versuchen staatliche Anerkennung f&#252;r ihre Gewerkschaft   zu bekommen.<\/p>\n<p>  Jetzt versucht die Muslimbruderschaft ihren Einfluss durch Beteiligung   in den Gewerkschaften auszubauen, wie sie es schon w&#228;hrend der   Revolution 1952 getan hat.<\/p>\n<h4>  Herrschende Elite handelt gegen die Arbeiterbewegung<\/h4>\n<p>  Die herrschende Elite sieht eindeutig die Notwendigkeit, mit allen   Mitteln gegen die sich entwickelnde Bedrohung durch die Gewerkschaften   vorzugehen. Die Ereignisse in Imbabe und andere interreligi&#246;se Konflikte   geben dem Regime die M&#246;glichkeit, Arbeitereinheit und die Entwicklung   neuer Gewerkschaften zu behindern. Stimmen rufen nach &#8222;Ma&#223;nahmen zur   Herstellung der Ordnung&#8220;, fordern das Recht f&#252;r die Polizei, Banditen zu   erschie&#223;en und so weiter. Sogar ein Kolumnist einer der gr&#246;&#223;ten   pro-revolution&#228;ren Zeitungen, &#8222;Al-Mysry Al-Yaum&#8220;, forderte den   herrschenden Milit&#228;rrat auf &#8222;nicht nur zu arbeiten, sondern uns auch zu   korrigieren&#8230; wenn ihr uns erschie&#223;en m&#252;sst um soziale Ordnung zu   erhalten, tut es&#8220;!<\/p>\n<p>  In einem Zeitungsinterview erkl&#228;rte ein politischer Analyst, dass die   Ereignisse in Imbabe nur wegen eines politischen Vakuums m&#246;glich seien,   das gef&#252;llt werden m&#252;sse. Er sagte, er sei sicher, dass eine m&#228;chtige   neue politische Kraft auftauchen m&#252;sse, mit breiter Unterst&#252;tzung und   einem neuen &#8222;starken Kandidaten&#8220; f&#252;r das Pr&#228;sidentenamt<\/p>\n<p>  Anscheinend glaubt die herrschende Klasse, dass sie keine andere Wahl   hat als den Boden f&#252;r einen neuen &#8222;starken Mann&#8220; zu bereiten, einen   Bonaparte, der zwischen den Klasseninteressen und verschiedenem inneren   und &#228;u&#223;erem Druck balancieren kann, indem er &#8222;Zuckerbrot und   Peitsche&#8220;-Ma&#223;nahmen und eine &#8222;Teile und Herrsche&#8220;-Politik anwendet.<\/p>\n<p>  Seit Anfang des Jahres ist die politische Aktivit&#228;t der &#228;gyptischen   Gesellschaft beispiellos gewachsen. &#196;gypterInnen machen Witze dar&#252;ber,   dass sie aus jedem kleinsten Grund eine Million Menschen auf den   Tahrir-Platz mobilisieren k&#246;nnen. So eine starke Politisierung der   Massen muss f&#252;r die herrschende Elite ein Grund zur Sorge sein, die auf   &#8222;Stabilit&#228;t&#8220; f&#252;r den &#228;gyptischen Kapitalismus hofft. Aber die Massen   fordern Gerechtigkeit und selbst die R&#252;ckgabe des gesamten vom   Mubarak-Regime gestohlenen Reichtums w&#252;rde nicht ausreichen, um die   Bed&#252;rfnisse des Volkes zu erf&#252;llen.<\/p>\n<p>  Objektiv sind die &#228;gyptische herrschende Elite und der Kapitalismus in   einer schwachen Position, aber subjektiv kann sich das alte System   halten. Die verschiedenen &#8222;sozialistischen Kr&#228;fte&#8220; , die sich um neue   Parteien wie die &#8222;Demokratische Arbeiterpartei&#8220;, die &#8222;&#196;gyptische   Sozialistische Partei&#8220; und das &#8222;Sozialistische Volksb&#252;ndnis&#8220; sammeln,   und auch die Kommunistische Partei, die aus den Bedingungen der   Illegalit&#228;t wieder aufgetaucht ist, sind verglichen mit den politischen   Islamisten ziemlich schwach.<\/p>\n<p>  Paradoxerweise haben die verschiedenen Gruppen des politischen   Islamismus vom Sturz Mubaraks am meisten profitiert, obwohl keine von   ihnen behaupten kann, die treibende Kraft in der Revolution gewesen zu   sein. Die Islamisten nutzen ihren Ruf als vom vorherigen Regime   Unterdr&#252;ckte, und das neue Regime versucht mit der Muslimbruderschaft   zusammenzuarbeiten und hofft auf ihre Unterst&#252;tzung.<\/p>\n<p>  Aber f&#252;r sie funktioniert nicht alles nach Plan. Es gibt in der   Gesellschaft gro&#223;e Diskussionen &#252;ber die Notwendigkeit eines s&#228;kularen   Staates. Sogar die Abschaffung des &#167;2 der Verfassung wird gefordert, des   Paragraphen in dem der Islam als Staatsreligion und die Sharia als Basis   der Gesetze festgelegt werden. Nach den Ereignissen in Imbabe hat sich   die Stimmung gegen die Islamisten verh&#228;tet. Sogar die radikaleren   Islamisten sahen sich gezwungen, den Angriff auf die Kirche zu   verurteilen.<\/p>\n<p>  Islamisten, die am Anfang der Revolution bereit waren ihre Forderung   nach der Anwendung der Sharia fallen zu lassen, stellen die Zukunft des   Landes jetzt als eng mit dem Islam verbunden dar. Aber gegen diese   Aufrufe gibt es mehr Widerstand von Linken, Jugendorganisationen und   Liberalen.<\/p>\n<p>  Ob ein neuer Bonaparte, ein &#8222;starker Mann&#8220;, innerhalb des Regimes   auftauchen wird um das Land zu &#8222;retten&#8220; &#8211; vor Extremisten, die Kirchen   angreifen und vor Streiks, die &#8222;die Wirtschaft l&#228;hmen&#8220; &#8211; bleibt offen.   Die &#228;gyptischen Massen haben ihr politisches Bewusstsein und ihre   F&#228;higkeit zu m&#228;chtigen Mobilisierungen bewiesen. Trotz der Aufw&#228;rts- und   Abw&#228;rtsbewegungen in der Entwicklung des Massenbewusstseins werden sie   ihre hart erk&#228;mpften Errungenschaften nicht einfach aufgeben. Sie werden   sich nicht vor einem neuen Diktator verneigen, der den Interessen des   Kapitals und des Imperialismus dient.<\/p>\n<p>  In den Stra&#223;en Kairos gibt es Graffiti: &#8222;Nieder mit den Gener&#228;len!&#8220;. Um   die Errungenschaften der Revolution zu garantieren und   weiterzuentwickeln muss der Kampf der Massen weitergehen. Starke,   k&#228;mpferische und demokratische Massenorganisationen wie Gewerkschaften   m&#252;ssen aufgebaut und entwickelt werden. Vor allem brauchen die   arbeitenden Massen ihre eigene unabh&#228;ngige Partei mit einem   sozialistischen Programm, um die Errungenschaften der Revolution zu   verteidigen und auszubauen, um die Herrschaft der Gener&#228;le zu st&#252;rzen   und f&#252;r die Macht der ArbeiterInnen zu k&#228;mpfen.<\/p>\n<p>  <b>Das CWI (Komitee f&#252;r eine Arbeiterinternationale) sagt:<\/b><\/p>\n<p>  &#8211; Verteidigt die Revolution: Weg mit dem gesamten alten Regime<\/p>\n<p>  &#8211; Verteidigt das Recht auf Streik, Protest und Organisierung<\/p>\n<p>  &#8211; Keine Kompromisse mit den Resten des alten Regimes<\/p>\n<p>  &#8211; F&#252;r eine Regierung aus VertreterInnen der ArbeiterInnen, der Jugend   und der Armen<\/p>\n<p>  &#8211; F&#252;r sofortige Wahlen zu einer revolution&#228;ren verfassungsgebenden   Versammlung, &#252;berwacht von Komitees der ArbeiterInnen, der Armen und der   Jugendlichen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Augenzeugenbericht aus Kairo\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[36,37],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14265"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14265"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14265\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14265"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14265"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14265"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}