{"id":14237,"date":"2011-05-18T14:00:00","date_gmt":"2011-05-18T12:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/.\/?p=14237"},"modified":"2012-07-02T18:44:30","modified_gmt":"2012-07-02T16:44:30","slug":"14237","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2011\/05\/14237\/","title":{"rendered":"Griechenland: Massiver Generalstreik"},"content":{"rendered":"<p>  Polizeirepression und Nazi-Angriffe nehmen zu<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  Beim zweiten 24-st&#252;ndigen Generalstreik in diesem Jahr in Griechenland   am Mittwoch, dem 11. Mai, konnte man die massenhafte Beteiligung der   ArbeiterInnen bestaunen. Zudem zeigte sich erneut die gewaltige Kraft   der organisierten Arbeiterklasse und ihr Potential, die   K&#252;rzungsprogramme der sozialdemokratischen PASOK-Regierung zu vereiteln.   Doch nur einige Tage sp&#228;ter zeigte sich auch die Reaktion auf den   Stra&#223;en von Athen. Sie trat in Form von Neonazi-Banden auf, die   blutr&#252;nstige Randale ver&#252;bten, bei denen die Polizei tatenlos zusah.   Schl&#228;gertrupps der rassistischen Organisation &#8222;Goldener Morgen&#8221; griffen   ImmigrantInnen an, ermordeten einen jungen Mann aus Bangladesch und   schlugen etliche andere krankenhausreif.<\/p>\n<h4>  <i>von Berichterstattern von Xekinima (Schwesterorganisation der SAV in   Griechenland)<\/i><\/h4>\n<p>  Die Kundgebungen rund um den Generalstreik vom vergangenen Mittwoch   waren etwas kleiner als w&#228;hrend der Generalstreiks im Februar, aber   immer noch sehr gro&#223;. Viele Zehntausende demonstrierten in allen gro&#223;en   St&#228;dten. An den beiden zentralen Kundgebungen in Athen (die   &#8222;Kommunistische Partei&#8220;, KKE, organisierte eine separate Kundgebung   neben der des griechischen Gewerkschaftsbundes GSEE) nahmen zwischen   40.000 und 50.000 Menschen teil. Die Polizei spricht von 20.000   TeilnehmerInnen.<\/p>\n<p>  Der Grund f&#252;r die vergleichsweise niedrigere Beteiligung ist das v&#246;llige   Fehlen einer angemessenen Organisation und Vorbereitung &#8211; nicht nur   seitens der Gewerkschaftsf&#252;hrung sondern auch, was die wichtigsten   linken Parteien angeht. Hinzu kommt, dass es &#252;berhaupt keinen Plan und   keine Perspektive f&#252;r die Entwicklung der Massenk&#228;mpfe gibt. Viele   ArbeiterInnen verstehen, dass ein 24-st&#252;ndiger Streik alle zwei oder   drei Monate die Regierung nicht dazu zwingen wird, hinsichtlich ihrer   Sparprogramme klein beizugeben. Seit Anfang 2010 ist es in Griechenland   zu mittlerweile neun Generalstreiks gekommen und die Regierung macht   dessen ungeachtet damit weiter, ihre Politik durchzusetzen.<\/p>\n<\/p>\n<p>  <img align=\"left\" src=\"\/media\/z\/griech1.png\">  <\/p>\n<h4>  &#8222;Diese Regierung muss fallen!&#8220;<\/h4>\n<p>  Dar&#252;ber, dass die PASOK-Regierung fallen muss, damit die Lawine von   Angriffen gestoppt werden kann, herrscht ein weit verbreitetes   Verst&#228;ndnis. Die meisten Slogans, die letzte Woche w&#228;hrend des   Demonstrationszugs skandiert wurden und die Parolen, die unter den   Leuten den gr&#246;&#223;ten Anklang fanden, riefen zum Sturz der Regierung auf.   Dies findet trotz der Tatsache statt, dass es keine wirkliche   Alternative auf Seiten der wichtigsten linken Parteien gibt, die   objektiv eine Bremse f&#252;r die Entwicklung der Arbeiterk&#228;mpfe darstellen.<\/p>\n<p>  Die wichtigsten linken Parteien (die KKE, Syriza und einige &#8222;radikalere&#8220;   linke Gruppen von betr&#228;chtlicherem Gewicht) bieten keine realistische   Alternative an. Sie versagen bisher darin, eine klare, gegen die   K&#252;rzungen gerichtete Politik zu forcieren und ein Programm f&#252;r   Massenaktionen aufzustellen. So spricht beispielsweise die   &#8222;Kommunistische Partei&#8220; (KKE) von der Notwendigkeit f&#252;r eine alternative   &#8222;Volks-Wirtschaft&#8220; und von einer &#8222;Volksmacht&#8220;. Damit deuten sie   lediglich eine abstrakte Art von Alternative zum kapitalistischen System   an, stellen jedoch in keinster Weise eine Verbindung zu den momentan   stattfindenden K&#228;mpfen her. Immer dann, wenn es zur Frage kommt, was   konkret zu tun ist, lautet die Antwort der KKE in erster Linie, dass   alle der Partei beitreten sollten, um ihr genug St&#228;rke zu verleihen,   damit der notwendige Wandel m&#246;glich wird.<\/p>\n<p>  Synaspismos, die st&#228;rkste Kraft in der breit angelegten linken Partei   Syriza, versucht, als Ratgeber der griechischen herrschenden Klasse   aufzutreten. Sie tut dies mit Forderungen nach einer &#8222;Umschuldung&#8220;, was   sich in der Tat nicht wesentlich von dem unterscheidet, wozu z.B. auch   die b&#252;rgerlichen Zeitungen &#8222;Financial Times&#8220; (London), &#8222;The Economist&#8220;   (London), &#8222;Handelsblatt&#8220; (Deutschland) und das &#8222;Wall Street Journal&#8220;   (USA) aufrufen. In Bezug auf die Bankenkrise ruft Synaspismos lediglich   die PASOK-Regierung dazu auf, einen Teil des Bankensystems in   &#246;ffentlicher Hand zu behalten &#8211; nicht zur kompletten Verstaatlichung des   Bankensystems.<\/p>\n<\/p>\n<p>  <img align=\"left\" src=\"\/media\/z\/griech2.png\">  <\/p>\n<p>  Demgegen&#252;ber stehen die Forderungen von Xekinima (der CWI-Sektion in   Griechenland), zu denen u.a. folgende geh&#246;ren: Stopp der   Schuldenzahlungen, Vergesellschaftung der Banken und der   Schl&#252;sselindustrien unter demokratischer Kontrolle und Gesch&#228;ftsf&#252;hrung   durch die ArbeiterInnen, Entwicklung der Streikbewegung einschlie&#223;lich   koordinierter Streiks und Besetzungen, Generalstreiks (24-, 48-st&#252;ndig   und dar&#252;ber hinaus), um die K&#252;rzungen zu verhindern. Diese Aktionen   m&#252;ssen von den Massen selbst organisiert werden, durch Aktionskomitees   in den Betrieben, Nachbarschaften und Hochschulen.<\/p>\n<p>  Xekinima stellt die Perspektive in den Vordergrund, wonach sich durch   den Kampf der Massen der Arbeiterklasse die Bedingungen f&#252;r eine starke   und k&#228;mpferische sozialistische Opposition entwickeln werden. Umfassende   Klassenk&#228;mpfe werden die ArbeiterInnen und Jugendlichen radikalisieren   sowie die Kr&#228;fte der Linken entwickeln, indem neue frische Schichten   dazu sto&#223;en. In Griechenland kann es dazu kommen, dass die   Klassenauseinandersetzungen zur Entwicklung von Aktionskomitees f&#252;hren &#8211;   so, wie es in der Vergangenheit bereits passiert ist. Diese Formen der   Entwicklung k&#246;nnen die Grundlage daf&#252;r liefern, eine realistische   Alternative zu PASOK- oder NDP-Regierungen anzubieten, die nur f&#252;r   K&#252;rzungen stehen. Dann ginge es um eine Regierung, die wahrhaftig die   Klasseninteressen der Arbeiterklasse und der Armen vertritt.<\/p>\n<h4>  Massive staatliche Repression und Polizeigewalt<\/h4>\n<p>  Aufgrund der Pl&#228;ne der Regierung bereiten sich viele ArbeiterInnen auf   einen harten Kampf und lang anhaltende Streikaktionen vor. Die   Besch&#228;ftigen des Elektrizit&#228;tsunternehmens k&#228;mpfen gegen die   Regierungspl&#228;ne, nach denen der Konzern privatisiert werden soll. Bisher   h&#228;lt der Staat 51 Prozent der Firmenanteile. Viele ArbeiterInnen in   dieser Branche &#8211; darunter auch Mitglieder und SympathisantInnen der   herrschenden Partei PASOK &#8211; erkl&#228;rten w&#228;hrend der Aktionen rund um den   Generalstreik: &#8222;Wenn wir die Regierung nicht zu Fall bringen, wird   dieser Angriff nicht aufh&#246;ren&#8220;. Zudem sagten sie: &#8222;Wir waren sp&#228;t mit   unserer Reaktion und damit, uns am Kampf zu beteiligen, als andere   Branchen des &#246;ffentlichen Dienstes angegriffen wurden &#8211; jetzt m&#252;ssen wir   uns mit den anderen Branchen selbst koordinieren&#8220;.<\/p>\n<p>  Trotz der Tatsache, dass die Arbeitgeber die Besch&#228;ftigten massiv   terrorisieren, war eine bedeutsame Teilnahme von vielen neuen   Gewerkschaften bei den Generalstreik-Demonstrationen der vergangenen   Woche festzustellen. Diese neuen Gewerkschaften wurden in Betrieben der   Privatwirtschaft gegr&#252;ndet wie z.B. bei Wind-Telekom<\/p>\n<p>  Die Demonstration vom vergangenen Mittwoch zeichnete sich durch Gewalt   von Seiten der Polizei aus, die Arbeiter-Bl&#246;cke gewaltt&#228;tig attackierte,   rund 100 Menschen krankenhausreif schlug und &#252;ber 30 KollegInnen in   Gewahrsam nahm.<\/p>\n<p>  Zwei der verletzten DemonstrantInnen befinden sich weiterhin in   kritischem Zustand im Krankenhaus. Einer der beiden hat schwere   Kopfverletzungen und liegt im Koma.<\/p>\n<p>  Die Polizeigewalt hat zu einer weiter zunehmenden Abneigung in der   griechischen Gesellschaft gegen&#252;ber der Regierung und wachsender Wut   gegen&#252;ber der staatlichen Repression gef&#252;hrt .<\/p>\n<p>  Angesichts der momentanen tiefen &#246;konomischen Krise, sozialer   Hoffnungslosigkeit und des Fehlens einer klaren, starken und linken   Alternative ist es m&#246;glich, dass Teile der am meisten von der   Gesellschaft entfremdeten Jugendlichen sich sogar in Richtung   terroristischer Methoden orientieren k&#246;nnten. Die Geschichte   Griechenlands bietet einige Beispiele kleinerer Gruppen von jungen   Menschen, die sich in der Vergangenheit in Richtung solcher   verzweifelter und kontraproduktiver Methoden entwickelten.<\/p>\n<h4>  Neofaschistische Pogrome<\/h4>\n<p>  Zu der weit verbreiteten Polizeigewalt gegen ArbeiterInnen kam hinzu,   dass die Neonazi-Organisation namens &#8222;Goldener Morgen&#8220; nach dem Tod   eines Mannes, der Berichten zufolge dabei ums Leben kam, als   ImmigrantInnen seine Kamera stehlen wollten, in den Stra&#223;en Athens Amok   lief.<\/p>\n<p>  Die Schl&#228;ger vom &#8222;Goldenen Morgen&#8220; griffen ImmigrantInnen an und   ermordeten einen jungen Mann aus Bangladesch. Viele weitere wurden von   den Schl&#228;gertrupps krankenhausreif geschlagen. Die Polizei weigerte   sich, auch nur den Versuch zu unternehmen, diese rassistischen Angriffe   zu unterbinden. Tats&#228;chlich sieht man auf Videomitschnitten, wie   Bereitschaftspolizei sich neben den Neonazis aufh&#228;lt. Couragierte   griechische PassantInnen versuchten, die Neonazi-Angriffe auf   ImmigrantInnen zu stoppen, wurden aber ebenfalls attackiert und   teilweise auch krankenhausreif geschlagen. SympathisantInnen von   Xekinima wurde berichtet, dass eine griechische Frau, die der   dabeistehenden und der Neonazi-Randale nur zusehenden Polizei gegen&#252;ber   protestierte, selbst sowohl von den Rechten als auch von der Polizei   angegriffen wurde!<\/p>\n<\/p>\n<p>  <img align=\"left\" src=\"\/media\/z\/griech3.png\">  <\/p>\n<p>  W&#228;hrend die &#252;berwiegende Mehrheit der griechischen ArbeiterInnen und   Jugendlichen Neonazis ablehnen, gewinnt der &#8222;Goldene Morgen&#8220; an   Unterst&#252;tzung. Dies geschieht teilweise auch aufgrund des vorhandenen   politischen Vakuums. Umfragen geben ihnen landesweit 1,5 Prozent. Das   ist zwar eine geringe Quote, aber eine, die f&#252;r die meisten GriechInnen   vor einem Jahr noch unvorstellbar erschien.<\/p>\n<p>  Nach den gewaltt&#228;tigen Polizeiangriffen auf Arbeiter-Demonstrationen und   den m&#246;rderischen &#220;bergriffen der Faschisten ist es essentiell, dass   Arbeiter-Demonstrationen gewissenhaft organisiert und OrdnerInnen   eingesetzt werden, um sich vor Provokationen und Angriffen zu sch&#252;tzen.   Eine vereinigte Arbeiterbewegung muss alle Formen von Rassismus und   rassistische &#220;bergriffe ablehnen, Neonazis und Rechtsextremen Widerstand   entgegen setzen und das Programm der Konzernherren, das die   Teile-und-Herrsche-Politik unter den arbeitenden Menschen s&#228;en will,   bek&#228;mpfen. Dazu geh&#246;rt, dass klare sozialistische Ans&#228;tze vorangebracht   werden, wozu auch die Forderung nach Arbeitspl&#228;tzen f&#252;r alle, einem   Existenzminimum, angemessenem und bezahlbaren Wohnraum und einem breiten   Investitionsprogramm f&#252;r Gesundheit und Soziales geh&#246;ren.<\/p>\n<p>  <b>Video von &#220;bergriffen gegen MigrantInnen: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=rxUBr5_tczU&#038;feature=player_embedded\">http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=rxUBr5_tczU&amp;feature=player_embedded<\/a><\/b><\/p>\n<h4>  &#8222;Memorandum Nr. 2&#8220;<\/h4>\n<p>  Am 18. Mai wird die PASOK-Regierung ein weiteres &#8222;Reform&#8220;-Paket   ank&#252;ndigen. Das erste &#8222;Memorandum&#8220;, auf das sich die griechische   Regierung und die &#8222;Troika&#8220; (Internationaler W&#228;hrungsfonds, Europ&#228;ische   Zentralbank und EU) geeinigt hatten, ist bereits ein Jahr nach seiner   Einf&#252;hrung definitiv dabei gescheitert, eine L&#246;sung f&#252;r die Probleme des   griechischen Kapitalismus und vor allem f&#252;r das Problem der   Staatsschulden zu bieten.<\/p>\n<p>  Ein Teil des neuen Pakets wird die z&#252;gige Privatisierung von allem sein,   was sich noch in &#246;ffentlicher Hand befindet. Das macht auch den Kampf   der KollegInnen bei den Elektrizit&#228;tswerken so wichtig. Das   Elektrizit&#228;tsunternehmen ist einer der letzten &#246;ffentlichen Betriebe und   &#228;u&#223;erst profitabel. Au&#223;erdem ist hier eine der gr&#246;&#223;ten Gewerkschaften   des Landes organisiert, die dort 23.000 Mitglieder und weitere 30.000   verrentete Mitglieder z&#228;hlt.<\/p>\n<p>  Xekinima ruft dazu auf, einen koordinierten Kampf aller Besch&#228;ftigten in   den Betrieben des &#246;ffentlichen Dienstes zu f&#252;hren, denen die   Privatisierung droht. Streiks, Demonstrationen, Besetzungen usw. m&#252;ssen   stattfinden, um diese Regierung zum Stillstand und schlie&#223;lich zu Fall   zu bringen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Polizeirepression und Nazi-Angriffe nehmen zu\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[44],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14237"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14237"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14237\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14237"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14237"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14237"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}