{"id":14149,"date":"2011-03-17T15:00:00","date_gmt":"2011-03-17T14:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/.\/?p=14149"},"modified":"2012-07-18T14:55:19","modified_gmt":"2012-07-18T12:55:19","slug":"14149","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2011\/03\/14149\/","title":{"rendered":"F&#252;r einen Kurswechsel jetzt! F&#252;r eine sozialistische, k&#228;mpferische LINKE!"},"content":{"rendered":"<p>  Zum Landeswahlprogrammentwurf der LINKE Berlin<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <b>Der Entwurf f&#252;r das Wahlprogramm des Landesvorstands der LINKE Berlin   schreibt im Wesentlichen die Politik der letzten zehn Jahre in der   Regierung mit der SPD fort. Es ist kein Programmentwurf f&#252;r eine starke,   k&#228;mpferische, sozialistische LINKE, sondern ein Entwurf f&#252;r ein &#8222;Weiter   so&#8220;. Wenn es nach der LINKE-F&#252;hrung ginge, w&#252;rde sie die   Regierungsbeteiligung mit der SPD gern fortsetzen.<\/b><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">  <i>von Lucy Redler, Mitglied der LINKE in Berlin-Neuk&#246;lln und der SAV <\/i><\/p>\n<h4 style=\"margin-bottom: 0cm\">  <b>Programmentwurf f&#252;r ein &#8222;Weiter so&#8220; <\/b><\/h4>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">  Auf den gesamten 48 Seiten findet sich an fast keiner Stelle die   Vorstellung, die Forderungen der LINKEN vor allem durch den Aufbau von   Widerstand und au&#223;erparlamentarische Bewegungen durchzusetzen, sondern   die staatstragende Absicht, auf parlamentarischen Weg in Berlin und im   Bundesrat und durch Regierungsbeteiligungen zu Verbesserungen zu   gelangen.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">  Der Rahmen f&#252;r das M&#246;gliche ist f&#252;r den Landesvorstand nicht die   Kampfkraft von sozialen Bewegungen, Gewerkschaften, Besch&#228;ftigten,   Jugendlichen und Erwerbslosen, sondern die Grenzen, die der Politik auf   Landesebene durch die knappen Mittel und die Gesetze der Bundesregierung   und die &#246;konomische Entwicklung gesetzt sind. Das f&#252;hrt dazu, dass DIE   LINKE Gesetze wie Hartz IV in Berlin mit umsetzt und versucht lediglich   einige minimale Verbesserungen wie z. B. die Aufschiebung von   Zwangsumz&#252;gen um ein halbes Jahr oder die H&#228;rtefallregelung im Rahmen   der Landespolitik durchzuf&#252;hren.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">  Sollte die &#246;konomische Lage sich verschlechtern und die Schuldenbremse   ziehen, ist die Schlussfolgerung aus dieser Logik, dass sich DIE LINKE   Berlin an st&#228;rkeren K&#252;rzungen beteiligen wird, weil sie die   Rahmenbedingungen akzeptiert (auch wenn sie sie nicht gut hei&#223;t und   Bundesratsinitiativen plant, von denen jedoch jeder wei&#223;, dass sie ohne   Druck und au&#223;erparlamentarische Bewegungen scheitern werden).<\/p>\n<h4 style=\"margin-bottom: 0cm\">  <b>Realit&#228;tscheck oder &#8222;Papier ist geduldig&#8220;<\/b><\/h4>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">  Im Programmentwurf finden sich auch einige gute Vorschl&#228;ge und   Forderungen wie l&#228;ngeres gemeinsames Lernen oder die Rekommunalisierung   wichtiger Bereiche wie beispielsweise der Wasserbetriebe. Entscheidend   ist jedoch nicht, was auf dem Papier steht, sondern wie die reale   Politik der LINKE Berlin in der Regierung mit der SPD in den letzten   Jahren aussah, die im Programmentwurf &#252;ber den gr&#252;nen Klee gelobt und im   Wesentlichen fortgesetzt werden soll. Denn positive Forderungen fanden   sich auch im Wahlprogramm 2006. Und schon damals war Papier geduldig.<\/p>\n<h4 style=\"margin-bottom: 0cm\">  <b>Bilanz von zehn Jahren Rot-Rot<\/b><\/h4>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">  Diese Regierungsbeteiligung hat in den letzten zehn Jahren unter anderem   zu folgenden Verschlechterungen gef&#252;hrt, die DIE LINKE im Senat   mitgetragen\/mitzuverantworten hat:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"> <u>Privatisierung von &#252;ber 100.000 Wohnungen<\/u>, die  Mietsteigerungen und Verdr&#228;ngung zur Folge hatten. Im  Programmentwurf hei&#223;t es auf Seite 23, es habe seit 2006 keine  Ver&#228;u&#223;erung von Wohnungsbest&#228;nden an Investoren gegeben. Dazu ist  folgendes zu bemerken:    <\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"> Erstens war nach dem Verkauf der GSW mit 60.000 Wohnungen das  &quot;Sahnest&#252;ck&quot; unter den Wohnungsbaugesellschaften in Berlin schon  verscherbelt. Zweitens ist die Formulierung &#8222;keine Ver&#228;u&#223;erung an  Investoren&#8220; geschickt, weil die Wohnungsbaugesellschaften trotzdem  weiter Tausende von Wohnungen verkauft haben, zum Teil an die Mieter  selbst, also nicht an Gro&#223;investoren. Den Beteiligungsberichten des  Landes Berlins zufolge wurden allein zwischen 2007 und 2009 um die  3300 Wohnungen privatisiert, rechnet man 2010 und 2011 hinzu, kommt  man auf mehrere tausende Wohnungen.    <\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"> Drittens berichtete die Berliner Morgenpost am 07.02.2007: <i>&#8222;Die  Vivacon AG aus K&#246;ln hat 1347 Wohnungen von der Bewoge, einem  Tochterunternehmen der hoch verschuldeten Wohnungsbaugesellschaft  Mitte (WBM), erworben.&#8220; <\/i>Dass die Vivacon diese Wohnungen  an private Investoren weiterverkauft, d&#252;rfte kein Geheimnis sein.    <\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"> Hinzu kommt au&#223;erdem, dass die enormen Mietsteigungen der  landeseigenen Unternehmen wie HOWOGE und WBM nicht Einhalt geboten  wurde. Hier m&#252;ssen MieterInnen teilweise mehr zahlen, als in  Privatwohnungen (Berliner Morgenpost 10.06.2008).    <\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"> Der B&#246;rsengang der ehemals landeseigenen GSW steht zudem weiterhin  aus und wurde bisher nur durch fehlende Kaufinteressenten  verhindert. Dem B&#246;rsengang stimmte die Linksfraktion im  Abgeordnetenhaus im Jahr 2010 zu.    <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"> <u>Stellenabbau im &#246;ffentlichen Dienst von 35.000 Stellen seit 2001<\/u>  (von 151.165 auf 115.885 Stellen). Das traf vor allem die Bezirke:  Hier wurden die Stellen laut Senatsverwaltung f&#252;r Finanzen von  48.587 auf 24.117 halbiert. Wenn der Landesvorstand wie auf Seite 11  des Programmentwurfs schreibt, dass die LINKE Berlin sich daf&#252;r  einsetze, dass 100.000 Stellen im &#214;ffentlichen Dienst beibehalten  werden sollen, entspricht das einem weiteren Stellenabbau in H&#246;he  von weiteren 15.885 Stellen (in 2010 gab es<b> <\/b>noch 115.885  Stellen im gesamten &#214;ffentlichen Dienst). Damit wird der  Stellenabbau fortgeschrieben. Statt Stellenabbau w&#228;re jedoch  Stellenaufbau n&#246;tig. Die geplante Arbeitszeitverl&#228;ngerung im August  2011 wird zu weiterem Stellenabbau f&#252;hren. 2011 sollen laut ver.di  Berlin von 500 Azubis im &#214;ffentlichen Dienst nur 300 &#252;bernommen  werden, und davon nur 50 unbefristet.    <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"> <u>Absenkung der L&#246;hne und Geh&#228;lter im &#214;ffentlichen Dienst<\/u>  im Zuge des Anwendungstarifvertrags im Jahr 2003 um 8-12 Prozent bis  August 2011 und Abkoppelung von den bundesweiten Lohnsteigerungen.  Die Angleichung an das bundesweite Lohnniveau soll erst im Jahr 2017  erfolgen!    <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"> <u>Aush&#246;hlung des Ladenschlussgesetzes<\/u>, das dadurch  bundesweit zu den schlechtesten Ladenschlussgesetzen z&#228;hlt. Eine  weitere Verschlechterung wurde sogar durch das  Bundesverfassungsgericht gestoppt.    <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"> <u>Eine Reduzierung der Personalausstattung an den Schulen auf 100  Prozent<\/u> in der zweiten Legislaturperiode. Das f&#252;hrt bei  Krankheit, Schwangerschaft, Fortbildung oder Personalratst&#228;tigkeit  zu sofortigem Unterrichtsausfall und hat unfreiwillige  Stellenverlagerungen zur Folge. Die GEW fordert richtigerweise eine  Personalausstattung von 110 Prozent.    <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"> <u>Abschaffung der Lernmittelfreiheit<\/u>    <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"> <u><span>Ausbau von &#220;berwachung<\/span><\/u><span>durch  Einf&#252;hrung der Sch&#252;lerdatei und der <\/span>Gesetzesnovelle  des Allgemeinen Sicherheits- und Ordnungsgesetzes (ASOG). Durch  letztere wurde beispielsweise der Polizei erm&#246;glicht, in allen  U-Bahnh&#246;fen und Z&#252;gen die Bev&#246;lkerung per Video zu &#252;berwachen oder  bei Verkehrskontrollen filmen. Das geht mit dem Abbau von  Aufsichtspersonal auf den S-Bahnsteigen durch Rot-Rot einher.    <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"> <u>R&#228;umung alternativer Wohnprojekte<\/u> wie der Brunnenstr.  183, der Liebig 14 und des Schenkladens in der Scharnweberstra&#223;e    <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"> <u>Abzocke der Wasserbetriebe:<\/u> Im Programmentwurf schreibt der  Landesvorstand, er wolle weiterhin gemeinsam mit  au&#223;erparlamentarisch Verb&#252;ndeten die Teilprivatisierungsvertr&#228;ge der  Wasserbetriebe skandalisieren. Leider war in der Vergangenheit das  Gegenteil der Fall. Erstens hat Rot-Rot das Gesetz zur  Teilprivatisierung der Wasserbetriebe Ende 2003 novelliert und damit  die Gewinngarantien f&#252;r RWE und Veolia erneut festgeschrieben. DIE  LINKE Berlin tr&#228;gt dadurch erstens Mitverantwortung f&#252;r die  jahrelange Geheimhaltung der Vertr&#228;ge zur Absicherung der  Profitinteressen von RWE und Veolia. Zweitens: Die F&#252;hrung der LINKE  Berlin ist den au&#223;erparlamentarisch Verb&#252;ndeten beim  Wasservolksentscheid in den R&#252;cken gefallen und hat dazu aufgerufen  nicht mit Ja zu stimmen, sondern sich zu enthalten. Einige haben  sogar &#246;ffentlich erkl&#228;rt, warum man mit Nein stimmen sollte. Die  Linksjugend[&quot;solid] Berlin fordert auf Grundlage eines Beschlusses  der Landesvollversammlung beim Landesparteitag zu Recht die  Bilanzierung dieses Fehlers, die Offenlegung aller Vertr&#228;ge und die  Rekommunalisierung der Wasserbetriebe ohne Entsch&#228;digung von RWE und  Veolia.    <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"> <u>Mitverantwortung bei der Umsetzung der Budgetierungsmodells<\/u>  in Berlin, das u. a. das die Bezirke zu massiven K&#252;rzungen wie z.B.  Schlie&#223;ungen von Schulen, Jugend- und Sozialeinrichtungen zwang und  zwingen wird    <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"> Privatisierung &#246;ffentlicher Aufgaben durch <u>&#220;berf&#252;hrung an  Freie Tr&#228;ger<\/u>. Nicht zu Unrecht werden sie aus  ver.di-Kreisen &#8222;als Leiharbeitsfirmen des &#246;ffentlichen Dienstes&#8220;  bezeichnet, denn klar ist, dass dort die Arbeitsbedingungen der  Besch&#228;ftigten aufgrund von Lohndumping und Erpressung h&#228;ufig prek&#228;r  sind, gewerkschaftliche Selbstorganisation oft gezielt ver- bzw.  behindert wird. Die Kontrolle durch Land und Bezirk ist beschr&#228;nkt,  wie nicht nur der Fall der Treberhilfe deutlich machte.    <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"> Zustimmung zum Bankenrettungspaket im Bundesrat <span>und damit die  finanzielle Belastung des Berliner Haushalts mit 200 Millionen Euro  durch die Beteiligung.<\/span>    <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">  Diese Liste lie&#223;e sich fortsetzen (Polizeieins&#228;tze gegen   AntifaschistInnen und DemonstrantInnen unter Rot-Rot ,,Abschiebungen von   Fl&#252;chtlingen etc.) und hat keinen Anspruch auf Vollst&#228;ndigkeit.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">  &#220;ber die meisten dieser Verschlechterungen verliert der Landesvorstand   der Partei DIE LINKE kein Wort oder schiebt die Verantwortung daf&#252;r auf   Vorg&#228;ngersenate oder die Bundesebene.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">  Er nennt auch fast keine Zahlen oder Fakten, die eine wirkliche Bilanz   erm&#246;glichen w&#252;rden, sondern beschreibt auf 48 Seiten recht allgemein und   schwammig, was sich DIE LINKE zum Ziel setzen sollte.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">  Einen wichtigen Bestandteil der Zielstellung des Landesvorstands bildet   der Bereich (Re)kommunalisierung von Bereichen der &#246;ffentlichen   Daseinsvorsorge. Dazu gibt es im Entwurf einen ganzen Abschnitt. Dieser   bezieht sich jedoch nur auf S-Bahn, Wasserbetriebe und Energieversorgung   (und auch diesbez&#252;glich finden sich Formulierungen, die Hintert&#252;ren   offen lassen. In Bezug auf die S-Bahn w&#228;re zudem zuerst eine Diskussion   mit den Besch&#228;ftigten n&#246;tig, die einer &#220;berf&#252;hrung in Landeseigenzum   skeptisch gegen&#252;berstehen). Ausgeklammert werden aber ganz offenbar   andere Bereiche wie die ausgegr&#252;ndete Charit&#233; Facility Management und   Pflegebereiche, die Verschickung der Senatspost per Pin-AG statt per   Deutscher Post und der Verzicht auf Rekommunalisierung von   Wohnungsunternehmen.<\/p>\n<h4 style=\"margin-bottom: 0cm\">  &#8222;<b>Erfolge&#8220; von Rot-Rot<\/b><\/h4>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">  Gleichzeitig hebt der Programmentwurf einige Beispiele der Politik der   rot-roten Regierung als besonders positiv hervor. Dazu ist zweierlei   festzuhalten: Erstens w&#228;re selbst dies kein Argument f&#252;r das Mittragen   all der Verschlechterungen. Zweitens lohnt es sich, einen genaueren   Blick auf die &#8211; oftmals vermeintlichen &#8211; Erfolge zu werfen:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"> Gemeinschaftsschule: Der Senat br&#252;stet sich mit der Einstieg in die  Gemeinschaftsschule. In Wirklichkeit wurde in Berlin neben 17  Pilotschulen nicht der Einstieg in die Gemeinschaftsschule  geschafft, sondern mit der Einf&#252;hrung der Sekundarschule die  Zweigliedrigkeit des Schulwesens zementiert. DIE LINKE Berlin  spricht sich im Entwurf nicht f&#252;r die Abschaffung der Gymnasien aus,  sondern f&#252;r die Beibehaltung der Zweigliedrigkeit bei Ausdehnung der  Pilotprojekte Gemeinschaftsschule. Da die Schulreform kostenneutral  eingef&#252;hrt wurde, f&#252;hrte sie zu einer Verschlechterung f&#252;r  Sch&#252;lerInnen und LehrerInnen und einer Zusammenlegung und Schlie&#223;ung  von Schulen. Die Reduzierung der Personalausstattung hat die Lage an  den Schulen verschlechtert und zu ersten Protesten in Berlin gef&#252;hrt.    <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"> &#214;ffentlicher Besch&#228;ftigungssektor (&#214;BS): Der Stellenabbau im  &#214;ffentlichen Dienst ging einher mit der Schaffung von 7000 Stellen  im &#214;BS. Im &#214;BS werden zwei Drittel der Besch&#228;ftigten jedoch  lediglich mit 1300 Euro brutto (netto um die 1000 Euro) entlohnt.  Das entspricht einer T&#228;tigkeit im Niedriglohnbereich und liegt nur  geringf&#252;gig &#252;ber dem, was ein Ein-Euro-Jobber verdient. &#214;BS-Jobs  f&#252;hren genauso wie Ein-Euro-Jobs nicht dazu, dass  Langzeitarbeitslose bzw. ALG-II-Empf&#228;ngerInnen dadurch  &#8222;existenzsichernde und sinnvolle Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnisse&#8220;  erhalten, wie es als ein Ziel des &#214;BS formuliert wurde. Durch eine  &#214;BS-T&#228;tigkeit wird zudem kein Anspruch auf ALG I erworben. Weiterhin  m&#252;ssen &#214;BS-Besch&#228;ftigte genau so wie ALG-II-Empf&#228;ngerInnen oder  Ein-Euro-JobberInnen eine Wiedereingliederungsvereinbarung mit dem  Jobcenter abschlie&#223;en und k&#246;nnen bei einer K&#252;ndigung des  Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnisses mit Sanktionen bestraft werden.  &#214;BS-Besch&#228;ftigte haben im &#252;brigen keinen Anspruch auf den  Berlin-Pass.    <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"> Kennzeichnungspflicht f&#252;r Polizisten: Nach zehn Jahren (!) hat  Rot-Rot endlich die Einf&#252;hrung der individuellen  Kennzeichnungspflicht beschlossen. Das ist gut. Umgesetzt ist diese  jedoch noch nicht.    <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"> <span>B&#252;rgerhaushalte: In f&#252;nf Bezirken gibt es B&#252;rgerhaushalte, das  hei&#223;t die B&#252;rgerInnen haben die M&#246;glichkeit, &#252;ber einen Teil der  Verwendung von Geldern mit zu bestimmen. Nur: Solange es nicht mehr  Geld f&#252;r die Bezirke gibt, f&#252;hrt ein B&#252;rgerhaushalt unter diesen  Bedingungen dazu, dass die B&#252;rgerInnen lediglich entscheiden, wo  mehr und wo weniger gek&#252;rzt wird. Das hat dann nichts mehr mit  Demokratie zu tun, sondern dient dazu, die Verantwortung <\/span>f&#252;r  die Entscheidungen &#252;ber konkrete K&#252;rzungen von den wirklich  Verantwortlichen auf die &quot;B&#252;rger&quot; abzulenken.    <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">  Daraus folgt, dass die meisten der genannten Erfolge sich beim n&#228;heren   Hinschauen als Sch&#246;nf&#228;rberei oder gar Verschlechterung entpuppen.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">  An real positiven sp&#252;rbaren Verbesserungen bleiben (ohne Anspruch auf   Vollst&#228;ndigkeit) die Beitragsfreiheit der ersten drei Kitajahre, die   Verhinderung der Privatisierung der Berliner Sparkasse, die &#214;ffnung des   Flugfelds Tempelhof und der vorl&#228;ufige Stopp der Ausbau der A100. Diese   Erfolge kamen jedoch auf Druck von Bewegungen zustande (z.B.   Kita-Volksbegehren, Demos gegen Ausbau A100) und im Fall der Sparkasse   auf Druck der Bundeslinken anstatt durch geschicktes Verhandlungstalent   im Senat.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">  Als positiv verbucht der Senat ebenfalls f&#252;r sich, das mit dem   Vergabegesetz, &#246;ffentliche Auftr&#228;ge nur noch an Firmen vergeben, die   mindestens 7,50 Euro Stundenlohn zahlen. Das ist ein Fortschritt im   Vergleich zur ersten Legislaturperiode, vor allem sollte es aber eine   Selbstverst&#228;ndlichkeit sein, dass der Senat damit das eigene Lohndumping   beendet hat, wie beispielsweise durch die Verschickung der Senatspost   per Pin-AG bei Stundenl&#246;hnen von 5,86 Euro brutto in der ersten   Legislaturperiode.<\/p>\n<h4 style=\"margin-bottom: 0cm\">  <b>Logik durchbrechen: Raus aus dem Senat, rein in die Unterst&#252;tzung von   Bewegungen und K&#228;mpfen<\/b><\/h4>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">  Die Regierungsbeteiligung der LINKEN hatte zur Folge, dass die   Glaubw&#252;rdigkeit der Partei stark besch&#228;digt wurde und die Partei bei der   Wahl 2006 die H&#228;lfte der absoluten Stimmen verlor.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">  Die Sozialk&#252;rzungen und die Privatisierungen der zweiten   Legislaturperiode waren aufgrund unterschiedlicher Faktoren (&#246;konomische   Lage, bereits erfolgter massiver Sozialabbau in der ersten   Legislaturperiode, Druck durch die Bundeslinke) zwar weniger heftig als   in der ersten Legislaturperiode, der Charakter der Politik hat sich aber   im Wesentlichen nicht ver&#228;ndert.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">  Die Regierungsbeteiligung der LINKEN samt der Akzeptanz der   Rahmenbedingungen und angeblichen kapitalistischen Sachzw&#228;nge st&#228;rkt   nicht, sondern schw&#228;cht au&#223;erparlamentarische Bewegungen und Widerstand.   Das wurde am deutlichsten beim Volksentscheid zur Offenlegung der   Geheimvertr&#228;ge der Wasserbetriebe. Viele Bezirksverb&#228;nde der LINKE   Berlin setzen sich f&#252;r eine andere Politik ein und haben beispielsweise   das Wasservolksbegehren unterst&#252;tzt.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">  Nicht nur hier, sondern in zahlreichen anderen Auseinandersetzungen   (aktuell beim Tarifkonflikt an der Charit&#233;) steht die F&#252;hrung der LINKE   Berlin als Teil des Senats auf der falschen Seite der   Klassenauseinandersetzung und damit auch einem Gro&#223;teil ihrer eigenen   Parteibasis gegen&#252;ber.<\/p>\n<h4 style=\"margin-bottom: 0cm\">  <b>Wie k&#246;nnen Verbesserungen durchgesetzt werden?<\/b><\/h4>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">  Laut Landesvorstand der LINKE Berlin sind Wahlen entscheidend, um   Verbesserungen durchzusetzen. Dieser Gedanke findet sich gleich zu   Beginn des Wahlprogrammentwurfs (erste drei Abs&#228;tze) und zieht sich bis   zum Ende durch.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">  Ein kleiner Blick in die &#228;ltere und j&#252;ngere Geschichte zeigt, dass   parlamentarische Positionen genutzt werden k&#246;nnen, um den politischen   Druck zu steigern und Proteste zu unterst&#252;tzen. Grundlegende   Verbesserungen werden aber nur durch Massenbewegungen, Proteste und   Streiks durchgesetzt. So war beispielsweise die Studierendenbewegung   2003 und nicht geschicktes Verhandlungstalent der LINKE Berlin die   Grundlage f&#252;r die Verhinderung der Einf&#252;hrung von Studiengeb&#252;hren in   Berlin. Die teilweise Offenlegung der Wasservertr&#228;ge und das   Informationsfreiheitsgesetz ist aufgrund des Drucks des Volksbegehrens   entstanden und nicht aufgrund der Politik der LINKEN im Senat. Die   Verhinderung des Absenkungstarifvertrags an der Charit&#233; 2006 war die   Folge eines Arbeitskampfes. Der zeitweise Stopp des Weiterbaus der A100   haben wir Protesten zu verdanken.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">  Viele argumentieren, die Regierungsbeteiligung sei ein &#8222;Kleineres &#220;bel&#8220;   im Vergleich zu einer Gro&#223;en Koalition in Berlin. Keiner bestreitet,   dass CDU, FDP, SPD und Gr&#252;ne das Rad gern noch weiter zur&#252;ckdrehen   w&#252;rden. DIE LINKE Berlin hindert sie an der Durchsetzung von   Kapitalinteressen aber nicht, indem sie Sozialabbau light betreibt.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">  W&#252;rde sich DIE LINKE auf Landesebene als aktiver Teil der Proteste   verstehen, anstatt Proteste teilweise zu behindern, w&#252;rde sie politische   Vorschl&#228;ge in Bewegungen machen und Proteste finanziell und   organisatorisch unterst&#252;tzen (ohne sie zu vereinnahmen), k&#246;nnte DIE   LINKE eigene Forderungen viel wirkungsvoller durchsetzen. Das gilt   aktuell f&#252;r den Kampf der Charit&#233;-KollegInnen, f&#252;r Initiativen wie den   Berliner Wassertisch, protestierende Sch&#252;ler und Studierende gegen die   Unterfinanzierung des Bildungsbereichs oder auch die gerade gegr&#252;ndete   Kampagne zur Rettung der S-Bahn.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">  Nur aus der Opposition heraus kann DIE LINKE wirksam die   Rahmenbedingungen auf Bundesebene bek&#228;mpfen. Um die n&#246;tigen Gelder vom   Bund zu erk&#228;mpfen, sind Massenmobilisierungen n&#246;tig. Wer dagegen Hartz   IV und Ein-Euro-Jobs in Berlin mit umsetzt und sich gleichzeitig &#252;ber   falsche Bundesgesetze beklagt, wird von Lohnabh&#228;ngigen, Jugendlichen und   RentnerInnen dieser Stadt weder als Partei wahrgenommen, in der man sich   organisieren kann, noch als starke Opposition zur Politik von   Schwarz-Gelb. Die Regierungsbeteiligung der LINKEN sollte umgehend   beendet werden.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">  Das bedeutet keine Absage an Regierungsbeteiligungen\/&#252;bernahmen im   allgemeinen. Nat&#252;rlich muss eine sozialistische Partei auch die   &#220;bernahme der Regierung anstreben. Ihr Ziel darf dabei aber nicht die   Verwaltung des Kapitalismus sein, sondern die Regierungs&#252;bernahme muss &#8211;   wie Rosa Luxemburg dies schon vor hundert Jahren erkl&#228;rt hat &#8211; zum   Ausgangspunkt werden f&#252;r Massenbewegungen und einen Bruch mit dem   Kapitalismus.<\/p>\n<h4 style=\"margin-bottom: 0cm\">  <b>F&#252;r eine starke sozialistische Partei<\/b><\/h4>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">  DIE LINKE Berlin wird heute in der Breite bestenfalls als soziales   Korrektiv und von vielen AktivistInnen als H&#252;rde f&#252;r erfolgreiche K&#228;mpfe   wahrgenommen.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">  W&#252;rde DIE LINKE Berlin die Verwaltung der sogenannten kapitalistischen   Sachzw&#228;nge im Senat beenden und stattdessen die Bed&#252;rfnisse von   Besch&#228;ftigten, Erwerbslosen, Jugendlichen und Rentnern zum Ausgangspunkt   ihres Programms und Strategie machen, k&#246;nnte sie ihre Unterst&#252;tzung   enorm steigern. Gerade in der tiefsten weltweiten Krise seit achtzig   Jahren und vor dem Hintergrund von Revolutionen im arabischen Raum, der   Atomkatastrophe in Japan und Massenstreiks in S&#252;deuropa brauchen wir   auch hier eine Partei, die sich zum Ziel setzt, die Verh&#228;ltnisse   grundlegend zu &#228;ndern, den Kapitalismus zu bek&#228;mpfen und f&#252;r eine   sozialistische Gesellschaft zu streiten.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">  Die Schuldenbremse ist ein Instrument, die Lasten f&#252;r die   Bankenrettungspakete bei der Mehrheit der Berlinerinnen und Berliner   abzuladen. Das darf DIE LINKE nicht mitmachen. Sie muss dagegen den   Widerstand mit organisieren und ein Programm und eine Strategie   entwerfen, die diesen Anforderungen gerecht wird.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">  Eine starke Oppositon in der Berliner LINKEN, die f&#252;r solche Positionen   streitet, ist dringend n&#246;tig.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">  SAV-Mitglieder unterst&#252;tzen gemeinsam mit anderen Linken in der Partei   den Appell &#8222;Kein Weiter so&#8220; und setzen sich f&#252;r die Bildung eines linken   Fl&#252;gels ein.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">  Zentrale Forderungen f&#252;r ein Landeswahlprogramm sind aus Sicht der SAV:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"> Stopp von jeglichem Sozialk&#252;rzungen und Privatisierung    <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"> Statt weiterem Stellenabbau: Schaffung von neuen Stellen im  &#214;ffentlichen Dienst    <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"> Sofortige Umsetzung des Wasservolksentscheids und entsch&#228;digungslose  Rekommunalisierung der Wasserbetriebe    <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"> Beerdigung des Projektes A100 und des Wiederaufbaus des Berliner  Stadtschlosses und die Ablehnung s&#228;mtlicher Verschwendung von  &#246;ffentlichen Geldern f&#252;r Prestigeprojekte    <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"> <span>Rekommunalisierung (teil-)privatisierter Betriebe von  Wasserbetrieben, &#252;ber Charit&#233; Facility Management bis zu  Wohnungsunternehmen. R&#252;ck&#252;berf&#252;hrung von gesellschaftlichen<\/span>  Aufgabenbereichen <span>aus der Freien Tr&#228;gerschaft in die  &#214;ffentliche Hand<\/span>    <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"> Demokratische Kontrolle und Verwaltung von &#246;ffentlichen Unternehmen  wie der BVG oder S-Bahn durch Besch&#228;ftigte, Gewerkschaften, Nutzer  und Vertretern der Landesregierung    <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"> Offenlegung des Verkehrsvertrags mit der DB AG zur S-Bahn und  gemeinsamer Kampf mit den Besch&#228;ftigten f&#252;r eine S-Bahn im Interesse  der Besch&#228;ftigten und NutzerInnen    <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"> F&#252;r ein massives Investitionsprogramm in den Bereichen Bildung,  Jugendhilfe, Gesundheit, Verkehr und Wohnen    <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"> F&#252;r die Neueinstellung von LehrerInnen und eine Personalausstattung  von 110 Prozent an den Schulen    <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"> F&#252;r die Abkehr vom zweigliedrigen Schulsystem und die Einf&#252;hrung der  Gemeinschaftssschule, Weg mit dem Turboabi    <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"> <span>Nein zur Novellierung des Berliner Hochschulgesetzes. F&#252;r die <\/span>bedarfsdeckende  Schaffung und Ausfinanzierung zus&#228;tzlicher Studienpl&#228;tze    <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"> F&#252;r die sofortige Angleichung der L&#246;hne im &#214;ffentlichen Dienst und  an der Charit&#233; und Vivantes an das Bundesniveau    <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"> F&#252;r die Umwandlung von Ein-Euro-Jobs und &#214;BS-Jobs in tariflich  entlohnte und sozialversicherungspflichtige regul&#228;re Stellen    <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"> &#220;berf&#252;hrung von Konzernen, die Massenentlassungen durchsetzen und  Lohndumping betreiben in &#246;ffentliches Eigentum unter demokratische  Kontrolle und Verwaltung    <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"> Abschiebungen stoppen, f&#252;r das Bleiberecht aller hier lebenden  Menschen    <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"> Stopp der Zinszahlungen des Landes Berlins an die Banken    <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"> Anhebung der Gewerbesteuer, mindestens auf den Hebesatz in Potsdam    <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"> F&#252;r eine radikale Steuerreform auf Bundesebene und erheblich h&#246;here  Zuweisungen an die L&#228;nder durch den Bund: F&#252;r die Wiedereinf&#252;hrung  der Verm&#246;genssteuer, die Anhebung des Spitzensteuersatzes und eine  starke Progression im Steuersystem    <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">  Um diese und weitere Forderungen zu erk&#228;mpfen, sind Massenbewegungen und   Streiks notwendig. Der gemeinsame Kampf von Deutschen und MigrantInnen   gegen Sozialabbau und Arbeitslosigkeit ist zugleich ist der beste   Beitrag zur Bek&#228;mpfung von Rassismus und Spaltung.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">  <\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Zum Landeswahlprogrammentwurf der LINKE Berlin\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[75],"tags":[270],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14149"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14149"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14149\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14149"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14149"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14149"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}