{"id":14111,"date":"2011-03-08T00:00:00","date_gmt":"2011-03-08T00:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=14111"},"modified":"2011-03-08T00:00:00","modified_gmt":"2011-03-08T00:00:00","slug":"14111","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2011\/03\/14111\/","title":{"rendered":"Internationaler Frauentag"},"content":{"rendered":"<p>  &#8211; Warum wir k&#228;mpfen und uns organisieren m&#252;ssen<\/p>\n<p> <!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<h4>  Stellungnahme des Komitees f&#252;r eine Arbeiterinternationale (KAI\/CWI) zum   Internationalen Frauentag<\/h4>\n<h2>  <a href=\"\/media\/z\/2011-03-frauentag-stellungnahme-cwi.pdf\">[als   PDF]<\/a><\/h2>\n<p>  In den letzten Monaten sind Millionen Frauen weltweit aufgestanden, um   den verheerenden Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf ihr Leben   Widerstand zu leisten. Hunderttausende super-ausgebeutete Arbeiterinnen   in Bangladesh, China, Kambodscha und anderen L&#228;ndern haben sich an einer   Welle von Streiks beteiligt, die sich rasch von einem Land in Asien auf   das n&#228;chste ausgebreitet hat. Millionen von Arbeiterinnen haben sich an   den Generalstreiks in Frankreich, Spanien, Griechenland und Portugal und   an den riesigen Protesten gegen Angriffe auf den &#246;ffentlichen Dienst,   die sich &#252;ber ganz Europa ausgebreitet haben, beteiligt. Besonders junge   Frauen stehen an vorderster Front einer neuen Generation von   K&#228;mpferinnen der Studierendenbewegungen gegen K&#252;rzungen und   Studiengeb&#252;hren in Gro&#223;britannien, Italien und anderswo. Und, nat&#252;rlich,   waren zehntausende Frauen Teil der &#252;berw&#228;ltigenden Bewegungen in &#196;gypten   und Tunesien f&#252;r demokratische und soziale Rechte und f&#252;r das Ende der   diktatorischen Regime.<\/p>\n<p>  Es ist wahrscheinlich dass es zu einer Intensivierung dieser K&#228;mpfe in   den kommenden Monaten kommt, besonders in jenen L&#228;ndern, wo die   Sparstift am heftigsten w&#252;tet. Wir haben keine andere Wahl als zu   k&#228;mpfen. In den letzten 40 Jahren haben die Leben von Frauen in den   entwickelten kapitalistischen L&#228;ndern wichtige soziale Ver&#228;nderungen   durchgemacht. Ungleichheit, Diskriminierung und Unterdr&#252;ckung sind zwar   nicht ausgemerzt worden, aber wichtige Verbesserungen haben die Basis   f&#252;r die Idee gelegt, dass es bedeutenden Fortschritt gibt und dass sich   dieser Fortschritt in der Zukunft ungebremst fortsetzen w&#252;rde, und dass   Gleichberechtigung f&#252;r Frauen in Griffweite sei.<\/p>\n<p>  Die Situation in den neokolonialen L&#228;ndern Asiens, Afrikas,   Lateinamerikas und des Nahen Ostens war allerdings eine andere. Aber   selbst dort haben Globalisierung und die wirtschaftlichen und sozialen   Ver&#228;nderungen in der Folge &#8211; besonders der zunehmende Eintritt von   jungen Frauen in die Erwerbsarbeit &#8211; bedeutet, dass es Hoffnungen gab,   dass sich die Dinge f&#252;r Frauen weltweit verbessern k&#246;nnten.<\/p>\n<p>  Nun bedrohen die wirtschaftliche Krise und ihre Folgen diese   Errungenschaften. Das w&#252;rde eine massive Verschlechterung der Leben von   Frauen in den entwickelten L&#228;ndern und ein Desaster f&#252;r die Frauen in   der neokolonialen Welt bedeuten.<\/p>\n<p>  Die Krise enth&#252;llt, was das CWI stets argumentiert hat &#8211; die   Unvereinbarkeit von Kapitalismus und Frauenbefreiung, egal in welchem   Teil der Welt. Ausbeutung und Unterdr&#252;ckung sind das Herz des   kapitalistischen Systems, in dem Profit und Konkurrenz regieren. Nur   durch einen Kampf gegen das System und f&#252;r eine sozialistische   Alternative kann es Aussicht auf Verbesserungen geben.<\/p>\n<h4>  Frauen und Arbeit<\/h4>\n<p>  In den vergangenen Jahrzehnten war der Eintritt von Frauen in   Erwerbsarbeit ein globales Ph&#228;nomen. In einigen L&#228;ndern gibt es nun mehr   Frauen als M&#228;nner die in Besch&#228;ftigung stehen. W&#228;hrend Frauenl&#246;hne   weltweit im Durchschnitt niedriger als jene von M&#228;nnern sind, hat dieser   Prozess allerdings mehr Unabh&#228;ngigkeit von Frauen bedeutet und eine   Ver&#228;nderung ihrer Einstellung und jener der Gesellschaft allgemein.<\/p>\n<p>  In der ersten Phase hatte die wirtschaftliche Krise gemischte Auswirkung   auf die Besch&#228;ftigung von Frauen. Wo sich die Arbeitsplatzverluste   haupts&#228;chlich auf Industrie und Bauwesen konzentrierten, waren die am   h&#228;rtesten Betroffenen M&#228;nner. Wo der Dienstleistungssektor betroffen   war, wie in Gro&#223;britannien zum Beispiel, sind es Frauen, die von   Jobabbau und Arbeitslosigkeit besonders getroffen wurden.<\/p>\n<p>  Nun wird in vielen L&#228;ndern ein Blutbad im &#246;ffentlichen Dienst   vorbereitet, das in erster Linie Frauen am sch&#228;rfsten treffen wird. Laut   in Gro&#223;britannien, wo in den n&#228;chsten Jahren der Abbau von einer halben   Million Jobs im &#246;ffentlichen Dienst ansteht, ver&#246;ffentlichten Studien   werden 75 Prozent der Nachteile durch K&#252;rzungen im &#214;ffentlichen Dienst   von Frauen erlitten. Denn Frauen machen die Mehrheit im &#246;ffentlichen   Dienst aus &#8211; die Lehrerinnen, Krankenschwestern, und kommunalen   Besch&#228;ftigten, deren Arbeitspl&#228;tze bedroht sind. Gemeindebedienstete   werden ihre Jobs verlieren. Gleichzeitig wird der Abbau der &#246;ffentlichen   Dienstleistungen und Sozialleistungen Frauen besonders treffen.<\/p>\n<h4>  Wirtschaftliche Unabh&#228;ngigkeit<\/h4>\n<p>  Steigende Arbeitslosigkeit und K&#252;rzungen bei Sozialleistungen werden   wachsende Armut f&#252;r Frauen der Arbeiterklasse und Teilen der   Mittelklasse bedeuten &#8211; besonders f&#252;r AlleinerzieherInnen. Wo   arbeitslose Frauen wieder Jobs finden, werden sie wahrscheinlich   schlecht bezahlt, unregelm&#228;&#223;ig und prek&#228;r sein, ohne oder nur mit   ungen&#252;gender Absicherung im Krankheitsfall, bei Urlaub, Renten,   Mutterschutz oder anderen Rechten. L&#246;hne und Arbeitsbedingungen werden   sowohl im &#246;ffentlichen Dienst wie im privaten Sektor massiv angegriffen.<\/p>\n<p>  Das wird die Abh&#228;ngigkeit von Frauen von ihren Partnern verst&#228;rken und   Beziehungen belasten. In der letzten Periode konnten sich Frauen durch   bezahlte Arbeit, Sozialleistungen und &#246;ffentlichen Wohnungsbau zum Teil   wirtschaftliche Unabh&#228;ngigkeit leisten, die bedeutete, dass sie anders   als fr&#252;here Generationen sich aus ungl&#252;cklichen oder gewaltt&#228;tigen   Beziehungen l&#246;sen konnten. Seit Beginn der wirtschaftlichen Krise gab es   eine Abnahme an Scheidungen in einigen L&#228;ndern (und bis zu drei Viertel   aller Scheidungen werden f&#252;r gew&#246;hnlich von Frauen eingereicht). Das ist   ein Zeichen, dass das Beenden einer Beziehung schwieriger wird und dass   manche Frauen wie in der Vergangenheit aufgrund wirtschaftlicher   Beschr&#228;nkungen gezwungen sind, gegen ihren Willen bei ihren Partnern zu   bleiben.<\/p>\n<h4>  Bildung<\/h4>\n<p>  Der leichtere Zugang zu h&#246;herer Bildung war einer der Schl&#252;sselfaktoren   f&#252;r die Ver&#228;nderungen im Leben und den Perspektiven von Frauen. Jetzt   ist es zum ersten Mal so, dass in den entwickelten kapitalistischen   L&#228;ndern die n&#228;chste Generation von Frauen vor einer schlechteren Zukunft   als ihre M&#252;tter stehen. Die Kommerzialisierung h&#246;herer Bildung,   drakonische K&#252;rzungen in den Bildungsbudgets und die Einf&#252;hrung oder   Erh&#246;hung von Studiengeb&#252;hren wird jungen Frauen den Hochschulzugang und   eine gute Bildung wesentlich erschweren und damit ihre Aussichten auf   ein menschenw&#252;rdiges Leben verschlechtern. Selbst wenn sie akademische   Bildung erreichen, bedeutet die schlechte Arbeitsmarktsituation dass sie   in befristete, schlecht bezahlte Jobs gezwungen werden und damit in ein   Leben von Unsicherheit und Ausbeutung.<\/p>\n<h4>  &#214;ffentliche Dienstleistungen<\/h4>\n<p>  Trotz gro&#223;er Ver&#228;nderung im Leben einiger Frauen sind sie nach wie vor   die Hauptsorgenden f&#252;r Kinder und andere Familienmitglieder. Mit den   neoliberalen K&#252;rzungen in der &#246;ffentlichen Kinderbetreuung, Altenpflege   und anderen Dienstleistungen sind es f&#252;r gew&#246;hnlich Frauen, die diese   Arbeit unbezahlt in der Familie &#252;bernehmen. Das bedeutet, dass immer   mehr Frauen gezwungen sein werden, ihre Jobs aufzugeben. Das wird es f&#252;r   arbeitslose Frauen schwieriger machen, wieder in ihren Job einzusteigen   und wird die Doppelbelastung in Verbindung mit der Sorge f&#252;r Haushalt   und Familie f&#252;r jene erh&#246;hen, die noch einen Job haben. K&#252;rzungen und   Privatisierung werden zu einer Verschlechterung der Qualit&#228;t von   Dienstleistungen und der Arbeitsbedingungen sowie L&#246;hne der betroffenen   Besch&#228;ftigten mit sich ziehen.<\/p>\n<h4>  Gewalt gegen Frauen<\/h4>\n<p>  Eine von f&#252;nf Frauen erlebt zumindest einmal in ihrem Leben Gewalt von   Seiten eines Partners oder Ex-Partners. In den entwickelten   kapitalistischen L&#228;ndern wird eine von sieben vergewaltigt. In einigen   Teilen der Welt wird die brutale Massenvergewaltigung von Frauen als   Waffe in der Kriegsf&#252;hrung eingesetzt. Es gibt aufgrund steigender Armut   ein Anwachsen von Frauenhandel im Rahmen der Sexindustrie. Das wird sich   mit der wirtschaftlichen Krise weiter versch&#228;rfen.<\/p>\n<p>  Gewalt gegen Frauen hat ihre Wurzeln in der Idee (die in manchen   Gesellschaften immer noch vorherrscht), dass Frauen das Eigentum von   M&#228;nnern sind. Sie wird verst&#228;rkt durch die wirtschaftliche Abh&#228;ngigkeit   von Frauen von ihren Partnern und den Einkommensungleichheiten zwischen   M&#228;nnern und Frauen sowie der Tatsache, dass der Kapitalismus selbst auf   Privateigentum und Ungleichverteilung von Macht und Wohlstand beruht.   Gewalt wird vom Kapitalismus oft eingesetzt, um seine Interessen zu   verteidigen (wie die TextilarbeiterInnen in Asien und Studierenden in   Europa aus erster Hand erfahren haben). Armut und Arbeitslosigkeit   verursachen nicht h&#228;usliche Gewalt. Gewalt passiert quer &#252;ber alle   sozialen Schichten und Klassen. Aber diese Faktoren k&#246;nnen ein Ausl&#246;ser   f&#252;r Gewalt in der Familie sein und die wirtschaftliche Krise verst&#228;rkt   das.<\/p>\n<p>  In vielen L&#228;ndern hat sich in den letzten drei Jahrzehnten die Haltung   zu Gewalt gegen Frauen radikal verbessert. Fortschrittliche Gesetze   wurden verabschiedet im Bezug auf h&#228;usliche Gewalt und es gibt eine   generelle Anerkennung dass es sich um ein ernstes Verbrechen handelt,   das angegangen werden muss. Aber die drastischen K&#252;rzungen in   &#246;ffentlichen Dienstleistungen k&#246;nnen diesen Fortschritt unterminieren.   Fehlende Kinderbetreuung, K&#252;rzungen oder Schlie&#223;ungen von Frauenh&#228;usern   oder Krisenzentren werden es Frauen erschweren Gewalt in der Familie (wo   die meiste Gewalt stattfindet) zu entfliehen. Gleichzeitig bedeuten   K&#252;rzungen im &#246;ffentlichen Transport, Stra&#223;enbeleuchtung etc., dass die   Stra&#223;en f&#252;r Frauen unsicherer werden. Die Finanzierung von Krisenzentren   f&#252;r Vergewaltigungsopfer sowie Unterst&#252;tzung f&#252;r Frauen die missbraucht   wurden ist ebenso in Gefahr.<\/p>\n<h4>  Reproduktionsrechte<\/h4>\n<p>  In den letzten zehn Jahren haben 19 L&#228;nder ihre Abtreibungsgesetze   liberalisiert, aber Millionen leben immer noch in L&#228;ndern, in denen   Abtreibung illegal ist oder bestraft wird. Weltweit werden jedes Jahr   rund 20 Millionen illegale Abtreibungen durchgef&#252;hrt &#8211; mit 70000   Todesf&#228;llen und Millionen von Verst&#252;mmlungen als Folge. In einigen   L&#228;ndern gibt es fortgesetzte ideologische Angriffe auf das   Abtreibungsrecht &#8211; diesen Angriffen muss gekontert werden.<\/p>\n<p>  Aber in vielen L&#228;ndern bedrohen Einsparungen im Gesundheitswesen das   Recht auf Abtreibung. K&#252;rzungen bedeuten au&#223;erdem Erschwerungen in der   Behandlung von Unfruchtbarkeit. Weitere Schlie&#223;ungen und K&#252;rzungen bei   Einrichtungen die Verh&#252;tungsmittel und Aufkl&#228;rung anbieten betreffen vor   allem junge Frauen.<\/p>\n<h4>  Sexualit&#228;t und Sexismus<\/h4>\n<p>  Millionen von Frauen sind von furchtbaren Eingriffen in ihre Sexualit&#228;t   betroffen, inklusive der barbarischen Praxis der Genitalverst&#252;mmlung. In   vielen fortgeschrittenen kapitalistischen L&#228;ndern ist die Haltung   gegen&#252;ber Sexualit&#228;t und pers&#246;nliche Beziehungen zwar liberaler   geworden. Im allgemeinen f&#252;hlen Frauen sich befreiter, ohne die   Einschr&#228;nkungen durch Moral, Gesellschaft oder Religion. Aber im   Kapitalismus wird sexuelle Befreiung gleichzeitig vom Profitstreben und   existierenden Ungleichheiten verzerrt.<\/p>\n<p>  Das kapitalistische System verwandelt alles in eine Ware, inklusive des   weiblichen K&#246;rpers &#8211; sowohl direkt durch die Sexindustrie, wie auch   indirekt durch Sexismus in der Werbung, um Produkte zu verkaufen. Dieser   Sexismus bietet bestimmte Frauenbilder, die stereotyp und stark   eingeschr&#228;nkt sind und oft Frauen sch&#228;digen. Diese Verwandlung von   Frauen in Objekte verst&#228;rkt reaktion&#228;re Haltungen, inklusive Gewalt, und   untergr&#228;bt als Folge Frauen in ihrem umfassenderen Kampf f&#252;r &#246;konomische   und soziale Rechte.<\/p>\n<h4>  Frauen wehren sich<\/h4>\n<p>  Die enormen Proteste und Streiks, an denen Frauen in der letzten Zeit   teilgenommen haben, zeigen, dass der Angriff auf die Errungenschaften,   die erk&#228;mpft worden sind, nicht ohne Kampf durchgehen wird. Die K&#228;mpfe   von TextilarbeiterInnen in Asien und dem Nahen Osten zeigen, dass selbst   die am meisten ausgebeuteten Frauen bereit sind, sich zu wehren.<\/p>\n<p>  Der Abbau von Frauenrechten wird nicht linear erfolgen. Die bedeutenden   Ver&#228;nderung in sozialen Einstellungen, die besonders in den   entwickelteren kapitalistischen L&#228;ndern stattgefunden haben, k&#246;nnen   nicht einfach wieder zur&#252;ckgenommen werden. Frauen (und viele M&#228;nner)   werden nicht akzeptieren, dass der Platz einer Frau in der Familie und   nicht am Arbeitsplatz ist. Frauen werden entschieden k&#228;mpfen, um die   wirtschaftlichen und sozialen Rechte, die erk&#228;mpft wurden, zu   verteidigen.<\/p>\n<p>  Es wird ohne Zweifel Versuche geben, alte Vorurteile wiederzubeleben, um   diese K&#228;mpfe zu untergraben, und einen Keil zwischen M&#228;nner und Frauen   zu treiben, besonders am Arbeitsplatz. Alle Versuche die Arbeiterklasse   entlang von Geschlechterlinien zu spalten und zu schw&#228;chen m&#252;ssen   entschieden bek&#228;mpft werden, weil ein erfolgreicher Kampf zur   Verteidigung und Ausweitung von Frauenrechten nur m&#246;glich ist, wenn es   ein antikapitalistischer Kampf ist, der von der Arbeiterklasse als   ganzes gef&#252;hrt wird.<\/p>\n<h4>  Sozialismus<\/h4>\n<p>  Auf der Basis von Konkurrenz und der r&#252;cksichtslosen Jagd nach Profiten   schafft der Kapitalismus Ausbeutung, Armut, Unterdr&#252;ckung, Gewalt, Krieg   und Umweltzerst&#246;rung. Es ist ein verrottetes System, das die Leben von   ArbeiterInnen und Jugendlichen nicht nur einschr&#228;nkt sondern auch   zerst&#246;rt. Frauen sind dabei doppelt unterdr&#252;ckt und eingeschr&#228;nkt.   Frauen haben daher ein besonderes Interesse f&#252;r eine Alternative zum   kapitalistischen System zu k&#228;mpfen.<\/p>\n<p>  Eine sozialistische Alternative w&#252;rde auf &#246;ffentlichem Eigentum statt   Privateigentum an Produktionsmitteln basieren, und zwar unter   demokratischer Kontrolle durch jene, die produzieren und konsumieren,   und nicht durch eine reiche Elite. Das w&#228;re eine Gesellschaft, in der   Bed&#252;rfnisse statt Profiten bestimmen w&#252;rden, was und wie produziert wird   und wo ungleiche und hierarchische Beziehungen von Reichtum und Macht   durch Kooperation, Gleichheit und gegenseitigen Respekt national und   international ersetzt w&#252;rden. Das Leben jedes Einzelnen k&#246;nnte so viel   anders sein &#8211; besonders jenes von Frauen. Eine demokratisch geplante   Wirtschaft w&#252;rde Ressourcen freisetzen um ein menschenw&#252;rdiges Einkommen   und wirtschaftliche Unabh&#228;ngigkeit aller zu garantieren. &#214;ffentliche   Dienstleistungen wie Kinderbetreuung, Gesundheit, Bildung, Wohnungsbau,   Verkehr w&#252;rden Frauen eine wirkliche Wahl in jedem Aspekt ihres Lebens   gew&#228;hren. Eine Gesellschaft, die auf Gleichberechtigung und   Zusammenarbeit aufbaut, k&#246;nnte die Basis legen, um alle Formen von   Sexismus und Gewalt gegen Frauen zu beseitigen. Frauen w&#228;ren endlich   wirklich befreit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      &#8211; Warum wir k&#228;mpfen und uns organisieren m&#252;ssen\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[102,32],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14111"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14111"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14111\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14111"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14111"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14111"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}