{"id":14110,"date":"2011-02-23T10:00:00","date_gmt":"2011-02-23T10:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=14110"},"modified":"2011-02-23T10:00:00","modified_gmt":"2011-02-23T10:00:00","slug":"14110","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2011\/02\/14110\/","title":{"rendered":"Diesmal waren es 39.000"},"content":{"rendered":"<p>  Erneute Gro&#223;demonstration gegen Stuttgart 21<\/p>\n<p> <!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <b>Seit Gei&#223;lers &#8222;Schlichterspruch&#8220; versuchen die b&#252;rgerlichen Medien   die Massenbewegung gegen Stuttgart 21 totzuschweigen. Aber wenn man eine   Liste der gr&#246;&#223;ten Demos im letzten Vierteljahr macht, d&#252;rften Gold-,   Silber- und Bronzemedaille an Demos gegen Stuttgart 21 gehen. Dazu   kommen w&#246;chentliche Montagsdemos (die inzwischen nicht nur Kundgebungen,   sondern richtige Demos sind), mit jeweils zwischen 5.000 und 10.000   TeilnehmerInnen<\/b><\/p>\n<h4>  <b><i>von Wolfram Klein, aktiv im Cannstatter Aktionskreis gegen   Stuttgart 21<\/i><\/b><\/h4>\n<p>  Diesmal fand die Auftaktkundgebung auf dem Stuttgarter Schlossplatz   statt. Schwerpunktthema war die in einem gut einen Monat anstehende   Landtagswahl. Deshalb sprachen drei Vertreter von politischen   Organisationen, als erstes Werner W&#246;lfle, verkehrspolitischer Sprecher   der Gr&#252;nen im Landtag (und Gemeinderat in Stuttgart). Er zog &#252;ber die   CDU her, die schon seit 57 Jahren in Baden-W&#252;rttemberg regiert, &#8222;l&#228;nger   als Fidel Castro&#8220;. Er kritisierte ihre Energiepolitik und f&#252;hrte viele   bekannte und neue (z.B. dass laut Stiftung Warentest der Stuttgarter   Kopfbahnhof p&#252;nktlichster Fernbahnhof Deutschlands ist) Argumente gegen   Stuttgart 21 vor. Anders als die Gr&#252;nen sonst, erw&#228;hnte er auch, dass es   bei Stuttgart 21 nicht nur um Verkehrspolitik geht, sondern es &#8222;ein   Immobilienprojekt [ist], das sich versucht als Schienenprojekt zu   tarnen&#8220;. Zum Schlichterspruch vertrat er die &#252;bliche widerspr&#252;chliche   Haltung der Gr&#252;nen. Einerseits griff er Bahn und Landesregierung an,   dass sie den Schlichterspruch missachten und keinen transparenten   Stresstest machen. Andererseits sagte er, &#8222;dass Stuttgart 21 plus Murks   plus ist&#8220;. Wie total seine parlamentarische Fixierung ist, wurde   deutlich, als DemonstrantInnen &#8222;Mappus weg&#8220;-Sprechch&#246;re machten und er   sagte: &#8222;Das ist schon recht, das machen wir, aber durch Wahlen&#8220;.<\/p>\n<p>  Wie es nach dem Wunsch der Gr&#252;nen nach den Wahlen weitergehen soll,   machte er auch deutlich: &#8222;Viele Wege f&#252;hren gemeinsam zum Ziel,   Stuttgart 21 zu verhindern. Parlamentarisch durch die Wahl am 27. M&#228;rz   mit einer Landesregierung, die mindestens einen Volksentscheid zu   Stuttgart 21 durchf&#252;hrt. Und je st&#228;rker die Gr&#252;nen, desto deutlicher das   Signal an die SPD, ihre bisherige Pro-Stuttgart-21-Haltung zu   &#252;berdenken.&#8220; Und: &#8222;Wir Gr&#252;nen werden mit keiner Partei koalieren, die   nicht mindestens einem Volksentscheid zu Stuttgart 21 zustimmt.&#8220; Ob der   Volksentscheid zu Stuttgart 21 in der Stadt oder Region Stuttgart (wie   das Aktionsb&#252;ndnis gegen Stuttgart 21, dem die Gr&#252;nen auch angeh&#246;ren,   das fordert und es die beiden folgenden Redner vertraten) oder auf   Landesebene stattfinden soll, zu was f&#252;r Konditionen ein Volksentscheid   f&#252;r die Gr&#252;nen akzeptabel w&#228;re, dazu sagte er nichts, daf&#252;r hetzte er   gegen Menschen, die berechtigte Kritik an den Gr&#252;nen &#252;ben. &#8222;Und eine   Anmerkung sei mir gestattet an diejenigen, die gerne Spaltpilze spielen,   auch in unseren eigenen Reihen: Wer, wenn nicht die Gr&#252;nen k&#228;mpfen seit   Beginn an gegen dieses Projekt. Wir Gr&#252;nen waren gegen Stuttgart 21, als   rechts und links von uns niemand zu sehen war.&#8220; Wenn die Gr&#252;nen wirklich   von Beginn an gegen Stuttgart 21 aktiv gewesen w&#228;ren, dann w&#252;ssten sie,   dass damals andere sehr wohl aktiv waren. Als die Initiative Kein   Stuttgart 21 (heute &#8222;Leben in Stuttgart &#8211; Kein Stuttgart 21&#8220;) entstand,   waren dort neben der SAV auch SPD-&#8220;Dissidenten&#8220; wie der verstorbene   Stadtrat Penzel, aber keine Vertreter der Gr&#252;nen. Die Stuttgarter Gr&#252;nen   &#252;bten damals nur Detailkritik an Stuttgart 21 und gaben sich Illusionen   hin, dass es zu einer Verbesserung des &#246;ffentlichen Nahverkehrs f&#252;hren   w&#252;rde. Das erste Buch gegen Stuttgart 21 stammt nicht von einem Gr&#252;nen,   sondern dem damaligen PDS-Bundestagsabgeordneten Winfried Wolf.<\/p>\n<p>  Anders als W&#246;lfle kam der Linken-Landtagsspitzenkandidat Roland Hamm   ohne derart plumpe Parteipolemik aus. Er bekam zu Beginn gro&#223;en Beifall   f&#252;r seine &#8222;Gr&#252;&#223;e nach Dresden, wo gerade 20.000 Menschen daf&#252;r sorgen,   dass Dresden nazifrei bleibt.&#8220; Er betonte die Erfolge der Bewegung gegen   Stuttgart 21: &#8222;Keine Parlamentsfraktion war so stark wie diese Bewegung.   Ohne diese Bewegung w&#228;re der S&#252;dfl&#252;gel [des Hauptbahnhofs] bereits   abgerissen, ohne die Bewegung w&#228;ren &#252;ber 200 B&#228;ume im Schlossgarten   gef&#228;llt worden. (&#8230;) Dieses Land hat uns verdient und nicht dieses   Wahnsinnsprojekt Stuttgart 21.&#8220;<\/p>\n<p>  Er schilderte, dass seine Motivation gegen Stuttgart 21 urspr&#252;nglich   war, &#8222;dass in der Fl&#228;che drau&#223;en im Land der Schienenverkehr weiter   verk&#252;rzt wird, die Bahnh&#246;fe weiter verlottern, weil das Geld an der   falschen Stelle ausgegeben wird. Und als die Kosten Jahr f&#252;r Jahr,   Ver&#246;ffentlichung um Ver&#246;ffentlichung immer mehr in die H&#246;he stiegen, ist   glaube ich die Zeit reif geworden, neben dem verkehrspolitischen Unsinn   auch die Frage nach der sozialen Frage zu stellen, liebe Freundinnen und   liebe Freunde. Denn wenn in Berlin bei der Erh&#246;hung der Hartz-IV-S&#228;tze   um wenige Euro gerungen wird, andererseits aber Milliarden Steuergelder   zwischen Stuttgart und Ulm vergraben werden sollen, dann stimmen die   Proportionen nicht.&#8220;<\/p>\n<p>  Er kritisierte auch das &#8222;Demokratie&#8220;verst&#228;ndnis der Landesregierung und   sagte: &#8222;Es ist doch eine Farce, wenn man jetzt den Bock zum G&#228;rtner   macht und (&#8230;) die Polizei gegen sich selbst ermitteln l&#228;sst, gegen die   Verletzungen, gegen die &#220;bergriffe gegen friedliche B&#252;rgerinnen und   B&#252;rger dieser Stadt. Es ist an der Zeit, dass eine unabh&#228;ngige   Kommission &#252;berpr&#252;ft, was aus den 316 Strafanzeigen gegen diese Polizei   wegen K&#246;rperverletzungen letztlich wird&#8220;.<\/p>\n<p>  Dass Mappus und Merkel so verbissen f&#252;r S21 sind, erkl&#228;rte er einmal mit   den Profitinteressen: &#8222;Stuttgart 21 ist vor allem ein Projekt, bei dem   es um m&#228;chtige Profitinteressen geht, ein Immobilienprojekt, bei dem es   um sehr, sehr, sehr viel Geld geht. (&#8230;) Und zweitens: wenn wir mit   unserem Protest gegen Stuttgart 21 uns durchsetzen, dann h&#228;tten wir die   T&#252;r zu mehr B&#252;rgerbeteiligung und mehr Demokratie aufgesto&#223;en, liebe   Freundinnen und Freunde. Und ich sage euch: gerade daf&#252;r haben diese   Politikerinnen und Politiker Angst. Sie f&#252;rchten unsere Beteiligung und   unseren Druck wie der Teufel das Weihwasser. Und nicht nur Mappus,   Merkel &amp; Co, sondern auch die M&#228;chtigen dieser Wirtschaft f&#252;rchten diese   Mehr-Demokratie-Bewegung in diesem Land&#8220;. Allerdings hatte er als &#8222;mehr   Demokratie&#8220; nur &#8222;mehr Volksentscheide&#8220; anzubieten.<\/p>\n<p>  Es besteht die Gefahr, dass nach den Wahlen eine SPD-Gr&#252;nen-Regierung   einen landesweiten Volksentscheid mit einer manipulativen Fragestellung   durchf&#252;hrt, begleitet von einem Trommelfeuer von Medienpropaganda, bei   dem dann auf Landesebene eine Mehrheit f&#252;r Stuttgart 21 herauskommen   k&#246;nnte. Das k&#246;nnte f&#252;r die Bewegung gegen Stuttgart 21 den gr&#246;&#223;ten   R&#252;ckschlag bisher bedeuten &#8211; um so wichtiger ist es, im Voraus vor den   m&#246;glichen Fallstricken bei einem Volksentscheid zu warnen, damit sich   die Bewegung m&#246;glichst gut von so einem R&#252;ckschlag erholt. Leider hat   Roland Hamm das vers&#228;umt und vers&#228;umt es die Linke insgesamt im   Wahlkampf.<\/p>\n<p>  Richtig war Hamms Betonung, die Proteste fortzusetzen nach der Wahl und   Druck auf Koalitionsverhandlungen zu machen. &#8222;Wir sehen uns auch nach   dem 27. M&#228;rz wieder, bei der n&#228;chsten Montagsdemo, bei der n&#228;chsten   Gro&#223;demo. Lasst uns nicht aufgeben, sondern solidarisch zusammen zu   stehen, egal wie das am 27. M&#228;rz ausgeht. Wir k&#228;mpfen weiter, bis dieser   Wahnsinn verhindert ist!&#8220;<\/p>\n<p>  Der letzte Redner war Hannes Rockenbauch vom kommunalen Wahlb&#252;ndnis   Stuttgart &#214;kologisch Sozial (S&#214;S), das mit der Linken eine gemeinsame   Fraktion im Stuttgarter Gemeinderat bildet. Er sagte anfangs, dass in   Baden-W&#252;rttemberg &#8222;zusammengewachsen ist, was in einer Demokratie nicht   zusammen geh&#246;rt&#8220; und forderte dazu auf, das Land auszumisten &#8222;Und dass   dies nach fast 60 Jahren jetzt endlich m&#246;glich ist, liegt an unserem   hartn&#228;ckigen und massenhaften Widerstand&#8220;.<\/p>\n<p>  Er spie&#223;te das Wahlkampfgerede der CDU von Fortschritt und Zukunft auf:   &#8222;Was ist das f&#252;r ein Fortschritt, wenn man mit Milliardenaufwand den   p&#252;nktlichsten Bahnhof Deutschlands zerst&#246;rt? (&#8230;) &#8222;Was soll das f&#252;r ein   Fortschritt sein, wenn wir Milliarden in Tunnel und Beton investieren,   aber dann nichts mehr &#252;brig haben f&#252;r Kultur, Bildung und solidarisches   Miteinander?&#8220;<\/p>\n<p>  Von der Zukunft &#224; la CDU w&#252;rden &#8222;wir heute schon einen Vorgeschmack   kriegen: in der alle Vernunft der B&#252;rgerinnen und B&#252;rger und alle Kritik   im Notfall mit dem Wasserwerfer und dem Polizeikn&#252;ppel ausgetrieben   wird, damit diejenigen, die von dieser Zerst&#246;rung weiter profitieren,   weiter ihr Geld scheffeln k&#246;nnen. Gegen so eine Politik, die die   B&#252;rgerinnen und B&#252;rger jeder M&#246;glichkeit einer demokratischen   Mitgestaltungsm&#246;glichkeit beraubt, ist Widerstand nicht nur legitim,   sondern notwendig und wenn die den Bau- und Vergabestopp nicht selber   machen, dann m&#252;ssen wir zumindest den Baustopp selber machen. Und   deswegen, liebe Freundinnen und Freunde, will ich auch noch mal einen   Dank sagen an alle diejenigen, die notfalls mit ihrem friedlichen   zivilen Ungehorsam die Konsequenz auf sich nehmen, dass der Rechtsstaat   um sich kn&#252;ppelt oder sie bestraft. Ich war begeistert, als dann Anfang   Februar in dieser Nacht, als die Baumentfernungsaktionen am Nordfl&#252;gel   gestartet wurden, mehrere Hundert Leute die ganze Nacht w&#228;hrend der   ganzen K&#228;lte ausgehalten haben, um diesen schwachsinnigen Wahlkampfgag   zu verhindern oder zumindest zu verz&#246;gern.&#8220;<\/p>\n<p>  Sein Fazit aus der Baum&#8220;verpflanzung&#8220; vom 8. bis 10. Februar war: &#8222;mit   den gro&#223;en B&#228;umen, die im Park noch stehen dank unseres Widerstandes ist   eine Verpflanzung nicht m&#246;glich. Und deswegen m&#252;ssen wir weitermachen   mit unserem friedlichen Widerstand und uns notfalls dann auch   solidarisch und gemeinsam den S&#228;gen und Baggern in den Weg stellen.&#8220;<\/p>\n<p>  Er rief zum W&#228;hlen am 27. M&#228;rz auf, betonte aber zugleich: Das letzte   Jahr hat uns gezeigt, dass es nicht reicht, alle vier Jahre das   Kreuzchen zu machen und dann das Maul zu halten. Demokratie lernt man   nicht allein an der Wahlurne, sondern nur, wenn man es selber (&#8230;) mit   in die Hand nimmt.&#8220; Er forderte die KundgebungsteilnehmerInnen auf, sich   im ganzen Land zu vernetzen und schloss: &#8222;Vor uns liegt ein hei&#223;er M&#228;rz   und ein noch hei&#223;erer Sommer und wir machen unseren Widerstand so lange   weiter, bis der Schwachsinn Stuttgart 21 endlich vom Tisch ist.&#8220;<\/p>\n<p>  Nach der Kundgebung gab es einen Demonstrationszug. Mehrere Dutzend   Z&#228;hlerInnen z&#228;hlten 39.000 TeilnehmerInnen (w&#228;hrend die Polizei mit   einem Hubschrauber kurz &#252;ber den Platz fliegt und dann nur ein gutes   Drittel der Teilnehmerzahlen &#8211; diesmal 15.000 &#8211; ermittelt). Tats&#228;chlich   war der Zug so lange, dass die Spitze des Zuges sich dem Schlossplatz   schon wieder n&#228;herte, kurz nachdem sein Ende den Platz verlassen hatte.<\/p>\n<p>  Die SAV war diesmal zahlenm&#228;&#223;ig ausged&#252;nnt (weil mehrere GenossInnen in   Dresden waren). Trotzdem waren wir mit unserem Wahlaufruf (<a href=\"\/media\/z\/2011-02-18-sav-stuttgart-linke-waehlen-kapitalismus-bekaempfen.pdf\">Stuttgart   21 stoppen &#8211; DIE LINKE w&#228;hlen &#8211; Kapitalismus bek&#228;mpfen<\/a>),   einem Transparent, Zeitungen, Flugbl&#228;ttern, Buttons und anderem Material   sichtbar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Erneute Gro&#223;demonstration gegen Stuttgart 21\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[58],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14110"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14110"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14110\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14110"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14110"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14110"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}