{"id":14102,"date":"2011-02-18T00:00:00","date_gmt":"2011-02-17T23:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/.\/?p=14102"},"modified":"2012-12-30T12:02:01","modified_gmt":"2012-12-30T11:02:01","slug":"14102","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2011\/02\/14102\/","title":{"rendered":"61. Berlinale: Warum heute noch Bergman-Filme sehen?"},"content":{"rendered":"<p>  Retrospektive widmet sich dem Regisseur Ingmar Bergman<\/p>\n<p> <!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  Vor vier Jahren starb der schwedische Theaterregisseur und Filmemacher   Ingmar Bergman (1918-2007). In der Retrospektive des diesj&#228;hrigen   Berliner Filmfestivals werden fast alle seiner 42 Filme wieder   aufgef&#252;hrt. Lohnt sich die Besch&#228;ftigung mit Bergman heute noch?   Unbedingt! Es gibt kaum Filmschaffende, die so wenig Mittelm&#228;&#223;iges   produziert haben. Zwar riskierte Bergman immer viel, in Form wie Inhalt,   und manchmal ging das auch schief. Trotzdem ist so gut wie jedes Werk   heute noch bereichernd; willk&#252;rlich kann man sich einen seiner Filme,   die er zwischen 1945 (mit &#8222;Krise&#8220;, seinem Deb&#252;t) und 2003 (&#8222;Sarabande&#8220;,   seinem letzten Film) gedreht hat, herausgreifen und wird Aufregendes   entdecken.<\/p>\n<h4>  <i>von Aron Amm, Berlin<\/i><\/h4>\n<p>  Wer war Bergman? Hineingeboren in eine autorit&#228;re Pastorenfamilie,   begann er nach seinem Studium am Theater zu arbeiten. Bald &#252;bernahm er   selber die Leitung eines Theaterhauses als damals j&#252;ngster Intendant   Schwedens. Rasch wurde die Filmgesellschaft des Landes auf ihn   aufmerksam und gab ihm im Alter von 26 Jahren die Chance, seinen ersten   Film zu machen. Von da an f&#252;hrte er &#252;ber 50 Jahre im steten Wechsel   Regie, mal auf der B&#252;hne, dann wieder hinter der Kamera.<\/p>\n<h4>  Wider der &#8222;bleiernen Zeit&#8220;<\/h4>\n<p>  Honore de Balzac war einer der Lieblingsautoren von Karl Marx. Obwohl   Balzac Monarchist war, meinte Marx, dass er immer wieder auf ihn   zur&#252;ckkam, weil kaum jemand wie Balzac die erste H&#228;lfte des 19.   Jahrhunderts &#8211; in der Marx heranwuchs &#8211; so lebendig (und verst&#228;ndlich)   machen konnte. &#196;hnliches l&#228;sst sich von Bergman sagen. Sein Schaffen   kommt &#252;ber weite Strecken einer Chronik der Nachkriegsjahrzehnte gleich.<\/p>\n<p>  Als der 1962\/63 entstandene Streifen &#8222;Das Schweigen&#8220; in die deutschen   Kinos kam, gab es einen Aufschrei der Emp&#246;rung. In dem Drama &#252;ber eine   Hassliebe von zwei Schwestern, die in einem fremden Land stranden, dreht   sich alles um die Frage, ob Gott existiert. In der Rezeption der &#8222;vom   Mief von tausend Jahren&#8220; verpesteten Bundesrepublik drehte sich aber   alles um die dreimin&#252;tigen Sex- und Masturbationsszenen. Die M&#252;nchner   Abendzeitung titelte, wie &#196;rzte vor dem Film warnten und viele   Zuschauerinnen danach angeblich medizinische Hilfe in Anspruch nehmen   mussten. Vielerorts wurden Verbote ausgesprochen. Ein CDU-Politiker   begr&#252;ndete dies damit, dass dem Film das gleiche Menschenbild zu Grunde   liegen w&#252;rde wie den KZ-Leitern (in der Bergman-Ausstellung im   Filmmuseum am Potsdamer Platz sind die entsprechenden Zeitungsoriginale   anzuschauen). Der Bundestag behandelte den vermeintlichen &#8222;Skandal&#8220; des   Films sogar in einer Fragestunde.<\/p>\n<p>  Bergman war selber Opfer dieser von reaktion&#228;ren Kr&#228;ften beherrschten   b&#252;rgerlichen Nachkriegsgesellschaft, in der in vielen westeurop&#228;ischen   L&#228;ndern Altnazis und Kirchenvertreter starkes Gewicht hatten. Dadurch   sensibilisiert fing Bergman in einer ganzen Reihe von Filmen diese   beklemmende Atmosph&#228;re ein. Angefangen mit &#8222;Es regnet auf unsere Liebe&#8220;   aus dem Jahr 1946, in der ein ehemaliger Strafgefangener und eine   versto&#223;ene Schwangere versuchen, ihre Liebe gegen alle   gesellschaftlichen Widerst&#228;nde zu leben. Oder mit &#8222;Hafenstadt&#8220; (1948),   in der die Beziehung einer jungen, suizidgef&#228;hrdeten Frau mit einem   Seemann an ihrer Vergangenheit in einem restriktiven Erziehungsheim   scheitert.<\/p>\n<h4>  &#8222;Der Mensch in der Revolte&#8220;<\/h4>\n<p>  &#220;ber Bergmans wundervollen &#8222;Sommer mit Monika&#8220; von 1952\/53 schrieb eine   Stockholmer Tageszeitung: &#8222;W&#228;hrend der ersten drei Viertel dieses Films   kann man Monika leiden, und genauso lang kann man auch den Film leiden.   Dann schl&#228;gt die Sympathie ins Gegenteil um, und darin liegt der   entscheidende Fehler des Drehbuchs.&#8220; Solange Monika und Harry ihren   schlecht bezahlten Jobs und ihren von Gewalt beziehungsweise Ignoranz   bestimmten Elternh&#228;usern entfliehen und einen idyllischen Sommer in den   Sch&#228;ren verbringen (und auch einmal den Sonntagsbraten aus einem reichen   Sommerhaus klauen), solange kann die schwedische Zeitung das noch   hinnehmen. Als Monika aber der Tristesse des Alltags mit all ihren   Geldproblemen und der Enge ihrer winzigen Wohnung den R&#252;cken kehrt und   den Gatten mitsamt dem Baby sitzen l&#228;sst, geht das der b&#252;rgerlichen   Journallie zu weit. &#8222;Es mag sein, dass die Trennung &#8222;richtig&#8220; ist &#8211;   realistisch gesehen.&#8220; Aber auf die Leinwand gebracht werden darf dieses   reale Leben nicht.<\/p>\n<p>  Doch nicht nur in der Wahl seiner Themen eckte Bergman an. Auch seine   Erz&#228;hlweise war unerh&#246;rt. Bei der Wiederauff&#252;hrung vom &#8222;Sommer mit   Monika&#8220; schilderte die anwesende Hauptdarstellerin Harriet Andersson,   dass Bergman, der in der Regel wenig improvisierte, ihr beim Dreh der   Szene am Ende des Films im Caf&#233; pl&#246;tzlich zurief, den Kopf der Kamera   zuzuwenden und in die Linse und damit dem Kinozuschauer direkt in die   Augen zu sehen. &#8222;Das war bis dahin v&#246;llig verboten. Das war eine   Revolution.&#8220;<\/p>\n<p>  Bergman, der sich in jener Zeit mit Existenzialisten wie Albert Camus   (&#8222;Der Mensch in der Revolte&#8220;) befasste und St&#252;cke von ihm auf die B&#252;hne   brachte, hatte enormen Einfluss auf die &#8222;Nouvelle Vague&#8220;, die von Ende   der f&#252;nfziger Jahre an mit der Handkamera auf die Stra&#223;e ging,   experimentierte und das Kino nutzte, um Diskussionen &#252;ber Gesellschaft   und System zu provozieren. Das ging unmittelbar den Revolten voraus, die   in die 68er Bewegung m&#252;ndeten. Jean-Luc Godard lie&#223; Ana Karina &#252;brigens   genauso wie Harriet Andersson die Musicbox bedienen und im Caf&#233; tanzen.<\/p>\n<h4>  Eine Welt ohne Gott<\/h4>\n<p>  Bergman sagte einmal: &#8222;Ich glaube mehr an Bach und Beethoven, als an   einen Gott.&#8220; Diese Einstellung empfand er als ungemein befreiend und   erleichternd. Das war f&#252;r ihn aber ein langer, schmerzhafter Prozess.   Den er in seinen Filmen, vor allem von Mitte der F&#252;nfziger bis Anfang   der sechziger Jahre, intensiv behandelte. Allen voran in &#8222;Das siebente   Siegel&#8220; von 1956\/57. Max von Sydow verk&#246;rpert darin einen Ritter im 14.   Jahrhundert, der nach einem Kreuzzug in eine von Krieg, Seuchen und   Hexenverbrennungen gezeichneten Heimat zur&#252;ckkehrt. &#220;berall suchen sie   Gott, aber &#252;berall treffen sie nur den Tod an. Unvergesslich das   Schachspiel des Ritters mit dem Tod selber. Unvergesslich auch der   Totentanz am Strand, bei dem die T&#228;nzer als Silhouetten mit dem Himmel   kontrastieren.<\/p>\n<p>  In &#8222;Licht im Winter&#8220; von 1961-63 mimt Gunnar Bj&#246;rnstrand einen   protestantischen Dorfpfarrer, der an seinem Glauben zu zweifeln beginnt.   Dieser Film ist der mittlere Teil einer &#8222;Glaubenstrilogie&#8220;, die anderen   beiden Filme sind &#8222;Wie in einem Spiegel&#8220; (1960\/61) und &#8222;Das Schweigen&#8220;.<\/p>\n<h4>  Ist Bergman unpolitisch?<\/h4>\n<p>  Was man im Werk von Ingmar Bergman kaum findet, das sind   Auseinandersetzungen mit den gro&#223;en politischen Konflikten der   Gegenwart; ganz gleich, ob sie auf der Stra&#223;e, in den Betrieben,   Universit&#228;ten oder Parlamenten ausgetragen werden. Bergman erkl&#228;rt in   seinem Buch &#8222;Laterna Magica&#8220; auch, dass er mit Politik nichts am Hut   hat. Das ist f&#252;r ihn die Konsequenz aus der Erfahrung mit dem Faschismus   &#8211; und vor allem mit seiner eigenen jahrelang komplett unkritischen   Haltung dazu. Als Austauschsch&#252;ler wurde er 1934, im Alter von 16   Jahren, f&#252;r sechs Wochen nach Th&#252;ringen geschickt. Das Nazideutschland   faszinierte ihn damals; als er einer Rede Hitlers lauschte, riss er   elektrisiert den Arm zum Hitlergru&#223; in die H&#246;he. Diese Begeisterung   hielt Jahre an. Der Bruch kam erst gegen Kriegsende, als er von den   Konzentrationslagern erfuhr.<\/p>\n<p>  Es ist schwer nachvollziehbar, dass Bergman mit dem Faschismus &#252;ber   Jahre hinweg, als Jugendlicher und Erwachsener, sympathisieren konnte.   Schwach ist auch seine Begr&#252;ndung f&#252;r diese Faszination: &#8222;Der Glanz an   der Oberfl&#228;che hat mich geblendet und ich habe das Dunkle nicht   gesehen&#8220;, so Bergman in seiner Autobiografie. In seinem in den   Bavaria-Studios 1976\/77 entstandenen &#8222;Schlangenei&#8220; versucht er sich mit   einer nicht sehr &#252;berzeugenden Parabel auf den Aufstieg des   Nationalsozialismus. In der Weimarer Republik des Jahres 1923 kommt ein   Zirkusartist in einer Klinik den Experimenten eines wahnsinnigen Arztes   auf die Spur.<\/p>\n<p>  W&#228;hrend Bergman den Strom der Geschichte in seinem Wirken fast g&#228;nzlich   ausblendet, so ist er doch gro&#223; darin, die b&#252;rgerliche Ehe, die   reaktion&#228;re Rolle der Familie, zerst&#246;rerische Erziehungsmethoden zu   attackieren oder (in &#8222;Fanny und Alexander&#8220;) vor dem Antisemitismus zu   warnen. James Joyce ruft im &#8222;Ulysses&#8220; aus: &#8222;Put all space in a   nutshell.&#8220; Als ob Bergman das erh&#246;rt h&#228;tte, schafft er es, in scheinbar   kleinen Geschichten, oft auf engstem Raum, kammerspielartig, wesentliche   Ph&#228;nomene der b&#252;rgerlichen Gesellschaft offenzulegen.<\/p>\n<p>  Besonders wahr, erbarmungslos in seiner Wahrheit, ist sein 1972\/73   entstandenes Werk &#8222;Szenen einer Ehe&#8220;, in dem eine Rechtsanw&#228;ltin (Liv   Ullmann) und ein Naturwissenschaftler (Erland Josephson) vordergr&#252;ndig   &#8222;die perfekte Ehe&#8220; f&#252;hren. Nach und nach entbl&#228;ttert sich diese   vermeintliche Bilderbuch-Beziehung jedoch, der Himmel auf Erden entpuppt   sich als gnadenlose H&#246;lle. Unglaublich, wie dieser Film von hinten nach   vorne erz&#228;hlt ist &#8211; in der Hinsicht, dass sich vieles im Verh&#228;ltnis des   Paares, was anfangs noch harmlos erscheint, erst im Verlauf der Handlung   in seinem ganzen Entsetzen erschlie&#223;t.<\/p>\n<p>  Bergman ist brillant in seiner Anklage der herrschenden Heuchelei &#8211;   gestern und heute. In &#8222;Das Gesicht&#8220; von 1958 will die &#8222;gehobene   Gesellschaft&#8220; des 19. Jahrhunderts einen Magier als Scharlatan   entlarven, dem es dann gelingt, die Verm&#246;genden zu demaskieren. Trotzdem   leidet Ingmar Bergmans Werk unter einer Beschr&#228;nktheit. Zumeist drehen   sich die Geschichten um das kleine und gro&#223;e B&#252;rgertum, die Welt, in der   Bergman aufgewachsen ist und Zeit seines Lebens zugebracht hat. K&#228;mpfe   zwischen den antagonistischen Klassen &#8211; die letztendlich entscheidend   f&#252;r die historische Entwicklung sind &#8211; spart er weitgehend aus.<\/p>\n<h4>  Pionierarbeit<\/h4>\n<p>  Im Gespr&#228;ch mit P. M. Ladiges spottete Orson Welles (&#8222;Citizen Kane&#8220;)   einst &#252;ber das Filmemachen: &#8222;Hitchcock und ich haben einmal folgende   Theorie entwickelt: Um einen durchschlagenden Erfolg in den   Filmkunsttheatern der angels&#228;chsischen Welt zu haben, wollten wir einen   Film ohne jede Geschichte, in keiner existierenden Sprache und in ganz   schlechten Bildern, aber mit reichlich viel Untertiteln drehen. Wir   waren uns einig, dass die Leute vor Entz&#252;cken rasen w&#252;rden.&#8220; Obwohl   Welles selber den Film revolutionierte, macht er sich hier &#252;ber   &#8222;Autorenfilmer&#8220; lustig &#8211; und Bergman war der Pionier des Autorenfilms   schlechthin (er drehte seine Filme nicht nur selber, sondern erarbeitete   meist auch das Thema und schrieb die Drehb&#252;cher). Ohne ihn w&#228;re so die   Nouvelle Vague beispielsweise nicht denkbar gewesen. Nach dem   &#8222;Schweigen&#8220; und ein, zwei &#228;hnlichen Filmen entstanden die Arthouse-Kinos.<\/p>\n<p>  In seinen ersten Filmen brauchte Bergman Zeit, sich die H&#246;rner   abzusto&#223;en und seine eigene Handschrift zu finden. In &#8222;Hafenstadt&#8220; von   1948 orientiert sich sein Stil am italienischen Neorealismus,   &#8222;Gef&#228;ngnis&#8220; von 1948\/49 ist vom deutschen Expressionismus beeinflusst.   Bergman experimentierte viel (in seinem Meisterwerk &#8222;Wilde Erdbeeren&#8220;   &#252;ber die Erinnerungen eines greisen Professors baut er zum Beispiel   surrealistische Traumsequenzen ein), immer aber musste die Form dem   Inhalt angepasst sein &#8211; formale Spielereien waren nicht sein Fall. Genau   deshalb hat dieser &#8222;Intellektuelle&#8220; auch Millionen von Menschen   angesprochen und tief bewegt. &#8222;Das Schweigen&#8220; sahen in der   Bundesrepublik Mitte der sechziger Jahre elf Millionen. &#8222;Szenen einer   Ehe&#8220;, der zun&#228;chst an sechs Abenden im schwedischen, dann im   westdeutschen Fernsehen ausgestrahlt wurde, war in beiden L&#228;ndern ein   &#8222;Stra&#223;enfeger&#8220;.<\/p>\n<p>  Bergman schrieb auch Kurzgeschichten und Theaterst&#252;cke. &#220;ber 130 Dramen   (ob Shakespeare, Strindberg, Ibsen oder auch Mozarts &#8222;Zauberfl&#246;te&#8220;)   inszenierte er, seine B&#252;hnenarbeit war ihm Zeit seines Lebens noch   wichtiger als der Film. Wie andere bis hin zu Shakespeare war Bergman   ein gro&#223;er Ensemble-K&#252;nstler. Harriet Andersson spielte in neun Filmen   von ihm, Liv Ullmann in zehn, andere wie Ingrid Thulin, Max von Sydow,   Bibi Andersson oder Erland Josephson geh&#246;rten zu seinem Team, das sich   gegenseitig befruchtete, zu H&#246;chstleistungen anspornte &#8211; auch wenn   Bergman alles andere als ein einfacher Partner f&#252;r die Zusammenarbeit   gewesen sein soll, immer &#8222;primus inter pares&#8220; sein wollte.<\/p>\n<p>  Auch wenn die meisten Bergman-Klassiker keine leichte Kost sein m&#246;gen,   so haben sie oft auch W&#228;rme und Witz. Schon in seinem d&#252;steren Drama   &#8222;Gef&#228;ngnis&#8220; baute er als Film-im-Film-Sequenz (was Agnes Varda in   &#8222;Mittwochs zwischen F&#252;nf und Sieben&#8220; wieder aufgriff) eine   Slapsticknummer als Hommage an die Stummfilmzeit ein. In &#8222;Das L&#228;cheln   einer Sommernacht&#8220; bannte er nach dem Vorbild von Shakespeares   &#8222;Sommernachtstraum&#8220; 1955 eine herrliche Liebeskom&#246;die auf die Leinwand,   in der sich alle Paare am Schluss neu sortieren. Danach bekam er &#8211; wie   Welles mit &#8222;Citizen Kane&#8220; &#8211; von der Filmindustrie v&#246;llig freie Hand und   schuf ein unvergessliches Werk nach dem anderen, mit lauter Bildern &#8222;wie   in Stein gehauen und doch leicht&#8220; (Wim Wenders).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Retrospektive widmet sich dem Regisseur Ingmar Bergman\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[68],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14102"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14102"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14102\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14102"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14102"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14102"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}